DE3941165A1 - Steuersystem fuer den aufnehmer einer platten-wiedergabeeinrichtung - Google Patents
Steuersystem fuer den aufnehmer einer platten-wiedergabeeinrichtungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Plattenspieler
bzw. eine Platten-Abspieleinrichtung und insbesondere
ein System zur Bewegung seines Aufnehmers bzw. der
Abtasteinrichtung in die Ruhelage innerhalb des
Plattenspielers.
Im allgemeinen liegt bei optischen Platten, wie z.B.
digitalen Audio-Platten und Videoplatten, der
Anfangspunkt der gespeicherten Daten im Innenumfang bzw.
der inneren Peripherie, wobei in diesem Bereich
tabellarisch Daten des Inhalts (Inhaltstabelle,
nachstehend als "TOC" bezeichnet, sofern anwendbar), wie
z.B. die Nummer der Programmdaten, die gespeichert sind
und die Adressen, die die jeweilige Position der
Programmdaten repräsentieren, gespeichert sind.
Beim Abspielen solch einer Platte oder Scheibe wird
zuerst der in Tabellenform gespeicherte Inhalt TOC mit
der Aufnehmer- bzw. Abtasteinheit gelesen, dann wird der
Aufnehmer in die Startposition eines speziellen bzw.
angegebenen Programmdatenwertes bewegt und der Aufnehmer
wird entlang der Spuren von der Startposition in
Richtung des Außenumfanges der Platte oder Scheibe
bewegt. Um mit dem Abspielvorgang jederzeit schnell
beginnen zu können, ist bei dem Plattenspieler die
Abtasteinrichtung bzw. der Aufnehmer nach jedem
Plattenspielvorgang bis nahe in die Position der
Inhaltstabelle TOC der Platte bewegt, die, soweit
anwendbar, nachfolgend stets als Ruhelage oder
Ausgangslage bezeichnet wird.
Bei einem herkömmlichen Plattenspieler bzw. einer
herkömmlichen Platten-Abspieleinrichtung wird der
Aufnehmer durch einen mechanischen Schalter nahe
derselben in die Ruhelage bewegt. Im einzelnen wird der
Aufnehmer in die Ruhelage bewegt, wenn ein
Plattenabspielvorgang ausgesetzt oder beendet wird, wie
folgt: der Aufnehmer wird nach innen in bezug auf die
Scheibe bewegt und wird anschließend an der Stelle
gestoppt, bei der der mechanische Schalter durch den
Aufnehmer bzw. die Abtasteinrichtung betätigt wird.
Diese Lage ist die Ausgangs- oder Ruhelage.
Wie oben erläutert, wird bei dem herkömmlichen
Plattenspieler die Ankunft des Aufnehmers in der
Ruhelage durch den mechanischen Schalter erfaßt, der
sich nahe der Ruhelage befindet. Daher weist das
herkömmliche Steuersystem für die Abtasteinrichtung bzw.
den Aufnehmer die Schwierigkeit auf, daß der mechanische
Schalter mit hoher Genauigkeit angeordnet werden muß und
die Produktivität bei der Montage des Plattenspielers
beträchtlich vermindert wird. Andererseits können die
Ruhelage und die Startposition für die gespeicherten
Daten auf der Scheibe gegeneinander verschoben sein,
wenn die Platte über lange Zeit verwendet wird oder
wegen einer Exzentrizität der Platte. Es ist daher nicht
vorteilhaft, solch einen stationären Schalter zu
verwenden, um die Ausgangs- oder Ruhelage des Aufnehmers
bzw. der Abtasteinrichtung zu bestimmen.
Es ist demzufolge ein Ziel der vorliegenden Erfindung,
einen Plattenspieler bzw. ein Steuersystem für den
Aufnehmer bzw. die Abspieleinrichtung eines
Plattenspielers anzugeben, bei dem kein mechanischer
Schalter verwendet wird, um den Aufnehmer in die
Ausgangs- oder Ruhelage zu bewegen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein
Steuersystem für den Aufnehmer eines Plattenspielers
nach der vorliegenden Erfindung dadurch gelöst, daß ein
Positions-Datenwert, der die Momentanlage des Aufnehmers
repräsentiert, von einer Platte, in der die
Programmdaten gespeichert worden sind, gelesen wird, der
Abstand zwischen der Momentanlage und der Ruhelage des
Aufnehmers entsprechend dem so gelesenen
Positions-Datenwert berechnet wird und der Aufnehmer in
die Ruhelage entsprechend des so berechneten Abstandes
bewegt wird.
