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DE396623C - Schaltungsvorrichtung fuer elektrische Maschinengewehrsteuerung fuer Luftfahrzeuge - Google Patents

Schaltungsvorrichtung fuer elektrische Maschinengewehrsteuerung fuer Luftfahrzeuge

Info

Publication number
DE396623C
DE396623C DEV17806D DEV0017806D DE396623C DE 396623 C DE396623 C DE 396623C DE V17806 D DEV17806 D DE V17806D DE V0017806 D DEV0017806 D DE V0017806D DE 396623 C DE396623 C DE 396623C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
contact
firing
weapon
contactor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEV17806D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vickers Ltd
Original Assignee
Vickers Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vickers Ltd filed Critical Vickers Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE396623C publication Critical patent/DE396623C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/05Synchronising for firing through the propeller of an aircraft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
Al 11. JUNI 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
. KLASSE 77h GRUPPE 5
(V 17806 Xllj-jh*)
Vickers Limited in Westminster, London.
Schaltungsvorrichtung für elektrische Maschinengewehrsteuerung für Luftfahrzeuge. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. September 1922 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund der Anmeldung in England vom 30. September 1921 beansprucht.
Der Gegenstand der Erfindung ist eine ; Bisher hat man hierfür eine Kontaktvorelektrische Abfeuerungseinrichtung für auto- , richtung ο. dgl. verwendet, die mit der Promatische Schußwaffen auf Luftfahrzeugen, die ! pellenvelie verbunden war oder von ihr gezwischen den Propellerflügeln hindurchfeuiarn j steuert wurde und nur dann einen Stromsollen und elektrisch gezündete oder Schlag- ■ schluß zuließ, wenn kein Propellerflügel in der
munition verwenden, wobei in letzterem: Falle
Schußlinie stand.
die Abzugsvorrichtung elektromagnetisch be- Unter Berücksichtigung des Schußverzögetätigt wird, I rungswinkels bei hohen Propellergeschwindig-
ketten wird aber der noch mögliche Kontaktwinkel außerordentlich klein, so daß der Stromschluß für den Abfeueruntgsstromkreis nur sehr kurze Zeit andauert. Man hat ferner Waffen geschaffen, die selbsttätig einen Hilfskontakt im Albfeuerungsstromkreis erst schlossen, nachdem der Verschluß wieder in Schußbereitschaft zurückgekehrt war, so daß ein vorzeitiges Abfeuern ίο ausgeschlossen war. Da aber die automatische Waffe ihre eigene Arbeitsperiode hat und von der Propellergeschwindigkeit unabhängig ist, kann es vorkommen, daß der Schalter gerade im Begriff steht, den Strom wieder zu unterbrechen, wenn die Waffe ihn nach der Rückkehr der Rücklaufteile zur Schußbereitschaft schließt. In diesem Falle ist die Stromschlußdauer außerordentlich kurz. Die Stromschlußdauer muß aber bei Verwendung von elektrisch gezündeter Munition zum mindesten gleich der zur Zündkapselzündung erforderlichen Zeit sein, bei Verwendung von Schlagmunition gleich der zur elektromagnetischen Betätigung der Abzugsvorrichtung nötigen Zeit. Durch Versuche wurde festgestellt, daß für elektrisch gezündete Munition diese Zeitdauer von der Größenordnung einer tausendstel Sekunde ist, daß ferner der gerade noch zulässige Kontaktwinkel bei einem Zweiflügelpropeller etwa die Größenanordnung von 90 hat. Bei 1200 Umdrehungen pro Minute ergibt dies eine Stromschlußdauer von 1Z800 Sekunde unter der Voraussetzung, daß die Waffe ihren Hilfskontakt von Anfang an geschlossen hält, so daß der volle o0-Kontakt j wirksam werden kann. Demnach ist die Kon- ; taktzeit des .Schalters von derselben Größenordnung wie die Zeit, die zur Munitionszündung notwendig ist und deshalb nicht merklich gekürzt werden darf.
