[go: up one dir, main page]

DE3942819A1 - Faserspule fuer einen faserkreisel - Google Patents

Faserspule fuer einen faserkreisel

Info

Publication number
DE3942819A1
DE3942819A1 DE19893942819 DE3942819A DE3942819A1 DE 3942819 A1 DE3942819 A1 DE 3942819A1 DE 19893942819 DE19893942819 DE 19893942819 DE 3942819 A DE3942819 A DE 3942819A DE 3942819 A1 DE3942819 A1 DE 3942819A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fiber
fibre
component
coupler
spool
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19893942819
Other languages
English (en)
Other versions
DE3942819C2 (de
Inventor
Reinhard Dr Mueller
Hans Dr Poisel
Gert Dr Trommer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LFK Lenkflugkoerpersysteme GmbH
Original Assignee
Messerschmitt Bolkow Blohm AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Messerschmitt Bolkow Blohm AG filed Critical Messerschmitt Bolkow Blohm AG
Priority to DE19893942819 priority Critical patent/DE3942819C2/de
Publication of DE3942819A1 publication Critical patent/DE3942819A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3942819C2 publication Critical patent/DE3942819C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C19/00Gyroscopes; Turn-sensitive devices using vibrating masses; Turn-sensitive devices without moving masses; Measuring angular rate using gyroscopic effects
    • G01C19/58Turn-sensitive devices without moving masses
    • G01C19/64Gyrometers using the Sagnac effect, i.e. rotation-induced shifts between counter-rotating electromagnetic beams
    • G01C19/72Gyrometers using the Sagnac effect, i.e. rotation-induced shifts between counter-rotating electromagnetic beams with counter-rotating light beams in a passive ring, e.g. fibre laser gyrometers
    • G01C19/721Details, e.g. optical or electronical details
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C19/00Gyroscopes; Turn-sensitive devices using vibrating masses; Turn-sensitive devices without moving masses; Measuring angular rate using gyroscopic effects
    • G01C19/58Turn-sensitive devices without moving masses
    • G01C19/64Gyrometers using the Sagnac effect, i.e. rotation-induced shifts between counter-rotating electromagnetic beams
    • G01C19/72Gyrometers using the Sagnac effect, i.e. rotation-induced shifts between counter-rotating electromagnetic beams with counter-rotating light beams in a passive ring, e.g. fibre laser gyrometers
    • G01C19/725Gyrometers using the Sagnac effect, i.e. rotation-induced shifts between counter-rotating electromagnetic beams with counter-rotating light beams in a passive ring, e.g. fibre laser gyrometers using nxn optical couplers, e.g. 3x3 couplers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Gyroscopes (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Faserspule für einen Faserkreisel mit einem 3×3-Koppler gemäß dem Gattungsbegriff des Anspruchs 1.
Durch die US-PS 44 79 715 ist ein solcher Faserkreisel bekanntgeworden, welcher die Drehrate aus den Signalen der Photodioden ableitet und bei seinem Signalauswerteverfahren sich die Lichtintensität der Lichtquelle herauskürzt und deren Fluktuation daher keinen Einfluß mehr auf das Meß­ ergebnis hat.
