DE3914740A1 - Gleismessgeraet zur vermessung eines unteren lichtprofiles - Google Patents
Gleismessgeraet zur vermessung eines unteren lichtprofilesInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gleismeßgerät zur Vermessung eines un
teren Lichtraumprofiles nach den Merkmalen des Oberbegriffes des Patentan
spruches 1.
Ein solches Gleismeßgerät ist bekannt. Die einem Gleiskörper unmittelbar
benachbarten Bauteile müssen hinsichtlich ihres Abstandes (Lichtraumprofil)
vermessen werden. Bei diesem bekannten Gerät ist das zweigeteilte Meßlineal
am Ende der Meßschiene scharnierartig angelenkt. Bei Nichtgebrauch wird
das Meßlineal gegen den Meßbalken geschwenkt - bei eingeschobener Meßschie
ne - und liegt auf dessen Oberseite auf, wobei es durch U-förmige Klemmfe
dern gehalten ist. Der aufsteckbare Teil des Meßlineals wird ebenfalls mit
tels solcher Klemmfedern auf der Oberseite des Meßbalkens festgehalten.
Diese Konstruktion ist nicht zweckmäßig, da solche Gleismeßgeräte doch
sehr rauhen Betriebsbedingungen unterliegen und dabei die auf dem Meßbal
ken angeordneten Meßlineale all zu leicht beschädigt werden bzw. überhaupt
verloren gehen, abgesehen davon, daß die auf der Oberseite des Meßbalkens
angeordneten U-förmigen Klemmfedern beschädigt werden können, so daß für
die aufsteckbaren Teile des Meßlineales die Halterungen nicht mehr einwand
frei funktionieren. All dies beeinträchtigt die Handhabung eines solchen
Gleismeßgerätes.
Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, ein Gleismeßgerät dieser
Art weiter zu entwickeln und es so konstruktiv zu gestalten, daß seine ein
zelnen Teile bei Nichtgebrauch wohl und geschützt verwahrt sind, eingedenk
dessen, daß solche Meßgeräte sehr rauhen Betriebsbedingungen unterliegen.
Zur Lösung der erfindungsgemäßen Aufgabe sind daher jene Maßnahmen vorgese
hen, die Gegenstand und Inhalt des kennzeichnenden Teiles des Patentanspru
ches 1 sind.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht die Zeichnung. Es
zeigen: Fig. 1 das Gleismeßgerät in Ansicht; Fig. 2 das Gleismeßgerät nach
Fig. 1 von hinten gesehen; Fig. 3 einen querschnitt nach der Linie III -
III in Fig. 2; Fig. 4 eine Draufsicht auf das Gleismeßgerät nach den Fig.
1 und 2; Fig. 5 eine Ansicht wie Fig. 1, jedoch mit ausgefahrener Meßschie
ne und aufgestecktem Meßlineal; Fig. 6 der eine Teil des Meßlineales in
Ansicht und Fig. 7 im Schnitt nach der Linie VII - VII in Fig. 6; Fig. 8
den zweiten Teil des Meßlineales in Ansicht und Fig. 9 in Seitensicht; Fig.
10 den Endteil der Meßschiene - aufgeschnitten; Fig. 11 einen Schnitt nach
der Linie XI-XI in Fig. 10 und Fig. 12 einen Schnitt nach der Linie XII
- XII in Fig. 10; Fig. 13 zeigt einen Querschnitt, der im wesentlichen dem
Querschnitt nach Fig. 3 entspricht, und zwar durch eine weitere Ausführungs
form der Erfindung, wobei hier Meßbalken und Meßschiene unterschiedliche
Profile aufweisen; Fig. 14 zeigt ebenfalls einen Querschnitt, der im wesent
lichen dem Querschnitt nach Fig. 3 entspricht, jedoch durch eine weitere
Ausführungsform der Erfindung, und zwar hier mit Führungen, die bezogen
auf eine vertikale Mittellängsebene des Meßbalkens symmetrisch gestaltet
sind; Fig. 15 ein Detail im Zusammenhang mit dem Ausführungsbeispiel nach
Fig. 13 und Fig. 16 ein Detail im Zusammenhang mit dem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 14.
