DE3941783A1 - Maschine zum zirkularfraesen - Google Patents
Maschine zum zirkularfraesenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B5/00—Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor
- B23B5/16—Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor for bevelling, chamfering, or deburring the ends of bars or tubes
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Description
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Zirkular
fräsen, insb. zum Bearbeiten von Rohrenden, wobei
ein um seine Hauptachse rotierender Fräser auf einer
dem Umfang des Werkstückes entsprechenden Bahn
geführt und die Halterung des Fräsers auf den Durch
messer des Werkstückes einstellbar ist.
Es ist Aufgabe der Erfindung, Maschinen dieser Art
so zu verbessern, daß die Bearbeitungszeiten ver
kürzt werden und ein Antrieb geschaffen werden kann,
der weitgehende Verstellungen zur Anpassung an
Werkstücke unterschiedlichen Durchmessers sogar während
des Arbeitsbetriebes zuläßt, sofern das Werkstück
eine von der Kreisgestalt abweichende Figuration z. B.
auch erhebliche Toleranzabweichungen aufweist.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind erfindunsgemäß folgende
Maßnahmen vorgesehen:
- a. ein feststehendes Zahnrad treibt zwei oder mehrere Planetenzahnräder an, die je über Wellen kupplungen mit einer Spindel zum Antrieb eines Fräsers in Wirkverbindung stehen.
- b. Die Spindeln sind radial verstellbar an einer konzentrisch zur Einspannstelle des Werkstückes angeordneten Halterung angeordnet, die zum Zwecke des Vorschubes der Fräser verdrehbar ist.
- c. Die Wellenkupplung ist so ausgebildet, daß sie auch bei nicht fluchtendem An- und Abtrieb Drehmomente übertragen kann.
- d. Die Wirkverbindung der Bestandteile zu a-c ist derart, daß bei Drehung des feststehenden Zahnrades alle Fräser um ihre Hauptachse rotieren, bei einer Verdrehung der Halterung die Fräser über einen Teil des Um fanges des Werkstückes bewegbar und weiterhin die Spindeln mit den Fräsern radial verstellbar sind und daß diese radiale Verstellung beim Vorhandensein eines Antriebes während des Fräsens durchführbar ist.
Somit ist ein zentraler Antrieb vorgesehen, von
dem mehrere, zweckmäßigerweise gleichmäßig über den
Umfang der Halterung verteilte Fräser in Drehung
versetzt werden. Da die Halterung für die Fräserspindeln
ihrerseits drehbar gelagert ist, bedarf es zum Vollzug
eines Arbeitsspiels nicht einer vollen Drehung, son
dern nur eines Arbeitsweges, der ein Bruchteil des
Werkstückumfanges beträgt und z. B. beim Vorhandensein
von drei Fräsern einen Schwenkweg von 120° ausmacht.
Aus diesem Grund ergibt sich eine Verkürzung der Be
arbeitungszeit. Die Verwendung der zu c. genannten
Kupplungen erlaubt ferner eine radiale Verstellung
der Spindeln und Fräser. Daher können auch vorzugs
weise berührungslose Taster benutzt werden, die die
radiale Verstellung in Abhängigkeit vom Werkstück
steuern z. B. bei ungleichmäßigen Wandstärken oder
unrunden Stellen am Werkstück.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden anhand
der Zeichnung erläutert, in der ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung dargestellt ist.
Die Abbildung zeigt einen senkrechten Längsschnitt
durch eine schematisch dargestellte Maschine zum
Profilieren der Enden von Rohren durch Zirkularfräsen.
Das zum Antrieb der Maschine dienende Zahnrad 1 ist
auf dem Stummel 2 eines Elektromotors 3 angeordnet.
Diesem feststehenden Zahnrad 1 sind zwei diametral
gegenüberliegende Zahnräder 4, 5 als Planetenräder
mittels Steg bzw. Schwinge 6 zugeordnet. Die zuge
hörigen Wellen 7 der Zahnräder 4, 5 sind beide mit
einer Wellenkupplung 8 verbunden, die abtriebsseitig
eine waagerechte Spindel 9 antreibt.