Die Anmelderin hat in ihrer nicht vorveröffentlichten Anmeldung P 39 12 005.8 ein Signalauswerteverfahren für einen solchen Faserkreisel beschrieben, das einen Kontrast des Interferenzsignals voraussetzt, der nicht Null ist oder sehr kleine Werte um Null annimmt. Ein Maß für die­ sen Kontrast ist das Produkt aus k×B das aus den angegebenen Glei­ chungen (3) und (4) abgeleitet wird. Wird aber dieses Produkt k×B gleich Null, dann kann die Drehrate aus diesen Gleichungen nicht mehr ermittelt werden. Ist k×B=0, dann nimmt der Bruch vor dem Faktor cot c die unbestimmte Form O/O an. Nimmt das Produkt nur Werte um Null an, so erzeugen kleine Fehler in der Bestimmung der Fotoströme P1, P2 und P3 relativ große Fehler im berechneten Drehsignal Ω. Des­ halb muß das Produkt immer größer als ein gewisser Mindestwert sein. Es ist also erforderlich, daß bei der Fertigung des Kreisels ein bestimmter k-Wert, der ein Maß des Kontrastes des Interferenzsignals des 3×3-Kopp­ lers darstellt, eingehalten wird und umgebungsbedingte Abweichungen von diesem eingestellten Kontrastwert zumindest eingeschränkt werden müssen. Dies wiederum erfordert einen zusätzlichen Aufwand entweder durch Ver­ wendung von Spezialfasern oder spezielle Einschränkungen der geometri­ schen Spulenauslegung.
Weiterhin ist es aus der DE-OS 30 49 033.6 bekannt, Störungen einer Fa­ serspule durch einen Depolarisator in der Spule zu verringern, jedoch ein Depolarisator in der Spule allein und ohne zusätzliche Maßnahmen stabilisiert den Skalenfaktor nicht in dem Maße, daß eine fehlerlose Drehratenmessung möglich ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Faserspule der eingangs genannten Art zu schaffen, die einen verschwindenden Kon­ trast verhindert und es erlaubt, eine möglichst wirtschaftliche Faser­ konzeption zu verwenden.
Diese Aufgabe wird durch die in den Ansprüchen 1 oder 2 aufgezeigten Maßnahmen aufgezeigt. Nachfolgend sind Ausführungsbeispiele erläutert, wobei diese Erläuterungen durch die Figuren der Zeichnung ergänzt wer­ den. Es zeigen:
Fig. 1 ein Schemabild einer Faserspule mit depolarisierendem Bauteil 11 aus zwei doppelbrechenden Glasfasern 11a, 11b;
Fig. 1a ein Schemabild eines depolarisierenden Bauteils 11 am Spulenan­ fang einer nicht doppelbrechenden Glasfaserspule 10;
Fig. 1b ein Schemabild der Orientierung der Hauptachsen 111a und 111b der Faserstücke 11a und 11b am Spleißpunkt S;
Fig. 2 eine Poincare-Kugel 100 mit den Orten der Spulen-Eigenzustände in Form von Punkten Kp auf dem Äquator bei Fasern mit hoher Doppelbrechung;
Fig. 3 eine Poincare-Kugel 100 mit den Orten der Spulen-Eigenzustände in Form Großkreisen Kg durch die Pole bei Fasern mit hoher Doppelbrechung;
Fig. 4 eine Poincare-Kugel 100 mit den Orten des Spulen-Eigenzustandes Kn bei Fasern die nicht doppelbrechend sind;
Fig. 5 eine Poincare-Kugel 100 mit dem Verlauf des Eigenzustandes des vorgeschlagenen Bauteils 11;
Fig. 6 ein Schemabild des Signalauswerteverfahrens nach dem Stand der Technik gemäß Anmeldung P 39 12 005.8.
Der Skalenfaktor eines Faserkreisels hängt von den Polarisationseigenzu­ ständen der Glasfaserspule 10 bzw. der Kombination von 10 und 11 ab. Diese haben folgende physikalische Bedeutung: Wenn der Polarisationszustand des Lichts
das man in die Faser einstrahlt, mit einem Eigenpolarisationszustand Φi der Spule übereinstimmt, so hat das am Ende austretende Licht den gleichen Polarisationszustand
Die Phase hat sich jedoch für beide Feldkomponenten Ex und Ey um den Faktor ej ϕi geändert. Das Koordinatensystem des Spulenausgangs hat hierbei in bezug auf die Ausbreitungsrichtung z die gleiche Orientierung wie am Eingang. Dies ist in der Fig. 1 schematisch dargestellt.