Der Aufnehmer bzw. die Abtasteinrichtung wird z.B. in
die Ausgangs- oder Ruhelage bewegt, um die Wiedergabe
von der Scheibe auszusetzen oder um die Scheibe
auszuwerfen oder um die Programmtabelle TOC zu lesen, um
die Wiedergabe von der Scheibe zu beginnen. Für diesen
Zweck wird ein erster Adressen-Datenwert von der Platte
mit dem Aufnehmer bzw. mit der Abtasteinrichtung
gelesen, um die Momentanlage des Aufnehmers zu erfassen
und anschließend wird der Abstand des Aufnehmers
zwischen der so erfaßten Momentanlage und der Ausgangs-
oder Ruhelage berechnet und entsprechend des so
berechneten Abstandes wird ein Trägermotor gesteuert, um
den Aufnehmer bzw. die Abtasteinrichtung um diese
Entfernung zu bewegen. Somit wird der Aufnehmer in der
Ausgangs- oder Ruhelage angeordnet.
Bevorzugte Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes
sind in den Unteransprüchen dargelegt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines
Ausführungsbeispieles und zugehöriger Zeichnungen näher
erläutert. In diesen zeigen:
Fig. 1 eine erläuternde Darstellung, teilweise als
Blockdiagramm, die die Anordnung nach einem
Ausführungsbeispiel dieser Erfindung zeigt,
Fig. 2 ein Ablaufdiagramm für eine Erläuterung der
Vorgänge zum Aufwerfen einer Platte und zum Stoppen
derselben nach dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung,
Fig. 3 ein Ablaufdiagramm für eine Erläuterung des
Vorganges des Startens der Wiedergabe von einer Platte
bzw. Scheibe nach diesem Ausführungsbeispiel der
Erfindung.
Fig. 1 zeigt als Blockdiagramm die Anorndung eines
digitalen Audio-Plattenspielers bzw.
-Wiedergabeeinrichtung nach einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
In dem Plattenspieler wird eine Scheibe D durch einen
Spindelmotor 1 rotierend angetrieben. Im Falle einer
Kompakt-Disk (CD) wird diese mit einer konstanten
Lineargeschwindigkeit (CLV), einer Lineargeschwindigkeit
von 1,2 m/s bis 1,4 m/s und mit ungefähr 500 U/min am
Innenumfang und ungefähr 200 U/min am Außenumfang
angetrieben.
Die Platte D besitzt drei Flächenabschnitte bzw.
Bereiche, einen Einführungsbereich, in dem das
gespeicherte Datenprogramm des Inhaltes der Platte TOC
gespeichert ist, einen Programmbereich, in dem
musikalische Signale gespeichert sind und einen
Ausführungsbereich, in dem ein Programmendsignal
gespeichert ist, wobei diese Bereiche in der dargelegten
Reihenfolge radial von innen nach außen auf der Platte
angeordnet sind, d.h. der Einführungsbereich bildet den
innersten Bereich, der Ausführungsbereich bildet den
äußersten Bereich und der Programmbereich ist zwischen
dem Einführungsbereich und dem Ausführungsbereich
angeordnet. Wie oben erläutert wurde, enthält die
Programmdatenspeicherung TOC diejenigen Datenwerte,
welche die Anzahl an Programmdaten (nachfolgend als
"Musikdaten" oder "Musikstücke", soweit anwendbar,
bezeichnet), die Adressen (d.h. die Positionen auf der
Platte) des Beginns, Zwischenräume bzw. Dauer und Ende
jedes Musikstückes, die Zeitdauer jedes Musikstückes und
die Gesamtzeit der Dauer sämtlicher Musikstücke. Die
TOC-Daten werden bis zur Startposition des
Programmbereiches wiederholt auf der Platte gespeichert.
