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DE399947C - Selbsttaetiges Auftragegeraet fuer Messbilder - Google Patents

Selbsttaetiges Auftragegeraet fuer Messbilder

Info

Publication number
DE399947C
DE399947C DEO12663D DEO0012663D DE399947C DE 399947 C DE399947 C DE 399947C DE O12663 D DEO12663 D DE O12663D DE O0012663 D DEO0012663 D DE O0012663D DE 399947 C DE399947 C DE 399947C
Authority
DE
Germany
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image
handlebars
collimators
chambers
applicator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEO12663D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Optische Anstalt CP Goerz AG
Original Assignee
Optische Anstalt CP Goerz AG
Publication date
Priority to DEO12663D priority Critical patent/DE399947C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE399947C publication Critical patent/DE399947C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C11/00Photogrammetry or videogrammetry, e.g. stereogrammetry; Photographic surveying

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

  • Selbsttätiges Auftragegerät für Meßbilder. Beim Herstellen von Karten oder bei der körperlichen Wiedergabe nach NIeßbildpaaren eines räumlichen Gebildes, z. B. eines Geländeabschnittes, verfährt man so, daß man den Schreibstift oder Stichel durch Lenker führt, welche mit Bildnießmarken, vermittels deren man die räumlich erscheinenden l\-Zeßbilder abtastet, gekuppelt sind.
  • Zu einem Aufzeichengerät gehören hiernach Träger für die 'Ießbilder, mit Bildnießmarken gekuppelte Lenker für den Schreibstift oder Stichel und eine Beobachtungsvorrichtung zum Abtasten des räumlich erscheinenden Bildpaares (Raumbildes) mittels der Bildmeßmarken.
  • Die Erfindung bezweckt eine solche Aushikdung eines Auftragegeräts der fraglichen Art, rlaß eine große Genauigkeit der Einstellang ohne allzu große Anforderungen an die mechanische Herstellung erreicht wird, und daß dabei auch die :Möglichkeit einer bequemen und genauen Einstellung (Justierung) seiner Glieder gegeben ist.
  • Die Erfindung benutzt dabei als Träger für die auszuwertenden Teilbilder des Meß-,iildpaares an sich bekamrteBildlialtekamrnern mit Objektiven, die den Aufnalrmekaminern entsprechen, finit einer Einrichtung für den umgekehrten Strahlengang ausgerüstet sind und die man vielfach auch als Koppesche Kainritern bezeichnet. Diesen nach der Höhen- und Seitenrichtung (Azimut ) einstellharen Bildhaltekamrnern sind in an sich bekannter Weise bei dein Gerät der Erfinflung teilweise lichtdurchlässige und teilweise spiegelnde Körper (Devillesche Würfel) vorgelagert, welche die von den Meßbildern herkommenden Strahlen teilweise durchlassen und teilweise durch Spiegelung einer Doppelbetrachtungsvorrichtung zuführen, die außerdein Lichtstrahlen von finit dem Zeichengerät gekuppelten Markenprojektionseinrichtungen (Kolliniatoren) erhält.
  • Gemäß der Erfindung werden die teilweise lichtdurchlässigen und teilweise spiegelnden Körper entweder rnit den Bildhaltekaniniern oder finit den Markenprojektionseinrichtungen fest verbunden, so daß es keiner Bewegungsübertragung, sei es von den llarke>>projektionseinrichtungen, sei es von den Bildhaltekainmern, auf die teilweise lichtdurchlässigen und teilweise spiegelnden Körper bedarf. Die feste Verbindung dieser Körper mit einer der beiden Strahlenquellen (Kaminür oder Kolliniator) ergibt eine für den Aufbau des Geräts willkommene Freiheit für die räumliche Anordnung der llarkenprojektionseinrichtungen zu den Kammern oder zu den Lenkern im Vergleich finit solchen Anordnungen, bei denen die teilweise lichtdurchlässigen und teilweise spiegelnden Körper gegenüber beiden Strahlenquellen verstellbar sind.
  • Für die bequeme Benutzung eines Auftraggeräts dieser Art ist es von großer Wichtigkeit, daß die den Einstellbewegungen des Zeichenstifts entgegenstehenden Widerstände möglichst gering gehalten werden. In dieser Hinsicht bedeutet es vor allein übrigen einen besonderen Vorteil, wenn die bei Auftraggeräten übliche Kreuzschlittenanordnung für den Zeichenstift entbehrlich gemacht werden kann. Das wird gemäß der Erfindung so erreicht, daß die Markenprojektionseinrichtungen durch eine Scherenverbindung an die Lenker angeschlossen «erden, und daß das Verbindungsglied der beiden Lenker auf einer urii einen Punkt drehbaren Schiene geführt wird, so daß es nur einer Verschwenkung der letzteren und einer Gleitbewegung auf ihr bedarf, um jede gewünschte Einstellung vorzunehmen, d. h. der Zeichenstift wird, wie die Meßmarke eines bekannten Geräts mit räumlicher Führung der 1Ießrnarke, in Polarkeordinaten bewegt.
