DE3913031A1 - Drucksensor - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Drucksensor, der insbesondere
eine hohe Empfindlichkeit hat und genau den Druck eines unter
hohem Druck stehenden Fluids erfassen kann.
Ein bekannter Drucksensor für diesen Zweck umfaßt ein zylin
drisches Gehäuse mit einem Innenraum, einen zylindrischen
Sensorkörper, der im Innenraum des Gehäuses vorgesehen ist
und einen Hohlraum aufweist, dessen eines Ende geschlossen
ist, eine Membran, die am geschlossenen Ende des Hohlraums
vorgesehen ist, und einen Dehnungsmeßstreifen aus einem Halblei
termaterial oder einem ähnlichen Material, der auf einer Flä
che des geschlossenen Endes des Hohlraums angebracht ist, die
derjenigen Fläche gegenüberliegt, die dem Druck ausgesetzt
ist.
Der oben beschriebene Drucksensor wird dazu benutzt, einen
Druck zu messen, indem ein unter Druck stehendes Medium in
den Hohlraumteil vom offenen Ende des Sensorkörpers eintreten
gelassen wird, das auf die Membran einwirkt, wobei der Druck
am Sensorkörper unter Verwendung des Dehnungsmeßstreifens er
faßt wird, um das Maß an Dehnung an der Membran zu messen.
Bei einem derartigen Drucksensor ist der zwischen dem Sensor
körper und dem Gehäuse gebildete Kontaktteil gewöhnlich ver
schweißt, so daß Schwierigkeiten, wie beispielsweise eine Ab
nahme der Dichtigkeit des geschweißten Bereiches aufgrund einer
Korrosion, ein Bruch des geschweißten Bereiches aufgrund des
hohen Druckes, der am gesamten Sensorkörper, insbesondere dann
liegt, wenn ein unter hohem Druck stehendes Fluid gemessen
wird, und eine Verschiebung des Sensorkörpers oder im
schlimmsten Fall ein Lösen des Sensorkörpers vom Gehäuse auf
treten, so daß diese Art eines Drucksensors dann nicht zu
verlässig ist, wenn sie zum Messen des Druckes eines unter
hohem Druck stehenden Fluides verwandt wird, da unsichere
Dichtigkeitsverhältnisse auftreten, die den Sensor unzuverlässig
machen.
Durch die Erfindung soll daher ein Drucksensor geschaffen wer
den, der einen hohen Druck mit hoher Zuverlässigkeit erfassen
kann.
Dazu umfaßt der erfindungsgemäße Drucksensor ein Gehäuse mit
einem Innenraum und einen Sensorkörper, der im Inneren des In
nenraums des Gehäuses angeordnet und mit einem Hohlraum verse
hen ist, dessen eines Ende offen und dessen anderes Ende ge
schlossen ist, so daß ein Druckeinführungsteil darin gebildet
ist. Das geschlossene Ende des Hohlraumes weist einen Teil
mit geringer Stärke auf, der eine Membran zur Aufnahme des
Druckes bildet. Ein Halbleiterplättchen, das einen Dehnungs
meßstreifen enthält, ist auf einer Fläche des geschlossenen
Endes des Hohlraums angebracht, die der Fläche gegenüberliegt,
an der der Druck liegt. Dieser Drucksensor zeichnet sich wei
terhin dadurch aus, daß der Sensorkörper an einem Teil,der
wenigstens das geschlossene Ende einschließt, verjüngt ist und
einen Durchmesser hat, der kleiner als der des übrigen Teils
des Sensorkörpers ist, wobei eine Schulter dazwischen ausge
bildet ist. Der Sensorkörper ist fest mit dem Innenraum des
Gehäuses über einen Kontakt zwischen seiner Schulter und ei
nem Anschlag, der im Inneren des Innenraums des Gehäuses
vorgesehen ist, und über einen Kontakt zwischen seiner Außenflä
che und der entsprechenden Innenfläche des Innenraums des Ge
häuses verbunden.
Bei dem erfindungsgemäßen Sensor ist das Halbleiterplättchen
mit einem Dehnungsmeßstreifen versehen, der beispielsweise
ein piezoelektrisches Element oder ein Piezowiderstandselement ist.
Die Schulter des Sensorkörpers kann weiterhin in Form einer
Stufe oder eines konischen Teils ausgebildet sein.
