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DE3920020A1 - Streckwerk fuer eine spinnmaschine - Google Patents

Streckwerk fuer eine spinnmaschine

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Publication number
DE3920020A1
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Authority
DE
Germany
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roller
pair
rollers
output
pressure roller
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE3920020A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Stahlecker
Hans Stahlecker
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE3920020A priority Critical patent/DE3920020A1/de
Priority to US07/488,218 priority patent/US4972554A/en
Publication of DE3920020A1 publication Critical patent/DE3920020A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/70Constructional features of drafting elements
    • D01H5/74Rollers or roller bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Streckwerk für eine Spinnmaschine mit mehreren aus jeweils einer mit einem Bezug versehenen Druckwalze und einer angetriebenen, mit einer Profilierung ver­ sehenen Unterwalze gebildeten Walzenpaaren, wobei in dem letz­ ten Verzugsfeld vor einem Ausgangswalzenpaar eine Riemchenfüh­ rung vorgesehen ist.
In der Praxis ist es allgemein üblich, Streckwerke der eingangs genannten Art so auszuführen, daß alle Walzenpaare von dem Ein­ gangswalzenpaar bis zu dem Ausgangswalzenpaar im wesentlichen den gleichen Durchmesser aufweisen. Bei einer älteren, nicht vorveröffentlichten deutschen Patentanmeldung (P 38 25 068.3) ist vorgesehen, daß der Durchmesser der Druckwalze und der Un­ terwalze des Ausgangswalzenpaares kleiner ist als der Durchmes­ ser der Walzen des vorausgehenden Walzenpaares. Damit wird er­ reicht, daß die Riemchenführung näher an die Klemmlinie des Ausgangswalzenpaares herangeführt werden kann, so daß die Länge verringert wird, in welcher die Faserlunte ungeführt ist. Da­ durch läßt sich die Qualität der verstreckten Lunte verbessern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Streckwerk der eingangs genannten Art weiter bezüglich der Qualität des Ver­ streckens zu verbessern.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Druckwalze und die Unterwalze des Ausgangswalzenpaares einen kleineren Durchmesser als die Druckwalze und die Unterwalze des vorausgehenden Wal­ zenpaares aufweisen, und daß die Dicke des Bezuges der Druck­ walze des Ausgangswalzenpaares wenigstens etwa 4 mm beträgt.
Damit wird erreicht, daß die Riemchenführung relativ dicht an die Klemmlinie des Ausgangswalzenpaares herangeführt werden kann, so daß insbesondere bei sehr hohen Arbeitsgeschwindigkei­ ten die Gefahr von Störungen der Faserlage in der Lunte redu­ ziert wird. Außerdem wird sichergestellt, daß durch die Mindest­ dicke des Bezuges die Wirkung des Bezuges aufrechterhalten bleibt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß die Unterwalze des Ausgangswalzenpaares eine Profilierung auf­ weist, deren Tiefe nicht größer als etwa 0,4 mm ist. Ferner wird vorgesehen, daß die Breite der Rippen der Profilierung an der Umfangsfläche der Unterwalze des Ausgangswalzenpaares nicht größer als etwa 0,4 mm ist. Zur weiteren Verbesserung wird noch vorgesehen, daß die Breite von Vertiefungen zwischen Rippen an der Umfangsfläche der Unterwalze des Ausgangswalzenpaares nicht breiter als etwa 0,6 mm ist. Damit wird auch die Profilierung der Unterwalze, insbesondere eine Riffelung, an die verkleiner­ ten Durchmesser angepaßt.
Um trotz der kleinen Durchmesser eine möglichst robuste Lage­ rung der Druckwalze des Ausgangswalzenpaares zu erreichen, wird bei einer ersten Ausführungsform vorgesehen, daß die Druckwalze des Ausgangswalzenpaares als eine fliegend gelagerte Achse aus­ gebildet ist, die an ihrem Ende mit dem Bezug versehen ist. Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird zu dem gleichen Zweck vorgesehen, daß die Druckwalze des Ausgangswalzenpaares einen rohrförmigen Grundkörper aufweist, der im Bereich des Be­ zuges mit einer Nadellagerung auf einer Achse gelagert ist.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und aus der nachfolgenden Beschreibung der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen.