Die Musikdaten, die in dem Programm gespeichert sind,
sind eine Mehrzahl von Bildern oder Einheiten, von denen
jedes aufweist ein Synchronisiersignal, einen Untercode
von Steuerungsdaten und Anschlußerweiterungsdaten,
Datenbits von Musiksignalen und Fehlerkorrekturbits zur
Korrektur von Fehlern in den Datenbits. Die Untercodes
enthalten außerdem Adressendaten.
Die Daten, die in der Platte D gespeichert sind, werden
mit einer optischen Abtasteinrichtung oder Aufnehmer 2
gelesen und an einen Erfassungsabschnitt 3 gelegt. Der
Erfassungsabschnitt 3 liest ein Aufzeichnungssignal aus
dem Signal, das der fotoelektrischen Umwandlung durch
den optischen Aufnehmer 2 unterworfen ist, heraus und
legt es an einen Signalverarbeitungsabschnitt 4 und
führt Fehlersignale, wie z.B. ein Fokussierfehlersignal
und ein Spurfehlersignal an einen Servoabschnitt 5.
In dem Signalverarbeitungsabschnitt 4 wird das
Aufzeichnungssignal in ein digitales Signal umgeformt,
um das Synchronisiersignal zu erfassen, das Musiksignal
zu demodulieren und den Untercode zu erfassen. Das
Musiksignal wird einer Digital/Analog-Umwandlung
unterworfen, so daß es als ein analoges Audiosignal
ausgegeben wird, ein Teil des Synchronisiersignales wird
an den Servoabschnitt 5 gelegt und der Untercode wird an
einen Steuerabschnitt (CPU) 6 gelegt.
In Abhängigkeit von dem Fehlersignal von dem
Erfassungsabschnitt 3, dem Synchronisiersignal von dem
Signalverarbeitungsabschnitt 4 und Steuersignalen von
dem Steuerabschnitt 6, gibt der Servoabschnitt 5
Servosignale für eine Fokussier-Servoeinrichtung ab,
derart, daß die Brennpunkt- oder Fokussier-Spule des
optischen Aufnehmers 2 so gesteuert wird, daß der
Lichtstrahl auf die reflektierende Oberfläche der Platte
oder Scheibe D fokussiert wird, eine
Spur-Servoeinrichtung so gesteuert wird, daß die
spurbestimmende Spule des optischen Aufnehmers 2 so
gesteuert wird, daß der Lichtstrahl auf eine gewünschte
Spur auftrifft und wird eine Träger-Servoeinrichtung so
gesteuert, daß ein Trägermotor M so gesteuert wird, daß
er den Körper des optischen Aufnehmers 2 radial
bezüglich der Platte D bewegt und eine
Konstant-Lineargeschwindigkeits-Servoeinrichtung wird so
gestellt, daß der Spindelmotor M mit einer konstanten
Lineargeschwindigkeit angetrieben wird.
Der Steuerabschnitt 6 besteht aus einem Mikrocomputer,
um Steuersignale auszugeben, zur Steuerung der
vorerläuterten, verschiedenen Abschnitte des
Plattenspielers. Der Steuerabschnitt 6 steuert außerdem
eine Beschickungsvorrichtung 7, um eine Scheibe oder
Platte D auf den Plattenspieler zu bringen oder von
diesem zu entfernen.
Der Plattenspieler weist außerdem einen Bedienungs/
Anzeige-Abschnitt 8 auf. Der Bedienungs/Anzeige-
Abschnitt 8 weist auf eine Gruppe von Steuerelementen,
wie z.B. einen Wiedergabeschalter zur Wiedergabe von
Musikdaten, die auf der Platte D gespeichert sind, einen
Stoppschalter zum Unterbrechen oder Beenden der
Wiedergabe von Musikdaten, einen Auswerferschalter zum
Abführen einer Platte D aus dem Plattenspieler, einer
Gruppe von Anzeigeeinheiten, wie z.B. einer
Anzeigeeinheit zum Anzeigen des Betriebes dieser
Steuereinrichtungen und eine Anzeigeeinheit zum Anzeigen
der Anzahl von Musikdaten, die gerade wiedergegeben
werden und die Wiedergabedauer derselben. Die
Arbeitsweise des Plattenspielers, der so aufgebaut ist,
in bezug auf die Bewegung des optischen Aufnehmers in
die Ausgangs- oder Ruhelage wird nunmehr erläutert.