Gemäß der Erfindung ist der Sensorkörper fest am Gehäuse an
gebracht und liegt die an der Außenfläche des Sensorkörpers
vorgesehene Schulter am Anschlag an, der von der Innenfläche
des Gehäuses vorsteht. Der Sensorkörper wird daher nicht ver
schoben, wenn ein unter hohem Druck stehendes Fluid in den
Sensorkörper durch den Druckeinführungsteil eingeführt wird.
Selbst wenn weiterhin der Kontakt zwischen dem Sensorkörper
und dem Gehäuse aufgrund eines übermäßig hohen Druckes unter
brochen wird, der in den Sensorkörper eingeführt wird, wird
der Sensorkörper nicht vom Gehäuse gelöst, so daß der dichte
Abschluß gegenüber dem unter hohem Druck stehenden Fluid, und
somit die Sicherheit des Sensors, merklich erhöht sind und
der Drucksensor dazu benutzt werden kann, den Druck eines un
ter hohem Druck stehenden Fluids mit hoher Zuverlässigkeit zu
messen.
Im folgenden werden anhand der zugehörigen Zeichnung besonders
bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung näher beschrie
ben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schnittansicht eines ersten Ausfüh
rungsbeispiels des erfindungsgemäßen Sen
sors,
Fig. 2 in einer Teilschnittansicht die Verbindung
zwischen dem Halbleiterplättchen und dem
Sensorkörper,
Fig. 3 eine Draufsicht auf ein erstes Ausführungs
beispiel eines Halbleiterplättchens, das
bei dem erfindungsgemäßen Sensor verwandt
wird,
Fig. 4 eine schematische Ansicht der Bauteile des
in Fig. 3 dargestellten Halbleiterplättchens
und deren Verdrahtung,
Fig. 5 das Blockdiagramm eines Beispiels eines
Verbindungsverfahrens gemäß der Erfindung,
Fig. 6 die Schnittansicht eines zweiten Ausfüh
rungsbeispiels des erfindungsgemäßen Druck
sensors,
Fig. 7 die Schnittansicht eines dritten Ausfüh
rungsbeispiels des erfindungsgemäßen Druck
sensors,
Fig. 8 in einer Teilschnittansicht die Verbindung
zwischen dem Halbleiterplättchen und dem
Sensorkörper,
Fig. 9A eine Draufsicht auf ein viertes Ausführungs
beispiel des erfindungsgemäßen Drucksensors,
Fig. 9B eine Schnittansicht des in Fig. 9A darge
stellten Drucksensors, und
Fig. 10 eine Schnittansicht des in Fig. 9B darge
stellten Drucksensors, wenn dieser mit dem
Hauptkörper einer Vorrichtung verbunden
ist, die das unter hohem Druck stehende
Fluid enthält.
Fig. 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel des erfindungsge
mäßen Drucksensors mit einem Gehäuse 1, das zylindrisch ge
formt ist und eine Öffnung aufweist, die einen Innenraum 101
am mittleren Teil bildet. Der äußere Teil der oberen Hälfte
des Gehäuses hat einen großen Durchmesser und ist im Quer
schnitt hexagonal geformt. Ein Paßschraubengewinde 12 ist auf
der Außenfläche der unteren Hälfte des Gehäuses 1 vorgesehen.
Wie es in Fig. 1 dargestellt ist, ist ein Sensorkörper 2 in den
Innenraum 101 des Gehäuses 1 eingesetzt, wobei dieser Sensor
körper 2 mit einem Hohlraum 102 versehen ist, dessen eines
Ende 104 offen und dessen anderes Ende 103 geschlossen ist, um
einen Druckeinführungsteil des Sensorkörpers 2 zu bilden.
Es ist weiterhin eine Schulter 22 an der Außenfläche um den
mittleren Teil des Sensorkörpers 2 herum ausgebildet, um den
den Sensorkörper 2 in zwei Teile, nämlich eine obere Hälfte
105, die das geschlossene Ende des Hohlraums 102 von der Mit
te des Sensorkörpers 2 aus umgibt, und eine untere Hälfte
108 zu unterteilen. Die obere Hälfte 105 des Sensorkörpers 2
hat einen kleineren Durchmesser als die untere Hälfte 108, so
daß ein verjüngter Teil des Sensorkörpers 2 gebildet ist.