Fig. 1 zeigt eine teilweise geschnittene Seitenansicht im Bereich des Ausgangswalzenpaares und des letzten Verzugsfeldes eines erfindungsgemäß ausgebildeten Streckwerks,
Fig. 2 eine Ansicht des Streckwerkes in Richtung des Pfei­ les II der Fig. 1,
Fig. 3 einen stark vergrößerten Ausschnitt der Unterwalze des Ausgangswalzenpaares im Bereich ihrer Oberfläche,
Fig. 4 die Ausbildung eines Druckwalzenzwillings für zwei Druckwalzen des Ausgangswalzenpaares von benachbarten Streckwerken,
Fig. 5 die Ausbildung eines Druckwalzenzwillings der Aus­ gangswalzenpaare zweier benachbarter Streckwerke mit einer durchgehenden Achse,
Fig. 6 einen axialen Schnitt durch eine Druckwalze eines Ausgangswalzenpaares, bei welcher der Bezug auf einer durchlaufenden Achse angeordnet ist,
Fig. 7 einen Schnitt ähnlich Fig. 6 einer Druckwalze eines Ausgangswalzenpaares unter Verwendung einer Zwischen­ büchse im Bereich des Bezuges der Druckwalze und
Fig. 8 einen Schnitt durch eine Druckwalze eines Ausgangs­ walzenpaares, die mittels einer Nadellagerung und eines Kugellagers auf einer Achse gelagert ist und
Fig. 9 einen Schnitt durch eine Druckwalze eines Ausgangs­ walzenpaares, die mit einem Nadellager gelagert ist.
In Fig. 1 ist nur das letzte Verzugsfeld eines Streckwerkes dargestellt, durch welches ein Faserband in Richtung des Pfei­ les (A) hindurchläuft, das bereits wenigstens ein Vorverzugs­ feld oder ein weiteres Verzugsfeld durchlaufen hat, dem ein oder mehrere Walzenpaare zugeordnet sind. Das dargestellte Ver­ zugsfeld wird von einem Walzenpaar (4) und einem Ausgangswal­ zenpaar (1) begrenzt. In diesem Verzugsfeld ist eine Riemchen­ führung vorgesehen, die aus einem eine Unterwalze (5) umschlin­ genden Unterriemchen (7) und einem eine Druckwalze (6) des Wal­ zenpaares (4) umschlingenden Oberriemchen (8) besteht. Unter­ riemchen (7) und Oberriemchen (8) sind in bekannter Weise in dem dem Walzenpaar (4) abgewandten Ende (9) um Umlenkschienen geführt. Um den Endbereich (9) der Riemchenführung möglichst tief in den Keilspalt (10) hineinzuführen, der von dem Ausgangs­ walzenpaar (1) gebildet wird, besitzen die Unterwalze (2) und die Oberwalze (3) des Ausgangswalzenpaares (1) einen gegenüber den Durchmessern (D U und D O ) des vorausgehenden Walzenpaares (4) verringerten Durchmesser (d U und d O ). Die Druckwalze (3) des Ausgangswalzenpaares (1) besitzt einen Außendurchmesser (d O ) von maximal 20 mm. Sie ist mit einem Belag (12) versehen und weist eine Achse (11) auf. Die Dicke (a) des Belages (12) soll ca. 4 mm nicht unterschreiten, d.h. bei einem Durchmesser (d O ) von 20 mm 20 Prozent nicht unterschreiten. Der Bezug (12) be­ steht aus einem für Druckwalzen von Streckwerken allgemein üb­ lichen Belag, d.h. einem gummielastischen Kunststoff, dessen Shore-Härte so hoch gewählt ist, daß sein Außenumfang geschlif­ fen werden kann. Um trotz der kleinen Außendurchmesser die not­ wendige Dicke (a) des Bezuges (12) einzuhalten,werden besondere Konstruktionen vorgesehen, die anhand von späteren Figuren noch näher erläutert werden.