Jede Monomodefaser hat für jede Wellenlänge genau zwei zueinander ortho­ gonale Polarisationseigenzustände. Der Index "i" von Φi ist demgemäß 1 oder 2. Diese Eigenzustände bzw. deren Verläufe über der Wellenlänge kann man in bekannter Weise (siehe hierzu R. Ulrich und A. Simon, Applied Optics, Vol. 18, S. 2231 bis 2251, 1979) anschaulich auf der Poincare- Kugel mit Hilfe der Stokesparameter S1, S2 und S3 darstellen.
Jedem Punkt auf der Oberfläche der Poincare-Kugel entspricht genau ein Polarisationszustand. Alle linearen Zustände befinden sich z. B. auf dem Äquator der Kugel, die beiden zirkularen bilden die Pole der Kugel. Or­ thogonale Zustände befinden sich an diametral gegenüberliegenden Punkten der Kugeloberfläche.
Mit dem Quadrat des Stockesparameters S2 von Φ1 oder Φ2 ent­ hält man für eine Wellenlänge ϕ den Kontrast
k(λ) = 1-S²₂ (1-cos (ϕ12)),
wobei im allgemeinen S2 und ϕ12 wellenlängenabhängig sind. Der Kontrast k(λ) liegt immer zwischen -1 und +1, da |S2| 1 und |cos (ϕ12)| 1 ist. In der Rechnung ist bereits berücksich­ tigt, daß der Kreisel mit unpolarisierter Strahlung betrieben wird. Er­ folgt die Betreibung des Kreisels mit einer breitbandigen Lichtquelle, so ergibt sich der Gesamtkontrast k durch Summation bzw. Integration von k(λ) über die gesamte Bandbreite der Lichtquelle:
k = ∫ I₀(λ) k(λ) dλ/∫ I₀(λ) dλ
I0(λ) ist die Intensität der Lichtquelle bei der Wellenlänge λ. Der Gesamtkontrast k wird vom Verlauf der Orte der Eigenpolarisationszu­ stände auf der Poincare-Kugel in Abhängigkeit von der Wellenlänge be­ stimmt.
Bei Fasern mit hoher Doppelbrechung sind die Orte der Eigenzustände der Spulen entweder Großkreise Kg durch die Pole (Fig. 3) oder Punkte K (Fig. 2) auf dem Äquator der Poincare-Kugel, deren Form durch Koppelzen­ tren, die in diesem Fasertyp normalerweise sehr klein sind, etwas ver­ schmiert sein können, wie in Fig. 2 und Fig. 3 dargestellt ist. Die Orte der Eigenzustände sind bei dieser Faser sehr stabil in bezug auf Umge­ bungsänderungen. Je nach Lage der Orte, liegt k zwischen 0 und 1 und ei­ ne gezielte Ausrichtung der Spule - so daß sich ein hoher k-Wert ergibt - ist unumgänglich.
Bei Faserspulen gebräuchlicher Dimensionierung aus normalen, nicht dop­ pelbrechenden Fasern überdeckt der Ort eines Eigenzustandes auch bei Verwendung einer relativ breitbandigen Lichtquelle nur einen sehr klei­ nen Bereich auf der Poincare-Kugel. Ein Beispiel ist in der Fig. 4 skiz­ ziert. Die Daten für dieses Beispiel sind: Bandbreite der Lichtquelle = 35 mm, die Spulenlänge beträgt 100 m und der Spulenradius ist 4 cm. Der zugehörige k-Parameter liegt je nach Lage des Ortes der Eigenzustände zwischen -1 und +1. Auch bei diesem Fasertyp kann durch Ausrichtung der Spule der Kontrast k auf einen großen Wert eingestellt werden. Da dieser Fasertyp jedoch sehr empfindlich auf Umwelteinflüsse reagiert, muß diese Spule 10 durch besondere konstruktive Maßnahmen gegen diese Einflüsse abgeschirmt werden.
Hier wird nun zur Lösung der gestellten Aufgabe vorgeschlagen, ein Fa­ serbauteil 11 zu konzipieren, das den Verlauf der Ortskurven der Eigen­ polarisationszustände der Spule 10 auf der Poincare-Kugel so gestaltet, daß sich unabhängig von der Ausrichtung der Spule ein Kontrast k ein­ stellt, der umweltbedingt nur leicht um 0.5 schwankt, beispielsweise zwischen 0.4 und 0.6.