Das Gleismeßgerät besitzt einen Meßbalken 1 in Form eines kastenförmigen
Hohlprofiles mit rechteckigem aufrechtstehendem Querschnitt (Fig. 3). Am
einen Ende dieses Meßbalkens 1 ist ortsfest ein Auflageschuh 2 mit einem
seitlichen nach unten vorstehenden Anschlag 3 befestigt. Solche Anschläge
3 sind hier paarweise vorgesehen. Am anderen Ende ist ebenfalls ein Aufla
geschuh 4 mit einem Anschlag 5 vorhanden, doch ist dieser Auflageschuh 4
entlang des Balkens 1 verstellbar, was hier durch den Pfeil 6 angedeutet
ist. Die jeweils eingestellte Lage dieses Auflageschuhes 4 ist mit einer
Klemmschraube 7 fixierbar, das Ausmaß der Verstellung gegenüber einem Norm
maß ist an einem Meßgerät 8 ablesbar. Die Schienen 9 eines hier nicht wei
ter dargestellten Gleiskörpers sind in Fig. 1 angedeutet.
Seitlich des Meßbalkens 1 ist nun eine Meßschiene 10 vorgesehen, die eben
falls aus einem kastenförmigen Hohlprofil von rechteckigem Querschnitt ge
bildet ist (Fig. 3), wobei beide Querschnitte gleiche Dimensionen besitzen.
Dieser Meßbalken 10 trägt an seiner Oberseite eine Meßskala 11. In seiner
Achsrichtung ist diese Meßschiene 10 gegenüber dem Meßbalken 1 verschieb
bar gelagert, wobei die Meßschiene in ihrer jeweilig eingestellten Lage
gegenüber dem Meßbalken fixierbar ist. Zu diesem Zweck ist benachbart dem
einen Auflageschuh am Meßbalken 1 eine Führung vorgesehen, die aus zwei
Profilstücken 12 und 13 besteht, das eine Profilstück 12 ist an der Unter
seite des Meßbalkens 1 befestigt, das andere Profilstück 13 an der Obersei
te, beide Profilstücke besitzen einen L-förmigen Querschnitt. Beide Profil
stücke 12 und 13 erstrecken sich ferner nur über einen geringen Teil der
Länge des Meßbalkens 1 bzw. der Meßschiene 10. Das oben liegende, im Quer
schnitt L-förmige Profilstück 13 ist ferner noch mit einer Klemmschraube
14 ausgestattet, die zur Fixierung der Lage der Meßschiene 10 gegenüber
dem Meßbalken 1 dient. Die jeweils kurzen Schenkel der L-förmigen Profil
stücke 12 und 13 übergreifen die Meßschiene 10 randseitig, was die Fig. 3
deutlich veranschaulicht. Im oberen Profilstück 13 ist noch ein Ablesefen
ster 15 mit einer Ablesemarke 16 ausgespart. Hier kann die jeweilige Ein
stellung der Meßschiene 10 abgelesen werden. An der Unterseite des Meßbal
kens 1 sind ferner noch im Querschnitt L-förmige Auflagelaschen 17 befe
stigt. Endseitig am Meßbalken 1 sind solche im Querschnitt L-förmige La
schen paarweise als Aufnahmehalterung 18 für das Ende der eingeschobenen
Meßschiene 10 vorgesehen. Meßbalken 1 und Meßschiene 10 sind gegeneinander
elektrisch isoliert. Dazu ist an einer der beiden benachbarten Seitenwan
gen einer Schiene eine elektrisch isolierende Folie aufgeklebt. Ferner sind
die Führungsstücke 12 und 13, die Auflagelaschen 17 und die Aufnahmehalte
rung 18 aus elektrisch isolierendem Kunststoff gefertigt. Auch die Auflage
schuhe 2 und 4 sind elektrisch isoliert. Diese Isolation dient dazu, elek
trisch leitende Verbindungen zwischen den beiden Schienen eines Gleiskör
pers zu vermeiden, wenn das Gleismeßgerät betriebsmäßig eingesetzt wird.
