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DE399666C - Verfahren zum fortlaufenden Waschen und Nachbehandeln von Kunstfaserstraehnen - Google Patents

Verfahren zum fortlaufenden Waschen und Nachbehandeln von Kunstfaserstraehnen

Info

Publication number
DE399666C
DE399666C DEV14671D DEV0014671D DE399666C DE 399666 C DE399666 C DE 399666C DE V14671 D DEV14671 D DE V14671D DE V0014671 D DEV0014671 D DE V0014671D DE 399666 C DE399666 C DE 399666C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
post
treatment
synthetic fiber
continuous washing
fiber strands
Prior art date
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Expired
Application number
DEV14671D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
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Priority to DEV14671D priority Critical patent/DE399666C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE399666C publication Critical patent/DE399666C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D10/00Physical treatment of artificial filaments or the like during manufacture, i.e. during a continuous production process before the filaments have been collected
    • D01D10/04Supporting filaments or the like during their treatment
    • D01D10/0427Supporting filaments or the like during their treatment as hanks
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D10/00Physical treatment of artificial filaments or the like during manufacture, i.e. during a continuous production process before the filaments have been collected
    • D01D10/06Washing or drying

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

Bei der Herstellung künstlicher Fasern, z. B. Stapelfaser, muß bekanntermaßen auf ■das Auswaschen der gesponnenen Rohfaser ■die größte Sorgfalt verwendet werden.
S Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Waschen von Kunstfasersträhnen, bei dem jeder Strähn über eine sich drehende Walze so geleitet wird, daß der untere Strahnteil frei in die Behandlungsflüssigkeit eintaucht.
ίο Das Neue des Verfahrens beruht im wesentlichen darauf, daß die endlosen Strähne beim Umlaufen über die sich drehenden Walzen durch das darunter liegende Bad mit einer solchen Geschwindigkeit gezogen werden, daß die im Bad aufgenommene Flüssigkeitsmenge von dem auf dem Luftweg (aus der Flüssig-· keit aufsteigenden Strahnteil) möglichst vollkommen abgegeben wird.
Der Strähn führt in seinem aufsteigenden Ast die aus dem Bade aufgenommene Flüssigkeit praktisch nahe bis an den Scheitel der Walze mit, wo die abquetschende Wirkung, die durch den hervorgehobenen Druck vom Eigengewicht des Strahnes auf die Umzugswalze ausgeübt wird, ein Zurückfließen der Flüssigkeit auf den aufsteigenden Ast verursacht, während wesentliche Mengen der Flüssigkeit auf den absteigenden Ast jenseits der Walze nicht gelangen. Das Abquetschen der Flüssigkeit durch besondere Quetschwalzen ist wegen der besonderen Empfindlichkeit des Fasergütes nicht angängig. Die erzielte Wirkung beruht darauf, daß der nur mit seinem unteren Ende in das Bad eintauchende Strähn die Flüssigkeit dochtartig mit nach oben nimmt, wo sie abgequetscht wird und schleierartig über den aufsteigenden Ast mit der von ihm nach oben beförderten Flüssigkeit zurückfließt. Das zeigt sich auch schon rein äußerlich in der Weise, daß der aufsteigende Ast straff aussieht, während der absteigende Ast gekräuselt bzw. gewellt sich darbietet, woraus ohne weiteres zu entnehmen ist, daß er sozusagen trocken oder flüssigkeitsarm ist. Er kann infolgedessen wiederum Flüssigkeit aufnehmen, insbesondere, weil er sich beim Auftreffen auf den Flüssigkeitsspiegel staucht und dadurch gelockert wird und der Flüssigkeit reichlich Gelegenheit zum Eintreten in das gelockerte Faserbündel darbietet. Andererseits bewirkt die über den . aufsteigenden Ast zurückströmende Flüssigkeit eine Parallellagerung der einzelnen Faserelemente, so daß ein Verwirren des Fasergebildes verhindert wird.
Wenn das Auswaschen von Kunstseide auf Spulen im strömenden Wasser Tage, und diejenige von ruhend hängenden Stapelfaserzöpfen vermittels starker Wassertraufe Stunden dauert, so soll die gleiche Wirkung mittels der vorliegenden Erfindung in Minuten erzielt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum fortlaufenden Waschen und Nachbehandeln von Kunstfasersträh-
    nen, dadurch gekennzeichnet, daß die von ' Strähn etwa bis zur Walze mitgenommen
    umlaufenden Walzen herabhängenden wird und an ihm wieder zurückfließt, so
    Strähnen derart durch das darunter be- daß auf den absteigenden Strahnteil
    findliche Bad geführt werden, daß die wesentliche Mengen strömender Flüssig-
    Waschflüssigkeit von dem aufsteigenden , keit nicht gelangen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDBUCKERF.I.
DEV14671D 1919-04-20 1919-04-20 Verfahren zum fortlaufenden Waschen und Nachbehandeln von Kunstfaserstraehnen Expired DE399666C (de)

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Publications (1)

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DE399666C true DE399666C (de) 1924-07-24

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