DE398098C - Rouletteartiges Kreiselspiel - Google Patents
Rouletteartiges KreiselspielInfo
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- DE398098C DE398098C DEH94053D DEH0094053D DE398098C DE 398098 C DE398098 C DE 398098C DE H94053 D DEH94053 D DE H94053D DE H0094053 D DEH0094053 D DE H0094053D DE 398098 C DE398098 C DE 398098C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F5/00—Roulette games
- A63F5/04—Disc roulettes; Dial roulettes; Teetotums; Dice-tops
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F2250/00—Miscellaneous game characteristics
- A63F2250/18—Use of resilient or deformable elements
- A63F2250/186—Spring
-
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- A63F5/00—Roulette games
- A63F5/0011—Systems for braking, arresting, halting or stopping
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Toys (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 3. JULI 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVr 398098 KLASSE 77a GRUPPE 16
Johann Carl Friedrich Heinsohn in Altona.
Rouletteartiges Kreiselspiel.. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Juni 1923 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein neuartiges rouletteartiges Kreiselspiel mit
drehbarem Scheibenkreisel, der durch eine willkürlich von Hand zu Hand bedienende
Hemm Vorrichtung zum Stillstand gebracht
werden kann. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß der Scheibenkreisel aus zwei
voneinander unabhängigen, um dieselbe Achse drehbaren Teilen besteht, deren Oberflächen
mit verschiedenen Bezeichnungen versehen sind, z. B. in der Weise, daß die innere
Kreiselscheibe durch ein von außen willkürlich zu betätigendes Sperrorgan zum plötzlichen
Stillstand gebracht werden kann, während die äußere Kreiselrinigscheibe nach
erfolgtem Stillstand der inneren Scheibe selbsttätig von durch Zentrifugalwirkung beeinflußte
Sperxorgane zum Stillstand kommt.
Die Zeichnung erläutert ein Ausführungsbeispiel der Erfindung durch
Abb. ι in senkrechtem Schnitt, Abb. 2 im Grundriß,
Abb. β in Unteransicht und
Abb. β in Unteransicht und
Abb. 4 in vergrößertem Querschnitt der I nneneinr ichtung.
In einem Gehäuse a, das zweckmäßig mit j
einer durchsichtigen Decke b versehen wird, ίο ist um eine Achse d leicht drehbar ein Doppelkreisel
gelagert, der aus einem äußeren ring- ι förmigen Kreisel q, der mit der Drehachse d i
starr verbunden ist und einer inneren Kreiselscheibe r besteht, die lose um die Achse d
'5 drehbar ist. Beide Kreiselteile q, r sind mit ! Einteilungen und Bezeichnungen, letztere
jedoch von verschiedener Art, versehen, z. B. in der Weise, das sich das Spiel in zwei zeit- ;
lieh getrennten Abschnitten vollzieht, deren , j «ler mit seiner Beendigung den Spielern ein
bestimmtes Ergebnis anzeigt, und zwar etwa j in der Weise, daß die innere Kreiselscheibe r
Angaben enthält, welche beispielsweise durch die Worte »Nimmt« oder »Gibt« das Spielergebnis
anzeigen, während der äußere Kreiselring q Bezeichnungen besitzt, die den
zahlenmäßigen Enderfolg des Spieles darstellen.
Von diesen beidem Kreiseln q, r ist z. B. nur
der innere r mit festen Widerstandsstiften m versehen, mit denen ein Sperrorgan zusammen
arbeiten kann, welches beim gezeichneten Beispiel als Sperrschieber h mit
äußerer, nur in der Drehrichtung der Rreiselteile federnd nachgiebiger Sperrzunge ο ausgebildet
ist. Der äußere Kreiselring q ist mit einem oder mehreren Schwunghebeln s versehen,
die an seiner Unterfläche bei t drehbar gelagert sind und von schwachen Federn u
nach innen gehalten werden, um mit ihren gewichtsbelasteten Enden ν zwischen Stiften zv
an der Unterseite des Scheibenkreisels r eindringen zu können und dadurch die beiden
Kreiselteile q, r selbsttätig miteinander zu verbinden.
Handhabung und Wirkungsweise des Spieles ist folgende:
Mittels der Handhabe e wird die Achse d und dadurch der Doppelkreisel q, r, dessen
Teile zunächst durch die Schwunghebel s nachgekuppelt sind, in rasche Umdrehung
versetzt, so daß sich beide Teile gleichmäßig drehen.
