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DE398945C - Spaltvorrichtung fuer Rechenmaschinen - Google Patents

Spaltvorrichtung fuer Rechenmaschinen

Info

Publication number
DE398945C
DE398945C DEW60449D DEW0060449D DE398945C DE 398945 C DE398945 C DE 398945C DE W60449 D DEW60449 D DE W60449D DE W0060449 D DEW0060449 D DE W0060449D DE 398945 C DE398945 C DE 398945C
Authority
DE
Germany
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slides
lever
pendulum
printing unit
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Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW60449D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Joh Winklhofer Beteiligungs GmbH and Co KG
Original Assignee
Wanderer Werke AG
Publication date
Priority to DEW60449D priority Critical patent/DE398945C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE398945C publication Critical patent/DE398945C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C11/00Output mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

  • Spaltvorrichtung für Rechenmaschinen. Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen, mit deren Hilfe der Druckmechanismus zum Drucken von Posten bzw. Zahlen in verschiedene Kolonnen an jeder beliebigen Stelle geteilt und die Summe nach Wahl in jede Kolonne eingetragen werden kann.
  • Gegenüber den bekannten Vorschlägen dieser Art löst die Erfindung in erster Linie die Aufgabe, das Rechenwerk in eine beliebige, lediglich durch Größe der Maschine bzw. die Zahl der Ziffernreihe begrenzte Zahl von Kolonnen zu zerlegen, und zwar an jeder beliebigen Stelle des Rechenwerkes; .in zweiter Linie wird dann durch die Erfindung die Aufgabe gelöst, die sich hierbei ergebenden Kolonnen in jeder beliebigen Zusammenstellung und Zahl zum Summendrucken auszuwählen.
  • Die Erfindung geht von der bekannten Einrichtung aus, gemäß welcher zum Nullendrukken die nebeneinanderliegenden Auslösevorrichtungen für die Druckhämmer oder die Druckhämmer selbst miteinander gekuppelt sind. Zur Lösung der vorhin geschilderten Aufgabe werden gemäß der Erfindung Entkupplungshebel angeordnet, die diese an sich bekannte Kupplung, die zum Zweck des Nullendruckens notwendig ,ist, an jeder beliebigen Stelle unterbrechen,wenn sie einzeln mitHilfe von mit Nocken versehenen Einstellschiebern derart verstellt werden, daß sie an der betreffenden Stelle auf die Nullendruckkupplung selbsttätig einwirken können. Um dann in den so entstehenden, nach Zahl und Größe vollkommen willkürlichen Kolonnen an beliebiger Stelle, und zwar in einer Kolonne oder gleichzeitig in mehreren, Summen zu drucken, also die betreffenden Kolonnen für das Suminendrucken auszuwählen, wird gemäß der Erfindung eine der Zahl der Druckhämmer entsprechende Anzahl von Abfangschiebern angeordnet, die einzeln oder in Gruppen .in jeder beliebigen Weise derart eingestellt werden können, daß sie beim Umlegen des Summender Zwischensummenhebels mit Abbiegungen in die Bahn der Druckhämmer gelangen und diese auffangen. Das Auffangen oder Sperren der Druckhämmer bzw. deren Antriebsvorrichtung zum Wählen der Summen ist an sich bekannT. Die lrfin<lung besteht insoweit nur in der Ausbildung der zum Abfangen der Druckhärniner notwendigen Teile, nämlich der hier genannten Abfangschieber, die jede beliebige Zusainmenstellung ermöglichen. Des weiteren ergibt diese Anordnung noch den besonderen Vorteil, diaß die \"orrichtung zum wahlweisen Summendrucken und diejenige zum Teilen des Nullendruckens voneinander vollkommen unabhängig sind und voneinander so getrennt sind, daß die Einstellvorrichtung für den Summendruck an höchster Stelle in Nähe des Druckwerkes angebracht ist, damit dem Schreiber stets Gelegenheit gegeben ist, eine Kontrolle über gemachte Einstellungen ausüben zu können, während. zur. Bestimmung der Nullendruckteilung die hierzu dienende Vorrichtung an dem rückwärtigen Teil dies Druckwerkes vorgesehen ist, so daß irgendwelche unliebsame Verwechslungen wie bei dien bisher bekannten, unübersichtlichen Einstellvorrichtungen ausgeschlossen sind.
