DE395120C - Kinematograph mit optischem Ausgleich der Bildwanderung - Google Patents
Kinematograph mit optischem Ausgleich der BildwanderungInfo
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- DE395120C DE395120C DEB82152D DEB0082152D DE395120C DE 395120 C DE395120 C DE 395120C DE B82152 D DEB82152 D DE B82152D DE B0082152 D DEB0082152 D DE B0082152D DE 395120 C DE395120 C DE 395120C
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Description
DEUTSCHES -REICH
AUSGEGEBEN
ΑΜ19.ΜΑΠ924
ΑΜ19.ΜΑΠ924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
■ ; ■ — JVe 395120 KLASSE
57a GRUPPE
(B 82152 VIJS7a2)
Eduard Buss in Bern.
Kinematograph mit optischem Ausgleich der Bildwanderung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4-. August 1916 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung,
um bei kinematographischen Apparaten ein
unverrückbar feststehendes Projektionsbild
vermittels eines stetig fortschreitenden BiId-
Landes hervorzubringen. Bisher bekannte Apparate dieser Art unterscheiden sich im
-wesentlichen und im Prinzip dadurch, daß die Reflexion des Strahlenbündels entweder
im Objektivraum zwischen Bildfenster und Objektiv, also vor dem letzteren, oder aber
im Bildraum, d. h. hinter dem Objektiv, stattfindet. Die jeder Art zugrunde liegende Aufgabe
ist verschieden von der der anderen, weshalb keine Lösung der einen von ihnen
für die andere verwendbar ist. Bei der erstgenannten Art ist es s bekannt, in einem
Kreise sich bewegende Spiegel während der Bewegung im Lichtstrahl um eine eigene,
mit den Drehachsen der anderen Spiegel ίο nicht zusammenfallende Achse zu drehen.
Dabei kommt eine Blende zur Anwendung, welcher die Aufgabe zufällt, eine periodisch
wiederkehrende Dunkelpause zu erzeugen und, zugleich selbst wandernd und mit ihren Zinken
immer wieder in neue Bilder eintretend, Teile des belichteten Filmbandes zuzudecken,
um die Überlagerung von zwei oder drei Einzelbildern und die dadurch bedingten Unscharfen
im Projektionsbild zu verhindern. Die Bewegung der einzelnen Spiegel um eine eigene Achse bezweckt, daß der durch
Mitte Projektionsschirm und Mitte Objektiv gehende Hauptstrahl und der durch die Mitte
des Bildfensters gehende Hauptstrahl den Spiegel stets im gleichen Punkte des Raumes
treffen, um ein unbewegliches Bild auf dem Projektionsschirm zu erhalten. Der Treffpunkt des ursprünglichen Hauptstrahles
und des reflektierten Hauptstrahles steht also im Räume still, weil beide Strahlen unbeweglich
zueinander feststehen. Bei Apparaten mit hinter dem Objektiv angeordneten Spiegeln
führt der durch die Mitte des Bildes und des Objektivs gehende (ursprüngliche) Hauptstrahl eine Drehung um eine in der
Mittelebene des Objektivs liegende Achse aus. Zur Reflexion dieses sich drehenden
Hauptstrahles wurden bei bekannten Apparaten Spiegel verwendet, die im Lichtstrahl
eine in zwei Komponenten zerfallende Bewegung ausführen, nämlich eine Drehung mit
halber Winkelgeschwindigkeit des ursprünglichen Hauptstrahles und eine Verschiebung
in der Spiegelebene. Dabei wurde vorge- +5 schlagen, die Achse des Spiegels derart anzuordnen,
daß sie senkrecht zur Mittelebene steht und dieselbe in dem Punkte schneidet, in welchem die Achse des Objektivs die Spiegelfläche
trifft. Es wurde nun gefunden, daß der Treffpunkt des ursprünglichen Hauptstrahles
mit dem reflektierten Hauptsträhl sich in einer Bahn bewegt, welchen Umstand die bekannten Apparate der zweitgenannten
Art nicht berücksichtigen. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, wird beim Apparat
gemäß der Erfindung der Spiegel im Lichtstrahl so bewegt, daß er zugleich mit der genannten Drehung eine zur Spiegelebene
senkrechte Verschiebung ausführt, und zwar mit einer relativ zu der Drehung so bemessenen
Geschwindigkeit, daß die Bahn der Punkte, in denen der sich drehende Hauptstrahl
der Reihe nach die Spiegelebene trifft, eine Gerade bildet, die mit dem reflektierten
Hauptstrahl zusammenfällt. Zur Hervorbringung dieser sich! aus Drehung mit halber
Winkelgeschwindigkeit und Verschiebung senkrecht zur Spiegelebene zusammensetzenden
Spiegelbewegung wird die Drehachse der Spiegel außerhalb der Achse des Objektivs in
oder annähernd in dessen Hauptebene parallel zur Schnittlinie der Objektivhauptebene
mit der Spiegelebene verlegt. Die Spiegel auf der Stirnfläche eines im Winkel zur Objektivachse
drehbar angeordneten Rades, je um eine eigene Achse drehbar anzubringen, ist an sich bekannt. Zur Erzielung der zur
Spiegelebene senkrechten Verschiebung des im Lichtstrahl befindlichen Spiegels sind die
Spiegel auf dem Rad schräg zu dessen Ebene angebracht, und das Rad zur senkrechten
Mittelebene des ursprünglichen Hauptstrahles außer in der genannten Winkelstellung zur
Objektivachse in einer solchen Schrägstellung angeordnet/ daß jeder Spiegel zur Zeit
der optischen Wirksamkeit zur senkrechten Mittelebene des ursprünglichen Hauptstrahles
rechtwinklig liegt. Bei der drehbaren Lagerung der Spiegel auf dem Rad hat es sich als
vorteilhaft erwiesen, die Drehachse der Spiegel radial zur Radachse anzuordnen und mit
einem Hebel zu versehen, welcher mittels einer Rolle auf einer Kurvenführung läuft,
die den Spiegeln im Augenblick der optischen Wirksamkeit eine geringe Drehung erteilt.
Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes
dargestellt.
In Abb. ι deutet α das in seiner Höhendimension
erweiterte Bildfenster eines kinematographischen Projektionsapparates an. Tn dem für die Zeichnung gewählten Augenblick
befinden sich in dem Fenster α die beiden Einzelbilder h und c des aufwärts wandernden
Bildbandes und werden von einer Lichtquelle mit Kondensor, die in der Abbildung weggelassen sind, beleuchtet. Die
Hauptebene des Objektivs Ό ist durch die vertikale Gerade d angedeutet. Kurz hinter
dem Objektiv trifft das von dem Bildfenster α no
herkommende Strahlenbündel auf einen geeigneten, zur Zeichnungsebene senkrecht stehenden, in Bewegung befindlichen Planspiegel
/, durch den es aufwärts nach k hin reflektiert wird, um hierauf durch irgendein
bekanntes Mittel, z. B. ein Prisma g, wieder gegen den Projektionsschirm hin abgelenkt
zu werden.
Den Lichtstrahl e, 'der von dem Mittelpunkt des im Bildfenster α wandernden Einzelbildes
b ausgeht und die Objektivhauptebene d ebenfalls in ihrem Mittelpunkt i
schneidet, soll in der Folge kurz der Hauptstrahl heißen. Ferner werde die mit der
Zeichnungsebene der Abb. ι zusammenfallende, durch die Mitte des Bildbandes und die
Mitte des Projektionsschirmes gehende Vertikalebene,
in welcher der Hauptstrahl von Anfang bis zu Ende liegt, die vertikale Mittelebene
genannt.
Während das Einzelbild im Bildfenster stetig aufwärts wandert, durchschreitet der
Spiegel f. in Ausführung seiner Hauptbewegung auch die beiden gezeichneten Stellungen,
und zwar die Stellung / in dem Moment, in dem das Einzelbild die Lage h, die Stellung/'
*5 in dem Augenblick, da es die Lagec einnimmt.
Weil nun das Einzelbild, durch dessen Mittelpunkt der Hauptstrahl geht, stetig aufwärts
wandert, während das Hauptebenezentrum i, durch welches der Hauptstrahl ebenfalls hindurchgeht,
feststeht, so folgt, daß während des Fortschreitens des Bildbandes der nicht
reflektierte Teil des Hauptstrahles sich stetig um das Zentrum« dreht. Der Spiegel/ soll
aber für sämtliche von ihm nacheinander durchschrittenen Zwischenstellungen/1 und-/'
das ihm zugeführte ..Strahlenbündel in solcher
Weise mach ' dem Projektionsschirm zurückwerfen-,
daß der reflektierte Hauptstrahl fortwährend ini eine unverrückbar feststehende
gerade Linie ek fällt. Der sich um i drehende Hauptstrahl muß demnach durch die Hauptbewegung
des Spiegels / zunächst in einen Strahl von unveränderlicher Richtung umgewandelt
werden;
Hieraus ergibt sich, daß die Hauptbewegung
des Spiegels/ die erste darin bestehen.de Bedingung erfüllen muß, daß der Spiegel sich
um eine zu der vertikalen1 Mittelebene senkrechte
Achse stetig zu drehen hat, und zwar — einer bekannten) Regel der Optik gemäß ——
•im gleichen Sinn und mit der halben Winkelgeschwindigkeit
des sich um das Zentrum i drehendien Hauptstrahles., '
Neben der Erfüllung dieser ersten Bedin-
Neben der Erfüllung dieser ersten Bedin-
gung muß aber auch das Seitwärtswandern, das Fortschreiten' des reflektierten- Hauptstrahles
parallel zu sich selbst vermieden werden. Dieses Seitwärtswandern, an -dem
viele der bisherigen· Vorschläge gescheitert sein dürften, rührt daher, daß der Treffpunkt, in
welchem der ursprüngliche, von» dem Objektiv
herkommende Hauptstrahl den Spiegel trifft und der reflektierte Strahl seinen Anfang
. nimmt, nicht ein- ruhender Fixpunkt ist, sondem
beständig fortschreitet und dabei eine Kurve beschreibt. Die Gestalt dieser in die
vertikale Mittelebene fallenden Kurve oder
Treffpunktbahn ist abhängig von der Lage der beiden Drehpunkte von Spiegel und
Sp Hauptstrahl sowie von der Anfangslage des
Spiegels gegen den horizontalen- Hauptstrahl.
