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DE3941165A1 - Steuersystem fuer den aufnehmer einer platten-wiedergabeeinrichtung - Google Patents

Steuersystem fuer den aufnehmer einer platten-wiedergabeeinrichtung

Info

Publication number
DE3941165A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pickup
transducer
optical pickup
distance
section
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19893941165
Other languages
English (en)
Inventor
Yoshio Aoyagi
Hiroyuki Abe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pioneer Corp
Original Assignee
Pioneer Electronic Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pioneer Electronic Corp filed Critical Pioneer Electronic Corp
Publication of DE3941165A1 publication Critical patent/DE3941165A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B7/00Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor
    • G11B7/08Disposition or mounting of heads or light sources relatively to record carriers
    • G11B7/085Disposition or mounting of heads or light sources relatively to record carriers with provision for moving the light beam into, or out of, its operative position or across tracks, otherwise than during the transducing operation, e.g. for adjustment or preliminary positioning or track change or selection
    • G11B7/08505Methods for track change, selection or preliminary positioning by moving the head

Landscapes

  • Moving Of The Head For Recording And Reproducing By Optical Means (AREA)
  • Moving Of Head For Track Selection And Changing (AREA)
  • Indexing, Searching, Synchronizing, And The Amount Of Synchronization Travel Of Record Carriers (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Plattenspieler bzw. eine Platten-Abspieleinrichtung und insbesondere ein System zur Bewegung seines Aufnehmers bzw. der Abtasteinrichtung in die Ruhelage innerhalb des Plattenspielers.
Im allgemeinen liegt bei optischen Platten, wie z.B. digitalen Audio-Platten und Videoplatten, der Anfangspunkt der gespeicherten Daten im Innenumfang bzw. der inneren Peripherie, wobei in diesem Bereich tabellarisch Daten des Inhalts (Inhaltstabelle, nachstehend als "TOC" bezeichnet, sofern anwendbar), wie z.B. die Nummer der Programmdaten, die gespeichert sind und die Adressen, die die jeweilige Position der Programmdaten repräsentieren, gespeichert sind.
Beim Abspielen solch einer Platte oder Scheibe wird zuerst der in Tabellenform gespeicherte Inhalt TOC mit der Aufnehmer- bzw. Abtasteinheit gelesen, dann wird der Aufnehmer in die Startposition eines speziellen bzw. angegebenen Programmdatenwertes bewegt und der Aufnehmer wird entlang der Spuren von der Startposition in Richtung des Außenumfanges der Platte oder Scheibe bewegt. Um mit dem Abspielvorgang jederzeit schnell beginnen zu können, ist bei dem Plattenspieler die Abtasteinrichtung bzw. der Aufnehmer nach jedem Plattenspielvorgang bis nahe in die Position der Inhaltstabelle TOC der Platte bewegt, die, soweit anwendbar, nachfolgend stets als Ruhelage oder Ausgangslage bezeichnet wird.
Bei einem herkömmlichen Plattenspieler bzw. einer herkömmlichen Platten-Abspieleinrichtung wird der Aufnehmer durch einen mechanischen Schalter nahe derselben in die Ruhelage bewegt. Im einzelnen wird der Aufnehmer in die Ruhelage bewegt, wenn ein Plattenabspielvorgang ausgesetzt oder beendet wird, wie folgt: der Aufnehmer wird nach innen in bezug auf die Scheibe bewegt und wird anschließend an der Stelle gestoppt, bei der der mechanische Schalter durch den Aufnehmer bzw. die Abtasteinrichtung betätigt wird. Diese Lage ist die Ausgangs- oder Ruhelage.
