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DE3915382A1 - Mechanik fuer einen lithotripter - Google Patents

Mechanik fuer einen lithotripter

Info

Publication number
DE3915382A1
DE3915382A1 DE19893915382 DE3915382A DE3915382A1 DE 3915382 A1 DE3915382 A1 DE 3915382A1 DE 19893915382 DE19893915382 DE 19893915382 DE 3915382 A DE3915382 A DE 3915382A DE 3915382 A1 DE3915382 A1 DE 3915382A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
patient
therapy head
couch
bed
lithotripter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19893915382
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Weiler
Roland Dipl Phys Denk
Bernd Dr Forssmann
Hans Dipl Ing Strobel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dornier Medizintechnik GmbH
Original Assignee
Dornier Medizintechnik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dornier Medizintechnik GmbH filed Critical Dornier Medizintechnik GmbH
Priority to DE19893915382 priority Critical patent/DE3915382A1/de
Publication of DE3915382A1 publication Critical patent/DE3915382A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/22Implements for squeezing-off ulcers or the like on inner organs of the body; Implements for scraping-out cavities of body organs, e.g. bones; for invasive removal or destruction of calculus using mechanical vibrations; for removing obstructions in blood vessels, not otherwise provided for
    • A61B17/225Implements for squeezing-off ulcers or the like on inner organs of the body; Implements for scraping-out cavities of body organs, e.g. bones; for invasive removal or destruction of calculus using mechanical vibrations; for removing obstructions in blood vessels, not otherwise provided for for extracorporeal shock wave lithotripsy [ESWL], e.g. by using ultrasonic waves
    • A61B17/2255Means for positioning patient, shock wave apparatus or locating means, e.g. mechanical aspects, patient beds, support arms or aiming means

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Orthopedic Medicine & Surgery (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Accommodation For Nursing Or Treatment Tables (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Behandeln von Patienten mit fokussierten Stoßwellen, insbesondere einen Lithotripter, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bekannt sind Lithotripter, die raumfest angeordnete Stoß­ wellenquellen haben und Patientenliegen, die gegenüber den Stoßwellenquellen verschiebbar sind, so daß das Konkrement im Körper des Patienten in den raumfesten Brennpunkt des Stoßwellensystems gebracht werden kann.
Bekannt sind auch Lithotriptoren, bei denen neben der Liege auch die Stoßwellenquelle beweglich ist. Die Stoßwellen­ quelle befindet sich dann in einem Therapiekopf, der Mittel zum Erzeugen, Fokussieren und Einleiten von Stoßwellen in den Patientenkörper enthält.
Mit diesen Geräten ist die Ortung und Positionierung verein­ facht; die Mechanik und die Elektronik zur Steuerung sind jedoch relativ aufwendig.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Mechanik für ein solches Gerät vorzuschlagen, die relativ einfach und billig ist und die eine Mehrfachnutzung des Geräts (also z.B. auch für chirurgische Eingriffe) ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst von einer Vorrich­ tung mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Ausführungen der Erfindung sind Gegenstände von Unteransprüchen.
Durch die Einführung eines Schwimmtisches, der von Hand bewegbar ist, kann auf aufwendige Verschiebungsmechaniken und Motoren und deren Steuerungen im wesentlichen verzich­ tet werden. Sogar die Verschiebung in z-Richtung (auf/ab) kann mechanisch erfolgen. Hier ist ein einfacher motorbe­ triebener Einachsentisch aber vorteilhaft.
Der Therapiekopf und seine Führung können ebenfalls moto­ risch über einen Fußschalter in z-Richtung verschiebbar sein.
In einer weiteren Ausführung ist der Therapiekopf (und even­ tuell daran befestigte Ultraschall-Ortungsanlagen) um eine senkrechtstehende Achse am Gerät drehbar, so daß er in eine Parkposition geschoben werden kann. Dadurch wird der Raum unter der Patientenliege frei zugänglich. Ein Röntgen­ ortungsbogen oder andere Geräte können hier hingefahren werden.
Die freie Zugänglichkeit des Raums unter dem Patienten wird auch durch die auskragende Befestigung der Liege am Gerät begünstigt.
In einer Ausführung sind an der Liege Griffe mit Hebeln zum Lösen von Bremsen vorgesehen, so daß die Liege bei Nicht­ anfassen der Griffe stets verriegelt in der Position bleibt, die der Arzt ihr vorher gegeben hat.
Die Erfindung wird anhand von zwei Figuren näher beschrieben.
Beide Figuren zeigen erfindungsgemäße Ausführungen von Lithotriptoren.
Fig. 1 zeigt einen Lithotripter mit dem Gerätegestell GE, der Patientenliege PL, dem Monitor M, dem Einachsentisch ET, dem Schwimmtisch ST, dem Therapiekopf TK, der an den Armen A 1 und A 2 am Gerätegestell GE befestigt ist und den Transducer TR, der seinerseits am Therapiekopf TK befestigt ist. In der Patientenliege PL ist in der Mitte das Fenster FE zu erkennen, das mit einer Abdeckung AD verschließbar ist. An die Patientenliege PL können wahlweise auch Unter­ schenkelschalen (US, eine gezeichnet) für therapeutische Eingriffe angebracht werden.
Die Patientenliege PL kann von Hand auf dem Schwimmtisch ST in der horizontalen Ebene gegenüber dem Therapiekopf TK verschoben werden. Die Patientenliege PL wird in dieser Ausführung motorisch auf- und abbewegt (z-Richtung). Dies erfolgt durch den Einachsentisch ET, der hier am Rand des Gehäuses angeordnet ist und die Patientenliege PL frei aus­ kragend trägt. Die entstehende Öffnung im Gerätegestell GE wird durch eine Jalousie abgeschlossen. Der Therapiekopf TK ist in z-Richtung ebenfalls verschiebbar und läßt sich auf einer kegelmantelförmigen Bahn bewegen, was durch die zwei Arme A 1 und A 2 erreicht wird, deren gemeinsame Drehachse einen Winkel von 15° gegen die Senkrechte einschließt. Der Transducer TR ist hier an einem mehrarmigen Hebel befestigt und kann sich isozentrisch um den Brennpunkt F des Therapie­ kopfes bewegen. Die am Schwimmtisch ST befestigte Patienten­ liege läßt sich in dieser Ausführung manuell in x- und y- Richtung (also in Längsrichtung des Patientenkörpers und senkrecht dazu) um ±10 cm verfahren. Der Schwimmtisch ST ist auf einem Einachsentisch ET befestigt. Dadurch kann die Patientenliege PL motorisch in der Senkrechten verfahren werden. Diese Verfahrung (der Weg kann z.B. 30 cm betragen) dient der Einstellung von drei Stellungen:
  • 1. Niedrige Aufstiegshöhe für den Patienten
  • 2. Individuelle Behandlungshöhe für den Arzt
  • 3. Hohe Liegenstellung für die Durchführung von urologischen Maßnahmen.
Der Therapiekopf TK ist am Schwimmtisch ST befestigt. Der Therapiekopf TK verfährt daher mit dem Einachsentisch ET. Zusätzlich kann der Therapiekopf TK über eine Hubsäule in der Senkrechten, relativ zur Patientenliege, verfahren werden.
Fig. 2 zeigt drei Ansichten eines erfindungsgemäßen Litho­ tripters mit den Hauptelmenten Gerätegestell GE, Patienten­ liege PL, Therapiekopf TK, Ortungs-Transducer TR und Monitor M. In Fig. 2 sind beispielhafte Bemassungen angegeben. In der rechten Teilansicht sind z.B. mit den Buchstaben A, B und C die drei Höheneinstellungen der Patientenliege für den Aufstieg, für die individuelle Behandlung und für die Durchführung urologischer Maßnahmen angezeigt. In der ge­ zeigten Ausführung kann der Therapiekopf um eine senkrecht­ stehende Achse verschwenkt werden, so daß er nicht mehr unter dem Fenster FE der Liege, sondern in einer Parkposition PP steht. Damit ist der Bereich unter der Liege PL frei zu­ gänglich, hier kann z.B. ein Röntgen-C-Bogen zur Ortung herangeschoben werden. Die Bewegungsmöglichkeiten der Liege sind mit den Buchstaben x, y und z bezeichnet. TK z gibt die Höhenverstellung des Therapiekopfes TK an. Im rechten Teilbild ist schematisch die isozentrische Verschwenkung des Transducers TR um den Fokuspunkt F gezeigt. Im linken oberen Teilbild der Fig. 2 ist schematisch ein angehobenes Bein gezeigt, diese Lage nimmt der Patient ein, wenn die Unterschenkelschalen US an der Patientenliege PL angebracht sind.
Im unteren Teilbild sind zwei Griffe G zu erkennen, an denen die Liege PL vom Arzt in der horizontalen Ebene (x, y) von Hand verschoben werden kann. Die Griffe G haben jeweils Hebel zum Lösen von Bremsen, die ansonsten jede unbeabsich­ tigte Verschiebung blockieren.
Das gesamte Gerät kann über Hubspindeln auf Rollen gestellt werden und ist damit im Behandlungsraum mobil. Das Bedien­ pult ist auch verfahrbar.

