DE3941743A1 - Elektroseismisches prospektieren - Google Patents
Elektroseismisches prospektierenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf die Ermittlung elektroseismischer Daten
und im besonderen auf die Ermittlung solcher Daten, die auf der Ab
gabe und Aufnahme elektromagnetischer Wellen beruht.
Am häufigsten wird das seismische Prospektieren durchgeführt durch
die Abgabe akustischer Wellen von einer oder mehreren akustischen
Quellen, die sich an oder in der Nähe der Erdoberfläche befinden.
Von diesen akustischen Wellen weiß man, daß sie an den Zwischenflächen
oder Unregelmäßigkeiten der unterirdischen Formationen reflektiert
werden, so daß sie zur Erdoberfläche zurückkehren und dort durch
einen oder mehrere seismische oder akustische Detektoren aufgenommen
werden, wobei es sich normalerweise um Geophone handelt. Es ist be
kannt, daß einige der reflektierten Wellen sogenannte Schub
wellen (S-Wellen) und andere der reflektierten Wellen sogenannte
Druckwellen (P-Wellen) sind, die sich voneinander bezüglich ihrer
jeweiligen Reflektionswinkel und der akustischen Vibrations
richtungen der Partikel in den geschichteten Formationen unter
scheiden,durch welche die Wellen hindurchlaufen. Kennzeichnender
weise laufen beide Wellentypen grundsätzlich mit Schallge
schwindigkeit und werden durch die Formationen, durch die sie
hindurchlaufen, in der gleichen Welle gedämpft wie andere Schall
wellen im gleichen Frequenzbereich, wobei ein niedriger Frequenz
bereich eingesetzt wird für ein relativ tiefes Prospektieren, da
es hinlänglich bekannt ist, daß die höheren Frequenzen in starkem
Maße durch die Formationsmedien gedämpft werden.
Es sind über einen längeren Zeitraum Versuche gemacht worden,
ein Schema für seismisches Prospektieren einzusetzen, bei welchem
andere Phänomene als akustische Ermittlung mit Geophonen, wie sie
soeben beschrieben worden sind, zum Einsatz kommen. So wurde
beispielsweise bereits 1936 ein Verfahren in der US-PS 20 54 067
(L.W. Blau, et al.) beschrieben, gemäß welchem eine Widerstands
modulation in der Nähe der Erdoberfläche eingesetzt wird, die
von einem seismischen Schlag herrührt, um ein aufnehmbares,
elektromagnetisches Ansprechen zu erzeugen. Grundsätzlich sind
die Formationen in der Nähe der Oberfläche in Schichten ange
ordnet, die jeweils eine unterschiedliche Dichte besitzen. Ein
seismischer Schlag würde bewirken, daß jede Schicht mit dem ihr
eigenen Aufbau eine Modulation entsprechend ihrer Dichte erzeugt,
d.h., entsprechend dem Zustand der Porosität. Somit ist das
an einer bestimmten Stelle aufgenommene elektromagnetische Feld,
das der Widerstandsmodulation innerhalb des Feldes proprotional
ist, eine Anzeige, wie dick die jeweilige Schicht mit der unter
schiedlichen Dichte an der speziellen Stelle ist. Die in der
US-PS 20 54 067 beschriebene Technik wurde, wenn überhaupt, in
keinem kommerziellen Rahmen eingesetzt, was wahrscheinlich daran
lag, daß sie sich nur für geringe Tiefen in Oberflächennähe
eignete und sich für größere Tiefen, in welchen das Hauptinter
esse beim Öl-und Gasprojektieren liegt, nicht einsetzen ließ.
Diese frühe Arbeit von Blau et al. war auf die Messung der
seismisch induzierten Widerstandsmodulation der Formation ge
richtet, wobei man einen elektrischen Strom durch die Erde
schickte (oder eine Spannung anlegte) und dann die Modulation
des Stromes (oder die Modulation der sich ergebenden Spannung)
maß. Es leuchtet ein, daß sich dieses Verfahren grundsätzlich
von dem Verfahren unterscheidet, das hier beschrieben wird, da
keinerlei Spannung an die Formation oder die Erdoberfläche ange
legt wird.
Ein anderes Verfahren, das eingesetzt worden ist, in bezug auf
die Ermittlung bestimmter Mineralvorkommen, verwendet eine
kontinuierliche seismische Wellenquelle, die eine Spannung in
dem Vorkommen induziert, auf der Grundlage des piezoelektrischen
Effektes. In diesem Fall verändert die seismische Welle eine
piezoelektrische Formation, wie Quarz, die dann polarisiert wird
und eine elektromagnetische Welle imitiert. Es sind keine Fluide
miteinbezogen. Derartige Verfahren verwenden relativ hohe Fre
quenzen und sind dementsprechend auf eine kurze Eindringtiefe
begrenzt, während sie darüber hinaus nur auf die beschränkten
Arten von Vorkommen einsetzbar sind, die das Charakteristikum
eines piezoelektrischen Effektes zeigen.
