DE397499C - Stehfaehiges Plakat - Google Patents
Stehfaehiges PlakatInfo
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- DE397499C DE397499C DEW64609D DEW0064609D DE397499C DE 397499 C DE397499 C DE 397499C DE W64609 D DEW64609 D DE W64609D DE W0064609 D DEW0064609 D DE W0064609D DE 397499 C DE397499 C DE 397499C
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- poster
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31F—MECHANICAL WORKING OR DEFORMATION OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31F1/00—Mechanical deformation without removing material, e.g. in combination with laminating
- B31F1/08—Creasing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Laminated Bodies (AREA)
Description
- Stehfähiges Plakat. Gegenstand der Erfindung ist -ein sowohl durch Aufhängen an der Wand wie auch frei stehend bzw. in Anlehnung an einen festen Gegenstand zu benutzendes, einen Bogen mit Plakataufdruck o. dgl. aufnehmendes Plakat aus Wellpappe, dessen Eigentümlichkeit darin besteht, daß es, um es auch gegenüber quer zur Richtung der Wellen auftretenden Biegungsbeanspruchungen widerstandsfähig zu machen, in besonderer Weise ausgebildet ist. Die Verwendung von Wellpappe an sich bietet eine Reihe erheblicher Vorteile. Zunächst ist bei gleicher Stehfähigkeit der betreffenden Plakate sowohl bei Aufstellung mit senkrecht verlaufenden Wellen als auch mit querliegenden Wellen das Gewicht ein erheblich niedrigeres. Materialpreise, Gestehungskosten und Frachtkosten sind niedrig. Ferner ist das neue Plakat dauerhaft, da es bei starken, auf Biegung gerichteten Beanspruchungen nicht knickt wie die gewöhnlichen Pappenplakate, sondern in jeder Richtung genügend nachgeben kann, ohne beschädigt zu werden. Das neue Plakat läßt sich ferner sowohl bei Verwendung als Stehplakat wie auch beim Aufhängen bequem an gewölbte Anlageflächen, beispielsweise Säulen u. dgl. anpassen. Ein weiterer wesentlicher Vorteil besteht darin, daß sich das neue Plakat leicht aufrqllen läßt, ohne daß die Gefahr einer Zerknitterung oder sonstigen Beschädigung besteht. Das ist besonders für den Versand einzelner oder weniger Exemplare von Bedeutung. Ein solcher Versand kann auch bei großen Abmessungen -als Briefsendung in Rollenform erfolgen. Dabei ist es be,-onders wichtig, daß die gemäß der Erfindung ausgeführten Plakate auch gegenüber quer zur Wellenrichtung auftretenden Biegungsbeanspruchungen genügend steif sind, uin mit wagerecht verlaufenden Wellen aufgestellt werden züi können. Da Plakate gewöhnlich in der Weise ausgeführt sind, daß sie mit ihren die größten Längen aufweisenden Seitenkanten senkrecht stehen, ergibt sich so die Mö"lichkeit, durch Aufrollen des Plakats eine Rolle zu bilden, deren Länge derjenigen der Schmalseite des Plakats entspricht, wcdurch sich in vielen Fällen noch die Möglichkeit ergibt, das Plakat als Brief o. dgl. in Form einer die zulässigen Abmessungen in der Länge nicht überschreitenden Rolle zu versenden. Schließlich ist a:s Vorteil der Verwendung von Wellpappe als Versteifungsunterlage noch hervorzuheben, daß derartige Plakate nicht, wie es bei den bisher üblichen häufig geschieht, unter Beeinträchtigung ihres eigentlichen Verwendungszweckes als Schreibunterlage odtr sogar unmittelbar als Schreibmaterial benutzt werden können.
- Die Vorbereitung der Wellpappe für den Zweck der Erfindung erfolgt zweckmäßig in der Weise, daß man die Pappe in winklig zu den Wellen verlaufenden Linien, die einen gegenseitigen Abstand von einigen Zentimetern aufweisen können, mit Einpressungen versieht, die die Wellen in Form von Querrippen durchsetzen, vorteilhafterweise derart, daß die Querrippen der einzelnen Wellen in ihrer Aneinanderreihung wieder eine oder mehrere dicht nebeneinanderliegende Wellen ergeben, die senkrecht zu den ursprünglichen Wellen verlaufen. Diese Querwellen bzw. Querwellengruppen erhalten aber, wie bereits angedeutet, erheblich größere gegenseitige Abstände.
