DE394336C - Schaltvorrichtung fuer das Lineal Thomasscher Rechenmaschinen - Google Patents
Schaltvorrichtung fuer das Lineal Thomasscher RechenmaschinenInfo
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- DE394336C DE394336C DEL56053D DEL0056053D DE394336C DE 394336 C DE394336 C DE 394336C DE L56053 D DEL56053 D DE L56053D DE L0056053 D DEL0056053 D DE L0056053D DE 394336 C DE394336 C DE 394336C
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- lever
- counter
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- thomasscher
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- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
AUSGEGEBEN
AM 17. APRIL 1924
AM 17. APRIL 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 394336 KLASSE 42 m GRUPPE
(L56053 lX\42m)
Zusatz zum Patent 350953.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Juli 1922 ab.
Längste Dauer: 24. Oktober 1937.
Das Patent 350953 bezieht sich auf eine Schaltvorrichtung für das Lineal Thomasscher
Rechenmaschinen, bei welcher in einem quer zur Zählwerkplatine schwenkbar gelagerten
Hebel ein zweiter Hebel um eine zu ihm parallele Achse drehbar angeordnet und durch
federnde Verbindung mit ihm so gekuppelt ist, daß bei Schaltung etwa mittels einer
Schalttaste zunächst beide Hebel gemeinsam um die Querachse des ersten ausgeschwungen
werden (Hochheben des Zählwerklineals) und hierauf der zweite Hebel um seine Längsachse
gedreht wird (Seitenverschiebung des Zählwerklineals).
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eineweitereAusbildungdieser Schaltvorrichtung,
um sie von zwei Schalttasten aus betätigen zu können, und zwar derart, daß bei Niederdrücken
der linken Schalttaste die Zählwerksverschiebung nach links, bei Niederdrücken der rechten Schalttaste die Zählwerksverschiebung
nach rechts erfolgt.
Erreicht wird dies dadurch, daß zwei besondere, durch Tasten niederdrückbare oder
mit Tasten versehene Hebel vorgesehen sind, welche sich überkreuzend um eine gemeinsame
Achse schwingen und den Linealschalthebel ihrerseits betätigen.
In der Zeichnung ist der Erfindungtgegenstand beispielsweise veranschaulicht, und zwar
zeigt Abb. 1 die Schaltvorrichtung in Seitenansicht mit teilweisem Schnitt durch das
Maschinengehäuse, Abb. 2 eine Aufsicht auf die Schalthebel, Abb. 3 in Stirnansicht die
304386
Zählwerkplatine mit dem Schaltarm, Abb. 4 eine Aufsicht auf die hochgeklappte Zählwerk
platine mit den Rasten für die Schaltung, Abb. 5 und 6 Schnitte durch die Rastenschiene
nach den punktierten Linien der Abb. 4 und Abb. 7 eine perspektivische Ansicht eines Teiles
der Rastenschiene.
Wie aus Abb. 1 und 2 ersichtlich, ist um eine Querachse ζ des Maschinengehäuses schwenkbar
ein Hebel t gelagert. An diesem Hebel ist seinerseits ein Hebel t' gelagert, der um
eine zur Längsrichtung des Hebels t parallele Achse schwingt, wie dies im Hauptpatent 350953
beschrieben ist. Hebel t und t' sind durch Blattfeder r einseitig gekuppelt, und Hebel t'
ist am hinteren Ende seines abgebogenen Armes mit einer zweckmäßig durch Verschraubung
einstellbaren Stütze oder Stange f ausgerüstet, derart, daß beim Verschwenken
ao des Hebels t um die Querachse ζ Hebel t' mit hochgeschwenkt wird, so daß die Stütze f zunächst
in eine der Rasten der Rastenschiene 3 des Zählwerklineals 2 sich einlegt und das
Zählwerklineal hochhebt. Schlägt dann der Hebel t beim weiteren Hochschwenken gegen j
einen festen- Anschlag, so daß er sich nicht weiterdrehen kann, dann soll der um die zum
Hebel t parallele Achse schwingende Hebel t' entgegen der Wirkung der Blattfeder r um
seine Drehachse zur Seite gedreht werden. Es müß dabei die Drehung des Hebels t' nach
erfolgtem Hochschwenken des Hebels t und des Hebels t' und Ausheben des Lineals 2
sowohl nach links wie nach rechts erfolgen können, um die Zählwerkschaltung sowohl
nach links wie nach rechts vollziehen zu können, je nachdem multipliziert oder dividiert werden
soll. Um dieses zu erreichen, sind nun am Hebel f, und zwar zweckmäßig am unteren
Ende desselben, zwei seitlich vorspringende j Zapfen oder Stifte p bzw. p' angeordnet. !
