DE3920974A1 - Vorrichtung zur vorkalibrierung von zylindrischen, gehaeusefoermigen elementen fuer kontinuierlich arbeitende schweissmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zur vorkalibrierung von zylindrischen, gehaeusefoermigen elementen fuer kontinuierlich arbeitende schweissmaschinenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung hat zum Gegenstand eine Vor
richtung zur Vorkalibrierung von zylindrischen, gehäuse
förmigen Elementen, die an kontinuierlich arbeitenden
Schweißmaschinen verwendet wird.
Die am stärksten erforderliche Notwendigkeit bei diesen
Maschinentypen ist, eine Positionierung des aufgerollten
Bandes während des Transportes in Richtung der Schweiß
station zu erhalten, die so weit wie möglich zylindrisch
ist und mit weitestmöglicher kontinuierlicher und gleich
mäßiger Zuführung. Auch und vor allem bei Schweißma
schinen dieser Art sind diese Anforderungen grundlegend.
In der Tat würde eine kleine Veränderung in der Positio
nierung der übereinanderliegenden Kanten des zu ver
schweißenden Gehäusekörpers oder dessen ungleichmäßiger
Vorschub zu Schweißfehlern führen.
Im Falle von kontinuierlichen Schweißmaschinen für zy
lindrische, gehäuseförmige Elemente, allgemein Dosen ge
nannt, werden die Blechfolien, die den zylindrischen Teil
der Dosen bilden, entlang einem horizontalen Führungsarm
vorgeschoben. Entlang diesem Arm werden die genannten
aufgerollten Blechfolien in Richtung einer Vorrichtung
zur Vorkalibrierung und dann zu einer Kalibriervorrich
tung geschoben, in der zwei Rollenelektroden eingreifen,
die jeweils innerhalb und außerhalb des Gehäusekörpers
angeordnet und direkt für das Schweißen verantwortlich
sind.
Diese Vorrichtung zur Vorkalibrierung enthält mehrere Se
rien oder Stationen von profilierten Rollen, die in pa
rallelen Kreisen angeordnet sind. Nach dieser Vorrichtung
beschreibt eine weitere Serie von Rollen in Vorschubrich
tung der Gehäusekörper die eigentliche Kalibrierstation,
die aus kalibrierten Rollen besteht, welche innen einen
Kreisdurchmesser haben, der dem der zu kalibrierenden Do
sen entspricht, während auch die Rollen der Station zur
Vorkalibrierung so ausgebildet sind, daß sie den Bogen
des Gehäusekörpers kopieren, und sie von einem gabelarti
gen Element gehalten werden, das elastisch mit der Trä
gerstruktur der Maschine verbunden ist.
Oberhalb dieser Vorrichtungen zur Vorkalibrierung und Ka
librierung und längs im Verhältnis zu dem Gehäusekörper
angeordnet, ist eine Längsführung vorgesehen, die im
Schnitt z-förmig ausgebildet ist, und deren sich gegen
überliegende Oberflächen, wie die bekannte Technik lehrt,
zu dem Schweißpunkt hin konvergieren, und an deren sich
gegenüberliegenden Rändern die Kanten des Gehäusekörpers
während der Phase der Vorkalibrierung anschlagen. Auf
diese Weise befindet sich der Gehäusekörper unmittelbar
vor dem Schweißrollen vollkommen umfaßt und von den ge
nannten Halterollen an die Oberflächen der genannten
z-förmigen Führung gedrückt gehalten, und zwar durch ei
nen radialen Druck, welcher der Öffnungswirkung der Ge
häusekörper entgegensteht.
Eine Begrenzung dieser Lösung besteht gerade in der oben
beschriebenen Auslegung, genauer gesagt in der genannten
elastischen Verbindung zwischen der einzelnen Rolle und
der Trägerstruktur. Tatsächlich müssen die Federn, die
durch die hohen Schweißgeschwindigkeiten dynamische Ver
formungen innerhalb stark begrenzter Zeiten auszuhalten
haben, unter sehr kritischen Bedingungen arbeiten. Au
ßerdem erweist sich die Vorrichtung in konstruktiver Hin
sicht als sehr umfangreich und teuer.
