DE3912368A1 - Variables tragelement - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Tragelement für Abgrenzungen,
Ranksysteme, Stützsysteme u.ä. mit miteinander zu verbindenden
Stangen oder Rohren und den Verbindungsteilen, die winklig
zu den Stangen angeordnet sind.
In vielen Lebensbereichen ist das Bedürfnis vorhanden,
mit einfachen Mitteln im Baukastensystem die verschiedensten
Konstruktionen zu erstellen. So werden beispielsweise für
Rosen o.ä. Pflanzen Ranksysteme aus Gitterkonstruktionen
geschaffen, die aber bezüglich der einander stützenden Stangen
meist durch Schweißung verbunden sind. Solche Gitterkonstruk
tionen werden auch auf Marktplätzen und in Stadtzentren er
richtet, um diese Plätze durch Pflanzen, die sich an dem
vorgenannten System hochranken, zu verschönern. Diese Kon
struktionen werden fast ausschließlich dadurch eigentragfähig
gemacht, daß die Konstruktionselemente aus Stahl an ihren
Kreuzungs- und Knotenpunkten verschweißt sind. Ein Hobby
gärtner beispielsweise wäre somit nicht in der Lage, in seinem
Garten ein derartiges Ranksystem oder sonstiges Tragelement
zu errichten, ganz davon abgesehen, daß er nur begrenzte
Möglichkeiten hat, dem Ranksystem ein individuelles Aussehen
zu geben. Neben dem Hobbyarbeiter gibt es aber auch Fachleute,
die derartige Tragelemente für die verschiedensten Möglich
keiten benötigen, dafür aber nicht über die notwendigen ein
fachen und baukastenmäßig zu verwendenden Einzelteile ver
fügen, die insbesondere neben guter Tragfähigkeit auch einfach
zu montieren sind.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein
konstruktiv einfaches, im Baukastenprinzip herstell- und
einsetzbares, freitragend verwendbares Tragelement zu
schaffen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
die Verbindungsteile von flächigen Mehreckrahmen gebildet
sind, die an jeder Ecke und mittig dazwischen eine senkrechte
Bohrung aufweisen, die einen den Stangen angepaßten Durch
messer, vorzugsweise geringfügig größeren Durchmesser haben.
Ein derartiges Tragelement kann auf einfache Weise
aus beispielsweise zwei Verbindungsteilen und drei oder mehr
Stangen errichtet werden, wobei der Anwender die Wahl hat,
die Stangen an den Ecken, mittig oder auch in verschiedenster
Variation anzubringen. Schon bei drei Stangen ist ein sehr
stabiles Gebilde gegeben, das vorteilhaft für die verschieden
sten Einsatzfälle als Tragelement Verwendung finden kann.
Die Stangen werden durch die Mehreckrahmen hindurchgesteckt
und dann festgelegt, beispielsweise durch Augenschrauben
o.ä., wobei die jeweilige Plazierung beispielsweise des Ver
bindungsteils dem Anwender im großen Rahmen überlassen ist.
Nach einer zweckmäßigen Ausbildung der Erfindung ist
vorgesehen, daß die Stangen mit einem, vorzugsweise mittig
vorgesehenen Scharnier ausgerüstet sind. Dadurch ist die
Möglichkeit gegeben, nicht nur rechtwinklige Abzweigungen
auszufertigen, sondern auch jeden beliebigen Winkel vorzu
geben, der über das Scharnier erreichbar ist. Da die Stangen
innerhalb der Verbindungsteile, d.h. der Mehreckrahmen ver
schieblich angeordnet sind bzw. erst beispielsweise nach
dem Vorgeben des Winkels festgelegt werden, ist eine solche
Montage denkbar einfach und Variationen in den beliebigen
und denkbaren Formen möglich.
