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DE3919861C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3919861C2
DE3919861C2 DE19893919861 DE3919861A DE3919861C2 DE 3919861 C2 DE3919861 C2 DE 3919861C2 DE 19893919861 DE19893919861 DE 19893919861 DE 3919861 A DE3919861 A DE 3919861A DE 3919861 C2 DE3919861 C2 DE 3919861C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
embroidery
holder
embroidery machine
outer frame
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE19893919861
Other languages
English (en)
Other versions
DE3919861A1 (de
Inventor
Lothar 6750 Kaiserslautern De Schilling
Gottfried 5419 Stebach De Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GM Pfaff AG
Original Assignee
GM Pfaff AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE8902541U external-priority patent/DE8902541U1/de
Application filed by GM Pfaff AG filed Critical GM Pfaff AG
Priority to DE19893919861 priority Critical patent/DE3919861A1/de
Priority to GB9004780A priority patent/GB2228749A/en
Priority to JP2049657A priority patent/JP2781249B2/ja
Priority to US07/488,288 priority patent/US5018460A/en
Priority to IT06715490A priority patent/IT1252076B/it
Publication of DE3919861A1 publication Critical patent/DE3919861A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3919861C2 publication Critical patent/DE3919861C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C9/00Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines
    • D05C9/02Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines in machines with vertical needles
    • D05C9/04Work holders, e.g. frames

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Stickmaschine nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1, zu dessen Bildung die japanische GM-AS Sho-62-3424 herangezogen wurde.
Durch die japanische GM-AS Sho 62-3424 ist eine an der gesteuerten Rahmenführung einer Stickmaschine zu befestigende Einspannvorrichtung für Einzelstickrahmen bekannt, die zur Dreipunktspannung der Einzelstickrahmen aus einem mit der Rahmenführung verbindbaren Rechteckrahmen besteht, an dessen vorderem Querschenkel ein Ansatz mit einem Schaumstoffbelag als dem einen Punkt der Dreipunktspannung vorgesehen ist. An jedem Seitenschenkel des Rechteckrahmens ist ein Hebelpaar als Träger für ein mit einem auf der Spannfläche mit Schaumstoff belegtes Klemmstück angeordnet. Die Klemmstücke bilden die anderen Punkte der Dreipunktspannung. Je ein Hebel der beiden Hebelpaare ist mit einem Lagerzapfen an dem dem Klemmstück gegenüberliegenden Ende in eine Bohrung in den Seitenschenkel eingesteckt. Der andere Hebel jedes Hebelpaares ist zwischen dem Zapfen und dem Klemmstück an den ersten Hebel angelenkt. Durch eine Bohrung des anderen Endes des ersten Hebels und durch einen Längsschlitz in den Seitenschenkeln des Rechteckrahmens ist eine in eine Mutter im Innern der Seitenschenkel eingeschraubte Feststellschraube durchgeführt.
Die Vorrichtung ist zum Einspannen von Einzelstickrahmen unterschiedlicher Größe bestimmt. Das Einspannen eines Einzelstickrahmens erfolgt in der Weise, daß der Einzelstickrahmen am Schaumstoffbelag des Ansatzes am vorderen Querschenkel des Rechteckrahmens angelegt wird, die Feststellschrauben gelöst und die beiden Hebelpaare unter Längsverschiebung der Feststellschrauben in den Längsschlitzen der Seitenschenkel mit bestimmtem Druck gegen den Umfang des Einzelstickrahmens bewegt werden, so daß der Einzelstickrahmen an drei Punkten eingespannt ist. Die Einspannlage des Einzelstickrahmen wird durch Festziehen der Feststellschrauben gesichert.
