DE3922719C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Bildung
einer Fadenreserve in Parallelwicklung auf einer Hülse mit den
im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen. Eine
Fadenreserve wird in aller Regel in Parallelwicklung axial
versetzt neben der normalen Wicklung einer Spule auf der
Hülse erzeugt. Die normale Wicklung kann dabei beispielsweise
in Präzisions-Kreuzwicklung oder auch in normaler
Kreuzwicklung durchgeführt werden. Oft wird eine Fadenreserve
am Anfang einer Spulreise gebildet, beispielsweise dann, wenn
es darum geht, in einem nachfolgenden Verarbeitungsprozeß das
Fadenende einer Vorgängerspule mit dem Fadenanfang einer
Nachfolgespule zu verknüpfen. Es ist jedoch auch möglich, die
Fadenreserve für einen Zeitabschnitt zu einem beliebigen
Zeitpunkt einer Spulreise zu bilden, beispielsweise dann,
wenn fehlerhaftes Fadenmaterial von ordnungsgemäßem
Fadenmaterial getrennt werden soll.
Die DE-OS 23 28 828 zeigt eine Vorrichtung der eingangs
beschriebenen Art zur Bildung einer Fadenreserve auf der
Hülse einer Spulmaschine, bei der die Fadenreserve axial
versetzt zu der normalen Wicklung entsteht. Hierzu wird ein
in Form einer Fläche ausgebildeter Fadenreservebügel benutzt,
der eine Fadenleitkante besitzt, die sich senkrecht zur Achse
der Spule erstreckt und dazu dient, den Faden zu Beginn eines
Wicklungsvorgangs auf die axial zu der normalen Wicklung
versetzte Fadenreserve zu wickeln. Der Fadenreservebügel
besitzt weiterhin eine Ablaufkante und im Anschluß daran
zwei schräge Schenkel, die sich also jeweils entgegengesetzt
schräg zur Achse der Spule erstrecken und in einem nicht
weiter ausgeprägten Übergang aneinander anstoßen. Um die
Bildung der Fadenreserve am Beginn eines Wickelvorgangs zu
beenden, wird der Fadenreservebügel mit seinem einen Antrieb
senkrecht zur Achse der Spule bewegt, so daß der Faden über
die Ablaufkante in den anschließenden Bereich des
Fadenreservebügels gelangen kann, wo er von dem
Changierfadenführer gefangen wird, so daß die normale
Wicklung sich anschließt, bei der der Faden von dem
Changierfadenführer verlegt wird. Gegen Ende des
Wickelprozesses kann auf der erzeugten Spule eine zweite
Fadenreserve angelegt werden, die also nicht axial versetzt
zu der normalen Wicklung ist. Hierzu wird der
Fadenreservebügel mit seinen beiden Schenkeln, die sich über
die Breite der Wicklung erstrecken, in den Ablaufbereich des
Fadens eingeschwenkt, so daß der Faden aus dem
Changierfadenführer ausgehoben wird und infolge der schrägen
Anordnung der Schenkel in den Übergang zwischen den beiden
Schenkeln einläuft. Der Fadenreservebügel kann nun mit einem
Hub, der innerhalb der Breite der normalen Wicklung beginnt
und endet, in Richtung der Achse der Spule hin- und herbewegt
werden, so daß diese zweite Fadenreserve gegen Ende des
Wicklungsprozesses auf der normal gewickelten Spule entsteht.
Mit dieser bekannten Vorrichtung ist es nicht möglich, eine
zweite axial versetzte Fadenreserve zu einem beliebigen
Zeitpunkt während des Wickelprozesses zu wickeln,
insbesondere nicht gegen Ende einer Spulreise. Ganz abgesehen
davon, daß der axiale Hub des Fadenreservebügels nicht
ausreicht, den Bereich der normalen Wicklung zu verlassen,
wäre auch der Übergang zwischen den beiden Schenkeln, da er
im eigentlichen Sinn kein ausgeprägtes Verlegeauge darstellt,
nicht geeignet, den Faden nach Bildung einer axial versetzten
Fadenreserve auf eine Spule mit bereits beachtlichem
Durchmesser über die Stirnwand hinweg zurückzuführen, was
wiederum Voraussetzung dafür wäre, daß letztendlich der
Changierfadenführer den Faden wieder fangen könnte.