Ein Anschlag 11 ist in Form einer Nase vorgesehen, die von der
Innenfläche des Innenraumes des Gehäuses 1 beispielsweise an
einer Stelle nahe dem oberen Ende des Innenraumes 101 vor
steht, so daß eine Bewegung des Sensorkörpers 2 dadurch un
terbrochen wird, daß die Schulter 22 an den Anschlag 11 an
schlägt.
Die Außenfläche der unteren Hälfte 108 des Sensorkörpers 2
mit größerem Durchmesser ist hermetisch dicht mit der Innen
fläche des Innenraumes 101 des Gehäuses 1 durch eine Nickel
lötschicht 5 verbunden, die dazwischen ausgebildet ist.
Der Sensorkörper 2 besteht vorzugsweise aus einer Fe-Ni-Co-
Legierung mit einem niedrigen Wärmeausdehnungskoeffizienten,
wobei das geschlossene Ende 103 in der Mitte mit einem Teil
110 mit geringer Stärke versehen ist, der als Membran 21
wirkt, an der der zu messende Druck liegt.
Wie es in Fig. 2 dargestellt ist, ist eine oxidierte Schicht
23 nach einem Oxidationsverfahren über der gesamten oberen
Außenfläche der Membran 21 ausgebildet und ist ein Halbleiter
plättchen 3 auf der oxidierten Schicht 23 vorgesehen, wobei
eine Glasschicht 24 mit einem niedrigen Schmelzpunkt dazwi
schen angeordnet ist. Wie es weiterhin in Fig. 1 dargestellt
ist, sind die zum Messen eines Druckes am Plättchen 3 be
nutzten Bauteile elektrisch über einen Draht 6 mit Elektroden
verbunden, die auf einem ringartigen keramischen Substrat 4
vorgesehen sind, das beispielsweise auf der oberen Außenflä
che des Gehäuses 1 angeordnet ist und das Plättchen 3 umgibt.
Ein keramisches Substrat 7, auf dem eine integrierte Schal
tung zur Verarbeitung der Ausgangssignale des Halbleiter
plättchens 3 ausgebildet ist, ist weiterhin auf dem Halblei
terplättchen 3 vorgesehen, und die integrierte Signalverar
beitungsschaltung auf dem Substrat 7 ist mit Elektroden auf
dem Substrat 4 über Stifte 71 verbunden, die das keramische
Substrat 7 über dem Plättchen 3 halten.
Eine zylindrische Abdeckung 8 ist mit der oberen Außenfläche
des Gehäuses 1 verbunden, und ein Halter 81 ist hermetisch
dicht in eine Öffnung am oberen Ende der Abdeckung 8 gepaßt.
Ein Leitungsdraht 72, der vom Substrat 7 ausgeht, tritt somit
durch den Halter 81 hindurch und verläuft vom Drucksensor nach
außen.
Ein Dichtungsring 82 und ein Dichtungsharz 83 sind in die Ab
deckung 8 eingesetzt und eingefüllt, um den Halter 81 herme
tisch dicht darin zu halten.
Das bei dem erfindungsgemäßen Drucksensor benutzte Halbleiter
plättchen 3 dient als Druckmesser und kann beispielsweise aus
einem Dehnungsmeßstreifen, wie einem Halbleiterdehnungsmeß
streifen, oder ähnlichem bestehen. Bei dem erfindungsgemäßen
Drucksensor kann das Halbleiterplättchen 3 selbst ein Halb
leiterdehnungsmeßstreifen sein.
Der Aufbau eines Halbleiterplättchens für den erfindungsge
mäßen Drucksensor ist in Fig. 3 dargestellt. Mehrere Dehnungs
meßstreifen, beispielsweise die in Fig. 3 dargestellten Elemen
te 31, 32, 33 und 34 aus einem P-leitenden Halbleiter sind auf
der Oberfläche eines Siliziumsubstrates durch Dotieren von
Bor in das Siliziumsubstrat ausgebildet. Wie es in Fig. 3 dar
gestellt ist, sind die Elemente 31 und 33 am oberen Teil in
der Mitte der Membran 21 angeordnet, während die Elemente 32
und 34 am oberen Teil des Außenrandes der Membran 21 vorgese
hen sind. Diese Elemente 31 bis 34 sind über Leitungsdrähte
verbunden, und nicht dargestellte Elektroden sind auf dem Si
liziumsubstrat ausgebildet, um die in Fig. 4 dargestellte
Brückenschaltung zu bilden.