Das Lösen, Festziehen und Verschieben der Feststellschrauben und das durch die Verschiebung bewirkte Verschwenken der Hebelpaare bei jedem Stickrahmenwechsel erfordert besondere Aufmerksamkeit und ist relativ umständlich und zeitaufwendig. Erfolgt nämlich bei dieser Anordnung die Längsverschiebung der Feststellschrauben und damit die Verschwenkung der Hebelpaare nicht ganz gleichmäßig, dann kommt der einzuspannende Einzelstickrahmen in bezug auf die Mittelachse zwischen beiden Hebelpaaren jedes Mal in eine andere Lage, so daß sich auch die Lage des Anfangsstiches und damit die Lage des Stickmusters am Stickgut ständig ändert, was in den meisten Anwendungsfällen nicht akzeptiert wird, weil es entweder die Qualität der Erzeugnissse oder eine mit Zeitverlusten verbundene Korrektur der Einspannung des zu bestickenden Werkstückes oder aber des Stickrahmens erforderlich macht. Da außerdem die Haltekraft, mit der jeder Stickrahmen eingespannt wird, vom mehr oder weniger starken manuellen Anstellen der Klemmstücke an den Stickrahmen durch das beim Verschieben der Feststellschrauben erfolgende Verschwenken der Hebelpaare mit den Klemmstücken abhängig ist und daher von Stickrahmen zu Stickrahmen erheblich schwanken kann, sind die Einspannsicherheit und Einspanngenauigkeit zu sehr von der Sorgfalt der Bedienungsperson abhängig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Stickmaschine mit einer Einspannvorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 so auszubilden, daß jeder Einzelstickrahmen immer mit der gleichen Haltekraft eingespannt und stets in die genaue Lage für den Stickbeginn gebracht wird.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
Durch die in einem Winkel zueinander prismenartig angeordneten Anlageflächen an einem mit der Rahmenführung verbindbaren Halter wird die Lage des Stickrahmens in Y- Richtung und durch den in die Vertiefung an der Biegefeder einrastenden Ansatz die Lage des Stickrahmens in X-Richtung genau bestimmt, so daß der Stickvorgang stets an derselben Stelle beginnt. Der Einsatz einer Biegefeder stellt sicher, daß die Haltekraft keinen Schwankungen unterliegt, weil sie nicht von der Sorgfalt der Bedienungsperson beim Einspannvorgang abhängt.
Bei einer Stickmaschine mit einer Einspannvorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1, die einen quergeschlitzten Außenrahmen aufweist, der mindestens zwei sich gegenüberliegende Stützflächen für angepaßte Anlageflächen von sich gegenüberliegend angeordneten Haltern aufweist und dessen getrennte Enden durch ein Spannschloß verbunden sind, wird das Spannschloß üblicherweise (z. B. DE- GM 19 80 503) an einer Stelle winkelversetzt zur Symmetrieachse der sich gegenüberliegenden Anlageflächen angeordnet. Beim Einspannen unterschiedlich dicken Stickgutes wird der quergeschlitzte Außenrahmen unterschiedlich stark aufgeweitet. Dadurch werden die an den Anlageflächen der Halter zur Anlage bestimmten Stützflächen gegenüber den Anlageflächen der Halter winkelmäßig verlagert. Infolgedessen nimmt der zweiteilige Einzelstickrahmen beim Einsetzen in die Halter eine zur Symmetrieachse der Anlageflächen von der Dicke des Stickgutes abhängig jeweils andere Winkel-Position ein, wodurch die Lage des zu stickenden Motivs bzw. Stickmusters im Stickgut von der gewünschten Lage abweicht, Abhilfe war aber bislang nur durch eine lagekorrigierende Neueinspannung bzw. Umspannung des Stickgutes möglich, die mit erheblichen Zeitverlusten verbunden war und in den meisten Fällen mehrmals wiederholt werden mußte, weil sich der Korrekturbetrag nicht ohne weiteres beim Einspannen abschätzen läßt.
Von besonderer Wichtigkeit ist daher, das Spannschloß wie in Anspruch 2 angegeben anzuordnen, um unabhängig von der Dicke des Stickgutes stets eine winkelmäßig symmetrische Aufweitung des quergeschlitzten Außenrahmens zur Symmetrieachse der Anlageflächen beim Einspannen zu erreichen und damit den Einzelstickrahmen sicher in die für die Lage des zu erzeugenden Stickmusters richtige Position in die Halter einzusetzen.
Eine vorteilhafte Ausbildung der Einspannvorrichtung nach Anspruch 2 ist im Anspruch 3 angegeben.
Durch die Ausbildung der Biegefeder gemäß Anspruch 4 kann das Einsetzen eines Einzelstickrahmens in die Einspannvorrichtung praktisch "blind" erfolgen.
Eine andere Möglichkeit zum erleichterten Einsetzen und sicheren Fixieren eines Stickrahmens ist durch die Ausbildung nach Anspruch 5 gegeben.