Die beiden Spindeln 9 sind je in einem Gleitstein 10
gelagert, der radial verschiebbar in Radialführungen 11
angeordnet ist. Am freien Ende der Spindeln 9 sind
die beiden Fräser 12 befestigt.
Die Radialführungen 11 befinden sich in einer runden
Scheibe 13, die außen über einen Zahnkranz 14 in
einem ringförmigen Stator 15 gelagert ist. An der
hinteren Seite der Scheibe 13 ist diese mit einem
ihrem Durchmesser entsprechenden Zahnkranz 18 versehen,
in den ein Ritzel 17 eines am Fundament fest gelagerten
Stellmotors 18 eingreift. Demgemäß kann mit Hilfe
des Stellmotors 18 die senkrechte Scheibe 13 um ihre
waagerechte Hauptachse 19 verdreht werden, die auch
die Längsmittelachse des Stummels 2 ist.
Das zu bearbeitende Rohr 20 - konzentrisch in Bezug
auf die Hauptachse 19 drehfest angeordnet - wird
durch Backen 21 od. dgl. gehalten. Mit Hilfe der Fräser 12
wird die Stirnseite des Rohres 20 profiliert bzw. am
äußeren Umfang mit einer umlaufenden ausgerundeten
Ausnehmung versehen, die einen Anschluß an andere
Rohre erleichtern soll.
Dabei werden die Fräser 12 über die vorgenannten
Elemente 1, 4, 5, 8 und 9 in Drehung versetzt während der
Stellmotor 18 für den gewünschten zirkularen Vorschub
sorgt. Die Fräsarbeit über den Umfang des Rohres 20 ist
nach einen halben Drehung der Scheibe 13 beendet.
Dabei versteht es sich, wenn anstelle der dargestellten
zwei Fräser mit den zugehörigen Teilen weitere Fräser 12
- alle gleichmässig über den Rohrumfang verteilt - hinzu
kommen, entsprechend verkürzte Verschwenkungen der Scheibe 13
ausreichend sind, um den Umfang des Rohres vollends zu
fräsen.
Die Spindellagerung mit Hilfe der radial geführten
Gleitsteine 10 hat nicht nur den Vorteil, daß die
Fräser 12 auf unterschiedlich große Durchmesser einge
stellt werden können, vielmehr können bei geeigneter
Steuerung die Gleitsteine 10 im Sinne der Doppelpfeile 22
auch während des Fräsprozesses verstellt werden, was
z. B. durch berührungslose Tastung erreichbar ist.
Dies setzt jedoch voraus, daß die Kupplungen 8 auch
bei gegeneinander versetzten Wellen 7, 9 imstande sind,
ein ausreichendes Drehmoment zu übertragen. Der Versatz ist
mit E bezeichnet.
Daher können mit der erfindungsgemäßen Maschine auch
unrunde oder auch solche Rohre 20 bearbeitet werden,
die wandstärkenmäßige Schwankungen zeigen. In diesem
Falle sind entsprechende Folgebewegungen der Gleit
steine 10 zu vollziehen. Die hierzu erforderlichen Ver
stellmechanismen sind nicht dargestellt; sie können
- ebenso wie die Taster für das Werkstück - beliebig
ausgeführt sein. Auch kann anstelle der Schwingen 6
eine andere Führung für die Planetenräder bzw. die
Zahnräder 4, 5 benutzt werden.