Fig. 2 ist ein Ablaufdiagramm für eine Erläuterung der
Arbeitsweise zur Rückführung des Aufnehmers 2 in die
Ausgangs- oder Ruhelage, wenn der Auswerferschalter oder
der Stoppschalter an dem Bedienungs/Anzeige-Abschnitt 8
betätigt wird.
Um zuerst die Momentanlage der Abtasteinrichtung bzw.
des optischen Aufnehmers 2 zu erfassen, wird der
Adressen-Datenwert, gespeichert in dem Untercode, von
der Platte D gelesen (Schritt S 1) und es wird
festgestellt, ob sich der Aufnehmer 2 in der Ruhelage
befindet oder nicht (Schritt S 2) . Wenn sich der
Aufnehmer 2 nicht in der Ausgangs- oder Ruhelage
befindet, wird der Abstand zwischen der Momentanlage und
der Ruhelage berechnet, um hierdurch die Zeit zu
erhalten, die für die Bewegung erforderlich ist, d.h.
die Zeit T, für die der Trägermotor M angetrieben werden
muß (Schritt S 3). Anschließend wird der Aufnehmer 2 für
die Zeit T bewegt (Schritte S 4 und S 5) und der
Trägermotor M wird gestoppt (Schritt S 6). Die Lage des
auf diese Weise gestoppten Aufnehmers ist dann die
Ausgangs- oder Ruhelage.
Anschließend wird festgestellt, welcher Schalter in dem
Arbeits/Anzeige-Abschnitt 6 betätigt ist, d.h. ob der
Auswerferschalter oder der Stoppschalter betätigt wurde
(Schritt S 7). Wenn der Auswerferschalter betätigt ist,
führt die Beschickungsvorrichtung 7 einen Platten-Aus
werfervorgang aus, um die Platte D aus dem
Plattenspieler auszuwerfen (Schritt S 8). Wenn der
Stoppschalter betätigt ist, wird der Plattenspieler
angehalten, wie er ist.
Fig. 3 ist ein Ablaufdigramm zur Erläuterung der
Vorgänge für einen Beginn der Wiedergabe von einer
Scheibe oder Platte.
Wenn eine Platte D durch die Beschickungsvorrichtung in
ihre Abspiellage in dem Plattenspieler gebracht ist
(Schritt S 11), wird der Schaltkreis für die
Fokussier-Servoeinrichtung für einen Fokussiervorgang
(Schritt S 12) geschlossen. Anschließend wird der
Schaltkreis für die Spur-Servoeinrichtung für eine
Spurnachführung geschlossen (Schritt S 13).
Anschließend wird ein Bild-Synchronisiersignal von der
Platte D ausgelesen, um festzustellen, ob innerhalb
eines bestimmten Zeitraumes eine Synchronisation auf das
Bild bzw. die Dateneinheit erhalten wurde (Schritte S 14
und S 15). Wenn die Bild-Synchronisation nicht innerhalb
einer bestimmten Zeitspanne eingerichtet ist, wird
festgestellt, daß der Aufnehmer 2 über dem verspiegelten
Oberflächenbereich, der gegenüber dem Einführungsbereich
der Platte D innen liegt, angeordnet ist und daher wird
der Aufnehmer 2 in bezug auf die Platte D nach außen
bewegt. Das heißt, der Schaltkreis für die
Fokussier-Servoeinrichtung und der Schaltkreis für die
Spurnachführungs-Servoeinrichtung werden geöffnet
(Schritt S 16) und der Aufnehmer 2 wird für eine
bestimmte Zeitspanne nach außen bewegt (Schritte S 17 und
S 18) und anschließend wird der Schritt S 12 wiederum
ausgeführt.
