DE3923189A1 - Lautsprecher - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Lautsprecher, der insbesondere
als Tiefton-Lautsprecher geeignet sein soll. Bei Lautspre
chern ist der, durch Schwingungsbewegungen die Schall
schwingungen abgebende und meist Membran genannte Bauteil
mit einem Anschlußprofil so gelagert, daß zwei an der
Vorderseite und der Rückseite der Membran liegende Raumbe
reiche zumindest im Bereich der Membran wenigstens teilwei
se voneinander getrennt sind, wobei der hinten liegende
Raumbereich meist durch ein Lautsprechergehäuse definiert
ist, während der vordere Raumbereich durch den zu beschal
lenden Raum bestimmt ist. Die Membran ist an einem Grund
körper in einer zu ihrer Hauptebene quer bzw. rechtwinklig
liegenden Achsrichtung schwingend gelagert, wobei Mittel
vorgesehen sind, um die Membran so zentriert zu führen, daß
Bewegungen parallel zu ihrer Hauptebene im wesentlichen
vermieden sind. Die Schwingungen werden durch einen Schwin
gungsantrieb auf die Membran übertragen.
Bei bekannten Lautsprechern liegt das Anschlußprofil im
äußeren Umfangsbereich der z.B. aus einem papierartigen
Faserwerkstoff bestehenden Membran und steht ringförmig
über den Außenumfang des schwingenden Teiles der Membran
vor, den es ringförmig umgibt. Das Anschlußprofil kann
einteilig mit der Membran ausgebildet und über eine Ring
sicke gegenüber diesem Teil so abgesetzt sein, daß diese
Ringsicke als Zwischen-Profilabschnitt die relativen
Schwingungsbewegungen zwischen dem schwingenden Membranteil
und dem außerhalb der Ringsicke liegenden, gegenüber dem
Grundkörper festgelegten Verbindungs-Profilabschnitt des
Anschlußprofiles aufnimmt. Das Anschlußprofil kann aber
auch durch ein gesondertes Ringprofil aus einem gummiela
stischen Werkstoff gebildet sein, das mit einem radial
inneren Verbindungs-Profilabschnitt mit der Membran und mit
einem radial äußeren Verbindungs-Profilabschnitt mit einem
Anschlußteil des Grundkörpers verbunden ist. In jedem Fall
ist der schwingende Membranteil von einem an seinem Außen
umfang relativ weit vorstehenden, feststehenden Teil des
Anschlußprofiles umgeben, wobei auch der Anschlußteil des
Grundkörpers über diesen Außenumfang vorsteht, so daß die
schallabgebende Fläche im Verhältnis zur gesamten Vorder
fläche des Lautsprechers ungünstig klein ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Lautspre
cher der genannten Art zu schaffen, durch den Nachteile der
bekannten Ausbildungen vermieden sind. Insbesondere soll
die Grundfläche des schwingenden Membranteiles im Verhält
nis zur zugehörigen Grundfläche des Lautsprechers verhält
nismäßig groß sein.
Diese Aufgabe wird bei einem Lautsprecher der genannten Art
erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Zwischen-Profilab
schnitt des Anschlußprofiles teilweise oder vollständig
hinter der Vorderfläche des schwingenden Membranteiles oder
statt dessen bzw. zusätzlich hierzu teilweise oder voll
ständig innerhalb der Außenkontur dieses schwingenden
Membranteiles liegt, wobei der die Schwingungsbewegungen
aufnehmende Zwischen-Profilabschnitt bevorzugt nach Art
eines Faltbalges ausgebildet ist, der unter den Schwin
gungsbewegungen axiale Stauch- und Streckbewegungen aus
führt. Dadurch kann der übrige Lautsprecher, zumindest aber
der Grundkörper oder der Anschlußteil so ausgebildet wer
den, daß er - in Vorderansicht auf die Membran - zumindest
über den größten Teil des Membranumfanges nicht oder nur
unwesentlich über den Außenumfang des schwingenden Membran
teiles vorsteht oder sogar gegenüber diesem Außenumfang
zurückversetzt ist. Wird der Lautsprecher im Bereich der
Rückseite einer Blendenplatte befestigt, die eine der
Membran zugehörige Schallöffnung aufweist und z.B. die
Vorderwand eines Lautsprechergehäuses bildet, so kann der
schwingende Membranteil praktisch die gleiche Größe wie die
Schallöffnung aufweisen. Liegt der schwingende Membranteil
innerhalb der Schallöffnung so ist zwischen deren Innenbe
grenzung und dem Außenumfang des schwingenden Membranteiles
zweckmäßig lediglich ein die Berührungsfreiheit sicherstel
lender Spaltabstand vorgesehen.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung können auch benach
barte Lautsprecher bzw. Membranen so eng aneinander gereiht
werden, daß die einander zugekehrten Abschnitte ihrer
Umfangskanten lediglich in dem genannten Spaltabstand
voneinander entfernt sind. Dadurch wird bei einer gegebenen
Blendenfläche ein sehr hoher Flächenanteil erreicht, der
durch den oder die schwingenden Membranteile bestimmt ist.
Der Zwischen-Profilabschnitt ist zweckmäßig als ausschließ
lich unter Verformung wirksamer Lager- und Zentrierkörper
so ausgebildet, daß er die wesentlichen oder alle quer zur
Membranebene wirkenden Kräfte annähernd ohne Verformung
aufnimmt und daher die Membran linear führt, ohne daß
zusätzliche Zentriermittel, z.B. im Membranzentrum, erforder
lich sind. Solche Zentriermittel, die die Membran zusätz
lich mit dem Grundkörper verbinden, erhöhen die schwingende
Masse und sind daher nachteilig. Das Anschlußprofil kann
insofern die einzige und ausschließliche mechanische Ver
bindung zwischen dem Grundkörper und der Membran bilden.