Ein einfaches, diesen Zweck erfüllendes Bauteil 11 besteht aus zwei Stücken doppelbrechender Faser, die am Spleißpunkt S so zusammenge­ spleißt sind, daß die Hauptachsen dieser Fasern einen Winkel von 45° miteinander einschließen (Fig. 1a und 1b). Der Verlauf eines Eigenzu­ standes Ke einer Spule, die aus diesem Bauteil besteht, ist in Fig. 5 dargestellt.
Der Skalenfaktor einer solchen Spule berechnet sich für qi «1 zu:
Die Funktionen fi hängen von der Lage der Faserspule 10 ab, sind aber immer betragsmäßig kleiner als 1. Die Funktionen qi hängen wie folgt von den Faser- und den Lichtquelleneigenschaften ab.
q₁ = 1/2π · LB/L₁ · λ₀/Δλ
q₂ = 1/2π · LB/L₂ · λ₀/Δλ
q₃ = 1/2π · LB/(L₁-L₂) · λ₀/Δλ
q₄ = 1/2π · LB/(L₁ + L₂) · λ₀/Δλ
Hierbei sind: L1 und L2 die Faserlängen, LB die Beatlänge, λ0 die Mittenwellenlänge und Δ λ die Bandbreite der Lichtquelle.
Durch eine geeignete Wahl der Beatlänge und der Faserlängen kann man er­ reichen, daß alle qi «1.0 sind, und damit liegt der Skalenfaktor un­ abhängig von der Justierung dieser Spule 10 bei 0.5. Spleißt man dieses Bauteil 11, das im Vergleich mit einer gebräuchlichen Faserspule 10 kurz sein kann, an den Anfang 10a oder an das Ende 10b einer Spule 10 aus nicht doppelbrechender Faser, so ist die ursprüngliche Ortskurve durch die zusätzliche Faser auf der Poincare-Kugel verschoben und verformt, der Kontrast k weicht jedoch weiterhin nur in geringem Maße von 0.5 ab.
Das gilt auch dann, wenn sich die Umweltbedingungen der Spule 10 ändern. Auf die bisher erforderlichen aufwendigen und über das normale Maß hin­ ausgehenden Schutzmaßnahmen gegen diese Umwelteinflüsse kann nunmehr deshalb verzichtet werden.
Vorteilhafte Ausführungsformen des Bauteils 11 haben ein Längenverhält­ nis L1 : L2 oder L2 : L1 in der Größenordnung zwischen 1 : 2 und 1 : 10. Auf entsprechende Weise wirken auch ähnliche Bauteile, die mehr als zwei Stück doppelbrechende Fasern und verdrehte Hauptachsen enthal­ ten. Wird der Winkel von 45° nur näherungsweise erreicht, so vergrößert sich der Schwankungsbereich der Kontrastes k. Weiterhin ist jedoch ein minimaler Kontrast k < 0 sichergestellt.
Das vorgeschriebene Bauteil 11 hat die Eigenschaft, daß es Licht der Bandbreite der im Faserkreisel verwendeten Quelle unabhängig von deren Polarisationszustand depolarisiert. Deshalb wird das Bauteil auch als Depolarisator bezeichnet. Nun ist die Sachlage aber so, daß die von der Anmelderin in der nicht vorveröffentlichten Anmeldung P 39 12 005.8 be­ schriebene Signalauswertung auch bei einer Faserspule, die in vorbe­ schriebener Weise einen Depolarisator enthält, den Betrieb des Faser­ kreisels mit unpolarisiertem Licht voraussetzt. Die Wirkung des be­ schriebenen Bauteils beruht gerade bei der verwendeten unpolarisierten Strahlung auf der Gestaltung der Orte der Eigenzustände der Spule 10 auf der Poincare-Kugel 100.
Nun ist anzuführen, daß ein Depolarisator in der Spule 10 allein, ohne zusätzliche Maßnahmen, den Skalenfaktor jedoch nicht so stark stabili­ siert, daß eine fehlerlose Drehratenmessung möglich ist. Erst die gegen­ über dem bisherigen Stand der Technik aufgezeigte Kombination von Depo­ larisator "und" der bereits erwähnten Signalauswertung ermöglicht eine genaue Drehratenmessung. Die hier vorgeschlagenen Maßnahmen zusammen mit dem in der Anmeldung P 39 12 005.8 vorgeschlagenen Signalauswerteverfah­ ren verhindern Auswirkungen der Kontrastschwankungen auf das Drehraten­ signal des Kreisels.