Wenn die Bild-Synchronisation im Schritt S 14 als
hergestellt erfaßt wird, wird von der Platte D der
Adressen-Datenwert eingelesen (Schritt S 19), um die
Momentanlage des Aufnehmers 2 zu erfassen. Das heißt, es
wird festgestellt, ob sich der Aufnehmer 2 in seiner
Ausgangs- oder Ruhelage befindet oder nicht (Schritt
S 20).
Wie erläutert wurde, wird normalerweise der Aufnehmer 2
in seine Ruhelage bewegt, ehe die Scheibe ausgeworfen
wird. In dem Fall jedoch, in dem z.B. der
Ein/Aus-Schalter für die Energiezufuhr ausgeschaltet
wurde, ohne daß die Platte ausgeworfen wurde, kann der
Aufnehmer nicht in die Ruhelage oder Ausgangslage
zurückbewegt sein. Daher wird vor der Wiedergabe von der
Platte D festgestellt, ob sich der Aufnehmer 2 in seiner
Ruhelage oder Ausgangslage befindet oder nicht. Wenn
festgestellt wird, daß sich der Aufnehmer 2 nicht in
seiner Ruhelage befindet, wird anschließend eine solche
Steuerung durchgeführt, die den Aufnehmer 2 in die
Ausgangs- oder Ruhelage bewegt.
Zuerst wird der Abstand zwischen der momentanen Position
des Aufnehmers 2 und der Ruhelage berechnet und es wird
so die Zeit, die für die Bewegung des Aufnehmers 2
erforderlich ist, d.h. die Zeit, die erforderlich ist,
um den Trägermotor M anzutreiben, erhalten (Schritt
S 21). Anschließend werden der Schaltkreis für die
Fokussier-Servoeinrichtung und der Schaltkreis für die
Spurnachführungs-Servoeinrichtung geöffnet (Schritt S 22)
und anschließend wird der Aufnehmer 2 nach innen
bezüglich der Platte D für den Zeitraum T bewegt
(Schritte S 23 und S 24). Wenn die Zeit T abgelaufen ist,
wird der Trägermotor M gestoppt (Schritt S 25). Der
Schaltkreis für die Fokussier-Servoeinrichtung wird
wieder geschlossen, um den Lichtstrahl zu fokussieren
und der Schaltkreis für die
Spurnachführungs-Servoeinrichtung wird wieder
geschlossen, um den Lichtstrahl auf einer Spur
nachzuführen (Schritt S 26).
In dem Zustand, nachdem sich der Aufnehmer 2 in seine
Ausgangs- oder Ruhelage bewegt hat, wird der
Adressen-Datenwert von der Platte D ausgelesen und
entsprechend diesem so ausgelesenen Adressen-Datenwert
wird die TOC-Position berechnet (Schritt S 27). Der
Aufnehmer wird in die TOC-Lage, die so berechnet wurde,
bewegt (Schritt S 28), in der die Inhalte der TOC, d.h.
der gespeicherten Plattendaten, mit dem Aufnehmer 2
gelesen werden (Schritt S 29) und die Wiedergabe von der
Platte ausgeführt wird. Wenn im Schritt S 20 festgestellt
wird, daß sich der Aufnehmer 2 in der Ruhelage befindet,
wird der Schritt S 27 ausgeführt, um den TOC zu lesen.
Wie vorher erläutert wurde, enthält der TOC eine
Vielzahl von Daten, die erforderlich sind, um die
Wiedergabe von der Platte zu beginnen. Daher ist es
wichtig und wesentlich, daß der TOC gelesen wird, ehe
die Wiedergabe von der Platte beginnt.
In dem vorerläuterten Ausführungsbeispiel wird der
Aufnehmer in die Ausgangs- oder Ruhelage bewegt, wenn
die Platte ausgeworfen wird oder gestoppt wird oder
zurückgespielt wird. Es ist jedoch darauf hinzuweisen,
daß die Erfindung hierauf nicht begrenzt ist. Das heißt,
es ist selbstverständlich, daß das technische Konzept
der Erfindung auch z.B. auf den Fall anwendbar ist, wo
der Lichtstrahl während der Wiedergabe defokussiert wird
und daher der Lichtstrahl wieder fokussiert werden muß,
wobei sich der Aufnehmer in die Ruhelage bewegt haben
muß.
