DE3918392A1 - Messwinkel - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Meßwinkel,
insbesondere einen Zimmermannswinkel, mit zwei einen
bestimmten, insbesondere rechten Winkel einschließenden
Winkelschenkeln, die aus einem gehärteten, feder
elastischen Flachstahl bestehen und eine Oberflächen-
Beschichtung aufweisen.
Derartige Meßwinkel werden beispielsweise von Zimmerleuten
und Bauhandwerkern als wichtiges Arbeitswerkzeug häufig
verwendet. Üblicherweise bestehen bekannte Meßwinkel der
gattungsgemäßen Art aus einem flachen Federstahl und weisen
zum Zwecke des Korrosionsschutzes eine Oberflächen-
Beschichtung auf, und zwar sind die herkömmlichen Meßwinkel
verzinkt. Jedoch wird Zink durch Oxidation mit der Zeit
matt, so daß die Oberfläche des Meßwinkels unansehnlich
wird. Außerdem ist es schwierig, auf die Zinkschicht eine
Meßskala aufzubringen, da Farben auf Zink nur schlecht
haften. Zudem ergibt sich auch nur ein geringer Kontrast
zwischen der oberflächlichen Zinkschicht und der Meßskala,
so daß diese nachteiligerweise nur schlecht ablesbar ist.
Zu Korrosionsschutzzwecken werden zwar ansonsten auch Far
ben und Lacke verwendet, jedoch eignen sich diese nicht zur
Beschichtung eines gattungsgemäßen Meßwinkels, da sie die
aufgrund der außerordentlich hohen Biegeelastizität des
Federstahls möglichen, elastischen Verformungen der Winkel
schenkel nicht schadlos überstehen, sondern sich durch
"Abplatzen" lösen würden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die geschilderten
Nachteile und Probleme zu beseitigen und einen gattungsge
mäßen Meßwinkel zu schaffen, dessen Oberflächen-Beschichtung
auch bei starken elastischen Verformungen eine gute Haltbar
keit sowie auch ein ansprechendes Aussehen aufweist, wobei
zudem eine gut ablesbare Meßskala oder dergleichen Beschrif
tung leicht und dauerhaft aufzubringen sein soll. Dabei
soll sich der Meßwinkel aber dennoch durch eine leichte und
preiswerte Herstellbarkeit auszeichnen.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die
Oberflächen-Beschichtung eine Kunststoff-Pulverbeschichtung
ist, die vorzugsweise aus PVC besteht.
Die erfindungsgemäß vorgesehene Pulverbeschichtung ist sehr
preiswert aufzubringen, denn es kann eine große Anzahl von
erfindungsgemäßen Meßwinkeln gleichzeitig beschichtet
werden. Hierzu werden sie in einer Beschichtungseinrichtung
hängend statisch aufgeladen, so daß sich ein zugeführtes
Kunststoffpulver gleichmäßig auf der Oberfläche nieder
schlägt. Durch eine anschließende Wärmebehandlung entsteht
eine einheitliche, homogene Schicht, die außerordentlich gut
haftet. Zudem ist die erfindungsgemäße Pulverbeschichtung
aber vorteilhafterweise auch in der Lage, derart starke
Biegeverformungen schadlos zu überstehen, wie sie bei den
hochelastischen Winkelschenkeln des erfindungsgemäßen Meß
winkels auftreten können. Dies war für den Fachmann aber
keineswegs vorhersehbar, sondern vielmehr völlig über
raschend, da es sich bei den bisher mittels des an sich
bekannten Pulverbeschichtungsverfahrens beschichteten Gegen
ständen stets um starre, d.h. unelastische, nicht oder nur
sehr gering verformbare Gegenstände handelte. Es lag daher
keineswegs nahe, den erfindungsgemäßen Meßwinkel mit einer
Pulverbeschichtung zu versehen.