  • Die Erfindung ist auf den Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i eine Ansicht, von der Seite gesehen, Abb. a eine Ansicht der Summendruckvorrichtung, von oben gesehen, Abb. 3 eine Ansicht der Einstellschieber für die Kolonnenteilung, von oben gesehen, in vergrößertem Maßstabe, Abb. q. und 5 lassen Arbeitsstellungen erkennen, Abb. 6 einen Teil der Vorrichtung in Ausführung eines Rechenbeispieles, von vorn gesehen, und Abb. 7 stellt die diesem Rechenbeispiel entsprechende Einstellung der Summendruckvorrichtung, von oben gesehen, dar.
  • Abb. $ zeigt Einzelheiten.
  • Bekanntlich erhält das Druckwerk entsprechend den am Tastenbrett vorgesehenen Tastenreihen ebensoviel nebeneinander angeordnete Typenträger i, in deren Verzahnung 2 hier nicht mit dargestellte Zahnsektoren eingreifen, die während des Ganges der Maschine die Typenträger in die jeweilige Druckhöhe heben. Auf der Welle 3 lagern schwingbar die Auslösehebel4, deren nach aufwärts gerichteter Fortsatz 5 in eine Arretiernase 6 endigt, während ihr anderes Ende zwischen j e zwei Typenträgern hindurchragt und mit einem Pendel 7 versehen ist, das mit seinem Bolzen 8 in eine am Auslösehebel dafür vorgesehene Ausbohrung pendelnd eingehängt und durch eine .am Pendel befestigte Blattfeder 9 (Abb. 6) gegen selbsttätiges Lösen gesichert ist. Die Druckhämmer io lagern schwingbar auf einer gemeinsamen Welle i i und werden an ihren Arretiernasen 12 während der Ruhestellung von den an den Auslöschebeln 4 befindlichen Nasen 6 durch den zwischen beiden aufgehängten Federzug 13 in gespannter Stellung gehalten, wodurch auch gleichzeitig die Auslösehebel 4 gegen eine quergelagerte, als Anschlag dienende Stange 14 zur Auflage gelangen< Eine quer über sämtliche Druckhämmer schwingbar gelagerte Stange 15 bringt während des Ganges der Maschine die ausgelösten Druckhämmer selbsttätig in ihre Ruhestellung zurück. .
  • Die Pendel besitzen einen mit Warze 16 versehenen Fortsatz 17, welcher bei kuhestellung sowie während des Druckens von Nullen in eine -an dem zugehörigen Typenträger befindliche Aussparung 18 hineinragt. Beim Drucken von Zahlen stellen sich die Typenträger in Druckhöhe ein. Diejenigen Typenträger, welche sich über die Nulldruckstellung angehoben haben, drängen mittels ihrer schrägen Fläche i9 die zugehörigen Pendel 7 nach links heraus, so daß eine an den Pendeln befindliche Rast 2o unter den quer über die gesamte Pendelanordnung- sich erstreckenden Alazugbügel2i gelaugt (Abb. 5). Dieser Abzugbügel wird während des Ganges der Rechenmaschine nach abwärts bewegt und nimmt alle darunter befindlichen Pendel sowie die an diesen angelenkten Auslösehebel4 mit, so daß sich die mit den Arretiernasen 12 versehenen. Hebelarme 5 nach links verschwenken und die zugehörigen Druckhämmer freigeben. Diese schnellen dann infolge des Federzuges 13 gegen die Zahlentypen und bringen dadurch die am Tastenbrett gedrückten Zahlen zum Abdruck.
  • Am unteren Ende eines jeden Pendels ist eine zweckmäßig schräg aufsteigende Abbiegung 22 sowie eine um den Niet 23 schwingbare Kupplungsklinke 24 angebracht. Die Kupplungsklinken besitzen jede eine Abbiegung, 25 (Abb. i, 5 und 6), welche immer vor der Abbiegung 22 des nächstfolgenden rechts befindlichen Pendels steht, so daß sämtliche Pendel (Abb. 6) nach rechts hin untereinander gekuppelt sind und daher eine geschlossene Reihe bilden.