Die zentrierenden Eigenschaften des Anschlußprofiles können
durch die Profilform des Zwischen-Profilabschnittes und der
Verbindungs-Profilabschnitte sowie dadurch verbessert
werden, daß das Anschlußprofil über einen Umfang verteilte
Segmente bildet, von denen jeweils einander gegenüberlie
gende in bezug auf die Richtung einer zugehörigen Quer
schwingung zusammenwirken. Ist das Anschlußprofil nach Art
einer Dichtung zwischen den beiden Raumbereichen vorgese
hen, so bilden diese Segmente einen geschlossenen Ring.
Die zentrierende Wirkung des Anschlußprofiles kann wesent
lich dadurch verbessert werden, daß zumindest der Zwi
schen-Profilabschnitt aus einem verhältnismäßig harten bzw.
streckunelastischen oder druckfesten Werkstoff besteht, der
im Gegensatz zu einem gummielastischen Werkstoff, wie einem
Schaumstoff, praktisch keiner Quetschverformung unterworfen
werden kann. Um eine möglichst hohe bzw. widerstandsarme
axiale Flexibilität zu erzielen, ist wenigstens der Zwi
schen-Profilabschnitt aus einer sehr dünnen Folie aus
Kunststoff oder dgl. durch Profilierung so gefertigt, daß
er über seine gesamte Profilerstreckung im wesentlichen
konstante Dicke aufweist. Diese Dicke liegt zweckmäßig weit
unter einem bzw. einem halben Millimeter in der Größenord
nung von etwa einem zehntel Millimeter. Als Kunststoffe
sind z.B. Polycarbonate, Hartpolyvinylchloride oder dgl.
geeignet. Um die gewünschte Profilform zu erhalten, wird
zweckmäßig ein Folienband, das durch einen Zuschnitt aus
einer flächigen Folie hergestellt ist, unter Wärmebeauf
schlagung in einer Form durch Vakuum tiefgezogen.
Es ist zwar denkbar, den dem Anschlußteil zugehörigen
und/oder den der Membran zugehörigen Verbindungs-Profilab
schnitt gesondert vom Zwischen-Profilabschnitt herzustellen
und nachträglich mit diesem z.B. durch Kleben zu verbinden,
jedoch ergibt sich eine besonders einfache Ausbildung, wenn
mindestens einer dieser Verbindungs-Profilabschnitte ein
teilig mit dem Zwischen-Profilabschnitt aus derselben Folie
hergestellt ist und daher im wesentlichen dieselbe Profil
dicke aufweist. Eine für die Zentriereigenschaften günstige
Profilform ergibt sich, wenn der Zwischen-Profilabschnitt
von scharfkantigen bzw. knickartigen Falzen im wesentlichen
frei ist und statt dessen im Querschnitt einen über den
größten Teil seiner Profilbreite reichenden Profilbereich
aufweist, der nur bogenförmig gekrümmte Profilformen hat.
Ragen der oder die Verbindungs-Profilabschnitte im Quer
schnitt nach außen zum Außenumfang des das Anschlußprofil
bildenden Profilringes, so kann dieser bei der Montage sehr
gut mit einem an seine Profilform angepaßten Werkzeug
gefaßt werden, und die Verbindungs-Profilabschnitte können
zur Befestigung durch Kleben oder dgl. gut zugängig ange
preßt werden.
Um die mit der Membran schwingende Masse noch weiter we
sentlich reduzieren zu können, ist die Profilbreite des
Zwischen-Profilabschnittes und des der Membran zugehörigen
Verbindungs-Profilabschnittes verhältnismäßig klein ge
wählt, wodurch auch die Zentrierwirkung verbessert wird.
Z.B. kann diese Profilbreite nur geringfügig größer als die
Hälfte des maximal zu erwartenden Arbeitshubes, nämlich als
die maximale Hubstrecke sein, die die Membran zwischen
einer unbelasteten Ausgangslage und einer hinteren Endlage
zurücklegen kann. Die Profilbreite des Zwischen-Profilab
schnittes ist auch vorteilhaft mehrfach größer als die
Profilbreite des dem Anschlußteil zugehörigen Verbindungs-
Profilabschnittes, so daß dieser, wie auch der andere
Verbindungs-Profilabschnitt, keinen inneren Verformungen
unterworfen werden kann, sondern im befestigten Zustand
praktisch einen formstarren Bauteil bildet. Der Zwischen-
Profilabschnitt erstreckt sich z.B. über mehr als die
Hälfte bzw. über mehr als Dreivierteil der Gesamt-Profil
breite des Anschlußprofiles, die durch die voneinander
abgekehrten Befestigungsflächen der Verbindungs-Profilab
schnitte bestimmt sein kann.
Insbesondere bei einem Lautsprecher der beschriebenen Art
wird gemäß der Erfindung des weiteren vorgeschlagen, die
beiden Verbindungs-Profilabschnitte im wesentlichen gleich,
bevorzugt gleich dick auszubilden, so daß sie etwa die
gleiche Masse aufweisen und das Anschlußprofil ohne Beein
flussung seiner Wirksamkeit in zwei Wendelagen gleich gut
montiert werden kann. Der Umfang, auf welchem das Anschluß
profil angeordnet ist, kann eine von der Umfangsform der
Membran abweichende Form haben und/oder eine gegenüber der
Größe des Umfanges der Membran unterschiedliche Größe
aufweisen, jedoch ist die Größe des Anschlußprofiles zweck
mäßig so gewählt, daß sein Zwischen-Profilabschnitt
und/oder mindestens ein Verbindungs-Profilabschnitt an
nähernd bis an eine Hüllfläche reicht, die durch den Außen
umfang der Membran bestimmt ist.