Wäre diese elektrische Isolation nicht vorhanden, so sind Störungen der
Signalstromkreise nicht auszuschließen.
An ihrem freien, ausziehbaren Ende ist die Meßschiene 10 absatzartig ausge
schnitten und die durch diesen Ausschnitt gebildete Anschlagfläche 19 steht
vertikal und erstreckt sich parallel zur Schieberichtung der Meßschiene
10. Diese Anschlagfläche trägt zwei Bolzen 20 sowie einen Klemmriegel 21.
Das Meßlineal 40, das zweiteilig ausgebildet ist, ist in den Fig. 6 und 8
dargestellt. Fig. 6 veranschaulicht den ersten Teil 22 mit einer Skala 23
und im unteren Bereich dieses Teiles 22 sind zwei Bohrungen 24 vorgesehen,
welche hinsichtlich ihres Durchmessers und ihrer Lage den Bolzen 20 an der
Fläche 19 entsprechen. Mit diesen Bohrungen 24 wird dieser Teil 22 des Meß
lineales 40 auf die Bolzen 20 aufgesteckt. Durch Betätigung des Klemmrie
gels 21 wird der aufgesteckte Teil 22 arretiert. Am oberen rückseitigen
Ende dieses Teiles 22 ist eine Steckführung 25 vorgesehen, die der Aufnah
me eines Steckdornes 26 am anderen Ende des zweiten Teiles 27 des Meßlinea
les 40 dient. Beide Teile 22 und 27 besitzen randseitig Vertiefungen 28,
deren Funktion noch erläutert wird. Die betriebsbereite Anordnung des Gleis
meßgerätes ist in Fig. 5 veranschaulicht. Hier in Fig. 5 ist gezeigt, daß
die Meßschiene gegenüber dem Meßbalken seitlich vorgezogen ist und daß das
aus den beiden Teilen 22 und 27 gebildete Meßlineal 40 ordnungsgemäß hier
am stirnseitigen Ende dieser Meßschiene 10 fixiert ist.
Fig. 10 zeigt das aufgerissene Ende der Meßschiene 10. Innerhalb dieser
Schiene ist eine im Querschnitt I-förmige, vorzugsweise aus Kunststoff ge
fertigte Führung 29 angeordnet, die zusammen mit den Innenseiten der Wan
dungen der Meßschiene 10 Führungsquerschnitte 30 begrenzen. Die dem Ende
36 der Schiene 10 zugewandte Seite (Fig. 10) dieser Führung 29 besitzt Auf
laufschrägen 31. Im Bereich der Führung 29 ist an der Oberseite 32 der
Schiene 10 ein Anschlag 33 vorgesehen, der den Auszugweg der Schiene 10
gegenüber dem Meßbalken 1 begrenzt. Dieser Anschlag 33 ist hier auch als
Halterung für federbelastete Rasten 34 ausgestaltet, welche in die Füh
rungsquerschnitte 30 ragen (Fig. 11). Dieses Ende der Meßschiene 10 dient
der Aufnahme der beiden Teile 22 und 27 des Meßlineales 40. Wird das Gerät
nicht benutzt, so werden diese beiden Teile 22 und 27 in die Führungsquer
schnitte 30 eingeschoben, diese eingeschobene Lage veranschaulicht Fig.