Außerdem können die Gehäusekörper, die Abmessungsfehler
aufweisen, bei hohen Geschwindigkeiten gegen die gefeder
ten Körper stoßen, mit der daraus sich ergebenden Gefahr
der Verformung des Eintrittsrandes an den Rollenelektro
den.
Ein weiterer schwerwiegender Nachteil ist durch die Ge
fahr der Blockierung des Hubes der gefederten Rollen ge
gegeben, und zwar durch Staub (normalerweise lagernd),
der eindringt und sich an den Lagergabeln derselben fest
setzt, es sei denn, es werden regelmäßig und sich wie
derholend Reinigungen vorgenommen. Außerdem erfordern
die gefederten Rollen umfangreiche und mühsame Einstel
lungen, um den radialen Druck festzulegen, den die Rolle
auf den elastischen Körper ausüben muß.
Auf Grund dieser Tatsache ist die technische Aufgabe,
die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegt, die, eine
Vorrichtung zur Vorkalibrierung herzustellen, welche die
Führung und die Einstellung in bezug auf die Abmessungen
des Gehäusekörpers auch im Falle von hohen Produktions
werten der Maschine erlaubt (zum Beispiel über 60 m/Min.),
wobei die Konstruktion und die Einstellung vereinfacht
und die Zuverlässigkeit erhöht werden.
Die technische Aufgabe und die erwähnten Zwecke werden
erreicht durch die Vorrichtung nach der vorliegnden Er
findung zur Vorkalibrierung von zylindrischen, gehäuse
förmigen Elementen, die an eine Serie von Kalibrierrollen
angrenzend an einer kontinuierlich arbeitenden Schweiß
maschine anbringbar ist. Sie besteht aus mehreren Serien
profilierter Rollen, die auf lotrecht zu der Zuführrich
tung des Gehäusekörpers liegenden Ebenen angeordnet sind,
und wenigstens eine der genannten Rollenserien zur Vorka
librierung besteht aus einer Anzahl von profilierten Rol
len mit einem Radius, der größer ist als der Radius des
Gehäusekörpers, welcher von diesen selbst gehalten wird
und die im Verhältnis zu diesem radial verbunden sind, so
daß man einen einzigen Wälzreibungspunkt während des
Durchlaufs des Gehäusekörpers hat.
Diese Vorteile und Eigenschaften der Kalibriervorrichtung
nach der vorliegenden Erfindung gehen noch deutlicher aus
der nachstehenden detaillierten Beschreibung einer vorge
zogenen, jedoch nicht ausschließlich praktischen Ver
wirklichungsform, die in den Abbildungen der
Zeichnungen dargestellt ist, von denen
- Abb. 1 perspektivisch und von hinten gesehen, mit eini
gen Teilen entfernt, um andere besser hervorzuheben, und
den Hauptelementen in Frontalansicht, die betreffende
Vorrichtung zur Vorkalibrierung zeigt, die in der Station
von den Schweißrollen angeordnet ist;
- Abb. 2 zeigt im diametralen Schnitt eine Station der
Vorrichtung zur Vorkalibrierung selbst.
In der Abb. 1 ist ein Teil der Schweißmaschine dar
gestellt, und zwar im Bereich unmittelbar vor der Kali
brier- und Schweißstation gesehen.
Die betreffende Maschine ist vom Typ, der aus einem hori
zontalen und mit 1 bezeichneten Arm besteht, welcher
schematisch dargestellt ist und entlang demselben in der
mit F angegebenen Richtung aufeinanderfolgend die Gehäu
sekörper vorgeschoben werden, deren Zufuhr durch bekannte
und hier nicht gezeigte Schieber erfolgt. Die Gehäusekör
per 2 sind in die zylindrische Form gebogen, und zwar mit
ihren freien Kanten zunächst einander genähert und dann
zum Teil überlappt, parallel geführt durch eine mit 4 be
zeichnete Führung mit z-förmigem Querschnitt, deren
Führungsflächen für die Kanten des Gehäusekörpers perfekt
parallel sind, und werden schließlich einem Paar von
Rollen zum Schweißen zugeführt, die elektrisch mit den
Polen eines Stromerzeugers verbunden und schematisch in
der Abb. 1 mit 10 und 11 bezeichnet gezeigt sind.