Aus dem DE-GM 74 37 800 ist eine Vorrichtung zur Bildung
einer Fadenreserve bekannt, die axial versetzt zu der
normalen Wicklung auf einer Hülse entsteht. Hierzu wird ein
Fadenreservebügel eingesetzt, der um eine parallel zur Achse
der Spule vorgesehene Welle schwenkbar angeordnet ist, und
zwar derart, daß er beim Einschwenken den Faden vom
Changierfadenführer aushebt und beim Ausschwenken wieder
freigibt. Der Fadenreservebügel weist an seinem einen Ende in
Zuordnung zu der axial versetzt anzulegenden Fadenreserve
eine Rille auf, an die sich eine einseitig schräg gestaltete
Kurvenbahn anschließt, die sich über die gesamte Breite der
normalen Wicklung ansteigend erstreckt. Mit einer solchen
Einrichtung ist es bei entsprechender Steuerung zwar möglich,
zu jedem Zeitpunkt einer Spulreise eine axial versetzte
Fadenreserve zu beginnen, jedoch bietet der Fadenreservebügel
keine Möglichkeit, das Ende einer Fadenreserve zu jedem
beliebigen Zeitpunkt herbeizuführen, insbesondere dann nicht,
wenn die normale Wicklung bereits einen entsprechend großen
Durchmesser erreicht hat.
Aus der DE-AS 17 60 243 ist eine Vorrichtung zum Aufwickeln
einer End-Fadenreserve bekannt, die entweder auf dem oberen
Rand eines Kreuzwickels oder außerhalb des oberen Endes des
Kreuzwickels auf die Spulenhülse aufgewickelt wird. Hierzu
wird eine gegen auslösbaren Federdruck schwenkbar gelagerte
Leiste benutzt, die entsprechend dem Bildungsort der
Fadenreserve eine Fadenfangkerbe aufweist. Die schwenkbare
Leiste wird von einem Taster nach Erreichen des
Spulenenddurchmessers ausgelöst. Um Parallelwicklungen auf
die Kreuzspule als End-Fadenreserve aufwickeln zu können,
kann die Leiste nach ihrem Aufwärtsverschwenken über einen
kleinen Bereich parallel zur Wicklungsoberfläche hin- und
herbewegbar angetrieben sein. Auch damit ist es nicht
möglich, zu jedem beliebigen Zeitpunkt einer Spulreise eine
Fadenreserve außerhalb der Bewicklungsbreite anzulegen und
sodann in den Bereich der Wicklung zurückzukehren und die
Wicklung fortzusetzen.
Aus der DE-OS 23 53 202 ist ein Verfahren und eine
Vorrichtung zum verlustlosen Aufwickeln eines kontinuierlich
zugeführten Fadens zu Spulkörpern bekannt. Dabei wird zur
Einleitung eines Spulwechsels und für die Neuanlage des
Fadens an einer leeren Spulhülse ein um eine Achse parallel
zu einer Achse einer Reibwelle schwenkbarer Bügel benutzt, um
den Faden aus dem Changierfadenführer auszuheben. Der Bügel
weist zwei schräggestellte Schenkel auf, die unter Bildung
einer Fangkerbe aneinander anschließen. Die Fangkerbe ist so
positioniert, daß der Faden von einem Hilfsfadenführer an
dieser Stelle übernommen werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
der eingangs beschriebenen Art derart weiterzubilden, daß
eine Fadenreserve automatisch, nur in Abhängigkeit von einem
Steuerimpuls, gebildet werden kann, und daß die Bildung einer
oder mehrerer Fadenreserven völlig unabhängig von einem
Anlegevorgang des Fadens durchgeführt werden kann, also
insbesondere auch zu jedem gewünschten Zeitpunkt einer
Spulreise.
Erfindungsgemäß wird dies durch die Merkmale des Anspruchs 1
erreicht. Wichtig ist dabei, daß zunächst einmal zwischen den
beiden Schenkeln nicht lediglich ein Übergang, sondern ein
ausgeprägtes Verlegeauge vorgesehen sein muß, um den Faden
definiert und auch unter Überwindung der Stirnseiten von
Spulen führen zu können. Weiterhin soll nur ein einziger
Antrieb anstelle der im Stand der Technik bekannten zwei
Antriebe eingesetzt werden, der dann schräg zur Achse der
Spule verläuft, damit er beide Bewegungskomponenten
gleichzeitig erbringt. Dabei muß die Bewegungskomponente, die
parallel zur Achse der Spule verläuft, größer als im
gattungsbildenden Stand der Technik gewählt werden, nämlich
so, daß das Verlegeauge aus dem Bereich der normalen Wicklung
in den Bereich der dazu axial versetzten Fadenreserve gelangt
bzw. zurück.