12, wobei der Schlitz 35 am Ende der Meßschiene 10 die Steckführung 25 am
oberen Ende des Teiles 22 des Meßlineales 40 aufnimmt. Dieser Schlitz 35
ist in Fig. 10 durch eine strichlierte Linie veranschaulicht, da dieser
Schlitz vor der Zeichenebene liegt. Seine Abmessungen (Breite und Länge)
sind ident mit den entsprechenden Abmessungen der Steckführung 25, so daß
die Linien, die diese Steckführung 25 veranschaulichen und jene, die den
Schlitz 35 versinnbildlichen, in der Darstellung nach Fig. 2 zusammenfal
len. Sind die Teile 22 und 27 in die Führungsquerschnitte 30 eingeschoben,
so wirken die Rasten 34 mit den randseitigen Vertiefungen 2 B dieser Teile
zusammen und halten diese Teile sicher in der Meßschiene 10 fest. Da die
Steckführung 25 seitlich gegenüber der Wange der Meßschiene 10 etwas vor
steht, wenn der Teil 22 hier in diese Schiene eingeschoben ist (siehe Fig.
4), kann dieser Teil 22 des Meßlineales 40 ohne weitere Mühe aus der Schie
ne 10 im Bedarfsfall herausgezogen werden. Dadurch wird das Ende 36 der
Schiene 10 soweit frei, daß auch der Teil 27 des Meßlineales 40 ohne wei
tere Anstrengung herausgezogen werden kann.
Wird das Gleismeßgerät nicht benötigt, so ist bei eingeschobener Meßschiene
10 deren Ende von der Aufnahmehalterung 18 fixiert und das Meßlineal 40
bzw. die beiden Teile 22 und 27, die dieses Meßlineal bilden, sind sicher
und geschützt verwahrt.
Es besteht auch die Möglichkeit, an der Oberseite des Meßbalkens 1 noch
eine Wasserwaage anzubringen bzw. an der Seitenwange des Meßbalkens 1, die
von der Meßschiene 10 distanziert liegt, eine zusätzliche Meßvorrichtung
vorzusehen.
Sind beim gezeigten Ausführungsbeispiel Meßbalken 1 und Meßschiene 10 aus
Profilen gefertigt, die hinsichtlich ihrer Form und Größe praktisch ident
sind, was die Lagerhaltung der Ausgangsmaterialien erleichtert, so ist es
denkbar, auch im Rahmen der Erfindung Profile zu verwenden, die sich vonei
nander sowohl hinsichtlich ihrer Form wie auch ihrer Abmessungen unterschei
den. Ein solches Ausführungsbeispiel ist im Schnitt in Fig. 13 veranschau
licht (diese Schnittdarstellung entspricht in etwa der Schnittdarstellung
nach Fig. 3, wobei jedoch hier die Klemmschraube 14 weggelassen worden ist).
Der Meßbalken 1 ist bei diesem Ausführungsbeispiel nach Fig. 13 so ausgebil
det, wie dies beim erstbesprochenen Ausführungsbeispiel der Fall ist. Gemäß
Schiene 10 jedoch ist hier ein I-Profil. An ihrem einen Ende, das der Auf
nahme des Meßlineales 40 dient, sind die oberen und unteren Flanschhälften
ausgeklinkt (siehe Fig. 15) und in diesem Bereich ist die vertikale Steg
fläche bearbeitet, so daß sie als Anschlagfläche 19 für das Meßlineal 40
dienen kann, zu dessen Lagefixierung auch hier Bolzen 20 angeordnet sein
können zusammen mit einem leicht lösbaren, hier jedoch nicht veranschau
lichten Klemmverschluß. Am anderen Ende dieser im Querschnitt I-förmigen
Meßschiene 10 sind am vertikalen Steg 41 Halterungen befestigt, welche die
Teile 22 und 27 des Meßlineales 40 aufnehmen. Die Lage dieser Teile zuei
nander bei Nichtbenutzung des Gleismeßgerätes veranschaulicht die schon
erwähnte Fig. 13.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel veranschaulicht Fig. 14. Auch hier ist
