DE3922098A1 - Tuerverriegelungsanlage fuer kraftfahrzeuge - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Türverriegelungsanlage für Kraftfahrzeuge
gemäß den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
Aus der DE-OS 34 08 623 ist eine Türverriegelungsanlage bekannt, bei der ein
elektromotorischer Stellantrieb eingesetzt wird, über den ein Stellglied
zwischen einer Entriegelungs- und Verriegelungsstellung umstellbar ist. Dabei
wird bei diesem bekannten System der Elektromotor bei jedem Verstellvorgang
in gleicher Drehrichtung jeweils um einen Schwenkwinkel von 180 Grad
verstellt, wobei dann über einen Kurbeltrieb das Stellglied zwischen seinen
beiden Endlagen hin- und verstellt wird. Zur Auslösung eines Verstellvorgangs
ist dabei wenigstens ein Steuerschalter vorgesehen, der manuell betätigt
werden kann. Dieser Steuerschalter ist mit dem Türschloß und/oder dem
Innenverriegelungsknopf und damit auch mit dem Stellglied selbst gekoppelt,
so daß auch ein manuell nichtbetätigter Steuerschalter eines Stellantriebs
beim Stellvorgang umgestellt wird. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß
nach jedem Stellvorgang die Steuerschalter der einzelnen Stelleinrichtungen,
deren Elektromotoren über einen zugeordneten Endschalter nach jeweils einem
Schwenkwinkel von 180 Grad abgeschaltet werden, alle die gleiche
Schaltstellung einnehmen, so daß die gesamte Zentralverriegelungsanlage für
den nächsten Verstellvorgang betriebsbereit ist.
Anlagen dieser Art werden wegen ihres einfachen Aufbaus und ihrer
betriebssicheren Arbeitsweise in großer Stückzahl in der Praxis verwendet.
Allerdings sind nun vereinzelt Fälle vorgekommen, bei denen ein
Verstellvorgang nicht in der gewünschten Weise durchgeführt wurde. Wenn
nämlich bei einer solchen Zentralverriegelungsanlage beispielsweise durch
einen Unfall das Stellglied und damit auch der Steuerschalter einer
Stelleinrichtung in einer bestimmten Schaltstellung blockiert ist, bestimmt
wegen der parallelen Ansteuerung und Verstellung aller Stelleinrichtungen die
Schaltstellung dieses Steuerschalters letztendlich auch den Zustand aller
anderen Stelleinrichtungen. Wenn also in einem solchen Fall, ausgehend von
einem Zustand, bei dem alle Fahrzeugtüren verriegelt sind, ein Steuerschalter
in seine
Entriegelungsschaltstellung gebracht wird, wird zwar zunächst auch ein
Entriegelungsvorgang für alle Fahrzeugtüren ausgelöst, aber anschließend wieder
ein Verriegelungsvorgang eingeleitet, sofern der Steuerschalter der einen
Stelleinrichtung in seiner Verriegelungsschaltstellung blockiert bleibt.
Insbesondere ein solcher Betriebsfall ist aus sicherheitstechnischen Gründen
nachteilig, und zwar in erster Linie bei solchen Zentralverriegelungsanlagen,
bei denen auch die Kofferraumklappe über eine Stelleinrichtung verriegelbar
ist, der ein Steuerschalter zugeordnet ist, weil Unfälle in diesem Bereich
vergleichsweise häufig auftreten. Ein ähnliches Problem tritt auch auf, wenn
bei extrem tiefen Temperaturen das Schloß in einer Kraftfahrzeugtür einfriert.
Zur Lösung dieses Problems hat man schon verschiedentlich auf mechanischer
Basis arbeitende Lösungswege erwogen, beispielsweise Überlastkupplungen in die
Stelleinrichtung eingebaut derart, daß eine Drehbewegung des Motors und damit
auch eine Umstellung des Steuerschalters möglich ist selbst dann, wenn das
eigentliche Stellglied blockiert sein sollte. Damit kann aber das Problem nicht
in vollem Umfang gelöst werden, weil letztendlich eine Blockierung des
Steuerschalters bei einem Verkehrsunfall nicht völlig ausgeschlossen werden
kann.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Zentralverriegelungsanlage der eingangs erwähnten Art so weiterzubilden, daß
ohne wesentliche Beeinträchtigung der erwünschten Funktionen die Sicherheit
gegen Störungen verbessert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des
Anspruchs 1 gelöst.