  • Würde z. B. das am weitesten nach links befindliche Pendel, vorausgesetzt, daß keine Unterbrechung bzw. Entkupplung stattgefunden hat, von dem sich einstellenden zugehörigen Typenträger mit der Warze 16 herausgedrängt (bei Abb. i nach links), so wird diese Bewegung mittels der Abbiegungen 22, 25 allen rechts daneben angeordneten Pendeln mitgeteilt, und es gelangen daher alle Pendel finit ihrer Rast 2o unter den Abzugbügel 21, so daß also alle Druckhämmer in Wirkung treten. Um die Kupplungsklinken 24 stets in angehobener Stellung zu halten, ist zwischen diesen und je einem am Pendel vorgesehenen Fortsatz 26 je eine kleine Zugfeder 28 aufgehängt, welche die an der Kupplungsklinke befindliche, als Anschlag dienende Abbiegung 29 stets gegen den Pendelfortsatz zur Anlage bringt. Außerdem besitzen die Kupplungsklinken noch einen hornartigen Fortsatz 3o, dessen Zweck später beschrieben werden soll.
  • Hinter der Pendelanordnung befindet sich ein schwingbar gelagerter Bügel 3i, in dessen Wandungen sich mit Druckfedern 32 versehene Bolzen 33 führen, die nach beendetem Rechnungsgang auf jedes dieser Pendel einen Druck in Richtung gegen den Typenträger ausüben, so daß die verschwenkten Pendel ihre Normalstellung wieder einnehmen müssen. Auf der Achse 34 lagern eine Anzahl aus den Hebelarmen 35 und 36 gebildete Teil-bzw. Entkupplungshebel. Der erforderliche Abstand zwischen j e zwei nebeneinander angeordneten Teilhebeln wird durch eine U-förmige Abbiegung des Lappens 3611 erreicht (Abb. 3). Der nach oben gerichtete Hebclarin 35 ist mit einer durch Umbiegung erzielten Fläche 37 versehen, welche der Breite nach eine derartige Abmessung erhält, daß sie sich frei in dem Abstand zweier Teilhebel bewegen kann. Ein zwischen dem oberen Ende dieses Hebelarmes und der Welle 38 gespannter Federzug 39 bringt sämtliche Flächen 37 gegen vier übereinander angeordnete Schieber 57 bis 6o, deren Verwendungszweck später beschrieben werden soll, zur Anlage. Der nach abwärts gerichtete Hebelarm 36 besitzt ebenfalls eine winkelartige Abbiegung 4o, welche so weit herabreicht, daß, wenn sie in Richtung gegen das Druckwerk bzw. gegen die Pendelanordnung verschwenkt wird, der hornartige Kupplungsklinkenfortsatz 30 daran anstoßen und nach abwärts gleiten kann.
  • Der Summenhebel 41 und der Zwischensutnmenhebcl42 (Abb. i) wird mittels einer unter Federzug 43a befindlichen, um den Niet 43z schwigbaren Klinke 43, welche ihre Lagerung auf dem Zwischensummenhebel erhält, gekuplepelt. An der am Zwischensunnnenliebel abgelenkten Schiene 44 ist ein Bolzen 46 befestigt, au welchen der tun die Schraube 47 schwingbare Arm 48 eines Winkelhebels mit seiner maulartigen Aussparung 49 -angreift, während der dazugehörige wagerechte Hebel-Prin So und der auf Welle 51 befestigte Hebel 52 durch ein Zugstängelchen 53 gelenkig miteinander, verbunden sind. Diese Welle 51 ist schwingbar im Rechenmaschinengestell gelagert und wird mit einer darauf befestigten, die Welle umfassenden, auf die Zehnerschaltvorrichtung einwirkenden Sperrschiene 54 \-ersehen (Abb. i und 2).
  • Die liisher@ beschriebene Einrichtung ist bis auf die Teil- bzw. Entkupplungshebel 35, 36 Lind die dazugehörigen Einstellschieber 57 bis 6o bereits bekannt und nicht Gegenstand der Erfindung. Sie ist nur der Deutlichkeit und des Zusammenhanges wegen erläutert worden.
