[go: up one dir, main page]

DE3914065A1 - Vorrichtung zur durchfuehrung von plasma-aetzverfahren - Google Patents

Vorrichtung zur durchfuehrung von plasma-aetzverfahren

Info

Publication number
DE3914065A1
DE3914065A1 DE3914065A DE3914065A DE3914065A1 DE 3914065 A1 DE3914065 A1 DE 3914065A1 DE 3914065 A DE3914065 A DE 3914065A DE 3914065 A DE3914065 A DE 3914065A DE 3914065 A1 DE3914065 A1 DE 3914065A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrode
substrate
process chamber
plasma
wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE3914065A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Dr Gruenwald
Hans Ramisch
Anton Dr Pawlakowitsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Balzers und Leybold Deutschland Holding AG
Original Assignee
Leybold AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Leybold AG filed Critical Leybold AG
Priority to DE3914065A priority Critical patent/DE3914065A1/de
Priority to US07/444,293 priority patent/US5009738A/en
Publication of DE3914065A1 publication Critical patent/DE3914065A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • H10P72/0421
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J37/00Discharge tubes with provision for introducing objects or material to be exposed to the discharge, e.g. for the purpose of examination or processing thereof
    • H01J37/32Gas-filled discharge tubes
    • H01J37/32431Constructional details of the reactor
    • H01J37/3244Gas supply means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Drying Of Semiconductors (AREA)
  • Condensed Matter Physics & Semiconductors (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Power Engineering (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Durchführung von Plasma-Ätzverfahren, insbesondere von reaktiven Ionen-Ätzverfahren mit einer Reaktionskammer, einer ersten Elektrode und einer zweiten Elektrode.
Stand der Technik
Bei plasmagestützten Prozessen zur Bearbeitung flacher Substrate, z.B. von Halbleiterscheiben bei der Herstellung von integrierten elektronischen Schaltkreisen, beispielsweise dem sogenannten "Plasmaätzen", dem "reaktiven Ionenätzen" oder der plasmaaktivierten chemischen Gasphasenabscheidung, stehen beim derzeitigen Stand der Technik vorrichtungsseitig folgende Probleme im Vordergrund:
  • 1. Die Substrate müssen reproduzierbar und effektiv, d.h. mit optimalem Wärmeübergang temperiert werden. Die Substrate werden hierbei üblicherweise in Kontakt mit einer heiz- oder kühlbaren Fläche gebracht. Der Wärmeübergang wird dabei durch die in der Regel zu geringe tatsächliche Kontaktfläche bzw. einen Spalt zwischen heiz- oder kühlbarer Fläche einerseits und den Substraten andererseits limitiert.
  • 2. Durch mechanisch bewegte Teile innerhalb der Prozeßkammer können Partikel entstehen, die auf den Substraten zu Fehlstellen führen, welche die spätere Funktion hieraus gefertigter Teile gefährden.
  • 3. Das Plasma füllt nicht das ganze Volumen der Prozeßkammer, sondern nur einen, stark von den Prozeßparametern abhängigen Teil davon. Die Erfahrung zeigt, daß auch geringe Variationen der Prozeßparamter (insbesondere Druck, Saugleistung der Vakuumpumpe, elektrische Leistung oder die Zuflußraten der Gase) das Volumen des Plasmas und damit die Energiedichte und die Konzentration reaktiver Teilchen über den Substraten merklich verändern. Dieser Effekt ist darauf zurückzuführen, daß das Plasma in der Regel nicht genügend über der zu behandelnden Fläche der Substrate konzentriert ist, sondern sich aufgrund zu voluminös dimensionierter Prozeßkammern auch weiter entfernt von den Substraten ausbilden kann, ohne jedoch ein bestimmtes Volumen, z.B. die Prozeßkammer zuverlässig zu erfüllen.
Zur Bewältigung dieser Probleme werden beim derzeitigen Stand der Technik folgende Lösungen vorgeschlagen oder praktiziert:
  • 1. Zur Verbesserung der Wärmeübertragung zwischen einer temperierten Fläche und der Rückseite der Substrate wurde die Füllung des Spalts zwischen den beiden Kontaktflächen mit Vakuumfett, bzw. Ölen mit niedrigem Dampfdruck, wie sie in Drehschieberpumpen verwendet werden, vorgeschlagen. Nachteilig ist jedoch, daß hierdurch das Plasma mit den genannten Materialien verunreinigt wird. Alternativ wurde die verwendung von Gasen als wärmeübertragendes Medium zwischen den beiden Kontaktflächen berichtet (US-PS 45 14 636; US-PS 42 61 762; US-PS 45 79 623). Von Nachteil ist, daß eine präzise Kontrolle des Zustroms des wärmeübertragenden Gases notwendig ist sowie gesondertes Fixieren der Substrate, insbesondere bei Behandlung leichter Substrate, z.B. von Siliziumscheiben. Ein anderer Weg zur Verbesserung der Wärmeübertragung zwischen beiden Kontaktflächen besteht im Andrücken der Substrate an die temperierte Fläche. Dies kann z.B. durch elektrostatische Anziehung der Substrate an die temperierte Fläche erfolgen, wie in US-PS 43 99 016 beschrieben. Diese Methode erfordert dieser Patentschrift zufolge exzellente Dielektrikumsschichten auf der temperierten Fläche, wie sie in der Praxis kaum zu garantieren sind. Geläufiger ist deshalb das Andrücken der Substrate durch mechanische Mittel, wie Krallen oder mittels Federdruck betätigte Stifte bzw. Ringe (US-PS 43 67 114). Diese mechanischen Mittel bewirken jedoch häufig lokale Inhomogenitäten des Plasmas, die zu inhomogener Bearbeitung der Substrate führen. Durch Federdruck betätigte Mittel zum Andrücken neigen ferner zu wenig reproduzierbarem Andruck.
  • 2. Die bisherigen mechanischen Mittel zum Andrücken von Substraten an temperierte Flächen erzeugen durch Abrieb Partikel, die auf die Substrate gelangen können. Um Partikel von der zu bearbeitenden Fläche der Substrate fernzuhalten, wird deshalb in einem Anlagentyp zum reaktiven Ionenätzen das Substrat mit der zu bearbeitenden Fläche nach unten an die obere Elektrode eines sogenannten Parallelplattenreaktors gedrückt. Dieser Aufbau macht jedoch das Beladen der Prozeßkammer mechanisch erheblich aufwendiger.
  • 3. Zur Konzentrierung des Plasmas nahe einem zu bearbeitenden Substrat wird in US-PS 42 09 357 eine kleine Prozeßkammer vorgeschlagen, die eine zuverlässige Definition des Plasmavolumens erlaubt.