  • Die Erfindung ist an mehreren Ausführungsbeispielen auf der beigefügten Zeichnung wesentlich schematisch veranschaulicht, und zwar zeigt: Abb. i eine Ausführungsform mit Kreuzschlittenfiihrung für den Zeichenstift, bei welcher der die virtuellen Bildmeßmarken erzeugende Kollimator mit dem teilweise lichtdurchlässigen und teilweise spiegelnden Körper, welcher das Herstellen des identischen Strahlenganges der Bildstrahlen und der ':Markenstrahlen ermöglicht, fest verbunden ist, .AM. 2 und 3 in Aufriß und Grundriß einen Tragerahmen für den mit dem Spiegelkörper verbundenen Kollimator und dessen Kupplung mit den zugehörigen Lenkern, Abb. .4 eine Ausführungsform, bei welcher die Lenker an einen auf einer schwingbar gelagerten Zunge gleitenden Körper angreifen, und bei welcher die Kollimatoren allein mit den Lenkern gekuppelt sind, dieSpiegelkörper dagegen feststehen, .
  • Abb. 5 und 6 im Grundriß und im Aufriß eine Ausführungsform, bei welcher die von den Bildhaltekainmern und -den Kollimatoren herkommenden Strahlen unmittelbar dem Beobachtungsgerät zugeführt werden, welches aus einem binokularen Rundblickfernrohr besteht.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. i sind die Bildhaltekammern, welche zur Aufnahme der Meßbilder dienen, mit i bezeichnet. 2 bezeichnen die Betrachtungskammern und 3 ein übliches Stangenfernrohr zur Beobachtung der Bilder. ,4 sind die Kollimatoren zum Erzeugen der virtuellen Markenbilder. Diese sind nach der Darstellung der Zeichnung fest finit lichtdurchlässigen Spiegelkörpern (planparallelen Glasplatten) 5 verbunden, mit denen zusammen sie ein sogenanntes Grubbsches Visier bilden, und sitzen an drehbaren Trägern 6, -welche in Rahmen 7 gelagert sind, die ihrerseits in Lagerringen 8 sitzen. De Kupplung der Kolliniatoren und Spiegelkörper .4, 5 mit den Lenkern 9 erfolgt durch eine Scherenverbindung io, 11, 12, «-elche bewirkt, daß die Kollimatorachse zur Lenkerachse stets die gleiche Lage einnimmt.
  • ach der Darstellung der Zeichnung ist die Einstellung des Kollimators zum Lenker derart, daß der Kolliniator rechtwinklig zum Lenker liegt. Die Lenker 9 sind in Lagerhülsen 13 verschiebbar, die ihrerseits in den Rahmen 7 drehbar sind, und einen Teil 12 der Scherenverbindung zum Bewegen der Kollimatoren tragen. Die beiden Lenker greifen an auf dein Schlitten iq. sitzende Stützen 15, 16 an, von welchen nach der Darstellung der Zeichnung die Stütze 15 in dein Schlitten 1:I verschiebhar ist: Die Verbindung der Lenker 9 mit den Stützen 15, 16 erfolgt durch an den Stützen verschiebbare Klötze 17, so daß eine Höheneinstellung der Lenker 9 möglich ist, welcher zugleich eine Verdrehung der Rahmen 7 in ihren. Lagerringen 8 entspricht.
