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DE3918392A1 - Messwinkel - Google Patents

Messwinkel

Info

Publication number
DE3918392A1
DE3918392A1 DE19893918392 DE3918392A DE3918392A1 DE 3918392 A1 DE3918392 A1 DE 3918392A1 DE 19893918392 DE19893918392 DE 19893918392 DE 3918392 A DE3918392 A DE 3918392A DE 3918392 A1 DE3918392 A1 DE 3918392A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
measuring
angle
leg
angle according
legs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19893918392
Other languages
English (en)
Inventor
Henner Goertz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HEINRICH GOERTZ KG
Original Assignee
HEINRICH GOERTZ KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE8807575U external-priority patent/DE8807575U1/de
Priority claimed from DE8906605U external-priority patent/DE8906605U1/de
Application filed by HEINRICH GOERTZ KG filed Critical HEINRICH GOERTZ KG
Priority to DE19893918392 priority Critical patent/DE3918392A1/de
Publication of DE3918392A1 publication Critical patent/DE3918392A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/56Gauges for measuring angles or tapers, e.g. conical calipers
    • G01B3/566Squares

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Meßwinkel, insbesondere einen Zimmermannswinkel, mit zwei einen bestimmten, insbesondere rechten Winkel einschließenden Winkelschenkeln, die aus einem gehärteten, feder­ elastischen Flachstahl bestehen und eine Oberflächen- Beschichtung aufweisen.
Derartige Meßwinkel werden beispielsweise von Zimmerleuten und Bauhandwerkern als wichtiges Arbeitswerkzeug häufig verwendet. Üblicherweise bestehen bekannte Meßwinkel der gattungsgemäßen Art aus einem flachen Federstahl und weisen zum Zwecke des Korrosionsschutzes eine Oberflächen- Beschichtung auf, und zwar sind die herkömmlichen Meßwinkel verzinkt. Jedoch wird Zink durch Oxidation mit der Zeit matt, so daß die Oberfläche des Meßwinkels unansehnlich wird. Außerdem ist es schwierig, auf die Zinkschicht eine Meßskala aufzubringen, da Farben auf Zink nur schlecht haften. Zudem ergibt sich auch nur ein geringer Kontrast zwischen der oberflächlichen Zinkschicht und der Meßskala, so daß diese nachteiligerweise nur schlecht ablesbar ist.
Zu Korrosionsschutzzwecken werden zwar ansonsten auch Far­ ben und Lacke verwendet, jedoch eignen sich diese nicht zur Beschichtung eines gattungsgemäßen Meßwinkels, da sie die aufgrund der außerordentlich hohen Biegeelastizität des Federstahls möglichen, elastischen Verformungen der Winkel­ schenkel nicht schadlos überstehen, sondern sich durch "Abplatzen" lösen würden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die geschilderten Nachteile und Probleme zu beseitigen und einen gattungsge­ mäßen Meßwinkel zu schaffen, dessen Oberflächen-Beschichtung auch bei starken elastischen Verformungen eine gute Haltbar­ keit sowie auch ein ansprechendes Aussehen aufweist, wobei zudem eine gut ablesbare Meßskala oder dergleichen Beschrif­ tung leicht und dauerhaft aufzubringen sein soll. Dabei soll sich der Meßwinkel aber dennoch durch eine leichte und preiswerte Herstellbarkeit auszeichnen.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Oberflächen-Beschichtung eine Kunststoff-Pulverbeschichtung ist, die vorzugsweise aus PVC besteht.