Weiterhin bietet die Pulverbeschichtung auch eine hohe
Schlagfestigkeit, eine lange Haltbarkeit (Lebensdauer) sowie
auch ein dekoratives Aussehen, wobei besonders vorteilhaft
ist, daß der Pulverbeschichtung durch zugabe von beliebigen
Farbstoffen jede gewünschte Farbe gegeben werden kann, was
sich auch besonders vorteilhaft auf die Ablesbarkeit einer
Skala oder einer sonstigen Beschriftung auswirkt.
Auch eine Skala oder dergleichen Beschriftung kann sehr
preiswert und dauerhaft auf die Pulverbeschichtung aufge
bracht werden. Da die erfindungsgemäße Pulverbeschichtung
frei von Silikon, Gleit- und Flußmitteln ist, macht sie
vorteilhafterweise ein Bedrucken insbesondere im Siebdruck
verfahren möglich, wozu vorzugsweise eine Zweikomponenten-
Druckfarbe verwendet wird.
Da somit erfindungsgemäß beliebige Farben von Pulver
beschichtung und Aufdruck möglich sind, kann folglich auch
ein guter Kontrast zwischen dem Aufdruck und der Pulver
beschichtung erreicht werden, was ebenfalls zu einer
besonders guten Ablesbarkeit z.B. einer Skala beiträgt.
Gegenüber Farben und Lacken ist besonders auch von Vorteil,
daß die Pulverbeschichtung lösungsmittelfrei und somit
umweltfreundlich - weil ungiftig - ist.
Die Pulverbeschichtung ist beständig gegen Witterungsein
flüsse und gegen viele Chemikalien. Außerdem ist sie
vorteilhafterweise auch lebensmittelneutral.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsmerkmale der Erfindung
sind in den Unteransprüchen und der folgenden Beschreibung
enthalten.
Anhand der Zeichnung soll im folgenden die Erfindung bei
spielhaft näher erläutert werden. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Aufsicht auf eine Seite eines erfindungsgemäßen
Meßwinkels,
Fig. 2 einen vergrößerten Querschnitt längs der Linie II-II
in Fig. 1 und
Fig. 3 eine Aufsicht auf die andere Seite des Meßwinkels
nach Fig. 1.
In den verschiedenen Zeichnungsfiguren sind gleiche Teile
stets mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet.
Ein als sog. Zimmermannswinkel ausgebildeter Meßwinkel 2
besitzt üblicherweise einen längeren Winkelschenkel 4 und
einen kürzeren Winkelschenkel 6, die im dargestellten Aus
führungsbeispiel einen rechten Winkel miteinander ein
schließen. Der Meßwinkel 2 besteht aus einem flachen, im
Querschnitt (siehe Fig. 2) rechteckigen, gehärteten Feder
stahl der Qualität C 45, so daß die Schenkel 4 und 6 eine
sehr hohe Biegeelastizität besitzen.
Erfindungsgemäß weist der Meßwinkel 2 eine oberflächliche
Kunststoff-Pulverbeschichtung 8 auf, die in dem in Fig. 2
dargestellten Querschnitt hinsichtlich ihrer Dicke stark
übertrieben gezeichnet ist, denn die Pulverbeschichtung 8
besitzt erfindungsgemäß eine Dicke von 35 µm. Die Pul
verbeschichtung 8 besteht insbesondere aus PVC und kann
vorteilhafterweise beliebig, z.B. gelb, eingefärbt sein.
Für den Beschichtungsvorgang ist es vorgesehen, den erfin
dungsgemäßen Meßwinkel 2 in einer an sich bekannten Pulver
beschichtungseinrichtung hängend anzuordnen. Hierzu
besitzt er entweder ein Aufhängeloch 10 (Fig. 1), welches
vorzugsweise derart in die beiden Schenkel 4 und 6 verbin
denden Winkeleckbereich angeordnet ist, daß beim Aufhängen
des Meßwinkels 2 einer der Schenkel 4, 6, und zwar insbeson
dere der längere Schenkel 4, vertikal angeordnet ist. Diese
Ausgestaltung gestattet es, sehr viele erfindungsgemäße Meß
winkel 2 gleichzeitig zu beschichten, indem sie parallel
zueinander sehr dicht angeordnet werden können.