Einer der interessantesten Versuche zur Entwicklung eines alter
nativen Verfahrens zum standard-seismischen, akustischen Ver
fahren wird in der US-PS 23 54 659 (W.O. Bazhaw et al., 1. August
1944) beschrieben. Bei diesem Verfahren trifft ein nach unten
gerichteter seismischer Schlag auf eine Fluidschicht in der unter
irdischen Formation, die sich unterhalb einer Gasschicht be
findet und bewirkt, daß das Fluid rasch ansteigt in die vermutlich
poröse Gasschicht. Während des relativ langsamen Wiederab
sinkens des Fluids (Öl oder Wasser) induziert diese langsame,
abwärts gerichtete Fluidbewegung eine Spannungsänderung auf dem
Weg zwischen zwei Elektroden, die in die Erdoberfläche einge
bettet sind und an entsprechende elektronische Verstärker und
Aufzeichnungsgeräte angeschlossen sind. Wenn keine Flüssigkeit
anwesend ist, ergibt sich auch keine Spannungsänderung. Wenn
eine Flüssigkeit anwesend ist, ergibt sich eine Spannungs
änderung in Abhängigkeit von den jeweiligen Parametern des
Fluids und der Formation. Eine derartige Änderung kann gemessen
werden als Gleichspannung über eine annehmbare Zeitdauer, nachdem
der Schlag erfolgt ist, bis sich ein Gleichgewicht einstellt.
Obwohl sich dieses Verfahren von dem Verfahren nach Blau et al.
unterscheidet, handelt es sich um eine Technik, die nur bei
sehr geringen Tiefen einsetzbar ist und dementsprechend, wenn
überhaupt, nur von geringem kommerziellen Nutzen ist. Dies
liegt daran, daß 1. sich die Gleichspannung nicht als eine
elektromagnetische Welle fortpflanzt und dementsprechend nur
für geringe Tiefen einsetzbar ist und 2. sehr geringe Fre
quenzen (im wesentlichen Gleichstrom) sehr lange Wellenlängen
besitzen, was zu einer sehr geringen Tiefenauflösung führt.
Hieraus ergibt sich, daß im Gegensatz das hier beschriebene
Verfahren den Frequenzcharakter einer seismischen Welle beibe
hält.
Der grundsätzliche physikalische Vorgang, der für das elektro
seismische Prospektieren oder ESP gemäß der Erfindung erforder
lich ist, liegt darin, daß seismische Energie umgesetzt werden
kann in elektromagnetische Energie von merklichem Wert. Obwohl
es verschiedene mögliche theoretische Konversionsmechanismen
gibt, die das beobachtete Ereignis begründen können, wie die
oben diskutierte Widerstandsmodulation, spontane Potentiale
und Elektrokapillarität, wird der Mechanismus, der der Erfindung
zugrundeliegt und sich für das hier beschriebene Verfahren
eignet, am besten als "Strömungspotential" bezeichnet. Diese
Art der Umsetzung seismischer in elektromagnetische Energie
scheint die Theorie zu sein, die am wirkungsvollsten analysiert,
was bei der Fluidbewegung eintritt, die in einer porösen,
lithologischen Formation auftritt und die am stärksten in Er
scheinung tritt, wenn mindestens zwei miteinander nicht misch
bare Fluide, wie Öl und Wasser oder Gas und Wasser, vorhanden
sind. Das Phänomen existiert auch in der Anwesenheit einer
lithologischen Struktur hoher Permeabilität, wenn sich ein
Porenfluid in der Struktur befindet. Grundsätzlich liegt, gemäß
dieser Theorie, eine molekulare, chemische Bindungskraft
zwischen dem Fluid und der porösen Oberfläche der festen Forma
tion vor, wobei die Bindung gestört oder zerbrochen wird bei
der raschen Bewegung des Fluids beim Kontakt durch eine akustische
Wellenfront, wodurch in einer Dipolweise eine elektromagnetische
Reaktion induziert wird. M.A. Biot beschrieb die Fluidbewegung,
die einen seismischen Druckgradienten begleitet, in einer Schrift,
die im Journal of the Acoustical Society of America in 1956 und
1962, Seite 168 bzw. Seite 1254, Band 34, veröffentlicht wurde.
Andere, wie J.O. Bockris und A.K.N. Reddy, haben mit Strömungs
potentialen experimentiert und berichten etwa 1973 über ihre
Ergebnisse, wobei jedoch dieser Effekt bislang beim elektro
seismischen Prospektieren nicht eingesetzt worden ist.
Ein Merkmal der Erfindung liegt dementsprechend darin, den
"Strömungspotential"-Effekt beim elektroseismischen Prospektieren
einzusetzen, um ein aufnehmbares elektromagnetisches Feld zu
induzieren, das in der Lage ist, direkt die Anwesenheit zweier
miteinander nicht mischbarer Fluide, wie Öl und Wasser oder
Gas und Wasser, anzuzeigen, oder die Anwesenheit eines Fluids
in einem Porenraum einer hochpermeablen Formation anzugeben.
Wie erwähnt , bezieht sich die Erfindung auf die Ermittlung
elektroseismischer Daten und wird manchmal hier als elektro
seismisches Prospektieren oder ESP bezeichnet. Elektroseis
misches Prospektieren unterscheidet sich von dem Betrieb eines
elektromagnetischen Geophons, das die Anwesenheit einer reflek
tierten seismischen oder akustischen Welle an der Erdoberfläche
aufnimmt. Obwohl elektromagnetische Geophone bereits vor 1950
zunächst untersucht worden sind, führte ihr Betrieb nicht zum
elektroseismischen Prospektieren.
