DE3915382A1 - Mechanik fuer einen lithotripter - Google Patents
Mechanik fuer einen lithotripterInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61B—DIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
- A61B17/00—Surgical instruments, devices or methods
- A61B17/22—Implements for squeezing-off ulcers or the like on inner organs of the body; Implements for scraping-out cavities of body organs, e.g. bones; for invasive removal or destruction of calculus using mechanical vibrations; for removing obstructions in blood vessels, not otherwise provided for
- A61B17/225—Implements for squeezing-off ulcers or the like on inner organs of the body; Implements for scraping-out cavities of body organs, e.g. bones; for invasive removal or destruction of calculus using mechanical vibrations; for removing obstructions in blood vessels, not otherwise provided for for extracorporeal shock wave lithotripsy [ESWL], e.g. by using ultrasonic waves
- A61B17/2255—Means for positioning patient, shock wave apparatus or locating means, e.g. mechanical aspects, patient beds, support arms or aiming means
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Behandeln von
Patienten mit fokussierten Stoßwellen, insbesondere einen
Lithotripter, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bekannt sind Lithotripter, die raumfest angeordnete Stoß
wellenquellen haben und Patientenliegen, die gegenüber den
Stoßwellenquellen verschiebbar sind, so daß das Konkrement
im Körper des Patienten in den raumfesten Brennpunkt des
Stoßwellensystems gebracht werden kann.
Bekannt sind auch Lithotriptoren, bei denen neben der Liege
auch die Stoßwellenquelle beweglich ist. Die Stoßwellen
quelle befindet sich dann in einem Therapiekopf, der Mittel
zum Erzeugen, Fokussieren und Einleiten von Stoßwellen in
den Patientenkörper enthält.
Mit diesen Geräten ist die Ortung und Positionierung verein
facht; die Mechanik und die Elektronik zur Steuerung sind
jedoch relativ aufwendig.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Mechanik für ein solches
Gerät vorzuschlagen, die relativ einfach und billig ist und
die eine Mehrfachnutzung des Geräts (also z.B. auch für
chirurgische Eingriffe) ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst von einer Vorrich
tung mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Ausführungen der
Erfindung sind Gegenstände von Unteransprüchen.
Durch die Einführung eines Schwimmtisches, der von Hand
bewegbar ist, kann auf aufwendige Verschiebungsmechaniken
und Motoren und deren Steuerungen im wesentlichen verzich
tet werden. Sogar die Verschiebung in z-Richtung (auf/ab)
kann mechanisch erfolgen. Hier ist ein einfacher motorbe
triebener Einachsentisch aber vorteilhaft.
Der Therapiekopf und seine Führung können ebenfalls moto
risch über einen Fußschalter in z-Richtung verschiebbar
sein.
In einer weiteren Ausführung ist der Therapiekopf (und even
tuell daran befestigte Ultraschall-Ortungsanlagen) um eine
senkrechtstehende Achse am Gerät drehbar, so daß er in eine
Parkposition geschoben werden kann. Dadurch wird der Raum
unter der Patientenliege frei zugänglich. Ein Röntgen
ortungsbogen oder andere Geräte können hier hingefahren
werden.
Die freie Zugänglichkeit des Raums unter dem Patienten wird
auch durch die auskragende Befestigung der Liege am Gerät
begünstigt.
In einer Ausführung sind an der Liege Griffe mit Hebeln zum
Lösen von Bremsen vorgesehen, so daß die Liege bei Nicht
anfassen der Griffe stets verriegelt in der Position bleibt,
die der Arzt ihr vorher gegeben hat.
Die Erfindung wird anhand von zwei Figuren näher
beschrieben.
Beide Figuren zeigen erfindungsgemäße Ausführungen von
Lithotriptoren.