Eine weitere zweckmäßige Ausbildung sieht vor, daß die
Verbindungsteile als Sechseckrahmen ausgebildet sind. Diese
Ausbildung hat den Vorteil, daß bei zweckdienlicher Wahl
von Materialstärke und Querschnitt Ranksysteme mit einem
Außendurchmesser von ca. 200 mm und Bohrungen vorgesehen
werden können, wobei die sechs Ecken bzw. entsprechend auch
sechs Längsseiten bzw. Streben unterschiedlichste Anordnungs
möglichkeiten bzw. Verbindungsmöglichkeiten der einzelnen
Sechseckrahmen zulassen. Das gleiche gilt naturgemäß für
die Anordnung der jeweils vorzusehenden Stangen.
Das Verbinden der Stangen und der Verbindungsteile bzw.
Mehreckrahmen wird erfindungsgemäß besonders dadurch erleich
tert, daß den Stangen mit den Bohrungen in den Verbindungs
teilen korrespondierende, aufschiebbare Klemmhülsen zugeordnet
sind. Über die Klemmhülsen kann der Mehreckrahmen jeweils
an beliebiger Stelle der Stange festgelegt werden, wobei
dies durch entsprechendes Verschieben oder Verformen der
Klemmhülse erreicht wird, so daß die Fixierung des Mehreck
rahmens an der Stange an jeder beliebigen Stelle erfolgen
kann.
Auch die Scharniere können an den unterschiedlichsten
Stellen vorgesehen werden, wobei die Stelle entweder durch
Ablängen der einzelnen Stange erreicht wird oder aber durch
entsprechendes Verschieben der Stangen in den Verbindungs
teilen bzw. Mehreckrahmen. Über die Scharniere ist dann ein
Abknicken des jeweiligen Tragelementes, das aus drei oder
mehr Stangen und den Verbindungsteilen besteht, durch einfache
Maßnahmen zu erreichen.
Eine weitere Variationsmöglichkeit wird vorgegeben,
wenn, wie erfindungsgemäß vorgesehen, der Mehreckrahmen dem
Verbindungsteil eine Rechteckform gebende, verlängerte Streben
aufweist. Dabei sind die Bohrungen in den Streben im gleichen
Raster angeordnet, so daß das System vollständig eingehalten
und eine Verbindung sowohl der einzelnen Mehreckrahmen an
beliebigen Stellen wie auch damit des gesamten Tragelementes
vorgegeben wird.
Der Mehreckrahmen kann auch als Quadrat oder wie weiter
erfindungsgemäß vorgesehen ist, als Rechteckrahmen ausgebildet
sein und eine ungerade Anzahl von Bohrungen aufweisende
Streben haben. Damit wird das o.g. System beibehalten und
eine Verbindung an praktisch beliebigen Stellen möglich.
Zur Variation, ggf. aber auch zur Verbesserung der Optik
sieht die Erfindung vor, daß die Verbindungsteile als Drei
eckrahmen ausgebildet sind. Die Dreieckrahmen mit den auch
in ihnen an den Eckpunkten und mittig dazwischen vorgesehenen
Bohrungen ermöglichen die Verbindung mit den Mehreckrahmen
ohne weiteres, die eine sechseck- oder rechteckförmige
Ausbildung haben, indem immer das gleiche Bohrungsraster
zum Einsatz kommt.
Eine weitere zweckmäßige Ausbildung sieht vor, daß den
Stangen Kugelteile und den Mehreckrahmen angepaßte Schalen
zugeordnet sind, so daß die gesamten Tragelemente so ausge
bildet werden können, daß die Stangen im Winkel zu den
einzelnen Verbindungsteilen angeordnet sind, so daß eine
weitere Variationsmöglichkeit erreicht ist. Mit Hilfe dieser
Kugelelemente ist es dabei vor allem möglich, die Einzelteile
versetzt zueinander anzuordnen und damit auch eine Art Gerüst
zu schaffen, daß die Stabilität derartiger Gebilde vorteilhaft
erhöht.
Die Verbindung der Stangen mit den einzelnen Mehreck
rahmen ist einfach herzustellen, wenn, wie erfindungsgemäß
vorgesehen, die Klemmhülse kaltverformbar ausgebildet ist.