Alternativ kann der Meßwinkel 2 aber auch im Bereich einer
Kerbe bzw. Schlitzausnehmung 12 aufgehängt werden, die im
Inneneckbereich zwischen den Schenkeln 4, 6 angeordnet ist
und sich vorzugsweise etwa in Richtung der Winkelhalbieren
den des von den Schenkeln 4, 6 eingeschlossenen Winkels er
streckt. In diesem Fall wird der Schenkel 4 beim Aufhängen
natürlich etwas schräg zur Vertikalen angeordnet sein. Die
Schlitzausnehmung 12 gestattet zudem ein Anlegen des Meß
winkels 2 auch an solchen Außenecken, an denen ein Grat
oder dergleichen vorhanden ist, denn der Grat findet dann
Platz in der Schlitzausnehmung 12.
Auf der Pulverbeschichtung 8 ist erfindungsgemäß ein
Aufdruck 14 angeordnet, der insbesondere aus einer Zweikom
ponenten-Siebdruckfarbe besteht, die mit Vorteil derartige
Farbstoffe enthält, daß sich der Aufdruck 14 mit gutem
optischen Kontakt von der Pulverbeschichtung 8 abhebt. Wie
eingangs bereits erwähnt, ist dieser Aufdruck 14 erst durch
die erfindungsgemäße Pulverbeschichtung 8 möglich geworden.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 besteht der Aufdruck 14
erfindungsgemäß zumindest aus zwei Meßskalen 15, die in
Fig. 1 nur angedeutet sind, sich jedoch jeweils im wesentli
chen über die gesamte Länge des längeren Winkelschenkels 4
erstrecken, was durch Punktierungen angedeutet ist. Diese
Meßskalen 15 sind erfindungsgemäß auf derjenigen Seite des
längeren Winkelschenkels 4 angeordnet, die dann sichtbar
ist, wenn - wie dies in Fig. 1 dargestellt ist - der erfin
dungsgemäße Meßwinkel 2 so gehalten wird, daß der längere
und der kürzere Winkelschenkel 4 und 6 ein großes "L"
bilden bzw. als "L" erkennbar sind.
Alternativ - vorzugsweise jedoch zusätzlich hierzu - sind
gemäß Fig. 3 auf derjenigen Seite des längeren Winkelschen
kels 4 zwei Meßskalen 15 angeordnet, die dann sichtbar ist,
wenn der erfindungsgemäße Meßwinkel 2 so gehalten wird, daß
die Winkelschenkel 4 und 6 ein spiegelbildliches, seitenver
kehrtes "L" bilden. Auch in Fig. 3 sind die Skalen 15 nur
angedeutet, erstrecken sich aber im wesentlichen über die
gesamte Länge des längeren Winkelschenkels 4.
In beiden Fällen (Fig. 1 und Fig. 3) ist jeweils eine der
beiden Meßskalen 15 längs der dem kürzeren Winkelschenkel 6
abgekehrten, äußeren Längskante 17 des längeren Schenkels 4
angeordnet, wobei diese "äußere" Meßskala 15 an der Außen
winkelecke 19 bzw. an der äußeren Längskante 20 des kür
zeren Schenkels 6 mit "Null" beginnt, und wobei die Skalen-
Teilungsstriche sich jeweils bis zu der äußeren Längskante
17 in zu dieser senkrechter Anordnung erstrecken. Die an
dere der jeweils zwei Skalen 15 ist längs der dem kürzeren
Schenkel 6 zugekehrten, inneren Längskante 21 des längeren
Schenkels 4 angeordnet, wobei diese "innere" Meßskala 15 an
der Innenwinkelecke bzw. an der inneren Längskante 22 des
kürzeren Schenkels 6 mit "Null" beginnt, und wobei auch hier
die Teilungsstriche der Skala 15 senkrecht zu der inneren
Längskante 21 angeordnet sind und sich bis zu dieser hin
erstrecken. Die beiden Skalen 15 jeder Seite des längeren
Winkelschenkels 4 sind somit um die Breite des kürzeren
Winkelschenkels 6 in Richtung des längeren Schenkels 4
gegeneinander versetzt angeordnet. Weiterhin besitzen die
Skalen 15 hierbei erfindungsgemäß den Teilungsstrichen zu
geordnete Maßzahlen (in cm), die derart in Bezug auf die
innere Längskante 21 des längeren Schenkels 4 aufrecht
stehend angeordnet sind, daß sie dann ablesbar sind, wenn
der Meßwinkel 2 beispielsweise mit dem kürzeren Schenkel 6
senkrecht nach unten und mit dem längeren Schenkel 4 waage
recht gehalten wird.
