DE399883C - Vorrichtung zum Einbinden von Schuhwerkoberteilen auf dem Leisten mittels Spannhebelund zum Aufkleben von Sohlen - Google Patents
Vorrichtung zum Einbinden von Schuhwerkoberteilen auf dem Leisten mittels Spannhebelund zum Aufkleben von SohlenInfo
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- DE399883C DE399883C DER59213D DER0059213D DE399883C DE 399883 C DE399883 C DE 399883C DE R59213 D DER59213 D DE R59213D DE R0059213 D DER0059213 D DE R0059213D DE 399883 C DE399883 C DE 399883C
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Description
- Vorrichtung zum Einbinden von Schuhwerkoberteilen auf dem Leisten mittels Spannhebel und zum Aufkleben -von Sohlen.
angelenkt und feststellbar. Der untere Arm der Spannhebel d spielt mit dem Zapfen h in den Schlitzen g des Kniehebels e. Der Kniehebel e ist durch eine Stange f mit dem Fußtritt h verbunden, und letzterer wird durcheine Feder l stets nach oben gezogen. Die Feder d kann durch den Hebel in und die Schraube ia in ihrer Zugkraft eingestellt werden. Diese ganze Anlage ist, wie aus der Abb. i ersichtlich,, auf der Tischplatte i zweimal angeordnet. Zwischen beiden Anordnungen ist auf der Tischplatte i eine Säule o angeordnet, auf der sich eine Muffe p auf- und abwärts verschieben und drehen läßt. Eine Feder ü drückt die Muffe p stets nach oben. Die Muffe p hat eine seitliche Ausladung q, auf der eine Schiebehülse r verschiebbar und feststellbar ist. An der unteren Seite trägt die Hülse einen Druckknopf s. An dein oberen Ende des Ständers o ist ein Hebel x angelenkt, der an seinem freien Ende eine Schiene z, trägt, dieDer Gegenstand der Erfindung ist eine Leistenein,spann- und Sohlenaufklebemaschine, die mit den bekannten Maschinen dieser Art nur die Zweckbestimmung des Einspannens und Aufklebens gemeinsam hat, al,er sowohl in den angewandten Mitteln als auch in deren Wirkungen von allem bisherigen wesentlich abweicht. Das Neue besteht in der Vereini- gung der in dem Patentanspruch gekennzeich- neten Mittel. In der beiliegenden Zeichnung ist Abb. i eine Vorderansicht, teils im Schnitt, Abb. 2 eine Seitenansicht, Abb. 3 eine Draufsicht. Der Leisten a wird in bekannter Weise von dein Zwischenständer b getragen, und um ihn wird in der üblichen Art das Oberteil des Schuhes gelegt. Die beiden Spannhebel d sitzen auf einer gemeinsamen Achse i und tragen am oberen Ende ihrer elastisch aus- ziehbaren Verlängerung 2 die Spannhaken 3 (.1h1>.3) der NILlffe p und verschiebt die @;#:liieliliiilse r so, daß der Druckknopf s über die Mitte der Druckplatte t zu stehen kommt. Durch eine Niederbewegung des Hebels _r wird dann die Ausladung q, der Knopf s und die Druckplatte t niedergedrückt und die Sohle ii auf den Rand des Schuhoberteils dicht aufgepreßt. Durch die Reibungskupplung der Schiene 7, wird dann das Ganze in dieser Stellung festgehalten. llan spannt nun auch mit dein linken Spannhebelpaar d einen Leisten ein. Währenddessen ist der Klebstoff des rechten Schuhes getrocknet und die Sohle it fest- aufgeklebt. Man schneidet dann einfach die an den Haken 3 sitzenden und unter der Sohle it herausschauenden Schnurschlingen durch, löst durch einen Druck auf den Haken zu die Reibungskupplung der Schiene 7, und führt die Ausladung q mit Schieber r und Druckknopf s nach dein linken Spannhelelpaar d zur Verwendung hinüber, nininit den fertigen Schuh ah und spannt einen neuen rechten Leisten ein, während der linke trocknet.durch eine im freien Ende der seitlichen Aus- la dting q angeordnete Reibungskupplung läuft, «-elch letztere in bekannter Weise durch einen Druck auf den Haken w gelöst «-erden kann. Der Hebel x hat nahe seinem Drehpunkt die Rolle y, mit welcher er, wenn man ihn nach unten drückt, die Muffe p nach unten bewegt, wodurch dann auch die seitliche Ausladung q Und die Schiel hülse r mit ihrem Druckknopf s nach unten gedrückt wird. Die Gehrauchs- und Wirkungsweise ist nun die folgende: Der Leisten a wird, nachdem er mit dem Ol:erteil c des Schuhes bekleidet ist, auf den "7wickständer 6 gesetzt, z. B. wie (las in der Abh. i angedeutet ist, auf der rechten Seite der -Maschine. Sodann schlingt inan, nachdem inan durch -Niedertreten des Fußtrittes k den Kniehebel e in seine gestreckte Lage gebracht hat, wie (lies an dein linken Spannhehelpaar angedeutet ist, die -Mittelschleifen der in den Rand des Oberteils c eingelegten Schnur in der bekannten allgemein üblichen Art uni die Haken 3, wobei es von außerordentlichem Vorteil ist, daß die "Zapfen h der Spannhebel d in den Schlitzen g des Kniehebels e spielend gleiten- können, so (laß der 0l.erarin jedes Spannhebels d bequem ausschlagen kann. Weiter ist es von Vorteil für das Einbaken der Schnurschlingen in die Haken 3, (laß die olleren Arine der Spaniliebel d die elastischen Auszüge 2 besitzen und an diesen die Haken 3 gelenkig angeordnet sind. -Man gibt nun den Fußtritt k frei, und dann zieht ihn die Feder l nach ollen, so daß die Stange f den Kniehebel e nach oben durchdrückt, wodurch sich die oberen Arnne der Spannhebel spreizen und die Haken 3 die in den Rand des Oberteils des Schubes eingelegte Schnur anziehen, d. h. den Leisten einspannen. Hierbei ist es wesentlich, (laß der Drehpunkt i der Spannhebel d genau unter der -Mittelachse des Leistens a liegt; denn 1 eim Einhaken der :-Mittelschlinge der eingelegten Schnur greifen die Haken 3 etwas über die Leistenmitte hinüber, und wenn dann die Spannhebel d gespreizt «-erden, so ziehen die Haken 3 die Schnur und damit das Ober- teil des Schuhes erst ein wenig nach oben und flann nach unten über den Leisten a, so (laß sich das Oberteil des Schuhes gut auf den Leisten a anlegt. Bei diesem Spreizen der Spannliesel d treten nun die Htken 3 seitlich aus der oberen Flucht des Leistens a heraus, und inan legt die nnit Klebstoff bestrichene Sohle i( und die Druckplatte t auf den Rand des Schuhoberteils und die Schnurschlingen. Dann richtet man die seitliche Ausladung q
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUcH Vorrichtung zum Einhinden von Schuhwerkol;erteilen auf denn Leisten mittels Spannliehel und zum Aufkleben von Sohlen, dadurch gekennzeichnet, (laß die Spannhebel (d) mit ihrer gemeinsamen Drehachse (i) genau unter der -Mitte der Leisten (a) angeordnet und durch Knieliesel (e) bewegbar sind, in deren Schlitzen (g) die "Zapfen (h.) der Spannliebel (d) gleiten, wobei die Kniehebel (e) unter Vermittlung einer Stange (f) und eines Fußtrittes (h) durch eine Feder (l), die durch eine Spannvorrichtung (in., ii ) geregelt werden kann, betätigt «-erden, und eine tun eine Säule (o) schwingende, durch Hebel (x) und Feder (W) auf der Säule ab-und aufschiebbare und durch eine in einer Reibungskupplung laufende Schiene (v) in jeder Höhenlage feststellbare seitlicheAusladung (q) mit Schiehhülse (r) und Druckknopf (s), die auf jedes der auf der Platte (i) paarweise angeordneten Spannhebelpaare (d) als Druckvorrichtung für die Sohle (ii) luid die Sohlendrückplatte (t) eingestellt «erden kann, es ermöglicht, daß, während an dem einen Spannliebelpa@r (d) der Leisten eingespannt und die Sohle aufgelegt wird, an dein anderen Spannhehelpaar (d) die mit Klebstoff bestrichene Sohle (u) unter Druck trocken und fest werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE399883C true DE399883C (de) | 1924-08-13 |
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Family Applications (1)
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| DER59213D Expired DE399883C (de) | 1923-08-28 | 1923-08-28 | Vorrichtung zum Einbinden von Schuhwerkoberteilen auf dem Leisten mittels Spannhebelund zum Aufkleben von Sohlen |
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1923
- 1923-08-28 DE DER59213D patent/DE399883C/de not_active Expired
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