eine Querschnittsdarstellung wiedergegeben, die im wesentlichen jener nach
Fig. 3 entspricht. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Profilstücke 12
und 13, die die Führung bilden, sowie die Laschen 17 und die Aufnahmehal
terung 18 bezogen auf die vertikale Längsmittelebene des Meßbalkens 1 sym
metrisch gestaltet, so daß zu beiden Seiten dieses Meßbalkens 1 Profilschie
nen als Meßschienen 10 und 10′ verschiebbar gelagert werden können. Diese
Profilschienen können hinsichtlich ihrer Querschnittsform und ihrer Quer
schnittsabmessungen gleich oder verschieden sein. Ist die Meßschiene 10
bei diesem Ausführungsbeispiel nach Fig. 14 so ausgebildet, wie dies im
Zusammenhang mit dem erstbesprochenen Ausführungsbeispiel erläutert worden
ist, so kann an der zweiten Meßschiene 10′ beispielsweise ein Profilstück
42 lösbar befestigt sein. Ein solches Profilstück 42 in Verbindung mit die
ser Meßschiene 10′ ist in Fig. 16 im Detail dargestellt. Auch diese Meß
schiene 10′ ist in der oben besprochenen Weise gegenüber dem Meßbalken 1
elektrisch isoliert. Sind zu beiden Seiten des Meßbalkens 1 Meßschienen 10
und 10′ angeordnet, wie dies Fig. 14 schematisch darstellt, so ist jeder
Meßschiene 10 eine Klemmschraube 14 zuzuordnen. Diese kann so ausgebildet
sein, wie dies im Zusammenhang mit dem erstbesprochenen Ausführungsbeispiel
erläutert worden ist.
Beim erstbesprochenen Ausführungsbeispiel sind die Teile 22 und 27 des Meß
lineales, wenn dieses nicht gebraucht wird, innerhalb des Hohlprofiles der
Meßschiene 10 untergebracht. Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 13 ist der
Teil 27 des Meßlineales zwar in einer Hohlkammer untergebracht, die umfangs
seitig mehr oder weniger geschlossen ist, so liegt hingegen der Teil 22
gegen die Seite hin frei zugänglich (siehe Fig. 13). Dennoch liegt auch
der Teil 22 des Meßlineales 4 beim Ausführungsbeispiel 13 innerhalb des
Hüllprofiles dieses I-Profiles und ist dadurch erheblich besser und wir
kungsvoller geschützt, als dies bei dem bisher bekannten Gleismeßgerät der
Fall war. Eventuell kann zumindest auf der Außenseite des vertikalen Ste
ges 41 eine Kunststoffhalterung angeordnet werden, die etwa so lang ist
wie der Teil 22 und die innerhalb des Hüllprofiles dieses I-Profiles liegt
und in die dieser Teil 22 dann eingeschoben werden kann, so daß er auch
bei der Wahl eines I-Profiles für die Meßschiene 10 ausreichend geschützt
ist. Unter Hüllprofil der I-Profilschiene wird jenes Rechteck verstanden,
in welches dieses I-Profil einschreitbar ist.
Legende zu den Hinweisziffern:
1 Meßbalken
2 Auflageschuh
3 Anschlag
4 Auflageschuh
5 Anschlag
6 Pfeil
7 Klemmschraube
8 Meßgerät
9 Schiene
10, 10′ Meßschiene
11 Meßskala
12 Profilstück
13 Profilstück
14 Klemmschraube
15 Ablesefenster
16 Ablesemarke
17 Auflagelasche
18 Aufnahmehalterung
19 Anschlagfläche
20 Bolzen
21 Klemmriegel
22 Teil
23 Skala
24 Bohrung
25 Steckführung
26 Steckdorn
27 Teil
28 Vertiefung
29 Führung
30 Führungsquerschnitt
31 Auflaufschräge
32 Oberseite
33 Anschlag
34 Raste
35 Schlitz
36 Ende
40 Meßlineal
41 Vertikaler Steg
42 Profilstück
2 Auflageschuh
3 Anschlag
4 Auflageschuh
5 Anschlag
6 Pfeil
7 Klemmschraube
8 Meßgerät
9 Schiene
10, 10′ Meßschiene
11 Meßskala
12 Profilstück
13 Profilstück
