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DE3920971B4 - Drehbares Schleifwerkzeug - Google Patents

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DE3920971B4
DE3920971B4 DE19893920971 DE3920971A DE3920971B4 DE 3920971 B4 DE3920971 B4 DE 3920971B4 DE 19893920971 DE19893920971 DE 19893920971 DE 3920971 A DE3920971 A DE 3920971A DE 3920971 B4 DE3920971 B4 DE 3920971B4
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filament
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DE19893920971
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Alfred F. Orange Scheider
R. Brown Westlake Warner
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Jason Inc
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Jason Inc
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D13/00Wheels having flexibly-acting working parts, e.g. buffing wheels; Mountings therefor
    • B24D13/02Wheels having flexibly-acting working parts, e.g. buffing wheels; Mountings therefor acting by their periphery
    • B24D13/04Wheels having flexibly-acting working parts, e.g. buffing wheels; Mountings therefor acting by their periphery comprising a plurality of flaps or strips arranged around the axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)
  • Brushes (AREA)

Abstract

Drehbares Schleifwerkzeug, mit einer drehbaren Nabe (12) und mehreren Schleifelementen (15; 60; 66), die von der Nabe (12) vorstehen und die jeweils ein Schleifmaterial eingebettet enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifelemente (15; 60; 66) als Kunstsoffmonofilamente ausgebildet sind, die einen viereckigen Querschnitt mit zumindest zwei im Wesentlichen parallelen ebenen Seiten (21, 22; 61, 62; 67, 68) aufweisen und bezüglich der Nabe (12) derart ausgerichtet sind, dass die ebenen Seitenflächen (21, 22; 61, 62; 67, 68) im Allgemeinen parallel zur Drehachse (26) der Nabe (12) liegen, und dass die Kunststoffmonofilamente auf eine Länge zugeschnitten sind, dass sie sich biegen, wenn sie ein Werkstück mit ihrer ebenen Seite (21, 22; 61, 62; 67, 68) überstreichen.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein sich drehendes Schleifwerkzeug welches die Merkmale des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1 aufweist.
  • Insbesondere betrifft die Erfindung ein verbessertes Werkzeug, das besonders zum Entgraten von mit einem Radius versehenen Kanten geeignet ist und zur Bearbeitung von harten und ausgefallenen Materialien bei automatisierten Prozessen oder unter Verwendung von Robotern verwendet werden kann.
  • Heutzutage werden häufig runde oder im Querschnitt kreisförmige und mit einem Schleifmittel versehene Nylonfilamente bei sich drehenden Schleifwerkzeugen oder Bürsten verwendet. Ein Beispiel hierfür ist aus der US 2 328 998 bekannt. Weitere Beispiele eines Entgratungsverfahrens und der Verwendung eines Werkzeuges mit einem runden Filament sind aus der 4 646 479 bekannt.
  • Hierfür verwendete Monofilamente sind mit Schleifmineral versehen und haben beispielsweise einen Durchmesser von etwa 1,01 mm bis 1,27 m. Daraus gebildete Büschel werden häufig gekräuselt oder wellig gemacht, um eine einstellbare Spitzenwirkung zu erzielen, da die Filamentspitzen oder die Bürstenoberfläche normalerweise die Bearbeitung der Werkstücke vornehmen, wobei die Büschel geringfügig gebogen werden.
  • Bei runden oder kreisförmigen Filamenten berühren während des Gebrauchs die Enden oder Seiten der Filamente die Werkstückteile und leisten so eine gewisse Arbeit pro Zeiteinheit.
  • Da die Filamente rund sind, ergibt sich ein Punktkontakt an der Werkstückoberfläche, so dass nur ein kleiner Teil des Schleifmittels genutzt wird, das in dem Filament und dem Werkzeug vorhanden ist.
  • In der tatsächlichen Praxis beginnt das runde Monofilament mit einem derartigen Punktkontakt und wird auf Grund des Eigenverschleißes während der üblichen Standzeit des Werkzeuges immer flacher. Wenn überhaupt, so überschreitet diese Abflachung kaum 50 % des Filamentdurchmessers. Ferner ändert sich während des Gebrauchs der Abflachungsgrad, wodurch die Wiederholbarkeit der Qualitätssicherung von Werkstück zu Werkstück beim Abgraten beeinträchtigt wird, selbst dann, wenn man eine mit einem Radius versehene Randkontur bearbeitet oder eine entsprechende Oberflächenkante erzeugen möchte.