Die erfindungsgemäß vorgesehene Pulverbeschichtung ist sehr preiswert aufzubringen, denn es kann eine große Anzahl von erfindungsgemäßen Meßwinkeln gleichzeitig beschichtet werden. Hierzu werden sie in einer Beschichtungseinrichtung hängend statisch aufgeladen, so daß sich ein zugeführtes Kunststoffpulver gleichmäßig auf der Oberfläche nieder­ schlägt. Durch eine anschließende Wärmebehandlung entsteht eine einheitliche, homogene Schicht, die außerordentlich gut haftet. Zudem ist die erfindungsgemäße Pulverbeschichtung aber vorteilhafterweise auch in der Lage, derart starke Biegeverformungen schadlos zu überstehen, wie sie bei den hochelastischen Winkelschenkeln des erfindungsgemäßen Meß­ winkels auftreten können. Dies war für den Fachmann aber keineswegs vorhersehbar, sondern vielmehr völlig über­ raschend, da es sich bei den bisher mittels des an sich bekannten Pulverbeschichtungsverfahrens beschichteten Gegen­ ständen stets um starre, d.h. unelastische, nicht oder nur sehr gering verformbare Gegenstände handelte. Es lag daher keineswegs nahe, den erfindungsgemäßen Meßwinkel mit einer Pulverbeschichtung zu versehen.
Weiterhin bietet die Pulverbeschichtung auch eine hohe Schlagfestigkeit, eine lange Haltbarkeit (Lebensdauer) sowie auch ein dekoratives Aussehen, wobei besonders vorteilhaft ist, daß der Pulverbeschichtung durch zugabe von beliebigen Farbstoffen jede gewünschte Farbe gegeben werden kann, was sich auch besonders vorteilhaft auf die Ablesbarkeit einer Skala oder einer sonstigen Beschriftung auswirkt.
Auch eine Skala oder dergleichen Beschriftung kann sehr preiswert und dauerhaft auf die Pulverbeschichtung aufge­ bracht werden. Da die erfindungsgemäße Pulverbeschichtung frei von Silikon, Gleit- und Flußmitteln ist, macht sie vorteilhafterweise ein Bedrucken insbesondere im Siebdruck­ verfahren möglich, wozu vorzugsweise eine Zweikomponenten- Druckfarbe verwendet wird.
Da somit erfindungsgemäß beliebige Farben von Pulver­ beschichtung und Aufdruck möglich sind, kann folglich auch ein guter Kontrast zwischen dem Aufdruck und der Pulver­ beschichtung erreicht werden, was ebenfalls zu einer besonders guten Ablesbarkeit z.B. einer Skala beiträgt.
Gegenüber Farben und Lacken ist besonders auch von Vorteil, daß die Pulverbeschichtung lösungsmittelfrei und somit umweltfreundlich - weil ungiftig - ist.
Die Pulverbeschichtung ist beständig gegen Witterungsein­ flüsse und gegen viele Chemikalien. Außerdem ist sie vorteilhafterweise auch lebensmittelneutral.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsmerkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen und der folgenden Beschreibung enthalten.
Anhand der Zeichnung soll im folgenden die Erfindung bei­ spielhaft näher erläutert werden. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Aufsicht auf eine Seite eines erfindungsgemäßen Meßwinkels,
Fig. 2 einen vergrößerten Querschnitt längs der Linie II-II in Fig. 1 und
Fig. 3 eine Aufsicht auf die andere Seite des Meßwinkels nach Fig. 1.
In den verschiedenen Zeichnungsfiguren sind gleiche Teile stets mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet.
Ein als sog. Zimmermannswinkel ausgebildeter Meßwinkel 2 besitzt üblicherweise einen längeren Winkelschenkel 4 und einen kürzeren Winkelschenkel 6, die im dargestellten Aus­ führungsbeispiel einen rechten Winkel miteinander ein­ schließen. Der Meßwinkel 2 besteht aus einem flachen, im Querschnitt (siehe Fig. 2) rechteckigen, gehärteten Feder­ stahl der Qualität C 45, so daß die Schenkel 4 und 6 eine sehr hohe Biegeelastizität besitzen.