Wie oben erläutert, wird bei dem herkömmlichen Plattenspieler die Ankunft des Aufnehmers in der Ruhelage durch den mechanischen Schalter erfaßt, der sich nahe der Ruhelage befindet. Daher weist das herkömmliche Steuersystem für die Abtasteinrichtung bzw. den Aufnehmer die Schwierigkeit auf, daß der mechanische Schalter mit hoher Genauigkeit angeordnet werden muß und die Produktivität bei der Montage des Plattenspielers beträchtlich vermindert wird. Andererseits können die Ruhelage und die Startposition für die gespeicherten Daten auf der Scheibe gegeneinander verschoben sein, wenn die Platte über lange Zeit verwendet wird oder wegen einer Exzentrizität der Platte. Es ist daher nicht vorteilhaft, solch einen stationären Schalter zu verwenden, um die Ausgangs- oder Ruhelage des Aufnehmers bzw. der Abtasteinrichtung zu bestimmen.
Es ist demzufolge ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Plattenspieler bzw. ein Steuersystem für den Aufnehmer bzw. die Abspieleinrichtung eines Plattenspielers anzugeben, bei dem kein mechanischer Schalter verwendet wird, um den Aufnehmer in die Ausgangs- oder Ruhelage zu bewegen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Steuersystem für den Aufnehmer eines Plattenspielers nach der vorliegenden Erfindung dadurch gelöst, daß ein Positions-Datenwert, der die Momentanlage des Aufnehmers repräsentiert, von einer Platte, in der die Programmdaten gespeichert worden sind, gelesen wird, der Abstand zwischen der Momentanlage und der Ruhelage des Aufnehmers entsprechend dem so gelesenen Positions-Datenwert berechnet wird und der Aufnehmer in die Ruhelage entsprechend des so berechneten Abstandes bewegt wird.
Der Aufnehmer bzw. die Abtasteinrichtung wird z.B. in die Ausgangs- oder Ruhelage bewegt, um die Wiedergabe von der Scheibe auszusetzen oder um die Scheibe auszuwerfen oder um die Programmtabelle TOC zu lesen, um die Wiedergabe von der Scheibe zu beginnen. Für diesen Zweck wird ein erster Adressen-Datenwert von der Platte mit dem Aufnehmer bzw. mit der Abtasteinrichtung gelesen, um die Momentanlage des Aufnehmers zu erfassen und anschließend wird der Abstand des Aufnehmers zwischen der so erfaßten Momentanlage und der Ausgangs- oder Ruhelage berechnet und entsprechend des so berechneten Abstandes wird ein Trägermotor gesteuert, um den Aufnehmer bzw. die Abtasteinrichtung um diese Entfernung zu bewegen. Somit wird der Aufnehmer in der Ausgangs- oder Ruhelage angeordnet.
Bevorzugte Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes sind in den Unteransprüchen dargelegt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles und zugehöriger Zeichnungen näher erläutert. In diesen zeigen:
Fig. 1 eine erläuternde Darstellung, teilweise als Blockdiagramm, die die Anordnung nach einem Ausführungsbeispiel dieser Erfindung zeigt,
Fig. 2 ein Ablaufdiagramm für eine Erläuterung der Vorgänge zum Aufwerfen einer Platte und zum Stoppen derselben nach dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung,
Fig. 3 ein Ablaufdiagramm für eine Erläuterung des Vorganges des Startens der Wiedergabe von einer Platte bzw. Scheibe nach diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Fig. 1 zeigt als Blockdiagramm die Anorndung eines digitalen Audio-Plattenspielers bzw. -Wiedergabeeinrichtung nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
In dem Plattenspieler wird eine Scheibe D durch einen Spindelmotor 1 rotierend angetrieben. Im Falle einer Kompakt-Disk (CD) wird diese mit einer konstanten Lineargeschwindigkeit (CLV), einer Lineargeschwindigkeit von 1,2 m/s bis 1,4 m/s und mit ungefähr 500 U/min am Innenumfang und ungefähr 200 U/min am Außenumfang angetrieben.