Gemäß der Erfindung ist die Steuervorrichtung derart ausgebildet, daß der Schluß des Abfeuerungsstromkreises durch die Propellerflügelstellung im Verein mit der Stellung des Verschlusses bestimmt wird, während die Dauer des Stromschlusses bei elektrisch zu zündender Munition durch die Zeit bis zur erfolgten Detonation, bei Schlagmunition durch die zur Betätigung der elektromagnetischen Abzugsvorrichtung erforderlichen Zeit bestimmt wird.
Die Erfindung ist beispielsweise in der Zeichnung veranschaulicht.
Abb. ι zeigt schematisch ihre Anwendung auf eine Waffe mit elektrisch gezündeter Munition im Augenblick des Abfeuerns.
Abb. 2 zeigt dieselbe Anordnung nach dem Schusse.
Abb. 3 zeigt eine ähnliche Anordnung mit einem Feuerschalter in Sicherungslage.
Abb. 4 zeigt die Anordnung nach Abb. 1 in Anwendung auf eine Waffe für Schlagmunition.
Abb. 5 gibt eine praktische Ausführungsfonm eines Feuerschalters wieder.
Die Abb. 6, 7, 8 und 9 zeigen den Abb. 1, 2, 3 und 4 analoge Abbildungen einer anderen Ausführungsform der Erfindung. ; In Abb. ι ist - i der Schalter, der durch den Propeller in Umdrehung versetzt wird und hier aus einer Scheibe mit einer Nut besteht, in die ein Vorsprung eines federnden Kontaktarmes A1 paßt, der durch die Scheibe gegen den feststehenden Kontakt a1 gedrückt wird, wenn sich die Scheibe außer Feuerstellung befindet, dagegen den Kontakt freigibt. : wenn die Scheibe, wie in Abb. 1, in Feuerstellung steht. B ist ein federnder Kontaktarm., der durch einen Teil B1 des Verschlusses derart betätigt wird, daß er sich von einem ruhenden Kontakt b abbebt (.wieAbb. 1 zeigt), wenn die Waffe schußbereit ist. Geht der Verschluß beim Feuern zurück, so schließt der Kontaktarm B den Kontakt bei h (Abb. 2) Der Teil B1 steht mit dem Abfeuerungsstromkreis für elektrisch zu zündende Munition b1 durch einen Anschluß B" in Verbindung.
C ist ein elektromagnetisch arbeitendes Schütz und 'C1 die Steuerspule desselben. Dieses Schütz hat federnde Überwachung : es nimmt in der Feuerstellung die in Abb. 1 gezeichnete Stellung ein und hält seinerseits den Abfeuerungsstromkreis geschlossen. Der Steuerstrom durch die Spule C1 ist in diesem besonderen Falle durch die Kontaktarme A1 und B unterbrochen. Die Scheibe A, welche vom Propeller angetrieben wird, dreht sich unmittelbar darauf weiter; dann gelangt der Kontaktarm A1 gegen den Kontakt σ1, ohne indessen den Steuerstrom durch die Spule C1 schließen zu können. Dieser Stromkreis ist, wie Abb. 2 zeigt, nur dann geschlossen, wenn der Kontaktarm B sich infolge des Rücklaufs der Verschlußteile gegen den Kontakt h angelegt hat.
Eine Ansteuerung der Spule C1 des Schützes bringt den Schalthebel C' in die in Abb. 2 gezeichnete Stellung, in der der Abfeuerungsstromkreis unterbrochen ist. Auf diese Weise ■sind die KontaktarmeA1 undB imstande, den geeigneten Augenblick der Strom Schließung zu bestimmen, während die Munition selbst die Dauer der Einschaltung des Abfeuerungsstromes !bestimmt, indem trotz der Lageänderung der Scheibe A J er Strom geschlossen bleibt, bis die Waffe feuert. Die Stromquelle D dient hier gleichzeitig zur Speisung des Steuerstromkreises und des Abfeuerungsstromkreiises.