Ein wesensbestimmender Unterschied liegt zwischen ESP-Daten
und seismischen Daten. Seismische Daten geben nur Struktur
informationen wieder, die sich auf einen elastischen Kontrast
zwischen zwei unterschiedlichen lithologischen Bereichen be
ziehen. Es wird keine Information gegeben hinsichtlich welcher
Art das Gestein ist, das sich dort befindet, oder was sich in
dem Porenraum des Bereiches,der untersucht wird, befindet. Ander
erseits arbeitet ESP nur dort, wo bewegliches, leitendes Wasser
in dem Porenraum der zu untersuchenden Formation anwesend ist,
oder eine Mischung aus Wasser und Kohlenwasserstoff. Hieraus
wird dementsprechend deutlich, daß ESP nicht ein spezieller
Fall der Seismologie ist, sondern etwas grundsätzlich anderes.
Die Tatsache, daß ESP gegenüber dem Typ des Porenfluids
empfindlich ist, zeigt seine Nützlichkeit.
Es ist dementsprechend ein weiteres Merkmal der Erfindung, in
einer verbesserten Weise die Anwesenheit eines beweglichen,
leitenden Wassers in dem Porenraum einer lithologischen Forma
tion, die untersucht werden soll, zu ermitteln, oder die An
wesenheit einer Mischung aus Wasser und einem Kohlenwasserstoff.
Die hier beschriebene Technik betrifft die elektroseismische
Ermittlung der Anwesenheit zweier miteinander nicht mischbarer
Fluide, die sich in einer porösen unterirdischen Formation be
finden, oder die Anwesenheit eines Fluids in dem Porenraum
einer hochpermeablen Formation. Bei dem Verfahren initiiert man
einen seismischen Schlag, wie etwa durch eine Dynamitexplosion,
ein Knacken oder ähnliches in einer herkömmlichen Weise durch
eine oder mehr Quellen, die sich an oder in der Nähe der Erd
oberfläche befinden. Alternativ kann die seismische Quelle sich
entweder in einer geringen Tiefe oder auch tief (z.B. forma
tionsdurchdringend) in einem Bohrloch befinden. Die erzeugte
seismische oder akustische Wellenfront durchläuft die unter
irdische Formation, bis sie auf die Anwesenheit der zuvor be
schriebenen ermittelbaren Formationen trifft. Bei einer solchen
Formation wird bzw. werden das Fluid oder die Fluide innerhalb
der Gesteinsporen sich merklich bewegen, wodurch infolge des
"Strömungspotential"-Effektes ein elektromagnetisches Ansprechen
bewirkt oder induziert wird. Im Fall der zwei Fluide werden die
Fluide mit merklichem Volumen rasch in bezug auf die poröse Ge
steinsformation verschoben, wodurch augenblicklich ein über
wiegend vertikaler Dipol in der leitenden Fluidkomponente, die
der festen Oberfläche am nächsten liegt, erzeugt wird. Im Fall
nur eines leitenden Fluids wird ein merkliches Volumen rasch in
bezug auf die poröse Gesteinsformation verschoben und erzeugt
ebenfalls einen augenblicklichen,überwiegend vertikalen Dipol,
wobei das leitende Fluid an das feste Material angezogen wird.
Die von diesem Dipol ausgehende elektromagnetische Strahlung
stellt eine Welle dar, die die unterirdische Formation zurück
zur Erdoberfläche mit Lichtgeschwindigkeit durchläuft, durch
das lithologische Material zwischen dem Reflektionspunkt und
dem Aufnahmepunkt.
An der Oberfläche spricht ein geeigneter Detektor auf das elektro
magnetische Feld an. Geeignete Detektoren sind in erster Linie
elektronische Detektoren, obwohl auch magnetische Sensoren zum
Einsatz kommen können. Es hat sich gezeigt, daß der einfachste
und empfindlichste Sensor die Form zweier stabförmiger Elektroden
besitzt, die in einem Abstand von etwa 4,6 bis 610 m voneinander
entfernt sind, wobei die Stäbe mit einer angemessenen Tiefe in
die Erdoberfläche eingetrieben werden, so daß sie in die erste
wasserführende Schicht unterhalb der Erdoberfläche eingebettet
sind. Die tatsächliche Trennung hängt ab 1. von dem elektrischen
Geräusch, das bei dem Elektrodenkontakt mit dem Boden erzeugt wird,
2. vom Umgebungsgeräusch, 3. von der Signalstärke und 4. von der
Tiefe der interessierenden Formation. Das Feld induziert eine meß
bare Potentialdifferenz oder Spannung, die aufnehmbar und ver
stärkbar ist, wobei man sie eventuell in üblicher Weise auf
zeichnen kann.
Weitere Vorteile, Einzelheiten und erfindungswesentliche
Merkmale ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
verschiedener Ausführungsformen der Erfindung, unter Bezug
nahme auf die beigefügten Zeichnungen. Dabei ist jedoch fest
zuhalten, daß hier lediglich bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung dargestellt sind, die nur beispielhaften Charakter
besitzen und keinerlei Beschränkung der Erfindung bedeuten.
