DE3940779A1 - Siebdruckmaschine - Google Patents
SiebdruckmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Siebdruckmaschine zum Bedrucken von im Querschnitt
runden oder ovalen Gegenständen, mit einem im oberen Bereich eines
Maschinengestells verfahrbar angebrachten Sieb, einem über dem Sieb angeordneten,
absenkbaren Rakel, einem Zubringförderer und einem Austragförderer
zum Transportieren von zu bedruckenden Gegenständen und einer beweglich
unterhalb des Siebes angeordneten Halterung zur Aufnahme der Gegenstände
beim Druckvorgang.
Derartige Siebdruckmaschinen, die ein weitgehend automatisches Rundum-
Bedrucken von im Querschnitt runden oder elliptischen Körper gestatten, sind
in verschiedenen Ausführungsformen bekannt, beispielsweise aus den Offenlegungsschriften
37 30 409 und 37 40 457 der Anmelderin.
Bei den bekannten Lösungen werden die zu bedruckenden Gegenstände einzeln
vom Zubringer abgenommen, in die Druckposition gebracht und auf den Austragförderer
übergeben. Diese Vorgänge überlappen sich zeitlich nur zum Teil. Das
Aufgreifen der Gegenstände und das Ablegen auf dem Austragförderer erfordert
hin- und hergehende Bewegungen, die zu erhöhtem Energieverbrauch und
Verschleiß führen. Unter diesen Gesichtspunkten sind die bekannten Vorrichtungen
verbesserungsfähig.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Siebdruckmaschine zu
schaffen, die einen kontinuierlichen und glatten Durchlauf der zu bedruckenden
Gegenstände durch die Druckposition ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer Siebdruckmaschine der eingangs
genannten Art dadurch gelöst, daß die Halterung eine um eine waagerechte
Achse drehbare Trommel zur sternförmigen Aufnahme einer Anzahl von
zu bedruckenden, mit den Achsen parallel zur Trommelachse liegenden Gegenständen
umfaßt, und daß die Gegenstände von beiden Stirnseiten her durch Haltebacken
gehalten sind, die insgesamt synchron in bezug auf die Trommel um
die Längsachsen der Gegenstände drehbar sind.
Die Trommel, die sich in einer Position unterhalb des Siebes befindet und kontinuierlich
gedreht wird, gestattet die unmittelbar aufeinander folgende Zufuhr
der Gegenstände zur Druckposition. Durch die Drehung der Trommel und die
dieser überlagerten Drehung der einzelnen Gegenstände können diese in der erforderlichen
Weise an der Unterseite des Siebes abgewälzt werden.
Vorzugsweise umfaßt die Trommel zwei koaxiale, auf einer gemeinsamen
Welle in Abstand angeordnete Scheiben, auf deren einander zugewandten Seiten
sich die Haltebacken befinden.
Zur Drehung der Haltebacken sind vorzugsweise die Haltebacken auf wenigstens
einer der Scheiben mit Zahnrädern drehfest verbunden, die auf der Außenseite
der Scheibe liegen können. Die Zahnräder, die auch durch Riemenscheiben oder
dergleichen ersetzt werden können, werden mit Hilfe eines gemeinsamen
Zahnriemens oder dergleichen synchron und gleichsinnig gedreht.
Zum Eintragen der Gegenstände in die Trommel ist vorzugsweise ein Förderrad
vorgesehen, das eine zur Trommel parallele Drehachse aufweist und auf dem
Umfang eine Anzahl von Kammern besitzt, die zur Aufnahme einzelner Gegenstände
dienen. Das Förderrad liegt einerseits oberhalb des Endbereichs des Zubringförderers
und überschneidet sich andererseits mit seinem Umfang teilweise
mit dem Umfang der Trommel. Dabei tritt das Förderrad in den Bereich zwischen
den beiden Scheiben ein, so daß die Gegenstände in die Fluchtlinie der
einzelnen Haltebackenpaare gebracht und durch diese erfaßt werden können.
Die Trommel und das Förderrad werden durch einen gemeinsamen Antrieb mit
gleicher Drehzahl und in entgegengesetzter Richtung angetrieben.