Die Erfindung basiert dabei auf der Überlegung, daß eine praxisgerechte
zentrale Steuerung aller Stelleinrichtungen auch dann möglich ist, wenn man von
einzelnen Steuerschaltern her nur einen Verstellvorgang in einer
Verstellrichtung einleiten kann. Damit kann nämlich eine nachteilige
Rückwirkung eines blockierten Steuerschalters auf die Ruhestellung der anderen
Stellglieder vermieden werden.
Dabei sind unterschiedliche Lösungswege denkbar. Beispielsweise kann man sich
ein System derart vorstellen, daß einzelne Steuerschalter einen Verstellvorgang
in der einen Verstellrichtung und andere Steuerschalter nur einen
Verstellvorgang in der anderen Verstellrichtung ermöglichen. Bevorzugt wird
aber eine Ausführung, bei der nur über den Steuerschalter eines einzigen
Stellantriebs ein Verstellvorgang in beiden Verstelleinrichtungen möglich ist,
während über die anderen Steuerschalter jeweils nur ein Stellvorgang in einer
Bewegungsrichtung, vorzugsweise zur Entriegelung der Kraftfahrzeugtüren
auslösbar ist. Dabei wird der Steuerschalter für Verstellvorgänge in beiden
Verstellvorrichtungen in der Fahrertür angeordnet, weil von dort aus
üblicherweise das Fahrzeug ver- und entriegelt wird. Über den Steuerschalter in
der Beifahrertür bzw. in der Kofferraumhaube soll dagegen nur die Auslösung
eines Verstellvorgangs zum Entriegeln möglich sein. Dies ist wichtig, weil
nicht selten der Fall eintritt, daß beim Abstellen eines Fahrzeugs auf einem
engen Parkplatz später die Fahrertür nicht mehr zugänglich ist und ein Einstieg
in das Kraftfahrzeug wenigstens von der Beifahrertür ermöglicht werden muß.
Die Erfindung und deren vorteilhafte Ausbildungen werden nachstehend anhand des
in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Prinzipdarstellung einer Verstelleinrichtung,
Fig. 2 ein Prinzipschaltbild für zwei Verstelleinrichtungen und
Fig. 3 ein Prinzipschaltbild für alle Verstelleinrichtungen in einem
Kraftfahrzeug.
Zunächst werden anhand der Fig. 1 und 2 die prinzipiellen Funktionen einer
Verstelleinrichtung beschrieben, auf die sich die vorliegende Erfindung
bezieht. In einem Gehäuse 10 ist ein Schieber 11 längsbeweglich geführt. Dieser
Schieber 11 ist mit einer Schubstange 12 wirkverbunden, die in nicht näher
dargestellter Weise als Abtriebselement der Stelleinrichtung auf einen
Türverriegelungsmechanismus in einem Kraftfahrzeug wirkt. An dem Schieber 11
sind zwei Anschläge 13 und 14 vorgesehen, die mit dem Zapfen 15 einer Kurbel 16
zusammenwirken. Man erkennt aus Fig. 1, daß der Abstand A zwischen den beiden
Anschlägen 13 und 14 in Verstellrichtung des Schiebers 11 kleiner ist als der
Radius der Kurbel, d. h. also kleiner als der Abstand des Zapfens 15 vom
Drehpunkt M. Dies ermöglicht einen großen Hub des Schiebers 11 bei einem
gegebenen Kurbelradius. Der Abstand D der beiden Anschläge 13 und 14 quer zur
Verstellrichtung des Schiebers 11 ist nur geringfügig größer als der
Durchmesser des Kurbelzapfens 15. In der dargestellten einen Parklage befindet
sich der Kurbelzapfen 15 mittig zwischen den Verstellbahnen der beiden
Anschläge 13 und 14. In dieser Parklage ist also der Schieber 11 von dem Zapfen
15 bzw. der Kurbel 16 vollständig entkoppelt, und der Schieber 11 mit der
Schubstange 12 kann leichtgängig manuell von einer Endlage in die andere
Endlage umgestellt werden.