Mittel zum Andrücken des Substrats an eine temperierbare Unterlage sind jedoch nicht vorgesehen. Es bestand deshalb die Aufgabe, eine Vorrichtung zur Durchführung von Plasmaprozessen zu schaffen, die eine sichere und reproduzierbare Temperaturkontrolle flacher zu bearbeitender Substrate durch mechanisches Andrücken dieser Substrate an eine temperierte Fläche gewährleistet. Dabei soll vermieden werden, daß durch Abrieb des Andruckmechanismus erzeugte Partikel auf die Oberfläche der Substrate gelangen können. Schließlich soll die Vorrichtung das Plasma in einem definierten Volumen nahe der zu bearbeitenden Substrate konzentieren, ohne daß lokale Inhomogenitäten des Plasmas auftreten.
Soweit der Stand der Technik.
Erfindungsgemäß werden die o.g. Aufgaben gelöst, indem eine der Substratform angepaßte Reaktionskammer auf den Rand eines einzelnen Substrats aufgestellt wird und das Substrat durch ihr Gewicht auf eine temperierte Fläche drückt, auf der das Substrat aufliegt.
An die temperierbare Fläche wird während des Prozesses eine Spannung, vorzugsweise eine Hochfrequenzspannung angelegt und die Reaktionskammmer geerdet, so daß das Plasma innerhalb des vom Substrat und von der Reaktionskammer umschlossenen Raumes brennt.
Die Erfindung wird weiter unten anhand von mehreren Figuren im Detail erläutert.
Beim reaktiven Ionen-Atzen werden stark reagierende Gase, wie fluor- oder chlorhaltige Gase, eingesetzt.
Durch die amerikanische Patentschrift 42 09 357 ist bereits ein Gasplasmareaktor bekannt geworden. Nach Anspruch 1 dieser Patentschrift ist der Gasplasmareaktor mit einer ersten und zweiten Elektrode versehen, die so ausgebildet sind, daß sie einen Reaktionsraum umgeben, der evakuiert werden kann. Die erste Elektrode der US-Patentschrift hat eine Reihe von Öffnungen für den Einlaß von Reak­ tionsgas in den Reaktionsraum und eine zweite Reihe von Öffnungen für den Auslaß der gasförmigen Reaktionspro­ dukte aus dem Reaktionsraum.
Der Erfindung liegen folgende Aufgaben zugrunde:
Die oben beschriebenen Verfahren sollen grundsätzlich verbessert werden. Es soll eine erhöhte Konzentrierung des Plasmas erzielt werden, beziehungsweise das Volumen soll stärker verringert werden. Es soll ein sicheres Verfahren gefunden werden für das Andrücken des Substrats an die untere Elektrode (Katode). Das Verhältnis der Flächen der Anode und der Innenwand des Reaktors, die beide an Masse liegen, einerseits und der Fläche der Katode, die mit einer negativen Vorspannung (DC-Bias) versehen ist, andererseits soll verkleinert werden.
Es gehört weiterhin zur Aufgabe, eine größere Flexibilität bei der Einstellung der Verfahrensparameter zu erreichen. Insbesondere soll ein schnelles, sicheres und ökonomisches Anpassen der Verfahrensparameter an Kundenwünschen, das heißt an spezielle Verfahrensvorschriften, durchführbar sein.
Mit der Erfindung soll eine bessere Wärmeabfuhr für das Substrat während des Ätzvorgangs erzielt werden.
Es gehört weiterhin zu den Aufgaben der Erfindung, das Anpressen mit einer dreifingrigen Kralle, wie dies beim Stand der Technik der Fall ist, zu vermeiden. In der Regel bildet sich an der Stelle der Kralle ein ungleich­ mäßiges Plasma. Dies verursacht wiederum eine ungleich­ mäßige Ätzung.
Es soll auf einfache Weise Einfluß auf das Verhältnis der Größen der am Verfahren beteiligten Anoden- und Reak­ torinnenwandfläche einerseits und der Katodenfläche andererseits genommen werden können, um nach der Theorie der Langmuirsonde die Spannungspotentiale zwischen Plasma und Katode je nach Verfahrensvorschrift zu ändern.
Die Gerichtetheit der Ätzung soll verbessert werden. Aus der oberen Elektrode heraus soll das Gas in möglichst definierter Weise auf das darunterliegende Substrat geleitet werden.
Die gestellten Aufgaben werden erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die erste Elektrode, die vorzugsweise an Masse liegende Anode, innerhalb der Kammer in Richtung auf die zweite Elektrode, vorzugsweise die Katode, beweg­ lich angeordnet und mit mindestens einer Prozeßgasaus­ trittsöffnung, vorzugsweise jedoch mit einer Vielzahl von Prozeßgasaustrittsöffnungen versehen ist, daß die zweite, insbesondere gekühlte, Elektrode als Substrat­ träger ausgebildet, hochfrequenzgespeist ist und ein negatives Potential (DC-Bias) gegenüber dem Plasma auf­ weist.
Eine hohe Konzentration des Plasmas und ein sicheres Andrücken des Substrats an die untere Elektrode wird dadurch erreicht, daß eine Prozeßkammer über der oberen Elektrode (erste Elektrode) hängend angeordnet ist, daß beim Absenken der oberen Elektrode, die Prozeßkammer auf den Rand des Substrats aufsitzt und das Substrat durch sein Eigengewicht reproduzierbar auf die untere Elektrode (zweite Elektrode) drückt.
In vorteilhafter Weise kann der Ablauf des Verfahrens dadurch beeinflußt werden, daß die obere Elektrode mit Austrittsöffnungen für Prozeßgas versehen ist, die so ausgebildet und angeordnet sind, daß die erzeugten Gas­ ströme, insbesondere in ihrer Richtung und Intensität, als gemäß der geforderten Verfahrensvorschrift einstellbare Verfahrensparameter genutzt werden können.
Zweckmäßigerweise ist die obere Elektrode kreisscheiben­ förmig ausgebildet. Um die Gerichtetheit der Gasströme zu gewährleisten, wird weiterhin vorgeschlagen, daß die obere Elektrode als Gasdusche vorzugsweise mit Richtung auf das auf der zweiten Elektrode befindliche Substrat ausgebildet ist.
Eine kostensparende Konstruktion besteht darin, daß die Gasdusche ein Lochblech umfaßt, wobei die Löcher des Lochblechs die Gasaustrittsöffnungen darstellen.
Das erforderliche Volumen wird auf ein Mindestmaß dadurch reduziert, daß die obere Elektrode, die Prozeßkammer und die untere Elektrode eine Prozeßkammer bilden, in der das Plasma konzentriert wird.
Geänderte Kundenwünsche führen zu geänderten Verfahrens­ vorschriften. Um diese zu erfüllen, müssen die Verfahrensparameter geändert werden. Dazu gehört als ein wichtiger Verfahrensparameter die Differenz des Potentials des Plasmas einerseits und der Substratelektrode andererseits. Diese Differenz der Potentiale ist eine Funktion der Differenz der Flächen der beiden am Verfahren beteiligten Elektroden. Der Fläche der an Masse liegenden oberen Elektrode ist die Fläche der Innenwand des ebenfalls an Masse liegenden Rezipienten hinzuzufügen.