Claims (8)
1. Maschine zum Zirkularfräsen, insb. zum Bearbeiten
von Rohrenden, wobei ein um seine Hauptachse rotierender
Fräser auf einer dem Umfang des Werkstückes entsprechenden
Bahn geführt und die Halterung des Fräsers auf den Durch
messer des Werkstückes einstellbar ist, dadurch gekenn
zeichnet, daß ein feststehendes, treibendes Zahnrad (1)
zwei oder mehrere Planetenzahnräder (4, 5) antreibt, die
je über Wellenkupplungen zur Verbindung fluchtender und
nicht fluchtender Wellen (7, 9) mit einer Spindel (9)
zum Antrieb eines Fräsers (12) in Wirkverbindung stehen,
wobei die Spindeln (9) radial verstellbar an einer kon
zentrisch zur Einspannstelle des Werkstückes (20) ange
ordneten, zur Erzielung des Fräservorschubes verdrehbaren
Halterung (13) gelagert sind und die Wellenkupplungen
zur drehbaren Verbindung fluchtender und gegeneinander
versetzter Wellen dienen.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spindeln (9) mit den Fräsern (12) gleichmäßig
über den Umfang der Halterung (13) verteilt angeordnet sind
und die Halterung um der Anzahl der Fräser entsprechenden
Umfangsabschnitten hinweg verdrehbar ist, und zwar so,
daß bei einer Verdrehung über diesen Umfangsabschnitt
das Werkstück über seinen gesamten Umfang hinweg bear
beitet ist.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
den Spindeln (9) eine zur radialen Verstellung die
nende Einrichtung zugeordnet ist, mit der die Verstellung
bei rotierenden, in der Arbeitsstellung befindlichen
Fräsern (12) durchführbar ist.
4. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Halterung eine mit radial geführten Gleitsteinen (10)
zur Lagerung der Spindeln (9) ausgestattete, planscheiben
ähnliche Scheibe (13) ist.
5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Scheibe (13) im Bereich ihres äußeren Umfanges mit
tels Zahnkranz (14) gelagert ist.
6. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Scheibe (13) im Bereich ihres äußeren Umfanges mit
einem Zahnkranz (16) versehen ist, in den das Ritzel (17)
eines Stellmotors (18) für den Werkzeugvorschub eingreift.
7. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
den Spindeln (9) ein vorzugsweise berührungsloser Taster
zugeordnet ist, der die radiale Verstellung in Abhängigkeit
von der Gestalt des Werkstückes bewirkt.
8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
der Taster zusammen mit den Spindeln (9) radial bewegbar
gelagert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893941783 DE3941783C2 (de) | 1989-12-19 | 1989-12-19 | Maschine zum Zirkularfräsen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893941783 DE3941783C2 (de) | 1989-12-19 | 1989-12-19 | Maschine zum Zirkularfräsen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3941783A1 true DE3941783A1 (de) | 1991-06-20 |
| DE3941783C2 DE3941783C2 (de) | 1997-02-13 |
Family
ID=6395717
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19893941783 Expired - Fee Related DE3941783C2 (de) | 1989-12-19 | 1989-12-19 | Maschine zum Zirkularfräsen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3941783C2 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20090116914A1 (en) * | 2005-09-12 | 2009-05-07 | Axxair | Device for machining the end of a tubular member |
| GB2498061A (en) * | 2011-12-22 | 2013-07-03 | Emag Holding Gmbh | Rotary cutter or clamp with retrofittable epicyclic gear |
| US9056356B2 (en) | 2009-02-25 | 2015-06-16 | Heckert Gmbh | Device for machining workpieces |
| CN105215831A (zh) * | 2015-09-09 | 2016-01-06 | 浙江中五钢管制造有限公司 | 不锈钢管外径抛光装置 |
| CN105364089A (zh) * | 2015-11-14 | 2016-03-02 | 安徽合叉叉车有限公司 | 一种叉车穿线管内壁倒角装置 |
Families Citing this family (2)
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| DE202007013125U1 (de) | 2007-09-17 | 2009-02-19 | Starragheckert Gmbh | Einrichtung zur Bearbeitung insbesondere großer Durchmesser eines Werkstücks |
| DE202008017298U1 (de) | 2007-09-17 | 2009-04-30 | Starragheckert Gmbh | Einrichtung zur Bearbeitung insbesondere großer Durchmesser eines Werkstücks |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3067651A (en) * | 1960-03-04 | 1962-12-11 | John D Hogden | Pipe cutter |
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1989
- 1989-12-19 DE DE19893941783 patent/DE3941783C2/de not_active Expired - Fee Related
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| CN105364089B (zh) * | 2015-11-14 | 2019-03-12 | 安徽合叉叉车有限公司 | 一种叉车穿线管内壁倒角装置 |
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|---|---|
| DE3941783C2 (de) | 1997-02-13 |
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