Erfindungsgemäß weist der Meßwinkel 2 eine oberflächliche Kunststoff-Pulverbeschichtung 8 auf, die in dem in Fig. 2 dargestellten Querschnitt hinsichtlich ihrer Dicke stark übertrieben gezeichnet ist, denn die Pulverbeschichtung 8 besitzt erfindungsgemäß eine Dicke von 35 µm. Die Pul­ verbeschichtung 8 besteht insbesondere aus PVC und kann vorteilhafterweise beliebig, z.B. gelb, eingefärbt sein.
Für den Beschichtungsvorgang ist es vorgesehen, den erfin­ dungsgemäßen Meßwinkel 2 in einer an sich bekannten Pulver­ beschichtungseinrichtung hängend anzuordnen. Hierzu besitzt er entweder ein Aufhängeloch 10 (Fig. 1), welches vorzugsweise derart in die beiden Schenkel 4 und 6 verbin­ denden Winkeleckbereich angeordnet ist, daß beim Aufhängen des Meßwinkels 2 einer der Schenkel 4, 6, und zwar insbeson­ dere der längere Schenkel 4, vertikal angeordnet ist. Diese Ausgestaltung gestattet es, sehr viele erfindungsgemäße Meß­ winkel 2 gleichzeitig zu beschichten, indem sie parallel zueinander sehr dicht angeordnet werden können.
Alternativ kann der Meßwinkel 2 aber auch im Bereich einer Kerbe bzw. Schlitzausnehmung 12 aufgehängt werden, die im Inneneckbereich zwischen den Schenkeln 4, 6 angeordnet ist und sich vorzugsweise etwa in Richtung der Winkelhalbieren­ den des von den Schenkeln 4, 6 eingeschlossenen Winkels er­ streckt. In diesem Fall wird der Schenkel 4 beim Aufhängen natürlich etwas schräg zur Vertikalen angeordnet sein. Die Schlitzausnehmung 12 gestattet zudem ein Anlegen des Meß­ winkels 2 auch an solchen Außenecken, an denen ein Grat oder dergleichen vorhanden ist, denn der Grat findet dann Platz in der Schlitzausnehmung 12.
Auf der Pulverbeschichtung 8 ist erfindungsgemäß ein Aufdruck 14 angeordnet, der insbesondere aus einer Zweikom­ ponenten-Siebdruckfarbe besteht, die mit Vorteil derartige Farbstoffe enthält, daß sich der Aufdruck 14 mit gutem optischen Kontakt von der Pulverbeschichtung 8 abhebt. Wie eingangs bereits erwähnt, ist dieser Aufdruck 14 erst durch die erfindungsgemäße Pulverbeschichtung 8 möglich geworden.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 besteht der Aufdruck 14 erfindungsgemäß zumindest aus zwei Meßskalen 15, die in Fig. 1 nur angedeutet sind, sich jedoch jeweils im wesentli­ chen über die gesamte Länge des längeren Winkelschenkels 4 erstrecken, was durch Punktierungen angedeutet ist. Diese Meßskalen 15 sind erfindungsgemäß auf derjenigen Seite des längeren Winkelschenkels 4 angeordnet, die dann sichtbar ist, wenn - wie dies in Fig. 1 dargestellt ist - der erfin­ dungsgemäße Meßwinkel 2 so gehalten wird, daß der längere und der kürzere Winkelschenkel 4 und 6 ein großes "L" bilden bzw. als "L" erkennbar sind.
Alternativ - vorzugsweise jedoch zusätzlich hierzu - sind gemäß Fig. 3 auf derjenigen Seite des längeren Winkelschen­ kels 4 zwei Meßskalen 15 angeordnet, die dann sichtbar ist, wenn der erfindungsgemäße Meßwinkel 2 so gehalten wird, daß die Winkelschenkel 4 und 6 ein spiegelbildliches, seitenver­ kehrtes "L" bilden. Auch in Fig. 3 sind die Skalen 15 nur angedeutet, erstrecken sich aber im wesentlichen über die gesamte Länge des längeren Winkelschenkels 4.