Man kommt so zu der Gesamtanodenfläche. Ändert man nunmehr diese Gesamtanodenfläche, indem man die Innenwand des Rezipienten durch Austausch des Rezipienten, beziehungs­ weise durch Einsatz einer anderen Konfiguration der Innenwand der Prozeßkammer ändert, dann kommt man auf eine sehr einfache und ökonomische Weise zu der gewünsch­ ten Änderung der Differenz der Potentiale des Plasmas und der Substratelektrode.
Es wird daher in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, daß die Prozeßkammer auswechselbar angeordnet ist und je nach den geforderten Verfahrensvorschriften durch einen anderen Rezipienten mit einer anderen wirksamen Fläche der Innenwand ersetzt werden kann.
Außerdem wird vorgeschlagen, daß die Größe der wirksamen Fläche der Innenwand des vorhandenen Rezipienten geändert wird.
Es hat sich als zweckmäßig herausgestellt, daß die Prozeßkammer in ihrer oberen Wand mit mindestens einer Auslaßöffnung, insbesondere für die gasförmigen Reaktionsprodukte aus der Prozeßkammer, versehen ist.
Dabei kann vorgesehen werden, daß die Auslaßöffnungen einstellbare Strömungsquerschnitte aufweisen, die insbe­ sondere durch veränderbare Überdeckung von Löchern einer Lochplatte (Blende), die gegenüber der oberen Wand des Rezipienten verdrehbar ist, und von zu den Löchern der Blende korrespondierenden Löchern in der Wand des Rezi­ pienten gebildet werden.
Zur Kontrolle des Verfahrens wird vorgeschlagen, daß der Rezipient, insbesondere in seiner seitlichen Wand, mit einem Beobachtungsfenster versehen ist. Dabei kann vorgesehen werden, daß das Fenster aus Siliciumoxid oder aus Saphir besteht.
Der untere Rand des Rezipienten kann mit einem Keramik­ profilring versehen sein, in dem vorzugsweise ein Saphir­ fenster angeordnet ist.
Es wird im Rahmen der Erfindung vorgeschlagen, daß mit den beschriebenen Vorrichtungen ein Verfahren durchgeführt wird, bei dem eine der Substratform angepaßte Reaktionskammer auf den Rand eines einzelnen Substrats aufgestellt wird und das Substrat durch ihr Gewicht auf eine temperierte Fläche drückt, auf der das Substrat aufliegt.
Weiterhin wird vorgeschlagen, daß an die temperierbare Fläche während des Prozesses eine Spannung, vorzugsweise eine Hochfrequenzspannung angelegt und die Reaktionskammer geerdet wird, so daß das Plasma innerhalb des vom Substrat und von der Reaktionskammer umschlossenen Raumes brennt.
Mit der Erfindung werden folgende Vorteile erzielt:
Die gestellten Aufgaben werden gelöst. Gegenüber dem Stand der Technik wird eine größere Konzentrierung des Plasmas erzielt. Das benötigte Volumen wird verringert.
Das Andrücken des Substrats auf die untere Elektrode wird verbessert. Damit wird auch die Wärmeabfuhr für das Substrat während des Verfahrens verbessert, das heißt, die sowieso verhandene Kühlung der Substratelektrode wird besser, als dies beim Stand der Technik der Fall ist, ausgenutzt. Das Verhältnis der Flächen Anode/Reaktorwand zur Katode wird verkleinert.
Es wird eine größere Flexibilität bei der Einstellung der Verfahrensparameter erreicht.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der folgenden Beschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele der Erfindung zu entnehmen.
Diese Ausführungsbeispiele werden anhand von vier Figuren erläutert.
Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung in einem Schnittbild eine Reaktionskammer für ein reaktives Ionen- Ätzverfahren.
Fig. 2 zeigt schematisch in einer Schnittdarstellung ein weiteres Ausführungsbeispiel des Gegenstands der Erfindung.
Fig. 3 zeigt schematisch eine Lochscheibe.
Fig. 4 zeigt schematisch in einer Schnittdarstellung ein weiteres Ausführungsbeispiel des Gegenstands der Erfindung.
Fig. 1 zeigt eine obere Elektrode 1 und eine untere Elektrode 2. Eine Prozeßkammer 3 ist über der oberen Elektrode hängend angeordnet. Beim Absenken der oberen Elektrode in Richtung der Pfeile 4, 5 senkt sich auch die Prozeßkammer. Der Metallrezipient sitzt auf dem Rand des Substrats 6 auf. Bei dem Substrat kann es sich um einen Wafer handeln. Der Randbereich des Wafers ist mit 7 bezeichnet. Durch das Eigengewicht drückt der Rezipient reproduzierbar das Substrat auf die untere Elektrode 2.
Bei Inbetriebnahme der Vorrichtung bildet sich ein Plasma, das durch die obere Elektrode, die Prozeßkammer und die untere Elektrode, beziehungsweise das Substrat, in der Reaktionskammer 8 konzentriert wird. Über die obere Elektrode tritt Prozeßgas in die Reaktionskammer 8. Das austretende Prozeßgas ist in Fig. 1 durch Pfeile symbolisiert. Einer dieser Pfeile trägt die Bezugsziffer 9. Die während der Reaktion entstehenden Abgase werden, wie in den Fig. 2 und 4 dargestellt ist, nach oben abgesaugt.
Nach Beendigung der Ätzung des Substrats 6 wird die obere Elektrode nach oben bewegt. Die Prozeßkammer wird dadurch ebenfalls nach oben bewegt, siehe Pfeile 10, 11. Das geätzte Substrat kann entfernt und durch ein neues zu ätzendes Substrat ersetzt werden.
Die untere Elektrode, die man als Substratelektrode bezeichnen kann, ist hochfrequenzgespeist. Sie weist gegenüber dem Plasma ein negatives Potential auf. Die Substratelektrode ist gekühlt. Durch das dichte Anliegen des Substrats, insbesondere durch das soeben beschriebene Anpressen des Substrats durch das Eigengewicht der Prozeßkammer, wird eine wirksame Kühlung des Substrats erzielt.
Die obere Elektrode ist als Gasdusche ausgebildet. Sie besitzt ein Kanalsystem für das Prozeßgas, siehe hierzu die Bezugsziffern 12, 13, die Kanäle kennzeichnen, und eine Reihe von Austrittsöffnungen, von denen eine mit 14 bezeichnet ist. Ein Balg 15 dient zur Abdichtung der Reaktionskammer.
Während die Substratelektrode ein negatives Potential gegenüber dem Plasma aufweist, liegt die obere Elektrode sowie die Glocke an Masse.
Da hier die Fläche der obereren Elektrode 1 und die Innenwand der Prozeßkammer 3 als eine Elektrodenfläche (Anodenfläche) anzusehen sind, die der kleineren Fläche (Katodenfläche) der Substratelektrode gegenüberstehen, wird das Substrat mit Ionen aus dem Plasma bombardiert. Das Substrat wird durch das Bombardement abgetragen, beziehungsweise geätzt.