Bei Flachmembranen, die z.B. plattenförmig eben ausgebildet
sind, ist es schwierig, einerseits eine möglichst niedrige
Masse und andererseits eine so große Steifigkeit zu erzie
len, daß sich die Membran unter den beim Betrieb auftreten
den Belastungen nicht verformt, insbesondere aufgrund von
Masseträgheiten keine Biegeverformungen erfährt. Diese
Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß
die Membran wenigstens über einen Teil ihrer Dicke bzw.
über den größten Teil ihrer Dicke aus einem Hartschaum aus
Kunststoff oder dgl. besteht. Dadurch kann ein Plattenge
wicht pro Quadratmeter von weniger als 1000 oder 700 g bzw.
sogar von höchstens 600 g selbst dann erreicht werden, wenn
noch mindestens eine weitere Schicht vorgesehen ist. Die
Steifigkeit kann wesentlich dadurch erhöht werden, daß die
Membran durch eine Mehrschichtplatte gebildet ist, deren
Leichtbau-Kernschicht z.B. aus Hartschaum besteht und die
an der Rückseite und/oder an der Vorderseite mit mindestens
einer dünneren Deckschicht versehen ist. Diese Deckschicht
kann z.B. aus einem dünnen, flächig mit der Kernschicht
haftend verbundenen Karton und/oder durch eine aufge
spritzte und ausgehärtete Schicht, wie eine Lackschicht,
gebildet sein. Die Deckschicht bzw. die Deckschichten
bilden Zug- bzw. Gegenzugfolien, welche die Biegesteifig
keit der Membranplatte wesentlich erhöhen.
Bei bekannten Lautsprechern, bei denen der Schwingungsan
trieb für die Membran einen in der Membranachse am Grund
körper befestigten Permanentmagneten aufweist, ist meist
eine über den Außenumfang des beispielsweise ringförmigen
Magneten vorstehende Grundplatte vorgesehen, die den An
schlußteil für das Anschlußprofil bildet und den Magneten
trägt. Der Erfindung liegt des weiteren die Aufgabe zu
Grunde, einen Lautsprecher dieser Art so auszubilden, daß
der Abstand zwischen der Grundplatte und der Membran auf
eine verhältnismäßig kleine Abstandslücke zur Aufnahme des
Anschlußprofiles verringert werden kann. Zur Lösung dieser
Aufgabe sind Mittel vorgesehen, durch welche die hintere,
gegenüber dem Grundkörper lagestarre Begrenzung dieser
Abstandslücke in einer Ebene vor der Ebene der Rückseite
des Magneten bzw. des Grundkörpers liegt, wobei die genann
te Begrenzung zweckmäßig statt zwischen der Rück- und der
Vorderseite des Magneten sogar in einer Ebene liegt, die in
oder vor der Ebene der Vorderseite des Magneten vorgesehen
ist.
Es wäre zwar denkbar, die genannte Begrenzung z.B. durch
einen ringförmigen, an der Vorderseite der Grundplatte
angeordneten oder durch Verformung einteilig mit dieser
ausgebildeten, formstarren Distanzkörper zu bilden, jedoch
wird bevorzugt, die Grundplatte im wesentlichen eben auszu
bilden und gegenüber der Rückseite des Magneten so weit nach
vorne zu versetzen, daß sie unmittelbar die genannte Be
grenzung der Abstandslücke bzw. die Befestigungsfläche für
das Anschlußprofil bildet. Die Grundplatte dient zweckmäßig
zur Befestigung des Lautsprechers an einem Träger, z.B. an
der Blendenplatte eines Lautsprechergehäuses, wobei diese
Befestigung durch die beschriebene Ausbildung ebenfalls
verbessert wird.
Bei Lautsprechern mit einem Magnet-Schwingungsantrieb
greift eine an der Membran befestigte, hülsenförmige elek
trische Spule berührungsfrei in einen ringförmigen Magnet-
Luftspalt ein, der hinter der Rückseite der Membran im
Grundkörper vorgesehen und am Außenumfang von einer Außen
begrenzung begrenzt ist. Ist diese Außenbegrenzung z.B.
durch einen den Magneten umgebenden Hülsenkörper gebildet,
so weist sie eine verhältnismäßig große, gegenüber dem
eigentlich wirksamen Luftspalt wesentlich größere Axialer
streckung auf, was zu einem Streufluß des Magnetfeldes und
daher zu einer Verringerung des Wirkungsgrades des Schwin
gungsantriebes führen kann. Zur Vermeidung dieser Nachteile
wird gemäß der Erfindung des weiteren vorgeschlagen, die
Außenbegrenzung des Magnet-Luftspaltes mit einer Axialer
streckung zu versehen, die etwa gleich groß wie diejenige
einer Innenbegrenzung des Magnet-Luftspaltes ist. Dies kann
auf einfache Weise dadurch erreicht werden, daß die Außen
begrenzung statt durch einen Hülsenkörper durch einen
Flachringkörper bzw. durch eine ringförmige Außenpolplatte
gebildet ist, die z.B. in der Ebene einer die Innenbegren
zung des Magnet-Luftspaltes bildenden Polkernplatte liegt
oder annähernd gleiche Dicke wie diese hat. Diese Außenpol
platte, die in einfacher Weise durch die Grundplatte selbst
gebildet sein kann, bildet zweckmäßig die vordere Begren
zungswand eines den Magneten aufnehmenden Gehäuses und ist
über geeignete ferromagnetische, gesonderte Leitglieder für
den Magnetfluß mit dem durch die Rückseite des Magneten
gebildeten Magnetpol verbunden. Das an die Rückseite der
Außenpolplatte anschließende, insbesondere den Magneten im
Abstand hülsenförmig umgebende Leitglied liegt im Abstand
radial außerhalb der Außenbegrenzung des Magnet-Luftspal
tes, so daß es keinen Streufluß des Magnetfeldes bewirkt.