Es fallen somit auch Abänderungen und Modifikationen noch in
den Rahmen der Erfindung. Es zeigen im einzelnen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine typische Anordnung
der Elemente zur Durchführung einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2 einen Teilschnitt durch eine poröse Formation, die
geeignet ist zur elektromagnetischen Erregung durch
eine seismische Wellenform, gemäß der Erfindung,
wobei gleichzeitig der "Strömungspotential"-Effekt
dargestellt ist,
Fig. 3 eine schematische Darstellung einer weiteren be
vorzugten Ausführungsform der Erfindung, bei welcher
sich die Quelle in der Nähe des Bodens eines relativ
flachen Bohrloches befindet,
Fig. 4 eine schematische Darstellung der Rohrwellenfront,
die sich von einer Quelle durch das Bohrloch nach
oben bewegt und die elektromagnetischen Reaktionen,
die hiervon ausgehen,
Fig. 5 eine visuelle Repräsentation der aufgezeichneten
elektromagnetischen Daten, die sich aus der in Fig. 4
dargestellten Anordnung ergeben und
Fig. 6 ein vereinfachtes elektrisches Diagramm eines
geeigneten elektromagnetischen Detektors, gemäß
einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung.
In Fig. 1 ist eine typische bevorzugte Ausführungsform der
Erfindung dargestellt. Eine Quelle 10 befindet sich an oder
in der Nähe der Erdoberfläche, wobei sie auch innerhalb eines
flachen Bohrloches 12 angeordnet sein kann. In einem Abstand
von der Quelle sind Detektoren vorgesehen zur Aufnahme der
seismischen Reflektionen. Diese umfassen eine Geophonanordnung
mit Geophonen 14 A-F zur Aufnahme der normalen akustischen Re
flektionen, wie dies hinlänglich bekannt ist, sowie einem ge
eigneten elektroseismischen Detektor 16, der hier noch voll
ständiger beschrieben wird. Sowohl die Geophondetektoranordnung
als auch der elektroseismische Detektor können mit einem Auf
zeichnungsgerät in einem Aufzeichnungswagen 18 verbunden sein.
Bei der Quelle 10 kann es sich um eine einzige Dynamitquelle,
einen akustischen "Knacker" oder eine kompliziertere Quelle
handeln, je nachdem wie dies erwünscht ist. Grundsätzlich tritt
jedoch nach der Aktivierung seismische oder akustische Energie
als seismische Welle 20 aus durch die unterirdische Lithologie
unterhalb der Quelle. Zur Erläuterung soll ausgeführt werden,
daß in Fig. 1 ein Bereich der Formation existiert, in welchem
eine Gasschicht in Kontakt mit einer Wasserschicht steht.
Die Zwischenfläche zwischen diesen beiden Schichten ist in der
Zeichnung durch die Bezugsziffer 22 angegeben. Die Formation,
in welche diese miteinander unmischbaren Flüssigkeiten vorliegen,
ist die Formation, die durch das erfindungsgemäße Verfahren
meßbar ist. Ein Segment 24 dieser meßbaren Formation ist als
Explosionsdarstellung wiedergegeben. Zur Verdeutlichung ist
dieses Segment der Formation als dreidimensionaler Würfel dar
gestellt.
Die Formation selbst ist porös, wie dies in Fig. 2 deutlicher
dargestellt ist. Das bedeutet, daß ein fester Gesteinsbereich 23
mit kanalförmigen Porenräumen 25 durchsetzt ist. Da Gas und
Wasser sich nicht mischen, setzt sich das Wasser ab und füllt
die Räume 25 unterhalb der Zwischenfläche 22 aus, während das
Gas die Räume 25 oberhalb dieser Linie ausfüllt. Wo Wasser
vorliegt, besteht eine elektrochemische Bindung zwischen dem
Wasser dem schwereren der Gas- und Wasserfluide und den festen
Gesteinsbereichen 23. Dies ist durch die "+"-Symbole in dem
Fluidbereich und den "-"-Symbolen in den festen Bereichen der
Formation angegeben.
Das Zeichen des elektrischen Feldes oder die Polaritätsrichtung
des Feldes hängt von der Oberflächenladung des festen Materials
ab und in welcher Weise das Fluid die Ladung aufnimmt. Bei ton
förmigem Material ist die Ladung typischerweise so, wie sie in
Fig. 2 wiedergegeben ist. Bei Carbonaten kann jedoch die Ladung
umgekehrt sein, d.h., die "+"-Ladung befindet sich am festen
Material.
Wenn eine akustische, seismische Welle 20 auf die Formation in
dem dargestellten Bereich der Formation auftrifft, baut sich
ein Druckgradient auf in der Tiefe P 1 und der Tiefe P 2, der das
Wasser nach unten drückt, an der Wasseroberfläche beginnt und
im wesentlichen in senkrechter Richtung durch das Fluid nach
unten läuft, so daß das Fluid nach unten bewegt wird. Dies ist
dargestellt durch die fließenden Porenfluidpfeile 26, die in
Fig. 1 gezeigt sind. Es wird deutlich, daß diese Abwärtsbewegung
den Effekt der Trennung der elektrochemischen Bindungen besitzt,
wodurch effektiv ein im wesentlichen vertikal ausgerichteter
Dipol aufgebaut wird, dort, wo die Bindungen gestört oder zer
brochen sind. Dieser Dipol befindet sich nicht nur dem Bereich
in der Nähe der Wasseroberfläche oder Zwischenfläche 22, sondern
durch die gesamte Tiefe der Formation, wo die dargestellte
Lithologie existiert. Somit wird ein vertikales, elektrisches
Feld 28 in einer aufwärtigen, vertikalen Richtung an dem Auf
schlagpunkt induziert mit einer Kraft oder Stärke von merk
lichem Wert. Die Polarität dieses Feldes ist negativ-zu-positiv
in progressiv aufwärtiger Richtung im Beispiel der Fig. 1.