Die Platte D besitzt drei Flächenabschnitte bzw. Bereiche, einen Einführungsbereich, in dem das gespeicherte Datenprogramm des Inhaltes der Platte TOC gespeichert ist, einen Programmbereich, in dem musikalische Signale gespeichert sind und einen Ausführungsbereich, in dem ein Programmendsignal gespeichert ist, wobei diese Bereiche in der dargelegten Reihenfolge radial von innen nach außen auf der Platte angeordnet sind, d.h. der Einführungsbereich bildet den innersten Bereich, der Ausführungsbereich bildet den äußersten Bereich und der Programmbereich ist zwischen dem Einführungsbereich und dem Ausführungsbereich angeordnet. Wie oben erläutert wurde, enthält die Programmdatenspeicherung TOC diejenigen Datenwerte, welche die Anzahl an Programmdaten (nachfolgend als "Musikdaten" oder "Musikstücke", soweit anwendbar, bezeichnet), die Adressen (d.h. die Positionen auf der Platte) des Beginns, Zwischenräume bzw. Dauer und Ende jedes Musikstückes, die Zeitdauer jedes Musikstückes und die Gesamtzeit der Dauer sämtlicher Musikstücke. Die TOC-Daten werden bis zur Startposition des Programmbereiches wiederholt auf der Platte gespeichert. Die Musikdaten, die in dem Programm gespeichert sind, sind eine Mehrzahl von Bildern oder Einheiten, von denen jedes aufweist ein Synchronisiersignal, einen Untercode von Steuerungsdaten und Anschlußerweiterungsdaten, Datenbits von Musiksignalen und Fehlerkorrekturbits zur Korrektur von Fehlern in den Datenbits. Die Untercodes enthalten außerdem Adressendaten.
Die Daten, die in der Platte D gespeichert sind, werden mit einer optischen Abtasteinrichtung oder Aufnehmer 2 gelesen und an einen Erfassungsabschnitt 3 gelegt. Der Erfassungsabschnitt 3 liest ein Aufzeichnungssignal aus dem Signal, das der fotoelektrischen Umwandlung durch den optischen Aufnehmer 2 unterworfen ist, heraus und legt es an einen Signalverarbeitungsabschnitt 4 und führt Fehlersignale, wie z.B. ein Fokussierfehlersignal und ein Spurfehlersignal an einen Servoabschnitt 5.
In dem Signalverarbeitungsabschnitt 4 wird das Aufzeichnungssignal in ein digitales Signal umgeformt, um das Synchronisiersignal zu erfassen, das Musiksignal zu demodulieren und den Untercode zu erfassen. Das Musiksignal wird einer Digital/Analog-Umwandlung unterworfen, so daß es als ein analoges Audiosignal ausgegeben wird, ein Teil des Synchronisiersignales wird an den Servoabschnitt 5 gelegt und der Untercode wird an einen Steuerabschnitt (CPU) 6 gelegt.
In Abhängigkeit von dem Fehlersignal von dem Erfassungsabschnitt 3, dem Synchronisiersignal von dem Signalverarbeitungsabschnitt 4 und Steuersignalen von dem Steuerabschnitt 6, gibt der Servoabschnitt 5 Servosignale für eine Fokussier-Servoeinrichtung ab, derart, daß die Brennpunkt- oder Fokussier-Spule des optischen Aufnehmers 2 so gesteuert wird, daß der Lichtstrahl auf die reflektierende Oberfläche der Platte oder Scheibe D fokussiert wird, eine Spur-Servoeinrichtung so gesteuert wird, daß die spurbestimmende Spule des optischen Aufnehmers 2 so gesteuert wird, daß der Lichtstrahl auf eine gewünschte Spur auftrifft und wird eine Träger-Servoeinrichtung so gesteuert, daß ein Trägermotor M so gesteuert wird, daß er den Körper des optischen Aufnehmers 2 radial bezüglich der Platte D bewegt und eine Konstant-Lineargeschwindigkeits-Servoeinrichtung wird so gestellt, daß der Spindelmotor M mit einer konstanten Lineargeschwindigkeit angetrieben wird.
Der Steuerabschnitt 6 besteht aus einem Mikrocomputer, um Steuersignale auszugeben, zur Steuerung der vorerläuterten, verschiedenen Abschnitte des Plattenspielers. Der Steuerabschnitt 6 steuert außerdem eine Beschickungsvorrichtung 7, um eine Scheibe oder Platte D auf den Plattenspieler zu bringen oder von diesem zu entfernen.
Der Plattenspieler weist außerdem einen Bedienungs/ Anzeige-Abschnitt 8 auf. Der Bedienungs/Anzeige- Abschnitt 8 weist auf eine Gruppe von Steuerelementen, wie z.B. einen Wiedergabeschalter zur Wiedergabe von Musikdaten, die auf der Platte D gespeichert sind, einen Stoppschalter zum Unterbrechen oder Beenden der Wiedergabe von Musikdaten, einen Auswerferschalter zum Abführen einer Platte D aus dem Plattenspieler, einer Gruppe von Anzeigeeinheiten, wie z.B. einer Anzeigeeinheit zum Anzeigen des Betriebes dieser Steuereinrichtungen und eine Anzeigeeinheit zum Anzeigen der Anzahl von Musikdaten, die gerade wiedergegeben werden und die Wiedergabedauer derselben. Die Arbeitsweise des Plattenspielers, der so aufgebaut ist, in bezug auf die Bewegung des optischen Aufnehmers in die Ausgangs- oder Ruhelage wird nunmehr erläutert.