Nach dem Aufschieben der Klemmhülse und Einführen von Klemm
hülse und Stange in die Bohrung in den einzelnen Verbindungs
teilen wird die Klemmhülse, die beispielsweise aus Blei oder
einem ähnlichen Material besteht, verformt, so daß dann die
Stange wirksam in der Bohrung und damit in dem Verbindungs
teil festgelegt ist.
Eine andere Möglichkeit der Verbindung von Stange und
Verbindungsteil ist die, bei der die Klemmhülse als Konusring,
vorzugsweise mit Gegenhülse ausgebildet ist. Dieser Konusring
der Klemmhülse wird in die Gegenhülse hineingedrückt, so
daß damit nicht nur das Verbindungsteil gegen die Stange
verspreizt wird, sondern auch gleichzeitig über Konusring
und Gegenhülse durch entsprechende Randausbildung so festge
legt ist, daß auch in senkrechter Richtung zur Stangenlängs
achse ein kraftschlüssiger Verbund vorhanden ist.
Ein relativ aufwendiges Verbindungsmittel von Stange
und Verbindungsteil ist das, bei dem als Klemmhülse eine
Gewindestange mit Kontermuttern dient und bei der ein dem
Abstand zwischen den Mehreckrahmen vorgebendes Rohr vorgesehen
ist. Die einzelnen Gewindestangen werden dann dabei gleich
zeitig die einzelnen Verbindungsteile bzw. Mehreckrahmen
festlegend ineinandergeschraubt, so daß das fertige Trag
element dann gegeben ist. Allerdings ist der Herstellungsauf
wand entsprechend hoch, weil sowohl Gewinde an Stangen als
auch entsprechende Muttern benötigt werden.
Ein vom Herstellungsaufwand vorteilhaftes und einfaches
Verbindungsmittel ist das, bei dem die Stangen eine Innen
bohrung aufweisen, in die endseitig eine Buchse und ein ange
paßter und etwa zur Hälfte überstehender Stift eingetrieben
ist. Bei dieser Ausbildung werden die Stangen dann einfach
die Mehreckrahmen dabei vorteilhaft fixierend durch das Ein
treiben des freien Endes des Gewindestiftes in die zugeordnete
Buchse fixiert. Bei entsprechender Ausbildung und Bemessung
von Buchsen und Stiften ist eine einfache Montage gegeben,
insbesondere dann, wenn mit etwas Schmiermittel nachgeholfen
wird. Gleichzeitig ist aber auch der Stift oder die Buchse
auf den jeweiligen zugeordneten Seiten etwas zu verformen,
so daß nach dem Einschieben und Verbinden beider Teile ein
Demontieren erschwert ist.
Diese beschriebene Ausbildung mit Buchsen und Stiften
kann insofern verfeinert werden, als die Buchse und der Stift
korrespondierende Gewinde aufweisen. Dann kann, wie weiter
oben beschrieben, durch Ineinanderschrauben eine wirksame
Verbindung der einzelnen Stangen und der dazwischenliegenden
Mehreckrahmen erreicht werden.
Die Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus,
daß ein Tragelement geschaffen ist, das in den unterschied
lichsten Variationen und nach dem Baukastensystem errichtet
und auch ggf. wieder demontiert werden kann. Die Erfindung
benötigt hierzu praktisch nur entsprechende Stangen und Ver
bindungsteile in Form von Mehreckrahmen, die dann auf ein
fache und zweckmäßige Art und Weise verbunden und ggf. noch
durch Scharniere oder Gelenke so komplettiert werden, daß
neben rechteckigen Abwinklungen auch davon im Winkel abwei
chende Abwinklungen vorgesehen werden können. Die Konstruktion
ist so vielseitig, daß derartige Tragelemente für die ver
schiedensten Zwecke einsetzbar sind. Denkbar ist die Verwen
dung im Gartenbereich, beispielsweise als Spalier, Ranksystem,
Torbogen für Rosen, Gartenlauben, Sitzecken, Abgrenzungen,
Sichtblenden u.ä. Für weitere Bereiche ist beispielsweise
die Verwendung als Raumtrenner, Garderobenständer, Ablage,
Kombinationselement für Schränke und Behältnisse und anderes
mehr denkbar. Als Material kann Stahl, nichtrostender Stahl,
Aluminium, Kunststoff, Holz, Keramik, Glas u.a. vor allem
Stahlrohre mit Kunststoffbeschichtung vorgesehen werden.