Wird nun der den Kurbelzapfen 15 antreibende Elektromotor eingeschaltet, wird
der Kurbelzapfen auf seiner kreisförmigen Verstellbahn in Uhrzeigerrichtung
verstellt. Er schlägt dann schließlich an dem Anschlag 14 an. Während des darauf
folgenden Teils der Schwenkbewegung dieses Kurbelzapfens 15 wird der Anschlag
14 und damit auch der Schieber 11 mitgenommen, bis er schließlich die Lage nach
Fig. 1b erreicht. Der Kurbelzapfen 15 wird dann nach einem Schwenkwinkel von
180 Grad wieder derart stillgesetzt, daß er mittig zwischen den Bewegungsbahnen
der beiden Anschläge 13 und 14 liegt. In dieser anderen Parklage ist also
wiederum eine vollständige Entkopplung zwischen dem Antriebsmotor und dem
Schieber 11 gegeben.
Insgesamt erkennt man also aus den Fig. 1a und 1b, daß der Kurbelzapfen 15 bei
jedem Stellvorgang jeweils um einen Schwenkwinkel von 180 Grad in gleicher
Drehrichtung angetrieben wird. Dabei wird bei einem Stellvorgang der eine
Anschlag aus der Bewegungsbahn des Kurbelzapfens herausbewegt und dafür der
andere Anschlag in die Bewegungsbahn des Kurbelzapfens eingefahren. Der
Kurbelzapfen 15 ist nur während eines Teils seiner Schwenkbewegung mit den
Anschlägen 13 bzw. 14 gekoppelt, in den Parklagen nach jeweils einem
Schwenkwinkel von 180 Grad aber von dem Schieber 11 entkoppelt.
Fig. 2 zeigt ein Prinzipschaltbild für zwei Stelleinrichtungen A und B. Dabei
ist jeweils mit 20 der Elektromotor, mit 30 ein von dem Elektromotor 20
gesteuerter Endlagenschalter und mit 40 ein Steuerschalter bezeichnet, der
einerseits manuell verstellbar ist, aber andererseits auch wegen seiner
Kopplung mit der als Stellglied anzusehenden Schubstange 12 von dem
Elektromotor 20 bei jedem Verstellvorgang in eine definierte Lage umstellbar
ist. Der Elektromotor 20 kann aus einer Batterie 21 mit dem negativen Pol 22
und dem positiven Pol 23 gespeist werden. Der eine Anschluß 24 des
Elektromotors 20 ist dabei dauernd mit dem ersten, negativen Pol der
Spannungsquelle 21 verbunden. Der andere Anschluß 25 des Elektromotors 20 ist
an eine Umschaltkontaktbrücke 31 des Endlagenschalters 30 angeschlossen, der
wechselweise mit zwei Gegenkontakten 33 und 34 zusammenwirkt. In Fig. 2 ist bei
der Stelleinrichtung A auch der mechanische Aufbau dieses Endlagenschalters 30
angeordnet, während zur Stelleinrichtung B nur das elektrische Schaltprinzip
angedeutet ist. Der Endlagenschalter 30 hat bei dem konkreten
Ausführungsbeispiel eine Schaltscheibe mit einzelnen elektrisch leitenden
Schaltsektoren, und die Umschaltkontaktbrücke 31 und die Gegenkontakte 33, 34
sind als Schleiffedern ausgebildet, die auf diesen Schaltsektoren schleifen.
Die Schaltscheibe wird dabei über ein geeignetes Getriebe vom Elektromotor 20
verstellt. Da der Aufbau derartiger Endlagenschalter bekannt ist, dürften sich
weitere Einzelheiten hierzu erübrigen.