Fig. 2 ist ein Ablaufdiagramm für eine Erläuterung der Arbeitsweise zur Rückführung des Aufnehmers 2 in die Ausgangs- oder Ruhelage, wenn der Auswerferschalter oder der Stoppschalter an dem Bedienungs/Anzeige-Abschnitt 8 betätigt wird.
Um zuerst die Momentanlage der Abtasteinrichtung bzw. des optischen Aufnehmers 2 zu erfassen, wird der Adressen-Datenwert, gespeichert in dem Untercode, von der Platte D gelesen (Schritt S 1) und es wird festgestellt, ob sich der Aufnehmer 2 in der Ruhelage befindet oder nicht (Schritt S 2) . Wenn sich der Aufnehmer 2 nicht in der Ausgangs- oder Ruhelage befindet, wird der Abstand zwischen der Momentanlage und der Ruhelage berechnet, um hierdurch die Zeit zu erhalten, die für die Bewegung erforderlich ist, d.h. die Zeit T, für die der Trägermotor M angetrieben werden muß (Schritt S 3). Anschließend wird der Aufnehmer 2 für die Zeit T bewegt (Schritte S 4 und S 5) und der Trägermotor M wird gestoppt (Schritt S 6). Die Lage des auf diese Weise gestoppten Aufnehmers ist dann die Ausgangs- oder Ruhelage.
Anschließend wird festgestellt, welcher Schalter in dem Arbeits/Anzeige-Abschnitt 6 betätigt ist, d.h. ob der Auswerferschalter oder der Stoppschalter betätigt wurde (Schritt S 7). Wenn der Auswerferschalter betätigt ist, führt die Beschickungsvorrichtung 7 einen Platten-Aus­ werfervorgang aus, um die Platte D aus dem Plattenspieler auszuwerfen (Schritt S 8). Wenn der Stoppschalter betätigt ist, wird der Plattenspieler angehalten, wie er ist.
Fig. 3 ist ein Ablaufdigramm zur Erläuterung der Vorgänge für einen Beginn der Wiedergabe von einer Scheibe oder Platte.
Wenn eine Platte D durch die Beschickungsvorrichtung in ihre Abspiellage in dem Plattenspieler gebracht ist (Schritt S 11), wird der Schaltkreis für die Fokussier-Servoeinrichtung für einen Fokussiervorgang (Schritt S 12) geschlossen. Anschließend wird der Schaltkreis für die Spur-Servoeinrichtung für eine Spurnachführung geschlossen (Schritt S 13).
Anschließend wird ein Bild-Synchronisiersignal von der Platte D ausgelesen, um festzustellen, ob innerhalb eines bestimmten Zeitraumes eine Synchronisation auf das Bild bzw. die Dateneinheit erhalten wurde (Schritte S 14 und S 15). Wenn die Bild-Synchronisation nicht innerhalb einer bestimmten Zeitspanne eingerichtet ist, wird festgestellt, daß der Aufnehmer 2 über dem verspiegelten Oberflächenbereich, der gegenüber dem Einführungsbereich der Platte D innen liegt, angeordnet ist und daher wird der Aufnehmer 2 in bezug auf die Platte D nach außen bewegt. Das heißt, der Schaltkreis für die Fokussier-Servoeinrichtung und der Schaltkreis für die Spurnachführungs-Servoeinrichtung werden geöffnet (Schritt S 16) und der Aufnehmer 2 wird für eine bestimmte Zeitspanne nach außen bewegt (Schritte S 17 und S 18) und anschließend wird der Schritt S 12 wiederum ausgeführt.
Wenn die Bild-Synchronisation im Schritt S 14 als hergestellt erfaßt wird, wird von der Platte D der Adressen-Datenwert eingelesen (Schritt S 19), um die Momentanlage des Aufnehmers 2 zu erfassen. Das heißt, es wird festgestellt, ob sich der Aufnehmer 2 in seiner Ausgangs- oder Ruhelage befindet oder nicht (Schritt S 20).