Fig. 1 zeigt einen Lithotripter mit dem Gerätegestell GE,
der Patientenliege PL, dem Monitor M, dem Einachsentisch
ET, dem Schwimmtisch ST, dem Therapiekopf TK, der an den
Armen A 1 und A 2 am Gerätegestell GE befestigt ist und den
Transducer TR, der seinerseits am Therapiekopf TK befestigt
ist. In der Patientenliege PL ist in der Mitte das Fenster
FE zu erkennen, das mit einer Abdeckung AD verschließbar
ist. An die Patientenliege PL können wahlweise auch Unter
schenkelschalen (US, eine gezeichnet) für therapeutische
Eingriffe angebracht werden.
Die Patientenliege PL kann von Hand auf dem Schwimmtisch
ST in der horizontalen Ebene gegenüber dem Therapiekopf TK
verschoben werden. Die Patientenliege PL wird in dieser
Ausführung motorisch auf- und abbewegt (z-Richtung). Dies
erfolgt durch den Einachsentisch ET, der hier am Rand des
Gehäuses angeordnet ist und die Patientenliege PL frei aus
kragend trägt. Die entstehende Öffnung im Gerätegestell GE
wird durch eine Jalousie abgeschlossen. Der Therapiekopf TK
ist in z-Richtung ebenfalls verschiebbar und läßt sich auf
einer kegelmantelförmigen Bahn bewegen, was durch die zwei
Arme A 1 und A 2 erreicht wird, deren gemeinsame Drehachse
einen Winkel von 15° gegen die Senkrechte einschließt. Der
Transducer TR ist hier an einem mehrarmigen Hebel befestigt
und kann sich isozentrisch um den Brennpunkt F des Therapie
kopfes bewegen. Die am Schwimmtisch ST befestigte Patienten
liege läßt sich in dieser Ausführung manuell in x- und y-
Richtung (also in Längsrichtung des Patientenkörpers und
senkrecht dazu) um ±10 cm verfahren. Der Schwimmtisch ST
ist auf einem Einachsentisch ET befestigt. Dadurch kann die
Patientenliege PL motorisch in der Senkrechten verfahren
werden. Diese Verfahrung (der Weg kann z.B. 30 cm betragen)
dient der Einstellung von drei Stellungen:
- 1. Niedrige Aufstiegshöhe für den Patienten
- 2. Individuelle Behandlungshöhe für den Arzt
- 3. Hohe Liegenstellung für die Durchführung von urologischen Maßnahmen.
Der Therapiekopf TK ist am Schwimmtisch ST befestigt. Der
Therapiekopf TK verfährt daher mit dem Einachsentisch ET.
Zusätzlich kann der Therapiekopf TK über eine Hubsäule in
der Senkrechten, relativ zur Patientenliege, verfahren
werden.
Fig. 2 zeigt drei Ansichten eines erfindungsgemäßen Litho
tripters mit den Hauptelmenten Gerätegestell GE, Patienten
liege PL, Therapiekopf TK, Ortungs-Transducer TR und Monitor
M. In Fig. 2 sind beispielhafte Bemassungen angegeben. In
der rechten Teilansicht sind z.B. mit den Buchstaben A, B
und C die drei Höheneinstellungen der Patientenliege für
den Aufstieg, für die individuelle Behandlung und für die
Durchführung urologischer Maßnahmen angezeigt. In der ge
zeigten Ausführung kann der Therapiekopf um eine senkrecht
stehende Achse verschwenkt werden, so daß er nicht mehr
unter dem Fenster FE der Liege, sondern in einer Parkposition
PP steht. Damit ist der Bereich unter der Liege PL frei zu
gänglich, hier kann z.B. ein Röntgen-C-Bogen zur Ortung
herangeschoben werden. Die Bewegungsmöglichkeiten der Liege
sind mit den Buchstaben x, y und z bezeichnet. TK z gibt
die Höhenverstellung des Therapiekopfes TK an. Im rechten
Teilbild ist schematisch die isozentrische Verschwenkung
des Transducers TR um den Fokuspunkt F gezeigt. Im linken
oberen Teilbild der Fig. 2 ist schematisch ein angehobenes
Bein gezeigt, diese Lage nimmt der Patient ein, wenn die
Unterschenkelschalen US an der Patientenliege PL angebracht
sind.