Die Unterwalze (2) besitzt ebenfalls einen Außendurchmesser (d U ) in der Größenordnung von 20 mm, d.h. einen deutlich gegen­ über den Außendurchmessern der vorausgehenden Unterwalze (5) verkleinerten Durchmesser. Bei dem Ausführungsbeispiel ist die Unterwalze (2) als ein in Maschinenlängsrichtung durchlaufender Zylinder ausgebildet, der am Maschinenende angetrieben ist. An­ stelle dieser Ausführungsform wird bei einer anderen Ausfüh­ rungsform vorgesehen, daß die Unterwalze (2) aus jeweils einem kurzen Wellenstummel besteht, der für jede Spinnstelle oder für jeweils zwei Spinnstellen einen gemeinsamen Antrieb aufweist, wobei die einzelnen Unterwalzen (2) getrennt stillgesetzt wer­ den können.
Die Unterwalze (2) besitzt einen geriffelten Bereich (13), der in axialer Richtung etwas länger als die Breite des Bezuges (12) der zugehörigen Druckwalze (3) ist. Die Tiefe (t) der Pro­ filierung soll 0,4 mm nicht überschreiten (Fig. 3). Die Breite der Rippen der Profilierung (13) sollte ebenfalls nicht größer als 0,4 mm sein. Außerdem sollte der Abstand zwischen den Rip­ pen nicht größer als 0,6 mm sein. Damit wird eine Profilierung geschaffen, die als eine "Miniriffelung" bezeichnet werden kann.
In Fig. 4 ist ein sogenannter Druckwalzenzwilling dargestellt, mit welchem sich die kleinen Durchmesser für Druckwalzen (3, 3′) von zwei benachbarten Streckwerken verwirklichen lassen. Die Bezüge (12 und 12′) sind jeweils auf Achsen (11, 11′) angeord­ net, die mittels Wälzlagern (15, 16), beispielsweise Rollenla­ gern oder Kugellagern, fliegend in einem gemeinsamen Rohr (14) gelagert sind. Das Rohr (14) ist mit zwei Ringbunden (17, 18) versehen, die symmetrisch zu seiner Längsmitte angeordnet sind.
In diesem Bereich wird das Rohr (14) mittels eines nicht darge­ stellten Belastungsträgers gehalten, der die beiden Druckwalzen (3, 3′) federnd gegen die zugehörige Unterwalze (2) andrückt. Die Achsen (11, 11′) können mit einem Durchmesser von etwa 8 mm ausgeführt werden. Die Dicke (a) der Bezüge (12, 12′) kann dann ohne weiteres 5 mm betragen, ohne daß damit ein Durchmesser (d O ) der Druckwalze (3, 3′) von 20 mm erreicht wird. Es ist zu­ sätzlich noch möglich, wie dies in Fig. 6 dargestellt ist, die Bezüge (12) auf dünnwandigen, metallischen Büchsen (23) aufzu­ bringen, die dann auf der Achse (11, 11′) (oder auch entspre­ chend Fig. 5 auf der Achse (19)) aufgebracht werden, ohne daß ein Durchmesser (d O ) von 20 mm überschritten wird. In der Pra­ xis wird es zweckmäßig sein, einen Durchmesser (d O ) von etwa 20 mm als Auslegungsdurchmesser vorzusehen, der dann bei notwendi­ gen Wartungsarbeiten auf etwa 18 mm heruntergeschliffen werden kann. Um eine stabile Lagerung zu erhalten, sollten die beiden Wälzlager (15, 16) einen möglichst großen axialen Abstand ein­ halten. Dies erfordert einen relativ großen axialen Abstand zwischen den Druckwalzen (3, 3′). Wenn dieser Abstand nicht ausreicht, so kann eine Lösung entsprechend Fig. 5 vorgesehen werden, die einen geringeren axialen Abstand zwischen den Druckwalzen (3, 3′) ermöglicht (auch wenn in der Zeichnung die­ ser Abstand gleich groß wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 dargestellt ist) .