Wie oben erläutert wurde, verschiebt normalerweise die erste
Ankunft der seismischen Welle das Fluid nach unten. Wie jedoch
nachfolgend noch in bezug auf das Beispiel in Fig. 4 beschrieben
werden wird, kann die erste Ankunft auch einer Aufwärtsbewegung
entsprechen. Außerdem gibt nach der ersten Ankunft das Fluid
wieder nach und bewegt sich in die entgegengesetzte Richtung.
Im allgemeinen bewegt sich jedoch das Fluid in die Richtung
des Druckgradienten, was im Gegensatz zur Lehre der US-PS
23 54 659 (Bazhaw) steht.
Es leuchtet ein, daß ein elektrisches Feld 28 erzeugt wird, wenn
die Poren oberhalb der Linie 22 entweder mit einem Gas gefüllt
sind oder wenn diese Poren frei sind von entweder einem Gas
oder einer Flüssigkeit. Wenn es zwei Flüssigkeiten gibt, wie
Öl und Wasser, ist das Ausmaß der Abwärtsbewegung der beiden
Fluide ähnlich, wobei jedoch nur die Bewegung der leitenden
Flüssigkeit ein elektrisches Feld erzeugt, so daß an der Linie,
an welcher die beiden Fluide zusammentreffen, eine Diskontinuität
des elektrischen Feldes eintritt.
Das elektrische Feld 28 erzeugt eine entsprechende elektro
magnetische Welle 30, die von dem soeben beschriebenen Aufschlag
bereich wegläuft. Eine elektrische Welle läuft, im Gegensatz
zu einer reflektierten, akustischen Welle, mit Lichtge
schwindigkeit in bezug auf die existierende lithologische
Formation. Wenn natürlich dort eine herkömmliche seismische
Reflektionsgrenze vorliegt, treten akustische Reflektionen ein
und werden durch die Geophonanordnung aufgenommen, wie dies in
einer herkömmlichen Weise der Fall ist. Die Aufnahme der elektro
magnetischen Welle tritt jedoch immer dann ein, wenn das Fluid
in einer porösen Formation hoher Permeabilität vorliegt, oder
wenn es dort zwei miteinander nicht mischbare Fluide in der
Formation gibt.
Wenn zwei Fluide anwesend sind, bewegen sich beide Fluide mit
in etwa der gleichen Geschwindigkeit. Die Bedeutung der beiden
Fluide ist etwas hintergründig, und man hat bislang noch nicht
diesen Effekt erkannt, wobei der wissenschaftliche Fortschritt
erst hier beschrieben werden kann. Wenn es eine Grenze zwischen
zwei Fluiden gibt (z.B. ein Gas/Wasser-Kontakt), ist die Grenze
eine Ebene, an welcher seismische Energie reflektiert wird,und
Teile dieser Energie werden in Fluidbewegung umgesetzt. Das ESP-
Signal ist groß, infolge dieser seismischen Energieumsetzung.
Wenn es zwei Fluide in der gleichen Porenstruktur gibt (beispiels
weise Tropfen von Öl in Wasser oder Gasblasen in Wasser), führt
jede Fluidbewegung zu einem großen elektrischen Feld, da die
Störung durch die Tropfen- oder Blasenform zum elektrischen Feld
beiträgt. Dies ist der "Elektrokapillar"-Effekt, der vorher er
wähnt wurde. Ähnlich wie das Strömungspotential ist der Elektro
kapillar-Effekt in der Elektrochemie seit vielen Jahren bekannt,
aber seine Bedeutung für ESP ist bislang nicht erkannt worden.
In Fig. 3 ist eine alternative Anordnung der Quelle 10 dargestellt,
wobei sie sich in einem Bohrloch befindet, in einem Abstand in
der Nähe des Bodens einer 152,4 m Bohrung. Diese Stelle befindet
sich unterhalb der Gas/Wasserlinie 22. Ein Geophon 14, das in der
Nähe der Öffnung des Bohrloches an der Erdoberfläche angeordnet
ist, nimmt die akustische Welle auf, die durch die Aktivierung
der Quelle gebildet wurde. Die akustische Welle, die sich durch
das Bohrloch nach oben bewegt, wird als "Rohr"-Welle bezeichnet.
Die akustische Welle, die auf den Bereich,der durch die Linie 20
definiert ist, auftrifft, bewirkt eine elektromagnetische Reaktion,
wie sie zuvor beschrieben wurde und durch einen geeigneten De
tektor 16 aufgenommen werden kann.
Wie in einer vollständigeren Weise in Fig. 4 wiedergegeben ist,
können mehrere Zustände in dem Bohrloch und in der Lithologie
in der Nähe des Bohrloches vorliegen, die zu einer elektromagneti
schen Reaktion führen und in der Weise aufnehmbar sind, wie
dies in Fig. 3 gezeigt ist. Eine elektrische Reaktion in graphi
scher Aufzeichnung, die sich aus den Effekten der in Fig. 4 darge
stellten Anordnung ergibt, ist in Fig. 5 wiedergegeben. An
der Stelle 50 geht man davon aus, daß dort eine wäßrige,
salzhaltige Flüssigkeit in einer Formation hoher Permeabilität
vorliegt. Der lmpakt des akustischen Druckes von der seismischen
Quelle 50 führt zu einer nach außen gerichteten Fluidbewegung
in diesem Punkt, der sich auf eine aufnehmbare, elektromagneti
sche Reaktion überträgt.