Durch die Ausbildung entsprechend Anspruch 6 oder 7 wird in Verbindung mit der Ausführung nach Anspruch 4 oder 5 die Höhenlage der Einzelstickrahmen in der Einspannvorrichtung genau bestimmt.
Eine fertigungstechnisch vorteilhafte Ausbildung des einen Halters der Einspannvorrichtung ist in Anspruch 8 angegeben.
Durch die in Anspruch 9 angegebene Maßnahme wird eine Überdehnung der Biegefeder vermieden.
Die Anordnung nach Anspruch 10 und die Maßnahme nach Anspruch 11 ermöglichen es, den Zwischenrahmen zum Einsetzen eines Einzelstickrahmens anderer Form oder Größe mit der Rahmenführung verbunden zu lassen und nur den einen Halter am Zwischenrahmen zu verstellen.
Eine fertigungstechnisch vorteilhafte Ausbildung der Verriegelungsvorrichtung ist im Anspruch 12 gekennzeichnet.
Durch die Anordnung von Federmitteln gemäß Anspruch 13 bleibt die Symmetrieachse der Anlageflächen des Außenrahmens unabhängig von der Dicke des Stickgutes erhalten, so daß Lageveränderungen des Stickgutes vermieden werden.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht auf die am Tragrahmen einer Stickmaschine befestigte Einspannvorrichtung mit zwei Einzelstickrahmen, die unterschiedlich ausgebildete Fixiermittel aufweisen,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1 in vergrößertem Maßstab,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 1, ebenfalls in vergrößertem Maßstab,
Fig. 4 einen Einzelstickrahmen mit einem in der Symmetrieachse der Anlageflächen des Außenrahmens angeordneten Spannschloß und einem Teil eines Halters mit einer anderen Ausführungsform der Verriegelungsvorrichtung,
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 4 in vergrößertem Maßstab,
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 4 in vergrößertem Maßstab und
Fig. 7 ein Spannschloß für den Außenrahmen mit Federmitteln in dessen Querschlitz.
Mit 1 sind die Längsholme der beispielsweise durch Schrittmotore in zwei zueinander senkrechten Richtungen (X- und Y-Richtung) dem zu erzeugenden Stickmuster relativ zu den Stickköpfen bewegbaren Rahmenführung einer Stickmaschine bezeichnet. An die Längsholme 1 sind mehrere Halterahmen z. B. 2 und 3 anschraubbar, die zur Aufnahme von Einzelstickrahmen unterschiedlicher Form und Größe vorgesehen sind. Die Halterahmen 2 und 3 bestehen aus zwei Seitenteilen 4 und 5, die, bezogen auf Fig. 1, an der oberen Seite durch je eine Querstrebe 6 mit einer Befestigungslasche 7 verbunden sind. An der unteren Seite sind die Seitenteile 4 und 5 des Halterahmens 2 durch einen eine Befestigungslasche 7 aufweisenden Halter 8 und die Seitenteile 4, 5 des Halterahmens 3 durch einen ebenfalls eine Befestigungslasche 7 aufweisenden Halter 9 verbunden. Die Halterahmen 2 und 3 sind mit den Laschen 7 an die Längsholme 1 angeschraubt.
Zur sicheren Halterung eines Einzelstickrahmens 10, der aus einem geschlossenen Innenrahmen 11 und einem quergeschlitzten, durch ein Spannschloß 12 verbundenen Außenrahmen 13 besteht, sind ein an den Seitenteilen 4, 5 des Halterahmens 2 verstellbar angeordneter Halter 14 und eine in den Halter 8 integrierte Biegefeder 15 vorgesehen.
In einer Verdickung 16 der Biegefeder 15 befindet sich eine hohlkegelartige Senkbohrung 17 für einen kalottenartigen Zapfen 18 am Außenrahmen 13. Der Zapfen 18 und die Senkbohrung 17, in die er eingesetzt wird, bilden den einen Punkt für die Dreipunkteinspannung des Einzelstickrahmens 10. Die beiden anderen Punkte liegen an zwei Rippen 19, 20 trapezförmigen Querschnitts mit Anlageflächen 21, 22 am Halter 14. Im Ausführungsbeispiel schließen die Stütz- und die Anlageflächen 19 bis 22 einen rechten Winkel ein. Die Senkbohrung 17 für den Zapfen 18 liegt auf der Winkelhalbierenden dieses Winkels.