Der Zusammenbau des Sensorkörpers 2 und des Gehäuses 1 und
der Kontakt zwischen dem Gehäuse und dem Halbleiterplättchen
3 werden nach dem in Fig. 5 dargestellten Verfahren bewirkt.
Wie es in Fig. 5 dargestellt ist, wird zunächst die Außenflä
che des Sensorkörpers 2 durch ein Säurereinigungsverfahren
entfettet und anschließend vernickelt. Dann erfolgt eine Ent
kohlungsbehandlung zum Entkohlen der Oberfläche des Sensor
körpers 2 bei einer Temperatur von 800 bis 1100°C über etwa
1 Stunde in einer Atmosphäre aus einem Mischgas, das aus H2-Gas
und N2-Gas mit einer reduzierenden oder leicht reduzieren
den Charakteristik beim Zuführen von Wasserdampf besteht.
Danach wird der behandelte Sensorkörper 2 in das Gehäuse 1
eingesetzt und werden die Kontaktteile verlötet, d.h. wird
ein Nickellötmittel in den Zwischenraum zwischen dem Gehäuse
1 und dem Sensorkörper 2 eingefüllt und auf eine Temperatur
zwischen 1000 und 1100°C unter einem Vakuum erhitzt.
Bei der Ausführung dieses Verfahrens wird vorzugsweise ein
Zwischenraum 112 zwischen der Außenfläche des oberen Teils
105 des Sensorkörpers 2 und der Innenfläche 100 des Innen
raums 101 des Gehäuses 1 gebildet, um zu vermeiden, daß
Spannungen oder Dehnungen aufgrund dieser Behandlung die Membran
21 beeinflussen.
Der in dieser Weise in einem Stück mit dem Gehäuse 1 durch
Löten ausgebildete Sensorkörper 2 wird einer Säurebehandlung
unterworfen, woraufhin eine Oxidschicht 23 mit einer Stärke
von 1,5 bis 5,5 Micrometer darauf dadurch ausgebildet wird,
daß der Sensorkörper 2 10 Minuten lang bei 800°C oder 0,5 Mi
nuten lang bei 1000°C einer O2-Atmosphäre ausgesetzt wird.
Anschließend wird die Glasschicht 24 dadurch ausgebildet, daß
zunächst eine Glaspaste, die dadurch erhalten wird, daß
beispielsweise Glasteilchen in einem organischen Lösungsmit
tel gemischt werden, auf die Oxidschicht aufgedruckt wird und
ein Vorheizen des Glases auf etwa 450°C erfolgt, um die Stär
ke der Glasschicht auf 40 bis 60 Mikrometer herabzusetzen,
und schließlich die in dieser Weise gebildete Glasschicht 24
auf etwa 450°C erhitzt wird, während der Halbleiter 3 darauf
angeordnet wird, um den Halbleiter 3 fest mit dem Sensorkör
per 2 zu verbinden.
Wenn bei einem Drucksensor mit dem oben beschriebenen Aufbau
die Membran 21 durch einen daran liegenden Druck verformt
wird, werden Dehnungsspannungen am Halbleiterplättchen 3
erzeugt, das in einem Stück an der Membran 21 angebracht ist,
und ändert sich der Widerstand der Dehnungsmeßelemente 31
und 33 auf dem Halbleiterplättchen in starkem Umfang, so daß
Ausgangssignale erzeugt werden, die dem anliegenden Druck ent
sprechen. Der Drucksensor ist hochempfindlich, was eine ge
naue Messung eines Druckes eines unter hohem Druck stehenden
Fluides möglich macht.
Dabei wird der Verbindungsteil zwischen dem Sensorkörper 2 und
dem Gehäuse 1 einer hohen Belastung aufgrund des Druckes aus
gesetzt, der darauf durch das auf hohem Druck befindliche
Fluid ausgeübt wird, bei dem erfindungsgemäßen Sensor sind
jedoch ein Verschieben und Lösen des Sensorkörpers 2 vom Ge
häuse 1 verhindert, da der Sensorkörper 2 fest und hermetisch
dicht am Gehäuse durch Löten angebracht ist und der Sensor
körper 2 im Gehäuse 1 dadurch gehalten wird, daß die Schulter
22 am Anschlag 11 anliegt.
