DE3920020A1 - Streckwerk fuer eine spinnmaschine - Google Patents
Streckwerk fuer eine spinnmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Streckwerk für eine Spinnmaschine
mit mehreren aus jeweils einer mit einem Bezug versehenen
Druckwalze und einer angetriebenen, mit einer Profilierung ver
sehenen Unterwalze gebildeten Walzenpaaren, wobei in dem letz
ten Verzugsfeld vor einem Ausgangswalzenpaar eine Riemchenfüh
rung vorgesehen ist.
In der Praxis ist es allgemein üblich, Streckwerke der eingangs
genannten Art so auszuführen, daß alle Walzenpaare von dem Ein
gangswalzenpaar bis zu dem Ausgangswalzenpaar im wesentlichen
den gleichen Durchmesser aufweisen. Bei einer älteren, nicht
vorveröffentlichten deutschen Patentanmeldung (P 38 25 068.3)
ist vorgesehen, daß der Durchmesser der Druckwalze und der Un
terwalze des Ausgangswalzenpaares kleiner ist als der Durchmes
ser der Walzen des vorausgehenden Walzenpaares. Damit wird er
reicht, daß die Riemchenführung näher an die Klemmlinie des
Ausgangswalzenpaares herangeführt werden kann, so daß die Länge
verringert wird, in welcher die Faserlunte ungeführt ist. Da
durch läßt sich die Qualität der verstreckten Lunte verbessern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Streckwerk der
eingangs genannten Art weiter bezüglich der Qualität des Ver
streckens zu verbessern.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Druckwalze und die
Unterwalze des Ausgangswalzenpaares einen kleineren Durchmesser
als die Druckwalze und die Unterwalze des vorausgehenden Wal
zenpaares aufweisen, und daß die Dicke des Bezuges der Druck
walze des Ausgangswalzenpaares wenigstens etwa 4 mm beträgt.
Damit wird erreicht, daß die Riemchenführung relativ dicht an
die Klemmlinie des Ausgangswalzenpaares herangeführt werden
kann, so daß insbesondere bei sehr hohen Arbeitsgeschwindigkei
ten die Gefahr von Störungen der Faserlage in der Lunte redu
ziert wird. Außerdem wird sichergestellt, daß durch die Mindest
dicke des Bezuges die Wirkung des Bezuges aufrechterhalten
bleibt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß
die Unterwalze des Ausgangswalzenpaares eine Profilierung auf
weist, deren Tiefe nicht größer als etwa 0,4 mm ist. Ferner
wird vorgesehen, daß die Breite der Rippen der Profilierung an
der Umfangsfläche der Unterwalze des Ausgangswalzenpaares nicht
größer als etwa 0,4 mm ist. Zur weiteren Verbesserung wird noch
vorgesehen, daß die Breite von Vertiefungen zwischen Rippen an
der Umfangsfläche der Unterwalze des Ausgangswalzenpaares nicht
breiter als etwa 0,6 mm ist. Damit wird auch die Profilierung
der Unterwalze, insbesondere eine Riffelung, an die verkleiner
ten Durchmesser angepaßt.
Um trotz der kleinen Durchmesser eine möglichst robuste Lage
rung der Druckwalze des Ausgangswalzenpaares zu erreichen, wird
bei einer ersten Ausführungsform vorgesehen, daß die Druckwalze
des Ausgangswalzenpaares als eine fliegend gelagerte Achse aus
gebildet ist, die an ihrem Ende mit dem Bezug versehen ist. Bei
einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird zu dem gleichen
Zweck vorgesehen, daß die Druckwalze des Ausgangswalzenpaares
einen rohrförmigen Grundkörper aufweist, der im Bereich des Be
zuges mit einer Nadellagerung auf einer Achse gelagert ist.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
den Unteransprüchen und aus der nachfolgenden Beschreibung der
in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen.