  • Bei einem üblichen runden Filament ist der maximale Anteil des Schleifmittels in der Nylonmatrix im Allgemeinen etwa 30 Gew.-%. Wenn ein größerer Anteil vorgesehen ist, wird die Festigkeit der Filamente insgesamt nachteilig beeinflusst. Die Verwendung von Schnellbearbeitungslegierungen, zähen rostfreien Stählen, hochtemperaturtesten Speziallegierungen und selbst harten Schleifmaterialien als Bestandteile hat Schleifwerkzeuge mit runden Filamenten ungeeignet werden lassen, um eine wiederholbare und zuverlässige Qualitätssicherung beim Entgraten, bei der Radiusbearbeitung, dem Konturieren oder der Oberflächenbearbeitung derartiger Teile, insbesondere bei einem automatisierten Bearbeitungsverfahren oder einem Bearbeitungsverfahren mittels Robotern, zu erreichen.
  • Bei einem weiterhin bekannten scheibenförmig sich drehenden bezw. drehbar anzutreibenden Schleifwerkzeug mit drehbarer Nabe und mehreren von der Nabe vorstehenden, eingebettetes Schleifmaterial enthaltenden Schleifelementen sind die aus Schleifleinen bestehenden Schleifelemente lamellenartig ausgebildet ( DE 67 51 331 U ) Mit den als Lamellenscheiben ausgebildeten Schleifelementen können große ebene Oberflächen befriedigend abgeschliffen und poliert werden, jedoch ist es äußerst schwierig, kleinere Flächen und insbesondere Kanten oder Radien ausreichend abzuschleifen und zu entgraten und ggf, auch schwer zugängliche Oberflächen in „Innenräumen" zu erreichen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, derartiges Schleifwerkzeug so auszugestalten und weiter zu bilden, dass es flexibler handhabbar ist, um auch schwer zugängliche Kanten und Radien an Werkstücken leicht und präzise bearbeiten zu können.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem drehbar anzutreibenden Schleifwerkzeug gelöst, welches die Merkmale des Patentanspruches 1 aufweist.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen dieses Schleifwerkzeuges sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Die zuvor aufgezeigte Aufgabe ist dadurch gelöst, dass die Schleifelemente als Kunststoffmonofilamente ausgebildet sind, dass die Kunststoffmonofilamente einen viereckigen Querschnitt und zumindest zwei im Wesentlichen parallele ebene Seitenflächen aufweisen und die Kunststoffmonofilamente bezüglich der Nabe derart ausgerichtet sind, dass die ebenen Seitenflächen im Allgemeinen parallel zur Drehachse der Nabe liegen und dass die Kunststoffmonofilamente auf eine so ausreichend große Länge zugeschnitten sind, dass sie sich biegen, wenn sie sich gegenüber einer Werkstückfläche beim Überstreichen mit einer ebenen Seitenfläche über die Werkstückoberfläche bewegen.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Schleifwerkzeuges, insbesondere durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Schleifelemente werden die oben beschriebenen Nachteile des Standes der Technik vermieden. Dadurch, dass die Schleifelemente als Kunststoffmonofilamente ausgebildet sind, also als dünne, fadenförmige Elemente, ist das diese Kunststoffmonofilamente aufweisende Schleifwerkzeug besser handhabbar, da diese Kunststoffmonofilamente „flexibler" sind als die im Stand der Technik bekannten plattenähnlichen Schleifelemente, nämlich die Lamellenscheiben. Hierdurch bedingt kann das Schleifwerkzeug auch so gehandhabt werden, dass durch die Kunststoffmonofilamente an nur schwer erreichbaren Stellen auch Kanten und Radien entsprechend bearbeitet werden können. Damit aber eine ausreichende Bearbeitung gewährleistet ist, weisen diese Kunststoffmonofilamente einen viereckigen Querschnitt mit zumindest zwei im Wesentlichen parallelen ebenen Seitenflächen auf, wobei die Kunststoffmonofilamente bezüglich der Nabe derart ausgerichtet sind, dass die ebenen Seitenflächen die Bearbeitung, d. h. das Abschleifen bzw. Polieren der entsprechenden Fläche, Kante oder des entsprechenden Radius gewährleisten.
  • Zusätzlich ist von Bedeutung, dass die Kunststoffmonofilamente auf eine so ausreichend große Länge zugeschnitten sind, dass sie sich biegen, wenn sie sich gegenüber einer Werkstückoberfläche beim Überstreichen mit einer dieser ebenen Seitenflächen bewegen. Aufgrund der Zuschnittlänge und der Anordnung der ebenen Seitenflächen sowie der Möglichkeit der Biegung der Kunststoffmonofilamente ist gewährleistet, dass eine Werkstückoberfläche zwar von einem Kunststoffmonofilament, also von einem dünnen fadenförmigen Schleifelement, bearbeitet wird, aber dennoch dieses fadenförmige Schleifelement, nämlich das Kunststoffmonofilament, eine „eigene" Schleiffläche bereitstellt, also zumindest immer einen linienförmigen Kontakt, zumeist sogar einen flächenmäßigen Kontakt mit der Werkstückoberfläche, also der entsprechenden Kante bzw. zu bearbeitenden Rundung gewährleistet. Hierdurch wird nicht nur eine Bearbeitung von nur schwer zugänglichen Kanten oder Radien ermöglicht, sondern auch die entsprechende gleichförmige Qualität der Bearbeitung sichergestellt.