Bei Lautsprechern der beschriebenen Art ist die Drahtlänge
der Wicklung der elektrischen Spule des Schwingungsantrie
bes durch den gewünschten elektrischen Widerstand bestimmt.
Andererseits bestimmt diese Drahtlänge bei einem gegebenen
Spulendurchmesser die Spulenlänge, von welcher wiederum die
Axialerstreckung des Magnet-Luftspaltes und somit dessen
Luftspaltvolumen abhängt. Je kleiner das Luftspaltvolumen
ist, um so höher ist die Felddichte des Magnetfeldes im
Luftspalt, wobei eine höhere Felddichte insbesondere bei
höheren Arbeitsfrequenzen erwünscht ist. Gemäß der Erfin
dung wird des weiteren vorgeschlagen, die Weite der elek
trischen Spule so zu wählen, daß sie zwischen etwa dem 0,4-
bis 0,7fachen der größten linearen Flächenerstreckung der
Membran entspricht. Im Falle einer rechteckigen bzw. qua
dratischen Membran ist diese größte lineare Flächener
streckung das Diagonalmaß, wobei bei einer solchen Membran
zweckmäßig eine zylindrische Spule mit einem Durchmesser
vorgesehen ist, der etwa dem 0,6fachen des Kantenmaßes der
Membran entspricht. Dadurch ergibt sich auch eine hinsicht
lich der Biegebelastungen der Membran günstige Zone für den
Angriff der Kräfte des Schwingungsantriebes.
Das Kantenmaß der Membran liegt bevorzugt etwa in der
Größenordnung von 200 mm, während ihre Dicke zweckmäßig bei
etwa 5 mm liegt. Lautsprecher mit parallel liegenden Mem
brankanten können unmittelbar benachbart in einer Reihe so
angeordnet werden, daß ihre etwa ebenengleich liegenden
Membranen nur den genannten Spaltabstand voneinander haben.
Der maximale Hub der Membranen beträgt zweckmäßig etwa
plus/minus 8 mm, während der freie bzw. lichte Abstand der
Rückseite der Membran gegenüber dem Grundkörper demgegen
über etwa um ein Viertel größer sein kann.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in den Zeich
nungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Die beschriebenen und dargestellten Merkmale von bevorzug
ten Ausbildungen können jeweils einzeln oder in Unterkombi
nationen vorteilhafte Ausführungsformen darstellen, für die
hier Schutz beansprucht wird. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Lautsprecher im
Querschnitt,
Fig. 2 eine Vergrößerung eines Ausschnittes der
Fig. 1,
Fig. 3 einen Grundkörper des Lautsprechers in
Vorderansicht,
Fig. 4 einen weiteren Ausschnitt in teilweise
geschnittener Ansicht auf die Rückseite
der Membran.
Ein Tiefton-Lautsprecher 1 weist einen gehäuseartigen
Grundkörper 2 und eine an dessen ebener Vorderseite mit
geringem Abstand liegende Platten-Membran 3 auf, die mit
einem ausschließlich an ihrer Rückseite liegenden Schwin
gungsantrieb 5 zu betreiben ist.
Die Vorderseite des Grundkörpers 2 wird durch die Vorder
seite einer ebenen und ringscheibenförmigen Grundplatte 6
gebildet, deren quadratische Außenkontur derjenigen der
Membran 3 entspricht und gegenüber dieser nahezu deckungs
gleich liegt, wobei die Grundplatte 6 in Vorderansicht an
der jeweiligen Seite um ein geringes Maß von beispielsweise
etwa 1 bis 2 mm, nämlich um ein Maß über die Membran 3
vorstehen kann, das etwa der Hälfte des Spaltabstandes
zwischen den Membranen 3 benachbart zu montierender
Lautsprecher 1 entspricht. An der Rückseite der Grundplatte
6 und gegenüber dieser vollständig berührungsfrei ist ein
ringförmiger, insbesondere zylindrischer Permanent-Magnet 7
in Form eines Keramikmagneten vorgesehen, dessen vordere,
ebene Stirnfläche in der Ebene der Rückseite der Grundplat
te 6 liegt. An der hinteren, dazu ebenenparallelen Stirn
fläche des Magneten 7 ist eine kreisringscheibenförmige
Bodenplatte 9 befestigt, deren Dicke etwa doppelt so groß
wie die Dicke der Grundplatte 6 ist und die über den zylin
drischen Außenumfang des Permanentmagneten 7 vorsteht,
deren Innenweite jedoch größer als die des Permanentmagne
ten 7 ist. Zwischen dem vorstehenden Ringteil der Boden
platte 9 und der Grundplatte 6 ist als Magnetflußleiter ein
hülsenförmiger, zylindrischer Ringmantel 8 angeordnet,
dessen Außendurchmesser gleich demjenigen der Bodenplatte 9
ist und der mit einer Stirnfläche an der vorderen Stirnflä
che der Bodenplatte 9 sowie mit der anderen Stirnfläche an
der Rückseite der Grundplatte 6 in geeigneter Weise, z.B.
durch Kleben, befestigt ist. Jede der beschriebenen Bauteile
liegt im wesentlichen achsgleich zu einer zur Membran 3
rechtwinkligen Mittelachse 10, wobei die Innenweite des
Ringmantels 8 einige Millimeter größer als die Innenweite
der Grundplatte 6 und diese Innenweite wiederum größer als
die Außenweite des Magneten 7 ist.