Fig. 1 zeigt eine teilweise geschnittene Seitenansicht im
Bereich des Ausgangswalzenpaares und des letzten
Verzugsfeldes eines erfindungsgemäß ausgebildeten
Streckwerks,
Fig. 2 eine Ansicht des Streckwerkes in Richtung des Pfei
les II der Fig. 1,
Fig. 3 einen stark vergrößerten Ausschnitt der Unterwalze
des Ausgangswalzenpaares im Bereich ihrer Oberfläche,
Fig. 4 die Ausbildung eines Druckwalzenzwillings für zwei
Druckwalzen des Ausgangswalzenpaares von benachbarten
Streckwerken,
Fig. 5 die Ausbildung eines Druckwalzenzwillings der Aus
gangswalzenpaare zweier benachbarter Streckwerke mit
einer durchgehenden Achse,
Fig. 6 einen axialen Schnitt durch eine Druckwalze eines
Ausgangswalzenpaares, bei welcher der Bezug auf
einer durchlaufenden Achse angeordnet ist,
Fig. 7 einen Schnitt ähnlich Fig. 6 einer Druckwalze eines
Ausgangswalzenpaares unter Verwendung einer Zwischen
büchse im Bereich des Bezuges der Druckwalze und
Fig. 8 einen Schnitt durch eine Druckwalze eines Ausgangs
walzenpaares, die mittels einer Nadellagerung und
eines Kugellagers auf einer Achse gelagert ist und
Fig. 9 einen Schnitt durch eine Druckwalze eines Ausgangs
walzenpaares, die mit einem Nadellager gelagert
ist.
In Fig. 1 ist nur das letzte Verzugsfeld eines Streckwerkes
dargestellt, durch welches ein Faserband in Richtung des Pfei
les (A) hindurchläuft, das bereits wenigstens ein Vorverzugs
feld oder ein weiteres Verzugsfeld durchlaufen hat, dem ein
oder mehrere Walzenpaare zugeordnet sind. Das dargestellte Ver
zugsfeld wird von einem Walzenpaar (4) und einem Ausgangswal
zenpaar (1) begrenzt. In diesem Verzugsfeld ist eine Riemchen
führung vorgesehen, die aus einem eine Unterwalze (5) umschlin
genden Unterriemchen (7) und einem eine Druckwalze (6) des Wal
zenpaares (4) umschlingenden Oberriemchen (8) besteht. Unter
riemchen (7) und Oberriemchen (8) sind in bekannter Weise in
dem dem Walzenpaar (4) abgewandten Ende (9) um Umlenkschienen
geführt. Um den Endbereich (9) der Riemchenführung möglichst
tief in den Keilspalt (10) hineinzuführen, der von dem Ausgangs
walzenpaar (1) gebildet wird, besitzen die Unterwalze (2) und
die Oberwalze (3) des Ausgangswalzenpaares (1) einen gegenüber
den Durchmessern (D U und D O ) des vorausgehenden Walzenpaares
(4) verringerten Durchmesser (d U und d O ). Die Druckwalze (3) des
Ausgangswalzenpaares (1) besitzt einen Außendurchmesser (d O )
von maximal 20 mm. Sie ist mit einem Belag (12) versehen und
weist eine Achse (11) auf. Die Dicke (a) des Belages (12) soll
ca. 4 mm nicht unterschreiten, d.h. bei einem Durchmesser (d O )
von 20 mm 20 Prozent nicht unterschreiten. Der Bezug (12) be
steht aus einem für Druckwalzen von Streckwerken allgemein üb
lichen Belag, d.h. einem gummielastischen Kunststoff, dessen
Shore-Härte so hoch gewählt ist, daß sein Außenumfang geschlif
fen werden kann. Um trotz der kleinen Außendurchmesser die not
wendige Dicke (a) des Bezuges (12) einzuhalten,werden besondere
Konstruktionen vorgesehen, die anhand von späteren Figuren noch
näher erläutert werden.