  • Die Benutzung des Geräts ist so, daß die 1leßbilder in die Bildhaltekammerii i ein-:yesetzt und diese in üblicher Weise nach den Aufnahmerichtungen, und zwar nach der Höhen- und Seitenrichtung (Azimut) der Aufnahmen ausgerichtet werden. Die Einstellung der'Meßvorrichtung hat sowohl nach Abstand und Höhe der Aufnahmestandorte als auch nach dem gewünschten Kartierungsinaßstab zu erfolgen. Ein Zahlenbeispiel mag das klarmachen: Der Kartierungsmaßstab sei i : ioooo. Der feste Abstand der Durchdringungspunkte der Lenker 9 und der Führungshülsen 13 betrage 30 cm. Die tatsächliche Naturbasis betrage iooo in. Der Höhenunterschied zwischen den beiden Aufnahmestandorten betrage 5o m. In diesem Falle sind die die Lagerringe 8 für die Rahmen 7 tragenden, in der Höhenrichtung einstellbaren Säulen 18 so einzustellen, daß das klarmachen beträgt. Die Einstellung des Höhenunterschiedes mittels des Klotzes 17 an den Säulen 15, 16 erfolgt so, daß der Klotz 17, an «-elchen derjenige Lenker 9 angreift, der durch die Führungshülse des höher eingestellten Rahmens 7 geht, um den Betrag höher eingestellt - -wird als der Klotz 17 der Säule 16.- Der Kartierungsmaßstab wird durch Verschieben der Säule 15 gegenüber dein Schlitten 14 eingestellt, und zwar so, daß der Abstand der Angriffspunkte der Lenker g an die Klötze 17 gleich der Basis des Auftragegeräts (3o cm), vermindert um die maßstäbliche Aufnahmebasis ist. Die Beobachtungskammern 2, welche starr miteinander so verbunden sind, daß ihre optischen Achsen parallel laufen, werden jetzt so eingestellt, daß man durch das Stangenfernrohr 3 das Raumbild des Aufnahmegegenstandes und zugleich das der von den Kollimatoren .4 erzeugten Marken beobachten kann. Durch entsprechendes Bewegen der Lenker bringt man nun das Markenbild mit beliebigen Bildpunkten- zur stereoskopischen Deckung und durch Betätigen des Schreibstiftes i9 zur fortlaufenden Kartierung. @%'erden die Klötze 17 in den Säulen 15, 16 festgestellt, so wird, wie bei anderen bekannten Geräten, jedesmal eine bestimmte Höhenschicht aufgezeichnet. Zum Aufzeichnen verschiedener Höhenschichten werden die Klötze 1; in den Säulen 15, 16 um den maßstäblichen Betrag des gewünschten Höhenunterschiedes verschollen. Wenn beispielsweise ein Schichthöhenunterschied von io m gewünscht wird, so müssen in dein oben vorausgesetzten Fall einer Kartierung im Maßstab 1 : io ooo beide Klötze 17 in ihren Führungen uni i nnn verschoben «-erden.
  • Die in. Abb. d dargestellte Ausführungsform eines Auftragegeräts unterscheidet sich von der in Abt). i dargestellten dadurch, daß die Beobaclitungskaniniern sich auf der Seite des Zeichenstifts befinden. Um eine solche für rlie Beyueinlichkeit der Benutzung des GerÄts wesentliche Anordnung zu ermöglichen, sind die die Meßinarken erzeugenden Kolliniatoren von den planparallelen Glasplatten zur Spiegelung ihrer Bilder losgelöst worden, und es ist demgemäß eine weitere, zugleich lichtdurchlässige und spiegeleitle Fläche an den Beobachtungsj:ain:niern fest angebracht. Ferner ist der Kreuzschlitten der Abb. i durch eine Einrichtung zum Einstellen des Schreibstiftes nach Polarkoordinaten ersetzt worden. Die Verbindung zwischen den Lenkern und den Kollimatoren erfolgt auch in diesem Falle durch die gleiche Scherenverbindung, wie sie bei der Ausführungsforen nach Abb. i vorausgesetzt und in den Abb. 2 und 3 dargestellt ist.
  • Diejenigen Teile, «-elche mit gleicher Wirkung wie in Abb. i bis 3 auch bei der Ausführungsform nach Abb..I wiederkehren, sind finit den gleichen Bezugszeichen wie in Abb. i bezeichnet. Demgemäß sind die Bildhaltekaininern mit i, die Beobachtungskammern mit 2, die Kolliinatoren finit .I, die Lagermhmen mit 7, die Lenker mit y, die Scherenverbindung zwischen Kolliniatoren und Lenkern finit io, i i, 12, die Lagerhülsen, in denen die Lenker 9 verschiebbar sind, mit 13, die einstellbaren Säulen für die Rahmen 7 mit 18 und der Schreibstift mit 1g bezeichnet.
  • Die den Kollimatoren .I zugeordneten Spiegel, «-elche in diesem Falle fest in den Rahmen 7 sitzen, tragen die Bezeichnung 5ü. Jedem Spiegel 5« ist ein sogenannter DevillescherWürfel 56 zugeordnet, welcher zur Vereinigung der von der betreffenden Bildhaltekaminer i und dem dein Kolliinator .4 vorgelagerten Würfel 5° herkommenden Strahlengänge dient. Die beiden Lenker sind unmittelbar miteinander gekuppelt und finit einem Führungsgliede 2o verbunden, «elches auf einer Schiene 21 läuft, die um einen Lagerzapfen 22 verschwenkbar ist.
  • Zinn Abtasten des Raumbildes durch die 1leßinarken der Kolliniatoren ist, wie bei der '@usführungsforin nach Abb. i, ein passendes, in Abb. .I nicht besonders dargestelltes Beobachtungsgerät vorgesehen. Das Abtasten des Raumbildes durch das Meßniarkenbild erfolgt durch Verschieben des Gleitstücks 2o auf cler Schiene 21 unter gleichzeitiger Drehung der letzteren um einen 1..agerzapfen 22.
  • Das Ausrichten des Auftragegeräts erfolgt bezüglich der Bildhaltekainniern tviederuni nach Höhen- und Seitenrichtung. Das F_instellen der Meßvorrichtung ist gegenüber dein der Ausführungsforen nach Abb. i insofern vereinfacht, als nur der Allstand und der Höhenunterschied der Lenkerdrehpunkte in den Rahmen ; oder den Hülsen 13 auf maßstäblichen Abstand und Höhenunterschied der Aufnahinest.andorte gebracht werflen.
  • Bei der Ausführungsform des Auftragegerätes nach Abb. 5 und 6 besteht das Beobachtungsgerät aus einembinokularen Rundblickfernrohr, welches die Beobachttingskaminern 2 und das Stangenfernrohr 3 der Atisführungsforin nach Abb. i ersetzt. In diesem Falle stehen die Rahmen 7 nicht parallel, sondern beliebig zueinander, wie dies auch bei den übrigen Beispielen der Fall sein kann.
  • Die Bildhaltekanimern sind wiederum mit i, die Kollimatoren -mit .I, die fest mit ihnen verbundenen planparallelen Glasplatten mit 5, die Lagerrahmen für die Kolliinatoren und die Führungshülsen für die Lenker mit 7, ,die Lenker mit g und die Scherenverbindung zwischen rlen Kollimaboren und den Lenkern finit io, 11, 12, 13 bezeichnet.
  • Die identischen Strahlengänge der Bildhaltekainmern und der Meßvorrichtung werden durch die Spiegelkörper 5 den Eintrittsspiegeln 23 des Rundblickfernrohrs zugeführt. Diese sitzen in einer im Fernrohrgehäuse verschiebbaren Hülse 24 und erfahren bei der Verschiebung im Gehäuse zugleich eine Drehung um eine angenähert in der Spiegelebene liegende, zur Verschiebungsrichtung senkrechte Achse. Zu diesem Zweck ist die Fassung der Spiegelkörper mit einem Arlll 25 ausgestattet, welcher beim Verschieben der Hülse 2.4 auf einer schrägen Fläche 26 im Gehäuse gleitet. Die FernrohrobjektiVe sind mit 27, die üblichen AufriChtepriSnien mit 28 bezeichnet. Die Okularrohre, «-elche nur abgebrochen dargestellt sind, tragen die Bezeichnung 2g. Das Gerät ist nach der Darstellung der Zeichnung so ausgebildet, daß den Okularrohren eine beliebige feste Einstellage gegeben werden kann. Die Fernrolirkörper sind tun eine Achse 30 vei-schwerikhar. Bei dieser Verschwenkung erfahren die Aufrichteprisinen 28 in der bei Rundblickfernrohren üblichen Weise eine Verdrehung uni den halben Drehungswinkel der Fernrohrkörper. Diese Verdrehung der Aufrichteprisinen erfolgt im vorliegenden Fall in der hier erforderlichen, sehr genauen Weise dadurch, daß die Lenker 31 und 32 so mitoinander gekuppelt sind, .daß der eine von ihnen einen Zentriwinkel, -der andere den dazugehörigen Peripherie-winkel beschreibt.
  • Die Abbildungen veranschaulichen im vorliegenden Fall nicht die Verbindung der Lenker mit dem Schreibstift und deuten auch nur die Schwenkachsen der Rahmen 7 bei 33, 3.4 (Abb. 5) an, ohne die Einrichtungen zur Höheneinstellung derselben darzustellen, welche jedoch ebenfalls als vorhanden vor-# aus,e - setzt sind. Das Ausrichten der Bil.dhaltekannnern und der Rahmen 7 erfolgt in :der gleichen Weise, wie vorstehend unter Bezugnahme auf die Abb. i bzw. 4 angegeben, je nachdem die Lenker auf Kreuzschlitten wirken oder nach Polarkoordinaten verstellt werden. Das Abtasten des Bildes erfolgt unter Bewegung der Lenker 9 und Einstellung der Meßmarken auf die gewünschten Bildpunkte unter Verschwenken der Rundblickfernrohrkörper um die Achse 30 und Verschieben der die Eintrittsspiegel 23 tragenden Hülsen 24 im Gehäuse.
  • Alle dargestellten Ausführungsformen des Auftragegerätes gestatten eine bequeme Einstellung (Justierung) und Überprüfung des Geräts. Diese mag im Anschluß an die in Abb. 5 und 6 dargestellte Ausführungsform für den Fall der Benutzung eines Theodoliten erläutert werden.
  • Man entfernt zunächst das Rundblickfernrohr von der Haltevorrichtung, stellt die Teilungen der Bildhaltekammern sämtlich auf o und setzt das Gerät auf einen Prüftisch, der bestimmte Prüfmarken enthält. Dann setzt man in die Bildhaltekammern Testplatten ein, welche mit Prüfmarken versehen sind, die den Marken auf dem Prüftisch entsprechen, und orientiert Abstands-und Höheneinstellung der Durchdringungspunkte der Lenker mit den Führungshülsen der Rahmen 7, entsprechend den Angaben für den Prüftisch. Hierauf stellt man den Zeichenstift auf eine Prüfmarke des Prüftisches fest, stellt außerhalb in den parallelen Strahlengang einen Theodoliten auf und stellt an ihm die zti den Prüfmarken gehörenden Höhen- und Seitenwinkel ein. Es müssen dann, wenn alle zu prüfenden Teile richtig justiert sind, die Prüfmarken aus den Bildhaltekammern und die Kollimatorniarkeii mit dem Schnittpunkt des Fadenkreuzes des Theodoliten zusammenfallen. Es ist hieraus ersichtlich, daß die Justierung der Bildhaltekainmern und der Meßvorrichtung gleichzeitig und unabhängig voneinander eindeutig überprüft und im Anschluß daran berichtigt werden kann.

Claims (4)

  1. PATENT-A.NSPRÜCHE: i. Selbsttätiges Auftragegerät für Meßbilder, bei dem die die Teilbilder des Raumbildes tragenden Bildhaltekammern mit Objektiven versehen sind, mit Einrichtung zum Abtasten des Raumbildes mittels Meßmarken und Lenkern für das Auftragewerkzeug (Schreibstift, Stichel o. dgl.), dadurch gekennzeichnet, daß in der Kreuzung der Strahlengänge, die einerseits von den in bekannter Weise in zwei zueinander senkrechten Ebenen (Neigung und Seitenrichtung - Azimut) einstellbaren und feststellbaren Bild altekammern (i) und andererseits von beweglichen und seitwärts oder neben ihnen angeordneten Markenprojektionseinrichtungen (z. B. Kollimatoren 4) ausgehen, teilweise spiegelnde, teilweise lichtdurchlässige Körper (Planparallelplatten 5 oder Prismenwürfel 5b) in fester Verbindung mit der zugehörigen Bildhaltekammer (i) oder der zugehörigen Markenprojektionseinrichtung (4) derart angeordnet sind, daß Bild- und Markenstrahlen in dem Doppelbetrachtungsglas (3) zusammenfallend erscheinen.
  2. 2. Auftragegerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kollimatoren (4) in einem beliebig .gerichteten, um eine Achse drehbaren Rahmen (7) gelagert und durch eine Scherenverbindung (io, ii, F2) mit den zugehörigen Lenkern (9) gekuppelt sind.
  3. 3. Auftragegerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Angriffspunkte der Lenker (9, 9.) an die Kupplungseinrichtung (io, r r, T2, r3) mit den zugehörigen Kollimatoren (4,4) und die Höhenlage eines dieser Angriffspunkte einstellbar sind.
  4. 4. Aufzeichengerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das. die Lenker verbindende Glied (2o) auf einer um einen Punkt (22) drehbaren - Schiene (2r) in der Längsrichtung dieser Schiene (2r) verschiebbar angeordnet ist.
DEO12663D Selbsttaetiges Auftragegeraet fuer Messbilder Expired DE399947C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2647317A (en) * 1948-08-26 1953-08-04 Poivilliers Georges Jean Apparatus for the restitution of images
DE1024256B (de) * 1955-08-27 1958-02-13 Koch & Sterzel Ag Stereobetrachtungsapparat, insbesondere zur Auswertung von Stereo-Roentgenaufnahmen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2647317A (en) * 1948-08-26 1953-08-04 Poivilliers Georges Jean Apparatus for the restitution of images
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