  • Das erfindungsgemäße Schleifwerkzeug ist zum Schleifen, Polieren und/oder Honen geeignet.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Schleif- oder Honwerkzeug erzeugt die Gestalt der Filamente und ihre Ausrichtung im Werkzeug einen linienförmigen oder flächenförmigen Oberflächenkontakt mit dem Werkstück, so dass im Vergleich zu einem Werkzeug mit einem typischen runden Filament die pro Zeiteinheit geleistete Arbeit beträchtlich erhöht werden kann und man einen größeren Durchsatz bei der Bearbeitung von Werkstücken als bei der bisherigen Bearbeitung von Werkstücken erzielt. Die viereckigen Filamente ermöglichen, dass auch eine größere Menge an mineralischen Schleifmitteln genutzt werden kann, und diese in der Nylonmatrix gleichmäßiger verteilt und gelagert werden können.
  • Die Erfindung erzielt eine beträchtliche und wiederholbare Qualitätssicherung unter den bearbeiteten Werkstücken beim Abgraten, bei der Radiusausbildung, der Kantenkonturierung und der Oberflächenbearbeitung, insbesondere bei Schnellbearbeitungslegierungen, zähen rostfreien Stählen, hochtemperaturtesten Legierungen und harten Schleifmitteln. Die Werkzeuge nach der Erfindung sind insbesondere zur Verwendung bei der automatisierten maschinellen Bearbeitung oder bei Robotereinsatz geeignet.
  • Obgleich in den meisten, sich drehenden Bürsten oder abtragenden Werkzeugen die Spitze der büschelförmigen Filamente an der Bearbeitungsfläche in Eingriff mit dem Werkstück kommt, ist bei der Erfindung die Auslegung derart getroffen, dass die flache Seite jene ist, die das Werkstück überstreicht oder über das Werkstück gezogen wird. Bei einer gegebenen Filamentsteifigkeit ist es daher erwünscht, dass das Filament länger im Hinblick auf die Nabe oder den Befestigungspunkt oder den Festlegungspunkt des Filaments ausgelegt ist, so dass das Filament ausreichend Raum zu Verfügung hat, dass es zu der Drehrichtung gesehen von dieser weggebogen oder durchgebogen werden kann, so dass in geeigneter Weise dasselbe mit der ebenen Seite der jeweiligen Filamente mit dem Werkstück zusammenarbeiten kann.
  • Um auch die Abstreifwirkung zu erleichtern, ohne dass die Filamente übermäßig lang ausgelegt werden müssen, können die Filamente in Reihen oder Büscheln angebracht werden, die unter einem beträchtlichen Winkel zu einem Radius in Richtung von der beabsichtigten Drehrichtung wegweisend verlaufen, so dass die Seite jedes Büschels oder jeder Reihe ein benachbartes Büschel oder eine benachbarte Reihe überlappt.
  • Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung. Darin zeigt:
  • 1 eine Endansicht eines sich drehenden erfindungsgemäßen Schleifwerkzeuges mit auf eine große Länge zugeschnittenen Filamenten,
  • 2 eine vergrößerte Ausschnittsansicht der Werkzeugoberfläche nach Linie 2-2 in 1,
  • 3 eine 1 ähnliche Ansicht zur Verdeutlichung des Werkzeuges beim Bearbeiten einer Werkstückoberfläche,
  • 4 eine vergrößerte schematische Ansicht zur Verdeutlichung der Abstreifwirkung der auf dem Werkstück aufliegenden abgeflachten Filamente,
  • 5 eine Endansicht einer weiteren bevorzugten Ausführungsform eines Werkzeuges nach der Erfindung, wobei die Filamente übereinander oder tangential liegend an der Nabe befestigt sind, um deren abtragende Wischwirkung zu verstärken,
  • 6 eine Ansicht des Werkzeuges von 5, wenn es eine Werkstückoberfläche bearbeitet,
  • 7 eine vergrößerte Teilansicht der Auslegung der Nabe gemäß der Ausführungsform nach den 5 und 6,
  • 8 eine vergrößerte Querschnittsansicht eines bevorzugten Ausführungsbeispiels eines mit ebenen Seiten versehenen Filaments und
  • 9 und 10 ähnliche Ansichten von Filamenten mit ebenen Seiten, die gemäß der Erfindung zur Anwendung kommen können.