Wird nun der Sperrschieber h, 0 von außen betätigt, so dringt dessen Sperrzunge 0 in den
Bereich der Stifte m der inneren Kreiselscheibe r, wodurch diese alsbald zum Still-
! stand kommt. Infolge des Beharrungszustandes
dreht sich die äußere Kreiselscheibe q noch weiter und dabei werden die Schwunghebel
s des äußeren Kreiselringes q durch die Stifte nf der inneren Kreiselscheibe r nach
außen verdrängt, so daß deren gewichtsbelastete Enden ν außerhalb der Stifte &■ liegen.
In dieser Lage werden die Schwunghebel .* eine Zeitlang durch Zentrifugalkraft gehalten,
und der äußere Kreiselring q läuft allein weiter, bis die Geschwindigkeit infolge Reibungswirkung
nachläßt und die Federn 11 die Hebel.? wieder nach innen drängen, so daß
deren Enden ν zwischen die Stifte w des
Kreisels r dringen und dadurch auch den äußeren Kreiselring q feststellen.
Jetzt erkennt der Spieler den Enderfolg des Spieles, dessen Vorergebnis ihm durch
den vorherigen Stillstand der inneren Kreiselscheibe r bereits angezeigt worden war.
Zu einem neuen Spiel muß der Sperrschieber h, 0 in seine Anfangslage zurückgezogen
werden.
Claims (4)
- Patent-An Sprüche:ι. Rouletteartiges Kreiselspiel rait drehbarem und Scheibenkreisel und einer Hernimivorrichtunig für denselben, dadurch gekennzeichnet, daß um dieselbe Achse (ei) zwei konzentrische Kreisel (q, r) unabhängig voneinander drehbar und kuppelbar angeordnet sind.
- 2. Kreiselspiel nach Anspruch 1, da- go durch gekennzeichnet, daß die Hemmvorrichtung ■(:Sperrorgan h, 0) lediglich die innere Kreiselscheibe (V) feststellt, während der äußere Ringkreisel (q), der mit der Achse (d) starr verbunden ist, mit der inneren Kreiselscheibe (Y) durch gewichts- und federbelastete Schwunghebel (s) kuppelbar ist.
- 3. Kreiselspiel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwunghebel (s) des Ringkreisels (q) an seiner Unterfläche liegen und durch Federn (u) nach innen gezogen werden, wo sie mit ihren äußeren gewiehtsbelasteten Enden (v) zwischen: Stifte (w) an der Unterseite des inneren Scheibenkreisels (r) eindringen können.
- 4. Kreiselspiel nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächen der beiden Kreiselteile (g bzw. r) verschiedenartig eingeteilt sind, um dadurch zwei getrennte Spielabschnitte unabhängig voneinander und deutlich sieht bar anzuzeigen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH94053D DE398098C (de) | 1923-06-30 | 1923-06-30 | Rouletteartiges Kreiselspiel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH94053D DE398098C (de) | 1923-06-30 | 1923-06-30 | Rouletteartiges Kreiselspiel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE398098C true DE398098C (de) | 1924-07-03 |
Family
ID=7166902
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH94053D Expired DE398098C (de) | 1923-06-30 | 1923-06-30 | Rouletteartiges Kreiselspiel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE398098C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE842772C (de) * | 1950-01-20 | 1952-06-30 | Alexander Siewert | Rouletteartiges Kreiselspiel mit zwei Kreiselscheiben, deren eine fest und deren andere lose auf der Kreiselachse sitzen und miteinander kuppelbar sind |
| US3128099A (en) * | 1961-09-12 | 1964-04-07 | Marvin Glass & Associates | Spinner type chance device simulating a toy telephone |
| DE9100533U1 (de) * | 1991-01-15 | 1991-04-04 | Spielbank Mainz/Trier/Bad Ems GmbH & Co. KG, 6500 Mainz | Lotterie- oder Glücksspielrad |
-
1923
- 1923-06-30 DE DEH94053D patent/DE398098C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE842772C (de) * | 1950-01-20 | 1952-06-30 | Alexander Siewert | Rouletteartiges Kreiselspiel mit zwei Kreiselscheiben, deren eine fest und deren andere lose auf der Kreiselachse sitzen und miteinander kuppelbar sind |
| US3128099A (en) * | 1961-09-12 | 1964-04-07 | Marvin Glass & Associates | Spinner type chance device simulating a toy telephone |
| DE9100533U1 (de) * | 1991-01-15 | 1991-04-04 | Spielbank Mainz/Trier/Bad Ems GmbH & Co. KG, 6500 Mainz | Lotterie- oder Glücksspielrad |
| DE4200496A1 (de) * | 1991-01-15 | 1992-07-16 | Spielbank Mainz Trier Bad Ems | Lotterie- oder gluecksspielrad |
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