Es gehört zu den Vorteilen der Erfindung, daß die Prozeßkammer ausgewechselt werden kann. Eine alternativ eingesetzte Prozeßkammer mit einer anderen Größe der Innenfläche führt zu anderen Potentialverhältnissen. Damit ist es möglich, geänderten Wünschen des Kunden, das heißt geänderten Verfahrensvorschriften, zu entsprechen.
In einem anderen, nicht dargestellten Ausführungsbeispiel kann vorgesehen werden, daß die Größe der wirksamen Fläche der Innenwand der vorhandenen Prozeßkammer veränderbar ausgebildet ist.
Bei Vorrichtungen des Standes der Technik wird das Sub­ strat durch eine dreifingrige Kralle auf die Substrat­ elektrode gepreßt. Im Bereich der Kralle bildet sich beim Stand der Technik ein ungleichmäßiges Plasma. Dadurch kommt es zu einer ungleichmäßigen Ätzung. Dieser Nachteil wird durch das beschriebene Aufsetzen der Prozeßkammer auf den Rand des Substrats vermieden.
Aus Fig. 2 ist der glockenförmige Rezipient 16 erkennbar. Die obere Prozeßkammerwand 17 trägt an ihrer Außenseite eine Lochscheibe oder Blende 18. Die Form der Lochscheibe ist insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich. Über einen Teilungskreis verteilt sind acht Löcher angebracht, von denen eines mit 19 bezeichnet ist. Korrespondierend zu diesen Löchern der Lochscheibe sind in der oberen Wand des Rezipienten Löcher angebracht, von denen zwei in der Schnittdarstellung gemäß Fig. 2 mit 20, 21 bezeichnet sind.
Die Lochplatte ist gegenüber der oberen Wand des Rezi­ pienten verdrehbar. Insbesondere aus Fig. 3 ist erkenn­ bar, daß durch das Verdrehen der Lochplatte gegenüber der oberen Prozeßkammerwand 17 die Strömungsquerschnitte für das Abgas verändert werden können. Das abströmende Abgas ist in Fig. 2 durch sechs Pfeile gekennzeichnet, von denen einer mit 22 bezeichnet ist.
Wie anhand von Fig. 1 beschrieben, besitzt die obere Elektrode 24 ein Kanalsystem für das Prozeßgas. Ein axial angeordneter Kanal ist in Fig. 2 mit der Bezugs­ ziffer 25 bezeichnet.
Rein schematisch sind sieben Austrittsöffnungen in Fig. 2 in der oberen Elektrode dargestellt. Eine trägt die Bezugsziffer 27. Mit 28 ist ein Beobachtungsfenster bezeichnet. 29 stellt einen Keramikprofilring dar.
Fig. 4 entspricht mit einer Ausnahme der Fig. 2. Während das Fenster 28 der Fig. 2 aus Siliciumdioxid besteht und in der seitlichen Prozeßkammer 30 des Rezipienten angebracht ist, besteht das Fenster 31 gemäß Fig. 4 aus Saphir, und es ist im Keramikprofilring 32 angeordnet.
Das Fenster dient zur optischen Endpunkterkennung. Der Endpunkt der Ätzung ist dann eingetreten, wenn die zu entfernende Schicht entfernt ist und kein weiteres Material mehr abgetragen werden soll.
Wie insbesondere aus den Fig. 2 und 4 ersichtlich, ist die obere Elektrode als Gasdusche ausgebildet, sie ist mit einem Lochblech versehen. Das Prozeßgas, beispielsweise Fluor oder Chlor, tritt an den Öffnungen aus. Es reagiert mit dem Material des Substrats, dabei entsteht Siliciumfluorid und Aluminiumchlorid, das in die Gasphase abgegeben wird. Diese gasförmigen Reaktionsprodukte werden im Gegensatz zum Stand der Technik nicht nach unten sondern nach oben über die Öffnungen 20, 21 abgesaugt.
Nachfolgend wird in zusammengefaßter Form eine Beschreibung der Vorrichtung zur Durchführung von Plasma- Ätzprozessen wiedergegeben:
In Fig. 1 wird eine Vorrichtung zur Durchführung eines plasmagestützen reaktiven Ionen-Ätzverfahrens mit einer Reaktionskammer (8), einer oberen Elektrode (1), bestehend aus einem Anodenkörper und einer kombinierten Gaszuführung mit Halterung, und einer unteren Elektrode (2) dargestellt. Vorteilhafterweise befindet sich die beschriebene Anordnung in einem Vakuumrezipienten. Auf der oberen Elektrode befindet sich eine Lochblende mit Öffnungen, die mit denen in der Prozeßkammer identisch sind. Sie liegt frei drehbar auf. Durch Änderung ihrer Lage ist es möglich, die Querschnitte der Abpumpöffnungen zu variieren. Hierdurch ist man in der Lage, Einfluß auf wichtige Prozeßparameter, wie z.B. die Verweildauer des Prozeßgases und der Reaktionsprodukte zu nehmen. Ein an der Gaszuführung und der Lochblende befestigter Faltenbalg verhindert das Eindringen von Partikeln in den Rezipienten. Gleichzeitig ist die obere Elektrode als Gasdusche ausgebildet, die untere als Substratelektrode an der die Prozeßkammer anliegend angeordnet ist. Ein vollständiger Prozeßzyklus sieht wie folgt aus. Eine Hubvorrichtung hebt die obere Elektrode und damit die Prozeßkammer an.
Durch eine Schleuse, die jetzt geöffnet wird, bringt ein Robotarm das Substrat (6). Mittels einer entsprechenden Vorrichtung wird dieses auf der unteren Elektrode abgelegt. Nachdem der Robotarm den Vakuumrezipienten verlassen hat, und dessen Schleusentür geschlossen wurde, wird die obere Elektrode abgesenkt. Gleichzeitig bewegt sich die Prozeßkammer nach unten und sitzt am Rand des Substrats (6) auf. Durch das Eigengewicht der Prozeßkammer (3) wird das Substrat (6) reproduzierbar auf die untere, kühlbare Elektrode gedrückt. Durch geschickte Ausbildung und Anordnung der Bauelemente wird eine Konzentration des Plasmas, sowie ein sicheres Andrücken des Substrats (6) an die untere Elektrode ohne nachteilige Veränderung des Plasmas möglich. Dieses hat gegenüber der hochfrequenzgespeisten Substratelektrode ein positives Potential. Nach Beendigung des Prozesses läuft der Einschleusprozeß revers ab. Die obere Elektrode, und damit der Metallrezipient, wird angehoben und der Robotarm entlädt die Prozeßkammer. Für einen neuen Prozeß wiederholt sich der gesamte Vorgang.
Liste der Einzelteile:
 1 obere Elektrode
 2 untere Elektrode
 3 Prozeßkammer
 4 Pfeil
 5 Pfeil
 6 Substrat
 7 Randbereich
 8 Reaktionskammer
 9 Pfeil
10 Pfeil
11 Pfeil
12 Kanal
13 Kanal
14 Öffnung, Loch
15 Balg
16 Prozeßkammerwand
17 obere Prozeßkammerwand
18 Lochscheibe, Blende
19 Loch
20 Loch
21 Loch
22 Pfeil
24 Elektrode
25 Kanal
27 Öffnung
28 Fenster
29 Keramikprofilring
30 seitliche Prozeßkammerwand
31 Fenster
32 Keramikprofilring