Diese erfindungsgemäße Ausgestaltung führt zu dem Vorteil,
daß der erfindungsgemäße Meßwinkel 2 die Arbeit insbesondere
eines Zimmermanns wesentlich vereinfacht. Mit bisherigen
Zimmermannswinkeln, die keine Skalen aufwiesen, war es bei
spielsweise beim Anreißen von Balken von Dachkonstruktionen
(Abbund) stets erforderlich, Maße z.B. mittels eines Zoll
stockes abzutragen und dann mittels des Winkels den entspre
chenden Anriß-Strich winklig aufzubringen. Hierzu war ein
häufiges Wechseln und Umgreifen zwischen Zollstock, Blei
stift und Winkel erforderlich, was sehr umständlich war und
zu einem erhöhten Zeitaufwand für die Herstellung des
Abbundes führte. Der erfindungsgemäße Meßwinkel 2 macht nun
vorteilhafterweise einen Zollstock oder dergleichen Maßstab
absolut überflüssig; der Benutzer braucht nicht mehr umzu
greifen, sondern er hält den Meßwinkel 2 insbesondere im
Bereich des längeren Schenkels 4 mit einer Hand, während
die andere Hand mit einem Bleistift oder dergleichen die
entsprechenden, unmittelbar maßgenauen sowie winkligen
Anriß-Striche längs einer der Kanten 20 oder 22 des kürze
ren Winkelschenkels 6 anbringt.
Hierbei ist die erfindungsgemäße Ausführungsform nach Fig.
3 besonders vorteilhaft, denn durch die beschriebene Anord
nung der Skalen 15 auf dieser Seite des Winkelschenkels 4
eignet sich der erfindungsgemäße Meßwinkel 2 insbesondere
für Rechtshänder, die den Anreißstift üblicherweise mit der
rechten Hand führen. Die linke Hand kann dann den Meßwinkel
2 im Bereich des längeren Schenkels 4 ergreifen, was bei
einem Anreißen von Reihen-Maßen dann zu einer ganz wesent
lichen Zeitersparnis führt, wenn die Maße von links nach
rechts angerissen werden, indem lediglich das gewünschte
Maß auf der inneren Skala 15 an dem letzten Anriß-Strich
angehalten und dann längs der inneren Längskante 22 des
kürzeren Schenkels 6 der nächste Anriß-Strich gezeichnet
wird. Da hierbei die Maßzahlen der Skalen 15 aufgrund ihrer
erfindungsgemäßen Anordnung bzw. Ausrichtung unmittelbar
abgelesen werden können und sich zudem Überkreuzungen der
Arme vorteilhafterweise erübrigen, ist der erfindungsgemäße
Meßwinkel 2 besonders gut handhabbar.
Im Falle der Ausführungsform nach Fig. 1, d.h. der Anbrin
gung der Skalen 15 auf der anderen Seite des Winkelschenkels
4, eignet sich der erfindungsgemäße Meßwinkel 2 - sofern
auch hier ein Überkreuzen der Arme beim Anreißen vermieden
werden soll - insbesondere für Linkshänder, die den Anreiß
stift mit der linken Hand führen, wobei dann von rechts nach
links in der oben beschriebenen Weise angerissen werden
sollte.