Weiterhin müssen die Schenkel die gesamte Breite
der normalen Wicklung abdecken, und zwar zu dem Zeitpunkt,
wenn zur Einleitung einer Fadenreserve der Fadenreservebügel
so weit mit der senkrecht zur Spulenachse gerichteten
Bewegungskomponente vorbewegt wird, daß der zwischen
Fadenführer und Fadenausgleichsbügel gespannte, laufende
Faden von dem Fadenreservebügel übernommen und aus dem
Fadenführer ausgehoben wird. Die Schenkel des
Fadenreservebügels sind derart in Schräglage zu der Achse der
Spulspindel angeordnet, daß, bedingt durch das
Verlegedreieck, der Faden automatisch an dem jeweiligen
Schenkel in Richtung auf das Verlegeauge des
Fadenreservebügels zu abgelenkt wird, so daß der laufende
Faden von dem Verlegeauge des Fadenreservebügels gefangen
wird. Die zwei Schenkel des Fadenreservebügels fallen etwa
in symmetrischer, dachförmiger Schräglage zu dem Verlegeauge
ab, so daß sich das Verlegeauge normalerweise innerhalb der
Projektion der Breite der normalen Wicklung befindet. Als Antrieb für den
Fadenreservebügel findet ein Linearantrieb Verwendung, der in Schräglage
zu der Achse der Spulspindel wirksam ist, so daß diese schräge
Bewegungsrichtung sowohl eine senkrechte wie auch
eine parallele Komponente zu der Achse der Spulspindel
abgibt.
Zu Beginn einer Fadenreserve wird der Linearantrieb
vorbewegt, so daß der Fadenreservebügel den Faden aus dem
Fadenführer aushebt. Der Faden läuft über die schrägen
Schenkel in das Verlegeauge ein. Das Verlegeauge führt gegen
Ende der Vorbewegung des Linearantriebs den Faden seitlich
aus dem Bereich der normalen Spule heraus. Die Fadenreserve
wird gebildet. Die Beendigung der Fadenreserve geschieht dann
durch einen weiteren Steuerimpuls durch eine zurückgehende
Bewegung. Dabei wird der Faden vom Verlegeauge über die
Stirnfläche der Spule hinweggeführt. Gegen Ende dieser
zurückgehenden Bewegung gelangt der vom Verlegeauge des
Fadenreservebügels freigegebene Faden dann wiederum in Anlage
an den Fadenausgleichsbügel und läuft infolge des
Verlegedreiecks automatisch in den Bereich, in welchem die
normale Wicklung gebildet werden soll. Dort wird er von dem
hin- und hergehenden Fadenführer gefangen und es schließt
sich die weitere Bildung der normalen Wicklung an. Wenn also
eine Fadenreserve beispielsweise in der Mitte einer Spulreise
gebildet worden ist, wobei zuvor die normale Wicklung bis
zu einer gewissen Höhe aufgewickelt wurde, können keine
Schwierigkeiten dergestalt entstehen, daß durch den der
Fadenreserve benachbarten Randsprung an der Stirnfläche der
normalen Wicklung der Faden gehindert wird, wieder in den Bereich
der normalen Wicklung überzutreten, so daß sich auch keine
Fangschwierigkeiten durch den Fadenführer ergeben. Es wird
also ein Fadenreservebügel mit zwei Schenkeln benutzt, bei dem
auch nach der Beendigung der Fadenreserve durch das
Verlegeauge der Faden zunächst aktiv über diesen Randsprung
geführt und mit Sicherheit in den Bereich der normalen
Wicklung gelangt, so daß auch der nachfolgende Fangvorgang
des Fadens durch den Fadenführer problemlos ablaufen kann.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung mit zwei Schenkeln eignet
sich also insbesondere auch für den Anwendungsfall, daß
beispielsweise ein Faden, aus einer Beschichtungsanlage
kommend, aufgewickelt werden muß. Dabei tritt oft der Fall
ein, daß die Beschichtung während eines Anlaufvorgangs der
Fadenbeschichtungsanlage nicht ordnungsgemäß aufgebracht
werden kann. Erst wenn nach manchmal beträchtlichen
Laufmetern ein Beharrungszustand erreicht ist und das
Material ordnungsgemäß beschichtet wird, kann dieses Material
für die Weiterverarbeitung genutzt werden. Es wird also hier
unter Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung zunächst
während des Anlaufvorgangs das schlechtbeschichtete Material
in Form eines ersten Teils der normalen Wicklung,
beispielsweise in Präzisions-Kreuzwicklung aufgebracht. Wird
dann erkennbar, daß die Beschichtung ordnungsgemäß geworden ist, wird
durch einen Steuerimpuls - auch an einer Vielzahl von
Spulstellen gleichzeitig - die Bildung je einer Fadenreserve
eingeleitet, indem der Antrieb für den Fadenreservebügel
gestartet wird. Damit werden sämtliche, an
den einzelnen Spulstellen auf laufenden Fäden von dem
jeweiligen Fadenreservebügel gefangen, jeweils in das
Verlegeauge überführt, und es wird jeweils gleichzeitig der Beginn
einer Fadenreserve aufgewickelt. Die entstehenden
Fadenreserven sind auch nahezu laufmetermäßig gleich lang, da
auch die Beendigung der Fadenreserven an den einzelnen
Spulstellen wiederum durch einen Steuerimpuls ausgelöst wird,
der an den einzelnen Spulstellen gleichzeitig ansteht.
