DE3909319A1 - Zahnradmotor - Google Patents
ZahnradmotorInfo
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- F04C2/00—Rotary-piston machines or pumps
- F04C2/08—Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Zahnradmotor und insbe
sondere auf einen Zahnradmotor zum Antrieb eines Ventila
tors, indem der Motor von einer Ölpumpe Hochdruck- Arbeits
öl zu seinem Drehen empfängt.
Ein herkömmlicher Zahnradmotor dieser Art ist beispielswei
se in der JP-Patent-OS Nr. 62 - 2 76 274 (1987) offenbart.
Dieser Zahnradmotor umfaßt ein Gehäuse mit einem Ein- sowie
Auslaßkanal für das Fluid (Öl), ein drehbar innerhalb des
Gehäuses angeordnetes Rad mit Innenverzahnung, ein inner
halb des innenverzahnten Rades angeordnetes Rad mit Außenver
zahnung, das zusammen mit dem innenverzahnten Rad im Gehäuse
eine Arbeitskammer bildet, eine mit dem außenverzahnten Rad
durch dessen Drehen als Einheit gedrehte Welle und ein die
se Welle drehbar abstützendes Lager, wobei der Ein- und
Auslaßkanal mit Öffnungen zur Arbeitskammer hin offen sind,
eine Bremse mit dem innenverzannten Rad zur Anlage kommen
kann und eine Elektromagnetspule zur Verlagerung des Brems
schuhs vorhanden ist.
Da bei diesem Motor jedoch auf der Seite des Gehäuses eine
Öffnung oder ein Kanal nicht ausgebildet ist und das außen
sowie innenverzahnte Rad einem Druck zu dieser Gehäuseseite
hin ausgesetzt sind, wird ein Freiraum zwischen einem Gehäu
sedeckel und den beiden Zahnrädern groß, so daß die Leck
oder Durchflußmenge des Fluids durch diesen Freiraum eben
falls recht groß wird. Beide Zahnräder kommen durch den auf
sie einwirkenden Druck mit der Wand auf der erwähnten Gehäu
seseite in Anlage, so daß Öl nicht zwischen die Zahnräder
und diese Gehäusewand fließt, wodurch dort ein Ölfilm schließ
lich kaum oder nicht mehr vorhanden ist und das Gleitmoment
der Räder sehr hoch wird. Ist dieses Gleitmoment oder der
Gleitwiderstand größer als das vom Motor erzeugte Drehmo
ment, so kann der Motor nicht mehr drehen, d.h., es tritt
ein Blockierzustand auf.
Es ist deshalb die Aufgabe der Erfindung, einen Zahnrad
motor zu schaffen, der von den oben geschilderten, dem Stand
der Technik anhaftenden Nachteilen frei ist, der eine erhöh
te Leistungsfähigkeit aufweist und bei dem das Auftreten
einer Blockierung wegen eines Ölfilmmangels mit Sicherheit
verhindert wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe umfaßt ein Zahnradmotor gemäß der
Erfindung ein Gehäuse mit einer Öffnung an seiner einen
Stirnseite und mit einem zylindrischen Raum in diesem, einen
die stirnseitige Öffnung des Gehäuses abschließenden Deckel,
eine im Gehäuse sowie im Deckel drehbar gelagerte Welle,
ein auf der Welle axial bewegbar angeordnetes, mit Bezug
zur Welle in seiner Umfangsrichtung unbewegbares Rad mit
einer Außenverzahnung, ein mit dem Außenumfang des außenver
zahnten Rades in Anlage bzw. Eingriff befindliches Rad mit
einer Innenverzahnung, das zusammen mit dem außenverzahnten
Rad einen Arbeitsraum abgrenzt, einen im Deckel ausgebil
deten, dem Arbeitsraum ein unter hohem Druck stehendes Fluid
zuführenden Einlaßkanal, einen im Deckel ausgebildeten, vom
Arbeitsraum Fluid abführenden Auslaßkanal sowie an einer
Seitenfläche der beiden Zahnräder befindliche Hoch- und Nie
derdrucköffnungen oder -kanäle, wobei ein Außenumfangsab
schnitt des Hochdruckkanals auf der Seite des Gehäuses grö
ßer ist als derjenige des Hochdruckkanals auf der Seite des
Deckels.
