DE3910190C2 - Sanitärarmatur für eine Wannen-Brauseanordnung - Google Patents
Sanitärarmatur für eine Wannen-BrauseanordnungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Sanitärarmatur für eine Wan
nen-Brauseanordnung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Es ist seit langem üblich, für eine Badewannennische sowohl ei
nen Wannenauslauf als auch einen Brausekopf vorzusehen. Der
Brausekopf und der Auslauf sind gewöhnlich beide an dasselbe
Einhandventil oder einen Satz von Heiß- und Kaltwasserventilen
angeschlossen. Weiterhin ist es üblich, direkt an dem Wannenaus
lauf ein Umstellventil anzubringen, so daß in einer Stellung
Wasser aus dem Wannenauslauf austritt und in der anderen Stel
lung das Umstellventil den Ausgang durch den Wannenauslauf
schließt und das Wasser aufwärts durch die Brausesteigleitung zu
dem Brausekopf verdrängt. Eines der üblichen Probleme mit einer
derartigen Anordnung zwischen dem Brausekopf und dem Wannenaus
lauf besteht darin, daß keine Absperrung des Brausekopfes vorge
sehen ist. Selbst wenn das Umstellventil zur Führung des Wassers
durch den Wannenauslauf eingestellt ist, kann sich innerhalb der
zum Brausekopf führenden Brausesteigleitung ein ausreichender
Druck aufbauen, so daß Wasser durch den Brausekopf ausläuft.
Bei einer bekannten, dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 ent
sprechenden Sanitärarmatur (US 30 12 251) ist zur Vermeidung des
unerwünschten Wasserauslaufs aus dem Brausekopf ein Luftsauger
körper in der Sanitärarmatur vorgesehen, welcher bei freigegebe
nem Wannenauslauf einen durch den Brausekopf eintretenden Luft
strom herbeiführen soll, welcher der unerwünschten Aufwärtsbewe
gung von Wasser in der Brausesteigleitung entgegengerichtet ist.
Zu diesem Zweck ist der zylindrische Körper als einfaches Rohr
stück mit einem zentralen zylindrischen Durchgang ausgebildet,
welches sich durch den die Mischkammer bildenden ringförmigen
Raum erstreckt und mit seinem unteren Ende bis in das innen
zylindrische Auslaßrohr konzentrisch hineinreicht. Dabei ist der
Querschnitt der Mischkammer größer als der Querschnitt der Sei
teneinlaßöffnungen, so daß eine Verengung des Strömungsquer
schnitts ausschließlich an der Stelle der kurzen axialen Über
lappung zwischen dem Rohrstück und dem Auslaßrohr vorliegt. Auch
bei dieser bekannten Sanitärarmatur ist ein Aufsteigen des Was
sers zum Brausekopf bei geöffnetem Wannenauslauf nicht sicher
ausgeschlossen, insbesondere nicht bei vollständig geöffneten
Wasserventilen. Außerdem sind an der Stelle des übergangslosen
Anschlusses der weiträumigen Mischkammer an die kurze Strömungs
verengung heftige geräuscherzeugende Strömungsturbulenzen zu er
warten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sanitärarmatur
bereitzustellen, bei der das Auslaufen durch den Brausekopf aus
geschlossen ist und die Wasserströmungsgeräusche verringert
sind, wenn Wasser durch den Wannenauslauf geleitet wird.
Die gestellte Aufgabe wird ausgehend von der im Oberbegriff des
Patentanspruchs 1 angegebenen Sanitärarmatur durch die kenn
zeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte
oder zweckmäßige Aus- und Weiterbildungen der Erfindung sind in
den Unteransprüchen 2 bis 10 angegeben und nachstehend ebenfalls
erläutert.
Die erfindungsgemäße Lösung sieht vor, daß der ringförmige Raum
einen Querschnitt aufweist, der kleiner ist als der Querschnitt
der wenigstens einen Seiteneinlaßöffnung, daß der Durchgang in
nerhalb des separaten Luftsaugerkörpers als ringförmiger Durch
gang ausgebildet ist, der unten mit einer ringförmigen Öffnung
in einem Bereich endet, in dem sich der ringförmige Raum einen
Venturieffekt bildend nach unten erweitert.