Die Grundplatte 6 ist um die Mittelachse 10 mit zahlrei
chen, verhältnismäßig großflächigen Durchbrüchen versehen,
so daß eine zentrale, ringscheibenförmige Außenpolplatte 11
gebildet ist, die über etwa radiale Stege mit einem äuße
ren, als Anschlußteil vorgesehenen rechteckigen Kranz der
Grundplatte 6 verbunden ist und an deren Rückseite der
Ringmantel 8 befestigt ist. An der vorderen Stirnfläche des
Magneten 7 ist eine in der Ebene der Außenpolplatte 11
liegende und gleiche Dicke wie diese aufweisende Polkern
platte 12 achsgleich zur Mittelachse 10 befestigt, deren
Außenweite größer als die des Magneten 7 und deren Innen
weite größer als die Innenweite des Magneten 7 ist. Zwi
schen dem Außenumfang der Polkernplatte 12 und dem Innenum
fang der Außenpolplatte 11 ist ein ring- bzw. kreisförmi
ger, konstante Breite aufweisender Magnet-Luftspalt 13
begrenzt, dessen Breite mit z.B. 1,4 mm kleiner als die
Axialerstreckung seiner Außenbegrenzung 14 und seiner
gleich langen Innenbegrenzung 15 ist. In den Luftspalt 13
greift eine elektrische Spule 16 ein, die mit einem dünn
wandigen, hülsenförmigen Spulenträger 17 aus elektrisch
isolierendem Werkstoff stumpf an der Rückseite der Membran
3, z. B. mit inneren und äußeren Klebe-Kehlnähten, lagestarr
befestigt ist. Am Außenumfang ist auf einem gegenüber der
Axialerstreckung des Luftspaltes 13 größeren Teil der Länge
des Spulenträgers 17 eine Draht-Wicklung 18 angeordnet, die
in spannungsfreier Ausgangslage der Membran 3 über beide
Enden des Luftspaltes 13 um ein Maß vorsteht, das größer
als ihre üblichen Arbeitsbewegungen ist.
Zwischen der Lagerung 4 und dem Außenumfang des Spulenträ
gers 17 ist ein an der Vorderseite von der Membran 3 be
grenzter, ringförmiger, hinterer Raumbereich 19 gebildet,
der über die Durchbrüche in der Grundplatte 6 nach hinten,
z.B. in ein Lautsprechergehäuse, geöffnet ist. Ein entspre
chender, hinterer und innerhalb des Spulenträgers 17 lie
gender Raumbereich ist über die zentralen Durchbrüche in
der Polkernplatte 12, dem Magneten 7 und der Bodenplatte 9
zum Druckausgleich nach hinten geöffnet. Dieser hintere
Raumbereich 19 ist durch eine entsprechend abgedichtete
Befestigung der Grundplatte 6 sowie dadurch, daß die Lage
rung 4 durch ein dichtendes Anschlußprofil 20 gebildet ist,
im wesentlichen dicht gegenüber einem vorderen Raumbereich
21 abgetrennt, der sich an die Vorderseite 23 der Membran 3
anschließt. Die durch die Polkernplatte 12 sowie die Grund
platte 6 bzw. die Außenpolplatte 11 gebildete, am nächsten
bei der Rückseite 22 der Membran 3 liegende Vorderseite des
Grundkörpers 2 hat einen Abstand von dieser Rückseite 22,
der genau gleich der Profilbreite des Anschlußprofiles 20
ist.
Das Anschlußprofil 20, das in Fig. 1 in einer gegenüber
Fig. 2 verdrehten Profilausrichtung dargestellt ist, weist
im Querschnitt gemäß Fig. 2 einen Zwischen-Profilabschnitt
24 und zwei an beiden Seiten an diesen anschließende,
gleiche Verbindungs-Profilabschnitte 25, 26 auf, von denen
einer mit seiner Außenfläche lagestarr durch Kleben an der
Vorderseite der Grundplatte 6 und der andere durch Kleben
lagestarr an der Rückseite 22 der Membran 3 befestigt ist.
Die beiden Profilabschnitte 25, 26 sind durch vor der
Befestigung verhältnismäßig biegeelastische Bandstreifen
gleicher Dicke gebildet, wobei diese Dicke vielfach kleiner
als ihre Streifenbreite ist, so daß sie sich beim Befesti
gen sehr genau der Form der jeweiligen Befestigungsfläche
anpassen und an diese gut angepreßt werden können. Die im
Querschnitt schenkelförmigen Profilabschnitte 25, 26 ragen
gemäß Fig. 1 nach innen, jedoch bei der bevorzugten Ausfüh
rungsform gemäß Fig. 2 zu ihren freien Enden radial nach
außen, so daß sie von der Außenseite bei der Montage gut
zugänglich sind. Die voneinander abgekehrten Anschlußflä
chen der beiden Profilabschnitte 25, 26 bestimmen die
Profilbreite 32 des Anschlußprofiles 20.