Ausgehend von der in Abb. 1 gezeichneten Stellung, in welcher die Scheibe A und der Kontaktarm' B die Stellunsr einnehmen, die
das Abfeuern der Waffe gestattet, fließt Strom vom positiven Pol der Batterie ü durch einen Schaltarm e1, den Schalter C, den Block B2 und die Patrone b1 zum negativen Pol. Wenn, bevor noch die Patrone zur Detonation kommen konnte, die Scheibe A in die in Abb. 2 und 3 gezeichnete Stellung übergeht und den Kontaktarm A1 mit dem Kontakt et1 in Berührung bringt, wird der beschriebene Stromverlauf nicht geändert. Sobald aber die Patrone detoniert und infolgedessen der Verschluß der Waffe betätigt wird, legt sich der Kontaktarm!? an den Kontakt b, und der Strom fließt nun durch e1, b, B, den Drehpunkt von A1 und1 die Spule C1 zurück zum negativen Pol. Der Schalter C wird infolgedessen in die Lage nach Abb. 2 üf: ergeführt, so daß, wenn der Kontaktarm B durch Rückgang der Waffe in die Feuerstellung
geöffnet wird, bevor die Nut der Scheibe A j vor das Ende des Kontaktarmes A1 tritt, der \ Feuerstromkreis bei C unterbrochen wird. \ Wenn jedoch die Scheibe^ die Stellung nach Abo. ι einnimmt, ist der Steuerstromkreis über C1 unterbrochen, und' der Schalter C geht dann in die Stellung nach Abi>. 1 ü.er, um den Feuerstromkreis zu schließen.
Die Anordnung nach Abb. 4 ist im allgemeinen derjenigen nach Abb. 1, 2 und 3 ahn- j lieh, nur enthält der Abfeuerungsstromkreis den Elektromagneten Bx, der den Schlagbolzen zum Abzug bringt. Außerdem ist ein von Hand zu bedienender Feuerschalter vorgesehen, der aus zwei Schaitanmen e, e1 besteht, von denen der erste in den Steueritromkreis, der zweite in den Abfeuerungsstrom- ■ kreis eingeschaltet ist. Die Anordnung ist ι dabei so getroffen, daß der Schaltarm e für j den Steuerungskreis diesen schließt, bevor der \ Schaltarm e1 für den Abfeuerungsstromkreis geschlossen ist, und daß e offen ist, sobald j e1 geschlossen wird. Wird der Feuerschalter ' auf Abfeuerungsstellung geschaltet, dann ; schließt der Schalter e zunächst den Steuer- j Stromkreis und bewirkt dadurch Unter- j brechung des Abfeuerungsstromkreises durch j die Kontaktvorrichtung C des angesteuerten i Schützes, abgesehen davon, daß der Ab- . feuerungsstromkreis auch durch den offenen 1 Schaltarm e1 unterbrochen ist. Beim Weiter- ■ schalten des Feuerschalters wird der Ab- , feuerungsstromkreis bei dem Schalter e1 geschlossen und' der Steuerstromkreis durch den '; Schaltann e geöffnet; die Kontaktvorrichtung C des Schützes bleibt offen, ibis der Steuerstrom des Schützes durch einen' der Steuerkontaktarme .-I1 oder B unterbrochen wird.
In Abb. ι bis 4 ist der Feuerschalter rein schematisch dargestellt; Abb. 5 zeigt eine beispielsweise Ausführungsform desselben. Hier sind e, e1 die beiden Kontaktarme für den Steuerstromkreis . der Schützsteuerung bzw. für dem Abfeuerungsstromkreis in Abb. 1 bis4. Sie sind' ebenso wie eine dritte Kontaktfeder «V diie mit dem einen Pol der Stromquelle D verbunden ist, fest gelagert. Der bewegliche Teil des Schalters wird von einer IsoHertrommel B gebildet, die drei elektrisch verbundene Einsatzistreifen, e-, e3 und e* besitzt. Gezeichnet ist die Sicherungsstellung des Feuerschalters. Eine Drehung der Trommel E in Richtung des Pfeils bewirkt zunächst eine Verbindung zwischen der Stromquelle und dem Steuerstromkreis, danach eine Verbindung zwischen der Stromquelle und beiden Stromkreisen (Steuerstromkreis und Abfeuerungsstromkreis) und schließlich unter Aufrechterhaltung der .Verbindung der Stromquelle mit dem Abfeuerungsstromkreis, Unterbrechung der Verbindung der Stromquelle mit dem Steuerstromkreis.