  • In 1 ist ein sich drehendes, abtragend wirkendes Werkzeug 10 zum Glanzschleifen bzw. Honen nach der Erfindung gezeigt, das eine Nabe 12 aufweist, die beispielsweise an einer angetriebenen Welle einer Maschine oder eines Roboters angebracht sein kann. Die Nabe 12 hat eine Mehrzahl von Kanälen 13, die in axialer Richtung verlaufen und derart ausgelegt sind, dass in sie zusammengedrückte Kanäle 14 von Filamentbüscheln oder -streifen 15 eingesetzt werden können. Die Filamente können auf übliche Weise um einen Haltedraht oder einen Stab innerhalb der Kanäle 13 gelegt sein, Die Büschel oder Streifen 15 sind in Umfangsrichtung in regelmäßigen Abständen angeordnet und verlaufen in radialer Richtung, um radial verlaufende Reihen 16 derartiger Filamente zu bilden. Die äußeren Enden der Filamente sind abgeglichen, um eine kreisförmige Werkzeugoberfläche 17 zu erhalten.
  • Wegen der Eigenheit der Filamente des Werkzeuges, aus denen die Büschel oder Streifen gebildet sind, hat das Werkzeug eine größere Filamentlänge im Vergleich zu üblichen mit drahtförmigen oder bekannten, mit einem kreisförmigen Querschnitt versehenen Filamenten, die bei abschleifend wirkenden Werkzeugen bisher verwendet wurden. Als Beispiel sei eine Nabe erwähnt, die einen Durchmesser von 127 mm hat, an der Filamente mit einer Länge von 215,9 mm angebracht sind. Unter Länge der Filamente ist die Länge der Filamente ausgehend von der Nabe zu der Werkzeugoberfläche 17 zu verstehen. Bei dem vorstehend genannten Beispiel hat das Werkzeug einen Durchmesser von 558,8 mm.
  • Als weiteres Beispiel ist eine Nabe von 127 mm Durchmesser mit einer Länge der Monofilamente von 226,7 mm zu nennen, so dass man ein Werkzeug mit einem Durchmesser von 762 mm erhält. Im Allgemeinen ist es bevorzugt, dass die radiale Länge oder Zuschnittlänge der Filamente zwischen dem Ein- und Zweifachen des Durchmessers der Nabe liegt, und vorzugsweise etwa das Eineinhalbfache dieses Durchmessers beträgt.
  • Dies lässt sich mit einer üblichen Drahtbürste oder einem Entgratungswerkzeug vergleichen, das eine Borstenlänge von 25,4 bis 76,2 mm hat, Eine Nabe mit einem Durchmesser von 152,4 mm und einer Länge der Borsten von 76,2 mm führt zu einer sich drehenden Bürste oder einem Werkzeug mit einem Außendurchmesser von 304 mm.
  • Wie sich aus den 2 und 8 ersehen lässt, haben die einzelnen Filamente 20, die das erfindungsgemäße sich drehende Schleifwerkzeug bilden, einen viereckigen Querschnitt. Jedes Filament hat zwei parallele, flache bzw, ebene Seiten mit einer Haupterstreckung 21 und 22 und schmalere Enden 23 und 24.
  • Wie aus 2 ersichtlich, sind die Filamente derart angerichtet, dass deren ebene Hauptseiten 21 und 22 parallel zur Achse 26 des Werkzeuges sind. Wenn entsprechend 3 das Werkzeug auf einer Werkstückoberfläche 30 aufliegt, ermöglicht die besonders große Länge der Filamente, dass die relativ steifen Filamente gegen die Werkstückoberfläche gebogen oder gedrückt werden, wenn sich das Werkzeug in Richtung des Pfeils 31 dreht. Der Druck des Werkzeugs gegen die Werkstückoberfläche und das Drehen in diese Richtung bewirken, dass die lang bemessenen Filamente sich entgegen der Drehrichtung des Werkzeuges biegen, und es wird bewirkt, dass eine ebene Hauptseite 21 der Filamente die Werkstückoberfläche 30 überstreicht. Bei einem Werkzeug mit der vorstehend angegebenen Zuschnittlänge für die Filamente erhält man eine seitliche Überstreichung von 152,4 mm bis 177,8 mm oder größer gegenüber der Werkstückoberfläche. Wegen der viereckigen Ausbildung der Filamente im Querschnitt können sich die Filamente leichter in der Drehebene als in axialer Richtung des Werkzeugs biegen. Die Stärke der seitlichen Überstreichwirkung, die man bei einem Werkzeug mit einer großen Zuschnittlänge der viereckigen Monofilamente erhält, ist nach dem Sehnen-Näherungsverfahren gemessen, bei dem die Werkstückfläche in Bezug zu der kreisförmigen Werkzeugoberfläche gesetzt wird. Diese ist bei der dargestellten Ausführungsform etwa gleich dem halben Durchmesser des Werkzeuges.