Das Sieb, das Rakel und die zugehörigen Antriebs- und Führungsteile sind auf
einem Kopfstück montiert, das an der Oberseite des Maschinengestells aufwärts
und abwärts beweglich ist. Dies ermöglicht eine Anpassung an den
Durchmesser der zu bedruckenden Teile.
Die erfindungsgemäße Siebdruckmaschine ermöglicht gleichermaßen das Bedrucken
von im Querschnitt runden und im Querschnitt ovalen Teilen. Unter ovalen
Teilen werden im vorliegenden Zusammenhang Gegenstände verstanden, die
im weitesten Sinne eine annähernd elliptische Form mit zwei gegenüberliegenden,
gewölbten Hauptflächen aufweisen, die zu Schmalseiten zusammenlaufen.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele anhand der beigefügten
Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 ist eine schematische Vorderansicht einer erfindungsgemäßen
Siebdruckmaschine;
Fig. 2 zeigt eine teilweise geschnittene Seitenansicht zu
Fig. 1;
Fig. 3a bis 3d veranschaulichen die Bewegung eines zu bedruckenden
Gegenstandes beim Druckvorgang;
Fig. 4a bis 4d sind entsprechende Darstellungen für einen Gegenstand
mit anderem Querschnitt.
Zunächst soll die erfindungsgemäße Siebdruckmaschine anhand von Fig. 1
und 2 beschrieben werden. Die Siebdruckmaschine weist ein kastenförmiges
Maschinengestell 10 auf, in dessen Innerem und an dessen Frontseite die hier
im wesentlichen interessierenden Teile angebracht sind. An der Oberseite des
Maschinengestells 10 ist in diesem Falle ein senkrecht verfahrbares Kopfstück
12 angeordnet, an dessen Frontseite ein waagerechtes, rechteckiges Sieb 14
und ein senkrecht bewegliches Rakel 16 mit den zugehörigen, später erläuterten
Teilen befestigt sind.
Von links in Fig. 1 gelangt ein Zubringförderer 18 zur Frontseite des Maschinengestells
10. In einer höheren Position verläuft von der Frontseite des Gestells
nach rechts ein Austragförderer 20.
Unterhalb des Siebes 14 befindet sich vor der Frontseite des Maschinengestells
10 eine insgesamt zylindrische Trommel 22, die um eine waagerechte,
senkrecht zur Front des Maschinengestells verlaufende Achse 24 drehbar ist.
Gemäß Fig. 2 umfaßt die Trommel 22 zwei deckungsgleiche, konzentrische
Scheiben 26, 28, die in Achsabstand zueinander auf einer gemeinsamen Welle
30 befestigt sind. Die Scheiben 26, 28 weisen auf den einander zugewandten
Seiten jeweils paarweise miteinander fluchtende Haltebacken 32, 34 auf, die
im dargestellten Beispiel auf die Aufnahme von Gegenständen 36 in der Form
von abgeflachten Kunststoff-Flaschen zugeschnitten sind. Auf der links in Fig. 2
gezeigten Scheibe 26 befinden sich daher napfförmige Haltebacken 22,
die die Kunststoff-Flaschen drehfest umfassen, während die Haltebacken 34
auf der rechten Scheibe 28 als federnd vorgespannte, drehbare Spindelspitze
ausgebildet sind, die in die Öffnung der Kunststoff-Flaschen eintritt. Die Haltebacken
34 können durch Luftzylinder 38 zur Aufnahme und Freigabe der
Kunststoff-Flaschen entgegen der Federwirkung zurückgezogen werden.
Unterhalb der Trommel 22 und in Richtung des Zubringförderers 18 versetzt
befindet sich ein Förderrad 40, das gemäß Fig. 2 ebenfalls aus zwei konzentrisch
und in Achsabstand angeordneten Scheiben 42, 44 besteht, die auf einer
gemeinsamen Welle 46 befestigt sind. Der Achsabstand der Scheiben 42, 44 ist
geringer als derjenige der Scheiben 26, 28 der Trommel 22, so daß das Förderrad
40 in den Zwischenraum zwischen den Scheiben 26, 28 der Trommel eintreten
kann, wie es in Fig. 2 gezeigt ist.