  • Wie bereits erwähnt, lagern auf der Achse 34 eine Anzahl nebeneinander angeordnete Teil- bzw. Entkupplungshebe135, 36, welche sich mit ihren Abbiegungen 37 infolge Federzuges 39 gegen vier übereinandergelagerte, mit Griffen 56 versehene Einstellschieber 57, 58, 59, 6o anlegen. Diese Einstellschieber werden in geeigneten, am Druckwerkseitenrahmen vorgesehenen Schlitzen geführt gehalten und besitzen je einen aus schrägen Seitenflächen teestehenden Nocken 61. Das linke mit Griff versehene Ende der Einstellschieber ist mit einem zugespitzten und gleichzeitig als Zeiger dienenden Fortsatz 62 versehen, welcher in die mit Zahlen versehenen Rasten 63 der am Rechenniaschinengestell befestigten Anzeigevorrichtung 64 arretierend eingreift. Die im Rechenniaschinengestell gelagerte Stange 65 und die zwischen den Böckchen 66, 67 gelagerte Welle 68 dienen als Auflage für die zwei etwas nach oben gekrümmten Trägerteile 69, 70; ihre finit Ausbohrung versehenen Enden lagern auf der Welle 68, während ihre auderen mit schlitzartigen Aussparungen 71 versehenen Enden auf der Stange 65 aufliegen. Damit aber ein willkürliches Abheben dieser Trägeranordnung nicht stattfinden kann, werden diese letztgenannten Enden mittels zwei auf Stange 65 geschobenen Laschen 72, 73 durch die Schrauben 74, 75 festgehalten. Beide Trägerteile werden von Stehbolzen 76, 7 7 auf gleichen Abstand zueinander gehalten (Abb. 2).
  • Entsprechend der Anzahl der im Druckwerk vorhandenen Typenträger lagern auf einer gemeinsamen zwischen den Trägerteilen 69, 70 befestigten Achse 78 die gleiche Anzahl über den Druckhämmern angeordnete, durch Ringe 8o auf richtigem Abstand nebeneinander angeordnete Schieber ; 9 (Alb. 5). Diese Abfangschieber führen sich mit einer Längsaussparung 81 auf der gemeinsamen Achse; 8 und können durch eine sich an die Längsaussparung 81 anschließende, aufwärts gerichtete kurze Aussparung 82 bei entsprechender Einstellung arretiert werden. Die Abfangschieber sind mit einem hakenförmig aufwärts gerichteten Griff 83 versehen und werden durch einen zwischen diesem und der Achse 84 aufgehängten Federzug 85 (Abb. 4 und 5), vorausgesetzt, daß keine Einstellung vorgenoniinen ist, in zurückgezogener Stellung (Nornialstellung) gehalten, während die am anderen Ende befindliche schräg nach abwärts gerichtete zum Abfangen der Druckhämmer bestimmte Abbiegung 86 eine derartige Lage einnimmt, daß die Druckhämmer sich frei darunter vorüberbewegen können (Abb. 4).