Beim allmählichen Vorschieben in Richtung der Schweiß
rollen 10 und 11 werden die Gehäusekörper 2 zunächst von
dem horizontalen Arm 1 getragen und geführt und danach
einer Gruppe zur Vorkalibrierung 3 und zu Kalibrierung 13
zugeführt, beide im wesentlichen unmittelbar vor und an
den genannten Schweißrollen 10 und 11 angeordnet.
Die Vorrichtung zur Vorkalibrierung 3 besteht allgemein
aus mehreren Rollenserien, die vor den Rollen 10 und 11
angeordnet sind, wobei jede Serie ihrerseits aus einer
Anzahl von Rollen besteht, die intern einen Kreisumfang
beschreiben. Diese Serien von Kreisumfängen haben im we
sentlichen einen solchen Durchmesser, daß der vorgenann
te Anschlag der Kanten des Gehäusekörpers an die genann
ten parallelen Oberflächen der z-förmigen Führung während
des Vorschubs des Körpers selbst in Richtung der Schweiß
station möglich ist.
Vor den Schweißrollen 10 und 11 werden die freien und
überlappenden Kanten der Gehäusekörper 2 von sich gegen
überliegenden Seiten in Anschlag an die entsprechenden
Abschnitte der z-förmigen Führung gebracht, die genau den
Wert der Überlappung zwischen den zu verschweißenden
Kanten festlegt.
In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung ist bei
der Vorrichtung zur Vorkalibrierung wenigstens für eine
aus mehreren, auf diametraler Ebene im Verhältnis zu dem
Gehäusekörper angeordneten Rollen bestehende Station vor
gesehen, daß eine oder mehrere dieser in Abb. 2 mit
5 bezeichneten Rollen entsprechend zu ihrer Erzeugenden
im Kontakt mit dem Gehäusekörper mit einem Biegeradius
ausgebildet ist, der zumindest größer ist als der Biege
radius des Gehäusekörpers selbst (oder mit einem endlosen
oder konvexen Radius), so daß der Kontakt nicht entlang
einen konzentrierten Kreisbogen erfolgt, sondern so weit
wie möglich auf einen engen, möglichst spitzen Bereich
begrenzt ist. Vorzugsweise sind die genannten Rollen 5
zylindrisch ausgeformt, wie in Abb. 2 sichtbar ist,
so daß der Kontaktbereich spitz ist, und jede Rolle 5
ist mit der Möglichkeit der freien Umdrehung um ihre ei
gene diametrale Achse an einer Gabel 6 befestigt, die ei
ne Welle 7 aufweist, welche starr mit einem Stützblock 8
verbunden ist, dieser seinerseits an der mit 9 bezeichne
ten Trägerstruktur der Maschine befestigt.
Die Stützwelle 7 einer jeden Rolle 5 ist vorzugsweise in
radialer Richtung einstellbar, so daß sie von der Achse
A des Gehäusekörpers entfernt oder an diese herangeführt
werden kann, je nach den Abmessungen desselben, und zwar
durch einen Griff 15 zur mikrometrischen Einstellung, der
durch eine entsprechende Mutter 16 blockierbar ist. Dies
bedeutet, daß eine jede Rolle 5 während des Durchlaufs
und des Haltens des Gehäusekörpers 2 keinen radialen
Schwingungen unterliegt.
