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DE394058C - Stromueberlastungssicherung mit Hoechststromschalter - Google Patents

Stromueberlastungssicherung mit Hoechststromschalter

Info

Publication number
DE394058C
DE394058C DEK76654D DEK0076654D DE394058C DE 394058 C DE394058 C DE 394058C DE K76654 D DEK76654 D DE K76654D DE K0076654 D DEK0076654 D DE K0076654D DE 394058 C DE394058 C DE 394058C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contactor
buffer spring
overload protection
contact
current
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK76654D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TUTRIX AKT GES
Original Assignee
TUTRIX AKT GES
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TUTRIX AKT GES filed Critical TUTRIX AKT GES
Priority to DEK76654D priority Critical patent/DE394058C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE394058C publication Critical patent/DE394058C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/12Automatic release mechanisms with or without manual release
    • H01H71/14Electrothermal mechanisms
    • H01H71/18Electrothermal mechanisms with expanding rod, strip, or wire

Landscapes

  • Fuses (AREA)

Description

Im Hauptpatent ist eine Stromüberlastungssicherung mit Höchststromausschaltvorrichtung beschrieben, bei der zum Wiedereinschalten des Stromes ein durch Fingerdruck zu betätigendes Schaltglied verwendet wird, das aus einem kontaktgebenden Teil und einem gegenüber diesem innerhalb gewisser Grenzen freibeweglichen Druckknopf zusammengesetzt ist. Die Möglichkeit, den Druckknopf bei seiner Betätigung gegenüber dem Kontaktgeber zu verschieben, ist nach den dortigen Angaben unter anderem zur Anordnung zweier hintereinandergeschalteter Stromunterbrechungsstellen ausgenutzt, von denen die eine bei der Relativbewegung des Druckknopfes gegenüber dem Kontaktgeber mit zeitlicher Verschiebung gegenüber dem Öffnen des Stromkreises an der Hauptunterbrechungsstelle als Hilfskontakt geöffnet wird.
Diese insbesondere zum Einbau in Sicherungsstöpsel nach Edisonart geeignete Ausführungsform soll nach der Erfindung dadurch verbessert werden, daß auch noch bei Auslösung des Kontaktgebers eine gegenseitige Verschiebung von Druckknopf und Kontaktgeber und damit eine Unterbrechung des zweiten Kontaktes sich vollzieht. Der zweite Unterbrechungskontakt wird dabei kurz nach dem Öffnen des Hauptkontaktes unterbrochen. Dies hat den \'orteil, daß, wenn infolge nur geringfügigen und ungenügenden Voneinanderentfernens der Hauptkontaktteile beim Öffnen des Schalters Funken- und Flammenbildung zwischen ihnen sich einstellen will, durch Öffnen des Stromkreises an der zweiten Stelle dieser Erscheinung entgegengesteuert wird.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführung der neuen Sicherung wie beim Hauptpatent in Form eines Schraubstöpsels nach Edisonart. Auch ist zur Steuerung des Höchst-Stromschalters wiederum ein Hitzdraht vorgesehen. Neuartig ist, daß der Hitzdraht und die Auslöseklinke in das Innere eines hülsenförmig gestalteten Kontaktgebers hineinverlegt sind; auch ist neben der Stromüberwachung durch den Hitzdraht noch eine solche durch eine umschaltbare Schmelzpatrone vorgesehen.
Auf der Zeichnung ist in Abb. 1 die ganze Sicherung im Längsschnitt zur Darstellung gebracht. Abb. 2 zeigt eine um 90 ° versetzte Seitenansicht des Kontaktgebers, Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B in Abb. 2 und Abb. 4 einen teilweisen Längsschnitt durch den Stöpsel, gegen Abb. 1 um 90 ° versetzt und ohne eingesetzten Kontaktgeber. In den Abbildungen be-
zeichnen die in weitem Abstand schräg .schraffierten Flächen solche Teile, die aus Isoliermaterial bestehen, während die dichter schraffierten Flachen elektrischleitende Teile darft stellen.