Aus Fig. 2 geht nun hervor, daß über den als Umschalter ausgebildeten
Steuerschalter 40 wechselweise einer der beiden Gegenkontakte 33, 34 der
Steuereinrichtung A mit dem positiven Pol der Spannungsquelle 21 verbunden
werden kann. Der Schaltvorgang einer Steuereinrichtung kann daher wie folgt
beschrieben werden, wobei davon ausgegangen wird, daß der Steuerschalter 40 und
der Endlagenschalter 30 in der Verriegelungsstellung V der Stelleinrichtung
dargestellt sind. Wird nun der Steuerschalter 40 in die
Entriegelungsschaltstellung E umgestellt, ist über den Gegenkontakt 34 und die
Umschaltkontaktbrücke 31 ein Betriebsstromkreis für den Motor 20 geschlossen.
Der Motor dreht sich in einer bestimmten Drehrichtung und verstellt dabei das
Stellglied bzw. die Schubstange 12. Nach einem Schwenkwinkel von 180 Grad
schaltet der Endlagenschalter 30 um, d. h. die leitende Verbindung zwischen dem
Gegenkontakt 34 und der Umschaltkontaktbrücke 31 wird unterbrochen und zugleich
eine leitende Verbindung zwischen der Umschaltkontaktbrücke 31 und dem anderen
Gegenkontakt 33 hergestellt. Damit ist der Elektromotor 20 abgeschaltet und
diese Stelleinrichtung wieder für einen Verstellvorgang zur
Entriegelungsstellung hin vorbereitet. Eine solche Schaltung ist bekannt, und
weitere Ausführungen zur Funktion dürften sich daher ebenfalls erübrigen.
Aus Fig. 2 geht nun deutlich hervor, daß die Stellantriebe A und B bis auf ein
für die vorliegende Erfindung wesentliches Merkmal in gleicher Weise aufgebaut
sind. Man erkennt nämlich, daß bei dem Stellantrieb B über den Steuerschalter
40 nur der eine Gegenkontakt 33 des Endlagenschalters 30, nicht aber der andere
Gegenkontakt 34 mit dem positiven Pol 23 der Spannungsquelle 21 verbindbar ist.
Über diesen Steuerschalter 40 des Stellantriebs B kann also nur ein
Verstellvorgang, nämlich nur in der Entriegelungsschaltstellung E, ausgelöst
werden. Da - wie Fig. 2 deutlich zeigt - die ersten und zweiten Gegenkontakte
33, 34 der Endlagenschalter 30 der beiden Stellantriebe A, B jeweils
parallelgeschaltet sind, kann also bei einem solchen System über den
Steuerschalter 40 in der Fahrertür ein Entriegelungsvorgang und ein
Verriegelungsvorgang aller Stellantriebe ausgelöst werden. Von der Beifahrertür
kann aber über den Steuerschalter 40 nur ein Entriegelungsvorgang aller
Stellantriebe ausgelöst werden. Das bedeutet in der Praxis, daß bei einem in
der dargestellten Schaltstellung blockierten Steuerschalter 40 in der
Stelleinrichtung B bei Auslösung eines entsprechenden Schaltvorgangs über den
Steuerschalter 40 des Stellantriebs A alle Fahrzeuge entriegelt werden können
und schließlich auch entriegelt bleiben, selbst wenn der Steuerschalter 40 des
Stellantriebs B bei diesem Verstellvorgang seine Schaltstellung nicht ändert.
Eine Rückwirkung dieses blockierten Steuerschalters 40 des Stellantriebs B auf
die anderen Stellantriebe ist beim Entriegelungsvorgang nicht möglich.
Fig. 3 zeigt nun noch ein Schaltbild einer kompletten
Zentralverriegelungsanlage mit dem Stellantrieb A in der Fahrertür, dem
Stellantrieb B in der Beifahrertür, dem Stellantrieb C in der Kofferraumhaube
und den Stellantrieben H in den Hintertüren des Kraftfahrzeugs. Dabei haben nur
die Stellantriebe A, B und C Steuerschalter 40. Von diesen Steuerschaltern kann
nur der Steuerschalter des Stellantriebs A wechselweise beide Gegenkontakte 33,
34 des Endlagenschalters 30 ansteuern. Über die Steuerschalter 40 der
Stellantriebe B und C in der Beifahrertür bzw. der Kofferraumhaube kann nur der
Gegenkontakt 33 zur Auslösung eines Entriegelungsvorgangs angesteuert werden.