Die Unterwalze (2) besitzt ebenfalls einen Außendurchmesser
(d U ) in der Größenordnung von 20 mm, d.h. einen deutlich gegen
über den Außendurchmessern der vorausgehenden Unterwalze (5)
verkleinerten Durchmesser. Bei dem Ausführungsbeispiel ist die
Unterwalze (2) als ein in Maschinenlängsrichtung durchlaufender
Zylinder ausgebildet, der am Maschinenende angetrieben ist. An
stelle dieser Ausführungsform wird bei einer anderen Ausfüh
rungsform vorgesehen, daß die Unterwalze (2) aus jeweils einem
kurzen Wellenstummel besteht, der für jede Spinnstelle oder für
jeweils zwei Spinnstellen einen gemeinsamen Antrieb aufweist,
wobei die einzelnen Unterwalzen (2) getrennt stillgesetzt wer
den können.
Die Unterwalze (2) besitzt einen geriffelten Bereich (13), der
in axialer Richtung etwas länger als die Breite des Bezuges
(12) der zugehörigen Druckwalze (3) ist. Die Tiefe (t) der Pro
filierung soll 0,4 mm nicht überschreiten (Fig. 3). Die Breite
der Rippen der Profilierung (13) sollte ebenfalls nicht größer
als 0,4 mm sein. Außerdem sollte der Abstand zwischen den Rip
pen nicht größer als 0,6 mm sein. Damit wird eine Profilierung
geschaffen, die als eine "Miniriffelung" bezeichnet werden
kann.
In Fig. 4 ist ein sogenannter Druckwalzenzwilling dargestellt,
mit welchem sich die kleinen Durchmesser für Druckwalzen (3, 3′)
von zwei benachbarten Streckwerken verwirklichen lassen. Die
Bezüge (12 und 12′) sind jeweils auf Achsen (11, 11′) angeord
net, die mittels Wälzlagern (15, 16), beispielsweise Rollenla
gern oder Kugellagern, fliegend in einem gemeinsamen Rohr (14)
gelagert sind. Das Rohr (14) ist mit zwei Ringbunden (17, 18)
versehen, die symmetrisch zu seiner Längsmitte angeordnet sind.
In diesem Bereich wird das Rohr (14) mittels eines nicht darge
stellten Belastungsträgers gehalten, der die beiden Druckwalzen
(3, 3′) federnd gegen die zugehörige Unterwalze (2) andrückt.
Die Achsen (11, 11′) können mit einem Durchmesser von etwa 8 mm
ausgeführt werden. Die Dicke (a) der Bezüge (12, 12′) kann dann
ohne weiteres 5 mm betragen, ohne daß damit ein Durchmesser
(d O ) der Druckwalze (3, 3′) von 20 mm erreicht wird. Es ist zu
sätzlich noch möglich, wie dies in Fig. 6 dargestellt ist, die
Bezüge (12) auf dünnwandigen, metallischen Büchsen (23) aufzu
bringen, die dann auf der Achse (11, 11′) (oder auch entspre
chend Fig. 5 auf der Achse (19)) aufgebracht werden, ohne daß
ein Durchmesser (d O ) von 20 mm überschritten wird. In der Pra
xis wird es zweckmäßig sein, einen Durchmesser (d O ) von etwa 20
mm als Auslegungsdurchmesser vorzusehen, der dann bei notwendi
gen Wartungsarbeiten auf etwa 18 mm heruntergeschliffen werden
kann. Um eine stabile Lagerung zu erhalten, sollten die beiden
Wälzlager (15, 16) einen möglichst großen axialen Abstand ein
halten. Dies erfordert einen relativ großen axialen Abstand
zwischen den Druckwalzen (3, 3′). Wenn dieser Abstand nicht
ausreicht, so kann eine Lösung entsprechend Fig. 5 vorgesehen
werden, die einen geringeren axialen Abstand zwischen den
Druckwalzen (3, 3′) ermöglicht (auch wenn in der Zeichnung die
ser Abstand gleich groß wie bei dem Ausführungsbeispiel nach
Fig. 4 dargestellt ist) .