In beiden Fällen (Fig. 1 und Fig. 3) ist jeweils eine der beiden Meßskalen 15 längs der dem kürzeren Winkelschenkel 6 abgekehrten, äußeren Längskante 17 des längeren Schenkels 4 angeordnet, wobei diese "äußere" Meßskala 15 an der Außen­ winkelecke 19 bzw. an der äußeren Längskante 20 des kür­ zeren Schenkels 6 mit "Null" beginnt, und wobei die Skalen- Teilungsstriche sich jeweils bis zu der äußeren Längskante 17 in zu dieser senkrechter Anordnung erstrecken. Die an­ dere der jeweils zwei Skalen 15 ist längs der dem kürzeren Schenkel 6 zugekehrten, inneren Längskante 21 des längeren Schenkels 4 angeordnet, wobei diese "innere" Meßskala 15 an der Innenwinkelecke bzw. an der inneren Längskante 22 des kürzeren Schenkels 6 mit "Null" beginnt, und wobei auch hier die Teilungsstriche der Skala 15 senkrecht zu der inneren Längskante 21 angeordnet sind und sich bis zu dieser hin erstrecken. Die beiden Skalen 15 jeder Seite des längeren Winkelschenkels 4 sind somit um die Breite des kürzeren Winkelschenkels 6 in Richtung des längeren Schenkels 4 gegeneinander versetzt angeordnet. Weiterhin besitzen die Skalen 15 hierbei erfindungsgemäß den Teilungsstrichen zu­ geordnete Maßzahlen (in cm), die derart in Bezug auf die innere Längskante 21 des längeren Schenkels 4 aufrecht­ stehend angeordnet sind, daß sie dann ablesbar sind, wenn der Meßwinkel 2 beispielsweise mit dem kürzeren Schenkel 6 senkrecht nach unten und mit dem längeren Schenkel 4 waage­ recht gehalten wird.
Diese erfindungsgemäße Ausgestaltung führt zu dem Vorteil, daß der erfindungsgemäße Meßwinkel 2 die Arbeit insbesondere eines Zimmermanns wesentlich vereinfacht. Mit bisherigen Zimmermannswinkeln, die keine Skalen aufwiesen, war es bei­ spielsweise beim Anreißen von Balken von Dachkonstruktionen (Abbund) stets erforderlich, Maße z.B. mittels eines Zoll­ stockes abzutragen und dann mittels des Winkels den entspre­ chenden Anriß-Strich winklig aufzubringen. Hierzu war ein häufiges Wechseln und Umgreifen zwischen Zollstock, Blei­ stift und Winkel erforderlich, was sehr umständlich war und zu einem erhöhten Zeitaufwand für die Herstellung des Abbundes führte. Der erfindungsgemäße Meßwinkel 2 macht nun vorteilhafterweise einen Zollstock oder dergleichen Maßstab absolut überflüssig; der Benutzer braucht nicht mehr umzu­ greifen, sondern er hält den Meßwinkel 2 insbesondere im Bereich des längeren Schenkels 4 mit einer Hand, während die andere Hand mit einem Bleistift oder dergleichen die entsprechenden, unmittelbar maßgenauen sowie winkligen Anriß-Striche längs einer der Kanten 20 oder 22 des kürze­ ren Winkelschenkels 6 anbringt.
Hierbei ist die erfindungsgemäße Ausführungsform nach Fig. 3 besonders vorteilhaft, denn durch die beschriebene Anord­ nung der Skalen 15 auf dieser Seite des Winkelschenkels 4 eignet sich der erfindungsgemäße Meßwinkel 2 insbesondere für Rechtshänder, die den Anreißstift üblicherweise mit der rechten Hand führen. Die linke Hand kann dann den Meßwinkel 2 im Bereich des längeren Schenkels 4 ergreifen, was bei einem Anreißen von Reihen-Maßen dann zu einer ganz wesent­ lichen Zeitersparnis führt, wenn die Maße von links nach rechts angerissen werden, indem lediglich das gewünschte Maß auf der inneren Skala 15 an dem letzten Anriß-Strich angehalten und dann längs der inneren Längskante 22 des kürzeren Schenkels 6 der nächste Anriß-Strich gezeichnet wird. Da hierbei die Maßzahlen der Skalen 15 aufgrund ihrer erfindungsgemäßen Anordnung bzw. Ausrichtung unmittelbar abgelesen werden können und sich zudem Überkreuzungen der Arme vorteilhafterweise erübrigen, ist der erfindungsgemäße Meßwinkel 2 besonders gut handhabbar.