Die Hauptbewegunig muß . also npch die folgende zweite Bedingung erfüllen:
Die Bahn des Treffpunktes, in welchem der Hauptstrahl den Spiegel trifft, muß für
den wirksamen (für die Reflexion verwendeten) Teil der Hauptbewegung mit dem
reflektierten Hauptstrahl (bzw. dessen Fortsetzung) sehr annähernd zusammenfallen.
In den Abb. 2 und 3 sind für eine Anzahl
dieser Kurven die beiden Drehpunktei und«
von Hauptstrahl und Spiegel in gleichem Abstand und gleicher Lage vertikal übereinanderstehend
gezeichnet. Beiden Abbildungen ist der einfachste Fall zugrunde gelegt, in welchem
der Spiegel sich um eine in die Spiegelebene (oder ihre Fortsetzung) fallende Achse m dreht. Dabei entspricht es dem
Sinne der beiden Abbildungen, daß für Hauptstrahl und Spiegel über die praktisch vorkommenden
Verhältnisse hinaus eine ganze Drehung von 360° angenommen ist und sie
.ebensogut auch für jedebeliebige'Drehungder
Abbildungen in der Zeichnungsebene gelten.
In Abb. 2 ist für die als Anfangslage des Hauptstrahles· geltende Horizontale i e eine
Anzahl von Anfangslagen / des Spiegels angegeben und für jede derselben der am Spiegel
reflektierte Hauptstrahl k .gezeichnet.
Abb. 3 zeigt sodann für jede dieser Anfangslagen des Spiegels die ihr zugehörige
Kurve oder Treffpunktbahn.
Bezeichnet:
φ den Winkel, den der Hauptsträhl mit der
Horizontalen i e bildet, .
α den Winkel, den der Spiegel in seiner Anfangslage
mit der Horizontalen m. η bildet, ,
r die Länge des. Hauptstrahles von i an. bis
aai die Kurve und
A den Vertikalafostand der beiden Drehpunkte i und«, so gilt für Polar koordinaten
mit dem Pol i für sämtliche Kurven die gemeinsame
Gleichung
T = 1
ι—tg£/-tgμ-■
oder, 'wenn tga mit ε bezeichnet wird:
r —
?' — a ·
und für Parallelkoordinaten mit dem Anfangspunkte
die -gemeinsame Gleichung
*«-f y2+ h{y + SX) = (X + 6y + εΗ)γ**Τν* wo
Die Gleichung einer einzelnen Kurve unterscheidet sich von derjenigen aller übrigen
Kurven nur durch den Winkel α (bzw. tg oder ε), der für jede Kurve einen besonderen
konstanten Wert hat.
Beträgt z. B.
Beträgt z. B.
α = — oder a = 45'
4
und daher;
so geht die Polargleichung über in r = h.
Demnach ist die betreffende Kurve mit dem Anfangswinkel 45° ein zu i. konzentrischer,
durch die Spiegelachse m gehender Kreis.
Die Richtung des reflektierten Hauptstrahles ist und bleibt im Verlaufe einer jeden
einzelnen dieser Treffpunktbahnen unveränderlich, und zwar stets parallel zu der in
Abb. 2 gezeigten Anfangslage, dagegen ist diese Richtung des reflektierten Hauptstrahles
für jede einzelne Bahn eine andere.