An der Linie 52 befindet sich ein Gaslager, das in gleicher
Weise durch den lmpakt der akustischen P-Welle erregt wird.
Auch hier ergibt sich eine Reaktion einer elektromagnetischen
Welle, die an der Oberfläche aufnehmbar ist.
Im Punkt 54 wird die Fluidoberfläche in dem Bohrloch von der
Rohrwelle erreicht und erzeugt wieder eine nach außen gerichtete
Reaktion in die Formation, die zu einer elektromagnetischen
Reaktion an den Linien 56 und 58 führt, in ähnlicher Weise wie
an der Linie 22, wo die beiden miteinander nicht mischbaren
Fluide aufeinandertreffen. Durch die Überwachung sowohl der
akustischen Wellen als auch der elektromagnetischen Wellen ist
es möglich, zu bestimmen, was an jedem Niveau eingetreten ist.
Man sollte sich erinnern, daß die akustischen Wellen mit Schall
geschwindigkeit und die elektromagnetischen Wellen mit Lichtge
schwindigkeit sich fortpflanzen, wodurch es leicht erkennbar
ist, wenn es eine elektromagnetische Reaktion an einer akusti
schen Wellenfront gibt. Dementsprechend ist die elektromagnetische
Aufnahme der Quelle an der Bohrlochöffnung durch eine senkrechte
Linie 51 in Fig. 5 dargestellt, wobei die Linie vertikal ausge
richtet ist, da sich die elektromagnetische Welle durch das
Bohrloch hinauf mit Lichtgeschwindigkeit bewegt. Die Linie 53
in Fig. 5 gibt die elektromagnetische Reaktion auf das ESP-
Signal wieder, das erzeugt wird, wenn eine akustische Rohrwelle
sich durch das Bohrloch abwärts bewegt, auf den Bohrlochboden
auftrifft und zu einer Abwärtsströmung des Fluids in der Formation
führt.
Die elektromagnetischen Reaktionen auf die Fluidoberfläche 54
ist durch die Linie 55 wiedergegeben; auf die Formation 56
durch die Linie 57; auf die Formation 58 durch die Linie 59
und auf die Gaslagerlinie 52 durch die Linie 61 in Fig. 5. In
dem Versuchsbeispiel, das der in Fig. 5 wiedergegebenen Re
aktion zurundeliegt, war die seismische Quelle in dem Bohrloch
ein Plastiksprengstoff von 19 g Gewicht. Die typische Signal
reaktion der Fig. 5 bewirkte eine Spannung von mehreren Zehner
einheiten von Mikrovolt über die Antenne, die 4,6 m lang war.
Die in Fig. 5 wiedergegebenen Linien sind hilfreich bei der
Interpretation, da ihre Steigung ein Maß für die seismische
Geschwindigkeit ist. Wie in der Fig. angegeben ist, sind die
Linien 53, 55, 57 und 59 den Rohrwellen in dem Bohrloch zuge
ordnet. Es ist hinlänglich bekannt, daß Rohrwellen in einer
Formation, wie in dem dargestellten Beispiel, eine Geschwindig
keit von 1372 m/Sek. besitzen. Im Gegensatz dazu entspricht die
Linie 61 der seismischen Fortplanzung in der Formation, die das
Bohrloch umgibt, wobei bekannt ist, daß die charakteristische
Druckwellengeschwindigkeit 1738 m/Sek. ausmacht. Die Linie 61
besitzt eine Neigung von 1738 m/Sek.
In Fig. 6 ist eine einfache Anordnung zur elektromagnetischen
Aufnahme wiedergegeben. Man stellt fest, daß ein Detektor leicht
hergestellt werden kann durch in einem Abstand voneinander ange
ordnete Stahlrohrelektroden 60 und 62, die vorzugsweise in eine
Tiefe eingetrieben werden, daß sie den Wasserspiegel erreichen.
Andere Metallrohre, wie etwa aus Kupfer oder Blei können ebenfalls
eingesetzt werden. In den Zeichnungen wird davon ausgegangen,
daß sich der Wasserspiegel bei 4,6 m befindet, so daß Elektroden
mit einer Länge von 6,1 m adäquat sind. Eine Aufnahme ist jedoch
auch mit Elektroden möglich, die nicht bis zum Wasserspiegel
eingetrieben sind. Die beiden Elektroden befinden sich typischer
weise in einem Abstand von 4,6 bis 610 m voneinander. Die
beiden Elektroden sind miteinander verbunden, wahlweise in
Reihe mit einer Batterie über die Primärwicklung 64 eines Trans
formators. Eine hieran angekoppelte Sekundärwicklung 66 ist
über geeignete Kerbfilter 68 zur Entfernung streuender Aufnahme
frequenzen an einen Verstärker 70 angeschlossen. Wenn eine Netz
leitung in der Nähe ist, ist beispielsweise ein Kerbfilter bei
60 Hz erstrebenswert. Der Verstärker kann mit einer Anzeige 71,
einem Aufzeichnungscomputer 72 oder ähnlichem verbunden sein,
wie dies erwünscht ist. Diese Ausrüstung befindet sich normaler
weise in einem in der Nähe angeordneten Wagen oder einem Unter
stellraum.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wurde beschrieben
und erläutert, während einige Modifikationen oder Abänderungen
diskutiert wurden. Es ist jedoch herauszustellen, daß die Er
findung hierauf nicht begrenzt ist, da andere Modifikationen
im Rahmen des fachmännischen Könnens liegen. So ist beispielsweise
nur ein Typ eines elektromagnetischen Detektors dargestellt.