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 sind die beiden Druckwal­ zen (3, 3′) eines Druckwalzenzwillings auf einer gemeinsamen Achse (19) angeordnet, die mittels Wälzlagern (21, 22) in einem Rohr (20) gelagert sind. Die beiden Druckwalzen (3, 3′) bilden dann sogenannte Festwalzen, die nicht unabhängig voneinander rotieren können. Dies ist zwar für Druckwalzen (3, 3′) eines Ausgangswalzenpaares ungewöhnlich, jedoch erscheint dies heute aufgrund der genauen Bearbeitungsmöglichkeiten der Außendurch­ messer und der Konizität möglich.
In Abweichung von den Ausführungsformen nach Fig. 4, 5 und 6 wird bei der Ausführungsform nach Fig. 7 vorgesehen, daß die Enden von jeweils fliegend gelagerten Achsen (11) oder einer gemeinsamen Achse (19) im Bereich der Druckwalze (3) einen im Durchmesser reduzierten Abschnitt (24) aufweisen. Auf diesen Abschnitt (24) ist eine Verstärkungshülse (26) aufgeschoben, die sich an einem Ringbund (25) der Achsen (11 oder 19) ab­ stützt. In diesem Bereich ist die Verstärkungshülse (26) mit einem Ringbund (27) versehen, der zur Abdichtung des Rohres (14 oder 20) dient. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Be­ zug (12) auf einer dünnen, metallischen Büchse (23) aufgetra­ gen. Hier ist es jedoch ohne weiteres möglich, auf eine derar­ tige Büchse zu verzichten und die Verstärkungshülse (26) als ein mit dem Bezug (12) austauschbares Element zu verwenden, auf das der Bezug (12) aufgebracht wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 ist eine Druckwalze (3) für ein Ausgangswalzenpaar (1) dargestellt, bei welchem diese Druck­ walze (3) auf einer stillstehenden Achse (33) gelagert ist. Die Druckwalze (3) besitzt einen rohrförmigen Grundkörper (32), der mittels einer Nadellagerung (30) auf einem im Durchmesser ver­ ringerten Abschnitt (28) der stillstehenden Achse (33) gelagert ist. Auf diesem rohrförmigen Grundkörper (32) ist der Bezug (12) mit Hilfe einer dünnwandigen, metallischen Hülse (23) be­ festigt. Die Wandstärke dieser metallischen Hülse (23) beträgt normalerweise weniger als 1 mm. Der Bereich der Nadellagerung (30) ist durch eine Kappe (31) nach außen abgedichtet, die in den rohrförmigen Grundkörper (32) eingesteckt ist. Seitlich ne­ ben dem Bezug (12) besitzt der rohrförmige Grundkörper (32) ei­ ne Aufweitung (29), die sich über den im Durchmesser größeren Abschnitt der Achse (33) erstreckt. In diesem Bereich ist die Aufweitung (29) des Grundkörpers (32) mit einem Wälzlager, ins­ besondere einem Kugellager (34), gelagert, deren Wälzkörper in einer Rille (35) der Achse (33) laufen. Der Bereich des Wälzla­ gers ist durch eine in die Aufweitung (29) eingesetzte Dichtung (36) abgedeckt.
Die Druckwalze (3) eines Ausgangswalzenpaares entsprechend Fig. 9 weist eine Hülse (32) auf, deren Außendurchmesser 13 mm be­ trägt. Auf dieser Hülse (32) ist ein Belag (12) mit einer Dicke von wenigstens 4 mm angebracht. Die Hülse (32) ist mittels ei­ nes Nadellagers (30) auf einem im Durchmesser reduzierten Ab­ schnitt (28) einer stillstehenden Achse (33) gelagert. Der Be­ reich des Nadellagers (30), der mit einem Schmiermittel gefüllt ist, ist beidseits durch Dichtungen (37, 38) abgedichtet.
Die am Ende der Achse (33) befindliche Dichtung (37) wird von zwei Scheiben (35) gebildet, die auf einem im Durchmesser noch einmal reduzierten Abschnitt der Achse (33) angeordnet sind und die von einem Federring (34) gehalten sind. Zwischen den beiden Scheiben (35) ist ein Ring (36) angeordnet, der in eine Nut im Innenumfang der Hülse (32) eingreift. Das offene Ende der Hülse (32) ist durch eine eingesteckte Kappe (31) gesichert.