Denkbar ist es auch, daß die Stangen beispielsweise aus
beschichtetem Stahl bestehen, während die Mehreckrahmen aus
durchsichtigem Rohr oder farbigem Kunststoff hergestellt
sind, so daß von der geschmacklichen Seite aber auch vom
Nutzeffekt unterschiedlichste Variationen gegeben sind. Be
sonders vorteilhaft ist, daß für den jeweiligen Anwender
eine in der Konstruktion denkbare Ausführung geschaffen ist,
die er selbst seinem Geschmack und seinen Möglichkeiten nach
so vervollständigen und ausbilden kann, daß er seine
jeweiligen Bedürfnisse optimal damit erfüllt.
Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegen
standes ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der
zugehörigen Zeichnung, in der bevorzugte Ausführungsbeispiele
mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen darge
stellt sind. Es zeigen:
Fig. 1 zwei miteinander verbundene Tragelemente
in Draufsicht,
Fig. 2 drei miteinander verbundene Tragelemente
in Draufsicht,
Fig. 3 mehrere miteinander verbundene Tragelemente,
die jeweils an den Ecken verbunden sind,
Fig. 4 ein Tragelement mit Scharnieren,
Fig. 5 ein Scharnier in vergrößerter und verein
fachter Darstellung,
Fig. 6 ein Mehreckrahmen in abgewandelter Rechteck
ausführung,
Fig. 7 mehrere Sechseckrahmen, die über Laschen
miteinander verbunden sind und ein flächiges
Gebilde darstellen,
Fig. 8 eine Kombination von Sechseck- und Dreieck
rahmen,
Fig. 9 ein Tragelement in Seitenansicht, das mit
Kugelverbindungen ausgerüstet ist,
Fig. 10 eine Verbindungsmöglichkeit zwischen Mehr
eckrahmen und Stange,
Fig. 11 bis Fig. 15 weitere Möglichkeiten der Verbindung
zwischen Stange und Mehreckrahmen und
Fig. 16 ein aus mehreren Tragelementen bzw. Zaun
elementen bestehender Zaun.
Fig. 1 gibt ein Tragelement (1) in Draufsicht wieder,
so daß im wesentlichen die beiden miteinander verbundenen
und die Form eines Mehreckrahmens (3) aufweisenden Verbin
dungsteile (2) wiedergegeben sind. In den Ecken (4, 6) sind
Eckbohrungen (5, 7) und dazwischen mittig Bohrungen (8) vorge
sehen, durch die die hier nur angedeuteten Stangen (9, 10)
hindurchgeführt werden können. Die Stangen (9, 10) können
auch so weit verkürzt sein, daß sich flächige Gebilde ergeben,
die beispielsweise als Unterkonstruktion für große Blumen
schalen u.ä. Verwendung finden können.
In Fig. 2 und 3 sind mehrere solcher Mehreckrahmen (3,
3′, 3′′) an den Koppelpunkten (11) miteinander verbunden.
Bei Fig. 2 sind diese Koppelpunkte bei den einzelnen mitein
ander verbundenen Mehreckrahmen (3, 3′, 3′′) an unterschied
lichen Punkten, bei Fig. 3 an den Eckpunkten bzw. Eckbohrungen
(5, 7) vorgesehen, so daß sich nach den Fig. 1 bis 3 die
unterschiedlichsten Möglichkeiten allein schon der Verbindung
und Variation der Mehreckrahmen (3) ergibt.
Auch im Räumlichen ergeben sich unterschiedliche Ver
bindungs- bzw. Variationsmöglichkeiten, insbesondere auch
dadurch, daß Scharniere (14) vorgesehen sind, die ein Ab
knicken der Stangen (9, 10) zulassen bzw. vorgeben. Diese
einzelnen Stangen (9, 10) sind in die Stangentaschen (15,
16) eingeführt und dort so festgelegt, daß dann ein Schwenken
um die Schwenkachse (17) ohne weiteres möglich ist.
