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DE398098C - Rouletteartiges Kreiselspiel - Google Patents

Rouletteartiges Kreiselspiel

Info

Publication number
DE398098C
DE398098C DEH94053D DEH0094053D DE398098C DE 398098 C DE398098 C DE 398098C DE H94053 D DEH94053 D DE H94053D DE H0094053 D DEH0094053 D DE H0094053D DE 398098 C DE398098 C DE 398098C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gyro
game
disc
game according
roulette
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH94053D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOHANN CARL FRIEDRICH HEINSOHN
Original Assignee
JOHANN CARL FRIEDRICH HEINSOHN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOHANN CARL FRIEDRICH HEINSOHN filed Critical JOHANN CARL FRIEDRICH HEINSOHN
Priority to DEH94053D priority Critical patent/DE398098C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE398098C publication Critical patent/DE398098C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F5/00Roulette games
    • A63F5/04Disc roulettes; Dial roulettes; Teetotums; Dice-tops
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F2250/00Miscellaneous game characteristics
    • A63F2250/18Use of resilient or deformable elements
    • A63F2250/186Spring
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F5/00Roulette games
    • A63F5/0011Systems for braking, arresting, halting or stopping

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 3. JULI 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVr 398098 KLASSE 77a GRUPPE 16
Johann Carl Friedrich Heinsohn in Altona.
Rouletteartiges Kreiselspiel.. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Juni 1923 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein neuartiges rouletteartiges Kreiselspiel mit drehbarem Scheibenkreisel, der durch eine willkürlich von Hand zu Hand bedienende Hemm Vorrichtung zum Stillstand gebracht werden kann. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß der Scheibenkreisel aus zwei voneinander unabhängigen, um dieselbe Achse drehbaren Teilen besteht, deren Oberflächen mit verschiedenen Bezeichnungen versehen sind, z. B. in der Weise, daß die innere Kreiselscheibe durch ein von außen willkürlich zu betätigendes Sperrorgan zum plötzlichen Stillstand gebracht werden kann, während die äußere Kreiselrinigscheibe nach erfolgtem Stillstand der inneren Scheibe selbsttätig von durch Zentrifugalwirkung beeinflußte Sperxorgane zum Stillstand kommt.
Die Zeichnung erläutert ein Ausführungsbeispiel der Erfindung durch Abb. ι in senkrechtem Schnitt, Abb. 2 im Grundriß,
Abb. β in Unteransicht und
Abb. 4 in vergrößertem Querschnitt der I nneneinr ichtung.
In einem Gehäuse a, das zweckmäßig mit j einer durchsichtigen Decke b versehen wird, ίο ist um eine Achse d leicht drehbar ein Doppelkreisel gelagert, der aus einem äußeren ring- ι förmigen Kreisel q, der mit der Drehachse d i starr verbunden ist und einer inneren Kreiselscheibe r besteht, die lose um die Achse d '5 drehbar ist. Beide Kreiselteile q, r sind mit ! Einteilungen und Bezeichnungen, letztere jedoch von verschiedener Art, versehen, z. B. in der Weise, das sich das Spiel in zwei zeit- ; lieh getrennten Abschnitten vollzieht, deren , j «ler mit seiner Beendigung den Spielern ein bestimmtes Ergebnis anzeigt, und zwar etwa j in der Weise, daß die innere Kreiselscheibe r Angaben enthält, welche beispielsweise durch die Worte »Nimmt« oder »Gibt« das Spielergebnis anzeigen, während der äußere Kreiselring q Bezeichnungen besitzt, die den zahlenmäßigen Enderfolg des Spieles darstellen.
Von diesen beidem Kreiseln q, r ist z. B. nur der innere r mit festen Widerstandsstiften m versehen, mit denen ein Sperrorgan zusammen arbeiten kann, welches beim gezeichneten Beispiel als Sperrschieber h mit äußerer, nur in der Drehrichtung der Rreiselteile federnd nachgiebiger Sperrzunge ο ausgebildet ist. Der äußere Kreiselring q ist mit einem oder mehreren Schwunghebeln s versehen, die an seiner Unterfläche bei t drehbar gelagert sind und von schwachen Federn u nach innen gehalten werden, um mit ihren gewichtsbelasteten Enden ν zwischen Stiften zv an der Unterseite des Scheibenkreisels r eindringen zu können und dadurch die beiden Kreiselteile q, r selbsttätig miteinander zu verbinden.
Handhabung und Wirkungsweise des Spieles ist folgende:
Mittels der Handhabe e wird die Achse d und dadurch der Doppelkreisel q, r, dessen Teile zunächst durch die Schwunghebel s nachgekuppelt sind, in rasche Umdrehung versetzt, so daß sich beide Teile gleichmäßig drehen.
Wird nun der Sperrschieber h, 0 von außen betätigt, so dringt dessen Sperrzunge 0 in den Bereich der Stifte m der inneren Kreiselscheibe r, wodurch diese alsbald zum Still- ! stand kommt. Infolge des Beharrungszustandes dreht sich die äußere Kreiselscheibe q noch weiter und dabei werden die Schwunghebel s des äußeren Kreiselringes q durch die Stifte nf der inneren Kreiselscheibe r nach außen verdrängt, so daß deren gewichtsbelastete Enden ν außerhalb der Stifte &■ liegen. In dieser Lage werden die Schwunghebel .* eine Zeitlang durch Zentrifugalkraft gehalten, und der äußere Kreiselring q läuft allein weiter, bis die Geschwindigkeit infolge Reibungswirkung nachläßt und die Federn 11 die Hebel.? wieder nach innen drängen, so daß deren Enden ν zwischen die Stifte w des Kreisels r dringen und dadurch auch den äußeren Kreiselring q feststellen.
Jetzt erkennt der Spieler den Enderfolg des Spieles, dessen Vorergebnis ihm durch den vorherigen Stillstand der inneren Kreiselscheibe r bereits angezeigt worden war.
Zu einem neuen Spiel muß der Sperrschieber h, 0 in seine Anfangslage zurückgezogen werden.