Claims (2)

1. Faserspule für einen Faserkreisel mit einem 3×3-Koppler, wobei die Lichtquelle Licht in den Anschluß 2 des Kopplers einspeist, die Fa­ serspule selbst an den Anschlüssen 4 und 6 und die Fotodioden an die restlichen Anschlüsse 1, 3, und 5 angeschlossen sind, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Faserspule (10) ein depolarisierendes Bauteil (11) enthält, das aus mindestens zwei Stücken (11a, 11b...) von aneinanderge­ spleißten doppelbrechenden Glasfasern besteht, deren Hauptachsen einen Winkel von nahezu 45° einschließen, wobei der Verlauf der Ortskurven der Eigenpolarisationszustände der mit dem Bauteil (11) kombinierten Faser­ spule (10) auf einer Poincare-Kugel (100) so dargestellt werden, daß sich unabhängig von der Ausrichtung der Faserspule (10) ein Kontrast (k) einstellt, der um 0,5 schwankt.
2. Faserspule für einen Faserkreisel mit einem 3×3-Koppler, wobei die Lichtquelle Licht in den Anschluß 2 des Kopplers einspeist, die Fa­ serspule selbst an den Anschlüssen 4 und 6 und die Fotodioden an die restlichen Anschlüsse 1, 3, und 5 angeschlossen sind, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Faserspule (10) aus nicht doppelbrechender Glasfaser besteht und mit einem depolarisierendem Bauteil (11) - vorzugsweise am Spulenanfang (10a) oder am Spulenende (10b) - verspleißt ist, das aus zwei oder mehr doppelbrechenden Glasfaserstücken (11a, 11b) gebildet wird, deren Hauptachsen nahezu einen Winkel von 45° einschließen und die Längen aufweisen, die die Depolarisation sicherstellen.
DE19893942819 1989-12-23 1989-12-23 Faserkreisel mit einer Faserspule Expired - Fee Related DE3942819C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19893942819 DE3942819C2 (de) 1989-12-23 1989-12-23 Faserkreisel mit einer Faserspule

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19893942819 DE3942819C2 (de) 1989-12-23 1989-12-23 Faserkreisel mit einer Faserspule

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3942819A1 true DE3942819A1 (de) 1991-06-27
DE3942819C2 DE3942819C2 (de) 1993-12-02

Family

ID=6396344

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19893942819 Expired - Fee Related DE3942819C2 (de) 1989-12-23 1989-12-23 Faserkreisel mit einer Faserspule

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3942819C2 (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4120675A1 (de) * 1991-06-22 1992-12-24 Messerschmitt Boelkow Blohm Optischer faserkreisel vom sagnac-typ
DE4134312A1 (de) * 1991-10-17 1993-04-22 Deutsche Aerospace Faseroptischer kreisel
DE19706858C1 (de) * 1997-02-21 1998-08-13 Daimler Benz Aerospace Ag Verfahren zur Bestimmung der Drehrate
DE19806423C1 (de) * 1998-02-17 1999-07-29 Lfk Gmbh Drehratengrenzwertgeber
RU2139499C1 (ru) * 1998-03-05 1999-10-10 Логозинский Валерий Николаевич Волоконно-оптический гироскоп
CN118583446A (zh) * 2024-08-07 2024-09-03 中国船舶集团有限公司第七〇七研究所 保偏空芯微结构光纤环圈偏振特性检测方法及实施系统

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4344856A1 (de) * 1993-12-29 1995-07-06 Abb Research Ltd Faseroptischer Transmissionssensor mit Modulator

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3049033A1 (de) * 1980-12-24 1982-07-22 Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt "ringinterferometer"
DE3115804A1 (de) * 1981-04-18 1982-11-04 Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt "ringinterferometer"
DE3006580C2 (de) * 1980-02-22 1989-06-08 Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt, De
DE3805904A1 (de) * 1988-02-25 1989-08-31 Messerschmitt Boelkow Blohm Faserkreisel
DE3805905A1 (de) * 1988-02-25 1989-08-31 Messerschmitt Boelkow Blohm Faserkreisel