Es wird dann die zurückgehende Bewegung des
Fadenreservebügels eingeleitet, so daß
das Verlegeauge jedes Fadenreservebügels den Faden
in den Bereich der normalen Wicklung zurückführt. Die Fäden
an sämtlichen Spulstellen werden dann gleichzeitig von dem
Fadenreservebügel freigegeben und vom Fadenführer jedes
Fadenleitwerks gefangen, worauf nunmehr das ordnungsgemäß
beschichtete Material auf die bereits angefangene Spule mit
dem nicht ordnungsgemäßen Material übergewickelt wird.
Um dann später diese beiden Materialien voneinander zu trennen,
genügt ein einziger Schnitt an dem Faden zwischen der
Normalwicklung und der Fadenreserve, wobei hier leicht die
beiden Fäden, die zu Beginn der Fadenreserve und zum Ende der
Fadenreserve gelegt wurden, unterschieden werden können.
Selbstverständlich ist es auch möglich, auf diese Art und
Weise mehrere Fadenreserven übereinanderzuwickeln, und zwar
während einer Spulreise, wenn beispielsweise während der
Spulreise die Beschichtung nochmals fehlerhaft werden sollte.
Dann sind im Spalt zwischen normaler Wicklung und
Fadenreserve nur vier Fäden vorhanden, die ebenfalls noch
leicht unterschieden werden können.
Damit wird es vorteilhaft möglich, die Fadenreserve an jeder
Stelle einer Spulreise zu bilden, und zwar völlig unabhängig
von einem Anlegevorgang. Somit wird es möglich, eine
Fadenreserve auch dann einzuleiten und zu bilden, wenn die
Spulspindel angetrieben wird. Die Erfindung ermöglicht es
weiterhin, Fadenreserven an vielen Spulstellen gleichzeitig
zu bilden, wobei der durch eine einzige Bedienungsperson
auslösbare Impuls zur Einleitung der Bildung einer
Fadenreserve gleichzeitig an vielen Spulstellen zur Wirkung
gebracht werden kann. Es entfällt vorteilhaft das Einlegen
des Fadens von Hand in den Fadenreservebügel und es entfällt
weiterhin die Beendigung der Bildung der Fadenreserve durch
ein manuelles Herausnehmen des Fadens aus dem
Fadenreservebügel. Weiterhin können mehrfache Fadenreserven
auch auf einer einzigen Spule gebildet werden, und zwar
insbesondere auch dann, wenn der Faden konstant angeliefert
wird und von Hand angelegt werden muß, wie dies
beispielsweise bei Monofilamenten der Fall ist. Der
Anlegevorgang kann, da er völlig unabhängig von der Bildung
einer Fadenreserve ist, nicht nur im Bereich der
Fadenreserve, sondern irgendwo im Bereich der Spule erfolgen.
Damit können beim Spulen von Anfang an, auch bei
kontinuierlicher Fadenanlieferung, hohe Spulgeschwindigkeiten
genutzt werden.
Der gemeinsame schräge Antrieb kann am Gehäuse des
Fadenleitwerks der Spulmaschine angeordnet sein. Hier ist
eine Lagerung besonders einfach möglich, ohne daß die anderen
Elemente der Spulmaschine in ihrer Anordnung versetzt werden
müßten.