Claims (17)

1. Vorrichtung zur Durchführung von Plasma-Ätzverfahren, insbesondere von reaktiven Ionen-Ätzverfahren mit einer Reaktionskammer, einer ersten Elektrode und einer zweiten Elektrode, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Elektro­ de, vorzugsweise die an Masse liegende Anode, innerhalb der Kammer in Richtung auf die zweite Elektrode, vorzugs­ weise die Katode, beweglich angeordnet und mit mindestens einer, vorzugsweise mit einer Vielzahl von Prozeßgas­ austrittsöffnungen versehen ist, daß die zweite, insbe­ sondere gekühlte, Elektrode als Substratträger ausgebil­ det, hochfrequenzgespeist ist und ein negatives Potential (DC-Bias) gegenüber dem Plasma aufweist.
2. Vorrichtung, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine, insbesondere glockenförmige, vorzugsweise an Masse liegende, Prozeßkammer (3) über der oberen Elektrode (erste Elektrode) (1) hängend angeordnet ist, daß beim Absenken der oberen Elektrode, der Rezipient auf den Rand des Substrats (6) aufsitzt und das Substrat durch sein Eigengewicht reproduzierbar auf die untere Elektrode (zweite Elektrode) (2) drückt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die obere Elektrode (1) mit Austrittsöff­ nungen (14) für Prozeßgas versehen ist, die so ausgebil­ det und angeordnet sind, daß die erzeugten Gasströme, insbesondere in ihrer Richtung und Intensität, als gemäß der geforderten Verfahrensvorschrift einstellbare Verfahrensparameter genutzt werden können.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegan­ genen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Elektrode (1) kreisscheibenförmig ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegan­ genen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Elektrode (1) als Gasdusche vorzugsweise mit Richtung auf das auf der untere Elektrode (2) befindliche Substrat ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegan­ genen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasdusche ein Lochblech umfaßt, wobei die Löcher (14) des Lochblechs die Gasaustrittsöffnungen darstellen.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegan­ genen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Elektrode (1), die Prozeßkammer (3) und die untere Elektrode (2) , beziehungsweise das auf der unteren Elektrode liegende Substrat (6) eine Prozeßkammer (8) bilden, in der das Plasma konzentriert wird.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegan­ genen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die, insbe­ sondere glockenförmig ausgebildete, Prozeßkammer (3) auswechselbar angeordnet ist und je nach den geforderten Verfahrensvorschriften durch einen anderen Rezipienten mit einer anderen wirksamen Fläche der Innenwand ersetzt werden kann.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegan­ genen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der wirksamen Fläche der Innenwand des vorhandenen Rezi­ pienten veränderbar ist.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegan­ genen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Prozeßkammer in ihrer oberen Wand (17) mit mindestens einer Auslaßöffnung (20, 21), insbesondere für die gasförmigen Reaktionsprodukte versehen ist.
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegan­ genen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaß­ öffnungen einstellbare Strömungsquerschnitte aufweisen, die insbesondere durch veränderbare Überdeckungen von Löchern einer Lochscheibe (Blende) (18), die gegenüber der oberen Prozeßkammerwand (17) der Prozeßkammer verdrehbar ist, und von zu den Löchern (19) der Blende (18) korrespondierenden Löchern (20, 21) in der oberen Prozeßkammerwand (17) der Prozeßkammer gebildet werden.
12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegan­ genen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Prozeßkammer, insbesondere in ihrer seitlichen Wand (30), mit einem Beobachtungsfenster (28) versehen ist.
13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegan­ genen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Fenster (28) aus Siliciumoxid besteht
14. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegan­ genen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Fenster (31) aus Saphir besteht.
15. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegan­ genen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Rand der Prozeßkammerwand mit einem Keramikprofilring (32) versehen ist, in dem vorzugsweise ein Saphirfenster (31) angeordnet ist.
16. Verfahren, das mit Hilfe einer Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche durchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Substratform angepaßte Reaktionskammer auf den Rand eines einzelnen Substrats aufgestellt wird, daß das Substrat durch das Gewicht der Reaktionskammer auf eine temperierte Fläche gedrückt wird, auf der das Substrat aufliegt.
17. Verfahren, insbesondere nach Anspruch 16, das mit Hilfe einer Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche durchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß an die temperierbare Fläche während des Prozesses eine Spannung, vorzugsweise eine Hochfrequenzspannung angelegt und die Reaktionskammer geerdet wird, so daß das Plasma innerhalb des vom Substrat und von der Reaktionskammer umschlossenen Raumes brennt.
DE3914065A 1989-04-28 1989-04-28 Vorrichtung zur durchfuehrung von plasma-aetzverfahren Withdrawn DE3914065A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3914065A DE3914065A1 (de) 1989-04-28 1989-04-28 Vorrichtung zur durchfuehrung von plasma-aetzverfahren
US07/444,293 US5009738A (en) 1989-04-28 1989-12-01 Apparatus for plasma etching

