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DE399118C - Maschine zum Ausschneiden der Modelle fuer Schuhoberteilschnitte - Google Patents

Maschine zum Ausschneiden der Modelle fuer Schuhoberteilschnitte

Info

Publication number
DE399118C
DE399118C DEL53199D DEL0053199D DE399118C DE 399118 C DE399118 C DE 399118C DE L53199 D DEL53199 D DE L53199D DE L0053199 D DEL0053199 D DE L0053199D DE 399118 C DE399118 C DE 399118C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
stand
models
workpiece
disks
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL53199D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LE LE MASCHINENGESELLSCHAFT M
Original Assignee
LE LE MASCHINENGESELLSCHAFT M
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LE LE MASCHINENGESELLSCHAFT M filed Critical LE LE MASCHINENGESELLSCHAFT M
Application granted granted Critical
Publication of DE399118C publication Critical patent/DE399118C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D11/00Machines for preliminary treatment or assembling of upper-parts, counters, or insoles on their lasts preparatory to the pulling-over or lasting operations; Applying or removing protective coverings

Landscapes

  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
  • Nonmetal Cutting Devices (AREA)

Description

  • 1Vlaschine zum Ausschneiden der Modelle für -Schuhoberteilschnitte. Es sind .bereits Maschinen zum Ausschneiden der Modelle für Sch:uhoberteilschnitte bekannt, deren beweglicher Werkstückträger oberhalb des Werkstückes eine Schablone trägt, nach der das aus Pappe oder ähnlichem Stoff bestehende Werkstück ausgeschnitten werden soll, und die an einem -Stiftdes mit einem rasch auf- und abwärts gehenden TNTesser versehenen Ständers von Hand unter fortschreitender und drehender Bewegung geführt wird. Zur Ermöglichung einer geometrisch ähnlichen Vergrößerung oder Verkleinerung des auszuschneidenden Modells gegenüber der Schablone ist bei diesen bekannten Maschinen ,der Werkstückträger mit dem das Messer enthaltenden Ständer durch ein verstellbares Pantographengestänge verbunden. Solche Maschinen sind aber nur zum Ausschneiden verhältnismäßig großer Werkstücke geeignet, und zwar aus folgenden Gründen: Das am Ende des Ständers senkrecht geführte Messer wird von einem auf der im Ständer gelagerten Längswelle sitzenden Exzenter angetrieben, das an sich und überdies wegen seiner Drehungsausschläge in der Ouerrichtung einen verhältnismäßig großen Iii-aum einnimmt, so daß das vordere Ende des Ständers entsprechend breit bemessen werden muß. Das Papp,-}w erkstück wird in seiner Jlitte von einer Klemme des Werkstückträgers erfaßt, die dem Messer nur so weit genähert werden kann, als dies der Körper des die -Messerführung enthaltenden Ständers zuläßt. Die große Breite der Enden des Ständers, die durch die oben geschilderten Umstände bedingt ist, gestattet also keine solche Annäherung der Klemme an (las -Messer, daß verhältnismäßig kleine oder schmale Werkstücke ausgeschnitten «erden können, wie dies für manche Schnitteile oder die Modelle für die sogenannten Üsenstreifen erforderlich ist. Eine stärkere Annäherung ist auch dadurch gehindert, daß das 'Messer im Ständer von unten her auf das Werkstück wirkend angetrieben wird, so daß der Raum unterhalb #les das Messer tragenden Ständerendes nicht frei ist und daher der Fuß des Werkstiickträgers bei einer solchen Annäherung gegen das Antriebsgehäuse stößt. Der Fuß des Werkstückträgers muß ja, um die Stabilität des Trägers zu sichern, entsprechend breit sein und, da der Werkstiickträger in verschieden verdrehter Lage an das -Messer herangeschohen werden soll, so würde eine einseitige Verschmälerung desselben nichts nutzen; der Werkstückträger könnte dann höchstens in einer der Verschmälerung entsprechenden Lage dein Messer etwas mehr genähert werden, nicht aber in allen Verdrehlagen.
  • Ein weiterer Nachteil der bekannten Maschine besteht (Marin, daß ein verhältnismäßig lirefites lIesser finit gerader Schneide benutzt wird, so daß das Schneiden scharfer Hohlkrümmungen unmöglich ist.