Der Zwischen-Profilabschnitt 24 weist einen annähernd
halbkreisförmig gekrümmten Hauptabschnitt 27 auf, dessen
Breite größer als die Hälfte bis Dreiviertel der Profil
breite 32 ist und dessen Profilschenkel radial nach innen
gerichtet sind, so daß seine konvexe Krümmungsseite in
bezug auf die Mittelachse 10 radial außen liegt. Der Radius
des Hauptabschnittes 27 liegt in der Größenordnung der
Breite der Profilabschnitte 25, 26. An jedes Schenkelende
des Hauptabschnittes 27 schließt sich über eine mehr oder
weniger scharfe Abwinklung ein nach außen gerichteter
Stegabschnitt 28 an, der etwa rechtwinklig zur Membran 3
bzw. zur Grundplatte 6 liegt und über eine weitere, gleich
gerichtete und entsprechende Abwinklung in den jeweils
zugehörigen Profilabschnitt 25 bzw. 26 übergeht, so daß an
der Krümmungsaußenseite des Hauptabschnittes 27 zwischen
dessen Schenkeln und den Profilabschnitten 25, 26 jeweils
eine Nut für den Eingriff eines Montagewerkzeuges gebildet
ist. Die Steghöhe der Stegabschnitte 28 entspricht nur
einem mehrfachen Bruchteil der Breite des Hauptabschnittes
27. Beide Stegabschnitte liegen zweckmäßig im Querschnitt
jeweils in einer gemeinsamen Ebene. Die Abwinkelungen
zwischen dem Hauptabschnitt 27 und den Stegabschnitten 28
bilden filmscharnierartige Gelenkzonen 30, um welche sich
die Schenkelenden des Hauptabschnittes 27 bei axialen
Relativbewegungen zwischen den Stegabschnitten 28 bewegen
können. Ggf. können auch die Abwinkelungen zwischen den
Profilabschnitten 25, 26 und den Stegabschnitten 28 ent
sprechende Gelenkzonen 31 bilden. Im Querschnitt sind alle
genannten Profilabschnitte symmetrisch zu einer Mittelebene
33 des Anschlußprofiles 20 angeordnet bzw. ausgebildet.
Bei Schwingungsbewegungen der Membran 3 wird der Hauptab
schnitt 27 falzfrei stauchend bzw. streckend verformt,
wobei sich seine Schenkelenden einander unter Verstärkung
der Krümmung annähern oder unter Vergrößerung der Krümmung
voneinander entfernen. Die Stegabschnitte 28 können dabei
im wesentlichen in ihrer Lage verbleiben oder nur kleine
Kippbewegungen um die Gelenkzonen 31 ausführen. Bei näch
ster Annäherung der Membran 3 an die Grundplatte 6 liegen
jedoch die Stegabschnitte 28 noch im Abstand voneinander.
Der Anschlußteil 29 für die Befestigung des Verbindungspro
filabschnittes 25 an der Grundplatte 6 ist durch den außer
halb der Durchbrüche liegenden Ringkranz gebildet.
Das Anschlußprofil 20 ist als über den Umfang geschlosse
ner, einteiliger Ring ausgebildet, dessen Ringform der
Außenkontur der Membran 3 bzw. der Grundplatte 6 angepaßt
ist. Z.B. kann das Anschlußprofil 20 aus einem Bandab
schnitt hergestellt werden, dessen beide Enden zwischen
zwei Eckbereichen 38 gemäß Fig. 4 überlappend aneinander
befestigt sind. In den Eckbereichen 38 ist der Ring abwei
chend von der Außenkontur der genannten Bauteile mit etwa
viertelkreisförmig abgerundeten Übergangsbereichen verse
hen, so daß die einzelnen Profilabschnitte keiner zu großen
Streckung ausgesetzt sind und ein fugenloser einteiliger
Übergang zwischen im Winkel zueinander liegenden Abschnit
ten des Anschlußprofiles 20 gegeben ist. Innerhalb des
Anschlußprofiles 20, und zwar jeweils an den Innenseiten
von dessen Eckbereichen weist die Grundplatte 6 am äußeren
Kranz eine z.B. als Gewindebohrung ausgebildete Befesti
gungsbohrung 39 für die Befestigung des Lautsprechers an
einem Träger auf. Dadurch liegen die Befestigungsbohrungen
39 innerhalb des abgedichteten hinteren Raumbereiches 19.
Durch die beschriebene Ausbildung liegt das Anschlußprofil
20 bzw. die Lagerung 4 - in Ansicht auf die Vorderseite der
Membran 3 - zum größten Teil bzw. vollständig innerhalb von
deren Außenkontur, wobei das Anschlußprofil 20 auch als
einziger Bauteil die Seitenführung der Membran 3 so über
nimmt, daß die Spule 16 unter allen normalen Betriebsbedin
gungen stets gegenüber den Begrenzungen des Luftspaltes 13
berührungsfrei bleibt. Die beschriebene Ausbildung des
Grundkörpers 2 ermöglicht auch eine einfache Fertigung bei
hoher Genauigkeit. Des weiteren gewährleistet die einfache
und genaue Seitenführung der Spule 16 eine sehr schmale
Ausbildung des Luftspaltes 13 und damit ein geringes Luft
spaltvolumen, was wiederum bei gleicher Wirksamkeit die
Verwendung eines kleineren Magneten 7 ermöglicht, so daß
der Grundkörper 2 sehr kompakt, raumsparend und gewichtsmä
ßig leicht ausgebildet werden kann.