Am Außenrahmen 13 sind zwei Stützansätze 23, 24 vorgesehen, deren freie Enden den Rippen 19, 20 und Anlageflächen 21, 22 angepaßt sind. Zur Begrenzung des Federweges der Biegefeder 15 beim Einsetzen und Herausnehmen des Einzelstickrahmens 10 ist am Halter 8 ein Anschlag 26 vorgesehen.
Der Halter 14 ist durch unter der Wirkung von Druckfedern 27, 28 stehende Rastbolzen 29, 30 mit den Seitenteilen 4, 5 des Halterahmens 2 in mehreren Stellungen verspannbar, um Einzelstickrahmen unterschiedlicher Form und Größe einspannen zu können.
Der Halterahmen 3 dient zur Aufnahme eines anderen Stickrahmens, 31, der aus einem geschlossenen Innenrahmen 32 und einem quergeschlitzten Außenrahmen 33 mit einem Spannschloß 34 besteht. In den Halter 9 ist eine Biegefeder 35 integriert, die an einer Verdickung 36 einen Steg 37, Fig. 2, mit einer schrägen Anlauffläche 38 und einer sich daran anschließenden Rastschulter 39 aufweist.
Mit dem die Anlauffläche 38 und die Rastschulter 39 aufweisenden Steg 37 der Biegefeder 35 arbeitet ein Ansatz 40 am Außenrahmen 33 zusammen. In das freie Ende des Ansatzes 40 ist eine V-förmige Nut 41 mit einer gerundeten Gleitfläche 42 für die schräge Anlauffläche 38 des Steges 40 und einer an die Schräge der Anlauffläche 38 angepaßten Fläche 43 eingearbeitet.
Der Steg 37 und die Nut 41 bilden den einen Punkt für die Dreipunkteinspannung des Einzelstickrahmens 31. Die beiden anderen Punkte liegen an zwei Rippen 44, 45 halbkreisförmigen Querschnitts und Anlageflächen 46, 47 eines Halters 48. Die Rippen 44, 45 und die Anlageflächen 46, 47 schließen einen rechten Winkel ein. Der Ansatz 40 für den Steg 37 der Biegefeder 35 liegt auf der Winkelhalbierenden dieses Winkels.
Am Außenrahmen 33 sind zwei Stützansätze 49, 50 vorgesehen, deren freie Enden der Form der Rippen 44, 45 und Anlageflächen 46, 47 angepaßt sind.
Zur Begrenzung des Federweges der Biegefeder 35 beim Einsetzen und Herausnehmen des Einzelstickrahmens 31 ist am Halter 9 ein Anschlag 51 vorgesehen. Der Halter 48 ist ebenfalls durch unter der Wirkung von Druckfedern 27, 28 stehende Rastbolzen 29, 30 mit den Seitenteilen 4, 5 in mehreren Stellungen verspannbar, um Einzelstickrahmen unterschiedlicher Form und Größe einspannen zu können.
In den Fig. 4 bis 7 sind ein aus einem geschlossenen Innenrahmen 52 und einem durch einen Querschlitz 53 getrennten Außenrahmen 54 bestehender Einzelstickrahmen 55 mit einem Halter 56 und einer wie die Biegefeder 15 oder 35 in den Halter 8 bzw. 9 integrierten Biegefeder 57 sowie einem Spannschloß 58 und eine fertigungstechnisch vorteilhafte Ausführungsform einer Verriegelungsvorrichtung 59 für den Halter 56 dargestellt.
Am Außenrahmen 54 sind drei Stützansätze 60, 61, 62 vorgesehen. Die freien Enden der Stützansätze 60, 61 sind gerundet und bilden Stützflächen 63, 64 für entsprechend konkav ausgebildete Anlageflächen 65, 66, Fig. 6, am Halter 56, der im übrigen ähnlich wie der Halter 14 oder 48 ausgebildet ist. Die Anlageflächen 65, 66 schließen einen Winkel α ein. Der Stützansatz 62 liegt auf der Winkelhalbierenden dieses Winkels α. Das freie Ende des Stützansatzes 62 ist keilförmig ausgebildet, Fig. 5. Die Keilflächen 67, 68 bilden Stützflächen für entsprechend ausgebildete Anlageflächen 69, 70 an einer Verdickung 71 der Biegefeder 57. Zur Begrenzung des Federweges der Biegefeder 57 dient der in Fig. 1 dargestellte Anschlag 26 bzw. 51 am Halter 8 bzw. 9.