Da weiterhin der Verbindungsteil zwischen dem Gehäuse 1 und
dem Sensorkörper 2 durch Löten gebildet ist, muß das offene
Ende 108 des Sensorkörpers 2 nicht bis zum Eingang 111 des
Innenraumes 110 des Gehäuses 1 ausgedehnt werden, was die
Herstellungskosten verringert, da die Gesamtgröße des Sensor
körpers 2 geringer ist.
Bei diesem Ausführungsbeispiel kann irgendein Druckmeßelement,
beispielsweise ein piezoelektrischer Dehnungsmeßstreifen oder
ein Piezowiderstandsmeßstreifen anstelle des Halbleiterdeh
nungsmeßelementes verwandt werden.
Obwohl bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel die an der
Außenfläche des Sensorkörpers 2 vorgesehene Schulter 22 stu
fenförmig ausgebildet ist, kann diese Schulter 22 auch eine
konische Form oder eine Kombination aus einer Stufe und einer
konischen Form haben.
Wie es oben beschrieben wurde, ist der Sensorkörper 2 gemäß
der Erfindung mit einem verjüngten oberen Teil 105 versehen,
der wenigstens den geschlossenen Endabschnitt 103 einschließt,
da die Schulter 22 ausgebildet ist, wobei dieser Teil einen
Durchmesser hat, der kleiner als der des unteren Teils 108
ist.
Bei dem obigen Ausführungsbeispiel der Erfindung ist vorzugs
weise der Außendurchmesser des verjüngten oberen Teils 105
des Sensorkörpers 2 kleiner als der Innendurchmesser des In
nenraumes 101 des Gehäuses 1, in den der verjüngte obere Teil
105 eingepaßt ist, so daß ein Zwischenraum 112 zwischen der
Außenfläche des verjüngten oberen Teils 105 und der Innenflä
che des Innenraumes 101 des Gehäuses 1 gebildet ist.
Im folgenden wird anhand von Fig. 6 ein zweites Ausführungs
beispiel der Erfindung beschrieben.
In Fig. 6 ist der verjüngte obere Teil 105 des Sensorkörpers 2
mit einer konischen Schulter 22 zwischen dem verjüngten oberen
Teil 105 und dem unteren Teil 108 versehen, wobei diese Schul
ter 22 an einem Anschlag 11 anliegt, der von der Innenfläche
106 des Innenraumes 101 des Gehäuses 1 vorsteht.
Eine Nut 25 ist im Sensorkörper 2 ausgebildet, und ein O-Ring
26 ist darin eingesetzt, um den Zwischenraum zwischen
dem Gehäuse 1 und dem Sensorkörper 2 dicht abzuschließen.
Bei diesem Ausführungsbeispiel verläuft der untere Teil 108
des Sensorkörpers 2 bis zum offenen Ende 111 des Gehäuses
und steht der Umfangsrand des untersten Teils des Sensorkör
pers 2 vor, um einen Flansch 27 zu bilden, der an einem
Flansch 13 durch Schweißen befestigt ist, der am Umfangsrand
des untersten Teils des Gehäuses 1 vorgesehen ist.
Da bei dem oben beschriebenen Aufbau der Zwischenraum
zwischen dem Sensorkörper 2 und dem Gehäuse 1 zweifach,
nämlich durch den O-Ring 26 und durch Schweißen abgedichtet
ist, bleibt der Dichtzustand selbst dann aufgrund des O-Rin
ges 26 erhalten, wenn der geschweißte Teil brechen sollte.
Bei dem obigen Ausführungsbeispiel ist die Nut 25 nur im un
teren Teil 108 des Sensorkörpers 2 mit größerem Durchmesser
ausgebildet, diese Nut 25 kann jedoch auch im verjüngten Teil
105 oder in der Außenfläche des verjüngten Teils 105 und im
unteren Teil 108 mit großem Durchmesser ausgebildet sein, wo
bei ein O-Ring in die Nuten eingesetzt sein kann, um einen
dichten Abschluß zwischen dem Sensorkörper 2 und dem Gehäuse
1 zu bilden.
Im folgenden wird anhand der Fig. 7 und 8 ein drittes Aus
führungsbeispiel der Erfindung beschrieben.
Wie es in Fig. 7 dargestellt ist, ist der obere verjüngte
Teil 105 des Sensorkörpers 2 mit einem konischen Schulter
teil 22 zwischen dem verjüngten oberen Teil 105 und dem unte
ren Teil 108 versehen. Der untere Teil 28 des Sensorkörpers
2 ist gleichfalls konisch geformt.