Wie erläutert wurde, wird normalerweise der Aufnehmer 2 in seine Ruhelage bewegt, ehe die Scheibe ausgeworfen wird. In dem Fall jedoch, in dem z.B. der Ein/Aus-Schalter für die Energiezufuhr ausgeschaltet wurde, ohne daß die Platte ausgeworfen wurde, kann der Aufnehmer nicht in die Ruhelage oder Ausgangslage zurückbewegt sein. Daher wird vor der Wiedergabe von der Platte D festgestellt, ob sich der Aufnehmer 2 in seiner Ruhelage oder Ausgangslage befindet oder nicht. Wenn festgestellt wird, daß sich der Aufnehmer 2 nicht in seiner Ruhelage befindet, wird anschließend eine solche Steuerung durchgeführt, die den Aufnehmer 2 in die Ausgangs- oder Ruhelage bewegt.
Zuerst wird der Abstand zwischen der momentanen Position des Aufnehmers 2 und der Ruhelage berechnet und es wird so die Zeit, die für die Bewegung des Aufnehmers 2 erforderlich ist, d.h. die Zeit, die erforderlich ist, um den Trägermotor M anzutreiben, erhalten (Schritt S 21). Anschließend werden der Schaltkreis für die Fokussier-Servoeinrichtung und der Schaltkreis für die Spurnachführungs-Servoeinrichtung geöffnet (Schritt S 22) und anschließend wird der Aufnehmer 2 nach innen bezüglich der Platte D für den Zeitraum T bewegt (Schritte S 23 und S 24). Wenn die Zeit T abgelaufen ist, wird der Trägermotor M gestoppt (Schritt S 25). Der Schaltkreis für die Fokussier-Servoeinrichtung wird wieder geschlossen, um den Lichtstrahl zu fokussieren und der Schaltkreis für die Spurnachführungs-Servoeinrichtung wird wieder geschlossen, um den Lichtstrahl auf einer Spur nachzuführen (Schritt S 26).
In dem Zustand, nachdem sich der Aufnehmer 2 in seine Ausgangs- oder Ruhelage bewegt hat, wird der Adressen-Datenwert von der Platte D ausgelesen und entsprechend diesem so ausgelesenen Adressen-Datenwert wird die TOC-Position berechnet (Schritt S 27). Der Aufnehmer wird in die TOC-Lage, die so berechnet wurde, bewegt (Schritt S 28), in der die Inhalte der TOC, d.h. der gespeicherten Plattendaten, mit dem Aufnehmer 2 gelesen werden (Schritt S 29) und die Wiedergabe von der Platte ausgeführt wird. Wenn im Schritt S 20 festgestellt wird, daß sich der Aufnehmer 2 in der Ruhelage befindet, wird der Schritt S 27 ausgeführt, um den TOC zu lesen. Wie vorher erläutert wurde, enthält der TOC eine Vielzahl von Daten, die erforderlich sind, um die Wiedergabe von der Platte zu beginnen. Daher ist es wichtig und wesentlich, daß der TOC gelesen wird, ehe die Wiedergabe von der Platte beginnt.
In dem vorerläuterten Ausführungsbeispiel wird der Aufnehmer in die Ausgangs- oder Ruhelage bewegt, wenn die Platte ausgeworfen wird oder gestoppt wird oder zurückgespielt wird. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, daß die Erfindung hierauf nicht begrenzt ist. Das heißt, es ist selbstverständlich, daß das technische Konzept der Erfindung auch z.B. auf den Fall anwendbar ist, wo der Lichtstrahl während der Wiedergabe defokussiert wird und daher der Lichtstrahl wieder fokussiert werden muß, wobei sich der Aufnehmer in die Ruhelage bewegt haben muß.
In dem Steuersystem für den Aufnehmer eines Plattenspielers nach der vorliegenden Erfindung wird die Momentanlage des Aufnehmers aus dem Adressen-Datenwert erfaßt und der Abstand zwischen der Momentanlage und der Ausgangslage wird berechnet und der Aufnehmer wird für die so berechnete Strecke bewegt, so daß er sich nach Durchlaufen derselben in der Ausgangslage befindet. Das heißt, das Aufnehmer-Steuersystem nach der vorliegenden Erfindung ist in seiner Anordnung einfach und kann den Aufnehmer ohne Verwendung eines mechanischen Schalters in die Ausgangs- oder Ruhelage bewegen.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Steuersystem für den Aufnehmer eines Plattenspielers, bei dem der Positions-Datenwert, der die Momentanlage des Aufnehmers repräsentiert, von der Platte gelesen wird, der Abstand von der Momentanlage zur Ruhelage des Aufnehmers entsprechend des so gelesenen Positions-Datenwertes berechnet wird und der Aufnehmer in die Ausgangs- oder Ruhelage entsprechend des so berechneten Abstandes bewegt wird.