Claims (7)

1. Vorrichtung zur Behandlung von Patienten mit fokussier­ ten Stoßwellen, insbesondere Lithotripter, mit einer Patientenliege (PL) mit Behandlungsfenster (FE) und mit einem Therapiekopf (TK), der Mittel zum Erzeugen, Fokussieren und Einleiten von Stoßwellen in einen Patientenkörper (PK) enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die Patientenliege (PL) von Hand in der horizontalen Ebene gegen den Therapiekopf (TK) verschiebbar ist (Schwimmtisch ST).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Patientenliege (PL) in der Vertikalachse (z) motorisch oder per Hand verstellbar ist (Einachsen­ tisch ET).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Therapiekopf (TK) relativ zur Patientenliege (PL) in z-Richtung motorisch oder per Hand verschiebbar ist (Pfeil TK z ).
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Therapiekopf (TK) mit seiner Führungskinematik (Arme A 1, A 2) aus der Behand­ lungsposition in eine Parkposition (PP) um eine senk­ rechte Achse geschwenkt werden kann.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur manuellen Verschiebung der Patientenliege (PL) mindestens ein Griff (G) mit einem Hebel zum Lösen von Bremsen vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 oder nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Patientenliege (PL) auskragend so am Gerätegestell (GE) befestigt ist, daß der Raum unter der Liege (PL) frei zugänglich ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Patientenliege (PL) mit ihrem zentralen Teil am Rand des Gerätegestells (GE) des Lithotripters befestigt ist, so daß der Patient neben dem Geräte­ gestell (GE) liegt.
DE19893915382 1989-05-11 1989-05-11 Mechanik fuer einen lithotripter Ceased DE3915382A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10337523A1 (de) * 2003-08-14 2005-03-24 Dornier Medtech Systems Gmbh Lithotripter
CN120393295A (zh) * 2025-04-16 2025-08-01 河南翔宇医疗设备股份有限公司 一种体外短波康复治疗装置

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EP0264738A1 (de) * 1986-10-22 1988-04-27 Siemens Aktiengesellschaft Lithotripsie-Arbeitsplatz
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