  • Gemäß der Erfindung werden diese Übelstände in der Weise beseitigt, daß das Messer, wie dies in anderem Zusammenhang bekannt ist, durch einen uni eine Querachse schwingenden Hebel angetrieben wird, dessen Angriffsende sehr schmal sein kann, und es infolgedessen ermöglicht, <Maß das vordere Ende des Ständers, das jetzt kein Exzenter enthält, samt -Messerführung sehr schmal ausgebildet werden kann, wodurch an sich schon eine stärkere Annäherung an das Messer zulässig wird. Ül:erdies faßt der von hinten angetriebene Schwinghebel das über dem `Merkstück befindliche Messer von oben an, so (Maß der Raune unterhalb des -Messers frei bleiben und der Ständer in entsprechendem Abstand frei vorragen kann, wodurch ein Eindringen des Fußes des Werkstückträgers in den Raum unterhalb des vorderen Endes des Ständers von allen Seiten her möglich wird, was auch eine stärkere Annäherung der Werkstückkleinnie, an das Messer zulässig macht.
  • Eine Ausführungsform des durch die Erfindung verbesserten Teiles der bekannten Maschine ist in der Zeichnung in Abb. r ini Aufriß, in Abb. 2 in Draufsicht und in Ahb. 3 in einem lotrechten, im Maßstabe etwas vergrößertem Quersdinitt durch das hintere Ende des Ständers dargestellt.
  • Auf dein Tisch a ist der Ständer b befestigt, an dessen vorderem Ende das -Messer c mittels eines Schlittens lotrecht geführt und von dein Arm d eines zweiarmigen -Hebels, dür uin die Querachse e schwingt und ini Hohlraum des über das Werkstück ragenden freien Auslegers des Ständers angeordnet ist, angetrieben wird. Der andere Arm f dieses Hebels ist mittels des Lenkers g mit dein exzentrischen Zapfen h der Antriebswelle i verpunden, die quer in den hinteren Teil des Hohlraumes des Ständers b hineinragt und in einer Büchse k gelagert ist. Um eine nachgiebige Lagerung der Welle i in der Dichtung ihrer Achse zu erhalten, ohne daß es nötig wäre, im Innern des Ständers Paßflächen zu bearbeiten, ist fo:geiLde Einrichtung getroffen: Auf der Welle i sitzen zwei Scheiben l und ja, von (leiten die eine, 1, mit der `Velle fest verbunden ist, während die andere, -in, auf ihr lose sitzt. Die Scheiben 1, in «-erden durch in ihren Zwischenraum eingelegte Federn n voneinandergedrängt, so dali die mit der Scheibe 1 verbundene Welle i im Sinne der Abb.3 nach links gedrückt wird, während sich die Scheibe in an der inneren Endfläche der Lagerbüchse k abstützt. Ähnliche Einrichtungen sind schon zur federnden Abstützung von Wagenrädern auf ihrer Achse vorgeschlagen «-orden, aber lediglich zum Zwecke der Abschwächung seitlicher Stöße. Hier aber hat diese Einrichtung vor allein eine hohe technologische Bedeutung, weil die Bearbeitung von Paßllächen in dem schirealen Hohlraum des Ständers mit großen Schwierigkeiten verbunden wäre. Das Ende des exzentrischen Zapfens lt der Welle i wird gegen einen in die Wandung des Ständers 1, eingesetzten Pfropfen o gedrückt, der als Widerlager dient, und es ist klar, daß durch diese Einrichtung die Welle ohne Bunde und Paßflächen in ihrer Lage erhalten wird, und zwar, wie es bei der hohen Umlaufzahl nötig ist, finit entsprechend#jr Nachgiebigkeit. Der untere Teil des Ständerliohlraumes wird mit 01 gefüllt und in dieses tauchen die beiden Scheiben 1 und in samt ihren im Umkreise angeordneten Federn n ein und schleudern das 01 aufwärts, um eine Schmierung der Gleitflächen zu bewirken. Die beiden Scheiben wirken übrigens auch als Schwungmassen. Der Antrieb geht von der außen auf der Welle sitzenden Schnurrolle aus.
  • Auf dem Tisch a ruht frei beweglich der Werkstückträger p auf, der in einer Ausnehnittng die Klemme q enthält, die zum l@ estspannen der nach einer auf dem Träger p oben befestigten, hier nicht dargestellten Schablone auszuschneidenden Pappe r dient. Die Schablone wird an einem auf der Zeichnung nicht dargestellten, an dem Ständer b in der lotrechten Achse des Messers c angeordneten Stift von Hand geführt, wobei dem Träger p fortschreitende und drehende Bewegtangen auf der Tischplatte a erteilt werden und die Pappe r unter dem Messer so vorbeigeführt «-ard, daß sie, der Schablone entsprechend, geschnitten wird.