Jeder geeignete elektrische oder magnetische Detektor, der in der
Lage ist, die elektromagnetischen Wellen aufzunehmen, die, ent
sprechend der vorstehenden Diskussion, erzeugt werden, kann ein
gesetzt werden. Auch kann die Quelle auf einem sehr tiefen
Niveau angeordnet sein, solange sie sich in dem Bereich be
findet, in welcher die elektromagnetische Erregung stattfindet,
wie sie hier beschrieben ist.
Claims (32)
1. Verfahren zum elektroseismischen Prospektieren für den
Nachweis zweier miteinander nicht mischbarer Fluide, die in
einer unterirdischen Formation vorhanden sind, dadurch ge
kennzeichnet, daß man
einen seismischen Impakt an einer vorbestimmten Stelle derart erzeugt, daß die hiervon ausgehende akustische Wellenfront auf einen Bereich poröser, unterirdischer Formation auf trifft, in welcher sich mindestens zwei miteinander unmisch bare Fluide in einem gemeinsamen Porenraum befinden und hier ein verstärktes elektromagnetisches Signal von dieser Region erzeugt, das von diesem Bereich mit Lichtgeschwindig keit ausgeht und
das verstärkte, elektromagnetische Signal aufnimmt als Indikation der Existenz wahrscheinlich vorhandener Kohlen wasserstofflagerungen in der Nähe dieses Bereiches.
einen seismischen Impakt an einer vorbestimmten Stelle derart erzeugt, daß die hiervon ausgehende akustische Wellenfront auf einen Bereich poröser, unterirdischer Formation auf trifft, in welcher sich mindestens zwei miteinander unmisch bare Fluide in einem gemeinsamen Porenraum befinden und hier ein verstärktes elektromagnetisches Signal von dieser Region erzeugt, das von diesem Bereich mit Lichtgeschwindig keit ausgeht und
das verstärkte, elektromagnetische Signal aufnimmt als Indikation der Existenz wahrscheinlich vorhandener Kohlen wasserstofflagerungen in der Nähe dieses Bereiches.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
beiden miteinander nicht mischbaren Fluide im wesentlichen von
einander getrennt sind, derart, daß der flachere Bereich des
Porenraumes hauptsächlich mit Gas gefüllt ist und der tiefere
Bereich des Porenraumes hauptsächlich mit dem wässrigen Fluid
gefüllt ist, wobei der Ursprung des verstärkten elektromagnetischen
Signals in dem Kontaktbereich zwischen dem flacheren fluidge
füllten Teil und dem tieferen fluidgefüllten Teil des Porenraumes
liegt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
beiden miteinander nicht mischbaren Fluide im wesentlichen ge
trennt sind, derart, daß der flachere Teil des Porenraumes
hauptsächlich mit Kohlenwasserstofffluid gefüllt ist und der
tiefere Bereich des Porenraumes hauptsächlich mit einem wäßrigen
Fluid gefüllt ist, wobei der Ursprung des verstärkten elektro
magnetischen Signals der Kontaktbereich zwischen dem flacheren
fluidgefüllten Bereich und dem tieferen fluidgefüllten Bereich
des Porenraumes ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein
drittes Fluid bei den beiden miteinander nicht mischbaren Fluiden
vorhanden ist, wobei das dritte Fluid mit einem der beiden nicht
miteinander mischbaren Fluide mischbar ist.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
seismische Impakt an oder in der Nähe der Erdoberfläche initiiert
wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
seismische Impakt innerhalb des Bohrloches initiiert wird und
von der Innenseite des Bohrloches dieses im wesentlichen unterhalb
der Erdoberfläche durchdringt.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der seismische Impakt an einer Stelle auf der Innenseite des
Bohrloches initiiert wird und den Bereich einer porösen unter
irdischen Formation durchdringt.
8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
miteinander nicht mischbaren Fluide ein Gas und eine Flüssigkeit
umfassen.
9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
miteinander nicht mischbaren Fluide eine wässrige Komponente
und eine im wesentlichen aus Kohlenwasserstoff bestehende
Komponente umfassen.
10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Frequenz des seismischen Impaktes in einem Bereich im wesentlichen
zwischen 1 bis 500 Hz liegt und die Frequenz des elektromagnetischen
Signals in einem in etwa vergleichbaren Bereich zwischen 1 bis
500 Hz liegt.
11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Frequenz des seismischen Impaktes im Bereich von angenähert
zwischen 1 bis 100 Hz liegt und die Frequenz des elektromagne
tischen Signals in einen in etwa vergleichbaren Bereich zwischen
1 bis 100 Hz liegt.
12. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
man das elektromagnetische Signal magnetisch aufnimmt.
13. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
man das elektromagnetische Signal elektrisch aufnimmt.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
man das elektromagnetische Signal elektrisch aufnimmt, unter
Einsatz zweier Elektroden, die in die Erdoberfläche eingebettet
sind, wobei eine Spannung zwischen den Elektroden aufgenommen
wird, während die elektromagnetische Signalwellenfront auf die
Elektroden auftrifft.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß
die Elektroden bis zu einer Tiefe eingebettet sind, die den
ersten Wasserspiegel durchdringt, der unterhalb der Erdoberfläche
existiert.
16. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
das elektromagnetische Signal elektrisch aufgenommen wird, unter
Einsatz zweier Elektroden, die sich in einem Abstand vonein
ander in unterschiedlichen Tiefen in einem Bohrloch befinden,
wobei jede der Elektroden die lithologische Formation der Erde,
angrenzend an das Bohrloch, durchdringt.
17. Verfahren zum elektroseismischen Prospektieren für den
Nachweis eines Gesteinskörpers hoher Permeabilität, der sich
unterhalb der Erdoberfläche befindet, und eine im wesentlichen
wäßrigen Phase in dem Porenraum des Gesteins einschließt,
dadurch gekennzeichnet, daß man
einen seismischen Impakt an einer vorbestimmten Stelle derart erzeugt, daß die hiervon ausgehende akustische Wellenfront auf einen Gesteinskörper hoher Permeabilität auftrifft, der ein Porenfluid enthält, mit einer im wesent lichen wäßrigen Phase in den Porenraum des Gesteins und ein verstärktes elektromagnetisches Signal von dem Körper erzeugt, das von diesem mit Lichtgeschwindigkeit ausgeht, und
das verstärkte elektromagnetische Signal als Anzeige der Existenz eines Kohlenwasserstoffvorkommens in der Nähe des Gesteins hoher Permeabilität aufnimmt.
einen seismischen Impakt an einer vorbestimmten Stelle derart erzeugt, daß die hiervon ausgehende akustische Wellenfront auf einen Gesteinskörper hoher Permeabilität auftrifft, der ein Porenfluid enthält, mit einer im wesent lichen wäßrigen Phase in den Porenraum des Gesteins und ein verstärktes elektromagnetisches Signal von dem Körper erzeugt, das von diesem mit Lichtgeschwindigkeit ausgeht, und
das verstärkte elektromagnetische Signal als Anzeige der Existenz eines Kohlenwasserstoffvorkommens in der Nähe des Gesteins hoher Permeabilität aufnimmt.
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß
der seismische Impakt an oder in der Nähe der Erdoberfläche er
zeugt wird.
19. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der
seismische Impakt innerhalb des Bohrloches initiiert wird und
von der Innenseite des Bohrloches dieses im wesentlichen unter
halb der Erdoberfläche durchdringt.
20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der
seismische Impakt an einer Stelle innerhalb des Bohrloches ini
tiiert wird und von der Innenseite des Bohrloches den Bereich
der porösen unterirdischen Formation durchdringt.
21. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das
Porenfluid im wesentlichen salzhaltiges Wasser ist.
22. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichent, daß das
Porenfluid im wesentlichen salzhaltiges Wasser mit einem geringen
Anteil einer gelösten Gaskomponente ist.
23. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das
Porenfluid im wesentlichen salzhaltiges Wasser ist, mit einem
gerinen Anteil einer gelösten Kohlenwasserstoff-Flüssigkeits
komponenten.
24. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die
Frequenz des seismischen Impaktes in einem Bereich etwa zwischen
1 bis 500 Hz und die Frequenz des elektromagnetischen Signals
in einem inetwa vergleichbaren Bereich zwischen 1 bis 500 Hz
liegt.
25. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die
Frequenz des seismischen lmpaktes in einem Bereich von in etwa
zwischen 1 bis 100 Hz und die Frequenz des elektromagnetischen
Signals in einem in etwa vergleichbaren Bereich zwischen 1 bis
100 Hz liegt.
26. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das
elektromagnetische Signal magnetisch aufgenommen wird.
27. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß
das elektromagnetische Signal elektrisch aufgenommen wird.
28. Verfahren nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß
das elektromagnetische Signal elektrisch aufgenommen wird, unter
Verwendung zweier Elektroden, die in die Erdoberfläche einge
bettet sind, wobei eine Spannung zwischen den beiden Elektroden
aufgenommen wird, während die elektromagnetische Signalwellen
front auf die jeweiligen Elektroden auftrifft.
29. Verfahren nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß die
Elektroden bis zu einer Tiefe eingebettet sind, in welcher der
erste Wasserspiegel durchdrungen ist, der unter der Erdoberfläche
existiert.
30. Verfahren nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß das
elektromagnetische Signal elektrisch aufgenommen wird, unter
Einsatz zweier Elektroden, die im Abstand voneinander in
unterschiedlichen Tiefen eines Bohrloches angeordnet sind,
wobei jede der Elektroden die lithologische Formation der
Erde, angrenzend an das Bohrloch, durchdringt.
31. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß
das Gestein hoher Permeabilität eine hydraulische Permeabilität
aufweist, die größer als 0,1 Millidarcy ist.
32. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß
das Gestein hoher Permeabilität eine hydraulische Permeabilität
aufweist, die größer als 100 Millidarcy ist.
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