Im Falle der Ausführungsform nach Fig. 1, d.h. der Anbrin­ gung der Skalen 15 auf der anderen Seite des Winkelschenkels 4, eignet sich der erfindungsgemäße Meßwinkel 2 - sofern auch hier ein Überkreuzen der Arme beim Anreißen vermieden werden soll - insbesondere für Linkshänder, die den Anreiß­ stift mit der linken Hand führen, wobei dann von rechts nach links in der oben beschriebenen Weise angerissen werden sollte.
Außer den Meßskalen 15 können natürlich auch andere Beschriftungen als Aufdruck 14 auf dem Meßwinkel 2 bzw. auf der Pulverbeschichtung 8 angeordnet sein. So ist in Fig. 3 beispielsweise ein als sogenannte "EAN-Codierung" 23 (EAN = Europäische Artikelnumerierung; "Strich-Codierung") ausge­ bildeter Aufdruck an einer geeigneten Stelle des Meßwinkels 2 angeordnet, und zwar hier anstelle des Aufhängeloches 10 im Winkeleckbereich des Meßwinkels 2. Ein derartiger Auf­ druck gestattet in an sich bekannter Weise ein automatisches Einlesen von codierten Daten in beispielsweise eine Kasse oder dergleichen elektronisches Gerät mittels eines soge­ nannten "Lichtgriffels", wozu die Codierung 23 aus einer bestimmten Anzahl von parallelen Strichen mit verschiedenen Dicken und/oder mit verschiedenen Abständen besteht.
Es ist zweckmäßig, wenn einer der Schenkel, im dargestell­ ten Beispiel der kürzere Schenkel 6, eine Reihe von gleich­ mäßig voneinander beabstandeten, vorzugsweise ovalen Anreiß­ löchern 16 aufweist. Diese Anreißlöcher 16 können - wie dargestellt - in zwei Reihen angeordnet sein und besitzen in Schenkellängsrichtung gesehen einen Mittenabstand von vorzugsweise jeweils 5 mm. Die den Anreißlöchern 16 jeweils zugeordneten und insbesondere von der dem kürzeren Winkel­ schenkel 6 zugekehrten, inneren Längskante 21 des längeren Schenkels 4 aus gemessenen Maße sind - wie dargestellt - vorteilhafterweise als Beschriftung numerisch z.B. in mm- Angaben aufgedruckt.
Die Schenkel 4 und 6 können an ihren freien Enden bogen- oder S-förmig verlaufende Endkanten 18 aufweisen, was ihnen ein ansprechendes Äußeres verleiht.
Die Schenkel 4, 6 sind 35 bis 50 mm breit und 1 bis 2 mm dick. Allerdings kann insbesondere der längere Schenkel 4 mit 35 bis 40 mm auch etwas schmaler ausgebildet sein. Der längere Schenkel 4 besitzt dabei eine Länge von 500 bis 1000 mm, insbesondere etwa 700 bis 800 mm, und der kürzere Schenkel 6 weist eine Länge von 250 bis 350 mm, insbesondere etwa 300 mm, auf.
Die Erfindung ist allerdings nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungen beschränkt. Insbesondere ist es möglich, den erfindungsgemäßen Meßwinkel 2 auch mit anderen als den genannten Abmessungen auszubilden.