Claims (3)

1. Steuersystem für einen Aufnehmer eines Plattenspielers, gekennzeichnet durch einen optischen Aufnehmer (2) für eine Informations-Speicherplatte, die rotierend durch einen Spindelmotor (1) angetrieben wird, wobei der optische Aufnehmer (2) mit einem Stellmotor (M) verbunden ist, mit einem Erfassungsabschnitt zur Aufnahme eines Signales von dem optischen Aufnehmer (2), einem Signalverarbeitungsabschnitt (4), der Signale von dem Erfassungsabschnitt (3) aufnimmt, und diese an eine Zentralprozessoreinheit (CPU) sowie einen Servoabschnitt (5) gibt, die außerdem Signale von der Zentralprozessoreinheit (CUP) und dem Erfassungsabschnitt (3) aufnimmt, einem Bedienungs/Anzeige-Abschnitt (8), gekoppelt mit der Zentralprozessoreinheit (CPU), einer Beschickungsvorrichtung (7) für die Informationsspeicherplatte (D) und einer Steuerverbindungseinrichtung zur Signalgabe von dem Servoabschnitt (5) an den optischen Aufnehmer (2), den Stellmotor (M) des optischen Aufnehmers (2) und den Spindelmotor (1) der Informations-Speicherplatte (D).
2. Verfahren zur Steuerung des Aufnehmers eines Plattenspielers, gekennzeichnet durch die Verfahrensschritte:
Lesen des Positions-Datenwertes, der die Momentanlage des Aufnehmers (2) repräsentiert, von einer Platte (D), in der Programmdaten gespeichert sind,
Berechnen des Abstandes zwischen der Momentanlage und der Ausgangslage des Aufnehmers (2) entsprechend des gelesenen Positions-Datenwertes, und
Bewegen des Aufnehmers (2) in die Ausgangslage entsprechend des so berechneten Abstandes.
3. Steuersystem nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch den Verfahrensschritt des Erhaltens einer Antriebszeit für einen Trägermotor (M) zur Bewegung des Aufnehmers (2) in die Ausgangslage entsprechend dem Abstand, der in dem Abstands-Berechnungsschritt berechnet wurde.
DE19893941165 1988-12-13 1989-12-13 Steuersystem fuer den aufnehmer einer platten-wiedergabeeinrichtung Withdrawn DE3941165A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP31285688A JPH02158969A (ja) 1988-12-13 1988-12-13 ディスクプレーヤのピックアップ制御方式

Publications (1)

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DE3941165A1 true DE3941165A1 (de) 1990-06-28

Family

ID=18034260

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DE19893941165 Withdrawn DE3941165A1 (de) 1988-12-13 1989-12-13 Steuersystem fuer den aufnehmer einer platten-wiedergabeeinrichtung

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JP (1) JPH02158969A (de)
DE (1) DE3941165A1 (de)
GB (1) GB2228132B (de)

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