Während Fig. 4 die Ausbildung mit Stangentaschen (15,
16) wiedergibt, zeigt Fig. 5 eine Ausbildung mit integriertem
Scharnier (14′).
Die Fig. 6, 7 und 8 zeigen unterschiedlich ausgebildete
Mehreckrahmen (3), wobei eine Art Rechteck dadurch entsteht,
daß der Sechseckrahmen (19) unterschiedlich lang bemessene
Streben (20 und 21) aufweist.
Nach Fig. 7 sind die einzelnen, hier mit gleichlangen
Streben (20, 21) ausgerüsteten Sechseckrahmen über Laschen
(22, 23) so verbunden, daß alle Sechseckrahmen (19)
sich in der gleichen Ebene befinden, wodurch sich ein vorteil
haft flächenartiges Gebilde ergibt.
Fig. 8 zeigt eine Variation bei der Ausbildung des Mehr
eckrahmens (3) insofern, als hier ein Dreieckrahmen (25)
in Verbindung mit einem Sechseckrahmen (19) wiedergegeben
ist. Die Figur verdeutlicht, daß beide unterschiedlich ausge
bildeten Mehreckrahmen (3, 19) ohne weiteres miteinander
kombiniert, d.h. verbunden werden können, so daß sich bei
spielsweise eine Verstärkung eines entsprechenden säulen
artigen Tragelementes (1) dadurch ergibt, daß Stangen (9,
10) in unterschiedlichen parallel zueinander verlaufenden
Bereichen eingesetzt sind.
Eine in Fig. 4 bereits angedeutete Abwinklung der
einzelnen Mehreckrahmen (3) ist auch bei der Ausbildung nach
Fig. 9 möglich, wobei hier vorteilhaft die einzelnen Mehreck
rahmen (3) in parallelen Ebenen gehalten werden, was dadurch
erreicht wird, daß die Stangen (9, 10) und die Mehreckrahmen
(3) über Kugelteile (26) und Schalen (27) so miteinander
verbunden sind, daß ein Verschwenken der Teile gegeneinander
möglich ist.
Die Fig. 10 bis 15 zeigen verschiedene Möglichkeiten
der Verbindung von Stange (9, 10) und Mehreckrahmen (3).
Bei der Ausbildung nach Fig. 10 erfolgt dies durch eine Ver
bindungsschraube (28), die in eine Stangenbohrung (29) mit
Gewinde eingeführt und dort festgelegt ist, wobei sie über
den Kopf eine Fixierung des Mehreckrahmens (3) bewirkt.
Fig. 11 ist deshalb gegenüber der Ausbildung nach Fig. 10
vorteilhaft, weil hier eine Anordnung der Mehreckrahmen (3)
praktisch an unterschiedlichsten Stellen möglich ist. Dies
wird durch die besondere Ausbildung der Klemmhülse (30) er
reicht, die hier kaltverformbar ausgebildet ist. Mit (30)
ist die Klemmhülse während der Montage und mit (30′) die
Klemmhülse nach Abschluß der Arbeiten bezeichnet. Es wird
deutlich, daß durch diese Ausbildung der Klemmhülse (30)
sowohl ein Verspreizen der Stangen (9) gegen den Mehreckrahmen
(3) bewirkt wird, als auch ein Festlegen, weil sich durch
das Verformen ein Rand ergibt, der den Mehreckrahmen (3)
vorteilhaft sichert.
Eine kompliziertere, aber noch sicherere Verbindung
zwischen Mehreckrahmen (3) und Stange (9, 10) zeigt Fig.
12, wozu der Konusring (31) mit Gegenkeil (32) und Gegenhülse
(33) dient. Fig. 12 verdeutlicht die besondere Ausbildung
dieser einzelnen Teile, die beim Ineinanderschieben bzw.
Ineinanderdrücken dafür sorgen, daß der Mehreckrahmen (3)
an der Stange (9) wirksam festgelegt ist.