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3914065A DE3914065A1 (de) 1989-04-28 1989-04-28 Vorrichtung zur durchfuehrung von plasma-aetzverfahren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3914065A1 true DE3914065A1 (de) 1990-10-31

Family

ID=6379681

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3914065A Withdrawn DE3914065A1 (de) 1989-04-28 1989-04-28 Vorrichtung zur durchfuehrung von plasma-aetzverfahren

Country Status (2)

Country Link
US (1) US5009738A (de)
DE (1) DE3914065A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4132730A1 (de) * 1990-10-03 1992-04-09 Mitsubishi Electric Corp Verfahren und vorrichtung zum herstellen von feinstrukturen
US5228940A (en) * 1990-10-03 1993-07-20 Mitsubishi Denki Kabushiki Kaisha Fine pattern forming apparatus
EP0777259A1 (de) * 1995-11-29 1997-06-04 Applied Materials, Inc. Gerät zum Transportieren eines Fluids an einen Verwendungsort

Families Citing this family (76)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE69024719T2 (de) * 1989-08-14 1996-10-02 Applied Materials Inc Gasverteilungssystem und Verfahren zur Benutzung dieses Systems
US5224441A (en) * 1991-09-27 1993-07-06 The Boc Group, Inc. Apparatus for rapid plasma treatments and method
US6379466B1 (en) 1992-01-17 2002-04-30 Applied Materials, Inc. Temperature controlled gas distribution plate
US5376224A (en) * 1992-02-27 1994-12-27 Hughes Aircraft Company Method and apparatus for non-contact plasma polishing and smoothing of uniformly thinned substrates
US5238532A (en) * 1992-02-27 1993-08-24 Hughes Aircraft Company Method and apparatus for removal of subsurface damage in semiconductor materials by plasma etching
US5292400A (en) * 1992-03-23 1994-03-08 Hughes Aircraft Company Method and apparatus for producing variable spatial frequency control in plasma assisted chemical etching
KR940007963A (ko) * 1992-09-03 1994-04-28 오오가 노리오 판그물 및 투과형 전자현미경용 시료의 연마방법
US5391281A (en) * 1993-04-09 1995-02-21 Materials Research Corp. Plasma shaping plug for control of sputter etching
US5346601A (en) * 1993-05-11 1994-09-13 Andrew Barada Sputter coating collimator with integral reactive gas distribution
US6123864A (en) 1993-06-02 2000-09-26 Applied Materials, Inc. Etch chamber
CA2126731A1 (en) * 1993-07-12 1995-01-13 Frank Jansen Hollow cathode array and method of cleaning sheet stock therewith
US5298103A (en) * 1993-07-15 1994-03-29 Hughes Aircraft Company Electrode assembly useful in confined plasma assisted chemical etching
US5588827A (en) * 1993-12-17 1996-12-31 Brooks Automation Inc. Passive gas substrate thermal conditioning apparatus and method
CN1137296A (zh) * 1993-12-17 1996-12-04 布鲁克斯自动化公司 加热或冷却晶片的设备
US5665640A (en) * 1994-06-03 1997-09-09 Sony Corporation Method for producing titanium-containing thin films by low temperature plasma-enhanced chemical vapor deposition using a rotating susceptor reactor
US5609720A (en) * 1995-09-29 1997-03-11 Lam Research Corporation Thermal control of semiconductor wafer during reactive ion etching
JP4526136B2 (ja) * 1998-06-08 2010-08-18 株式会社日立国際電気 被処理物搬送装置、半導体製造装置及び被処理物の処理方法
US7780867B1 (en) 1999-10-01 2010-08-24 Novellus Systems, Inc. Edge bevel removal of copper from silicon wafers
JP2001127041A (ja) * 1999-10-26 2001-05-11 Matsushita Electric Ind Co Ltd 基板のプラズマ処理装置およびプラズマ処理方法
US6576202B1 (en) * 2000-04-21 2003-06-10 Kin-Chung Ray Chiu Highly efficient compact capacitance coupled plasma reactor/generator and method
WO2001083852A1 (en) * 2000-04-28 2001-11-08 Tokyo Electron Limited Method and apparatus for distributing gas within high density plasma process chamber to ensure uniform plasma
US6531069B1 (en) 2000-06-22 2003-03-11 International Business Machines Corporation Reactive Ion Etching chamber design for flip chip interconnections
JP4724353B2 (ja) 2000-07-26 2011-07-13 東京エレクトロン株式会社 半導体基板のための高圧処理チャンバー
AU2001288232A1 (en) * 2000-08-10 2002-02-25 Tokyo Electron Limited Method and apparatus for tuning a plasma reactor chamber
AU2002211730A1 (en) * 2000-10-16 2002-04-29 Tokyo Electron Limited Plasma reactor with reduced reaction chamber
US6800173B2 (en) * 2000-12-15 2004-10-05 Novellus Systems, Inc. Variable gas conductance control for a process chamber
US6630201B2 (en) * 2001-04-05 2003-10-07 Angstron Systems, Inc. Adsorption process for atomic layer deposition
JP4250375B2 (ja) * 2001-05-15 2009-04-08 キヤノン株式会社 成膜装置及び電子源の製造装置並びにそれらを用いた成膜方法及び電子源の製造方法
WO2003005435A1 (en) * 2001-07-05 2003-01-16 Tokyo Electron Limited Substrate treating device and substrate treating method, substrate flattening method
KR100452318B1 (ko) * 2002-01-17 2004-10-12 삼성전자주식회사 압력조절시스템 및 이를 이용하는 압력조절방법
US7387868B2 (en) 2002-03-04 2008-06-17 Tokyo Electron Limited Treatment of a dielectric layer using supercritical CO2
KR100426816B1 (ko) * 2002-07-31 2004-04-14 삼성전자주식회사 진공압조절장치가 개선된 플라즈마 처리장치
DE10239083B4 (de) * 2002-08-26 2009-09-03 Schott Ag Vorrichtung zum Versorgen einer Prozesskammer mit fluiden Medien und deren Verwendung