Gegen den Stift p legt sich zweckmäßig mit offenem Maul der hintere Arm 4 eines um Querachse
5 schwingenden Hebels, dessen vorderer Arm 6 durch Abkröpfung 7 zu dem hinteren j
Arm 4 seitlich versetzt liegt (Abb. 1 und 2). In genau der gleichen Weise legt sich zweckmäßig
mit offenem Maul der hintere Arm 8 eines gleichfalls um Achse 5 schwingenden : Hebels gegen den Stift p' des Hebels t', wobei \
der vordere Arm 9 dieses Hebels zu dem ; hinteren Arm 8 durch nach unten gebogener
Abkröpfung 10 gleichfalls seitlich versetzt ist. Es wird also dadurch erreicht, daß, wenn z. B.
der Arm 6, der zu diesem Zwecke aus dem Maschinengestell hervorragt und mit Tastenkopf
11 versehen ist, niedergedrückt wird, zunächst der Hebel t hochgeschwungen wird
und dann der Hebel t' nach rechts geschwenkt wird, so daß das Zählwerklineal 2 erst hochgehoben
und dann nach rechts seitlich verschoben wird. Wird dagegen der aus dem Maschinengestell herausragende Arm 9 mit
Tastenkopf 12 niedergedrückt, dann erfolgt die Verschiebung des Zählwerklineals nach
links.
Statt die Arme 6 und 9 aus der vorderen Gestellwand herausragen zu lassen, kann man
sie auch so verlegen, daß sie aus der oberen Gestellwand (Platine) mehr in der Nähe des
Zählwerkes herausragen, um den Weg der Hand zu den Stellarmen zwecks Schaltung des Zählwerks zu verkürzen.
Damit während des Eingriffs der Stütze f diese mit der Rastenschiene 3 gekuppelt
bleibt bis zur Vollendung der Schaltung, weist die Rastenschiene schwalbenschwanzförmige
Ausschnitte 13 (Abb. 3 bis 7) auf, die Stütze f am oberen Ende dagegen einen verbreiterten
Kopf 14 (Abb. 3), der teim Hochschwenken zunächst in die schwalbenschwanzförmigen
Ausschnitte der Schiene 3 vermöge des erweiterten Endes derselben frei eintreten kann,
dann aber bis zur Vollendung der Seitenverschiebung des Zählwerklineals mit demselben
frei verbunden" bleibt.
Claims (2)
1. Schaltvorrichtung für das Lineal Thomasscher Rechenmaschinen nach Patent
350953, dadurch gekennzeichnet, daß der um die Längsachse des Linealanhubhebels
(t) schwenkbare Linealseitenverschiebungshebel (f) zwei seitlich hervorspringende
Stifte (β, p') trägt, gegen welche sich Arme (4, 8) zweier zweckmäßig mit
ihren vorderen überkreuzten Armen (6, 9) aus dem Maschinengestell herausragenden,
um eine gemeinsame Achse (5) schwenkbaren Hebel so legen, daß durch den einen Hebel
die Schaltung des Zählwerklineals nach links, durch den anderen die Schaltung des Zählwerklineals nach rechts erfolgt.
2. Schaltvorrichtung für das Lineal Thomasscher Rechenmaschinen nach Ansprach
i, dadurch gekennzeichnet, daß am hinteren Ende des mit den seitlichen Schaltstiften
(p, p') versehenen Hebels (ß') durch Verschraubung einstellbar eine Stütze (f)
mit verbreitertem Kopf (14) befestigt ist, welcher beim Hochschwenken in schwalbenschwanzförmige
Schlitze (13) einer Rastenschiene (3) auf der Unterseite des Zählwerklineals
(2) eintritt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL56053D DE394336C (de) | 1922-07-18 | 1922-07-18 | Schaltvorrichtung fuer das Lineal Thomasscher Rechenmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL56053D DE394336C (de) | 1922-07-18 | 1922-07-18 | Schaltvorrichtung fuer das Lineal Thomasscher Rechenmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE394336C true DE394336C (de) | 1924-04-17 |
Family
ID=7277439
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL56053D Expired DE394336C (de) | 1922-07-18 | 1922-07-18 | Schaltvorrichtung fuer das Lineal Thomasscher Rechenmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE394336C (de) |
-
1922
- 1922-07-18 DE DEL56053D patent/DE394336C/de not_active Expired
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