Nach Fig. 13 sind in den einzelnen Mehreckrahmen (3)
jeweils Stufenbohrungen (35) vorgesehen, in denen ein O-Ring
(36) angeordnet ist. Dieser O-Ring wird beim Einführen der
Klemmhülse (30) durch die Hülsenspitze (37) verdrängt, so
daß eine wirksame Festlegung der Klemmhülse (30) sich zwangs
weise einstellt. Vorteilhaft ist der Bereich dann auch gleich
zeitig abgedichtet, so daß hier Feuchtigkeit nicht eindringen
bzw. durchdringen kann. Vorteilhaft ist die relativ einfache
Demontage, da die Klemmhülse einfach nur herausgehoben werden
muß, um dann die Lage des Mehreckrahmens (3) zur jeweiligen
Stange (9, 10) zu verändern.
Die Ausbildung nach Fig. 14 ist verhältnismäßig auf
wendig, da hier Gewindestangen (38) zum Einsatz kommen, die
durch die jeweilige Bohrung (5, 7, 8) hindurchgeführt werden,
woraufhin dann die beiden Kontermuttern (39, 40) auf der
Gewindestange (38) so lange verschoben werden, bis die Fest
legung des Mehreckrahmens (3) erreicht ist. Zum Schutz der
Gewindestange (38) ist ein jeweils entsprechend abgelängtes
Rohr (41) vorgesehen, das einerseits vor und einerseits nach
dem Festlegen des Mehreckrahmens (3) über die Kontermutter
(39, 40) auf die Gewindestange aufgeschoben wird.
Die Ausbildung nach Fig. 15 ist als besonders praktisch
anzusehen, da die Festlegung hier durch in die Innenbohrung
(43) der Stange (9, 10) eingeschobener Arretierungsmittel
erfolgt. Diese Arretierungsmittel werden einmal von der Buchse
(44 bzw. 45) und dem darin eingesetzten Stift (46) gehalten.
Stift (46) und Buchsen (44, 45) sind so bemaßt, daß das Ein
führen des Stiftes (46) mit entsprechendem Druck erfolgen
muß, so daß dann auch die notwendige Festlegung des Mehreck
rahmens (3) erfolgt, der quasi zwischen den Stangen (9, 10)
eingepreßt wird. Statt der Vollstangen werden hier zweck
mäßigerweise Hohlstangen (9, 10) bzw. Rohre verwendet, so
daß eine gesonderte Vormontage durch Einbringen von Innen
bohrung (43) entfallen kann.
In Fig. 15 ist insofern eine verfeinerte Ausbildung
wiedergegeben, als hier der Stift (46) und beide Buchsen
(44, 45) jeweils über Gewinde (47, 48) verfügen. Dadurch
entfällt das Ineinanderstecken, das durch ein Ineinander
schrauben ersetzt wird. Dafür ist allerdings der Herstellungs
aufwand der Einzelteile größer.
Fig. 16 gibt eine Ausführung wieder, bei der verschiedene
Tragelemente (1, 1′, 1′′, 1′′′, 1′′′′) zu einem Zaunelement
(50) zusammengestellt sind. Die einzelnen Tragelemente (1)
werden dabei jeweils über gesonderte Verbindungsteile (51,
52) wie aus Fig. 16 ersichtlich zusammengeschraubt bzw. mit
einander verbunden. Neben der aus Fig. 16 ersichtlichen Aus
führung sind auch weitere Ausführungen beispielsweise mit
mehreren Verbindungsteilen (51, 52) zwischen je zwei Trag
elementen (1, 1′) denkbar. Auch können mehr als die hier
dargestellten vier Stangen (9, 10) zur Herstellung der
einzelnen Tragelemente (1) verwendet werden, je nachdem,
welche stabile Form man haben will. Soll der Abstand zwischen
den einzelnen Tragelementen (1) kleiner sein, beispielsweise
das Zaunelement (50) dichter zu gestalten, so wird auf die
Verbindungsteile (51, 52) verzichtet und statt dessen werden
die einzelnen Verbindungsteile (2, 2′) über Laschen (22,
23) gemäß Fig. 7 verbunden.