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 sind die beiden Druckwal
zen (3, 3′) eines Druckwalzenzwillings auf einer gemeinsamen
Achse (19) angeordnet, die mittels Wälzlagern (21, 22) in einem
Rohr (20) gelagert sind. Die beiden Druckwalzen (3, 3′) bilden
dann sogenannte Festwalzen, die nicht unabhängig voneinander
rotieren können. Dies ist zwar für Druckwalzen (3, 3′) eines
Ausgangswalzenpaares ungewöhnlich, jedoch erscheint dies heute
aufgrund der genauen Bearbeitungsmöglichkeiten der Außendurch
messer und der Konizität möglich.
In Abweichung von den Ausführungsformen nach Fig. 4, 5 und 6
wird bei der Ausführungsform nach Fig. 7 vorgesehen, daß die
Enden von jeweils fliegend gelagerten Achsen (11) oder einer
gemeinsamen Achse (19) im Bereich der Druckwalze (3) einen im
Durchmesser reduzierten Abschnitt (24) aufweisen. Auf diesen
Abschnitt (24) ist eine Verstärkungshülse (26) aufgeschoben,
die sich an einem Ringbund (25) der Achsen (11 oder 19) ab
stützt. In diesem Bereich ist die Verstärkungshülse (26) mit
einem Ringbund (27) versehen, der zur Abdichtung des Rohres (14
oder 20) dient. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Be
zug (12) auf einer dünnen, metallischen Büchse (23) aufgetra
gen. Hier ist es jedoch ohne weiteres möglich, auf eine derar
tige Büchse zu verzichten und die Verstärkungshülse (26) als
ein mit dem Bezug (12) austauschbares Element zu verwenden, auf
das der Bezug (12) aufgebracht wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 ist eine Druckwalze (3) für
ein Ausgangswalzenpaar (1) dargestellt, bei welchem diese Druck
walze (3) auf einer stillstehenden Achse (33) gelagert ist. Die
Druckwalze (3) besitzt einen rohrförmigen Grundkörper (32), der
mittels einer Nadellagerung (30) auf einem im Durchmesser ver
ringerten Abschnitt (28) der stillstehenden Achse (33) gelagert
ist. Auf diesem rohrförmigen Grundkörper (32) ist der Bezug
(12) mit Hilfe einer dünnwandigen, metallischen Hülse (23) be
festigt. Die Wandstärke dieser metallischen Hülse (23) beträgt
normalerweise weniger als 1 mm. Der Bereich der Nadellagerung
(30) ist durch eine Kappe (31) nach außen abgedichtet, die in
den rohrförmigen Grundkörper (32) eingesteckt ist. Seitlich ne
ben dem Bezug (12) besitzt der rohrförmige Grundkörper (32) ei
ne Aufweitung (29), die sich über den im Durchmesser größeren
Abschnitt der Achse (33) erstreckt. In diesem Bereich ist die
Aufweitung (29) des Grundkörpers (32) mit einem Wälzlager, ins
besondere einem Kugellager (34), gelagert, deren Wälzkörper in
einer Rille (35) der Achse (33) laufen. Der Bereich des Wälzla
gers ist durch eine in die Aufweitung (29) eingesetzte Dichtung
(36) abgedeckt.
Die Druckwalze (3) eines Ausgangswalzenpaares entsprechend Fig.
9 weist eine Hülse (32) auf, deren Außendurchmesser 13 mm be
trägt. Auf dieser Hülse (32) ist ein Belag (12) mit einer Dicke
von wenigstens 4 mm angebracht. Die Hülse (32) ist mittels ei
nes Nadellagers (30) auf einem im Durchmesser reduzierten Ab
schnitt (28) einer stillstehenden Achse (33) gelagert. Der Be
reich des Nadellagers (30), der mit einem Schmiermittel gefüllt
ist, ist beidseits durch Dichtungen (37, 38) abgedichtet.
Die am Ende der Achse (33) befindliche Dichtung (37) wird von
zwei Scheiben (35) gebildet, die auf einem im Durchmesser noch
einmal reduzierten Abschnitt der Achse (33) angeordnet sind und
die von einem Federring (34) gehalten sind. Zwischen den beiden
Scheiben (35) ist ein Ring (36) angeordnet, der in eine Nut im
Innenumfang der Hülse (32) eingreift. Das offene Ende der Hülse
(32) ist durch eine eingesteckte Kappe (31) gesichert.