Die Abb. 6 bis 9 stellen eine andere Ausführungsform dar; der Kontaktarm A1 wird hier durch die Scheibe^ von dem ruhenden Kontakt a1 abgehoben, wenn die Scheibe sich außerhalb der Feuerstellung befindet. Abb. 6 zeigt die Feuerstellung, in der sich der Arm A1 gegen den Kontakte1 anlegt. Der Federkontaktarm B, von Rücklauftailen der Waffe be- go tätigt, legt sich gegen einen feststehenden Kontakt b, wie Abb. 6 zeigt, dann an, wenn die Waffe schußbereit ist; während des Rücklaufs der feuernden Waffe bewegt sich der Kontaktarm B von dem Kontakt &■ weg und öffnet ihn (A1Jb. 7). Die Schaltvorrichtung1 C steht unter Federwirkung und nimmt zum Feuern die in Ab'). 6 dargestellte Stellung ein, in der sie an einen feststehenden Kontakt c sich anlegt. Der Sehaltarm C ist mit dem einen Pol der Stromquelle D, beispielsweise dem positiven Pol, über dien Feuerschalter E verbunden, der feste Kontakt c mit dem Kontaktarm A1. Der Kontakt ä1 steht mit dem positiven Pol .der Stromquelle in Verbindung; die Steuerspule C1 des Schützes ist einerseits an den Kontaktarm A1, andererseits an den Kontaktarm B angeschlossen.
In der Feuerstellung (Abb. 6) geht Strom durch den Feuerschalter E, den Kontakt a1, no den Arm A1, die Schützspule C1, den Arm B und seinen Kontakt b zum negativen Pol der Stromquelle D, derart, daß die Steuerspule des Schützes angesteuert wird und der Kontaktarm C sich gegen den Kontakt c anlegt. Der Abfeuerungsstrom kann dann über zwei Parallelstromkreise fließen, von denen der eine den Schaltanm C, den Block B", die Patrone b1, den Arm B und seinen Kontakt b, der ,andere dien Arm A1 und die Teile B2, l·1, B und b enthält. Wenn die Waffe noch nicht gefeuert hat, nachdem sich der Schalter „Ί so weit
weiterbewegt hat, daß der Arm A1 sich von seinem Kontakt a1 abhebt, dann kann immer noch Strom durch die -Steuerspule C1 des Schützes, als auch durch den ersten der ibeiden Stromkreise fließen, wie Abb. 6 zeigt; und dieser Strom wird weiter geschlossen bleit>en,. bis die Waffe feuert, wodurch der erste Stromkreis infolge der Bewegung des Kontaktarmes B von seinem Kontakte b weg, der ίο zweite durch die Spule C1 unterbrochen wird. Als Folge der Absteuerung der Schützspule C1 hebt sich dann der Kontaktgeber C . von seinem Kontakt c ab. Dieser Zustand wird durch Abb. 7 veranschaulicht. Bei der Rückkehr der Rücklaufteile der Waffe in schußbereite Stellung legt sich der Arm B wieder gegen seinen Kontakt b an. Bis dann der Schalter A wieder die in Abb. 6 gezeichnete Feuerstellung annimmt, kann kein Strom durch die Munition fließen, weil der Kontaktgeber C den feuergebenden Stromkreis geöffnet erhält; sobald aber der Arm A1 sich gegen seinen Kontakt α1 anlegen kann, wird der Stromkreis durch die Spule C1 geschlossen und das Schütz angesteuert, der Arm C bewegt sich in die Stellung nach Abb. 6, und der feuergebende Stromkreis ist auf diese Weise wieder geschlossen.
Der Feuerschalter E ist hier ein einfacher Schalter in einer der Hauptleitungen der Stromquelle D; wenn dieser Schalter auf »gesichert« gestellt wird wie in Abb. 8, sind einfach sämtliche Stromkreise unterbrochen, so daß die Waffe nicht feuern kann. Die Anordnung nach Abb. 9 ist derjenigen nach Abb. 6, 7 und 8 ähnlich, nur enthält der feuergebende Stromkreis einen Elektromagneten B*, der zum Abziehen des -Hahns oder des Schlagbolzens der Waffe dient.