Das in der Symmetrieachse der Stützflächen 63, 64 und Anlageflächen 65, 66, 69, 70 angeordnete Spannschloß 58 besteht aus einer zylindrischen, mit einer quer verlaufenden Gewindebohrung versehenen Mutter 72, die in eine im Außenrahmen 54 vorgesehene Bohrung nahe dem Querschlitz 53 drehbeweglich eingesetzt ist, einem mit einer quer verlaufenden Stufenbohrung versehenen zylindrischen Stützlager 73, das in eine Bohrung auf der anderen Seite des Querschlitzes 53 im Außenrahmen 54 drehbeweglich eingesetzt ist, weiterhin einer als Bundschraube ausgebildeten Spannschraube 74, die durch eine die geschlitzten Enden des Außenrahmens 54 durchsetzende Bohrung und die Stufenbohrung im Stützlager 73 durchgeführt und in die Mutter 72 eingedreht ist sowie zwei auf der Spannschraube 74 im Querschlitz 53 angeordneten Tellerfedern 75. Durch die Tellerfedern 75 ist der quergeschlitzte Außenrahmen 54 im aufspreizenden Sinne federnd vorgespannt.
Anstelle von den beiden Stützansätzen 60, 61 kann auch nur ein dem Stützansatz 62 gegenüberliegender Stützansatz mit einer Stützfläche für eine am Halter 56 vorzusehende Anlagefläche vorgesehen sein.
Jede der an zwei sich gegenüberliegenden Seiten des Halters 56 angeordneten Verriegelungsvorrichtungen 59, Fig. 7, besteht aus einer einstückig mit dem Halter 56 ausgebildeten Blattfeder 76 mit einem durch einen Längsschlitz 77 im Halter 56 durchgeführten Rastbolzen 78, der in eine von mehreren Bohrungen 79 in den Seitenteilen 4, 5 des Halterahmens 2 bzw. 3 eingreift, um den Halter 56 in mehreren Stellungen mit dem Halterahmen 2 bzw. 3 zu verriegeln. Dadurch sind Einzelstickrahmen unterschiedlicher Form und Größe in den Halterahmen 2 bzw. 3 einsetzbar.
Arbeitsweise
Während des laufenden Stickvorganges wird das Stickgut außerhalb der Stickmaschine bei geöffnetem Spannschloß 12 bzw. 34 auf den Außenrahmen 13 bzw. 33 aufgelegt, mit dem Innenrahmen 11 bzw. 32 in den Außenrahmen 13 bzw. 33 eingedrückt und mit dem Spannschloß 12 bzw. 34 zwischen Innen- und Außenrahmen festgespannt.
Zum Herausnehmen der Einzelstickrahmen 10 und 31 am Ende eines Stickvorganges werden diese gegen die Biegefeder 15 bzw. 35 gezogen, so daß die Biegefeder 15 bzw. 35 sich durchbiegt und am Anschlag 26 bzw. 51 zur Anlage kommt. Dabei kommen die Stützansätze 23, 24 von den Rippen 19, 20 und Anlageflächen 21, 22 bzw. die Stützansätze 49, 50 von den Rippen 44, 45 und Anlagenflächen 46, 47 frei. Die Einzelstickrahmen 10 und 31 können dann mit dem hinteren Teil leicht nach oben gekippt und aus dem Halterahmen 2 bzw. 3 herausgenommen werden.
Das Einsetzen des Stickrahmens 10 mit dem zuvor darin eingespannten Stickgut erfolgt in der Weise, daß die Stützansätze 23, 24 gegen die Rippen 19, 20 und Anlageflächen 21, 22 des Halters 14 zur Anlage gebracht werden. Der Zapfen 18 liegt dann noch auf der entspannten Biegefeder 15 auf, so daß der Einzelstickrahmen 10 ausgerichtet werden kann. Durch leichten Druck auf den Stickrahmen 10 im Bereich des Zapfens 18 wird die Biegefeder 15 über den Zapfen 18 zum Anschlag 26 hin gebogen und der Zapfen 18 rastet in der Senkbohrung 17 ein.