Gemäß Fig. 1 weist das Förderrad 40 auf dem Umfang eine Anzahl von Ausnehmungen
oder Kammern 48 auf, die bei beiden Scheiben in den selben Winkelstellungen
angeordnet sind. Wie Fig. 1 zeigt, dienen daher zwei zusammengehörige
Kammern 48 in den beiden Scheiben zur Aufnahme jeweils eines Gegenstandes
in der Form einer abgeflachten Kunststoff-Flasche. Vom Ende des Zubringförderers
18 geht eine bogenförmig dem Umfang des Förderrades 40 folgende
Führungswand 50 aus, durch die ein Herausfallen der Gegenstände 36 aus den
Kammern 38 bei der Überführung zur Trommel 22 verhindert wird. Sobald ein
Gegenstand den Zwischenraum zwischen den Scheiben 26, 28 der Trommel erreicht
hat, wird er durch Vorrücken der Haltebacken 34 in Verbindung mit den
anderen Haltebacken 32 festgelegt.
Die Trommel 22 und das Förderrad 40 weisen die selbe Anzahl von Aufnahmepositionen
für die zu bedruckenden Gegenstände auf. Im dargestellten Beispiel
sind es fünf Positionen, jedoch kommen beispielsweise auch drei Positionen in
Betracht. Die Trommel und das Förderrad laufen mit der selben Drehzahl, jedoch
in entgegengesetzter Drehrichtung.
Die Haltebacken 32 auf der links in Fig. 2 liegenden Scheibe 26 der Trommel
22 sind auf Wellen 52 befestigt, die die Scheibe 26 durchlaufen und auf deren
Außenseite mit Zahnrädern 54 verbunden sind. Ein Zahnriemen 56 ist um alle
Zahnräder 54 herumgelegt. In den fünf Zwischenräumen in den im dargestellten
Beispiel fünf Zahnrädern 54 befinden sich vier Spannräder 58, während der
Zahnriemen in einem der Zwischenräume bis zu einem in der Trommelachse liegenden
Antriebszahnrad 60 geführt ist. Das Antriebszahnrad 60 ist koaxial
verbunden mit einem Zwischenzahnrad 62, das über einen Zahnriemen 64 mit
einem Ausgangszahnrad 66 eines Antriebsmotors 68 in Verbindung steht. Der
Antriebsmotor gestattet daher eine gleichzeitige, synchrone Drehung aller
Haltebacken 32.
Die synchrone, gegensinnige Drehung der Trommel 22 und des Förderrades 40
erfolgt mit Hilfe eines Antriebsmotors 70. Der Antriebsmotor 70 weist ein
Ausgangszahnrad 72 auf, das über einen Zahnriemen 74 ein großes Zahnrad 76
auf der Welle 30 der Trommel 22 dreht, deren Welle 30 in das Innere des Maschinengestells
10 hinein verlängert ist. Auch die Welle 46 des Förderrades 40,
die parallel zu der zuvor genannten Welle 30 verläuft, ist in das Innere des Maschinengestells 10 hinein verlängert. Beide Wellen 30, 46 weisen innerhalb des
Maschinengestells 10 Zahnräder 78, 80 auf, die durch zwei Zwischenzahnräder
82 im Sinne einer gegenläufigen Drehung mit gleicher Drehzahl zwangsgekoppelt
sind.
Auf diese Weise können die Trommel 22 und das Förderrad 40 mit entgegengesetzter
Drehrichtung kontinuierlich mit der selben Drehzahl gedreht werden,
so daß das Förderrad 40 die Gegenstände 36 von dem Zubringförderer 18 laufend
aufgreifen und zur Trommel überführen kann. Zugleich kann den einzelnen
Gegenständen in der Trommel mit Hilfe des Antriebsmotors 68 eine gewünschte
Relativdrehung in bezug auf die Trommel verliehen werden. Da die Aufnahmestation
für die Gegenstände in der Trommel und die Druckstation in ausreichendem
Abstand zueinander liegen, kann der Weg bis zur Druckstation dazu genutzt
werden, die übliche Passer-Marke am Boden des Gegenstandes mit dem
entsprechenden Vorsprung der Haltebacken 32 zum Einrasten zu bringen. Bei
herkömmlichen Vorrichtungen ist es oft notwendig, eine gesonderte Passer-
Station für diesen Vorgang vorzusehen, die der eigentlichen Druckstation vorgeschaltet
ist.