Aus Abb. 3 i'st nun leicht ersichtlich, daß,. wenn bei der gleichzeitigen Drehung von
Hauptstrahl und Spiegel der Treffpunkt mitsamt dem in ihm beginnenden reflektierten
Hauptstrahl irgendeine der Kurven durchschreitet, dieser reflektierte Strahl auf dem
größten Teil seines Weges parallel zu sich selbst fortwandert und dabei große Wegstrecken
zurücklegt.' Die zweite für die Hauptbewegung aufgestellte Bedingung wird
demnach bei' der gleichzeitigen Drehung von Hauptstrahl und Spiegel auf dem größten
Teil des Weges aller Kurven bei weitem nicht erfüllt.
In jeder Treffpunktbahn gibt es nun aber
zwei kurze Kurvenstücke, in denen das parallele Seitwärtswandern des reflektierten
'Hauptstrahles zur Ruhe kommt und aufhört, weil diese Kurvenstücke mit dem reflektierten
Hauptstrahl beinahe zusammenfallen und von diesen jeweilen ungefähr in ihrer Mitte tangiert
werden. In Abb. 3 liegen die Tangierungspunkte in der durch das Zentrum i
gehenden horizontalen Geraden i e und die { verwendbaren, mit dem reflektierten Haupt- j
strahl beinahe zusammenfallenden Kurvenstücke zwischen zwei sich in spitzem Winkel
in i schneidenden Geraden i1 und i2.
Wurde im Interesse größerer Einfachheit und Klarheit den Abb. 2 und 3 sowie der
Gleichung der Treffpunktbahn die vereinfachende Annahme zugrunde gelegt, die Drehachse
des Spiegels/ falle in die Spiegelebene, so folgt doch aus dem bisher Gesägten, daß
auch in dem allgemeineren Fall, in welchem der Spiegel sich um irgendeine zu der Spiegel- i
ebene parallele (und daher zu der vertikalen Mittelebene senkrechte) Achse dreht, bei der
näher bezeichneten gleichzeitigen Drehung von Hauptstrahl und Spiegel ebenfalls eine mit j
den Kurven der Abb. 3 analoge Treffpunkt- : bahn erzeugt wird, deren Verwendbarkeit für
[ die Hauptbewegung nur davon abhängt, ob dieser Kurve ein Teilstück angehört, das mit
dem reflektierten Hauptstrahl beinahe zusammenfällt, so daß dieses Teilstück zur Reflexion
des Strahlenbündels benutzt werden kann, ohne ein erhebliches paralleles Seitwärtswandern
des reflektierten Hauptstrahles zu erzeugen.
Die beschriebene Bewegung läßt sich nun durch einen oszillierenden Spiegel verwirklichen,
wie sich dies aus Abb. 1 unter Zuhilfenahme der ergänzenden Abb. 4 ergibt. Der
Spiegel/ ist mit seiner Rückseite an einem Hebel η befestigt, der sich um seine in der
Schnittlinie der zwei Ebenen/ und/' liegenden Achse 0 relativ langsam abwärts und
rasch aufwärts dreht. Der Hebeln legt sich durch Federdruck mit der an ihm gelagerten
Rolle p gegen· die Kurvenscheibe q an, die infolge zwangläufiger Verbindung mit dem
Transportrad des Bildbandes auf jedes vorrückende Einzelbild eine Umdrehung vollzieht
und dabei so gestaltet ist, daß der am Hebel« befestigte Spiegel/ während des größten Teiles seines Niederganges seine
vorschriftsmäßige Hauptbewegung ausführt, nach welcher der reflektierte Hauptstrahl fortwährend
in eine und dieselbe gerade Linie fällt. Während des Wiederaufstieges des Spiegels hat bei diesem Apparat die übliche
Dumkelpause stattzufinden, die durch bekannte Mittel hervorgebracht wird.
Soll nun aber das stetige Fortschreiten des Bildbandes nicht nur dazu dienen, um, wie
schon bed; dem eben beschriebenen ersten Apparat, den Antrieb des Bildbandes einfacher,
bequemer und vollkommener zu gestalten und eine geringere Beanspruchung
und bessere Schonung des Bildbandes zu erzielen, sondern soll die dauernde Ffilmbandbewegung
zugleich auch den großen Vorteil gewähren, das Flimmern samt der es verursacheniden
Dunkelpause und1 die hierfür aufgewandten Hilfsmittel auszuschalten, dann
tritt zu der bisherigen Aufgabe, ein einzelnes, im Bildfenster' wanderndes Bildband völlig
feststehend1 auf dem Projektionsschirm abzubilden, die weitere Aufgabe hinzu, auch in
jenem kurzen Zeitabschnitt, in welchem annähernd gleich große Teile zweier sich folgender
"Einzelbilder im Bildfenster fortschreiten, gleichfalls ein einziges, unverrückbar feststehendes
Projektionsbild hervorzubringen.