Außer den Meßskalen 15 können natürlich auch andere
Beschriftungen als Aufdruck 14 auf dem Meßwinkel 2 bzw. auf
der Pulverbeschichtung 8 angeordnet sein. So ist in Fig. 3
beispielsweise ein als sogenannte "EAN-Codierung" 23 (EAN =
Europäische Artikelnumerierung; "Strich-Codierung") ausge
bildeter Aufdruck an einer geeigneten Stelle des Meßwinkels
2 angeordnet, und zwar hier anstelle des Aufhängeloches 10
im Winkeleckbereich des Meßwinkels 2. Ein derartiger Auf
druck gestattet in an sich bekannter Weise ein automatisches
Einlesen von codierten Daten in beispielsweise eine Kasse
oder dergleichen elektronisches Gerät mittels eines soge
nannten "Lichtgriffels", wozu die Codierung 23 aus einer
bestimmten Anzahl von parallelen Strichen mit verschiedenen
Dicken und/oder mit verschiedenen Abständen besteht.
Es ist zweckmäßig, wenn einer der Schenkel, im dargestell
ten Beispiel der kürzere Schenkel 6, eine Reihe von gleich
mäßig voneinander beabstandeten, vorzugsweise ovalen Anreiß
löchern 16 aufweist. Diese Anreißlöcher 16 können - wie
dargestellt - in zwei Reihen angeordnet sein und besitzen
in Schenkellängsrichtung gesehen einen Mittenabstand von
vorzugsweise jeweils 5 mm. Die den Anreißlöchern 16 jeweils
zugeordneten und insbesondere von der dem kürzeren Winkel
schenkel 6 zugekehrten, inneren Längskante 21 des längeren
Schenkels 4 aus gemessenen Maße sind - wie dargestellt -
vorteilhafterweise als Beschriftung numerisch z.B. in mm-
Angaben aufgedruckt.
Die Schenkel 4 und 6 können an ihren freien Enden bogen-
oder S-förmig verlaufende Endkanten 18 aufweisen, was ihnen
ein ansprechendes Äußeres verleiht.
Die Schenkel 4, 6 sind 35 bis 50 mm breit und 1 bis 2 mm
dick. Allerdings kann insbesondere der längere Schenkel
4 mit 35 bis 40 mm auch etwas schmaler ausgebildet sein.
Der längere Schenkel 4 besitzt dabei eine Länge von 500
bis 1000 mm, insbesondere etwa 700 bis 800 mm, und der
kürzere Schenkel 6 weist eine Länge von 250 bis 350 mm,
insbesondere etwa 300 mm, auf.
Die Erfindung ist allerdings nicht auf die dargestellten und
beschriebenen Ausführungen beschränkt. Insbesondere ist es
möglich, den erfindungsgemäßen Meßwinkel 2 auch mit anderen
als den genannten Abmessungen auszubilden.
Claims (15)
1. Meßwinkel, insbesondere Zimmermannswinkel, mit zwei
einen bestimmten, insbesondere rechten Winkel ein
schließenden Winkelschenkeln, die aus einem gehärte
ten, federelastischen Flachstahl bestehen und eine
Oberflächen-Beschichtung aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Oberflächen-Beschichtung eine Kunststoff-Pulver
beschichtung (8) ist.
2. Meßwinkel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Pulverbeschichtung (8) aus PVC besteht.
3. Meßwinkel nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Pulverbeschichtung (8) eine Schichtdicke von min
destens 35 µm aufweist.
4. Meßwinkel nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Pulverbeschichtung (8) Farbstoffe enthält.
5. Meßwinkel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 4, wobei auf der Oberflächen-Beschichtung eine
insbesondere als Meßskala ausgebildete Beschriftung
angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Beschriftung als insbesondere aus einer Zweikomponen
ten-Siebdruckfarbe bestehender Aufdruck (14) ausgebil
det ist, wobei die Druckfarbe vorzugsweise Farbstoffe
enthält.