US20030047536A1 (en) * 2002-10-02 2003-03-13 Johnson Wayne L. Method and apparatus for distributing gas within high density plasma process chamber to ensure uniform plasma
US7557362B2 (en) * 2004-02-04 2009-07-07 Veeco Instruments Inc. Ion sources and methods for generating an ion beam with a controllable ion current density distribution
US8158016B2 (en) * 2004-02-04 2012-04-17 Veeco Instruments, Inc. Methods of operating an electromagnet of an ion source
US7021635B2 (en) * 2003-02-06 2006-04-04 Tokyo Electron Limited Vacuum chuck utilizing sintered material and method of providing thereof
US7225820B2 (en) * 2003-02-10 2007-06-05 Tokyo Electron Limited High-pressure processing chamber for a semiconductor wafer
US7077917B2 (en) * 2003-02-10 2006-07-18 Tokyo Electric Limited High-pressure processing chamber for a semiconductor wafer
US7232766B2 (en) * 2003-03-14 2007-06-19 Lam Research Corporation System and method for surface reduction, passivation, corrosion prevention and activation of copper surface
US7217649B2 (en) * 2003-03-14 2007-05-15 Lam Research Corporation System and method for stress free conductor removal
US7009281B2 (en) * 2003-03-14 2006-03-07 Lam Corporation Small volume process chamber with hot inner surfaces
US7078344B2 (en) * 2003-03-14 2006-07-18 Lam Research Corporation Stress free etch processing in combination with a dynamic liquid meniscus
US7270137B2 (en) 2003-04-28 2007-09-18 Tokyo Electron Limited Apparatus and method of securing a workpiece during high-pressure processing
US20050035514A1 (en) * 2003-08-11 2005-02-17 Supercritical Systems, Inc. Vacuum chuck apparatus and method for holding a wafer during high pressure processing
US20050067002A1 (en) * 2003-09-25 2005-03-31 Supercritical Systems, Inc. Processing chamber including a circulation loop integrally formed in a chamber housing
US7380984B2 (en) * 2005-03-28 2008-06-03 Tokyo Electron Limited Process flow thermocouple
US7767145B2 (en) * 2005-03-28 2010-08-03 Toyko Electron Limited High pressure fourier transform infrared cell
US20060225772A1 (en) * 2005-03-29 2006-10-12 Jones William D Controlled pressure differential in a high-pressure processing chamber
US7494107B2 (en) * 2005-03-30 2009-02-24 Supercritical Systems, Inc. Gate valve for plus-atmospheric pressure semiconductor process vessels
EP1715504A3 (de) * 2005-04-19 2011-05-04 Horiba, Ltd. Bohrvorrichtung und -verfahren für Glimmentladung
US8100081B1 (en) 2006-06-30 2012-01-24 Novellus Systems, Inc. Edge removal of films using externally generated plasma species
JP2008192642A (ja) * 2007-01-31 2008-08-21 Tokyo Electron Ltd 基板処理装置
US9732416B1 (en) 2007-04-18 2017-08-15 Novellus Systems, Inc. Wafer chuck with aerodynamic design for turbulence reduction
US8039052B2 (en) * 2007-09-06 2011-10-18 Intermolecular, Inc. Multi-region processing system and heads
US8252114B2 (en) * 2008-03-28 2012-08-28 Tokyo Electron Limited Gas distribution system and method for distributing process gas in a processing system
US8849585B2 (en) * 2008-06-26 2014-09-30 Lam Research Corporation Methods for automatically characterizing a plasma
US8547085B2 (en) * 2008-07-07 2013-10-01 Lam Research Corporation Plasma-facing probe arrangement including vacuum gap for use in a plasma processing chamber
KR101606736B1 (ko) 2008-07-07 2016-03-28 램 리써치 코포레이션 플라즈마 프로세싱 챔버에서 플라즈마 불안정성을 검출하기 위한 패시브 용량성-결합된 정전식 (cce) 프로브 장치
CN102084474B (zh) * 2008-07-07 2012-11-14 朗姆研究公司 在等离子体处理室中检测去夹紧的电容耦合静电(cce)探针装置及其方法
CN102084472B (zh) * 2008-07-07 2013-07-03 朗姆研究公司 用于表征等离子体处理室内的膜的射频偏置电容耦合静电(rfb-cce)探针装置
TWI511622B (zh) 2008-07-07 2015-12-01 Lam Res Corp 用來偵測電漿處理腔室中之原位電弧事件的被動電容耦合靜電探針裝置
CN102084473B (zh) 2008-07-07 2014-10-22 朗姆研究公司 用于检测等离子处理室中激发步骤的电容耦合静电(cce)探针装置及其方法
US8419964B2 (en) * 2008-08-27 2013-04-16 Novellus Systems, Inc. Apparatus and method for edge bevel removal of copper from silicon wafers
JP5075793B2 (ja) * 2008-11-06 2012-11-21 東京エレクトロン株式会社 可動ガス導入構造物及び基板処理装置
US8172646B2 (en) * 2009-02-27 2012-05-08 Novellus Systems, Inc. Magnetically actuated chuck for edge bevel removal
JP5643528B2 (ja) * 2009-03-30 2014-12-17 東京エレクトロン株式会社 基板処理装置
JP5567392B2 (ja) * 2010-05-25 2014-08-06 東京エレクトロン株式会社 プラズマ処理装置
JP5902896B2 (ja) * 2011-07-08 2016-04-13 東京エレクトロン株式会社 基板処理装置
US9881788B2 (en) 2014-05-22 2018-01-30 Lam Research Corporation Back side deposition apparatus and applications
US10403515B2 (en) * 2015-09-24 2019-09-03 Applied Materials, Inc. Loadlock integrated bevel etcher system
US10954594B2 (en) * 2015-09-30 2021-03-23 Applied Materials, Inc. High temperature vapor delivery system and method
US10358721B2 (en) * 2015-10-22 2019-07-23 Asm Ip Holding B.V. Semiconductor manufacturing system including deposition apparatus
CN110600355B (zh) * 2018-06-13 2021-12-24 财团法人工业技术研究院 等离子体处理装置
JP2023509451A (ja) 2020-01-03 2023-03-08 ラム リサーチ コーポレーション 裏面反り補償堆積のステーション間制御
CN115053325A (zh) 2020-01-30 2022-09-13 朗姆研究公司 用于局部应力调节的uv固化

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4426274A (en) * 1981-06-02 1984-01-17 International Business Machines Corporation Reactive ion etching apparatus with interlaced perforated anode
EP0027578B1 (de) * 1979-10-17 1984-09-26 Texas Instruments Incorporated Radiofrequenzplasma-Ätzapparat mit einer Elektrode und Verfahren zum Ätzen unter Verwendung eines solchen Apparats
DE3633386A1 (de) * 1986-10-01 1988-04-14 Leybold Ag Verfahren und vorrichtung zum behandeln von substraten im vakuum
EP0115970B1 (de) * 1983-01-05 1988-06-01 Commissariat A L'energie Atomique Gefäss für die Bearbeitung, insbesondere Ätzung von Substraten durch das Verfahren des reaktiven Plasma
US4771730A (en) * 1986-09-12 1988-09-20 Kabushiki Kaisha Tokuda Seisakusho Vacuum processing apparatus wherein temperature can be controlled

Family Cites Families (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4209357A (en) * 1979-05-18 1980-06-24 Tegal Corporation Plasma reactor apparatus
US4209379A (en) * 1979-06-18 1980-06-24 Texasgulf Canada Ltd. Cathode stripping system
US4514636A (en) * 1979-09-14 1985-04-30 Eaton Corporation Ion treatment apparatus
US4261762A (en) * 1979-09-14 1981-04-14 Eaton Corporation Method for conducting heat to or from an article being treated under vacuum
DE2950875A1 (de) * 1979-12-18 1981-07-02 Bayer Ag, 5090 Leverkusen Gegenstromverfahren zur behandlung von fluessigkeiten mit adsorptionsmitteln und vorrichtung zur durchfuehrung das verfahrens
JPS57149734A (en) * 1981-03-12 1982-09-16 Anelva Corp Plasma applying working device
JPS59175125A (ja) * 1983-03-24 1984-10-03 Toshiba Corp ドライエツチング装置
JPS6050923A (ja) * 1983-08-31 1985-03-22 Hitachi Ltd プラズマ表面処理方法
US4654120A (en) * 1985-10-31 1987-03-31 International Business Machines Corporation Method of making a planar trench semiconductor structure
US4705521A (en) * 1986-08-22 1987-11-10 Eastman Kodak Company Process for reheating dye-receiving element containing stabilizer

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0027578B1 (de) * 1979-10-17 1984-09-26 Texas Instruments Incorporated Radiofrequenzplasma-Ätzapparat mit einer Elektrode und Verfahren zum Ätzen unter Verwendung eines solchen Apparats
US4426274A (en) * 1981-06-02 1984-01-17 International Business Machines Corporation Reactive ion etching apparatus with interlaced perforated anode
EP0115970B1 (de) * 1983-01-05 1988-06-01 Commissariat A L'energie Atomique Gefäss für die Bearbeitung, insbesondere Ätzung von Substraten durch das Verfahren des reaktiven Plasma
US4771730A (en) * 1986-09-12 1988-09-20 Kabushiki Kaisha Tokuda Seisakusho Vacuum processing apparatus wherein temperature can be controlled
DE3633386A1 (de) * 1986-10-01 1988-04-14 Leybold Ag Verfahren und vorrichtung zum behandeln von substraten im vakuum

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4132730A1 (de) * 1990-10-03 1992-04-09 Mitsubishi Electric Corp Verfahren und vorrichtung zum herstellen von feinstrukturen
US5228940A (en) * 1990-10-03 1993-07-20 Mitsubishi Denki Kabushiki Kaisha Fine pattern forming apparatus
US5292401A (en) * 1990-10-03 1994-03-08 Mitsubishi Denki Kabushiki Kaisha Method of forming a fine pattern
EP0777259A1 (de) * 1995-11-29 1997-06-04 Applied Materials, Inc. Gerät zum Transportieren eines Fluids an einen Verwendungsort

Also Published As

Publication number Publication date
US5009738A (en) 1991-04-23

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3914065A1 (de) Vorrichtung zur durchfuehrung von plasma-aetzverfahren
DE3889649T2 (de) Ätzverfahren und -gerät.
DE69124411T2 (de) Vorrichtung zur Kontrolle der Kontaminierung in einen mit einer Spannung betriebenen Elektroden versehenen Gerät
DE69420774T2 (de) Kontrolle der Kontamination in einem Plasma durch Ausgestaltung des Plasmaschildes unter Verwendung von Materialien mit verschiedenen RF-Impedanzen
DE3114466C2 (de) Ionenimplantationssystem
DE69827310T2 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Herstellen von Dünnschichten mittels reaktiver Kathodenzerstäubung
DE3751333T2 (de) Verfahren zum Entfernen von Photoresists auf Halbleitersubstraten.
DE69130897T2 (de) Vakuum-Behandlungsverfahren und Vorrichtung
DE69713080T2 (de) Apparatur zur gleichmässigen verteilung von plasma
DE2703659C2 (de) Ätzvorrichtung zum Ätzen eines Objekts unter Verwendung von Plasma
DE112008002015B4 (de) Weiterentwickelte Bearbeitungskammer für mehrere Werkstücke und Verfahren zu deren Erzeugung
DE2513034C2 (de) Vorrichtung zur Herstellung von dotierten dünnen Halbleiterschichten
DE69411307T2 (de) CVD Kammer
DE69524841T2 (de) Reaktoren zum Behandeln von Substraten
DE3140611C2 (de)
DE69028180T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Ätzen
DE2656723C3 (de) Vorrichtung zur Behandlung von Werkstücken im Vakuum
DE3752042T2 (de) Plasmaätzvorrichtung mit Magnetfeldverstärkung
DE102009012878A1 (de) Schauerkopf und Substratbearbeitungsvorrichtung
EP0021140A1 (de) Ionenquelle in einer Vakuumkammer und Verfahren zum Betrieb derselben
CH652148A5 (de) Vorrichtung zum beschichten von plaettchen.
DE69020264T2 (de) Ätzkammer mit gasdispersionsmembran.
EP0089382B1 (de) Plasmareaktor und seine Anwendung beim Ätzen und Beschichten von Substraten
DE3507337A1 (de) Vorrichtung zur durchfuehrung von prozessen im vakuum
DE69504716T2 (de) System zum Behandeln und zum Handhaben von Substraten für Flachdisplays

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
8139 Disposal/non-payment of the annual fee