Unter weiterer Bezugnahme auf die Abb. 2 wird die
betreffende Vorrichtung zur Vorkalibrierung durch einen
unteren Support 20 vervollständigt (der eine Reihe von
Rollen ersetzen kann), vorzugsweise bestehend aus einer
Leiste, die an ihrer Oberseite entsprechend dem Gehäuse
körper ausgebildet ist (jedoch auch flach oder konvex
sein kann) und sich der Länge nach über die Station zur
Vorkalibrierung hinaus ertreckt, sowie durch zwei obere
Führungen 30, die in 31 mit der Trägerstruktur 9 verbun
den und ebenfalls in einem Kreisbogen ergänzend zu dem
Gehäusekörper 2 ausgebildet sind (oder auch flach oder
konvex).
Die untere Leiste 20 und die oberen Führungen 30 bilden
in diesem Falle nicht drei Auflagepunkte wie in dem Falle
der zylindrischen Rollen mit Wälzreibung, sondern drei
lineare, längsverlaufende Auflageabschnitte mit Gleitrei
bung, auf denen der Gehäusekörper läuft. Die Führungen 30
können solche Abmessungen haben, daß sie den Gehäusekör
üer in dem dicht an der z-förmigen Führung liegenden Ab
schnitt so weit wie möglich umfassen können, so daß eine
wirksame Führung gerade in dem empfindlichsten Bereich
erhalten wird, welcher der Überlappung der zu verschwei
ßenden Kanten entspricht.
In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung hat man
also eine Vorrichtung zur Vorkalibrierung verwirklicht,
in welcher der Gehäusekörper nicht in den Kontaktberei
chen nach einem Kreisumfang gehalten und geführt wird,
der in der lotrecht zu der Vorschubrichtung des Gehäuse
körpers liegenden Ebene enthalten und mit gefederten Ele
menten versehen ist, wie in den vorangegangenen Fällen,
sondern entlang von Punkten mit einem Abstand voneinander
und durch ein nicht gefedertes System. Auf diese Weise
werden eventuelle Abmessungsdifferenzen der Gehäusekörper
in der Vorkalibrierung von der Elastizität des Gehäuse
körpers selbst aufgefangen, welcher durch seine ausge
sprochen elastische Natur Verformungen elastischer Art
(die sich auf jeden Fall auf Mindestwerte beschränken)
aufnehmen kann, die durch die Unterbrechung der Kontakt
stellen C zwischen den verschiedenen Führungsrollen 5
möglich sind, wobei aufgrund dieser Eigenschaft die Kan
ten der Gehäusekörper auf den parallelen Anschlagflächen
der z-förmigen Führung 4 verbleiben.
Auf diese Weise hat man es geschafft, eine Vorrichtung
zur Vorkalibrierung zu erhalten, die in der Lage ist, die
Abmessungsdifferenzen der Gehäusekörper aufzufangen, zur
gleichen Zeit jedoch gegenüber den Geschwindigkeitsverän
derungen bei der Zuführung derselben unempfindlich ist,
die somit perfekt zu den anschließenden Serien der Kali
brierrollen und zu den nachfolgenden Schweißrollen 10
und 11 geführt werden.
Die so ausgelegte Erfindung unterliegt zahlreichen Ände
rungen und Varianten, die alle in den Bereich des erfin
derischen Konzepts fallen. Außerdem können alle Details
gegen technisch gleichwertige Elemente ausgetauscht wer
den.