Bei der !Erfindung wird diese 'erweiterte Aufgabe nun dadurch gelöst, einmal, daß an
Stelle des einen eine Mehrzahl von Spiegeln tritt, von denen jeder während seiner optischen
Wirksamkeit die angegebene Hauptbewegung unter Einhaltung der dafür geltenden Be-
dingungen ausführt, sodann, daß in dem bezeichneten.·
Übergangszeitabschnitt zwei' Spiegel durch gleichzeitige Ausführung .ihrer Hauptbewegung
zugleich zwei sich folgende Einzelbilder oder Teile derselben auf den Schirm
projizieren und endlich dadurch, daß jeder Spiegel außer seiner Hauptbewegung gleichzeitig
noch eine weiter hinzutretende sogenannte Hilfsbewegung ausführt, die den
ίο Austritt eines schon wirksam gewesenen sowie
den Eintritt eines neuen Spiegels in den Wirkungsbereich erzeugt.
Weil die Lage der Spiegelebene durch die an bestimmte Vorschriften gebundene Hauptbewegung
eine in jedem Moment genau vorgeschriebene ist, so kann die Hilfsbewegung, wenn sie die Hauptbewegung nicht stören und
abändern soll, nur so !beschaffen sein, daß ihre Richtung in die Spiegelebene fällt/ und zwar
so, daß die reflektierende Fläche sich nur in der Spiegelebene selbst fortbewegen kann.
Soll dabei auch vermieden werden, daß zwei gleichzeitig im Strahlenbündel fortschreitende
Spiegel sich gegenseitiilg vor das Licht treten
und verdunkeln, so hat die Hilfsbewegung unter den zahllosen., in die Spiegelebene
fallenden Richtungen wesentlich in derjenigen zu verlaufen, die zu der vertikalen Mittelebene
senkrecht steht.
Die Ausübung des eben dargelegten speziellen Verfahrens läßt sich nun sowohl
durch Apparate mit hin und her gehender als auch durch solche mit rotierender Bewegung
der Spiegel erzielen. Aus dem beschriebenen ersten· Apparat leitet sich ein verbesserter
zweiter Apparat ab, dadurch, daß anstatt des einen zwei oszillierende Spiegel Anwendung
' finden und daß diese neben der Hauptbewegung und dem optisch wirkungslosen
Rücklauf zugleich eine Hilfsbewegung ausführen, durch die sie fortlaufend miteinander
Platz wechseln.
Eine als Beispiel gewählte Ausführüngsf orm dieses zweiten Apparates list in Abb. 5.
in Seitenansicht 'und in Abb. 6 im Grundriß
abgebildet.
Mit der Hebelachse 0 ist der Hebel η fest
verbunden, während der zweite Hebel η lose
auf ihr sitzt und nur an ihrer Längsbewegung teilnimmt. An jedem der beiden Hebel η
und μ' ist einerseits ein Planspiegel/ befestigt
und andererseits eine RoIIe^ gelagert. Auf
der Weiler, die auf je zwei vorrückenEe
Einzelbilder eine Umdrehung ausführt, sifeen 55. zwei gleiche, um i8o° gegeneinander verstellte
Kurvenischeiben q, q',. gegen welche sich
• die beiden Hebelrollen^ durch Federdruck anlegen. Die Hebelachse 0 kann sich in zwei
Lagern, von denen, nur das eine κ sichtbar ist,
nicht nur drehen, 'sondern auch achsial bewegen. Durch zwei konische Zahnrädern
und t ist mit der' Welle r eine zweite, zu ihr
rechtwinklig stehende, mit gleicher Umdrehungszahl "laufende Welle ν gekuppelt, die
durch Vermittlung einer an ihr befestigten Kurb'elscbeibe w sowie einer Pleuelstange x
und eines Lenkers y einen Zapfen ζ hin und her bewegt, der mit seinem gabelförmigen
Ende in eine In der Nabe des Hebels n. angebrachte
ringförmige Nut eingreift und die hin und her gehende Bewegung des Zapfens s
den beiden Hebeln nt n' samt ihren Spiegeln mitteilt. Um nicht auch die Rollen! p an dieser
Achsialbewegung teilnehmen zu lassen, sind dieselben mit je zwei seitlichen, die Kurven- 7,5
scheiben umgreifenden Rändern ausgestattet und drehen sich auf langen Achsen, die
zwischen den breit gegabelten Armen der Hebel η, η befestigt sind. An den gleichen
Galbelarmen ist zudem je ein zu der Rollen»· achse paralleler Stab angebracht, auf welchen
eine der beiden flachen Federn A drückt.
Das über' die beiden Rollen B und B'
laufende, von B aus angetriebene, im Bildfenster
aufwärts laufende Filmband E wird von der Lichtquelle G mit Kondensator C beleuchtet.