Im unteren Teilbild sind zwei Griffe G zu erkennen, an denen
die Liege PL vom Arzt in der horizontalen Ebene (x, y) von
Hand verschoben werden kann. Die Griffe G haben jeweils
Hebel zum Lösen von Bremsen, die ansonsten jede unbeabsich
tigte Verschiebung blockieren.
Das gesamte Gerät kann über Hubspindeln auf Rollen gestellt
werden und ist damit im Behandlungsraum mobil. Das Bedien
pult ist auch verfahrbar.
Claims (7)
1. Vorrichtung zur Behandlung von Patienten mit fokussier
ten Stoßwellen, insbesondere Lithotripter, mit einer
Patientenliege (PL) mit Behandlungsfenster (FE) und
mit einem Therapiekopf (TK), der Mittel zum Erzeugen,
Fokussieren und Einleiten von Stoßwellen in einen
Patientenkörper (PK) enthält, dadurch
gekennzeichnet, daß die Patientenliege
(PL) von Hand in der horizontalen Ebene gegen den
Therapiekopf (TK) verschiebbar ist (Schwimmtisch ST).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Patientenliege (PL) in der Vertikalachse (z)
motorisch oder per Hand verstellbar ist (Einachsen
tisch ET).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Therapiekopf (TK) relativ zur
Patientenliege (PL) in z-Richtung motorisch oder per
Hand verschiebbar ist (Pfeil TK z ).
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Therapiekopf (TK) mit
seiner Führungskinematik (Arme A 1, A 2) aus der Behand
lungsposition in eine Parkposition (PP) um eine senk
rechte Achse geschwenkt werden kann.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zur manuellen Verschiebung
der Patientenliege (PL) mindestens ein Griff (G) mit
einem Hebel zum Lösen von Bremsen vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 oder
nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Patientenliege (PL) auskragend so am Gerätegestell
(GE) befestigt ist, daß der Raum unter der Liege (PL)
frei zugänglich ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Patientenliege (PL) mit ihrem zentralen Teil
am Rand des Gerätegestells (GE) des Lithotripters
befestigt ist, so daß der Patient neben dem Geräte
gestell (GE) liegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893915382 DE3915382A1 (de) | 1989-05-11 | 1989-05-11 | Mechanik fuer einen lithotripter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893915382 DE3915382A1 (de) | 1989-05-11 | 1989-05-11 | Mechanik fuer einen lithotripter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3915382A1 true DE3915382A1 (de) | 1990-11-15 |
Family
ID=6380445
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19893915382 Ceased DE3915382A1 (de) | 1989-05-11 | 1989-05-11 | Mechanik fuer einen lithotripter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3915382A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10337523A1 (de) * | 2003-08-14 | 2005-03-24 | Dornier Medtech Systems Gmbh | Lithotripter |
| CN120393295A (zh) * | 2025-04-16 | 2025-08-01 | 河南翔宇医疗设备股份有限公司 | 一种体外短波康复治疗装置 |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3843112A (en) * | 1973-04-19 | 1974-10-22 | Sybron Corp | Surgical patient support |
| EP0205878A1 (de) * | 1985-05-28 | 1986-12-30 | Siemens Aktiengesellschaft | Einrichtung zum berührungslosen Zertrümmern von Konkrementen |
| EP0264738A1 (de) * | 1986-10-22 | 1988-04-27 | Siemens Aktiengesellschaft | Lithotripsie-Arbeitsplatz |
| EP0286170A2 (de) * | 1987-04-04 | 1988-10-12 | Philips Patentverwaltung GmbH | Lithotripsie-Arbeitsplatz |
-
1989
- 1989-05-11 DE DE19893915382 patent/DE3915382A1/de not_active Ceased
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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