  • Es ist klar, daß um so kleinere oder schmälere Formen ausgeschnitten werden können, je näher die Klemme q, die die Pappe r festhält, an das Messer herangebracht werden kann, und zwar möglichst von allen Seiten. Um dies zu erreichen, muß also das das Messer tragende Ende des Trägers b möglichst schmal sein und darf auch nicht weit vor dem Messer vorragen. Die schmale Ausbildung ist nun durch die- Anwendung des Hebels d, f für den Antrieb des Messers c möglich gemacht, weil dieser Hebel ja selbst ganz schmal sein kann, also in der Querrichtung nicht viel Raum benötigt.
  • Da das Messer von dem Hebel d, f von oben her angefaßt wird, kann der Raum unterhalb des Messers mit Ausnahme der Stelle, wo .das Schneidwiderlager s angeordnet ist, frei gehalten werden, so daß der Stän-der b in entsprechendem Abstand frei über dem Tisch a von seiner Befestigungsstelle hervorragt und unter sich Platz für den in der Regel verbreiterten Fuß des Werkstückträ gers p läßt, was auch dazu beiträgt, daß der Träger p dem Messer mehr ,genähert werden kann, als dies bisher möglich war.
  • Das Messer selbst ist nach Art einer Lochstanze ausgebildet, um scharfe Hohlkrümniuugen schneiden zu lassen.
  • In baulicher Beziehung kann die Maschine verschiedentlich ausgestaltet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Ausschneiden der Modelle für Schuhoberteilschnitte, deren beweglicher Werkstückträger eine Schablone trägt, die an einem Stift des mit einem rasch auf- und abwärts gehenden Messer versehenen Ständers von Hand aus geführt wird, wobei die Vergrößerung des auszuschneidenden Modelles durch eine verstellbare Pantographenverbindung zwischen Werkzeuge räger und Ständer bewirkt werden kann, dadurch gekennzeichnet; daß das von oben her auf das Werkstück wirkende, vorzugsweise nach Art einer Lochstanze ausgebildete Messer (c) in an sich bekannter Weise durch einen auf einer wagerechten Querachse (e) gelagerten Schwinghebel (d, f) von oben her angetrieben wird und das das Messer führende vordere Ende des frei über -den Tisch (a) vorragenden Ständers (b) samt der Messerführung und dein Angriffsende des Schwinghebels (d, f) in der Querrichtung so schmal ausgebildet ist"daß die das Werkstück tragende Klemme (q) zum Ausschneiden sehr kleiner, sehr schmaler und mit Ausschnitten zu versehender Modelle an das Messer (c) entsprechend nahe herangerückt werden kann.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Arm des in an sich bekannter Weise in dem Hohlraum .des Ständers (b) gelagerten Schwinghebels (d, f ) durch einen exzentrischen Zapfen (la) einer Querwelle (i) angetrieben wird, die in einer in der Ständerwandung eingesetzten Büchse (k) gelagert ist, mit ihrem Ende sich gegen einen in die Ständerwandung eingesetzten Pfropfen (o) stützt und zwei durch Federn (n) voneinandergodrängte Scheiben (l, in) trägt, von denen die eine (m), an der inneren Endfläche der Lagerbüchse (h) anliegende, lose und die andere- (l) fest auf der Welle (i) sitzt, und die die Lage der Welle in achsialer Richtung nachgiebig sichern, ohne daß bearbeitete Paß- oder Lagerflächen im Hohlraum des Ständers an dessen Wandungen nötig wären.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die beiden Scheiben (l, zrz) auseinanderdrängenden Federn (n) in einem Kreise in .der Nähe des Scheibenumfanges angeordnet sind, so daß sie bei dem durch die Scheiben bewirkten Aufwärtsschleudern ;des im untern Teile des Ständerhohlraumes eingefüllten Schmieröles unterstützend mitwirken.
DEL53199D 1920-12-23 1921-05-28 Maschine zum Ausschneiden der Modelle fuer Schuhoberteilschnitte Expired DE399118C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AT399118X 1920-12-23

Publications (1)

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL53199D Expired DE399118C (de) 1920-12-23 1921-05-28 Maschine zum Ausschneiden der Modelle fuer Schuhoberteilschnitte

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