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DE3912368A1 - Variables tragelement - Google Patents

Variables tragelement

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Publication number
DE3912368A1
DE3912368A1 DE3912368A DE3912368A DE3912368A1 DE 3912368 A1 DE3912368 A1 DE 3912368A1 DE 3912368 A DE3912368 A DE 3912368A DE 3912368 A DE3912368 A DE 3912368A DE 3912368 A1 DE3912368 A1 DE 3912368A1
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DE
Germany
Prior art keywords
rods
supporting element
element according
frame
connecting parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE3912368A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Quante
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ARMO BAUELEMENTE
Original Assignee
ARMO BAUELEMENTE
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Filing date
Publication date
Application filed by ARMO BAUELEMENTE filed Critical ARMO BAUELEMENTE
Priority to DE3912368A priority Critical patent/DE3912368A1/de
Publication of DE3912368A1 publication Critical patent/DE3912368A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16MFRAMES, CASINGS OR BEDS OF ENGINES, MACHINES OR APPARATUS, NOT SPECIFIC TO ENGINES, MACHINES OR APPARATUS PROVIDED FOR ELSEWHERE; STANDS; SUPPORTS
    • F16M11/00Stands or trestles as supports for apparatus or articles placed thereon ; Stands for scientific apparatus such as gravitational force meters
    • F16M11/20Undercarriages with or without wheels
    • F16M11/2007Undercarriages with or without wheels comprising means allowing pivoting adjustment
    • F16M11/2021Undercarriages with or without wheels comprising means allowing pivoting adjustment around a horizontal axis
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B12/00Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior
    • F16B12/40Joints for furniture tubing
    • F16B12/42Joints for furniture tubing connecting furniture tubing to non-tubular parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Tragelement für Abgrenzungen, Ranksysteme, Stützsysteme u.ä. mit miteinander zu verbindenden Stangen oder Rohren und den Verbindungsteilen, die winklig zu den Stangen angeordnet sind.
In vielen Lebensbereichen ist das Bedürfnis vorhanden, mit einfachen Mitteln im Baukastensystem die verschiedensten Konstruktionen zu erstellen. So werden beispielsweise für Rosen o.ä. Pflanzen Ranksysteme aus Gitterkonstruktionen geschaffen, die aber bezüglich der einander stützenden Stangen meist durch Schweißung verbunden sind. Solche Gitterkonstruk­ tionen werden auch auf Marktplätzen und in Stadtzentren er­ richtet, um diese Plätze durch Pflanzen, die sich an dem vorgenannten System hochranken, zu verschönern. Diese Kon­ struktionen werden fast ausschließlich dadurch eigentragfähig gemacht, daß die Konstruktionselemente aus Stahl an ihren Kreuzungs- und Knotenpunkten verschweißt sind. Ein Hobby­ gärtner beispielsweise wäre somit nicht in der Lage, in seinem Garten ein derartiges Ranksystem oder sonstiges Tragelement zu errichten, ganz davon abgesehen, daß er nur begrenzte Möglichkeiten hat, dem Ranksystem ein individuelles Aussehen zu geben. Neben dem Hobbyarbeiter gibt es aber auch Fachleute, die derartige Tragelemente für die verschiedensten Möglich­ keiten benötigen, dafür aber nicht über die notwendigen ein­ fachen und baukastenmäßig zu verwendenden Einzelteile ver­ fügen, die insbesondere neben guter Tragfähigkeit auch einfach zu montieren sind.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein konstruktiv einfaches, im Baukastenprinzip herstell- und einsetzbares, freitragend verwendbares Tragelement zu schaffen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Verbindungsteile von flächigen Mehreckrahmen gebildet sind, die an jeder Ecke und mittig dazwischen eine senkrechte Bohrung aufweisen, die einen den Stangen angepaßten Durch­ messer, vorzugsweise geringfügig größeren Durchmesser haben.
Ein derartiges Tragelement kann auf einfache Weise aus beispielsweise zwei Verbindungsteilen und drei oder mehr Stangen errichtet werden, wobei der Anwender die Wahl hat, die Stangen an den Ecken, mittig oder auch in verschiedenster Variation anzubringen. Schon bei drei Stangen ist ein sehr stabiles Gebilde gegeben, das vorteilhaft für die verschieden­ sten Einsatzfälle als Tragelement Verwendung finden kann. Die Stangen werden durch die Mehreckrahmen hindurchgesteckt und dann festgelegt, beispielsweise durch Augenschrauben o.ä., wobei die jeweilige Plazierung beispielsweise des Ver­ bindungsteils dem Anwender im großen Rahmen überlassen ist.
Nach einer zweckmäßigen Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Stangen mit einem, vorzugsweise mittig vorgesehenen Scharnier ausgerüstet sind. Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, nicht nur rechtwinklige Abzweigungen auszufertigen, sondern auch jeden beliebigen Winkel vorzu­ geben, der über das Scharnier erreichbar ist. Da die Stangen innerhalb der Verbindungsteile, d.h. der Mehreckrahmen ver­ schieblich angeordnet sind bzw. erst beispielsweise nach dem Vorgeben des Winkels festgelegt werden, ist eine solche Montage denkbar einfach und Variationen in den beliebigen und denkbaren Formen möglich.
Eine weitere zweckmäßige Ausbildung sieht vor, daß die Verbindungsteile als Sechseckrahmen ausgebildet sind. Diese Ausbildung hat den Vorteil, daß bei zweckdienlicher Wahl von Materialstärke und Querschnitt Ranksysteme mit einem Außendurchmesser von ca. 200 mm und Bohrungen vorgesehen werden können, wobei die sechs Ecken bzw. entsprechend auch sechs Längsseiten bzw. Streben unterschiedlichste Anordnungs­ möglichkeiten bzw. Verbindungsmöglichkeiten der einzelnen Sechseckrahmen zulassen. Das gleiche gilt naturgemäß für die Anordnung der jeweils vorzusehenden Stangen.
Das Verbinden der Stangen und der Verbindungsteile bzw. Mehreckrahmen wird erfindungsgemäß besonders dadurch erleich­ tert, daß den Stangen mit den Bohrungen in den Verbindungs­ teilen korrespondierende, aufschiebbare Klemmhülsen zugeordnet sind. Über die Klemmhülsen kann der Mehreckrahmen jeweils an beliebiger Stelle der Stange festgelegt werden, wobei dies durch entsprechendes Verschieben oder Verformen der Klemmhülse erreicht wird, so daß die Fixierung des Mehreck­ rahmens an der Stange an jeder beliebigen Stelle erfolgen kann.
Auch die Scharniere können an den unterschiedlichsten Stellen vorgesehen werden, wobei die Stelle entweder durch Ablängen der einzelnen Stange erreicht wird oder aber durch entsprechendes Verschieben der Stangen in den Verbindungs­ teilen bzw. Mehreckrahmen. Über die Scharniere ist dann ein Abknicken des jeweiligen Tragelementes, das aus drei oder mehr Stangen und den Verbindungsteilen besteht, durch einfache Maßnahmen zu erreichen.
Eine weitere Variationsmöglichkeit wird vorgegeben, wenn, wie erfindungsgemäß vorgesehen, der Mehreckrahmen dem Verbindungsteil eine Rechteckform gebende, verlängerte Streben aufweist. Dabei sind die Bohrungen in den Streben im gleichen Raster angeordnet, so daß das System vollständig eingehalten und eine Verbindung sowohl der einzelnen Mehreckrahmen an beliebigen Stellen wie auch damit des gesamten Tragelementes vorgegeben wird.
Der Mehreckrahmen kann auch als Quadrat oder wie weiter erfindungsgemäß vorgesehen ist, als Rechteckrahmen ausgebildet sein und eine ungerade Anzahl von Bohrungen aufweisende Streben haben. Damit wird das o.g. System beibehalten und eine Verbindung an praktisch beliebigen Stellen möglich.
Zur Variation, ggf. aber auch zur Verbesserung der Optik sieht die Erfindung vor, daß die Verbindungsteile als Drei­ eckrahmen ausgebildet sind. Die Dreieckrahmen mit den auch in ihnen an den Eckpunkten und mittig dazwischen vorgesehenen Bohrungen ermöglichen die Verbindung mit den Mehreckrahmen ohne weiteres, die eine sechseck- oder rechteckförmige Ausbildung haben, indem immer das gleiche Bohrungsraster zum Einsatz kommt.
Eine weitere zweckmäßige Ausbildung sieht vor, daß den Stangen Kugelteile und den Mehreckrahmen angepaßte Schalen zugeordnet sind, so daß die gesamten Tragelemente so ausge­ bildet werden können, daß die Stangen im Winkel zu den einzelnen Verbindungsteilen angeordnet sind, so daß eine weitere Variationsmöglichkeit erreicht ist. Mit Hilfe dieser Kugelelemente ist es dabei vor allem möglich, die Einzelteile versetzt zueinander anzuordnen und damit auch eine Art Gerüst zu schaffen, daß die Stabilität derartiger Gebilde vorteilhaft erhöht.
Die Verbindung der Stangen mit den einzelnen Mehreck­ rahmen ist einfach herzustellen, wenn, wie erfindungsgemäß vorgesehen, die Klemmhülse kaltverformbar ausgebildet ist. Nach dem Aufschieben der Klemmhülse und Einführen von Klemm­ hülse und Stange in die Bohrung in den einzelnen Verbindungs­ teilen wird die Klemmhülse, die beispielsweise aus Blei oder einem ähnlichen Material besteht, verformt, so daß dann die Stange wirksam in der Bohrung und damit in dem Verbindungs­ teil festgelegt ist.
Eine andere Möglichkeit der Verbindung von Stange und Verbindungsteil ist die, bei der die Klemmhülse als Konusring, vorzugsweise mit Gegenhülse ausgebildet ist. Dieser Konusring der Klemmhülse wird in die Gegenhülse hineingedrückt, so daß damit nicht nur das Verbindungsteil gegen die Stange verspreizt wird, sondern auch gleichzeitig über Konusring und Gegenhülse durch entsprechende Randausbildung so festge­ legt ist, daß auch in senkrechter Richtung zur Stangenlängs­ achse ein kraftschlüssiger Verbund vorhanden ist.
Ein relativ aufwendiges Verbindungsmittel von Stange und Verbindungsteil ist das, bei dem als Klemmhülse eine Gewindestange mit Kontermuttern dient und bei der ein dem Abstand zwischen den Mehreckrahmen vorgebendes Rohr vorgesehen ist. Die einzelnen Gewindestangen werden dann dabei gleich­ zeitig die einzelnen Verbindungsteile bzw. Mehreckrahmen festlegend ineinandergeschraubt, so daß das fertige Trag­ element dann gegeben ist. Allerdings ist der Herstellungsauf­ wand entsprechend hoch, weil sowohl Gewinde an Stangen als auch entsprechende Muttern benötigt werden.
Ein vom Herstellungsaufwand vorteilhaftes und einfaches Verbindungsmittel ist das, bei dem die Stangen eine Innen­ bohrung aufweisen, in die endseitig eine Buchse und ein ange­ paßter und etwa zur Hälfte überstehender Stift eingetrieben ist. Bei dieser Ausbildung werden die Stangen dann einfach die Mehreckrahmen dabei vorteilhaft fixierend durch das Ein­ treiben des freien Endes des Gewindestiftes in die zugeordnete Buchse fixiert. Bei entsprechender Ausbildung und Bemessung von Buchsen und Stiften ist eine einfache Montage gegeben, insbesondere dann, wenn mit etwas Schmiermittel nachgeholfen wird. Gleichzeitig ist aber auch der Stift oder die Buchse auf den jeweiligen zugeordneten Seiten etwas zu verformen, so daß nach dem Einschieben und Verbinden beider Teile ein Demontieren erschwert ist.
Diese beschriebene Ausbildung mit Buchsen und Stiften kann insofern verfeinert werden, als die Buchse und der Stift korrespondierende Gewinde aufweisen. Dann kann, wie weiter oben beschrieben, durch Ineinanderschrauben eine wirksame Verbindung der einzelnen Stangen und der dazwischenliegenden Mehreckrahmen erreicht werden.
Die Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, daß ein Tragelement geschaffen ist, das in den unterschied­ lichsten Variationen und nach dem Baukastensystem errichtet und auch ggf. wieder demontiert werden kann. Die Erfindung benötigt hierzu praktisch nur entsprechende Stangen und Ver­ bindungsteile in Form von Mehreckrahmen, die dann auf ein­ fache und zweckmäßige Art und Weise verbunden und ggf. noch durch Scharniere oder Gelenke so komplettiert werden, daß neben rechteckigen Abwinklungen auch davon im Winkel abwei­ chende Abwinklungen vorgesehen werden können. Die Konstruktion ist so vielseitig, daß derartige Tragelemente für die ver­ schiedensten Zwecke einsetzbar sind. Denkbar ist die Verwen­ dung im Gartenbereich, beispielsweise als Spalier, Ranksystem, Torbogen für Rosen, Gartenlauben, Sitzecken, Abgrenzungen, Sichtblenden u.ä. Für weitere Bereiche ist beispielsweise die Verwendung als Raumtrenner, Garderobenständer, Ablage, Kombinationselement für Schränke und Behältnisse und anderes mehr denkbar. Als Material kann Stahl, nichtrostender Stahl, Aluminium, Kunststoff, Holz, Keramik, Glas u.a. vor allem Stahlrohre mit Kunststoffbeschichtung vorgesehen werden. Denkbar ist es auch, daß die Stangen beispielsweise aus beschichtetem Stahl bestehen, während die Mehreckrahmen aus durchsichtigem Rohr oder farbigem Kunststoff hergestellt sind, so daß von der geschmacklichen Seite aber auch vom Nutzeffekt unterschiedlichste Variationen gegeben sind. Be­ sonders vorteilhaft ist, daß für den jeweiligen Anwender eine in der Konstruktion denkbare Ausführung geschaffen ist, die er selbst seinem Geschmack und seinen Möglichkeiten nach so vervollständigen und ausbilden kann, daß er seine jeweiligen Bedürfnisse optimal damit erfüllt.
Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegen­ standes ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der bevorzugte Ausführungsbeispiele mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen darge­ stellt sind. Es zeigen:
Fig. 1 zwei miteinander verbundene Tragelemente in Draufsicht,
Fig. 2 drei miteinander verbundene Tragelemente in Draufsicht,
Fig. 3 mehrere miteinander verbundene Tragelemente, die jeweils an den Ecken verbunden sind,
Fig. 4 ein Tragelement mit Scharnieren,
Fig. 5 ein Scharnier in vergrößerter und verein­ fachter Darstellung,
Fig. 6 ein Mehreckrahmen in abgewandelter Rechteck­ ausführung,
Fig. 7 mehrere Sechseckrahmen, die über Laschen miteinander verbunden sind und ein flächiges Gebilde darstellen,
Fig. 8 eine Kombination von Sechseck- und Dreieck­ rahmen,
Fig. 9 ein Tragelement in Seitenansicht, das mit Kugelverbindungen ausgerüstet ist,
Fig. 10 eine Verbindungsmöglichkeit zwischen Mehr­ eckrahmen und Stange,
Fig. 11 bis Fig. 15 weitere Möglichkeiten der Verbindung zwischen Stange und Mehreckrahmen und
Fig. 16 ein aus mehreren Tragelementen bzw. Zaun­ elementen bestehender Zaun.
Fig. 1 gibt ein Tragelement (1) in Draufsicht wieder, so daß im wesentlichen die beiden miteinander verbundenen und die Form eines Mehreckrahmens (3) aufweisenden Verbin­ dungsteile (2) wiedergegeben sind. In den Ecken (4, 6) sind Eckbohrungen (5, 7) und dazwischen mittig Bohrungen (8) vorge­ sehen, durch die die hier nur angedeuteten Stangen (9, 10) hindurchgeführt werden können. Die Stangen (9, 10) können auch so weit verkürzt sein, daß sich flächige Gebilde ergeben, die beispielsweise als Unterkonstruktion für große Blumen­ schalen u.ä. Verwendung finden können.
In Fig. 2 und 3 sind mehrere solcher Mehreckrahmen (3, 3′, 3′′) an den Koppelpunkten (11) miteinander verbunden. Bei Fig. 2 sind diese Koppelpunkte bei den einzelnen mitein­ ander verbundenen Mehreckrahmen (3, 3′, 3′′) an unterschied­ lichen Punkten, bei Fig. 3 an den Eckpunkten bzw. Eckbohrungen (5, 7) vorgesehen, so daß sich nach den Fig. 1 bis 3 die unterschiedlichsten Möglichkeiten allein schon der Verbindung und Variation der Mehreckrahmen (3) ergibt.
Auch im Räumlichen ergeben sich unterschiedliche Ver­ bindungs- bzw. Variationsmöglichkeiten, insbesondere auch dadurch, daß Scharniere (14) vorgesehen sind, die ein Ab­ knicken der Stangen (9, 10) zulassen bzw. vorgeben. Diese einzelnen Stangen (9, 10) sind in die Stangentaschen (15, 16) eingeführt und dort so festgelegt, daß dann ein Schwenken um die Schwenkachse (17) ohne weiteres möglich ist.
Während Fig. 4 die Ausbildung mit Stangentaschen (15, 16) wiedergibt, zeigt Fig. 5 eine Ausbildung mit integriertem Scharnier (14′).
Die Fig. 6, 7 und 8 zeigen unterschiedlich ausgebildete Mehreckrahmen (3), wobei eine Art Rechteck dadurch entsteht, daß der Sechseckrahmen (19) unterschiedlich lang bemessene Streben (20 und 21) aufweist.
Nach Fig. 7 sind die einzelnen, hier mit gleichlangen Streben (20, 21) ausgerüsteten Sechseckrahmen über Laschen (22, 23) so verbunden, daß alle Sechseckrahmen (19) sich in der gleichen Ebene befinden, wodurch sich ein vorteil­ haft flächenartiges Gebilde ergibt.
Fig. 8 zeigt eine Variation bei der Ausbildung des Mehr­ eckrahmens (3) insofern, als hier ein Dreieckrahmen (25) in Verbindung mit einem Sechseckrahmen (19) wiedergegeben ist. Die Figur verdeutlicht, daß beide unterschiedlich ausge­ bildeten Mehreckrahmen (3, 19) ohne weiteres miteinander kombiniert, d.h. verbunden werden können, so daß sich bei­ spielsweise eine Verstärkung eines entsprechenden säulen­ artigen Tragelementes (1) dadurch ergibt, daß Stangen (9, 10) in unterschiedlichen parallel zueinander verlaufenden Bereichen eingesetzt sind.
Eine in Fig. 4 bereits angedeutete Abwinklung der einzelnen Mehreckrahmen (3) ist auch bei der Ausbildung nach Fig. 9 möglich, wobei hier vorteilhaft die einzelnen Mehreck­ rahmen (3) in parallelen Ebenen gehalten werden, was dadurch erreicht wird, daß die Stangen (9, 10) und die Mehreckrahmen (3) über Kugelteile (26) und Schalen (27) so miteinander verbunden sind, daß ein Verschwenken der Teile gegeneinander möglich ist.
Die Fig. 10 bis 15 zeigen verschiedene Möglichkeiten der Verbindung von Stange (9, 10) und Mehreckrahmen (3). Bei der Ausbildung nach Fig. 10 erfolgt dies durch eine Ver­ bindungsschraube (28), die in eine Stangenbohrung (29) mit Gewinde eingeführt und dort festgelegt ist, wobei sie über den Kopf eine Fixierung des Mehreckrahmens (3) bewirkt.
Fig. 11 ist deshalb gegenüber der Ausbildung nach Fig. 10 vorteilhaft, weil hier eine Anordnung der Mehreckrahmen (3) praktisch an unterschiedlichsten Stellen möglich ist. Dies wird durch die besondere Ausbildung der Klemmhülse (30) er­ reicht, die hier kaltverformbar ausgebildet ist. Mit (30) ist die Klemmhülse während der Montage und mit (30′) die Klemmhülse nach Abschluß der Arbeiten bezeichnet. Es wird deutlich, daß durch diese Ausbildung der Klemmhülse (30) sowohl ein Verspreizen der Stangen (9) gegen den Mehreckrahmen (3) bewirkt wird, als auch ein Festlegen, weil sich durch das Verformen ein Rand ergibt, der den Mehreckrahmen (3) vorteilhaft sichert.
Eine kompliziertere, aber noch sicherere Verbindung zwischen Mehreckrahmen (3) und Stange (9, 10) zeigt Fig. 12, wozu der Konusring (31) mit Gegenkeil (32) und Gegenhülse (33) dient. Fig. 12 verdeutlicht die besondere Ausbildung dieser einzelnen Teile, die beim Ineinanderschieben bzw. Ineinanderdrücken dafür sorgen, daß der Mehreckrahmen (3) an der Stange (9) wirksam festgelegt ist.
Nach Fig. 13 sind in den einzelnen Mehreckrahmen (3) jeweils Stufenbohrungen (35) vorgesehen, in denen ein O-Ring (36) angeordnet ist. Dieser O-Ring wird beim Einführen der Klemmhülse (30) durch die Hülsenspitze (37) verdrängt, so daß eine wirksame Festlegung der Klemmhülse (30) sich zwangs­ weise einstellt. Vorteilhaft ist der Bereich dann auch gleich­ zeitig abgedichtet, so daß hier Feuchtigkeit nicht eindringen bzw. durchdringen kann. Vorteilhaft ist die relativ einfache Demontage, da die Klemmhülse einfach nur herausgehoben werden muß, um dann die Lage des Mehreckrahmens (3) zur jeweiligen Stange (9, 10) zu verändern.
Die Ausbildung nach Fig. 14 ist verhältnismäßig auf­ wendig, da hier Gewindestangen (38) zum Einsatz kommen, die durch die jeweilige Bohrung (5, 7, 8) hindurchgeführt werden, woraufhin dann die beiden Kontermuttern (39, 40) auf der Gewindestange (38) so lange verschoben werden, bis die Fest­ legung des Mehreckrahmens (3) erreicht ist. Zum Schutz der Gewindestange (38) ist ein jeweils entsprechend abgelängtes Rohr (41) vorgesehen, das einerseits vor und einerseits nach dem Festlegen des Mehreckrahmens (3) über die Kontermutter (39, 40) auf die Gewindestange aufgeschoben wird.
Die Ausbildung nach Fig. 15 ist als besonders praktisch anzusehen, da die Festlegung hier durch in die Innenbohrung (43) der Stange (9, 10) eingeschobener Arretierungsmittel erfolgt. Diese Arretierungsmittel werden einmal von der Buchse (44 bzw. 45) und dem darin eingesetzten Stift (46) gehalten. Stift (46) und Buchsen (44, 45) sind so bemaßt, daß das Ein­ führen des Stiftes (46) mit entsprechendem Druck erfolgen muß, so daß dann auch die notwendige Festlegung des Mehreck­ rahmens (3) erfolgt, der quasi zwischen den Stangen (9, 10) eingepreßt wird. Statt der Vollstangen werden hier zweck­ mäßigerweise Hohlstangen (9, 10) bzw. Rohre verwendet, so daß eine gesonderte Vormontage durch Einbringen von Innen­ bohrung (43) entfallen kann.
In Fig. 15 ist insofern eine verfeinerte Ausbildung wiedergegeben, als hier der Stift (46) und beide Buchsen (44, 45) jeweils über Gewinde (47, 48) verfügen. Dadurch entfällt das Ineinanderstecken, das durch ein Ineinander­ schrauben ersetzt wird. Dafür ist allerdings der Herstellungs­ aufwand der Einzelteile größer.