  • Die Abfangschieber liegen mit einer zw eilen Längsaussparung 87 auf der Achse 88 und «-erden auch hier durch Abstandringe 89 im richtigen Abstand zueinander gehalten. Diese Achse 88 lagert fest zwischen den zwei auf der Welle 68 befestigten, wagerechten Hebelarmen 9o, 9i, während die Welle 68 selbst zwischen zwei am Druckwerkrahmen befestigten Böckchen 66,67 schwingbar gelagert ist. Der Hebelarm 9o besitzt einen nach abwärts gerichteten winkelartig gestalteten FortsatZ 92 (Abb. i), an dessen Umbiegung 93 (Abb. i und 2) das eine Ende der Zug feiler 94' angreift, deren anderes Ende am Trägerteil 69 aufgehängt ist. Der Federzug hat das Bestreben, die beiden Hebelarme 9o, 9i mit der dazwischen gelagerten nach abwärts verschwenkbaren Welle 88 und den darauf ruhenden Abfangschiebern stets in angehobener Stellung zu halten, wodurch die beiden Hebelarme 9o, 9i gegen die an den Trägerteilen durch Umbiegen von lappenartigenFortsätzen gebildetenAnschläge94,95 zur Anlage gelangen. Der Hebelarm 9i besitzt ebenfalls einen nach abwärts gerichteten Fortsatz 96, an welchen das eine Ende des Verbindungsstängelchen 97 mittels Schraube 98 angelenkt ist, während sein anderes Ende an einem auf der Sperrschiene 54 befestigten Winkelstück 99 auf dem Schraubenbolzen ioo lagert (.,NU). i und 2). In Abb. i ist der mittlere Teil des Stängelchen 97 weggebrochen.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende: Bekanntlich geschieht das Nullendrucken bei Rechenmaschinen selbsttätig. Die Typenträger i bewegen sich sämtlich mit ihren Nullentypen bei jedem Vorwärtskurbelzug, auch wenn keine Zahl am Tastenbrett gedrückt ist, in Druckhöhe. Die Pendel bleiben, wenn der letztere Fall eintritt, mit ihren Warzen 16 in der Aussparung 18 der Typenträger und der sich abwärts bewegende Abzughebel2i führt daher nur eine Leerbewegung aus, sp daß infolgedessen auch kein Drucken der Nullen stattfinden kann.
  • Würde nun z. B. eine Zahl am Tastenbrett in der äußersten links befindlichen Tastenreihe gedrückt, so stellt sich gleich bei Beginn des Vorwärtskurbelzuges der betreffende, an erster Stelle von links im Druckwerk befindliche Typenträger entsprechend der gedrückten Zahl ein, während alle übrigen Typenträger sich, wie bereits erwähnt, selbsttätig in die Nullendruckstellung angehoben haben. Dieser über die Nullendruckhöhe angehobene Typenträger drückt mit der schrägen Fläche s9 der Aussparung 18 das betreffende zugehörige Pendel mittels der Warze 16 nach links heraus. Dies Pendel nimmt, vorausgesetzt, daß sonst keine Teilung bzw. Entkupplung in der Pendelanordnung stattgefunden hat, mittels der an der Kupplungsklinke 24 vorgesehenen Abbiegung 25 das nächste mit schräger Fläche 22 dahinterstehende Pendel mit und so fort, so daß auf diese Weise alle Pendel mit ihren Rasten 2o unter den Abzugbügel2i gebracht werden. Hierauf bewegt sich der Abzugbügel unter Mitnahme der herausgeschwenkten Pendel mit den daran angelenkten Auslösehebelarinen 4 abwärts, wodurch der aufwärts gerichtete, mit Nase 6 versehene Fortsatz 5 in entgegengesetzter Richtung des Uhrzeigers verschwenkt wird, so claß sämtliche unter Federzug 13 stehende Druckhämmer ausgelöst werden und gegen die Typen schnellen. Es gelangen somit außer der am Tastenbrett gedrückten Zahl sämtliche im Druckwerk vorhandenen Nullen zum Abdruck.