Der Antrieb für den Fadenreservebügel kann mindestens einen
pneumatischen Zylinder aufweisen, mit dessen Kolbenstange der
Fadenreservebügel verbunden ist, wobei die Kolbenstange oder
der Fadenreservebügel mit einer Verdrehsicherung ausgestattet
ist. Diese Verdrehsicherung ist erforderlich, um
sicherzustellen, daß sich der Fadenreservebügel bei seiner
hin- und hergehenden Bewegung in einer geraden Ebene befindet
und diese nicht verläßt. Damit kann auch erreicht werden, daß
der Fadenreservebügel eine große Breite aufweist und es
trotzdem möglich ist, diesen unter dem Fadenausgleichsbügel
hindurchzubewegen.
Das freie, dem Verlegeauge abgekehrte Ende des Schenkels des
Fadenreservebügels kann mit einer sich etwa senkrecht zur
Achse der Spule erstreckenden Umbiegung versehen sein. Diese
Umbiegung befindet sich an dem Ende des Schenkels des
Fadenreservebügels, der dem Maschinengehäuse der Spulmaschine
zugekehrt ist. Damit wird auch diese kritische Stelle sicher
überstrichen, nämlich das Ende der normalen Wicklung, welches
der Fadenreserve abgekehrt ist. Es ist natürlich auch
möglich, die Fadenreserve nicht außen, auf der dem Maschinenge
häuse abgewandten Seite der Hülse, sondern
zwischen der normalen Wicklung und dem Maschinengehäuse auf
der Hülse zu bilden. Dann sind insoweit die Verhältnisse
umgekehrt.
Der Fadenreservebügel mit seinem Verlegeauge und den
Schenkeln samt Umbiegung kann aus einem gebogenen
Drahtabschnitt bestehen. Damit läßt sich der
Fadenreservebügel einfach und kostengünstig herstellen. Er
kann mit einer verschleißfesten und reibungsarmen
Beschichtung, insbesondere aus Keramik, versehen sein,
wodurch nicht nur der Schräglauf eines übernommenen Fadens
bis in das Verlegeauge hinein begünstigt wird, sondern
zugleich sichergestellt wird, daß ein örtlicher Abrieb und
damit Kerben in dem Fadenreservebügel verhindert werden und
das Material während der Fadenreservebildung schonend behandelt
wird.
Als pneumatischer Zylinder kann ein doppelt wirkender
Zylinder vorgesehen sein, damit einerseits die hingehende und
andererseits die hergehende Bewegung genau und zeitgerecht
gesteuert werden können. Selbstverständlich ist auch die
Verwendung mehrerer Zylinder, auch hydraulischer Zylinder,
möglich, um die einzelnen Bewegungsrichtungskomponenten zu
ermöglichen. Hierdurch wird der Aufbau der Vorrichtung jedoch
insgesamt etwas komplizierter.
Wenn der Fadenreservebügel mit seinem Verlegeauge in Richtung
auf das freie Ende der Spulspindel angetrieben ist, entsteht
die Fadenreserve auf der dem Gehäuse der Spulmaschine
abgekehrten Seite, also in einfacher Weise zugänglich.
Die Erfindung wird anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele
weiter erläutert und beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf die Vorrichtung in einer ersten
Ausführungsform während des Spulens der normalen
Wicklung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die in Fig. 1 dargestellte
Vorrichtung während des Spulens der Fadenreserve,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 1
und
Fig. 4 eine schematisierte Draufsicht auf Teile einer
weiteren Ausführungsform der Vorrichtung in ihrer
wesentlichen Relativlage.