Wie insbesondere Fig. 2 zeigt, besteht die Membran 3 im
wesentlichen aus einer Leichtbau-Kernschicht 34 aus einem
Kunststoff-Hartschaum und von konstanter Dicke, die an
ihren beiden Plattenoberseiten ganzflächig jeweils mit
einer konstant dicken Deckschicht 35 bzw. 36 von weniger
als 1 mm Dicke versehen ist. Die hintere und/oder die
vordere Deckschicht 36 kann ganzflächig mit einer gegenüber
dieser dünneren Außenschicht 37 aus einem wasserdichten
Lack oder dgl. versehen sein, welche auch die Kantenflächen
der Membran 3 bzw. der Kernschicht 34 zur Versiegelung
abdecken kann. Der Spulenträger 17 der Spule 16 sowie der
zugehörige Verbindungs-Profilabschnitt 26 des Anschlußpro
files 20 sind im dargestellten Ausführungsbeispiel unmit
telbar an der Außenseite der rückwärtigen Deckschicht 35
befestigt, die besonders gute Hafteigenschaften aufweist.
Die Dicke der Membranplatte 3 liegt zweckmäßig in der
Größenordnung von etwa 5 mm und ist etwa um die Hälfte
kleiner als die Profilbreite 32 des Anschlußprofiles 20.
Die geschlossene Membran 3 weist keine Durchbrüche oder
Aufnahmeöffnungen wie die Membran eines Kalotten-Laut
sprechers auf.
Claims (13)
1. Lautsprecher, insbesondere Tiefton-Lautsprecher, mit
einer an einem Grundkörper (2) schwingend sowie gegen
über dem Grundkörper (2) zentriert gelagerten und durch
einen Schwingungsantrieb (5) beeinflußbaren Membran
(3), die im Bereich eines Umfanges ein Anschlußprofil
(20) zur Trennung eines an einer Vorderseite (23) der
Membran (3) liegenden Raumbereiches (21) gegenüber
einem an ihrer Rückseite (22) liegenden Raumbereich
(19) aufweist, wobei das Anschlußprofil (20) zur Ver
bindung mit der Membran (3) einerseits und mit einem im
Abstand zu diesem liegenden Anschlußteil (29) anderer
seits jeweils einen Verbindungs-Profilabschnitt (26,
25) aufweist und diese, im Abstand zueinander liegenden
Profilabschnitte (25, 26) über einen zur Aufnahme der
Membranschwingungen flexiblen Zwischen-Profilabschnitt
(24) miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeich
net, daß der Zwischen-Profilabschnitt (24) des An
schlußprofiles (20) wenigstens teilweise bis vollstän
dig an der Rückseite (22) der Membran (3) liegt und
mindestens teilweise nach Art eines Faltbalges ausge
bildet ist.
2. Lautsprecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens der nach Art eines Faltbalges ausgebil
dete Zwischen-Profilabschnitt (24) aus einer profilier
ten, vorzugsweise vakuumtiefgezogenen Kunststoffolie,
insbesondere aus einem harten bis streckunelastischen
Kunststoff, wie Polycarbonat, Hart-Polyvinylchlorid
oder dgl, besteht, wobei vorzugsweise die Dicke der
Folie höchstens 150 bzw. 70 u beträgt.
3. Lautsprecher, insbesondere nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußprofil (20) mit
dem zugehörigen Verbindungs-Profilabschnitt (25) an dem
Grundkörper (2) befestigt ist und die einzige Führung
und Zentrierung der Membran (3) gegenüber dem Grundkör
per (2) bildet.
4. Lautsprecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das im wesentlichen inner
halb der Außenkontur der Membran (3) liegende Anschluß
profil (20) als geschlossen vorgefertigter Profilring
und/oder bei mehreckiger Ringausbildung in mindestens
einem Eckbereich (38) nahtlos gekrümmt ausgebildet und
vorzugsweise im wesentlichen über die gesamte Profil
breite des Zwischen-Profilabschnittes (24) und/oder
mindestens eines Verbindungs-Profilabschnittes (25, 26)
im wesentlichen konstante Profildicke aufweist.
5. Lautsprecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischen-Profilabschnitt
(24) im Querschnitt einen im wesentlichen falzfrei
gekrümmten Hauptabschnitt (27) aufweist, der insbeson
dere im wesentlichen ausschließlich mit einer einzigen,
beispielsweise annähernd halbkreisförmigen, Krümmung
versehen ist, deren konkave Krümmungsseite insbesondere
innen liegt, wobei der Hauptabschnitt (27) vorzugsweise
mit Profilschenkeln in annähernd ebenengleich voneinan
der weggerichtete schmalere Stegabschnitte (28) über
geht, an die die im wesentlichen nach außen gerichteten
Verbindungs-Profilabschnitte (25, 26) anschließen.
6. Lautsprecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die, wenigstens einen der
Verbindungs-Profilabschnitte (25, 26) einschließende,
Profilbreite (32) des Anschlußprofiles (20) im wesent
lichen nur um ein Sicherheitsmaß größer als der maxima
le Arbeitshub der Membran (3) zwischen einer Ausgangs
lage und einer hiteren Endlage und/oder kleiner als der
lichte Abstand zwischen einer Bodenplatte (9) oder dgl.
des Grundkörpers (2) und der Membran (3) ist, wobei
vorzugsweise die Profilbreite (32) etwa gleich dem
lichten Abstand zwischen dem Grundkörper (2) und der
Membran (3) ist.
7. Lautsprecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Verbindungs-Pro
filabschnitte (25, 26) des Anschlußprofiles (20) im
wesentlichen gleich ausgebildet sind, wobei vorzugswei
se das Anschlußprofil (20) im Querschnitt im wesentli
chen symmetrisch zu einer zwischen den Verbindungs-Pro
filschenkeln (25, 26) liegenden Mittelebene (33) ausge
bildet ist.