In dem Steuersystem für den Aufnehmer eines
Plattenspielers nach der vorliegenden Erfindung wird die
Momentanlage des Aufnehmers aus dem Adressen-Datenwert
erfaßt und der Abstand zwischen der Momentanlage und der
Ausgangslage wird berechnet und der Aufnehmer wird für
die so berechnete Strecke bewegt, so daß er sich nach
Durchlaufen derselben in der Ausgangslage befindet. Das
heißt, das Aufnehmer-Steuersystem nach der vorliegenden
Erfindung ist in seiner Anordnung einfach und kann den
Aufnehmer ohne Verwendung eines mechanischen Schalters
in die Ausgangs- oder Ruhelage bewegen.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Steuersystem für
den Aufnehmer eines Plattenspielers, bei dem der
Positions-Datenwert, der die Momentanlage des Aufnehmers
repräsentiert, von der Platte gelesen wird, der Abstand
von der Momentanlage zur Ruhelage des Aufnehmers
entsprechend des so gelesenen Positions-Datenwertes
berechnet wird und der Aufnehmer in die Ausgangs- oder
Ruhelage entsprechend des so berechneten Abstandes
bewegt wird.
Claims (3)
1. Steuersystem für einen Aufnehmer eines
Plattenspielers, gekennzeichnet durch einen optischen
Aufnehmer (2) für eine Informations-Speicherplatte, die
rotierend durch einen Spindelmotor (1) angetrieben wird,
wobei der optische Aufnehmer (2) mit einem Stellmotor
(M) verbunden ist, mit einem Erfassungsabschnitt zur
Aufnahme eines Signales von dem optischen Aufnehmer (2),
einem Signalverarbeitungsabschnitt (4), der Signale von
dem Erfassungsabschnitt (3) aufnimmt, und diese an eine
Zentralprozessoreinheit (CPU) sowie einen Servoabschnitt
(5) gibt, die außerdem Signale von der
Zentralprozessoreinheit (CUP) und dem
Erfassungsabschnitt (3) aufnimmt, einem
Bedienungs/Anzeige-Abschnitt (8), gekoppelt mit der
Zentralprozessoreinheit (CPU), einer
Beschickungsvorrichtung (7) für die
Informationsspeicherplatte (D) und einer
Steuerverbindungseinrichtung zur Signalgabe von dem
Servoabschnitt (5) an den optischen Aufnehmer (2), den
Stellmotor (M) des optischen Aufnehmers (2) und den
Spindelmotor (1) der Informations-Speicherplatte (D).
2. Verfahren zur Steuerung des Aufnehmers eines
Plattenspielers, gekennzeichnet durch die
Verfahrensschritte:
Lesen des Positions-Datenwertes, der die Momentanlage des Aufnehmers (2) repräsentiert, von einer Platte (D), in der Programmdaten gespeichert sind,
Berechnen des Abstandes zwischen der Momentanlage und der Ausgangslage des Aufnehmers (2) entsprechend des gelesenen Positions-Datenwertes, und
Bewegen des Aufnehmers (2) in die Ausgangslage entsprechend des so berechneten Abstandes.
Lesen des Positions-Datenwertes, der die Momentanlage des Aufnehmers (2) repräsentiert, von einer Platte (D), in der Programmdaten gespeichert sind,
Berechnen des Abstandes zwischen der Momentanlage und der Ausgangslage des Aufnehmers (2) entsprechend des gelesenen Positions-Datenwertes, und
Bewegen des Aufnehmers (2) in die Ausgangslage entsprechend des so berechneten Abstandes.
3. Steuersystem nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch
den Verfahrensschritt des Erhaltens einer Antriebszeit
für einen Trägermotor (M) zur Bewegung des Aufnehmers
(2) in die Ausgangslage entsprechend dem Abstand, der in
dem Abstands-Berechnungsschritt berechnet wurde.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8120 | Willingness to grant licenses paragraph 23 | ||
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