Durch manuelle Betätigung dieser Steuerschalter der Stellantriebe B und C kann
also nur ein Stellvorgang in einer Verstellrichtung ausgelöst werden, während
über den Steuerschalter 40 des Stellantriebs A ein Verstellvorgang in beiden
Verstellrichtungen möglich ist.
Abschließend wird noch darauf hingewiesen, daß bei der Ausführung nach Fig. 3
jeder Endlagenschalter noch einen zusätzlichen, mit dem Minuspol 22 der
Spannungsquelle verbundenen Selbsthaltekontakt 38 aufweist, der mit der
umstellbaren Umschaltkontaktbrücke 31 derart zusammenwirkt, daß kurz nach dem
Anlaufen des Elektromotors 20 ein Betriebsstromkreis für diesen Elektromotor
auch dann erhalten bleibt, wenn der manuell betätigte Steuerschalter 40 wieder
in die ursprüngliche Schaltstellung zurückgestellt werden sollte. Damit wird
also sichergestellt, daß ein über den Steuerschalter eingeleiteter
Verstellvorgang auch zu Ende gebracht wird. Bei den Stellantrieben H für die
Hintertüren des Kraftfahrzeugs ist dieser Selbsthaltekontakt 38 nicht
unmittelbar mit dem Minuspol der Spannungsquelle verbunden. Er erhält sein
Schaltpotential vielmehr über eine der beiden Dioden 39 und einen der
Steuerschalter der anderen Stellantriebe. Dadurch kann eine Leitung zu diesen
Stellantrieben H in den Hintertüren des Kraftfahrzeugs eingespart werden.
Im Vergleich zur eingangs erwähnten bekannten Anlage wird bei einem solchen
System nach der vorliegenden Erfindung zwar die Bedienmöglichkeit in gewisser
Weise eingeschränkt, weil ein Verriegelungsvorgang, beispielsweise an der
Beifahrertür nicht mehr möglich ist. Dadurch wird aber andererseits die
Sicherheit des Systems wesentlich verbessert, wobei Änderungen an den einzelnen
Stelleinrichtungen der bekannten Anlage nicht erforderlich sind, weil der Kern
der vorliegenden Erfindung einfach durch Entfernung einer Leitung realisierbar
ist.
Der Grundgedanke der vorliegenden Erfindung ist bei dem in den Fig. 1 bis 3
dargestellten Ausführungsbeispiel auf elektrischem Weg realisiert, eben durch
Wegfall einer Leitung zwischen dem Steuerschalter und einem Gegenkontakt eines
Endlagenschalters. Es ist aber darauf hinzuweisen, daß der Grundgedanke der
Erfindung auch auf mechanischem Weg realisierbar wäre, wenn man beispielsweise
dafür sorgt, daß der Steuerschalter des Stellantriebs B manuell nur in der
einen Verstellrichtung verstellt werden kann.
Claims (6)
1. Türverriegelungsanlage für Kraftfahrzeuge mit mehreren elektromotorischen
Stellantrieben zur Verstellung jeweils eines Stellglieds zwischen einer
Entriegelungs- und einer Verriegelungsstellung, wobei jeder Stellantrieb einen
Elektromotor mit einem zugeordneten Endlagenschalter aufweist, und einzelnen
Stellantrieben ein mit dem Stellglied gekoppelter, manuell betätigbarer
Steuerschalter zur Auslösung eines Stellvorgangs der Stellantriebe zugeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einem Stellantrieb (B) ein
Steuerschalter (40) zugeordnet ist, über den ein Verstellvorgang des
Stellglieds (12) nur in einer Verstellrichtung auslösbar ist.
2. Türverriegelungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über
Steuerschalter einzelner Stellantriebe nur ein Verstellvorgang in einer
Verstellrichtung und über Steuerschalter anderer Stellantriebe nur ein
Verstellvorgang in der anderen Verstellrichtung auslösbar ist.
3. Türverriegelungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur über
den Steuerschalter eines einzigen Stellantriebs (A) ein Stellvorgang in beiden
Verstellrichtungen und über die Steuerschalter anderer Stellantriebe (B, C)
jeweils nur ein Stellvorgang in einer Bewegungsrichtung, vorzugsweise zur
Entriegelung auslösbar ist.
4. Türverriegelungsanlage nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß einzelnen Stellantrieben (H) keine Steuerschalter
(40) zugeordnet sind.
5. Türverriegelungsanlage nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß über den Steuerschalter (40) des Stellantriebs (A)
in der Fahrertür ein Stellvorgang in beiden Verstellrichtungen, über den
Steuerschalter (40) des Stellantriebs (B) in der Beifahrertür und
gegebenenfalls auch über den Steuerschalter (40) des Stellantriebs (C) in der
Kofferraumhaube aber nur ein Stellvorgang in einer Verstellrichtung auslösbar
ist und gegebenenfalls weiteren Stellantrieben (H) in den Hecktüren kein
Steuerschalter zugeordnet ist.
6. Türverriegelungsanlage nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß ein erster Anschluß (24) eines jeden Elektromotors
(20) an dem ersten Pol (22) einer Spannungsquelle (21) und ein zweiter Anschluß
(25) eines jeden Elektromotors (20) jeweils an eine Umschaltkontaktbrücke (31)
des zugeordneten Endlagenschalters (30) angeschlossen ist, die in der
Entriegelungsstellung des Stellglieds (12) einen ersten Gegenkontakt (33) und
in der Verriegelungsstellung des Stellglieds (12) einen zweiten Gegenkontakt
(34) kontaktiert, wobei die ersten und zweiten Gegenkontakte der
Endlagenschalter (30) der Motoren (20) aller Stellantriebe (A, B, C, H) jeweils
parallelgeschaltet sind, und daß über den zwischen einer Entriegelungs- und
einer Verriegelungsschaltstellung manuell umstellbaren Steuerschalter (40) des
einen Stellantriebs (A) wechselweise beide Gegenkontakte (33, 34) der
Endlagenschalter (40) mit dem anderen Pol (23) der Spannungsquelle (21)
verbindbar sind, während über den Steuerschalter (40) eines anderen
Stellantriebs (B, C) nur einer der beiden Gegenkontakte (33) der
Endlagenschalter (30) mit diesem zweiten Pol (23) der Spannungsquelle (21)
verbindbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3922098A DE3922098A1 (de) | 1989-07-05 | 1989-07-05 | Tuerverriegelungsanlage fuer kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE3922098A1 true DE3922098A1 (de) | 1991-01-17 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE3922098A Ceased DE3922098A1 (de) | 1989-07-05 | 1989-07-05 | Tuerverriegelungsanlage fuer kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3922098A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0905595A1 (de) * | 1997-09-26 | 1999-03-31 | Valeo Securite Habitacle | System zur Servosteuerung von Drehbetätigern für eine Vielzahl von zentral gesteuerten Einzelteilen |
| CN115848628A (zh) * | 2022-12-20 | 2023-03-28 | 中国商用飞机有限责任公司 | 飞机行李架箱门调节装置 |
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| DE3519743A1 (de) * | 1985-06-01 | 1986-12-04 | Vdo Adolf Schindling Ag, 6000 Frankfurt | Zentrale tuerverriegelungsanlage |
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-
1989
- 1989-07-05 DE DE3922098A patent/DE3922098A1/de not_active Ceased
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| FR2769102A1 (fr) * | 1997-09-26 | 1999-04-02 | Valeo Systemes De Fermetures | Systeme d'asservissement d'actionneurs rotatifs pour une pluralite d'organes pilotes par un boitier central |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: ITT AUTOMOTIVE EUROPE GMBH, 60488 FRANKFURT, DE |
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: CONTINENTAL TEVES AG & CO. OHG, 60488 FRANKFURT, D |
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| 8131 | Rejection |