DE396956C - Verfahren zur Herstellung von Lederbeizen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von LederbeizenInfo
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- DE396956C DE396956C DEM68008D DEM0068008D DE396956C DE 396956 C DE396956 C DE 396956C DE M68008 D DEM68008 D DE M68008D DE M0068008 D DEM0068008 D DE M0068008D DE 396956 C DE396956 C DE 396956C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
- C14C—CHEMICAL TREATMENT OF HIDES, SKINS OR LEATHER, e.g. TANNING, IMPREGNATING, FINISHING; APPARATUS THEREFOR; COMPOSITIONS FOR TANNING
- C14C1/00—Chemical treatment prior to tanning
- C14C1/08—Deliming; Bating; Pickling; Degreasing
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Organic Chemistry (AREA)
- Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Lederbeizen. Bei dem Gegenstand des Hauptpatentes wird der in bekannter "Weise in volle Gärung versetzte, gereinigte Kotbrei mit die Beizwirkung nicht ' beeinträchtigenden 'Mitteln versetzt, die die Gärung völlig unterbrechen, die Beize dann auf eine bestimmte Beizkraft eingestellt und dann durch Zusatz von die Fermentierung nicht angreifenden Stoffen desinfiziert und auf Trockenform gebracht.
- Es hat sich nun gezeigt, daß zur Erzielung eines vollkommen weißen Leders das Beizmittel in manchen Fällen nicht ausreicht, besonders dann nicht, wenn die Haut stellenweise durch Pigmente oder andere färbende Substanzen verunreinigt ist. Solche Blößen müssen, .«wenn sie zu hellen Farbledern verarbeitet werden sollen, noch besonders gebleicht werden. Es ist bekannt, zum Bleichen von Blößen schweflige Säure oder auch \atriumbisulfit zu verwenden. Dieser Bleichprozeß wird aber stets als besondere Operation für seich ausgeführt. Es wurde versucht, das Bleichen gleichzeitig mit dem Beizprozela' zusammen zu bewerkstelligen. Dahingehende Versuche haben nun gezeigt, daß es möglich ist, durch einen Zusatz von Bleiichmitteln, wie atriumbisulfit, \ atriumhydrosulfit, Formaldehydsulfoxylateit u. a., zu dein Beizmittel nicht nur die volle Beizkaft desselben zur Wirkung zu bringen, sondern gleichzeitig ilie Blößen auch zu bleichen, so daß sie r einweiß aus <Irr Beie kommen und für weiße oder licllfzirliigc Lcilcr benutzt werclen Mainteen. Setzt man dem Beizmittel während Verarbeitung, d. h. vor dem Überführen d selben in ein Trockenprodukt, das Blei mittel, z. B. \atriumbisulfit, zu, so erzi man ein helles gehleichtes Trockenprodu das gleichzeitig noch genügend Bleichmet enthält, um auch noch bleichend auf die B ßen zu «wirken.
- Die Vereinigung des Beizens und Bleiche der Blößen in einen Arbeit_gang stellt ein technischen Fortschritt dar, der eine Erspz gis an Arbeit, Geräten und an Zeit be#ieui und gleichzeitig eine Verbesserung des Häut materials bedin>t. Beispiel i. Dem nach dem Hauptpatent erzielten Bei mittel mischt man 3 bis 6 Prozent eint Bleichmittels für Leder bei. z. B. 4 Prozer atriuml)isulfit in Pulver. und vermengt da Gemisch innig bis zur Gleichmäßigkeit. Beispiel --. Dem nach dem Hauptpatent erzielten Beiz mittel setzt man vor dein Überführen des gelben in ein Trockenprodukt 2 Prozent (au: flüssiges Beizmittel bezogen i eines Bleich mittels für Leder, z. B. \atriuiiil)isulfit ir Pulver, zu, mischt gut durch und bringt daE Gemisch in Trockeuforni wie üblich.
Claims (1)
-
Verfahren zur Herstellung von Lederbeizen aus Kot durch Vergären, bei welchem die Gärung der Kotbreimasse durch Hinzufügung von einem die Beizwirkung nicht beeinträchtigenden 'Mittel unterbrochen und die Beize auf bestimmte Beiz-FATEVT-AVsi'itucii: Irraft eingestellt sowie desinfiziert wird nach latent 3;92g8, dadurch -elceiiii7eicl.- net, claß inan (las Beizmittel zwecks Er- zielung besonders reiner Blößen vorher bleicht oder dasselbe mit Bleichmitteln, wie \atriumhistilfit, NTatriumhv(irosulfit, den sogenannten l#'ormalctehvdsuifox_vlaten u. dgl., i-ermischt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM68008D DE396956C (de) | 1920-01-14 | 1920-01-14 | Verfahren zur Herstellung von Lederbeizen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM68008D DE396956C (de) | 1920-01-14 | 1920-01-14 | Verfahren zur Herstellung von Lederbeizen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE396956C true DE396956C (de) | 1924-06-16 |
Family
ID=7312423
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM68008D Expired DE396956C (de) | 1920-01-14 | 1920-01-14 | Verfahren zur Herstellung von Lederbeizen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE396956C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE767061C (de) * | 1935-10-20 | 1951-08-16 | Roehm & Haas G M B H | Verfahren zum Beizen von geaescherten Hautbloessen |
-
1920
- 1920-01-14 DE DEM68008D patent/DE396956C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE767061C (de) * | 1935-10-20 | 1951-08-16 | Roehm & Haas G M B H | Verfahren zum Beizen von geaescherten Hautbloessen |
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