Das Strahlenbündel, das von dem Bildfenster herkommt und durch das Objektiv
D geht, trifft auf die zwei· ,Spiegel f und
wind durch dieselben aufwärts nach dem
Prisma g hin reflektiert und von diiesem durch die Doppelblende F nach dem Projektionsschirm
geworfen.
Wenn der Kurbelzapfen der Scheibe w sich nach dem einen seiner Totpunkte hin bewegt
und die Hebelachsie 0 mit ihren zwei Hebeln n, ri und Spiegel f sich dem entsprechenden
Ende ihrer Axialverschiebung nähert, steht nur der eine, durch seine Hauptbewegung
eben langsam abwärts laufende Spiegel/ in dem· Strahlenbündel und reflektiert nur das
eine sich im Bildfenster seiner Mittellage näherode Einzelbild nach dem Schirm,
während der andere Spiegel seitwärts außerhalb des; Strahlenbündele stehend und optisch
ausgeschaltet mit größerer Geschwindigkeitaufwärts
läuft. Auf den» Zeitabschnitt, in dem nur ein Einzelbild von nur einem Spiegel
.reflektiert wird, folgt ein zweiter Zeitabschnitt,
in welchem Teile von zwei sich folgenden Einzelbildern gleichzeitig von beiden
Spiegeln nach dem Schirm reflektiert werden und beide Spiegel gleichzeitig sich durch ihre
Hauptbewegunig ,abwärts drehen, ein Zeitab- ■ schnitt, im welchem überdies beide Spiegel
gleichzeitig der von dem " Kurbelgetriebe w,
x, y erzeugten, jetzt schnelleren Achsialbewegung· der Hebelachse 0 folgen, so daß
während dieser Hilfsbewegung der bisher ausgeschaltete, j'etzt oben stehende Spiegel
sukzessive in das Strahlenbündel eintritt und der bisher wirksam gewesene, momentan tiefer
stehende Spiegel allmählich aus demselben austritt. In diesem Zeitabschnitt gelangt der
von dem untern Filmbild herkommende, den obern Spiegel treffende Teil des -Strahlenbündeis
und der von dem obern Filmbild kommende, den untern Spiegel treffende Teil
desselben durch die öffnungen der Doppelblende F nach dem -Projektionsschirm,
während die übrigen Teile des Strahlenbündeis in der Blaid'ei7 zurückgehalten
werden.
Als Beispiel eines Apparates, der das beschriebene Verfahren mit Hilfe von rotie-.
rendien Spiegeln verwirklicht, mag-der Apparat nach Abb. 7 bis 9 dienen.
Ein in seiner Grundform einem vielfach verkleinerten Windmühlenrad oder dem
Flügelrad eines Schraubenventilators nachgebildetes Rad, dessen ebene Flügel Planspiegel
sind, bilde als Spiegelrad· das wesentlichste Organ des Apparates. In der zur Radachse
senkrechten Radebene liege konzentrisch zu der Achse ein durch Radien in eine .ganze
Anzahl gleicher Winkel geteilter Kreis. Jeder dieser Radien 'gehe durch die Mittellinie eines
der Planspiegel und bilde zugleich die Schnittlinie zwischen der Radebane und der Ebene
eines der Spiegel, die sämtlich gegen die Radebene um einen für alle gleichen Winkel ge-
neigt sind, so daß bei einer Drehung des Rades um seine Achse die Spiegelebene eines
Spiegels der Reihe nach genau die Spiegelebenen durchläuft, welche die übrigen in der
Ruhelage einnahmen.
Relativ zu dem von dem Bildfenster herkommenden Strahlenbündel hat das Spiegelrad
nach zwei verschiedenen Richtungen schief zu stehen. Soll die Ablenkung des Hauptstrahles
beispielsweise in der der Abb. 1 entsprechenden Weise geschehen, so daß der
mittlere, ursprüngliche Hauptstrahl horizontal verläuft und von dem Spiegel um 900 nach
oben hin abgelenkt wird, dann muß die Radebene des Spiegelrades, falls einer seiner
Spiegel die Ablenkung !besorgen soll, zunächst um 450 gegen die Horizontalebene geneigt
sein, so daß sie mitten zwischen die zwei Spiegellagen/ und/' zu liegen käme, während
ihre schief stehende Achse weiter unten liegt.
Soll der reflektierte Hauptsrrahl dabei aber zugleich in· die durch die Schirmmitte gehende
vertikale Mittelebenfe fallen, so muß das Spiegelrad noch eine weitere Neigung in
solchem Sinne erfahren, daß nicht dieRadebene, sondern die Spiegelebene des obersten
Spiegels zu der vertikalen Mittelebene senkrecht steht.