Wie bereits erwähnt wurde, ist das Kopfstück 12, das das Sieb 14 und das Rakel
16 aufnimmt, in senkrechter Richtung verstellbar. Zu diesem Zweck ist eine in
Fig. 1 gezeigte Handkurbel 84 am Maschinengestell 10 angebracht, die eine im
Inneren des Maschinengestells verlaufende Welle 86 dreht, die über Kegeltriebe
88 und 90 nicht im einzelnen dargestellte, das Kopfstück 12 tragende Spindeln
anhebt und absenkt.
Das Sieb 14 ist in einem Schlitten 92 aufgehängt, der mit Hilfe eines Riementriebes
94 in an sich bekannter Weise entlang der Frontseite des Kopfstücks 12
in waagerechter Richtung verfahrbar ist. Das Rakel ist an einem Rakelhalter 96
angebracht, der eine senkrechte Verstellung des Rakels ermöglicht. Der Rakelhalter
kann im übrigen gemäß Fig. 2 mit Hilfe eines Kurbeltriebes 98 im Sinne
des Pfeiles 100 senkrecht zur Front des Maschinengestells verfahren werden,
sofern dies im Falle des Flachdrucks notwendig ist.
Wie Fig. 1 weiterhin zeigt, sind auf dem Austragförderer 20 in gleichmäßigen
Abständen gabelförmige Halteorgane 102 angebracht, in die die bedruckten Gegenstände
unmittelbar durch die Trommel 22 eingelegt werden.
In den schematischen Darstellungen der Fig. 3 und 4 sind mit 14 das Sieb,
mit 16 das Rakel, mit 36 ein zu bedruckender, im Querschnitt ovaler Gegenstand
und mit 104 der Umfang der Trommel 22 bezeichnet. Im Falle der Fig. 3a
bis 3d wird ein Gegenstand 36 bedruckt, bei dem die zu bedruckende, im
Querschnitt näherungsweise kreisbogenförmige Hauptfläche des Gegenstandes
einen engeren Radius aufweist als die Trommel 22. In diesem Falle wird den
hier nicht gezeigten Haltebacken durch den Antriebsmotor 68 eine Drehung in
Uhrzeigerrichtung verliehen, die der ebenfalls in Uhrzeigerrichtung gerichteten
Drehung der Trommel 22 überlagert wird. Auf diese Weise befindet sich die
obere Scheitellinie des Gegenstandes 36 stets unterhalb des Rakels.
Weist der Querschnitt des zu bedruckenden Gegenstandes im wesentlichen den
selben Radius wie die Trommel 22 auf, so werden die Haltebacken 32, 34 in bezug
auf die Trommel durch Gegendrehung des Antriebsmotors 68 festgehalten.
Auch in diesem Falle befindet sich die obere Scheitellinie des Gegenstandes 36
stets unter dem Rakel 16. Es bestehen Verhältnisse, wie sie beim Runddruck
herrschen.
Ist der Radius des Gegenstandes kleiner als derjenige der Trommel 22, so wird
der Gegenstand entgegen der Uhrzeigerrichtung in bezug auf die Trommel gedreht.
Die erfindungsgemäße Siebdruckmaschine kann auch zum Bedrucken von kreiszylindrischen
Gegenständen verwendet werden. In diesem Fall werden die Gegenstände
derart in Gegenuhrzeigerrichtung in bezug auf die Trommel gedreht,
daß ihre gegen die Drehrichtung der Trommel gerichtete Umfangsgeschwindigkeit
der Umfangsgeschwindigkeit der Trommel entspricht.
Als Steuerung kann vorzugsweise eine CNC-Steuerung verwendet werden, in
die die einzelnen Bewegungsabläufe für die unterschiedlichen zu bedruckenden
Gegenstände eingespeichert werden können.