Claims (11)
1. Vorrichtung zur Vorkalibrierung von zylindrischen,
gehäuseförmigen Elementen für kontinuierlich arbeitende
Schweißmaschinen, enthaltend einen Arm (1) zum Formen,
Tragen und für den Vorschub der Gehäusekörper (2) in zy
lindrischer Ausbildung mit einander zugewandten und über
lappten Kanten in Richtung einer Kalibrierstation (13),
in welcher der Gehäusekörper (2) auf Maß gebracht und
durch ein Paar von Rollenelektroden (10, 11), die jeweils
innen und außen von dem Gehäusekörper angeordnet sind,
verschweißt wird, wobei die genannten Maschinen vor der
genannten Kalibrierstation im Verhältnis zu der Vorschub
richtung (F) der Gehäusekörper ebenfalls eine Vorrichtung
zur Vorkalibrierung (3) enthalten, welche eine oder meh
rere Serien von Rollen (5) zur Vorkalibrierung hat, die
jeweils in einem koaxialen Kreis mit einem im wesentli
chen gleichen Durchmesser wie der der genannten Gehäuse
körper angeordnet sind, welche sich mit ihren eigenen
freien Kanten im Anschlag an die entgegengesetzt liegen
den Seiten einer oberhalb der genannten Rollen angeordne
ten z-förmigen Führung (4) befinden, die sich parallel zu
der genannten Vorschubrichtung der Gehäusekörper erstrec
ken und unmittelbar vor dem genannten Paar von Elektroden
(10, 11) enden, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
eine der genannten Rollenserien zur Vorkalibrierung (5)
aus einer Anzahl von profilierten Rollen besteht, und
zwar mit einem Radius, der über dem Radius des von diesen
selbst gehaltenen Gehäusekörpers liegt, und die im Ver
hältnis zu letzterem radial verbunden sind, so daß man
während des Durchlaufs des Gehäusekörpers einen einzigen
Wälzreibungspunkt hat.
2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die genannte Vorrichtung zur Vorkalibrie
rung (3) ebenfalls ein Paar von Führungselementen (30)
enthält, die beiderseitig der genannten z-förmigen Füh
rung (4) angeordnet sind und sich über wenigstens eine
der genannten Rollenserien zur Vorkalibrierung erstrec
ken, wobei die genannten Führungselemente starr von der
Maschinenstruktur getragen werden und einen ausreichend
weitläufigen Abschnitt des Gehäusekörpers in dem die
Schweißelektroden angrenzenden Bereich umfassen.
3. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das untere Lager eine jeden der genannten
Rollenserien zur Vorkalibrierung aus einer Leiste (20)
besteht, die sich über wenigstens eine der genannten Rol
lenserien zur Vorkalibrierung und parallel zu der genann
ten z-förmigen Führung erstreckt und an ihrer Oberseite
einen Biegeradius aufweist, der ergänzend zu dem des Ge
häusekörpers ist.
4. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die genannte Vorrichtung zur Vorkalibrie
rung (3) ebenfalls ein Paar von Führungselementen (30),
die beiderseitig zu der genannten z-förmigen Führung (4)
angeordnet sind und sich über wenigstens eine der genann
ten Rollenserien zur Vorkalibrierung erstrecken, wobei
die genannten Führungselemente starr von der Maschinen
struktur getragen werden und einen ausreichend weiten
Abschnitt des Gehäusekörpers in dem an die Rollenelektro
den zum Schweißen angrenzenden Bereich umfassen, und da
durch, daß das untere Lager einer jeden der genannten
Rollenserien zur Vorkalibrierung aus einer Leiste (20)
besteht, die sich über wenigstens eine der genannten Rol
lenserien zur Vorkalibrierung und parallel zu der z-för
migen Führung erstreckt und an ihrer Oberseite einem Bie
geradius aufweist, der ergänzend zu dem des Gehäusekör
pers ist.