  • Um auf der Rechenmaschine Kolonnenarbeiten verrichten zu können, ist es erforderlich, daß das Druckwerk bzw. die Pendelanordnung an jeder beliebigenStelle geteiltbzw. die gekuppelte Pendelreihe unterbrochen wird, damit keine Nullen vor den zu schreibenden Posten in den verschiedenen Kolonnen zum Abdruck gelangen. Es muß daher, um das in Abb.6 dargestellte Rechenbeispiel ausführen zu können, die Pendelanordnung an fünfter und elfter Stelle von rechts geteilt werden. Das äußere rechts befindliche Pendel ist für den Zeichendruck bestimmt und wäre somit bei Bestimmung der Stellenzahl nicht mitzuzählen. , Um die Unterteilung vornehmen zu können, erfaßt man irgendeinen Griff 56 der vier übereinander angeordneten Schieber, z. B. den des Schiebers 6o, und zieht diesen so weit nach links heraus, bis er die in Abb. 3 gestrichelt gezeichnete Stellung einnimmt, wobei der daran befindliche Fortsatz 62 in die mit Zahl 5 versehene Rast 63 einschnappt, während man den Schieber 59 in die mit Zahl i i versehene Rast einschnappen läßt. Der an den Schiebern 60, 59 vorgesehene Nocken 61 gleitet bei dieser Einstellung nach links über die an den Hebelarmen 35 befindlichen Flächen 37 der Teil- bzw. Entkupplungshebel 36 hin, wobei der Nocken des Schiebers 6o auf der Fläche 37 des an fünfter Stelle befindlichen Teilhebels und der Nocken des Schiebers 59 auf der Fläche 37 des an elfter Stelle befindlichen Teilhebels zu stehen kommt. Dadurch werden nach Abb. 5 diese beiden Hebel mit ihren Armen 35 nach links v erschwenkt, während die zugehörigen abwärts gerichteten Hebelarme 36 eine Verschwenkung gegen die Pendel erhalten; die an jedem Hebelarm 36 befindliche Umbiegung 4o gelangt somit in den Bereich des hornartigen Kupplungsklinkenfortsatze@s 3o desjenigen Pendels, an dessen Stelle eine Unterbrechung bzw. Entkupplung während des Arbeitsganges der Rechenmaschine erfolgen soll. Nach Beendigung des Rückwärtskurbelzuges befinden sich sämtliche Pendel in der Ruhelage, und die Pendelreihe ist daher in dieser Stellung und bis zum nächsten Arbeitsgang geschlossen.
  • Auf dem Tastenbrett können bekanntlich diese Teilstellen durch Überdecken der senkrechten Tastenreihen mit U-förmig gebogenen :Markierungsschienen kenntlich gemacht werden. Jetzt kann man mit dem Postenschreiben nach dem in Abb. 6 angeführten Beispiel beginnen. Bei jedem Vorwärtskurbelzug stellen sich die Typenträger nach den am Tastenbrett gedrückten Zahlen ein, dabei werden die zugehörigen Pendel auf die vorbeschriebene Weise aus der Aussparung 18 herausgedrängt. Die Rasten 20 gelangen somit unter den Abzugbügel, welcher die Freigabe der zugehörigen Druckhämmer ermöglicht. Durch die Verschwenkung der an fünfter und elfter Stelle befindlichen Teilhebel 35, 36 sind an den zugehörigen Pendeln 7 die Kupplungsklinken 24 mit Hilfe der gegen ihren hornartigen Fortsatz 3o drückenden Flächen 4o der Hebelarme 36 verschwenkt (Abb. 5) ; dadurch sind die an diesen beiden verschwenkbaren Kleinken 24 befindlichen Abbiegungen 25 so weit abwärts bewegt (Abb. 6), daß sie unterhalb der Abbiegungen 2= der beiden nächstfolgenden rechts befindlichen Pendel liegen. Infolgedessen ist an diesen beiden Stellen die ursprünglich vorhandene Verben-Jung in dem gesamten Pendelsatz unterbrochen. Aus dein dargestellten Rechenbeispiel ist deutlich zu ersehen, daß rechts von den Teilstellen keine Nullen vor den Zahlen zum Abdruck gelangen.
  • Soll nun unter irgendeiner oder mehreren senkrechten Kolonnenreihen keine Summe Iaesetzt werden, so muß außerdem noch eine dementsprechende Einstellung an der Sumniendruckwählvorrichtung vorgenommen werden. Nach dem gegebenen Beispiel soll die Summe der mittleren Kolonnenreihe gezogen und gedrückt werden. Um dieses auszuführen, läßt man, da der Zeichendruck erscheinen soll (Abt. 7), den ersten rechts befindlichen Abfangschieber 836 in seiner Ruhestellung, die nächsten fünf Abfangschieber erfaßt man am Griff 83 und drückt diese in Richtung gegen die Schreibwalze so weit nach rückwärts, bis die Arretieraussparung 82 auf der Achse 78 infolge des an jeden Abfangschieber angebrachten Federzuges 85 einschnappt. Die nächsten sechs Abfangschieber läßt man, da diese das Drucken der Summe nicht beeinflussen dürfen, in ihrer Ruhestellung, während man die restlichen ebenfalls nach rückwärts einstellt. Diese Einstellung der Abfangschieber entspricht der an der fünften und elften Teilstelle durch die Schieber 6o, 59 erzielten Druckwerkteilung.