Claims (4)

  1. Patent-An Sprüche:
    ι. Rouletteartiges Kreiselspiel rait drehbarem und Scheibenkreisel und einer Hernimivorrichtunig für denselben, dadurch gekennzeichnet, daß um dieselbe Achse (ei) zwei konzentrische Kreisel (q, r) unabhängig voneinander drehbar und kuppelbar angeordnet sind.
  2. 2. Kreiselspiel nach Anspruch 1, da- go durch gekennzeichnet, daß die Hemmvorrichtung ■(:Sperrorgan h, 0) lediglich die innere Kreiselscheibe (V) feststellt, während der äußere Ringkreisel (q), der mit der Achse (d) starr verbunden ist, mit der inneren Kreiselscheibe (Y) durch gewichts- und federbelastete Schwunghebel (s) kuppelbar ist.
  3. 3. Kreiselspiel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwunghebel (s) des Ringkreisels (q) an seiner Unterfläche liegen und durch Federn (u) nach innen gezogen werden, wo sie mit ihren äußeren gewiehtsbelasteten Enden (v) zwischen: Stifte (w) an der Unterseite des inneren Scheibenkreisels (r) eindringen können.
  4. 4. Kreiselspiel nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächen der beiden Kreiselteile (g bzw. r) verschiedenartig eingeteilt sind, um dadurch zwei getrennte Spielabschnitte unabhängig voneinander und deutlich sieht bar anzuzeigen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEH94053D 1923-06-30 1923-06-30 Rouletteartiges Kreiselspiel Expired DE398098C (de)

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DE398098C true DE398098C (de) 1924-07-03

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DE (1) DE398098C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE842772C (de) * 1950-01-20 1952-06-30 Alexander Siewert Rouletteartiges Kreiselspiel mit zwei Kreiselscheiben, deren eine fest und deren andere lose auf der Kreiselachse sitzen und miteinander kuppelbar sind
US3128099A (en) * 1961-09-12 1964-04-07 Marvin Glass & Associates Spinner type chance device simulating a toy telephone
DE9100533U1 (de) * 1991-01-15 1991-04-04 Spielbank Mainz/Trier/Bad Ems GmbH & Co. KG, 6500 Mainz Lotterie- oder Glücksspielrad

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DE9100533U1 (de) * 1991-01-15 1991-04-04 Spielbank Mainz/Trier/Bad Ems GmbH & Co. KG, 6500 Mainz Lotterie- oder Glücksspielrad
DE4200496A1 (de) * 1991-01-15 1992-07-16 Spielbank Mainz Trier Bad Ems Lotterie- oder gluecksspielrad

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