5. Vorrichtung zur Vorkalibrierung von zylindrischen,
gehäuseförmigen Elementen für kontinuierlich arbeitende
Schweißmaschinen, enthaltend einen Arm (1) zum Formen,
Tragen und für den Vorschub der Gehäusekörper (2) in zy
lindrischer Ausbildung mit einander zugewandten und über
lappten Kanten in Richtung einer Kalibrierstation (13),
in welcher der Gehäusekörper (2) auf Maß gebracht und
durch ein Paar von Rollenelektroden (10, 11), die jeweils
innen und außen von dem Gehäusekörper angeordnet sind,
verschweißt wird, wobei die genannten Maschinen vor der
genannten Kalibrierstation im Verhältnis zu der Vorschub
richtung (F) der Gehäusekörper ebenfalls eine Vorrichtung
zur Vorkalibrierung (3) enthalten, welche eine oder meh
rere Serien von Rollen (5) zur Vorkalibrierung hat, die
jeweils in einem koaxialen Kreis mit einem im wesentli
chen gleichen Durchmesser wie der der genannten Gehäuse
körper angeordnet sind, welche sich mit ihren eigenen
freien Kanten im Anschlag an die entgegengesetzt liegen
den Seiten einer oberhalb der genannten Rollen angeordne
ten z-förmigen Führung (4) befinden, die sich parallel zu
der genannten Vorschubrichtung der Gehäusekörper erstrec
ken und unmittelbar vor dem genannten Paar von Elektroden
(10, 11) enden, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
eine der genannten Rollenserien zur Vorkalibrierung ein
Paar von Führungselementen (30) enthält, die beiderseitig
zu der genannten z-förmigen Führung (4) angeordnet sind
und sich über wenigstens eine der genannten Rollenserien
zur Vorkalibrierung erstrecken, wobei die genannten Füh
rungselemente starr von der Maschinenstruktur getragen
werden und einen ausreichend weiten Abschnitt des Gehäu
sekörpers in dem an die Rollenelektroden zum Schweißen
angrenzenden Bereich umfassen, und dadurch, daß das un
tere Lager einer jeden der genannten Rollenserien zur
Vorkalibrierung aus einer Leiste (20) besteht, die sich
über wenigstens eine der genannten Rollenserien zur Vor
kalibrierung und parallel zu der z-förmigen Führung er
streckt und an ihrer Oberseite einem Biegeradius auf
weist, der ergänzend zu dem des Gehäusekörpers ist, und
wobei die verbleibenden Rollen der wenigstens einen ge
nannten Serie aus einer Anzahl von profilierten Rollen
bestehen, und zwar mit einem Radius, der über dem Radius
des von diesen selbst gehaltenen Gehäusekörpers liegt,
und die im Verhältnis zu letzterem radial verbunden sind,
so daß man während des Durchlaufs des Gehäusekörpers ei
nen einzigen Wälzreibungspunkt hat.
6. Vorrichtung nach Patentanspruch 2 oder 4 oder 5, da
durch gekennzeichnet, daß die genannten Führungselemente
(30) auf der Innenseite ergänzend zu dem genannten Gehäu
sekörper ausgebildet sind.
7. Vorrichtung nach Patentanspruch 2 oder 4 oder 5, da
durch gekennzeichnet, daß die genannten Führungselemente
(30) auf der Innenseite mit einem unendlichen Radius aus
gebildet ist.
8. Vorrichtung nach Patentanspruch 2 oder 4 oder 5, da
durch gekennzeichnet, daß die genannten Führungselemente
(30) auf der Innenseite mit einem konvexen Profil ausge
bildet sind.
9. Vorrichtung nach Patentanspruch 1 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die genannte Anzahl von den mit dem
Gehäusekörper im Kontakt stehenden Rollen eine konvexe
Ausbildung aufweisen.
10. Vorrichtung nach Patentanspruch 1 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die genannte Anzahl von den mit dem
Gehäusekörper im Kontakt stehenden Rollen eine konvexe
Ausbildung aufweisen.
11. Vorrichtung nach Patentanspruch 1 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Rollen der genann
ten Anzahl der radial miteinander verbundenen Rollen ei
nem gabelförmigen Tragelement (6) zugeordnet sind, wel
ches mit einer von der Maschinenstruktur getragenen ra
dialen Welle (7) versehen ist, wobei Mittel (15) zu Ein
stellung und radialen Positionierung der genannten Rollen
vorgesehen sind.
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1989
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Patent Citations (1)
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|---|---|---|---|---|
| EP0108824A1 (de) * | 1982-11-13 | 1984-05-23 | L. SCHULER GmbH | Vorrichtung zum elektrischen Widerstands-Längsnaht-Quetschnahtschweissen |
Also Published As
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