- Die Ausführung kann z. B. in der Weise geschehen, daß man die Wellpappe durch ein Walzenpaar laufen läßt, von dem eine `Falze eine vorspringende Ringleiste a aufweist, während die Gegenwalze mit einer entsprechenden Nut b sowie gegebenenfalls mit zwei die- e Nut begrenzenden Ringleisten c, c versehen ist, wie Abb. i der Zeichnung schematisch andeutet. Es ergeben sich dann quer zu den ursprünglichen Wellen d verlaufende Wellen e (vgl. Abb. 2), die in ihrer Gesamtheit üie Wellpappe auch gegenüber quer zu den ursprünglichen Wellen gerichteten Beanspruchungen genügend starr machen, ohne die Möglichkeit, das Pappenstück in dieser Richtung aufzurollen, auszuschließen.
- Die Wellen e brauchen nicht unbedingt senkrecht zu den Wellend zu verlaufen. Sie können vielmehr auch mehr oder weniger schräg dazu angeordnet sein. Auch der Abstand voneinander kann größrr oder geringer sein als in der Zeichnung dargestellt. Es genügt aber ein Abstand, der um ein Mehrfaches größer ist als der Abstand der ursprünglichen Wellen. Die Erfindung ist auch nicht auf die in den Abb. i ur_d 2 veranschaulichte Form der Einpressrn,-en beschränkt. Wesentlich ist, daß die Einpressungen in der Weise erfolgen, daß dadurch die erforderliche Steifheit in der Querrichtung erzielt wird. Im allgemeinen wird es allerdings zur Erreichung dieses Zweckes erforderlich sein, die ursprünglichen Wellen mit mehr oder weniger quer zii ihnen verlaufenden Rippen auszustatten. Es ( mpfiehlt sich übrigens, die Einpressungen wie in Abb. i angedeutet abwechselnd von verschiedenen Seiten her anzubiingen, was beispielsweise dadurch geschehen kann, daß man die Walzen zur Herstellung der Einpressungen entsprechend abwechselnd profiliert.
- Nachdem die Plakate in der geschilderten Weise mit Einpressungen versehen sind, wird eine Seite zunächst in der auch sonst üblichen Weise mit einem Papierbogen beklebt und auf diesen Bogen dann der eigentliche Plakatbogen aufgeklebt. Die Anbringung der versteifenden Einpressungen kann aber auch nach dem Aufkleben des Papierbogens erfolgen. Dagegen muß der den eigentlichen Plakatdruck enthaltende Bogen natürlich nach er folgten Bearbeitung aufgeklebt werden.
Claims (3)
- PATENT-ANSPRÜCHE: i. Stehfähiges Plakat, bestehend :ins der Verbindung einer Versteifungsunterlage aus Wellpappe mit einem auf diese aufgeklebten Belag, dadurch gekennzeichnet, daß die zweckmäßig quer züt der die größte Länge aufweisenden Plakatseite verlaufenden Wellen der Wellpappe mit zahlreichen Einpr(ssungen versehen sind, um die erforderliche Steifheit gegenüber quer zur Wellenrichtung auftretenden Biegungsbeanspruchungen zu sichern.
- 2. Plakat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einpressungen in quer zu den Wellen liegenden Linien verlaufen und abwechselnd von der eint n und von der anderen Seite des betreffenden Wellpappenstückes her ausgeführt sind.
- 3. Plakat nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einpressungen in Form von in größeren Abständen voneinander verlaufenden Wellenzügen ausgebildet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW64609D DE397499C (de) | 1923-09-15 | 1923-09-15 | Stehfaehiges Plakat |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW64609D DE397499C (de) | 1923-09-15 | 1923-09-15 | Stehfaehiges Plakat |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE397499C true DE397499C (de) | 1924-06-24 |
Family
ID=7607167
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW64609D Expired DE397499C (de) | 1923-09-15 | 1923-09-15 | Stehfaehiges Plakat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE397499C (de) |
-
1923
- 1923-09-15 DE DEW64609D patent/DE397499C/de not_active Expired
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