Ein Druckeinleitungsrohr 92, dessen eines Ende eine konische
Form 9 hat und dessen anderes, nicht dargestelltes Ende mit
einem das zu messende Medium enthaltenden Körper verbunden
ist, ist gleichfalls im Inneren des Gehäuses 1 vorgesehen, wie
es in Fig. 8 dargestellt ist, und der Sensorkörper 2 ist fest
mit der Innenfläche 106 des Innenraumes 101 des Gehäuses
und in Kontakt mit dem konischen Endabschnitt 9 des Rohres
92 verbunden. Das konische Ende 9 ist gegen das konische En
de 28 des Sensorkörpers 2 über eine Schraubenmuffe 91 mit
Außengewinde gedrückt, die auf der Außenfläche des Rohres 92
vorgesehen ist, um das konische Ende 9 über ein Schraubenge
winde 12 zu befestigen.
Wie es in Fig. 8 dargestellt ist, ist die Innenfläche 106 des
unteren Teils des Gehäuses 1 nämlich mit einem Schraubenge
winde versehen, um die Muffe 91 zu befestigen, so daß die
Muffe 91 in den Innenraum 101 des Gehäuses 1 vom unteren Ende
her eingesetzt und eingeschraubt wird, wodurch der Sensorkör
per 2 dicht und fest an der Innenfläche des Gehäuses 1 durch
die Muffe 91 angebracht wird, während der konische Teil 9 des
Rohres 92 dazwischen liegt, und gleichzeitig der Zwischenraum
zwischen dem Gehäuse 1 und dem Sensorkörper 2 hermetisch
dicht abgeschlossen wird.
Im folgenden wird anhand der Fig. 9 und 10 ein viertes Ausfüh
rungsbeispiel der Erfindung beschrieben.
Fig. 9A zeigt eine Draufsicht und Fig. 9B zeigt eine Schnittan
sicht dieses vierten Ausführungsbeispiels des erfindungsge
mäßen Drucksensors.
Wie es in Fig. 9B dargestellt ist, ist das Gehäuse 1 in einem
Stück mit einem Flansch 135 ausgebildet und ist die Außenflä
che des Sensorskörpers 2 mit einem konischen vorstehenden
Teil 12 versehen, der an einem konischen Anschlag 11 anliegt,
der an der Innenfläche 106 des Innenraumes 101 des Gehäuses
vorgesehen ist.
Eine Nut 25 zur Aufnahme eines O-Ringes ist im Sensorkörper
2 oberhalb des konischen vorstehenden Teils 12 vorgesehen,
und das Halbleiterplättchen 3 ist an der oberen Außenfläche
des Sensorkörpers 2 angebracht und elektrisch über Drähte 6
mit einem keramischen Substrat 7 verbunden, das am Gehäuse
1 angebracht ist.
Die auf dem keramischen Substrat 7 ausgebildete Schaltung
ist über eine Leitung 136 durch einen Leitungsrahmen 131 mit
äußeren Bauteilen elektrisch verbunden.
Eine Abdeckung oder ein Deckel 120 ist auf das Gehäuse 1 ge
paßt, und es ist eine Dichtung über einen O-Ring 124 vorgese
hen.
Eine Platte 121 mit einer Öffnung 137 ist auf dem Deckel 102
mit einem Druckring 122 befestigt, und eine obere Platte 123
sowie ein Durchführungskondensator 132 zum Ausschalten von
Rauschsignalen oder ähnlichem sind in der Öffnung 137 ange
bracht. Der Durchführungskondensator 132 und der Leitungsrah
men 131 sind elektrisch durch Löten miteinander verbunden.
Ein Leitungshalter 125, eine Leitungsklemme 126, eine Schrau
be 127, Siliziumgel 138 zum Schützen des Siliziumplättchens
gegenüber der Atmosphäre und ein Gießmaterial 134 zum Schüt
zen der Leitung und des Durchführungskondensators 132 sind
bei diesem Ausführungsbeispiel gleichfalls vorgesehen.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Sensorkörper 2 in das
Gehäuse 1 durch Hämmern preßgepaßt, so daß sich der Sensor
körper 2 nicht drehen kann, wobei weiterhin die Nut 25 zur
Aufnahme des O-Ringes 26 verhindert, daß Spannungen aufgrund
des Hämmerns das Halbleiterplättchen beeinflussen.