Claims (15)

1. Meßwinkel, insbesondere Zimmermannswinkel, mit zwei einen bestimmten, insbesondere rechten Winkel ein­ schließenden Winkelschenkeln, die aus einem gehärte­ ten, federelastischen Flachstahl bestehen und eine Oberflächen-Beschichtung aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächen-Beschichtung eine Kunststoff-Pulver­ beschichtung (8) ist.
2. Meßwinkel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pulverbeschichtung (8) aus PVC besteht.
3. Meßwinkel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Pulverbeschichtung (8) eine Schichtdicke von min­ destens 35 µm aufweist.
4. Meßwinkel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Pulverbeschichtung (8) Farbstoffe enthält.
5. Meßwinkel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, wobei auf der Oberflächen-Beschichtung eine insbesondere als Meßskala ausgebildete Beschriftung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschriftung als insbesondere aus einer Zweikomponen­ ten-Siebdruckfarbe bestehender Aufdruck (14) ausgebil­ det ist, wobei die Druckfarbe vorzugsweise Farbstoffe enthält.
6. Meßwinkel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufdruck (14) zwei Meßskalen (15) aufweist, die auf derjenigen Seite des einen, längeren Winkelschenkels (4) angeordnet sind, die in Draufsicht (Fig. 1) gesehen mit dem anderen, kürzeren Winkelschenkel (6) ein großes "L" bildet.
7. Meßwinkel nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufdruck (14) zwei Meßskalen (15) aufweist, die auf derjenigen Seite des einen, längeren Winkelschenkels (4) angeordnet sind, die in Draufsicht (Fig. 3) gesehen mit dem anderen, kürzeren Winkelschenkel (6) ein spiegelbildliches, großes "L" bildet.
8. Meßwinkel nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß je­ weils eine äußere Meßskala (15) längs der dem kürzeren Winkelschenkel (6) abgekehrten, äußeren Längskante (17) des längeren Winkelschenkels (4) und eine innere Meßskala (15) längs der dem kürzeren Winkelschenkel (6) zugekehrten, inneren Längskante (21) des längeren Winkelschenkels (4) angeordnet ist, wobei die Skalen (15) jeweils sich bis zu der zugeordneten Längskante (17, 21) in zu dieser senkrechter Anordnung erstrecken­ de Teilungsstriche sowie diesen zugeordnete Maßzahlen aufweisen, wobei die Maßzahlen in Bezug auf die innere Längskante (21) des längeren Winkelschenkels (4) auf­ rechtstehend angeordnet sind.
9. Meßwinkel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Meßskala (15) an der äußeren Längskante (20) des kürzeren Winkelschenkels (6) und die innere Meß­ skala (15) an der inneren Längskante (22) des kürzeren Winkelschenkels (6) beginnen.
10. Meßwinkel nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufdruck (14) eine an sich bekannte, aus einer Anzahl von parallelen Strichen bestehende EAN-Codierung (23) aufweist.
11. Meßwinkel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet durch mindestens ein Aufhängeloch (10).
12. Meßwinkel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufhängeloch (10) derart im die beiden Schenkel (4, 6) verbindenden Winkeleckbereich angeordnet ist, daß beim Aufhängen des Meßwinkels (2) an dem Aufhängeloch (10) einer der Schenkel (4, 6) vertikal angeordnet ist.
13. Meßwinkel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß im Inneneckbereich zwischen den Schenkeln (4, 6) eine Schlitzausnehmung (12) angeordnet ist, die sich vor­ zugsweise etwa in Richtung der Winkelhalbierenden des von den Schenkeln (4, 6) eingeschlossenen Winkels erstreckt.
14. Meßwinkel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einer der Schenkel (4, 6) eine Reihe von gleichmäßig voneinander beabstandeten, vorzugsweise ovalen Anreißlöchern (16) aufweist.
15. Meßwinkel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (4, 6) an ihren freien Enden jeweils bogen- oder S-förmig verlaufende Endkanten (18) aufweisen.
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