Die auf der gegenüberliegenden Seite befindliche Dichtung (38)
wird von einem Profilkörper gebildet, der mit zwei radialen, in
axialem Abstand zueinander befindlichen Ringbunden der inneren
Umfangsfläche der Hülse (32) gegenüberliegt.
Claims (12)
1. Streckwerk für eine Spinnmaschine mit mehreren aus je
weils einer mit einem Bezug versehenen Druckwalze und einer an
getriebenen, mit einer Profilierung versehenen Unterwalze ge
bildeten Walzenpaaren, wobei in dem letzten Verzugsfeld vor ei
nem Ausgangswalzenpaar eine Riemchenführung vorgesehen ist, da
durch gekennzeichnet, daß die Druckwalze (3, 3′) und die Unter
walze (2) des Ausgangswalzenpaares (1) einen kleineren Durch
messer (d O , d U ) als die Druckwalze (6) und die Unterwalze (5)
des vorausgehenden Walzenpaares (4) aufweisen, und daß die Dicke
(a) des Bezuges (12) der Druckwalze (3, 3′) des Ausgangswalzen
paares (1) wenigstens etwa 4 mm beträgt.
2. Streckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Durchmesser (d O ) der Druckwalze (3) des Ausgangswalzenpaa
res (1) etwa 20 mm oder weniger beträgt.
3. Streckwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Dicke (a) des Bezuges (12) der Druckwalze (3, 3′)
des Ausgangswalzenpaares (1) auf etwa 20 Prozent des Durchmes
sers (d O ) ausgelegt ist.
4. Streckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Unterwalze (2) des Ausgangswalzenpaares
(1) eine Profilierung (13) aufweist, deren Tiefe (t) nicht grö
ßer als etwa 0,4 mm ist.
5. Streckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Breite der Rippen der Profilierungen
(13) an der Umfangsfläche der Unterwalze (2) des Ausgangswal
zenpaares (1) nicht größer als etwa 0,4 mm ist.
6. Streckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Breite von Vertiefungen zwischen Rippen
an der Umfangsfläche der Unterwalze (2) des Ausgangswalzenpaa
res (1) nicht breiter als etwa 0,6 mm ist.
7. Streckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Druckwalze (3) des Ausgangswalzenpaares
(1) als eine fliegend gelagerte Achse (11) ausgebildet ist, die
an ihrem Ende mit dem Bezug (12) versehen ist.
8. Streckwerk nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Druckwalzen (3, 3′) der Ausgangswalzenpaare (1) benachbarter
Streckwerke als ein Druckwalzenzwilling ausgebildet sind und
ein gemeinsames Lagerrohr (14) aufweisen, in welchem die Achsen
(11, 11′) der beiden Druckwalzen (3, 3′) gelagert sind.
9. Streckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Druckwalzen (3, 3′) der Ausgangswalzen
paare (1) zweier benachbarter Streckwerke als Druckwalzenzwil
linge ausgebildet sind und ein gemeinsames Lagerrohr (20) auf
weisen, in welchem eine gemeinsame Achse (19) gelagert ist, die
an ihren Enden mit Bezügen (12, 12′) versehen ist.
10. Streckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Druckwalze (3) des Ausgangswalzenpaares
(1) einen rohrförmigen Grundkörper (32) aufweist, der im Be
reich des Bezuges (12) mit einer Nadellagerung (30) auf einer
Achse (28, 33) gelagert ist.
11. Streckwerk nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß der rohrförmige Grundkörper (32) seitlich neben dem Bezug
(12) mit einer Aufweitung (29) versehen ist, und in diesem Be
reich zusätzlich mit einem Kugellager (34) auf der Achse (33)
gelagert ist.
12. Streckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der Bezug (12) der Druckwalze (3) des Aus
gangswalzenpaares (1) auf einer dünnen metallischen Büchse (23)
aufgebracht ist.
Priority Applications (2)
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |