DE3910669A1 - Vorrichtung zum befestigen einer gleitschutz-halteeinrichtung an den radschrauben - Google Patents
Vorrichtung zum befestigen einer gleitschutz-halteeinrichtung an den radschraubenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Befestigen einer
an der Radaußenseite angeordneten Gleitschutz-
Halteeinrichtung mit einem an der Radschraube, der Radmutter
oder dem Radschraubenbolzen befestigten Verbindungsteil.
Aus der EP-A 1 89 505 ist es bekannt, zur Befestigung der
seitlichen Halteeinrichtung einer Kraftfahrzeugrad-
Gleitschutzvorrichtung die die Felge haltenden
Radschrauben im Kopf mit einer Gewindebohrung zu versehen,
in die Schrauben eingedreht werden, die die Halteeinrichtung
tragen. Eine solche Befestigungsweise ist konstruktiv und
von der Montage her aufwendig, da die die Felge haltenden
Schrauben eines Kraftfahrzeuges durch Spezialschrauben
ersetzt werden müssen.
Aufgabe der Erfindung ist es eine Vorrichtung der eingangs
genannten Art so zu verbessern, daß bei geringem
konstruktiven Aufwand ein Befestigen als auch ein Lösen
schnell und leicht durchführbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
an dem Verbindungsteil ein Stift lösbar befestigt ist,
der an seiner Außenseite einen Griff aufweist und durch
eine Öffnung der Halteeinrichtung hindurchgesteckt und
durch eine Schnellverbindung am Verbindungsteil gehalten
ist.
Bei einer solchen Verbindung kann auf den Kopf der
Radschraube oder auf die Radmutter, die auf ein
Gewindebolzen aufgeschraubt ist, ein Verbindungsteil
befestigt werden ohne die Radschrauben oder Radmuttern
wechseln zu müssen. Auf dieses Verbindungsteil wird dann
die Halteeinrichtung durch Stifte bzw. Stecker befestigt,
die durch eine Schnellverbindung am Verbindungsteil
gehalten sind. Eine solche Befestigungsweise ist von jedem
Laien schnell und leicht durchführbar. Normalerweise sind
bereits die Verbindungsteile ständig an den Radschrauben
bzw. Radmuttern befestigt und die Halteeinrichtung braucht
nur noch seitlich auf die Felge aufgesetzt zu werden, um
durch die Stifte befestigt zu werden, die ohne Werkzeuge
von Hand leicht betätigbar sind. Damit läßt sich die
Halteeinrichtung auf einfachste Weise innerhalb kürzester
Zeit sowohl befestigen als auch wieder lösen.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die lösbare
Schnellverbindung eine Renkverbindung, insbesondere eine
Bajonettverbindung ist. Eine Renkverbindung bietet bei
einfachster Bedienung einen besonders sicheren Halt und
kann auch von Laien leicht gehandhabt werden. Hierbei ist
diese Verbindungsart von einfachster Konstruktion und damit
preiswert herstellbar.
Vorzugsweise wird vorgeschlagen, daß im Verbindungsteil eine
Buchse befestigt ist, in die der Stift mit seinem vorderen
Ende eingesteckt ist. Damit bildet die Buchse einen Teil
der Schnellverbindung und kann im Material und Größe
optimal an die Verbindungsart angepaßt werden. Hierbei kann
das vordere Stiftende seitlich mindestens einen,
insbesondere zwei Vorsprünge aufweisen, die in der sperrenden
Stellung jeweils einen Rücksprung des Verbindungsteils bzw.
der Buchse hintergreifen. Auch wird hier vorgeschlagen,
daß das Verbindungsteil bzw. die Buchse einen Querschlitz
aufweist, durch die die Vorsprünge einführbar sind.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Stift zwischen
dem Griff und dem Verbindungsbereich einen zylindrischen
Bund aufweist, der in der Öffnung der Halteeinrichtung
einliegt. Hierdurch bietet der Bund einen sicheren Halt
für die Halteeinrichtung.
Eine besonders einfache und sichere als auch leicht
handhabbare Befestigung der Vorrichtung an dem Schraubenkopf
oder der Mutter wird dann erreicht, wenn das Verbindungsteil
auf der dem Stift abgewandten Seite eine koaxiale, sich
konisch nach außen erweiternde Gewindeausnehmung aufweist,
in der ein Ring mit entsprechendem konischen Außengewinde
eingeschraubt ist, der mit seiner Innenöffnung den Kopf
der Radschraube oder die Radmutter umfaßt und klemmend
hält.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die
Gleitschutz-Halteeinrichtung ein elastisches Teil aufweist,
in denen Öffnungen die Stifte einliegen. Die Erfindung
betrifft eine Vorrichtung der eingangs genannten Art, die
es ermöglicht mit wenigen Teilen auf einfache Weise eine
Befestigung an die unterschiedlichsten Rad- und Felgenarten
bzw. -größen durchführbar sind. Hierbei kann neben dem
elastischen Teil aus einem äußeren, den Gleitschutz
haltenden Teil und einem inneren ringförmigen Teil besteht,
an dem das elastische Teil lösbar befestigt ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den
Zeichnungen dargestellt und wird im Folgenden näher
beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen axialen Schnitt durch die Vorrichtung ohne
Darstellung der Felge;
Fig. 2 eine Darstellung von Stift und Buchse ähnlich Fig.
1 in einer anderen Drehstellung des Steckers;
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung des auf dem
Schraubenkopf sitzenden Verbindungsteils;
Fig. 4 einen axialen Schnitt durch die Buchse und
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Buchse.
Die Befestigungsvorrichtung hat die Aufgabe an den Köpfen
1 a von Radschrauben 1 oder an Radmuttern, durch die die
Felge eines Kraftfahrzeugrades gehalten ist, eine
Halteeinrichtung lösbar zu befestigen, die an der
Außenseite eines Kraftfahrzeugrades befestigt ist, um mit
den äußeren Enden radialer Arme ein Gleitschutzmittel,
insbesondere eine Schneekette oder eine ähnliche
Vorrichtung zu halten.
Hierzu besitzt die Vorrichtung ein Verbindungsteil 2 in
Form einer abgestuften Hülse, die auf der der Schraube 1
zugewandten Seite eine konische nach innen sich verjüngende
Ausnehmung 2 a aufweist, die ein Innengewinde trägt. In
dieser Ausnehmung 2 a ist ein Ring 3 eingeschraubt, der
eine entsprechend konische Außenseite mit Außengewinde
aufweist und dessen innere Ausnehmung 3 a den Kopf 1 a der
Radschraube 1 oder eine Radmutter aufnehmen kann. In einem
verhältnismäßig wenig weit eingeschraubten Zustand des
Ringes 3 ist die Ausnehmung 3 a so weit, daß das
Verbindungsteil 2 zusammen mit dem Ring leicht auf den Kopf
1 a bzw. die Mutter aufgeschoben werden kann. Wird dann das
Verbindungsteil 2 weiteraufgeschraubt so übt die Ausnehmung
2 a einen zunehmenden Druck aufgrund der konischen Form aus
und preßt den Ring 3 auf den Schraubenkopf bzw. die Mutter
auf, so daß der Ring 3 klemmend gehalten ist. Um das
Verbindungsteil 2 drehbetätigen zu können, weist es auf der
Schraube 1 abgewandten Seite einen Sechskant 2 b auf, der mit
einem Schraubenschlüssel ergriffen werden kann.
In dem dem Schraubenkopf 1 a abgewandten Bereich des
Verbindungsteils 2 ist in diesem eine Buchse 4 aus
Kunststoff oder Metall koaxial eingepreßt, in die ein Stift
5 aus Kunststoff einsteckbar ist. Hierzu weist der Stift auf
der dem Teil 2 zugewandten Seite einen zylindrischen Bereich
5 a aus Metall mit verhältnismäßig geringem Durchmesser auf,
der in eine koaxiale Bohrung 4 b der Buchse 4 einsteckbar
ist. Am äußeren Ende weist der Bereich 5 a zwei radiale
vorstehende Vorsprünge oder Stifte 5 b auf, die einen Teil
einer Renkverbindung bilden. Entsprechend besitzt die Buchse
4 aufeinander gegenüberliegende Seiten Schlitze 4 c, um die
Vorsprünge 5 b des Bereichs 5 a hindurchzulassen. Nach einem
Drehen des Stiftes 5 um etwa 45 bis 90° hintergreifen die
Vorsprünge bzw. die Stifte 5 a innere Schultern der Buchse 4.
Um ein versehentliches oder durch Erschütterungen erzeugtes
Zurückdrehen des Stiftes 5 in die lösbare Stellung zu
verhindern, weist die Buchse 4 im Bereich der Schultern 4 a
Rücksprünge 4 d auf, in die die Vorsprünge 5 b des Stiftes 5
in der verriegelten Stellung gelangen.
Der Stift 5 besitzt einen Bund 5 c, mit dem dieser durch
eine Öffnung 6 a eine Halteeinrichtung 6 hindurchgeführt
ist. Diese Halteeinrichtung 6 hält das Gleitschutzmittel
am Kraftfahrzeugreifen. Damit die Halteeinrichtung 6 mit
ihrer Öffnung 6 a nicht vom Stift 5 abrutscht weist dieser
auf der der Schraube 1 abgewandten Seite einen ringförmigen
Vorsprung 5 d auf, dessen Durchmesser so groß gewählt ist,
daß die Halteeinrichtung 6 nicht nach außen darüberhinweg
gleiten kann. Ferner besitzt der Stift 5 neben dem Bund 5 c
auf der der Schraube 1 zugewandten Seite einen kleineren
ringförmigen Vorsprung 5 e, über den die Öffnung 6 a bei
ausreichender Kraftanwendung hinweggleiten kann, so daß über
den Vorsprung 5 e die Halteeinrichtung 6 mit ihrer Öffnung 6 a
hinweggleitend einschnappend gehalten ist. Um den Stift
5 von Hand betätigen zu können, weist er an dem der
Schraube 1 abgewandten Ende einen Griff 5 f auf.
Ferner besitzt die Buchse 4 auf der der Schraube
abgewandten Seite eine konische Anflachung 4 e, hinter der
ein ringförmiger Vorsprung bzw. eine Ringnut 4 f angeordnet
ist, in der ein Ringwulst 2 c des Verbindungsteils 2
einrastet, wenn die Buchse 4 von der Innenseite des
Verbindungsteils 1, 2 in dieses zur Befestigung
eingeschoben wird.
Claims (9)
1. Vorrichtung zum Befestigen einer an der Radaußenseite
angeordneten Gleitschutz-Halteeinrichtung (6) mit einem
an der Radschraube (1), der Radmutter oder dem
Radschraubenbolzen befestigten Verbindungsteil (2),
dadurch gekennzeichnet, daß an
dem Verbindungsteil (2) ein Stift (5) lösbar befestigt
ist, der an seiner Außenseite einen Griff (5 e) aufweist
und durch eine Ausnehmung, insbesondere Öffnung (6 a) der
Halteeinrichtung (6) hindurchgesteckt und durch eine
Schnellverbindung am Verbindungsteil (2) gehalten ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die lösbare
Schnellverbindung eine Renkverbindung, insbesondere eine
Bajonettverbindung ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß im Verbindungsteil
(2) eine Buchse (4) befestigt ist, in die der Stift (5)
mit seinem vorderen Ende (5 a) eingesteckt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das vordere Stiftende
(5 a) seitlich mindestens einen, insbesondere zwei
Vorsprünge (5 b) aufweist, die in der sperrenden Stellung
jeweils einen Rücksprung (4 a) des Verbindungsteils (2)
bzw. der Buchse (4) hintergreifen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil
(2) bzw. die Buchse (4) einen Querschlitz (4 c) aufweist,
durch die die Vorsprünge (5 b) einführbar sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Stift (5) zwischen dem Griff (5 e) und dem
Verbindungsbereich einen zylindrischen Bund (5 c)
aufweist, der in der Öffnung (6 a) der Halteeinrichtung
(6) einliegt.
7. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Verbindungsteil (2) auf der dem Stift (5) abgewandten
Seite eine koaxiale, sich konisch nach außen erweiternde
Gewindeausnehmung (2 a) aufweist, in der ein Ring (3)
mit entsprechendem konischen Außengewinde eingeschraubt
ist, der mit seiner Innenöffnung (3 a) den Kopf (1 a) der
Radschraube (1) oder die Radmutter umfaßt und klemmend
hält.
8. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Gleitschutz-Halteeinrichtung (6) ein elastisches Teil
(6) aufweist, in deren Öffnungen (6 a) die Stifte (5)
einliegen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Gleitschutz-
Halteeinrichtung neben dem elastischen Teil (6) aus einem
äußeren, den Gleitschutz haltenden Teil und einem inneren
ringförmigen Teil besteht, an dem das elastische Teil (6)
lösbar befestigt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893910669 DE3910669A1 (de) | 1989-04-03 | 1989-04-03 | Vorrichtung zum befestigen einer gleitschutz-halteeinrichtung an den radschrauben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893910669 DE3910669A1 (de) | 1989-04-03 | 1989-04-03 | Vorrichtung zum befestigen einer gleitschutz-halteeinrichtung an den radschrauben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3910669A1 true DE3910669A1 (de) | 1990-10-04 |
Family
ID=6377688
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19893910669 Ceased DE3910669A1 (de) | 1989-04-03 | 1989-04-03 | Vorrichtung zum befestigen einer gleitschutz-halteeinrichtung an den radschrauben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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