14 Klemmschraube
15 Ablesefenster
16 Ablesemarke
17 Auflagelasche
18 Aufnahmehalterung
19 Anschlagfläche
20 Bolzen
21 Klemmriegel
22 Teil
23 Skala
24 Bohrung
25 Steckführung
26 Steckdorn
27 Teil
28 Vertiefung
29 Führung
30 Führungsquerschnitt
31 Auflaufschräge
32 Oberseite
33 Anschlag
34 Raste
35 Schlitz
36 Ende
40 Meßlineal
41 Vertikaler Steg
42 Profilstück
Claims (16)
1. Gleismeßgerät zur Vermessung eines unteren Lichtraumprofiles mit einem
auf die Schienenköpfe eines Gleises auflegbaren, quer zur Achse des
Gleises liegenden Meßbalken (1) und einer seitlich am Meßbalken vorge
sehenen und an diesem verschiebbar gelagerten Meßschiene (10) mit einer
Längenmeßskala (11), wobei Meßbalken (1) und Meßschiene (10) im wesent
lichen gleich lang sind, und am freien Ende der Meßschiene (10) ein
rechtwinklig zur Achse derselben vorgesehenes, vorzugsweise mehrteili
ges Meßlineal (40) angeordnet ist, das sich gegenüber der Meßschiene
(10) über den größten Teil seiner Länge nach oben erstreckt, dadurch
gekennzeichnet, daß das Meßlineal (40) am freien Ende der Meßschiene
(10) mittels eines Schraub- und/oder Klemmverschlusses (21) leicht lös
bar befestigbar ist und zumindest der Meßbalken (1) oder die Meßschiene
(10) als kastenartiges, im Querschnitt rechtwinkeliges Hohlprofil oder
als I-Profil ausgebildet ist, und daß das Meßlineal (40) bei Nichtge
brauch entweder als Ganzes oder seine Teile (22, 27) in das offene Ende
des Hohlprofiles einsteckbar oder innerhalb des Hüllprofiles des I-Pro
files befestigbar und in dieser Lage formschlüssig bzw. klemmschlüssig
gehalten ist bzw. sind.
2. Gleismeßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der
Meßbalken (1) wie auch die Maßschiene (10) aus einem kastenartigen, im
Querschnitt rechteckigen Hohlprofil gebildet sind.
3. Gleismeßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlpro
file, die den Meßbalken (1) und die Meßschiene (10) bilden, hinsicht
lich ihrer Querschnittsform und ihrer Querschnittsabmessungen im wesent
lichen identisch sind (Fig. 3).
4. Gleismeßgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß am freien Ende der Meßschiene (10), und zwar an einer vertikalen
und zur Verschieberichtung der Meßschiene parallelen Anschlagfläche
(19) vorzugsweise übereinander angeordnete Bolzen (20) vorgesehen sind
und das Meßlineal (40) an seinem unteren Bereich zu diesen Bolzen (20)
hinsichtlich des Durchmessers und der Lage korrespondierende Bohrungen
(24) aufweist und ein, vorzugsweise auf den zwischen den Bohrungen (24)
liegenden Bereich einwirkender Verschluß (21) das aufgesteckte Meßli
neal (40) in seiner vertikalen Betriebsstellung fixiert.
5. Gleismeßgerät nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das
an der Meßschiene (10) fixierbare Meßlineal (40) in an sich bekannter
Weise aus zwei Teilen (22, 27) besteht und der untere Teil (22) an sei
nem oberen und rückseitigen Ende eine in Achsrichtung des Meßlineals
(40) verlaufende Steckführung (25) besitzt, in welche ein zum Quer
schnitt dieser Führung einen korrespondierenden Querschnitt aufweisen
der Steckdorn (26) einführbar ist, der am unteren Ende des zweiten Tei
les (27) des Meßlineals (40) angeordnet ist, und gegenüber diesem unte
ren Ende vorsteht (Fig. 6, Fig. 8).
6. Gleismeßgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in
nerhalb des Hohlprofiles der Meßschiene (10) und nahe dem offenen Ende
(36) eine sich in Längsrichtung der Meßschiene (10) erstreckende Füh
rung (29) vorgesehen ist, deren Führungsquerschnitt (30) dem Querschnitt
des Meßlineales (40) bzw. dessen Teile (22, 27) entspricht.
7. Gleismeßgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung
(29) einen im wesentlichen I-förmigen Querschnitt aufweist und zu bei
den Seiten des vertikalen Steges ein Teil (22, 27) des Meßlineales (40)
einsteckbar ist (Fig. 11, Fig. 12).
8. Gleismeßgerät nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß in
jeden Führungsquerschnitt (30) eine federbelastete Raste (34) ragt,
die mit einer randseitig an den Teilen (22, 27) des Meßlineales (40)
vorgesehenen Vertiefung (28) formschlüssig zusammenwirkt.
9. Gleismeßgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Raste
(34) in einem den Auszugweg der Meßschiene (10) begrenzten und auf de
ren Oberseite (32) angeordneten Anschlag (33) angeordnet ist.
10. Gleismeßgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der ver
tikalen äußeren Begrenzungswand der Meßschiene (10) vom offenen Ende
(36) derselben ausgehend ein in Achsrichtung der Schiene (10) verlau
fender Schlitz (35) vorgesehen ist, dessen Breite und Länge der Steck
führung (25) am oberen rückseitigen Ende des einen Teiles (22) des Meß
lineals (40) entspricht, und der bei eingestecktem Meßlinieal diese
Steckführung (25) aufnimmt.
11. Gleismeßgerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Führung für die Meßschiene (10) durch im wesentli
chen L-förmige und paarweise, an der Ober- bzw. Unterseite des Meßbal
kens (1) angeordnete Profilstücke (12, 13) gebildet ist, und die L-för
migen Profilstücke (12, 13) mit ihrem langen Schenkel an der Ober- bzw.
der Unterseite des Meßbalkens (1) nahe dessen einem Ende befestigt sind.
12. Gleismeßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßschie
ne (10) auf ihrer schmalen Oberseite eine Längenmeßskala (11) trägt.
13. Gleismeßgerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß an dem der Führung für die Meßschiene (10) abgewandten
Ende des Meßbalkens (1) eine Aufnahmehalterung (18) für das freie Ende
der eingeschobenen Meßschiene (10) angeordnet ist.
14. Gleismeßgerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß Meßschiene (10) und Meßbalken (1) gegeneinander elek
trisch isoliert sind, wobei auf mindestens einer der einander benach
barten Seitenwangen der Schienen (1 bzw. 10) eine elektrisch isolie
rende Folie aufgeklebt ist, und die die Führung bildenden Profilstücke
(12, 13), die Auflagelaschen (17) und die Aufnahmehalterung (18) aus
elektrisch isolierendem Kunststoff gefertigt sind.
15. Gleismeßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Ver
wendung eines I-Profils als Meßschiene (10) und/oder als Meßbalken (1)
am Steg (41) des I-Profils Halter für die Befestigung des Meßlineales
(40) oder dessen Teile (22, 27) vorgesehen sind.
16. Gleismeßgerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet daß die die Führung bildenden Profilstücke (12, 13), die Auf
lagelaschen (17) und eventuell die Aufnahmehalterung (18) bezogen auf
die vertikale Längsmittelebene des Meßbalkens (1) im wesentlichen sym
metrisch ausgebildet sind, und zu beiden Seiten des Meßbalkens (1) ge
genüber diesem verschiebbare Meßschienen (10, 10′) vorgesehen sind (Fig.
14).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE3914740A1 true DE3914740A1 (de) | 1989-11-30 |
| DE3914740C2 DE3914740C2 (de) | 1998-08-06 |
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ID=3512287
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3914740A Expired - Fee Related DE3914740C2 (de) | 1988-05-25 | 1989-05-05 | Gleismeßgerät zur Vermessung eines unteren Lichtraumprofiles |
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