Claims (15)
1. Tragelement für Abgrenzungen, Ranksysteme, Stütz
systeme u.ä. mit miteinander zu verbindenden Stangen oder
Rohren und den Verbindungsteilen, die winklig zu den Stangen
angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsteile (2, 51, 52) von flächigen Mehreck
rahmen (3) gebildet sind, die an jeder Ecke (4, 6) und mittig
dazwischen eine senkrechte Bohrung (5, 7; 8) aufweisen, die
einen den Stangen (9, 10) angepaßten Durchmesser, vorzugsweise
geringfügig größeren Durchmesser haben.
2. Tragelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stangen (9, 10) mit einem, vorzugsweise mittig vorge
sehenen Scharnier (14) ausgerüstet sind.
3. Tragelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsteile (2, 51, 52) als Sechseckrahmen (19)
ausgebildet sind.
4. Tragelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet ,
daß den Stangen (9, 10) mit den Bohrungen (5, 7, 8) in den
Verbindungsteilen (2, 51, 52) korrespondierende aufschiebbare
Klemmhülsen (30) zugeordnet sind.
5. Tragelement nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Scharniere (14) über beidseitig die Stangen (9, 10)
aufnehmende und fixierende Stangentaschen (15, 16) verfügen.
6. Tragelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Mehreckrahmen (3) dem Verbindungsteil (2, 51, 52)
eine Rechteckform gebende, verlängerte Streben (20) aufweist.
7. Tragelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Mehreckrahmen (3) als Rechteckrahmen ausgebildet
ist und eine ungerade Anzahl von Bohrungen (5, 7, 8) aufwei
sende Streben (20, 21) aufweist.
8. Tragelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsteile (2, 51, 52) als Dreieckrahmen (25)
ausgebildet sind.
9. Tragelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß den Stangen (9, 10) Kugelteile (26) und den Mehreckrahmen
(3) angepaßte Schalen (27) zugeordnet sind.
10. Tragelement nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Klemmhülse (30) kaltverformbar ausgebildet ist.
11. Tragelement nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Klemmhülse (30) als Konusring (31), vorzugsweise
mit Gegenhülse (33) ausgebildet ist.
12. Tragelement nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Mehreckrahmen (3) eine Stufenbohrung (35) mit innen
liegendem O-Ring (36) vorgesehen und die Klemmhülse (30)
der Stufenbohrung angepaßt ausgebildet ist.
13. Tragelement nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Klemmhülse (30) eine Gewindestange (38) mit Konter
mutter (39, 40) dient und daß ein den Abstand zwischen den
Mehreckrahmen (3) vorgebendes Rohr (41) vorgesehen ist.
14. Tragelement nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stangen (9, 10) eine Innenbohrung (43) aufweisen,
in die endseitig eine Buchse (44, 45) und ein angepaßter
und etwa zur Hälfte überstehender Stift (46) eingetrieben
ist.
15. Tragelement nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Buchse (44) und der Stift (46) korrespondierende
Gewinde (47, 48) aufweisen.
Priority Applications (1)
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| DE3912368A DE3912368A1 (de) | 1989-04-17 | 1989-04-17 | Variables tragelement |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3912368A DE3912368A1 (de) | 1989-04-17 | 1989-04-17 | Variables tragelement |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3912368A1 true DE3912368A1 (de) | 1990-10-18 |
Family
ID=6378725
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3912368A Withdrawn DE3912368A1 (de) | 1989-04-17 | 1989-04-17 | Variables tragelement |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3912368A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19952626C1 (de) * | 1999-10-28 | 2001-07-19 | Ekhart Wohlrab | Grundeinheit zum Erzeugen horizontaler Flächen in einstellbaren Höhen |
-
1989
- 1989-04-17 DE DE3912368A patent/DE3912368A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19952626C1 (de) * | 1999-10-28 | 2001-07-19 | Ekhart Wohlrab | Grundeinheit zum Erzeugen horizontaler Flächen in einstellbaren Höhen |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |