DE399829C - Elektrisches Relais - Google Patents
Elektrisches RelaisInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H59/00—Electrostatic relays; Electro-adhesion relays
Landscapes
- Mobile Radio Communication Systems (AREA)
Description
AUSGEGEBEN
A129.JULI1924
A129.JULI1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVr 399829 -KLASSE
21 g GRUPPE
(H 8305η VIIIj2igV
Dr. Erich F. Huth G. m. b. H. in Berlin.
Elektrisches Relais. Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. November 1920 ab.
Es wurde vorgeschlagen, zur Verstärkung geringer Spannungen oder Ströme Relais zu
benutzen, deren Wirkungsweise darauf beruht, daß zum mindesten eine elektrische leitende
Belegung auf einem schlechten Leiter angebracht wird und die zu verstärkenden Spannungen
oder Ströme an diese Belegung oder an den schlechten Leiter herangeführt werden.
Befindet sich nun einer dieser Teile in Bewegung, so wird beim Auftreten auch sehr
schwacher Spannungen die Anziehungskraft zwischen den beiden Teilen vergrößert und der
Reibungsschluß zwischen ihnen kann entweder eine Bremswirkung auf den bewegten Teil ausüben
oder umgekehrt den ruhenden Teil in Bewegung versetzen. Anstatt die Spannung unmittelbar an den schlechten Leiter heranzuführen,
kann auch eine besondere Belegung auf diesem fest angeordnet werden.
Gemäß der Erfindung werden nun zwei solche schlechten Leiter angewendet die beide
unmittelbar oder unter Anwendung mit ihnen verbundener Belegungen an die zu verstärkende
Spannung gelegt werden. Die beiden
schlechten Leiter sind in Scheibenform ausgebildet. Die eine Scheibe sitzt fest auf einer
dauernd umlaufenden Welle, während die andere Scheibe lose auf dieser Welle sitzt und
nur beim Auftreten der zu verstärkenden Spannung mit dem umlaufenden schlechten Leiter gekuppelt wird. Diese mechanische Mitnahme des losen Teiles kann dann zur Auslösung
irgendwelcher Anzeigen optischer, ίο akustischer oder elektrischer Art benutzt werden.
Insbesondere eignet sich ein solches Relais als Anzeigevorrichtung und Anrufrelais für
die Zwecke der Nachrichtenübermittlung mit, auf, längs oder ohne Draht.
Die Erfindung sei an Hand der Abbildungen näher erläutert.
Die Erfindung sei an Hand der Abbildungen näher erläutert.
Auf einer Welle w, die von einem beliebigen
Antriebsmotor m in dauernde Drehung versetzt wird, sitzt eine Scheibe J aus schlecht
leitendem Material. Sie möge auf der einen Seite mit einer metallischen Belegung b, zweckmäßig
aus Metallfolie, versehen sein, an die über eine Bürste o. dgl. u der eine Pol der zu
verstärkenden Spannung gelegt sein mag. Gegenüber dieser festen Scheibe ist eine lose i
Scheibe i angeordnet, zweckmäßig ebenfalls mit einer metallischen Belegung e, zu der eben- '
falls etwa durch eine Bürste ί die Spannung vom anderen Pol geführt werden möge. Die |
beiden Scheiben können auch aufeinander schleifen, falls nur durch diese Berührung allein j
eine Mitnahme der losen Scheibe nicht erfolgt, j die also entsprechend gebremst sein kann.
Treten aber die zu verstärkenden Spannungen an den Belegungen auf, so tritt eine Kupplung
der Scheibe ein, die lose Scheibe i wird mitgenommen und kann dann einen Zeiger bewegen,
einen Stromkreis schließen und auf andere Art ein Signal auslösen oder eine Schaltverbindung herstellen. Zweckmäßig wird i
die Bremsung der Scheibe i durch eine Spiral- | feder/» bewirkt, welche auch nach Verschwin- ■
den der zu verstärkenden Spannung die lose Scheibe/ in die Anfangsstellung zurückführt. ,
Die letztere kann ebenso wie die Endstellung der Scheibe i durch Anschläge gegeben sein, j
Die lose Scheibe i kann auch einen Schreib- ; apparat in Tätigkeit setzen, eine Membran
einer Schallerzeugungseinrichtung bewegen usw. Die /zu verstärkenden Spannungen können beliebiger Art und Frequenz sein. Sie
können beispielsweise auch von einem elek- j irischen Verstärkungsrelais übertragen werden,
vor das etwa ein Antennengebilde geschaltet ist. Natürlich können auch Leitungs- \
ströme auf diese Weise verstärkt oder umgewandelt werden. j
Abb. 2 zeigt eine Ausbildung des Relais gemäß der Erfindung als λΙε1ΐΓί3ΰ1ΐΓ6ΐ3Ϊ8. Auf
der Welle w sind zwei oder mehrere Scheiben s fest angeordnet, diesen gegenüber eine entsprechende
Zahl von losen Scheiben i, die jede für sich der Kraft einer Spiralfeder oder sonstigen
Rückführeinrichtung unterliegen mögen. Jedes dieser Scheibenpaare möge an verschiedene
Spannungsquellen herangeführt sein.
Im Beispiel sind drei solcher Scheibenpaare angenommen, und es kann dieses Relais als
Mehrfachanruf relais für Mehrfachtelegrapbie
oder -telephonie verwendet werden. Jedes dieser Scheibenpaare wird dann an die Antenne
oder sonstige Zuführungsvorrichtung je einer Welle angeschlossen und das zugehörige
Scheibenpaar wird irgendeine Anzeige auslösen, Stromkreise schließen usw., wenn tue
betreffende Welle ankommt.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Elektrisches Relais mit zwei schlechten Leitern, die gegebenenfalls mit metallischen' Belegungen versehen sein können, und deren jeder an je einem Pol einer Spannung liegt, und von denen einer dauernd umläuft, dadurch gekennzeichnet, daß beide schlechten Leiter scheibenförmig ausgebildet sind und beim Auftreten einer Spannung einander an der Flachseite berühren, so daß der dauernd umlaufende Leiter den zweiten scheibenförmigen Leiter mitnimmt und hierdurch eine Anzeige elektrischer, akustischer oder optischer Art ausgelöst wird, eine Schaltänderung vorgenommen oder andere mechanische Arbeiten verrichtet werden.
- 2. Elektrisches Relais nach Anspruch 1, bei dem der dauernd umlaufende schlechte Leiter auf einer Motorwelle festsitzt, dadurch gekennzeichnet, daß der andere, gleichfalls scheibenförmig ausgebildete Leiter lose auf der Motorwelle sitzt und durch eine Gegenkraft, beispielsweise eine Feder, in seiner Anfangsstellung gehalten und in diese zurückgeführt wird.
- 3. Elektrisches Relais nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf derselben Welle mehrere feste, scheibenförmige, schlechte Leiter angeordnet sind und jedem dieser Leiter je ein zweiter, auf der Welle lose sitzender, scheibenför- u0 miger, schlechter Leiter zugeordnet ist, wobei jedem dieser Leiterpaare eine besondere, zu verstärkende oder umzuwandelnde Spannung zugeführt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH83057D DE399829C (de) | 1920-11-03 | 1920-11-03 | Elektrisches Relais |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH83057D DE399829C (de) | 1920-11-03 | 1920-11-03 | Elektrisches Relais |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE399829C true DE399829C (de) | 1924-07-29 |
Family
ID=7163946
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH83057D Expired DE399829C (de) | 1920-11-03 | 1920-11-03 | Elektrisches Relais |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE399829C (de) |
-
1920
- 1920-11-03 DE DEH83057D patent/DE399829C/de not_active Expired
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