Claims (5)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Schaltungsvorrichtung für elektrische Maschinengewehrsteuerung für Luftfahrzeuge, bei der der Zeitpunkt des Strom-Schlusses durch die Propellerstellung und die Schußbereitschaft der Waffe bestimmt ist, dadurch gekennzeichnet, daß vom Propeller und der Waffe betätigte Kontakte (A1, B) so mit einem Steuer-Stromkreis verbunden sind, daß der Abfeuerungsstromkreis nach seiner Schließung durch die gemeinsame Wirkung dieser Kontakte geschlossen bleibt, bis die Waffe abgefeuert ist, so daß die Stromschlußdauer im Abfeuerungsstromikreiis bei elektrisch gezündeter Munition durch die Zeit, die diese zur Detonation benötigt, und bei Schlagmunition außerdem durch die Zeit bestimmt ist, die die elektromagnetische Abzugsvorrichtung zu ihrer Betätigung benötigt.
  2. 2. Schaltungsvorrichtung nach Anspruch ι mit einem elektromagnetisch gesteuerten Schütz für den Abfeuerungsstromkreis, das in dem Stromkreis eines von der Propellerwelle angetriebenen Schalters liegt, dadurch gekennzeichnet, daß das öffnen und Schließen des Abfeuerungsstromkreises derart geregelt ist, daß der Schalterstromkreis so lange geöffnet und der Abfeuerungsstromkreis so lange geschlossen bleibt, als die Propeller st ellung den Schuß zuläßt, während der Schalterstromkreis während des übrigen Teils der Propellerdrehung geschlossen ist.
  3. 3. Schaltungsvorrichtung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das stromlose Schütz den Abfeuerungsstromkreis geschlossen hält und ihn nur unterbricht, wenn es über den geschlossenen Kontakt der nicht schußbereiten Waffe angesteuert wird, so daß mittels eines vom angesteuerten Schütz selbst geschlossenen Hilfskontaktes die Unterbrechung so lange aufrechterhalten wird, als die mit dem Hilfskontakt in Reihe geschaltete Kontaktvorrichtung für die Propellerstellung nicht schußgerecht geschlossen bleibt.
  4. 4. Schaltungsvorrichtung nach Anspriich ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die SteuerspuJe des Schützes und der Abfeuerungsstromkreis in Parallelschaltung und in Reihe mit den kontaktgebenden Vorrichtungen der schußbereiten Waffe und der Propellerstellung liegen, so daß bei der ersten doppelt abhängigen Schließung des Abfeuerungsstromkreises auch das Schütz angesteuert wird und einen Parallelkontakt zum Propellerstellungskontakt schließt, so daß der Schützsteuerstrom und der Abfeuerungstrom so lange aufrechterhalten bleiben, bis die Waffe feuert.
  5. 5. Schaltungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Abfeuerungsstromkreise oder im Stromkreise für die Schützsteuerung ein Ein- oder Mehrfachfeuerschalter vorgesehen ist, der die Kontaktgebung für die Schußbereitschaft der Waffe ersetzt oder dazu dient, die Gesamtvorrichtimg elektrisch, zu sichern.
    Hierzu ι blatt Zeichnungen.
DEV17806D 1921-09-30 1922-09-30 Schaltungsvorrichtung fuer elektrische Maschinengewehrsteuerung fuer Luftfahrzeuge Expired DE396623C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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GB556490X 1921-09-30

Publications (1)

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DE396623C true DE396623C (de) 1924-06-11

Family

ID=10474475

Family Applications (1)

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DEV17806D Expired DE396623C (de) 1921-09-30 1922-09-30 Schaltungsvorrichtung fuer elektrische Maschinengewehrsteuerung fuer Luftfahrzeuge

Country Status (3)

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DE (1) DE396623C (de)
FR (1) FR556490A (de)
NL (1) NL12645C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1168294B (de) * 1960-05-11 1964-04-16 Licentia Gmbh Schalteinrichtung zum Abfeuern von Maschinenwaffen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1168294B (de) * 1960-05-11 1964-04-16 Licentia Gmbh Schalteinrichtung zum Abfeuern von Maschinenwaffen

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Publication number Publication date
FR556490A (fr) 1923-07-21
NL12645C (de)

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