Auf gleiche Weise werden die freien Enden der Stützansätze 49, 50 des Stickrahmens 3 mit dem zuvor darin eingespannten Stickgut gegen die Rippen 44, 45 und Anlageflächen 46, 47 des Halters 48 zur Anlage gebracht. Der Ansatz 40 des Außenrahmens 33 liegt dann noch auf der entspannten Biegefeder 35 auf, so daß der Einzelstickrahmen 31 ausgerichtet werden kann. Durch leichten Druck auf den Bereich des Ansatzes 40 wird die Biegefeder 35 über die mit der schrägen Anlauffläche 38 zusammenwirkende Gleitfläche 42 zum Anschlag 51 hin gebogen und der Steg 37 rastet in der Nut 41 ein.
Durch die Rippen 19, 20 bzw. 44, 45 und die Anlageflächen 21, 22 bzw. 46, 47 in Verbindung mit den daran angepaßten freien Enden der Stützansätze 23, 24 bzw. 49, 50 und den Zapfen 18 in Verbindung mit der Senkbohrung 17 bzw. den Steg 37 in Verbindung mit der Nut 41 wird sowohl die Höhenlage des Stickrahmens 10 bzw. 31 als auch die Lage relativ zur Rahmenführung der Stickmaschine exakt und wiederholbar bestimmt.
Die Besonderheit der Wirkungsweise des Einzelstickrahmens 55 besteht darin, daß der Außenrahmen 54 beim Öffnen des Spannschlosses 58 zur Anpassung an die Dicke des Stickgutes durch die Tellerfedern 75 aufgrund der Anordnung des Querschlitzes 53 in der Symmetrieachse der Stützflächen 63/64, 67/68 und Anlageflächen 65/66, 69/70 symmetrisch aufgespreizt wird, so daß die winkelmäßige Lage der der Stützansätze 60, 61 unabhängig von der Dicke des Stickgutes erhalten bleibt. Infolgedessen wird der Einzelstickrahmen 55 immer in der gleichen winkelmäßigen Stellung in die Halter 56 und 8 bzw. 9 eingesetzt. Korrekturen durch Umspannen des Stickgutes werden also vollständig vermieden.
Wie bei den Einzelstickrahmen 10 und 31 wird auch beim Einzelstickrahmen 55 das Stickgut während des laufenden Stickvorganges außerhalb der Stickmaschine bei geöffnetem Spannschloß 58 der Lage des zu stickenden Musters entsprechend auf den Außenrahmen 54 aufgelegt, mit dem Innenrahmen 52 in den Außenrahmen 54 eingedrückt und mit dem Spannschloß 58 zwischen Innen- und Außenrahmen festgespannt.
Das Einsetzen in die Halter 56 und 8 bzw. 9 und das Herausnehmen des Einzelstickrahmens 55 erfolgt in gleicher Weise wie oben am Beispiel der Handhabung der Einzelstickrahmen 10 und 31 beschrieben.

Claims (13)

1. Stickmaschine mit einer Einspannvorrichtung für Einzelstickrahmen, die mit der Einspannvorrichtung lösbar zu verbinden sind und aus einem Innenrahmen und einem diesen unter Zwischenlage des Stickgutes umgebenden Außenrahmen bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspannvorrichtung zur Dreipunkteinspannung des Stickrahmens (10 bzw. 31) zwei sich gegenüberliegende Halter (8, 14 bzw. 9, 48) umfaßt, von denen der eine (14 bzw. 48) zwei einen Winkel einschließende Anlageflächen (19, 20 bzw. 44, 45) für angepaßte Stützflächen (21, 22 bzw. 46, 47) des Außenrahmens (13 bzw. 33) und der andere (8 bzw. 9) eine Biegefeder (15 bzw. 35) mit einer Vertiefung (17 bzw. 41) für einen auf der Winkelhalbierenden des von den Anlageflächen (19, 20 bzw. 44, 45) gebildeten Winkels angeordneten Ansatz (18 bzw. 37) am Außenrahmen (13 bzw. 33) aufweist.
2. Stickmaschine mit einer Einspannvorrichtung für Einzelstickrahmen, die mit der Einspannvorrichtung lösbar zu verbinden sind und aus einem Innenrahmen und einem diesen unter Zwischenlage des Stickgutes umgebenden quergeschlitzten Außenrahmen bestehen, der mindestens zwei sich gegenüberliegende Stützflächen für angepaßte Anlageflächen von sich gegenüberliegend angeordneten Haltern aufweist und dessen Enden durch ein Spannschloß verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlagefläche (69, 70) des einen Halters (8) an einer Biegefeder (57) ausgebildet ist und das Spannschloß (58) in der Symmetrieachse dieser Anlagefläche (69, 70) und der (den) Anlagefläche(n) (65, 66) des anderen Halters (56) angeordnet ist.
3. Stickmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der der Anlagefläche (69, 70) an der Biegefeder (57) gegenüberliegende Halter (56) zwei einen Winkel (α) einschließende Anlageflächen (65, 66) für Stützflächen (63, 64) am Außenrahmen (54) aufweist und die Biegefeder (57) mit einer Vertiefung (67, 68) für einen auf der Winkelhalbierenden des von den Anlageflächen (65, 66) gebildeteten Winkels (α) angeordneten Ansatz (62) am Außenrahmen (54) ausgebildet ist.
4. Stickmaschine nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Biegefeder (35) eine schräge Anlaufläche (38) mit einer sich daran anschließenden Rastschulter (39) für den Ansatz (37) des Außenrahmens (33) aufweist.
5. Stickmaschine nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung von einer hohlkegelförmigen Senkbohrung (17) und der Ansatz von einem kalottenartigen Zapfen (18) gebildet ist.
6. Stickmaschine nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlageflächen (21/22, 46/47) des einen Halters (14 bzw. 48) an erhabenen Rippen (19, 20 bzw. 44, 45) ausgebildet und die freien Enden von Stützansätzen (23, 24 bzw. 49, 50) am Außenrahmen (13 bzw. 33) den Rippen (19, 20 bzw. 44, 45) angepaßt sind.
7. Stickmaschine nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlageflächen (65, 66) des einen Halters (56) konkav ausgebildet und die freien Enden von Stützansätzen (60, 61) am Außenrahmen (54) den Anlageflächen (65, 66) angepaßt sind.
8. Stickmaschine nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Biegefeder (15, 35, 57) einstückig mit dem einen Halter (8 bzw. 9) ausgebildet ist.
9. Stickmaschine nach Anspruch 1 bis 5 und 8, gekennzeichnet durch einen Begrenzungsanschlag (26 bzw. 51) am Halter (8 bzw. 9) für den Federweg der Biegefeder (15, 35, 57).
10. Stickmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Halter (8, 9, 14, 48, 56) an Seitenteilen (4, 5) eines mit dem Antrieb der Stickmaschine verbindbaren Zwischenrahmens (2, 3) angeordnet sind.
11. Stickmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Halter (14, 48, 57) in Y-Richtung verstellbar und mit dem Zwischenrahmen (2 bzw. 3) verriegelbar ist.
12. Stickmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß als Verriegelungsvorrichtung zwei sich gegenüberliegende, mit einem Raststift (78) für Bohrungen (79) des Zwischenrahmens (2 bzw. 3) besetzten Blattfedern (76) dienen, die einstückig mit dem Halter (56) ausgebildet sind.
13. Stickmaschine nach Anspruch 2 oder 3 und 10, gekennzeichnet durch Federmittel (75) im Schlitz (53) des Außenrahmens (54), durch die dieser aufspreizend vorgespannt ist.
DE19893919861 1989-03-03 1989-06-19 Stickmaschine mit einer einspannvorrichtung fuer einzelstickrahmen Granted DE3919861A1 (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19893919861 DE3919861A1 (de) 1989-03-03 1989-06-19 Stickmaschine mit einer einspannvorrichtung fuer einzelstickrahmen
GB9004780A GB2228749A (en) 1989-03-03 1990-03-02 Embroidery machine with clamping device for single embroidery frames
JP2049657A JP2781249B2 (ja) 1989-03-03 1990-03-02 各種刺繍枠の取付け装置を備えた刺繍機
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Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE8902541U DE8902541U1 (de) 1989-03-03 1989-03-03 Einspannvorrichtung für Einzelstickrahmen an einer Stickmaschine
DE19893919861 DE3919861A1 (de) 1989-03-03 1989-06-19 Stickmaschine mit einer einspannvorrichtung fuer einzelstickrahmen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3919861A1 DE3919861A1 (de) 1990-09-06
DE3919861C2 true DE3919861C2 (de) 1992-03-12

Family

ID=25882052

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19893919861 Granted DE3919861A1 (de) 1989-03-03 1989-06-19 Stickmaschine mit einer einspannvorrichtung fuer einzelstickrahmen

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