Bei diesem Ausführungsbeispiel kann somit der Sensorkörper 2
in einem Kontakt mit dem Gehäuse ohne Schweißen gebracht
werden, um dadurch den Zusammenbau zu vereinfachen.
In Fig. 10 ist der erfindungsgemäße Drucksensor in einem an
einem Hauptkörper angebrachten Zustand dargestellt.
Das Gehäuse 1 ist in einem Dichtungsrohr 201 eingeschlossen,
das in den Hauptkörper 200 beispielsweise in einen Behälter
eingesetzt ist, der ein auf hohem Druck stehendes Medium ent
hält. Ein Ende des Dichtungsrohr 201 steht in Kontakt mit dem
offenen Ende des Sensorkörpers 2, der im Gehäuse 1 des Druck
sensors angeordnet ist, und das Dichtungsrohr 201 ist mit Nuten
210 und 211 in seiner Außenfläche versehen.
Dementsprechend ist der Zwischenraum zwischen dem Dichtungsrohr
201 und dem Gehäuse 1 durch einen O-Ring 204 und durch einen
Stützring 205, die in der Nut 210 vorgesehen sind, und durch
einen O-Ring 202 und einen Stützring 203 abgedichtet, die in
der Nut 210 vorgesehen sind. Der Drucksensor 1 ist fest am
Hauptkörper 200 durch Bolzen 206 und 207 mit Unterlegscheiben
208 und 209 jeweils befestigt.
Bei den obigen Ausführungsbeispielen waren die Nuten vorzugs
weise im Sensorkörper zwischen dem geschlossenen Ende des
Sensorkörpers und der Schulter vorgesehen, da dadurch die
Spannungen vermindert werden, die an der Schulter erzeugt wer
den, wenn der Sensorkörper in das Gehäuse gehämmert wird, so
daß Spannungen unterdrückt werden, die das Halbleiterplätt
chen beeinflussen könnten und die Empfindlichkeit des Sensors
erhöht wird.
Die Nuten können auch in herkömmlicher Weise ausgebildet sein,
so daß kein spezieller Arbeitsschritt für diesen Arbeitsvor
gang benötigt wird, wodurch die Herstellungskosten nicht er
höht werden.
Drucksensor mit einem Gehäuse, einem Sensorkörper
der im Inneren des Innenraums des Gehäuses ange
bracht ist und einen Hohlraum aufweist, dessen eines
Ende offen und dessen anderes Ende geschlossen ist, um einen
Druckeinführungsteil zu bilden, und dessen geschlossenes Ende
eine geringe Stärke hat, so daß es eine Membran zur Auf
nahme des Druckes bildet, und mit einem Halbleiterplättchen
das auf einer Fläche des geschlossenen Endes angebracht
ist, die der Fläche zur Aufnahme des Druckes gegen
überliegt. Der Drucksensor zeichnet sich dadurch aus, daß
der Sensorkörper an einem Teil verjüngt ausgebil
det ist, der wenigstens das geschlossene Ende einschließt und
einen Durchmesser hat, der kleiner als der des restlichen
Teils ist, und daß eine Schulter dazwischen vorgesehen
ist, wobei der Sensorkörper fest mit dem Innenraum
des Gehäuses dadurch verbunden ist, daß die Schulter
an einem Anschlagteil anliegt, der im Innenraum
des Gehäuses vorgesehen ist, und die Außenfläche in Kon
takt mit der Innenfläche des Innenraumes des Gehäuses
angeordnet ist. Der Drucksensor mit dem obigen Aufbau ist
hochempfindlich und kann genau den Druck eines Hochdruck
fluides messen, da der Sensorkörper fest an der Innen
fläche des Gehäuses angebracht ist. Der Drucksensor hat
weiterhin einen einfachen Aufbau.
Claims (10)
1. Drucksensor mit einem Gehäuse, das einen Innenraum auf
weist, einem Sensorkörper, der im Inneren des Innenraumes
des Gehäuses angebracht ist und mit einem Hohlraum als
Druckeinführungsteil versehen ist, dessen eines Ende of
fen und dessen anderes Ende geschlossen ist, wobei das
geschlossene Ende eine geringe Stärke hat, so daß es eine
Membran zur Aufnahme des Druckes bildet, und mit einem
Halbleiterplättchen, das einen Dehnungsmeßstreifen ent
hält und auf einer Oberfläche des geschlossenen Endes an
gebracht ist, die der Fläche zur Aufnahme des Druckes
gegenüberliegt,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Sensorkörper (2) an einem Teil (105) verjüngt
ausgebildet ist, der wenigstens das geschlossene Ende ein
schließt und einen Durchmesser hat, der kleiner als der
des restlichen Teils ist, wobei dazwischen eine Schulter
(22) vorgesehen ist und der Sensorkörper (2) fest mit dem
Innenraum (101) des Gehäuses (1) dadurch verbunden ist,
daß die Schulter (22) an einem Anschlag (11) anliegt, der
im Innenraum (101) des Gehäuses (1) vorgesehen ist, und
die Außenfläche in Kontakt mit der Innenfläche des Innen
raums (101) des Gehäuses (1) angeordnet ist.
2. Drucksensor mit einem Gehäuse, das einen Innenraum auf
weist, einen Sensorkörper, der im Innenraum des Gehäuses
angebracht und mit einem Hohlraum als Druckeinführungs
teil versehen ist, dessen eines Ende offen und dessen an
deres Ende geschlossen ist, wobei das geschlossene Ende
eine geringe Stärke hat, so daß es eine Membran zur Auf
nahme des Druckes bildet, und einem Halbleiterplättchen,
das einen Dehnungsmeßstreifen enthält und auf einer Ober
fläche des geschlossenen Endes angebracht ist, die der
Fläche zur Aufnahme des Druckes gegenüberliegt,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Sensorkörper (2) an einem Teil (105) verjüngt
ausgebildet ist, der wenigstens das geschlossene Ende
einschließt und einen Durchmesser hat, der kleiner als
der restliche Teil ist, wobei eine Schulter (22) dazwi
schen vorgesehen ist, eine Nut (25) im Sensorkörper (2)
vorgesehen ist und der Sensorkörper (2) fest mit dem In
nenraum (101) des Gehäuses (1) dadurch verbunden ist, daß
die Schulter (22) an einem Anschlag (11) anliegt, der im
Innenraum (101) des Gehäuses (1) vorgesehen ist und die
Außenfläche in Kontakt mit der Innenfläche des Innenrau
mes (101) des Gehäuses (1) angeordnet ist.
3. Drucksensor nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Nut (25) im verjüngten Teil (105) vorgesehen ist.
4. Drucksensor nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein O-Ring (26) im Inneren der Nut (25) vorgesehen
ist.
5. Drucksensor nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein O-Ring (26) im Inneren der Nut (25) vorgesehen
ist.
6. Drucksensor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Außenfläche des Sensorkörpers (2) durch Löten fest
mit der Innenfläche des Innenraumes (101) des Gehäuses
(1) verbunden ist.
7. Drucksensor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das offene Ende des Sensorkörpers (2) fest mit dem
Innenraum (101) des Gehäuses (1) durch Schweißen verbun
den ist.
8. Drucksensor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Sensorkörper (2) durch Hämmern in den Innenraum
(101) des Gehäuses (1) preßgepaßt ist.
9. Drucksensor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Außendurchmesser des verjüngten Teils (105) des
Drucksensors (1) kleiner als der Innendurchmesser eines
Teils des Innenraumes (101) des Gehäuses (1) gegenüber
der Außenfläche des verjüngten Teiles (105) ist, so daß
ein Zwischenraum (112) zwischen der Außenfläche des ver
jüngten Teils (105) und der Innenfläche des Innenraumes
(101) des Gehäuses (1) vorgesehen ist.
10. Drucksensor nach Anspruch 1, bei dem das offene Ende des
Sensorkörpers konisch ausgebildet ist, und ein Druckein
führungsrohr, dessen eines Ende konisch ausgebildet ist
und dessen anderes Ende mit einem Körper in Verbindung
steht, der ein auf hohem Druck stehendes Medium erhält,
gleichfalls im Inneren des Gehäuses (1) vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Sensorkörper (2) fest mit der Innenfläche des
Innenraumes (101) des Gehäuses (1) in Kontakt mit dem
konischen Ende des Rohres (92) vorgesehen ist, und daß
das konische Ende des Rohres (92) gegen das konische Ende
des Sensorkörpers (2) dadurch gepreßt ist, daß eine
Schraubenmuffe (91), die auf der Außenfläche des Rohres
(92) vorgesehen ist, eingeschraubt und im Innenraum (101)
des Gehäuses (1) durch ein Schraubengewinde befestigt
ist.
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ID=23330780
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