  • Wie aus 4 zu ersehen, legen sich die Monofilamente bei der Biegung entgegen der Drehrichtung derart, dass sie übereinander zu liegen kommen, wie dies dargestellt ist, so dass die ebenen Hauptseiten der Filamente gegeneinander drücken und die radial weiter innen liegenden Filamente als Federn wirken, welche die äußeren Filamente gegen das Werkstück bei der Überstreichbewegung drücken.
  • Bei dem Werkzeug nach der Erfindung mit einer großen Zuschnittlänge der Filamente ist es möglich, dass man das Werkzeug langsamer als bei üblichen Abgratscheiben drehen kann. Beispielsweise kann eine Drehgeschwindigkeit von 750 m/min bis 1200 m/min in Verbindung mit einem geeigneten Kühlmittel verwendet werden, um eine ausgezeichnete Entfernung von Graten oder eine ausgezeichnete Oberflächengüte zu erzielen.
  • Ein weiterer Vorteil, den man durch das Werkzeug mit rechteckigen Filamenten großer Zuschnittlänge erhält, ist darin zu sehen, dass man ein so genanntes Schwingen oder ein Zurückbiegen oder ein Vor- und Zurückbiegen der Filamente vermeiden kann, wenn sie nicht in Kontakt mit dem Werkstück sind. Bei üblichen Werkzeugen mit kreisförmigen Filamenten kurzer Zuschnittlänge wird dann, wenn das Filament oder das Büschel das Werkstück verlässt, bis zum Wiedereingriff mit demselben eine kontinuierliche Schwingung oder ein Vor- und Zurückbiegen erzeugt, wobei dieses ständige Biegen das Brechen der Filamente unterstützt und zu einem schnellen Verschleiß des Werkzeuges führt, Auf jeden Fall können sich die lang bemessenen und mit einem Schleifmittel versehenen Monofilamente leicht biegen, wenn sie in Eingriff beim Überstreichen mit dem Werkstück sind, so dass die ebene Hauptseite des Filaments dem Werkstück zugewandt liegt, wobei benachbarte Monofilamente der die Werkstückoberfläche überstreichenden Filamente als Federn oder Dämpfungseinrichtungen wirken, wenn die Filamente auf das Werkstück treffen und dieses überstreichen.
  • Beispielsweise kann ein viereckiges Filament mit einer ebenen Hauptfläche etwa 2,28 mm breit und etwa 1,143 mm dick sein. Etwas breitere, viereckige Filamente können verwendet werden, die ebene Hauptflächen haben, welche bis zu dem Drei- bis Vierfachen der Dicke des Filaments groß sind. Wie angegeben, kann das Monofilament aus einem extrudierten Kunststoff, wie Nylon, gebildet werden, der insgesamt gleichmäßig mit einem Schleifmineral, wie Aluminiumoxid oder Siliciumcarbid, imprägniert sein kann. Weitere, ausgefallenere Schleifmineralien, wie polykristalliner Diamant, können leicht eingesetzt werden. Auch lässt sich die Schleifkorngröße von grobem bis zu feinem Pulver für einen besonderen Feinschliff für äußerst glänzende Werkstücke wählen.
  • Auch hat sich gezeigt, dass ein viereckiges oder mit einer ebenen Fläche versehenes Filament mehr Schleifmaterial in der Kunststoffmatrix aufnehmen kann. Üblicherweise wurden etwa 30 % des Schleifmittels unter üblichen Bedingungen bei runden und gekräuselten Schleifmonofilamenten aus Nylon genutzt. Der Prozentsatz ist gewichtsbezogen und bezieht sich auf die Querschnittsfläche der Nylonfilamente.
  • Viereckige Schleifmonofilamente aus Nylon mit relativ größerer Querschnittsfläche können mehr als 45 % eingelagertes Schleifmineral enthalten, ohne dass die Festigkeit der Filamente negativ beeinflusst wird. Dies stellt einen Gewinn von 50 % des Gehalts an Schleifmineral dar, und das viereckige Filament ermöglicht ein effektiveres Schleifen einer Werkstückoberfläche.