In Fig. 1 ist das Gehäuse 1 einer Spulmaschine in
strichpunktierter Weise angedeutet. Dieses endet in einer
Vertikalwandung 2, von der in Balkonbauweise wesentliche
Teile der Vorrichtung nach vorn abragen, während die
zugehörigen Antriebs- und Übersetzungselemente in dem Gehäuse
1 untergebracht sind. Aus der Vertikalwandung 2 erstreckt
sich waagerecht eine Spulspindel 3, auf der eine normale
Wicklung 4, hier z. B. in Präzisions-Kreuzspulwicklung,
aufgebracht werden soll. Die normale Wicklung 4 wird auf eine
Hülse 5 aufgebracht, die auswechselbar auf die Spulspindel 3
aufgebracht werden kann. Strichpunktiert ist auf der Hülse 5
axial versetzt zu der normalen Wicklung 4 ein Platz
angedeutet, auf welchem eine Fadenreserve 6 (Fig. 2) später
aufgespult werden soll. Es ist erkennbar, daß die
Fadenreserve 6 axial versetzt zu der normalen Wicklung 4 auf
der Hülse 5 aufgebracht werden soll, wobei die Fadenreserve 6
in Parallelwicklung erzeugt wird. Neben der Spule 7 befindet
sich das übliche Fadenleitwerk 8, welches in einem Gehäuse 9
mit Deckel 10 untergebracht ist. Im Innern des Gehäuses 9 ist
in bekannter Weise eine Kehrgewindewelle 11 untergebracht,
die einen Fadenführer 12 hin- und hergehend entsprechend der
Breite der normalen Wicklung 4 antreibt. Über eine
Abdrückwalze 1 3 entfernt sich das Fadenleitwerk 8
entsprechend dem wachsenden Durchmesser der Spule 7 von
der Spulspindel 3. Der
auf zuspulende Faden 14, der gemäß Pfeil 15 angeliefert wird,
wird über Umlenkrollen 16 und 17 einer Rolle 18 zugeführt,
die am freien Ende eines Tänzerarms 19 frei drehbar gelagert
ist. Der Tänzerarm 19 ist in einem Lager 20 an der
Vertikalwandung 2 schwenkbar in einer Ebene parallel zur
Vertikalwandung 2 gelagert. Der Faden 14 läuft sodann über einen
Fadenausgleichsbügel 21 bis in die Kerbe des Fadenführers 12
und wird dementsprechend auf der normalen Wicklung 4 auf der
Hülse 4 aufgewickelt.
Auf dem Gehäuse 9, insbesondere auf dem Deckel 10 des
Fadenleitwerks 8, ist eine Verlegevorrichtung angeordnet, die
einen Fadenreservebügel 22 aufweist. Der Fadenreservebügel
besitzt ein Verlegeauge 23 und daran anschließend zwei
Schenkel 24 und 25, die beide schräg zur Achse der
Spulspindel 3 in Richtung auf das Verlegeauge 23 gegenseitig
abfallend angeordnet sind. Die Breite des Fadenreservebügels
22 mit seinen Schenkeln 24 und 25 ist größer als die Breite
der normalen Wicklung 4. Am Ende des der Vertikalwandung 2
zugekehrten Schenkels 24 ist eine Umbiegung 26 vorgesehen.
Es ist ein Antrieb 27 für eine hin- und hergehende Bewegung des
Fadenreservebügels 22 in Richtung eines Doppelpfeils 28
schräg zur Achse der Spulspindel 2 gebildet, wobei Fig. 1
den einen Endpunkt dieser Bewegung darstellt, in welcher der
Fadenreservebügel 22 außer Funktion ist, während Fig. 2 die
andere Endstellung zeigt, in welcher die Fadenreserve 6
gewickelt wird. Dieser Antrieb 27 besitzt, wie eine Zerlegung
der Bewegungsrichtung in Bewegungsrichtungskomponenten
parallel zur Achse der Spulspindel 3 sowie senkrecht dazu
ergibt, zwei Komponenten. Es ist ein gemeinsamer Antrieb 27
vorgesehen, der aus einem pneumatischen Zylinder 29 mit
Kolbenstange 30 besteht. An der Kolbenstange 30 sitzt der
Fadenreservebügel 22. Es ist eine Verdrehsicherung 31
vorgesehen, die eine Verdrehung der Kolbenstange 30 um ihre
Achse verhindert, so daß der Fadenreservebügel 22 immer in
einer Ebene geführt wird und auf diese Art und Weise auch
unter dem Fadenausgleichsbügel 21 hindurchfahren kann. Die
Schräglage der Schenkel 24 und 25 zur Achse der Spulspindel 3
ist so gewählt, daß der Faden 14, sobald er bei einer
Vorwärtsbewegung des Fadenreservebügels 22 in die in Fig. 2
dargestellte Lage hinein, Kontakt mit dem Faden 14 bekommt
und nachfolgend der Faden aus dem Fadenführer 12 aufgehoben
wird, von allein, d. h. automatisch, an dem jeweiligen
Schenkel 24 und 25 entlangrutscht, bis er in dem Bereich des
Verlegeauges 23 gefangen wird. In der fortgesetzten Bewegung,
deren Endzustand dann in Fig. 2 dargestellt ist, wird der
Faden 14 dann über den Rest der normalen Wicklung 4
hinweglaufen und in den Bereich der Hülse 5 gelangen, wo die
Fadenreserve 6 in Parallelwicklung angebracht wird.