In einer Ausführungsform gemäß der Erfindung stellt eine
am Außenumfangsabschnitt des gehäuseseitigen Hochdruckka
nals ausgebildete Ölnut über den Außenumfang des innenver
zahnten Rades eine Verbindung zum deckelseitigen Hochdruck
kanal her. Bei einer anderen Ausführungsform ist ein Teil
von beiden Zahnrädern oder auch nur von einem dieser Zahn
räder kleiner bemessen als der die Nabe dieser Räder oder
dieses Rades bildende Teil.
Der Erfindungsgegenstand wird anhand der folgenden, auf die
Zeichnungen Bezug nehmenden Beschreibung, aus der die Auf
gabe und deren Lösung, weitere Ziele sowie die Merkmale und
Vorteile des Erfindungsgegenstandes deutlich werden, erläu
tert. Es zeigen:
Fig. 1 einen lotrechten Axialschnitt eines Zahnradmotors
in einer ersten Ausführungsform gemäß der Erfindung;
Fig. 2 den Schnitt nach der Linie A-A in der Fig. 1;
Fig. 3 eine zu Fig. 2 gleichartige Darstellung für eine
zweite erfindungsgemäße Ausführungsform;
Fig. 4 den Schnitt nach der Linie B-B in der Fig. 3;
Fig. 5 eine zu Fig. 3 gleichartige Darstellung für eine
dritte erfindungsgemäße Ausführungsform;
Fig. 6 den Schnitt nach der Linie C-C in der Fig. 5.
Gemäß den Fig. 1 und 2 ist ein Zahnradmotor mit einem Ge
häuse 1 ausgestattet, in dem u.a. ein Raum für die Aufnahme
der Zahnräder 6 sowie 7 ausgebildet und das von einem Deckel
2 verschlossen ist. Ein innenverzahntes Rad 7 von Ringform
ist drehbar in den Innenumfang dieses Raumes im Gehäuse 1
eingesetzt, und mit diesem Zahnrad 7 ist ein in dieses einge
fügtes Rad 6 mit Außenverzahnung in Anlage bzw. Eingriff.
Das außenverzahnte Rad 6 sitzt mittels einer Keilnutverbin
dung 9 auf einer Welle 3, die durch ein Kugellager 4 und
eine Metallbüchse oder ein Nadellager 8 an ihren beiden En
den drehbar im Gehäuse 1 bzw. im Deckel 2 gelagert ist.
Das außenverzahnte Rad 6 ist auf der Welle 3 axial beweg
bar, mit Bezug zur Welle 3 ist es jedoch undrehbar gehalten.
Im Gehäuse 1 befindet sich eine Öldichtung 5, die mit dem
Außenumfang der Welle 3 in Anlage ist, wodurch der Austritt
von Arbeitsöl verhindert wird.
Der Deckel 2 ist mit einem Einlaßkanal 10 sowie einem Auslaß
kanal 11 für das Fluid (Öl) versehen. Ein Hochdruckkanal
13 steht mit dem Einlaßkanal 10, ein Niederdruckkanal 15
steht mit dem Auslaßkanal 11 in Verbindung. Die Zahnräder
6 und 7 befinden sich in einem Arbeitsraum 16, dem Öl vom
Einlaßkanal 10 über den Hochdruckkanal 13 zugeführt wird,
das vom Arbeitsraum 16 über den Niederdruckkanal 15 zum Aus
laßkanal 11 gelangt.
Durch die Zähne der beiden Zahnräder 6 und 7 werden im Ar
beitsraum 16 mehrere Abteile gebildet, wobei bei einer Zufuhr
von Öl über die Kanäle 10 und 13 zu den Abteilen des Arbeits
raumes 16 durch den Druckunterschied zwischen dem Ein- so
wie Auslaßkanal 10 und 11 durch das den Arbeitsraum 16 durch
strömende Öl die beiden Zahnräder 6 und 7 gedreht werden,
wobei das außenverzahnte Rad 6 als Einheit mit der am einen
Ende aus dem Gehäuse 1 ragenden Welle 3, die auf dieser Sei
te mit einem zu treibenden Teil verbunden ist, dreht.
Das innenverzahnte Rad 7 ist über einen geeignet bemesse
nen Zwischenraum jeweils mit seinerAußenumfangsfläche 7 a
der Innenumfangsfläche 1 a des Gehäuses 1, mit seiner ersten
Seitenfläche 7 b einer Seitenfläche 1 b des Gehäuses 1 und
mit seiner zweiten Seitenfläche 7 c einer Seitenfläche 2 a
des Deckels 2 benachbart angeordnet. Das vom Einlaßkanal
10 und Hochdruckkanal 13 im Deckel 2 kommende Hochdrucköl
gelangt in einen Freiraum 19 a zwischen der Seitenfläche 7 c
des innenverzahnten Rades 7 sowie der Seitenfläche 2 a des
Deckels 2 und in einen Freiraum 19 b zwischen einer Seiten
fläche 6 a des außenverzahnten Rades 6 sowie der Seitenflä
che 2 a des Deckels 2. Dann gelangt das Öl in einen Freiraum
18 a zwischen der Seitenfläche 7 b des innenverzahnten Rades
7 und der Seitenfläche 1 b des Gehäuses 1 sowie in einen
Freiraum 18 b zwischen der Seitenfläche 6 b des außenverzahn
ten Rades 6 und der Seitenfläche 1 b des Gehäuses 1. Auf die
se Weise kann ein angemessener Ölfilm gebildet werden.
Da den Zahnrädern 7 und 6 der Einlaßkanal 10 zugeordnet ist,
werden, wenn das Hochdrucköl zu diesen beiden Zahnrädern
fließt, beide Zahnräder 6 und 7 zum Gehäuse 1 hin gepreßt,
wodurch die Freiräume 18 a und 18 b verengt werden, während
die Freiräume 19 a und 19 b größer werden. Der Hochdruck-Ver
bindungskanal 12 wird erfindungsgemäß so ausgebildet, daß
sein Außenumfang 12 a größer bemessen wird als der Außenum
fang des im Deckel 2 befindlichen Hochdruckkanals 13. Als
Ergebnis dessen wird das innverzahnte Rad 7 durch den Öl
druck auf der Seite des Hochdruck-Verbindungskanals 12 zum
Deckel 2 hin gedrückt, so daß ein geeigneter Zwischenraum
mit einer Ölfüllung aufrechterhalten wird und das Drehen
des Motors einwandfrei gesichert ist.
Die Fig. 3 und 4 zeigen eine zweite Ausführungsform gemäß
der Erfindung, wobei eine Ölnut 20 vorgesehen ist, die sich
vom Hochdruck-Verbindungskanal 12 im Gehäuse 1 längs dessen
Innenumfangsfläche 1 a erstreckt und mit dem Hochdruckkanal
13 im Deckel 2 in Verbindung steht. Insofern kann Öl einwand
frei und sicher dem Freiraum 18 a zwischen dem innenverzahn
ten Rad 7 sowie dem Gehäuse 1, dem Freiraum 17 zwischen
der Außenumfangsfläche 7 a des verzahnten Rades 7 sowie der
Innenumfangsfläche 1 a des Gehäuses 1 und dem Freiraum 19 a
zwischen dem innenverzahnten Rad 7 sowie dem Deckel 2 zuge
führt werden, womit ein geeigneter Ölfilm vorhanden und ein
störungsfreies Drehen des Motors gewährleistet ist.
Bei der in den Fig. 5 und 6 gezeigten dritten Ausführungs
form gemäß der Erfindung sind in wenigstens einem der beiden
Zahnräder 6 und 7 - im Beispiel in beiden Zahnrädern - Kehlen
ausgearbeitet, so daß zurückgesetzte Seitenflächenteile 6 a′
sowie 7 a′ entstehen und die Zahnräder 6, 7 an diesen Stellen
im Querschnitt gegenüber dem Querschnitt an der Nabe der
Zahnräder etwas vermindert sind. Dadurch wird ein störungs
freier Betrieb des Motors ohne eine Berührung der Zahnräder
mit der Seitenfläche 1 b des Gehäuses 1 bzw. der Seitenflä
che 2 a des Deckels 2 selbst dann erreicht, wenn die Zahnrä
der 6 bzw. 7 auf Grund einer Ungleichheit im Öldruck eine
Kipplage mit Bezug zu der zu ihrer Drehachse rechtwinkligen
lotrechten Ebene annehmen sollten.
Bei allen drei Ausführungsformen werden zwischen dem innen
verzahnten Rad 7, dem außenverzahnten Rad 6, dem Gehäuse
1 und dem Deckel 2 immer angemessene ausreichende Freiräume
17, 18 a, 18 b, 19 a und 19 b aufrechterhalten, so daß die Leck
menge an Hochdrucköl vom Hochdruckkanal 13 zum Niederdruck
kanal 15 hin gering ist. Ferner werden die beiden Zahnräder
6 und 7 in einem schwimmenden, gleitenden Zustand zur Bildung
des Ölfilms betrieben, so daß der Drehmomentverlust des Mo
tors herabgesetzt und sein Wirkungsgrad gesteigert werden
kann.
Ein erfindungsgemäßer Zahnradmotor umfaßt - kurz ausge
drückt - ein Gehäuse mit einer Öffnung an dessen einer Stirn
seite, in dem ein zylindrischer Freiraum für die Aufnahme von
Zahnrädern ausgebildet ist. Die Öffnung ist von einem
Deckel verschlossen. Eine Welle ist im Gehäuse sowie Deckel
drehbar gelagert. Auf der Welle ist ein Rad mit einer Außen
verzahnung axial bewegbar, jedoch mit Bezug zur Welle undreh
bar gehalten, das als Einheit mit der Welle dreht. Mit dem
außenverzahnten Rad ist ein Rad mit Innenverzahnung in Anla
ge und Eingriff, wobei beide Zahnräder zusammen einen Ar
beitsraum bilden. Im Deckel sind ein Einlaßkanal zur Zufuhr
von Hochdrucköl zum Arbeitsraum und ein Auslaßkanal zur Ab
leitung von Niederdrucköl vom Arbeitsraum ausgebildet. Be
nachbart zu den beiden Stirnflächen der Zahnräder sind Hoch
bzw. Niederdruckkanäle vorhanden, wobei der Hochdruckkanal
auf der Seite des Gehäuses einen größeren Außenumfang hat
als der Hochdruckkanal auf der Seite des Deckels.
Die Erfindung wurde wörtlich und bildlich anhand spezieller
Ausführungsformen erläutert. Es ist jedoch klar, daß die
Erfindung auf diese Ausführungsformen keineswegs begrenzt
ist, daß vielmehr dem Fachmann bei Kenntnis der offenbarten
Lehre Abwandlungen und Abänderungen an die Hand gegeben sind,
die als in den Rahmen der Erfindung fallend anzusehen sind.
Claims (3)
1. Zahnradmotor mit einem eine Öffnung an seiner einen Stirn
seite und einen darin ausgebildeten Freiraum aufweisenden
Gehäuse (1), mit einem die Gehäuseöffnung abschließenden
Deckel (2) und mit einer im Gehäuse sowie im Deckel dreh
bar gelagerten Welle (3), dadurch gekennzeichnet, daß
an der Welle (3) ein Rad (6) mit einer Außenverzahnung
axial bewegbar sowie mit Bezug zur Welle undrehbar ge
halten ist und mit der Welle als Einheit dreht, daß mit
dem Rad (6) mit Außenverzahnung ein Rad (7) mit Innenver
zahnung in Eingriff ist, das zusammen mit dem außenverzahn
ten Rad (6) einen Arbeitsraum (16) bildet, daß im Deckel
(2) ein Einlaßkanal (10) zur Zufuhr von Hochdruckfluid
zum Arbeitsraum (16) sowie ein Auslaßkanal (11) zur
Ableitung des Fluids vom Arbeitsraum (16) ausgebildet sind
und daß an den Seitenflächen beider Zahnräder (6, 7)
jeweils Hoch- und Niederdruckkanäle (13, 12, 15) vorhanden
sind, wobei der Außenumfangsteil (12 a) des Hochdruckka
nals (12) auf der Seite des Gehäuses (1) größer ist als
derjenige des Hochdruckkanals (13) auf der Seite des
Deckels (2).
2. Zahnradmotor nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine
Ölnut (20), die den Außenumfangsteil des Hochdruckkanals
(12) auf der Seite des Gehäuses (1) mit dem Hochdruckkanal
(13) auf der Seite des Deckels (2) über eine Außenumfangs
fläche (7 a) des innenverzahnten Rades (7) verbindet.
3. Zahnradmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
ein axialer Querschnittsbereich von wenigstens einem der
beiden Zahnräder (6, 7) kleiner ist als der axiale Quer
schnittsbereich am Nabenteil der beiden Zahnräder.
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