  • Auch sollte noch erwähnt werden, dass der in der Beschreibung verwendete Begriff „Monofilament" bei dem sich drehenden Schleifwerkzeug der vorstehend genannten Art sich auf die Eigenschaften bezieht, dass ein derartiges Monofilament geringfügig größer und steifer als eine Faser ist, deren Größe in Denier gemessen wird. Fasern sind üblicherweise schlaff und äußerst flexibel.
  • Auf Grund der größeren Querschnittsfläche und des größeren Anteils an Schleifmittel hat ein viereckiges Monofilament (beispielsweise 1,143 mm × 2,28 mm) nach der Erfindung wenigstens die dreifache Steifigkeit eines kreisförmigen Monofilaments (1,143 mm Durchmesser), wobei der Durchmesser des letztgenannten gleich der Dicke des voran stehend Genannten ist, Diese Aussagen treffen zu, wenn die Biegerichtung senkrecht zu der Ebene der ebenen Seite ist. Daher hat das Monofilament nach der Erfindung einen höheren Elasizitätsmodul und einen beträchtlich größeren Steifigkeitsfaktor, sowohl wegen eines höheren Anteils an Schleifmittel als auch wegen der Formgestaltung sowie der Größenbemessung. Hierdurch ist die Bearbeitungsstärke bei der Abtragsleistung des Werkzeugs größer, da die flachen Seiten der Monofilamente, die nicht nur durch ihre Eigensteifigkeit, sondern auch durch Steifigkeit der darunter liegenden Monofilamente gestützt werden, das Werkstück überstreichen.
  • Unter Bezugnahme auf 2 ist noch zu erwähnen, dass die Dichte der Filamente ausreichend unterhalb des Maximums liegt. Dieses Maximum der Filamentdichte würde bei der vorliegenden Erfindung zu einem äußeren Erscheinungsbild führen, das ähnlich einer Steinmauer ist. Ein Vorteil des viereckigen Filaments ist darin zu sehen, dass eine größere Filamentdichte erzielt werden kann und dass sich viereckige oder quadratische, mit einer ebenen Seite versehene Filamente enger als andere packen lassen.
  • Anhand den 5, 6, und 7 wird eine weitere bevorzugte Ausführungsform nach der Erfindung erläutert, die ein sich drehendes Schleifwerkzeug 40 ist, das eine Nabe 42 hat, die an einer Welle angebracht und drehangetrieben werden kann. Mit der Nabe 42 ist eine Reihe von Bürstenstreifen- oder Büschelkanälen 43 fest verbunden, die eine Reihe von gleichmäßig in Umfangsrichtung beabstandeten Büscheln oder Streifen 44 aus Monofilamenten bilden. Die Büschel oder Streifen 44 verlaufen nicht in radialer Richtung, sondern sind übereinander gelegt und erstrecken sich tangential unter einem spitzen Winkel zu einem Radius 45. Jedes Büschel oder jeder Streifen 44 weist eine Reihe von Filamenten 20 auf, die in den Kanälen 43 festgelegt und um einen Haltedraht 46 gewickelt sind, wie dies aus 7 zu ersehen ist. Die Achse 48 jedes Büschels verläuft unter einem spitzen Winkel zu dem Radius 45, so dass die Büschel oder Streifen tangential zur Nabe 42 verlaufen und übereinander liegen, wie in der Zeichnung dargestellt. In 7 beträgt der Winkel etwa 45°. Es wird bevorzugt, dass der Winkel innerhalb eines Bereiches von etwa 30° bis etwa 60° liegt.
  • Die Kanäle 43 können an der Nabe 42 angeschweißt sein, wie dies bei 50 angedeutet ist, und sie können miteinander verschweißt werden, wie dies bei 51 angedeutet ist, Die Kanäle können mit Hilfe von mit Einkerbungen versehenen, kreisförmigen Schablonenplatten 52 angeordnet werden.
  • Da die Büschel oder Streifen tangential zum Radius verlaufen, können die Enden der Filamente asymmetrisch abgeglichen werden, um eine kreisförmige Werkzeugoberfläche 54 zu erhalten. Die Monofilamente sind wiederum derart ausgerichtet, dass eine ebene Hauptseite 21 oder 22 parallel zur Achse des Werkzeuges verläuft. Wenn ein Werkzeug einer Werkstückoberfläche 56 entsprechend 6 zugewandt ist, sind die Filamente bereits so ausgerichtet, dass ihre ebene äußere Hauptseite der Werkstückoberfläche zugewandt liegt, so dass beim Drehen des Werkzeuges in Richtung des Pfeils 57 diese ebene Hauptseite des Filaments die Oberfläche des Werkstücks überstreicht.
  • Bei der Gegenüberstellung von 3 und 6 ist zu erkennen, dass die Filamente des Werkzeugs nach 6 sich weniger stark biegen und dass die Nabe des Werkzeugs näher an die Werkstückoberfläche herangeführt werden kann. Wiederum jedoch wirken die darunter liegenden Büschel oder Streifen als Dämpfungskissen oder Federn, welche die flache Seite des bei der Bearbeitung wirkenden Filaments gegen das Werkstück drücken.
  • Bei der Ausführungsform nach den 5 bis 7 biegen sich die mit Schleifmitteln versehenen Monofilamente noch weniger als bei der Ausführungsform nach den 1 und 3, wodurch sich die Standzeit der Filamente verlängern lässt. Dabei stellt die tangentiale Auslegung sicher, dass die gewünschte Wischwirkung erzielt werden kann und es wird vermieden, dass die vorderen Ränder anstoßen. Ferner kann ein größerer Druck auf die Werkstückoberfläche ausgeübt werden, da das Material bereits darüber gelegt ist, um ein Überstreichen und Abschleifen des Werkstückes zu erreichen.
  • Unter Bezugnahme auf 9 ist zu erkennen, dass der Querschnitt des mit Schleifmittel versehenen Monofilamentes von einem viereckigen Querschnitt mit scharfen Kanten entsprechend 8 abweichen kann. Gemäß 9 hat das Monofilament 60 zwei parallele, ebene Seiten 61 und 62 in einer Haupterstreckung und geringfügig abgerundete, schmalere Seitenkanten 63 und 64. Wiederum kann die Hauptbreitenabmessung des Monofilamentes das Zwei- bis Dreifache seiner Dicke oder größer sein. Das Monofilament nach 9 ist derart ausgerichtet, dass die ebenen Hauptseiten 61 und 62 im Allgemeinen parallel zur Achse des Werkzeuges sind und diese die Oberflächen oder die zu bearbeitenden Kanten überstreichen. Der Vorteil des Monofilaments gemäß der Ausführungsform nach 9 ist darin zu sehen, dass das Werkzeug zum Herstellen des Monofilaments etwas preisgünstiger ist. Die viereckigen Formwerkzeuge unterliegen auf Grund des hohen Gehalts an Schleifmineralien im Extrudat einem Verschleiß, so dass sie schließlich die Form einer Ellipse mit einem großen Hauptdurchmesser aufweisen. Selbst derartige elliptische Monofilamente haben Vorteile gegenüber üblichen runden Monofilamenten, und zwar sowohl im Hinblick auf den Gehalt an Schleifmittel als auch im Hinblick auf die Arbeitsleistung pro Zeiteinheit, die man hierbei erhält.
  • In 10 ist ein Monofilament 66 gezeigt, das im Querschnitt quadratisch ist. Alle vier Seiten des Monofilaments haben im Wesentlichen die gleichen Abmessungen, und wiederum sind parallele Seiten 67 und 68 derart ausgelegt, dass sie parallel zur Achse des Werkzeuges sind, während die Seiten 69 und 70 senkrecht zur Achse des Werkzeuges sind. Ein Vorteil der Monofilamente nach 10 ist darin zu sehen, dass die Filamente nicht in spezieller Weise bei der Herstellung des Werkzeuges ausgerichtet werden müssen.
  • Auch ist noch zu erwähnen, dass man bei den Monofilamenten nach den 8 und 10 eine maximale Packungsdichte erreichen kann, so dass man eine größere Menge an Schleifmaterial an der Bearbeitungsfläche zur Verfügung hat. Es lässt sich eine maximale Packungsdichte der Filamente auch bei regelmäßigen Vielecken wie Dreiecken oder selbst bei Sechsecken und in Kombination hiermit erzielen, wenn diese in geeigneter Weise angeordnet und dicht gepackt sind, so dass man ein ähnliches Werkzeug wie eine im Wesentlichen massive Scheibe erhält, die mit Schleifmittel versehen ist.
  • Ferner ist noch zu erwähnen, dass bei den verschiedenen Ausführungsformen des abtragenden Werkzeuges nach der Erfindung die Filamente nicht gekräuselt oder in einer sinusförmigen Wellenform fixiert sind. Wie aus 4 zu ersehen ist, würde dies dazu führen, dass man nicht mehr den optimalen Wischkontakt zwischen den mit Schleifmittel versehenen Monofilamenten und der Werkstückoberfläche aufrechterhalten kann, Ein gleichmäßiger und ständiger Kontakt mit dem Schleifmineral und der Werkstückoberfläche führt zu einer äußerst gleichförmigen und sehr großen Arbeitsleistung pro Zeiteinheit im Hinblick auf die Produktivität, Es ist zu erkennen, dass durch die Änderung der Form und der vergrößerten Querschnittsfläche sich der Prozentsatz des Schleifminerals in dem Monofilament beträchtlich steigern lässt, ohne dass man eine negative Auswirkung auf die Festigkeit der Filamente erhält.