Ein solches Spiegelrad, für das beiläufig acht Spiegel gewählt sind, ist in Abb. 7 in
Vorderansicht und in Abb. 8 im Grundriß mit einer nachfolgend erläuterten Korrekturvor- S
richtung abgebildet. In Abb. 9 ist das Spiegelrad in solcher Stellung gezeichnet, idaß gegenüber
der Horizontalebene nicht dieses, sondern dta zu ihm gehörige Objektiv und damit auch
der Hauptstrahl um 45° geneigt ist, während die Achse des vertikal stehenden Rades
horizontal liegt und nur gegen -die vertikale Mittelebene geneigt ist.
Aus der Abbildung ist direkt ersichtlich, daß die Ebenen der zwei zu oberst stehenden Spiegel/und/'
den zwei Spiegellagen// und/7/'
der Abb. ι entsprechen, und daß diese zwei Spiegel bei einer Drehung des Rades (nach rechts)
die vorgezeichnete Hauptbewegung ausführen. Da durch diese Drehung zugleich das allmähliche
Austreten des Spiegels/' und das sukzessive Eintreten des Spiegels / in das Sirahlenbündel bewirkt wird, so vollzieht sich
dabei gleichzeitig die angegebene Hilfsbewe-•gung.
Wenn aber der Neigungswinkel eines jeden Spiegels .zu der Radebene, wie bisher stillschweigend
-angenommen, genau konstant bliebe, so könnte die Ebene des Spiegels ihre
vorgeschriebene rechtwinklige Stellung zu der vertikalen Mittelebene nicht genau beibehalten.
Demnach würde auch der reflektierte Hauptstrahl aus dieser Mittelebene abgelenkt werden
und1 das Bild auf dem Projektionsschirm Seitenschwankungen ausführen.
Dieser besonders bei starker Vergrößerung und kleiner Spiegelzahl hervortretende Fehler
wird nun bei dem neuen Apparat dadurch behoben, daß jeder Spiegel an einer Platte H
befestigt ist, die um eine zur Radebene parallele, radiale Achse drehbar und mit dem
Rad so verbunden ist, daß der Spiegel sich gegen die Radebene drehen, läßt und von einem
mit einer · Rolle L ausgestatteten Hebel M kleine korrigierende Drehungen empfängt,
durch die seine rechtwinklige Stellung zu der vertikalen Mittelebene während seines Durchgangs
durch das Strahlenbündel genau hergestellt wird. Jeder Hebel M empfängt seine
Bewegung von einer stillstehenden, zu dem Spiegelrad konachsial angeordneten Kurvenscheibe
N, gegen deren achsialen Rand er mit seiner Rolle durch eine Feder angedrückt
wird.
Die Abstände der Bildebene (Schirmebiene) einerseits und der Objektebene (Filmebene)
anderseits, beide von der Objektivhauptebene aus gemessen, haben für die beschriebenen
Apparate in solchem Verhältnis zu stehen, daß, wenn der Hauptstrahl seine mit der
optischen Achse des Objektivs zusammenfallende Mittellage einnimmt, Bildebene und
Objektivebene zueinander konjugierte Ebenen in bezug auf das Objektiv sind.
Nun bleibt der optische Weg zwischen der Objektivhauptebene d (Abb. 1) und dem
Schirm nicht völlig konstant, sondern erfährt [ bei dem Fortschreiten das Spiegels von der j
Lage f nach derjiemigien f einen Zuwachs um j
das Wegstück e, e', und da dieser optische ; Weg für die Mi'ttellage das Hauptstrahles i
richtig bemessen ist; so fällt er für die beiden !
Spiegellagen f und /' je -um die Hälfte der j
Strecke e e' zu kurz ader zu lang1 aus.
Durch Beschränkung des Albstandes
Durch Beschränkung des Albstandes
ίο zwischen Spiegel und Objektiv läßt sich die ;
von diesem Abstand abhängige Strecke e e' ; praktisch leicht auf etwa o,8 der Entfernung ;
b c von zwei Filmbildmitten oder auf etwa j i6mm,. die Hälfte raaee' daher auf 8 mm ;
herabbringen. Betrage beispielsweise für einen [ Raum der genau eingestellte optische Weg !
zwischen, Hauptebene und Projektionsschirm | rund 8 m, dann wird, dieser Weg für die
Spiegellage f um einen tausendstel zu kurz und"für die Lage/' um einen tausendstel zu
lang ausfallen.
Diese Abweichungen von der richtigen Länge des optischen Weges, die ohnehin
nur in dem kurzen Zeitabschnitt des BiIdwechseis und der Dunkelpause der heutigen
Kinematographen nennenswerte Maße erlangen, sind demnach zu klein, um wahrgenommenzu
werden.