An der Ausgangsseite kann zwischen der Trommel 22 und dem Austragförderer
20 ebenfalls ein Förderrad vorgesehen sein, wie es durch das Förderrad 40 auf
der Eingangsseite verkörpert wird.
Claims (9)
1. Siebdruckmaschine zum Bedrucken von im Querschnitt runden oder ovalen
Gegenständen, mit einem im oberen Bereich eines Maschinengestells verfahrbar
angebrachten Sieb, einem über dem Sieb angeordneten, absenkbaren Rakel,
einem Zubringförderer und einem Austragförderer zum Transportieren von zu
bedruckenden Gegenständen und eine beweglich unterhalb des Siebes angeordneten
Halterung zur Aufnahme der Gegenstände beim Druckvorgang, dadurch
gekennzeichnet, daß die Halterung eine im eine waagerechte Achse drehbare
Trommel (22) zur sternförmigen Aufnahme einer Anzahl von zu bedruckenden,
mit den Achsen parallel zur Trommelachse liegenden Gegenständen
umfaßt, und daß die Gegenstände von beiden Stirnseiten her durch Haltebacken
(32, 34) gehalten sind, die insgesamt synchron in bezug auf die Trommel
(22) um die Längsachsen der Gegenstände drehbar sind.
2. Siebdruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Trommel (22) zwei auf einer gemeinsamen Welle (30) mit Abstand angeordnete
Scheiben (26, 28) umfaßt und daß die Haltebacken (32, 34) auf den einander zugewandten
Seiten der Scheiben angeordnet sind.
3. Siebdruckmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Haltebacken (32, 34) auf wenigstens einer Seite mit Zahnrädern (54) verbunden
sind, die durch einen alle Zahnräder und ein Antriebszahnrad (60) umlaufenden
Zahnriemen (56) drehbar sind.
4. Siebdruckmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Trommel (22) ein Förderrad (40) mit waagerechter,
parallel zur Trommelachse verlaufender Drehachse vorgeschaltet ist, das eine
Anzahl von Kammern (48) zur Aufnahme von Gegenständen vom Zubringförderer
(18) und zur Überführung in die Trommel (22) auf dem Umfang aufweist.
5. Siebdruckmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Umfang des Förderrades (40) tangential zur Oberfläche des Zubringförderers
(18) liegt und sich mit dem Umfang der Trommel überschneidet.
6. Siebdruckmaschine nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Trommel (22) und das Förderrad (40) die selbe Zahl von Aufnahmepositionen
bzw. Kammern für zu bedruckende Gegenstände aufweisen und synchron
und gegensinnig drehbar sind.
7. Siebdruckmaschine nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Förderrad (40) auf einem Teil seines Umfanges zwischen
dem Zubringförderer (18) und der Trommel (22) durch eine Führungswand (50)
konzentrisch umgeben ist.
8. Siebdruckmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Sieb (14) und das Rakel (16) zusammen mit den zugehörigen
Führungs- und Antriebsmechanismen auf einem Kopfstück (12) angeordnet
sind, das in bezug auf das übrige Maschinengestell (10) höhenverstellbar
ist.
9. Siebdruckmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß auf dem Austragförderer (20) Halteorgane (102) zur
Übernahme der bedruckten Gegenstände aus der Trommel (22) angebracht
sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893940779 DE3940779A1 (de) | 1989-12-09 | 1989-12-09 | Siebdruckmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893940779 DE3940779A1 (de) | 1989-12-09 | 1989-12-09 | Siebdruckmaschine |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE3940779A1 true DE3940779A1 (de) | 1991-06-13 |
| DE3940779C2 DE3940779C2 (de) | 1992-08-27 |
Family
ID=6395166
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19893940779 Granted DE3940779A1 (de) | 1989-12-09 | 1989-12-09 | Siebdruckmaschine |
Country Status (1)
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| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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Owner name: BALSFULLAND MASCHINENFABRIK GMBH, 32257 BUENDE, DE |
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: WERNER KAMMANN MASCHINENFABRIK GMBH & CO. KG, 3225 |
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