Fig. 16 gibt eine Ausführung wieder, bei der verschiedene Tragelemente (1, 1′, 1′′, 1′′′, 1′′′′) zu einem Zaunelement (50) zusammengestellt sind. Die einzelnen Tragelemente (1) werden dabei jeweils über gesonderte Verbindungsteile (51, 52) wie aus Fig. 16 ersichtlich zusammengeschraubt bzw. mit­ einander verbunden. Neben der aus Fig. 16 ersichtlichen Aus­ führung sind auch weitere Ausführungen beispielsweise mit mehreren Verbindungsteilen (51, 52) zwischen je zwei Trag­ elementen (1, 1′) denkbar. Auch können mehr als die hier dargestellten vier Stangen (9, 10) zur Herstellung der einzelnen Tragelemente (1) verwendet werden, je nachdem, welche stabile Form man haben will. Soll der Abstand zwischen den einzelnen Tragelementen (1) kleiner sein, beispielsweise das Zaunelement (50) dichter zu gestalten, so wird auf die Verbindungsteile (51, 52) verzichtet und statt dessen werden die einzelnen Verbindungsteile (2, 2′) über Laschen (22, 23) gemäß Fig. 7 verbunden.

Claims (15)

1. Tragelement für Abgrenzungen, Ranksysteme, Stütz­ systeme u.ä. mit miteinander zu verbindenden Stangen oder Rohren und den Verbindungsteilen, die winklig zu den Stangen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsteile (2, 51, 52) von flächigen Mehreck­ rahmen (3) gebildet sind, die an jeder Ecke (4, 6) und mittig dazwischen eine senkrechte Bohrung (5, 7; 8) aufweisen, die einen den Stangen (9, 10) angepaßten Durchmesser, vorzugsweise geringfügig größeren Durchmesser haben.
2. Tragelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stangen (9, 10) mit einem, vorzugsweise mittig vorge­ sehenen Scharnier (14) ausgerüstet sind.
3. Tragelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsteile (2, 51, 52) als Sechseckrahmen (19) ausgebildet sind.
4. Tragelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß den Stangen (9, 10) mit den Bohrungen (5, 7, 8) in den Verbindungsteilen (2, 51, 52) korrespondierende aufschiebbare Klemmhülsen (30) zugeordnet sind.
5. Tragelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scharniere (14) über beidseitig die Stangen (9, 10) aufnehmende und fixierende Stangentaschen (15, 16) verfügen.
6. Tragelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mehreckrahmen (3) dem Verbindungsteil (2, 51, 52) eine Rechteckform gebende, verlängerte Streben (20) aufweist.
7. Tragelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mehreckrahmen (3) als Rechteckrahmen ausgebildet ist und eine ungerade Anzahl von Bohrungen (5, 7, 8) aufwei­ sende Streben (20, 21) aufweist.
8. Tragelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsteile (2, 51, 52) als Dreieckrahmen (25) ausgebildet sind.
9. Tragelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den Stangen (9, 10) Kugelteile (26) und den Mehreckrahmen (3) angepaßte Schalen (27) zugeordnet sind.
10. Tragelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmhülse (30) kaltverformbar ausgebildet ist.
11. Tragelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmhülse (30) als Konusring (31), vorzugsweise mit Gegenhülse (33) ausgebildet ist.
12. Tragelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Mehreckrahmen (3) eine Stufenbohrung (35) mit innen­ liegendem O-Ring (36) vorgesehen und die Klemmhülse (30) der Stufenbohrung angepaßt ausgebildet ist.
13. Tragelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Klemmhülse (30) eine Gewindestange (38) mit Konter­ mutter (39, 40) dient und daß ein den Abstand zwischen den Mehreckrahmen (3) vorgebendes Rohr (41) vorgesehen ist.
14. Tragelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stangen (9, 10) eine Innenbohrung (43) aufweisen, in die endseitig eine Buchse (44, 45) und ein angepaßter und etwa zur Hälfte überstehender Stift (46) eingetrieben ist.
15. Tragelement nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchse (44) und der Stift (46) korrespondierende Gewinde (47, 48) aufweisen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19952626C1 (de) * 1999-10-28 2001-07-19 Ekhart Wohlrab Grundeinheit zum Erzeugen horizontaler Flächen in einstellbaren Höhen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19952626C1 (de) * 1999-10-28 2001-07-19 Ekhart Wohlrab Grundeinheit zum Erzeugen horizontaler Flächen in einstellbaren Höhen

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