Claims (6)
1. !Cinematograph mit optischem Ausgleich
der Bildwanderung durch zwischen Objektiv- und Projektionsschirm befindliehe,
sich mit der halben; Winkelgeschwindigkeit
des ursprünglichen Hauptstrahles drehende Planspiegel, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Spiegel zur Zait. der
Reflexion zugleich mit der genannten Drehung eine zur Spiegel ebene senkrechte
Verschiebung mit einer relativ zu der Drehung so ibemessenens Geschwindigkeit
ausführt, daß die 'Bahn der Punkte, in
denen- der sich drehende Hauptstrahl der Reihe nach die Spiegelebene" trifft, genau
oder annähernd eitnie Gerade bilden, die mit dem reflektierten Hauptstrahl zusammenfällt...,
2. Ausführumgsform der Vorrichtung
nach Anspruch i, 'dadurch -gekennzeichnet,
daß zum Hervorbringen der sich aus Drehung mit halber Windgeschwindigkeit
und Verschiebung -senkrecht· zur Spiegelebene zusammensetzenden Spiegelbewegung
■die Drehachse (o) der Spiegel außerhalb -55
der Achse des Objektivs in oder annähernd in dessen Hauptebene (ei, d) verlegt ist,
und daselbst parallel zur Schnittlinie der Objekttvbauptebene mit der Spiiagelebene
verläuft.
3. Ausführungsform .der Vorrichtung nach Anspruch 1 und12, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Hervonbringung des Ein- und Austrittes der Spiegel gegenüber
dem Strahlenbündel jeder Spiegel außer der in Anspruch 1 und 2 angegebenen
Doppelbewegung (Drehung, und Verschiebung) noch eine Verschiebung parallel
oder annähernd parallel zu seiner Drehachse ausführt.
Ausführungisform
der Vorrichtung
4. g
mach Anspruch i, 2 und 3, dadurch g
kennzeichnet, daß bei Verwendung von our zwei beweglichen Spiegeln beide 'Spiegel (jeder für sich) um eine gemeinsame Achse (0) drehbar angeordnet sind, welche in ihrer Längsrichtung mit den Spiegeln abwechslungsweise von Bild zu Bild hin. und her geschoben wird1.
kennzeichnet, daß bei Verwendung von our zwei beweglichen Spiegeln beide 'Spiegel (jeder für sich) um eine gemeinsame Achse (0) drehbar angeordnet sind, welche in ihrer Längsrichtung mit den Spiegeln abwechslungsweise von Bild zu Bild hin. und her geschoben wird1.
5. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, bei' welcher auf der
Stirnfläche eines im Winkel zur Objektivachse drehbar angeordneten Rades Spiegel
angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Spiegel auf dem Rad' schräg zu 85"
dessen Ebene angebracht und das Rad zur senkrechten Müttelebenie des ursprünglichen
Hauptstrahles .außer in der genannten Winkelstellung zur Objektiivachse in
einer solchen Schrägstellung angeordnet ist, daß jeder Spiiegel zur Zeit der
optischen Wirksamkeit zur senkrechten Miittelebene des ursprünglichen Haupt-'
Strahles rechtwinklig liegt.
6. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 5, bei welcher jieder Spiegel
um eine radiale Achse drehbar fet, dadurch gekennzeichnet, daß' an der radialen
Drehungsachse ein Hebel (L) befestigt ist; Welcher mittels einer Rolle auf einer orts^
festen Kurvenführung (N) läuft, so daß der Spiegel im Augenblick der optischen
Wirksamkeit eine geringe Drehung erfährt, durch welche er zur -senkriechten
Mittelebene des. ursprünglichen Haupt-Strahles rechtwinklig- eingestellt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB82152D DE395120C (de) | 1916-08-04 | 1916-08-04 | Kinematograph mit optischem Ausgleich der Bildwanderung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB82152D DE395120C (de) | 1916-08-04 | 1916-08-04 | Kinematograph mit optischem Ausgleich der Bildwanderung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE395120C true DE395120C (de) | 1924-05-19 |
Family
ID=6981403
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB82152D Expired DE395120C (de) | 1916-08-04 | 1916-08-04 | Kinematograph mit optischem Ausgleich der Bildwanderung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE395120C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE749521C (de) * | 1939-07-29 | 1945-01-12 | Optischer Ausgleich | |
| US2770163A (en) * | 1950-12-19 | 1956-11-13 | Bell Telephone Labor Inc | Non-intermittent projector for motion pictures |
-
1916
- 1916-08-04 DE DEB82152D patent/DE395120C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE749521C (de) * | 1939-07-29 | 1945-01-12 | Optischer Ausgleich | |
| US2770163A (en) * | 1950-12-19 | 1956-11-13 | Bell Telephone Labor Inc | Non-intermittent projector for motion pictures |
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