Der entsprechende Schaltimpuls für die Bewegung des Antriebs 27
aus der in Fig. 1 dargestellten Ruhelage in die
Arbeitsposition gemäß Fig. 2 kann über ein Schaltventil 32
(Fig. 1) bewirkt werden, von dem eine pneumatische Leitung
33 zu dem als doppelt wirkenden Zylinder 29 ausgebildeten
Antrieb 27 geführt ist. Das Schaltventil 32 kann elektrisch
ansteuerbar sein, wobei gleichzeitig die Möglichkeit
geschaffen ist, an mehreren Spulstellen derartige
Schaltventile 32 und entsprechende Verlegeeinrichtungen
anzuordnen und damit die Fadenreserven 6 an mehreren
Spulstellen gleichzeitig zu beginnen bzw. zu wickeln. Eine
pneumatische Leitung 34 führt zur anderen Druckkammer des
Zylinders 29. Ein entsprechender Schaltimpuls führt hier
dazu, daß die Kolbenstange 30 wieder eingezogen wird, also
der Fadenreservebügel 22 aus der in Fig. 2 dargestellten
Arbeitsstellung in die Ruheposition gemäß Fig. 1
zurückgeführt wird. Dabei nimmt das Verlegeauge 23 den Faden
14 mit und führt diesen auch dann über den Rand der normalen
Wicklung 4 hinweg, wenn vor Anlegung der Fadenreserve 6
bereits eine normale Wicklung 4 mit beachtlicher Höhe bzw.
beachtlichem Durchmesser erzeugt wurde. Es wird dann
nachfolgend die normale Wicklung 4 aufgebracht. Es ist
erkennbar, daß das Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bis 3 es
ermöglicht, die Fadenreserve 6 zu jeder beliebigen Zeit einer
Spulreise zu bilden, beispielsweise auch am Anfang, in der
Mitte oder gegen Ende einer Spulreise. Der Anlegevorgang des
Fadens 14 an der Hülse 5 ist hiervon völlig unabhängig.
Beispielsweise ist die Möglichkeit gegeben, bei laufender
Spulspindel 3 den Faden irgendwo über die Hülse 5 zu
schlingen. Dies kann im Bereich der normalen Wicklung 4
geschehen. Wenn sodann der Antrieb 27 in Tätigkeit gesetzt
wird, wird der Faden 14 sogleich von dem Fadenreservebügel 22
übernommen und es beginnt ohne nennenswerte normale Wicklung
4 sofort die Fadenreserve 6. Es können auch im Verlauf einer
Spulreise mehrere Fadenreserven 6 übereinandergewickelt
werden, auch an mehreren Spulstellen bei gemeinsamer
elektrischer Steuerung.
Fig. 4 verdeutlicht noch einmal, daß der Fadenreservebügel
22, welche mit zwei Schenkeln 24 und 25 im Anschluß an das
Verlegeauge 23 ausgebildet ist, grundsätzlich mit einem
gemeinsamen oder auch zwei überlagernd zu steuernden
Antrieben versehen sein muß, die einmal eine
Bewegungsrichtungskomponente in Richtung des Doppelpfeils 35
senkrecht zur Achse der Spulspindel 3 und zum anderen eine
Bewegungsrichtungskomponente gemäß Doppelpfeil 36 parallel zu
vorgenannter Achse aufweisen. Es versteht sich, daß hier zwei
getrennte Zylinder vorgesehen sein können, die auch mit
gewisser Überschneidung angesteuert werden können. Durch die
Rückbewegung des Fadenreservebügels 22 gemäß Doppelpfeil 36
führt das Verlegeauge 23 den Faden 14 mit Sicherheit über
jeden Rand einer normalen Wicklung 4 hinweg in den Bereich
dieser normalen Wicklung 4, so daß nach der Rückbewegung
gemäß Doppelpfeilen 35 und 36 der Faden, der nun an dem
Fadenausgleichsbügel 21 anliegt, mit Sicherheit von dem sich
hin- und herbewegenden Fadenführer 21 gefangen wird, so daß
die normale Wicklung 4 weiter aufgebaut oder auch neu erzeugt
werden kann. Eine solche Vorrichtung ist damit bestens geeignet,
zunächst die normale Wicklung 4 bis zu einer gewissen Höhe zu
wickeln, dann eine Fadenreserve 6 zu bilden und schließlich
die normale Wicklung 4 überzuwickeln. Bei einer
vorgeschalteten Beschichtungsanlage für den Faden 14 kann
dies dazu ausgenutzt werden, um zunächst nicht ordnungsgemäß
beschichtetes Material im unteren Teil der normalen Wicklung
4 aufzunehmen, dann eine Fadenreserve 6 zur Bildung einer
Trennstelle zu wickeln und schließlich das ordnungsgemäß
beschichtete, brauchbare Material in Fortsetzung der normalen
Wicklung 4 überzuwickeln.
Claims (8)
1. Vorrichtung zur Bildung einer Fadenreserve in
Parallelwicklung auf einer Hülse einer Spule in einer Spulmaschine,
bei der die Fadenreserve axial versetzt zu der normalen
Wicklung entsteht, mit einem Fadenreservebügel mit zwei
Schenkeln, die sich zusammen über die gesamte Breite der
normalen Wicklung erstrecken und jeweils schräg zur Achse der
Spule in Richtung auf einen Übergang abfallend ausgebildet
sind, wobei der Fadenreservebügel mittels eines Antriebs mit
einer Bewegungsrichtungskomponente senkrecht zur Achse der
Spule und mit einer Bewegungsrichtungskomponente parallel zur
Achse der Spule hin- und herbeweglich ist, dadurch
gekennzeichnet, daß der Fadenreservebügel (22) am Übergang der
Schenkel (24, 25) ein Verlegeauge (23) aufweist, daß zur
gleichzeitigen Realisierung der beiden
Bewegungsrichtungskomponenten ein gemeinsamer Antrieb (27) in
einer Richtung schräg zur Achse der Spule (7) hin- und
hergehend vorgesehen ist, und daß der Antrieb (27) eine solche
Bewegungsrichtungskomponente parallel zur Achse der Spule (7)
aufweist, daß das Verlegeauge (23) aus dem Bereich der
normalen Wicklung in den Bereich der dazu axial versetzten
Fadenreserve sowie zurück gelangt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der gemeinsame Antrieb (27) am Gehäuse des
Fadenleitwerks (8) der Spulmaschine angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Antrieb (27) für den
Fadenreservebügel (22) mindestens einen pneumatischen
Zylinder (29) aufweist, mit dessen Kolbenstange (30) der
Fadenreservebügel (22) verbunden ist, und daß die
Kolbenstange (30) oder der Fadenreservebügel (22) mit einer
Verdrehsicherung (31) ausgestattet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das freie, dem Verlegeauge (23)
abgekehrte Ende des Schenkels (24) des Fadenreservebügels
(22) mit einer sich etwa senkrecht zur Achse der Spule (7)
erstreckenden Umbiegung (26) versehen ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Fadenreservebügel (22) mit seinem
Verlegeauge (23) und den Schenkeln (24, 25) samt
Umbiegung (26) aus einem gebogenen Drahtabschnitt besteht.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der Fadenreservebügel (22) mit einer verschleißfesten und
reibungsarmen Beschichtung, insbesondere aus Keramik,
versehen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
als pneumatischer Zylinder (29) ein doppelt wirkender
Zylinder vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der Fadenreservebügel (22) mit seinem
Verlegeauge (23) in Richtung des freien Endes der Spulspindel
(3) angetrieben ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3922719A DE3922719A1 (de) | 1989-07-11 | 1989-07-11 | Vorrichtung zur bildung einer fadenreserve in parallelwicklung auf der huelse einer spule einer spulmaschine |
| US07/550,532 US5104051A (en) | 1989-07-11 | 1990-07-10 | Device for constructing a thread reserve wound parallel onto a bobbin in a winder |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3922719A DE3922719A1 (de) | 1989-07-11 | 1989-07-11 | Vorrichtung zur bildung einer fadenreserve in parallelwicklung auf der huelse einer spule einer spulmaschine |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3922719A1 DE3922719A1 (de) | 1991-01-17 |
| DE3922719C2 true DE3922719C2 (de) | 1993-02-18 |
Family
ID=6384703
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3922719A Granted DE3922719A1 (de) | 1989-07-11 | 1989-07-11 | Vorrichtung zur bildung einer fadenreserve in parallelwicklung auf der huelse einer spule einer spulmaschine |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE3922719A1 (de) |
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1990
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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