6. Meßwinkel nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Aufdruck (14) zwei Meßskalen (15) aufweist, die auf
derjenigen Seite des einen, längeren Winkelschenkels
(4) angeordnet sind, die in Draufsicht (Fig. 1)
gesehen mit dem anderen, kürzeren Winkelschenkel (6)
ein großes "L" bildet.
7. Meßwinkel nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Aufdruck (14) zwei Meßskalen (15) aufweist, die auf
derjenigen Seite des einen, längeren Winkelschenkels
(4) angeordnet sind, die in Draufsicht (Fig. 3)
gesehen mit dem anderen, kürzeren Winkelschenkel (6)
ein spiegelbildliches, großes "L" bildet.
8. Meßwinkel nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, daß je
weils eine äußere Meßskala (15) längs der dem kürzeren
Winkelschenkel (6) abgekehrten, äußeren Längskante
(17) des längeren Winkelschenkels (4) und eine innere
Meßskala (15) längs der dem kürzeren Winkelschenkel
(6) zugekehrten, inneren Längskante (21) des längeren
Winkelschenkels (4) angeordnet ist, wobei die Skalen
(15) jeweils sich bis zu der zugeordneten Längskante
(17, 21) in zu dieser senkrechter Anordnung erstrecken
de Teilungsstriche sowie diesen zugeordnete Maßzahlen
aufweisen, wobei die Maßzahlen in Bezug auf die innere
Längskante (21) des längeren Winkelschenkels (4) auf
rechtstehend angeordnet sind.
9. Meßwinkel nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die
äußere Meßskala (15) an der äußeren Längskante (20)
des kürzeren Winkelschenkels (6) und die innere Meß
skala (15) an der inneren Längskante (22) des kürzeren
Winkelschenkels (6) beginnen.
10. Meßwinkel nach einem oder mehreren der Ansprüche 5
bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Aufdruck (14) eine an sich bekannte, aus einer Anzahl
von parallelen Strichen bestehende EAN-Codierung (23)
aufweist.
11. Meßwinkel nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 10,
gekennzeichnet durch mindestens
ein Aufhängeloch (10).
12. Meßwinkel nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Aufhängeloch (10) derart im die beiden Schenkel (4, 6)
verbindenden Winkeleckbereich angeordnet ist, daß beim
Aufhängen des Meßwinkels (2) an dem Aufhängeloch (10)
einer der Schenkel (4, 6) vertikal angeordnet ist.
13. Meßwinkel nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß im
Inneneckbereich zwischen den Schenkeln (4, 6) eine
Schlitzausnehmung (12) angeordnet ist, die sich vor
zugsweise etwa in Richtung der Winkelhalbierenden des
von den Schenkeln (4, 6) eingeschlossenen Winkels
erstreckt.
14. Meßwinkel nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß
zumindest einer der Schenkel (4, 6) eine Reihe von
gleichmäßig voneinander beabstandeten, vorzugsweise
ovalen Anreißlöchern (16) aufweist.
15. Meßwinkel nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Schenkel (4, 6) an ihren freien Enden jeweils bogen-
oder S-förmig verlaufende Endkanten (18) aufweisen.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19893918392 DE3918392A1 (de) | 1988-06-10 | 1989-06-06 | Messwinkel |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8807575U DE8807575U1 (de) | 1988-06-10 | 1988-06-10 | Meßwinkel |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3918392A1 true DE3918392A1 (de) | 1989-12-14 |
Family
ID=27199669
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19893918392 Withdrawn DE3918392A1 (de) | 1988-06-10 | 1989-06-06 | Messwinkel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3918392A1 (de) |
-
1989
- 1989-06-06 DE DE19893918392 patent/DE3918392A1/de not_active Withdrawn
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