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3006580C2 (de) * 1980-02-22 1989-06-08 Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt, De
DE3049033A1 (de) * 1980-12-24 1982-07-22 Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt "ringinterferometer"
DE3115804A1 (de) * 1981-04-18 1982-11-04 Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt "ringinterferometer"
DE3805904A1 (de) * 1988-02-25 1989-08-31 Messerschmitt Boelkow Blohm Faserkreisel
DE3805905A1 (de) * 1988-02-25 1989-08-31 Messerschmitt Boelkow Blohm Faserkreisel

Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4120675A1 (de) * 1991-06-22 1992-12-24 Messerschmitt Boelkow Blohm Optischer faserkreisel vom sagnac-typ
EP0520174A3 (en) * 1991-06-22 1993-04-07 Messerschmitt-Boelkow-Blohm Gmbh Sagnac-type optical fiber gyroscope
DE4134312A1 (de) * 1991-10-17 1993-04-22 Deutsche Aerospace Faseroptischer kreisel
US5373361A (en) * 1991-10-17 1994-12-13 Deutsche Aerospace Patentabteilung Fiber optic gyroscope including a 3×3 coupler and a contrast adjusting element
DE19706858C1 (de) * 1997-02-21 1998-08-13 Daimler Benz Aerospace Ag Verfahren zur Bestimmung der Drehrate
DE19806423C1 (de) * 1998-02-17 1999-07-29 Lfk Gmbh Drehratengrenzwertgeber
RU2139499C1 (ru) * 1998-03-05 1999-10-10 Логозинский Валерий Николаевич Волоконно-оптический гироскоп
CN118583446A (zh) * 2024-08-07 2024-09-03 中国船舶集团有限公司第七〇七研究所 保偏空芯微结构光纤环圈偏振特性检测方法及实施系统

Also Published As

Publication number Publication date
DE3942819C2 (de) 1993-12-02

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69131214T2 (de) Stromsonde mit Faraday-Effekt
DE2835794A1 (de) Faseroptische anordnung zur messung der staerke eines elektrischen stromes
DE3049033C2 (de)
DE69225639T2 (de) Optischer Faserkreisel
DE69219796T2 (de) Depolarisationsvorrichtung für elektromagnetische strahlung
CH644975A5 (de) Lichtleitfaser-richtkoppler und dessen verwendung in einer sende-/empfangseinrichtung.
DE19523742A1 (de) Ausrichtverfahren für optische Fasern, Halteanordnung hierfür sowie Verbindung und Array mit ausgerichteten optischen Fasern
DE60123066T2 (de) Sagnac-interferometer-stromsensor
DE3116149A1 (de) Faseroptische anordnung zur messung der staerke eines elektrischen stromes i unter ausnutzung des faraday-effekts
EP1353158B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur hochgenauen Kalibrierung von Polarimetern
DE2706331B2 (de) Optischer Entzerrer für die Signalübertragung über optische Mehrmoden-Wellenleiter
DE3942819A1 (de) Faserspule fuer einen faserkreisel
DE3006580C2 (de)
EP0416639A2 (de) Verfahren zum Herstellen eines optischen Verschmelzkopplers
DE69502729T2 (de) Optische interferometrische stromfühler und strommessverfahren
EP0520174B1 (de) Optischer Faserkreisel vom Sagnac-Typ
CH652833A5 (en) Stereoscopic microscope
EP0275068B1 (de) Rückwirkungsfreie optische Anordnung zum Umwandeln der von einem Halbleiterlaser divergent abgestrahlten polarisierten Laserstrahlung in eine konvergente Strahlung
DE3115433A1 (de) &#34;messvorrichtung zur magneto-optischen strommessung&#34;
DE3926312C2 (de)
EP1151242B1 (de) Sensor und verfahren zur erfassung von abstandsänderungen
DE4134312C2 (de)
DE3044604C2 (de)
DE4208140C2 (de) Drehkupplung für Lichtwellenleiter
DE69206731T2 (de) Optischer Faserkreisel

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: DEUTSCHE AEROSPACE AG, 8000 MUENCHEN, DE

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: DAIMLER-BENZ AEROSPACE AKTIENGESELLSCHAFT, 80804 M

8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: LFK LENKFLUGKOERPERSYSTEME GMBH, 81669 MUENCHEN, D

8339 Ceased/non-payment of the annual fee