Im Wannenauslaufbetrieb der erfindungsgemäß ausgebildeten Sani
tärarmatur strömt Wasser durch den ringförmigen Raum zwischen
der vertikalen Bohrung und dem zylindrischen rohrförmigen Körper
und durch die untere Öffnung des ringförmigen Raums, so daß ein
Unterdruck an der ringförmigen Öffnung des ringförmigen Durch
gangs durch den Luftsaugerkörper auftritt, wodurch infolge des
Venturieffekts Luft von dem Brausekopf durch die Brausesteiglei
tung zu der Armatur und durch die ringförmige Öffnung am Durch
gangsende von der Wasserströmung angesaugt und ein Aufsteigen
von Wasser in dem ringförmigen Durchgang sicher verhindert wird.
Der Venturieffekt am unteren Ende des ringförmigen Raums
beseitigt jedes Auslaufen von Wasser durch den Brausekopf, wenn
Wasser durch den Wannenauslauf geleitet wird, und sorgt
weiterhin für eine glattere, weniger turbulente und damit
geräuschärmere Strömung.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand
der Zeichnungen näher beschrieben. Darin zeigt
Fig. 1 eine schematische Ansicht einer Wannenaus
lauf- und Brauseanordnung, in welcher eine
erfindungsgemäße Sanitärarmatur vorgesehen ist,
Fig. 2 eine vergrößerte Schnittansicht der in Fig. 1
dargestellten Armatur,
Fig. 3 die Querschnittsansicht entlang der Linie 3-3
von Fig. 2 und
Fig. 4 die Querschnittsansicht entlang der Linie 4-4
von Fig. 2.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, ist eine Armatur 10 an Zuflußrohre 12
und 14 für heißes bzw. kaltes Wasser angeschlossen. Zugehörige
Heiß- und Kaltwasserventile sind zur Vereinfachung der Zeichnung
nicht dargestellt. Die Armatur 10 ist auch an eine Leitung 16
für einen Wannenauslauf 22 angeschlossen, die sich abwärts bis zu
einem Winkelanschlußstück 18 erstreckt, das an einen Rohrnippel
20 anschließt, an dem ein Wannenauslauf 22 angebracht ist. Der
Wannenauslauf 22 weist ein darin angebrachtes Umstellventil 24
auf. Die Armatur 10 ist auch an eine Leitung 26 angeschlossen,
welche über einen Rohrkrümmer 28 und einen Brausearm 29 mit ei
nem Brausekopf 30 verbunden ist.
Wie im einzelnen in den Fig. 2 bis 4 gezeigt ist, besitzt die
Armatur 10 eine im wesentlichen vertikale Bohrung 32 mit oberen
und unteren mit Gewinde 34 und 36 versehenen Abschnitten, welche
mit der Leitung 26 bzw. der Leitung 16 für den Wannenauslauf 22
verschraubt sind. Die vertikale Bohrung 32 besitzt einen engen
Mittelabschnitt 38 mit Seiteneinlaßöffnungen 40 und 42, die mit
den Zuflußrohren 12 bzw. 14 in Verbindung stehen.
Ein zweiteiliger Luftsauger 44 besitzt einen Luftsaugerkörper 45
und ein Venturiglied 62. Der Luftsaugerkörper 45 weist ein ver
größertes oberes Ende 46 auf, das mit einem Gewinde 48 versehen
ist, welches mit dem Gewinde 34 der Bohrung 32 eingreift. Das
vergrößerte obere Ende besitzt einen Schulterabschnitt 50, wel
cher abgedichtet der Schulterwand 57 des Mittelabschnitts 38 der
Bohrung 32 anliegt. Ein äußerer zylindrischer, rohrförmiger Kör
per 54 hängt von dem vergrößerten oberen Ende 46 herab und be
sitzt einen Außendurchmesser, der so bemessen ist, daß ein ring
förmiger Raum 56 mit der Wand 52 des Mittelabschnitts 38 ent
steht. Der zylindrische Körper 54 besitzt ein inneres konisches
Ende 58, das an einer sich radial auswärts erstreckenden Schul
ter 60 an dem Übergang zwischen dem unteren Ende des Mittelab
schnitts 38 und dem mit dem Gewinde 36 versehenen Abschnitt en
det.
Das Venturiglied 62 besitzt eine äußere Zylinderfläche 64 mit
einem Durchmesser, der etwas geringer ist als der Außendurchmes
ser des zylindrischen Körpers 54. Die obere Kante 66 der Zylin
derfläche 64 ist unterhalb des konischen Endes 58 des zylindri
schen Körpers 54 angeordnet, um eine ringförmige Öffnung 68 mit
einer grundsätzlich vertikalen Ausrichtung zu bilden. Das Ventu
riglied 62 weist eine sich radial erstreckende Venturikappe 70
auf, die sich radial von der Zylinderfläche 64 einwärts er
streckt. Ein Teil der sich radial erstreckenden Venturikappe 70
besitzt eine Kegelstumpffläche 72, welche dem konischen Ende 58
entspricht. Das Venturiglied 62 ist an dem Luftsaugerkörper 45
durch einen einteiligen, oben an der Venturikappe 70 befindli
chen Rastring 74 angebracht und zentriert, welcher in eine kom
plementäre ringförmige Nut 76 in einem inneren zylindrischen Ab
schnitt 78 des Luftsaugerkörpers 45 einrastet. Der innere zylin
drische Abschnitt 78 ist über einen Kranz von Rippen 80 an das
vergrößerte obere Ende 46 angeschlossen. Der innere zylindrische
Abschnitt 78 ist mit Abstand zu dem äußeren zylindrischen Körper
54 angeordnet, um einen ringförmigen Durchgang 82 zu bilden,
welcher sich zwischen den Rippen 80 durch das obere Ende 46 hin
durch erstreckt. Die ringförmige Öffnung 68 befindet sich in
Strömungsverbindung mit dem sich axial erstreckenden Durchgang
82. Der sich axial erstreckende Durchgang 82 besitzt einen ra
dial auswärts gerichteten Venturiabschnitt 85, welcher durch das
konische Ende 58 und die Kegelstumpffläche 72 gebildet ist. Der
Kernraum 84 innerhalb des inneren zylindrischen Abschnitts 78
sieht keinen Durchgang vor, weil ihn die sich radial erstreckende
Venturikappe 70 nach Einrastung abschließt. Der Kernraum
84 kann an seinem oberen Ende für das Einschrauben des Luftsau
gerkörpers 45 in den mit Gewinde 34 versehenen Abschnitt zur
Aufnahme eines Innensechskantschlüssels geformt sein.
Wie in Fig. 3 gezeigt ist, sind die Rippen 80 mit Umfangsabstän
den um die Mittelachse 88 des Luftsaugers 44 angeordnet und ver
binden den inneren zylindrischen Abschnitt 78 mit dem vergrößer
ten oberen Ende 46 des Luftsaugerkörpers 45. Die beiden Seiten
einlaßöffnungen 40 und 42 sind zum rückwärtigen Teil der Armatur
10 versetzt. Wie in Fig. 4 dargestellt ist, besitzt die Zylin
derfläche 64 des Venturiglieds 62 einen Durchmesser, der etwas
kleiner ist als der Außendurchmesser des zylindrischen Körpers
54. Vorzugsweise besitzt das Venturiglied 62 einen Außendurch
messer von etwa 11,9 mm, während der zylindrische Körper 54 ei
nen Außendurchmesser von etwa 12,7 mm aufweist, d. h. der zuerst
genannte Durchmesser ist um etwa 0,8 mm kleiner als der zuletzt
genannte Durchmesser. Der Durchmesser des Mittelabschnitts 38
beträgt dabei etwa 15,2 mm, so daß der ringförmige Raum 56 eine
Weite von etwa 1,25 mm aufweist.
Der Querschnitt des ringförmigen Raums 56 ist kleiner als die
Innenquerschnittsfläche 17 der Leitung 16 oder die Querschnitts
fläche des Wannenauslaufs 22, um den Druckaufbau zu minimalisie
ren, wenn Wasser durch den ringförmigen Raum 56 strömt.
Im Betrieb, wenn das Wasser angestellt ist und durch eines oder
beide der Rohre 12 und 14 strömt, tritt das Wasser in eine oder
beide der Seiteneinlaßöffnungen 40 und 42 ein und strömt durch
den ringförmigen Raum 56. Die Strömung wird durch die
beschränkte Querschnittsfläche des ringförmigen Raums 56 zu
einer erhöhten Geschwindigkeit veranlaßt. Die rasche Strömung
streicht seitlich an der ringförmigen Öffnung 68 vorbei und
fließt in den unteren mit Gewinde 36 versehenen Abschnitt und in
die Leitung 16. Die Schulterwand 61 und die Zylinderfläche 64
besitzen einen derartigen gegenseitigen Abstand, daß im
Vergleich zu dem ringförmigen Raum 56 eine größere Weite
vorgesehen ist, so daß ein Druckabfall eintritt, wodurch Luft
durch den Durchgang 82 und durch die ringförmige Öffnung 68
angesaugt wird, wenn Wasser durch den Wannenauslauf 22 fließt.
Die Luft tritt durch den Brausekopf 30 ein und durchströmt den
Brausearm 29, den Rohrkrümmer 28, die Leitung 26 und den
Durchgang 82.
Wenn ein Duschbad gewünscht wird, wird das Umstellventil 24 in
die Schließstellung gebracht, worauf sich Wasser zurückstaut
durch die ringförmige Öffnung 68, durch den Durchgang 82, herauf
durch die Leitung 26 bis zum Austritt aus dem Brausekopf 30.
Die beschriebene Ausbildung der Sanitärarmatur beseitigt uner
wünschte Leckage durch den Brausekopf 30 und sorgt auch für ver
ringerte Geräuschpegel. Der Luftsauger 44 wird durch Formung
zweier getrennter Teile aus Kunststoff hergestellt, nämlich des
Luftsaugerkörpers 45 und des Venturiglieds 62, die miteinander
verrastet werden. Der sechseckige Kernraum 84 ermöglicht mit ei
ner einfachen Vorrichtung das Einschrauben des Luftsaugers 44 in
den mit konischem Gewinde 34 versehenen Abschnitt der Armatur
10. Das konische Gewinde 34 verhindert, daß die Leitung 26 so
weit eingeschraubt wird, daß sie den Luftsauger 44 berührt und
zusammendrückt. Der zylindrische Körper 54 ist so bemessen, daß
eine hinterschnittene Bohrung des Mittelabschnitts 38 vermieden
ist. Weiterhin sieht die Ringform des Raums 56 vor, daß der Raum
an beide Seiteneinlaßöffnungen 40 und 42 angrenzt und für eine
weniger turbulente aber mehr laminare Strömung sorgt, die an der
ringförmigen Öffnung 68 mit hoher Geschwindigkeit vorbei
streicht, was zu einer Venturiwirkung führt, die einen Druckan
stieg in der Leitung zum Brausekopf ausschließt. Der Luftsauger
sorgt somit für einen Unterdruck, welcher die Lufteinsaugung
durch den Brausekopf 30 ermöglicht, wenn Wasser durch den Wan
nenauslauf 22 fließt.
Claims (10)
1. Sanitärarmatur (10) für eine Wannen-Brauseanordnung, bei der
ein in einer Wasserauslaufarmatur angeordnetes Umstellventil (24)
einerseits den Wannenauslauf (22) freigibt und andererseits den Wan
nenauslauf (22) absperrt, wodurch das Wasser zur Brauseaustrittsöff
nung geleitet wird, wobei die Sanitärarmatur (10) eine vertikale
Bohrung (32) aufweist, deren oberem Ende eine Leitung (26) zur
Brauseaustrittsöffnung und an deren unterem Ende eine Leitung
(16) zur Wannenauslaufarmatur angeschlossen ist und die wenig
stens eine Seiteneinlaßöffnung (40, 42) für die Wasserversor
gung aufweist, und wobei oben in der vertikalen Bohrung (32) ein
Luftsaugerkörper (45) dicht und fest angebracht ist, von dessen
oberem Ende ein zylindrischer Körper (54) herabhängt, der seit
lich von der wenigstens einen Seiteneinlaßöffnung (40, 42) an
geordnet ist und zwischen dem und der Bohrung (32) ein ringför
miger Raum (56) gebildet ist, der ein oberes abgedichtetes Ende
und ein unteres offenes Ende aufweist, wobei durch den Luftsau
gerkörper (45) ein Durchgang (82) zur Brauseaustrittsöffnung hindurchgeführt
ist, dessen unteres Ende dem unteren offenen Ende des ringför
migen Raums (56) benachbart ist, dadurch gekennzeichnet, daß
der ringförmige Raum (56) einen Querschnitt aufweist, der klei
ner ist als der Querschnitt der wenigstens einen Seitenein
laßöffnung (40, 42), daß der Durchgang (82) innerhalb des sepa
raten Luftsaugerkörpers (45) als ringförmiger Durchgang (82)
ausgebildet ist, der unten mit einer ringförmigen Öffnung (68)
in einem Bereich endet, in dem sich der ringförmige Raum (56)
einen Venturieffekt bildend nach unten erweitert.
2. Sanitärarmatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der ringförmige Durchgang (82) zwischen dem Luftsaugerkör
per (45) und einem inneren Venturiglied (62) gebildet ist, wel
ches radial innerhalb des Luftsaugerkörpers (45) befestigt ist
und ein konisch erweitertes unteres Ende aufweist, das sich
axial bis unterhalb des zylindrischen Körpers (54) erstreckt.
3. Sanitärarmatur nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das konisch erweiterte Ende einen maximalen Radius auf
weist, der geringer als der Außenradius des zylindrischen Kör
pers (54) ist.
4. Sanitärarmatur nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das untere Ende des ringförmigen Durchgangs
(82) einen radial auswärts zum ringförmigen Raum (56) hin ge
richteten Venturiabschnitt (85) aufweist.
5. Sanitärarmatur nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Venturiabschnitt (85) des ringförmigen Durchgangs (82)
durchgängig ringförmig ist.
6. Sanitärarmatur nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Lauftsaugerkörper (45) an seinem oberen Ende
mit Gewinde (48) in der mit Gewinde (34) versehenen vertikalen
Bohrung (32) befestigt ist.
7. Sanitärarmatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die ringförmige Öffnung (68) eine im wesentlichen vertikale
Ausdehnung hat und eine Außenfläche des Luftsaugerkörpers (45)
begrenzt.
8. Sanitärarmatur nach Anspruch 1 oder 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die ringförmige Öffnung (68) über den Umfang des
Luftsaugerkörpers (45) durchgehend ist.
9. Sanitärarmatur nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß der zylindrische Körper (54) ein innen koni
sches Ende (58) besitzt, daß das Venturiglied (62) des Luftsau
gerkörpers (45) einen inneren herabhängenden zylindrischen Ab
schnitt (78) aufweist, der koaxial mit dem zylindrischen Körper
(54) zur Bildung des dazwischengelegenen ringförmigen
Durchgangs (82) angebracht ist, daß das Venturiglied (62) eine Ven
turikappe (70) besitzt, die Mittel (74) zur Verbindung mit dem
inneren herabhängenden zylindrischen Abschnitt (78) aufweist,
der zu diesem Zweck mit einem zur Befestigung der Venturikappe
(70) ausgebildeten Ende versehen ist, daß die Venturikappe (70)
eine Kegelstumpffläche (72) aufweist, die sich radial auswärts
zu einer Zylinderfläche (64) erstreckt, deren Durchmesser etwas
kleiner als der Außendurchmesser des zylindrischen Körpers (54)
ist, und daß das innere konische Ende (58) des zylindrischen
Körpers (54) axial mit Abstand von der Zylinderfläche (64) der
Venturikappe (70) angeordnet ist, um die sich im wesentlichen
vertikal erstreckende ringförmige Öffnung (68) zu bilden, wobei
die ringförmige Öffnung (68) frei von jeder strömungsbehindern
den, sich zwischen dem zylindrischen Körper (54) und der Ventu
rikappe (62) erstreckenden Tragrippe ist.
10. Sanitärarmatur nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Befestigung der Venturikappe (70) an dem inneren herab
hängenden zylindrischen Abschnitt (78) ein Rastring (74) vorge
sehen ist, der einteilig mit der Kegelstumpffläche (72) ausge
bildet ist und sich davon aufwärts erstreckt.
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