  • Die Erfindung ermöglicht eine wiederholbare Qualität von den zu bearbeitenden Teilen beim Entgraten, Ausbilden eines Radius, der Kantenkonturierung und der Oberflächenbearbeitung, insbesondere bei Schnellschneidlegierungen, zähen, rostfreien Stählen, hochtemperaturfesten Legierungen und schwer abzutragenden Materialien. Die Werkzeuge nach der Erfindung sind insbesondere bei der automatisierten maschinellen Bearbeitung und beim Einsatz von Robotern geeignet.
  • Ferner ermöglichen die größere Querschnittsfläche der Monofilamente und der größere Anteil an Schleifmittel, dass man ein etwas steiferes Monofilament bereitstellen kann, so dass man eine erhöhte Standzeit des Werkzeugs selbst bei Zuschnittlängen mit der großen angegebenen Größe erhält.
  • Die Maximierung des Schleifminerals in Verbindung mit der hohen Rückfedersteifigkeit führt zu einer kürzeren Verweilzeit auf den Rändern, so dass man eine mit einem exakten Radius versehene Kante herstellen kann. Auf jeden Fall führt der Linienkontakt oder der Flächenkontakt zu einer Erhöhung des Mehrfachen der Bearbeitungsleistung im Vergleich zu jener, die man bei niederen Oberflächen- oder Werkzeuggeschwindigkeiten und mit typischen runden Filamenten erhält.

Claims (14)

  1. Drehbares Schleifwerkzeug, mit einer drehbaren Nabe (12) und mehreren Schleifelementen (15; 60; 66), die von der Nabe (12) vorstehen und die jeweils ein Schleifmaterial eingebettet enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifelemente (15; 60; 66) als Kunstsoffmonofilamente ausgebildet sind, die einen viereckigen Querschnitt mit zumindest zwei im Wesentlichen parallelen ebenen Seiten (21, 22; 61, 62; 67, 68) aufweisen und bezüglich der Nabe (12) derart ausgerichtet sind, dass die ebenen Seitenflächen (21, 22; 61, 62; 67, 68) im Allgemeinen parallel zur Drehachse (26) der Nabe (12) liegen, und dass die Kunststoffmonofilamente auf eine Länge zugeschnitten sind, dass sie sich biegen, wenn sie ein Werkstück mit ihrer ebenen Seite (21, 22; 61, 62; 67, 68) überstreichen.
  2. Schleifwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuschnittlänge der Filamente (15; 60; 66) zwischen dem Ein- und Zweifachen des Durchmessers seiner Nabe (12) beträgt.
  3. Schleifwerkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuschnittlänge der Filamente (15; 60; 66) etwa das Eineinhalbfache des Durchmessers seiner Nabe (12) beträgt.
  4. Schleifwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Filament (15; 60; 66) mehr als 30 Gew.-% eines Schleifmittels wie Schleifmineral enthält.
  5. Schleifwerkzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Filament (15; 60; 66) mehr als 45 Gew.-% eines Schleifmittels enthält.
  6. Schleifwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Filament (15; 60; 66) zwei parallele Seiten mit einer Haupterstreckung aufweist, die größer als das Zweifache der Dicke des Filaments (15; 60; 66) ist.
  7. Schleifwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Filament (15; 60; 66) parallele Seiten mit einer Haupterstreckung hat, die etwa das Zweifache der Dicke des Filaments (15; 60; 66) beträgt.
  8. Schleifwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Filament (15; 60; 66) etwa 2,28 mm breit und etwa 1,143 mm dick ist.
  9. Schleifwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich jedes Filament (15; 60; 66) von der Nabe (12) unter einem Winkel zum Radius derselben erstreckt.
  10. Schleifwerkzeug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel gleichmäßig ist.
  11. Schleifwerkzeug nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Filamente (15; 60; 66) in einem Winkel verlaufen, der von der Drehrichtung des Schleifwerkzeugs wegweist.
  12. Schleifwerkzeug nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel in einem Bereich zwischen etwa 30° und etwa 60° liegt.
  13. Schleifwerkzeug nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel etwa 45° beträgt.
  14. Schleifwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Filamente (15; 60; 66) zu Büscheln oder Reihen gruppiert sind, welche zum Dämpfen des Eingreifens der Filamente an einer Werkstückoberfläche radial übereinander liegen.
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