  • Wird nun, nachdem der letzte Posten zur Eintragung gelangt ist, zwecks Bildung der Summe bzw. Zwischensumme der Summenhebel in Richtung gegen das Druckwerk umgelegt, so bewegt sich die daran angelenkte Schiene 44 nach rechts. Der an der Schiene .ld befestigte Stift q.6 verschwenkt dabei den ihn mit der Aussparung 49 umfassenden, auf der Schraube 47 gelagerten Hebelarm 48 in gleicher Richtung, während der Hebelarm 5o den Hebel 52 durch das _Verbindungsstängelchen 53 nach abwärts bewegt. Dadurch wird die auf der Welle 51 befestigte Sperrschiene 54 abwärts verschwenkt. Durch die Ver-Schwenkung der Sperrschiene werden die I Zehnerschalthebel beim Drucken der Summe gesperrt.
  • Diese Bewegung bzw. 'Verschwenkung der j Schiene 5¢ wird auch auf das darauf befestigte Winkelstück 99 sowie den auf Welle 08 befestigten Hebel 96 durch das zwischen beiden Teilen angelenkte Verbindungsstängelchen 97 übertragen. Dadurch werden die ebenfalls auf der Welle 68 befestigten Hebel 9o, 9i mit der dazwischen gelagerten Achse 88 so verschwenkt, daß die auf dieser Achse gelagerten Abfangschieber um ein Stück nach abwärts bewegt werden (Abt. 5).
  • Es gelangt somit die Abbiegung 86 der eingestellten Abfangschieber in die Bahn der Druckhämmer io, während bei den anderen nicht eingestellten Abfangschiebern die Druckhämmer die Zahlentypen zum Abdruck bringen können. Erfolgt jetzt ein Vorwärtskurbelzug, so stellen sich bekanntlich die Typenträger den im Zählwerk befindlichen Zahlen gemäß ein, während die übrigen sich nur bis in Nulldruckhöhe bewegen; es gelangen aber alle Druckhämmer zur Auslösung. Die zum Drucken der Summen erforderlichen Druckhämmer können frei unter den nicht eingestellten Abfangschiebern ausschwingen und bringen die Summe zum Abdruck, während alle übrigen Druckhämmer durch die eingestellten Abfangschieber in ihrer Bewegung gehindert bzw. durch die Umbiegungen 86 abgefangen werden, und es unterbleibt daher in diesen Kolonnen der Summendruck.
  • Diese Anordnung der Summendruckwählvorrichtung ermöglicht vorteilhaft, daß noch während der Arbeit mit der Maschine die Abfangschieber eingestellt werden können, ohne daß diese irgendwelchen Einfluß auf die Druckhämmer während des Schreibens von Posten ausüben.

Claims (2)

  1. PATENT-AN SPRÜCHE: i. Rechenmaschine, bei welcher das Druckwerk in Kolonnen geteilt und wahlweise in einzelnen Kolonnen Summen gedruckt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß zur Unterbrechung des Nullendruckes an beliebiger Stelle und in beliebiger Zahl bzw. zur Teilung des Druckwerkes in beliebige Kolonnen von beliebiger Größe mehrere Einstellschieber (57, 58, 59, 6o) übereinandergelagert sind, welche bei ihrer durch Zeiger und Einstellrasten bestimmbaren Verschiebung mit an ihnen vorgesehenen Nocken (61) Entkupplungshebel (35, 36) derart verschwenken, daß diese in an sich bekannter Weise die Nullendruckkupplung des Druckwerkes unterbrechen.
  2. 2. Rechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer schwingbaren Welle (88) eine der Zahl der Druckhämmer entsprechende Zahl v an Abfangschiebern (83) gelagert ist, welche nach vorheriger Einstellung durch Umlegen des Summen- bzw. Zwischensutninenhebels mit ihren Abbiegungen (86) in die Bahn der Druckhämmer verschwenkt werden und diese abfangen.
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