8. Lautsprecher, insbesondere nach einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran
(3) aus einer mindestens zweischichtigen, schwingungs
steifen Mehrschichtplatte besteht, die vorzugsweise
eine dickere Leichtbau-Kernschicht (34) aus einem
Hartschaum oder dgl. und mindestens eine nach Art einer
Zug- bzw. Gegenzugfolie aufkaschierte dünnere Deck
schicht (35, 36) aus einem papierartigen Werkstoff
sowie insbesondere auf mindestens einer Seite eine
Lackschicht (37) aufweist, wobei die Membran (3) vor
zugsweise ein Plattengewicht pro Quadratmeter von
höchstens 1000 Gramm bis 600 Gramm aufweist.
9. Lautsprecher, insbesondere nach einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Grund
körper (2) zur Halterung der Membran (3) eine an deren
Rückseite (22) liegende, mindestens einen Magneten (7)
des Schwingungsantriebes (5) tragende Grundplatte (6)
aufweist, die zwischen vor der Rückseite wenigstens
eines Magneten (7) und einem im vorderen Bereich des
Magneten (7) vorgesehenen Magnet-Luftspalt (13) für den
im wesentlichen berührungsfreien Eingriff einer an der
Membran (3) befestigten elektrischen Spule (16) ange
ordnet ist.
10. Lautsprecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Außenbegrenzung (14)
eines im wesentlichen ringförmigen Magnet-Luftspaltes
(13) des Schwingungsantriebes (5) unmittelbar durch
wenigstens eine Außenpolplatte (11), insbesondere die
Grundplatte (6), gebildet ist, die vorzugsweise den am
nächsten zur Rückseite (22) der Membran (3) liegenden
Bauteil des Grundkörpers (2) bildet, etwa gleiche Größe
wie die Membran (3) aufweist und/oder durchgehend eben
ist.
11. Lautsprecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Innenbegrenzung (15)
eines Magnet-Luftspaltes (13) des Schwingungsantriebes
(5) durch eine Polkernplatte (12) gebildet ist, die
vorzugsweise im wesentlichen ebenengleich zur Außenpol
platte (11) liegt und/oder gleiche Dicke wie die Außen
polplatte (11) aufweist.
12. Lautsprecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß ein eine Außenbegrenzung
(14) eines Magnet-Luftspaltes (13) des Schwingungsan
triebes (5) bildender Bauteil des Grundkörpers (2) und
die Rückseite eines Magneten (7) über einen insbesonde
re durch eine gegenüber der Außenpolplatte (11) dickere
Bodenplatte (9) und einen den Magneten (7) im Abstand
umgebenden Ringmantel (8) gebildeten Magnetflußleiter
miteinander verbunden sind, wobei vorzugsweise der
Ringmantel (8) an die Rückseite der Außenpolplatte (11)
anschließt.
13. Lautsprecher, insbesondere nach einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine elek
trische Spule (16) des Schwingungsantriebes (5) eine
Weite aufweist, die zwischen etwa dem 0,4- bis 0,7
fachen der größten linearen Flächenerstreckung der
Membran (3) entspricht, wobei vorzugsweise bei einer im
wesentlichen ebenen quadratischen Platten-Membran (3)
eine zylindrische Spule (16) mit einem Durchmesser
vorgesehen ist, der etwa dem 0,6fachen des Kantenmaßes
der Membran (3) entspricht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893923189 DE3923189A1 (de) | 1989-07-13 | 1989-07-13 | Lautsprecher |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893923189 DE3923189A1 (de) | 1989-07-13 | 1989-07-13 | Lautsprecher |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3923189A1 true DE3923189A1 (de) | 1991-01-24 |
| DE3923189C2 DE3923189C2 (de) | 1991-12-05 |
Family
ID=6384959
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19893923189 Granted DE3923189A1 (de) | 1989-07-13 | 1989-07-13 | Lautsprecher |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3923189A1 (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2718595A1 (fr) * | 1994-03-04 | 1995-10-13 | Tsao Ye Ming | Panneau sonore ondulé à double commande. |
| DE19940930A1 (de) * | 1999-08-27 | 2001-03-29 | Harman Audio Electronic Sys | Elektrodynamischer Treiber |
| EP1024678A3 (de) * | 1998-11-30 | 2004-05-26 | Yaacoub Sahyoun Joseph | Passiver Lautsprecher |
| US7185735B2 (en) | 1998-11-30 | 2007-03-06 | Joseph Yaacoub Sahyoun | Audio speaker with wobble free voice coil movement |
| US7225895B2 (en) | 1998-11-30 | 2007-06-05 | Joseph Yaacoub Sahyoun | Audio speaker with wobble free voice coil movement |
| US7360626B2 (en) | 1998-11-30 | 2008-04-22 | Joseph Yaacoub Sahyoun | Audio speaker with wobble free voice coil movement |
| US8204269B2 (en) | 2008-08-08 | 2012-06-19 | Sahyoun Joseph Y | Low profile audio speaker with minimization of voice coil wobble, protection and cooling |
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| DE3242630A1 (de) * | 1982-11-18 | 1984-05-24 | Norbert 7239 Epfendorf Schäfer | Verfahren zur herstellung eines lautsprechers mit mehreren verteilten elektrodynamischen systemen |
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1989
- 1989-07-13 DE DE19893923189 patent/DE3923189A1/de active Granted
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3923189C2 (de) | 1991-12-05 |
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Legal Events
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