Die auf der gegenüberliegenden Seite befindliche Dichtung (38) wird von einem Profilkörper gebildet, der mit zwei radialen, in axialem Abstand zueinander befindlichen Ringbunden der inneren Umfangsfläche der Hülse (32) gegenüberliegt.

Claims (12)

1. Streckwerk für eine Spinnmaschine mit mehreren aus je­ weils einer mit einem Bezug versehenen Druckwalze und einer an­ getriebenen, mit einer Profilierung versehenen Unterwalze ge­ bildeten Walzenpaaren, wobei in dem letzten Verzugsfeld vor ei­ nem Ausgangswalzenpaar eine Riemchenführung vorgesehen ist, da­ durch gekennzeichnet, daß die Druckwalze (3, 3′) und die Unter­ walze (2) des Ausgangswalzenpaares (1) einen kleineren Durch­ messer (d O , d U ) als die Druckwalze (6) und die Unterwalze (5) des vorausgehenden Walzenpaares (4) aufweisen, und daß die Dicke (a) des Bezuges (12) der Druckwalze (3, 3′) des Ausgangswalzen­ paares (1) wenigstens etwa 4 mm beträgt.
2. Streckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser (d O ) der Druckwalze (3) des Ausgangswalzenpaa­ res (1) etwa 20 mm oder weniger beträgt.
3. Streckwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß die Dicke (a) des Bezuges (12) der Druckwalze (3, 3′) des Ausgangswalzenpaares (1) auf etwa 20 Prozent des Durchmes­ sers (d O ) ausgelegt ist.
4. Streckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterwalze (2) des Ausgangswalzenpaares (1) eine Profilierung (13) aufweist, deren Tiefe (t) nicht grö­ ßer als etwa 0,4 mm ist.
5. Streckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Rippen der Profilierungen (13) an der Umfangsfläche der Unterwalze (2) des Ausgangswal­ zenpaares (1) nicht größer als etwa 0,4 mm ist.
6. Streckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite von Vertiefungen zwischen Rippen an der Umfangsfläche der Unterwalze (2) des Ausgangswalzenpaa­ res (1) nicht breiter als etwa 0,6 mm ist.
7. Streckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckwalze (3) des Ausgangswalzenpaares (1) als eine fliegend gelagerte Achse (11) ausgebildet ist, die an ihrem Ende mit dem Bezug (12) versehen ist.
8. Streckwerk nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckwalzen (3, 3′) der Ausgangswalzenpaare (1) benachbarter Streckwerke als ein Druckwalzenzwilling ausgebildet sind und ein gemeinsames Lagerrohr (14) aufweisen, in welchem die Achsen (11, 11′) der beiden Druckwalzen (3, 3′) gelagert sind.
9. Streckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckwalzen (3, 3′) der Ausgangswalzen­ paare (1) zweier benachbarter Streckwerke als Druckwalzenzwil­ linge ausgebildet sind und ein gemeinsames Lagerrohr (20) auf­ weisen, in welchem eine gemeinsame Achse (19) gelagert ist, die an ihren Enden mit Bezügen (12, 12′) versehen ist.
10. Streckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckwalze (3) des Ausgangswalzenpaares (1) einen rohrförmigen Grundkörper (32) aufweist, der im Be­ reich des Bezuges (12) mit einer Nadellagerung (30) auf einer Achse (28, 33) gelagert ist.
11. Streckwerk nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der rohrförmige Grundkörper (32) seitlich neben dem Bezug (12) mit einer Aufweitung (29) versehen ist, und in diesem Be­ reich zusätzlich mit einem Kugellager (34) auf der Achse (33) gelagert ist.
12. Streckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Bezug (12) der Druckwalze (3) des Aus­ gangswalzenpaares (1) auf einer dünnen metallischen Büchse (23) aufgebracht ist.
DE3920020A 1989-03-07 1989-06-20 Streckwerk fuer eine spinnmaschine Withdrawn DE3920020A1 (de)

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