α ist das Gehäuse des Stöpsels mit dem Einschraubgewinde b und der Bodenkontaktplatte c. Von dieser geht der Strom durch den Bolzen d nach der auf der Feder « nachgiebig aufruhenden Aufsetzplatte e des Kontaktgebers f, der mit der Aufsetzplatte über die Fußplatte f\ Kontakt macht. Von der Fußplatte /", geht der Strom durch den innerhalb des Kontaktgebers f verlegten Hitzdraht r zu der Kopfplatte z, die mit dem leitenden Ring k des Druckknopfes m Berührung hat. Gegen den King k ist in der dargestellten Betriebsstellung ein mit der Feder η in festem Zusammenhalt stehender leitender Ring «, gelehnt, während die Feder η mit ihrem anderen Ende gegen den leitenden Belag 21 des Dreh kopfes 2 abgestützt ist, der mit dem Gehäuse α mittels Überwurfmutter 3 zusammengehalten wird. Von da gelangt der Strom über den Schraubenbolzen 22 1$ zu einer unterhalb an dem Drehkopf 2 befestigten Feder 23 (s. auch Abb. 4) und durch diese über eine Einsatzpatrone 24, welche mit mehreren Schmelzsicherungen 25 \-ersehen ist, zu dem Hügelkontakt 26, der an das Schraubengewinde b angeschlossen ist. Hierdurch ist der Stromkreis unter Benutzung der Pufferfeder η als leitenden Teil über den Sicherungsstöpsel geschlossen. Der Kontaktgeber, welcher auch die durch den Hitzdraht r gesteuerte Sperrklinke q in sich schließt, besitzt einen Längsschlitz 27, der eine am feststehenden Gehäuseteil, in diesem Falle an dem Drehkopf 2, befestigte Blattfeder 28 führt. Das freie Ende dieser Feder drückt einerseits gegen die Begrenzungswand des Kontaktgebers f, anderseits stützt sie sich im Betriebszustande der Sicherung gegen die Nase der durch ein Fenster 29 aus dem Kontaktgeber vordringenden Klinke (/ und führt so die Sperrung des Kontaktgebers in der Stromschlußstellung herbei. Der Kontaktgeber f 'steht unter der Kraftwirkung der Feder 30. Mangels einer zwangläufigen Verbindung mit ihr kann er, falls er durch die Feder einen Antrieb erhält, sich weitab von dieser entfernen.
Beim Herausspringen des Kontaktgebers besteht eine Stromverbindung über die leitende Feder η nur während der kurzen Zeit, wo deren Ringplatte ni gegen den Druckknopf It drückt und so den Druckknopfring k mit der Kopfplatte i des Kontaktgebers zusammenpreßt. Bei der schwachen Anspannung und Ausdehnungsmöglichkeit der Feder η hört jedoch dieser Zustand bald auf, so daß Druckknopfring k und Kopfplatte i sich voneinander entfernen und den Strom auch hier unterbrechen. Damit immerhin eine gewisse Anspannung der Druckknopffeder η und trotzdem eine fast gleichzeitige Unterbrechung des Nebenkontaktes k, i mit dem Hauptkontakt fv e eintritt, ist die Aufsetzplatte c dieses Hauptkontaktes mittels der Feder g so gepuffert, daß sie beim Auslösen des Kontaktgebers diesem noch so lange folgt, bis die Feder η nahezu völlig entspannt ist. Danach wird die Aufsetzplatte e Vom Fußkontakt f\ des Kontaktgebers getrennt und, während der Abstand erst einen geringen Betrag erreicht hat, der inzwischen durch die Feder η freigegebene Unterbrechungskontakt i, k geöffnet. Die gerade noch in Entstehung begriffene Flammen- und Funkenbildung wird dadurch vollkommen ausgeschaltet.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Strom überlastungssicherung mitHöchst-Stromschalter nach Patent 394057, dadurch gekennzeichnet, daß die Pufferfeder (n) im Betriebszustande der Sicherung zwischen dem Druckknopf (in) und einem feststehenden Gehäuseteil (2) schwach zusammengedrückt eingespannt ist und mit einer der Einspannflächen nur in loser Berührung steht, so daß der zweite Unterbrechungskontakt (1, It) auch beim Auslösen des Kontaktgebers (/'), und zwar kurz nach dem Hauptkontakt (fv e), sich öffnet und so die Flammenbildung am letzteren verhindert.
2. Stromüberlastungssicherung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Pufferfeder (n) als Stromleitungsteil dient und mittels eines Ringes (M1) im Betriebszustande gegen den Leitring (k) am Druckknopf (in) drückt, während beim Auslösen des Kontaktgebers zunächst eine Trennung zwischen der Kopfplatte f i) des Kontaktgebers und dem Druckknopfring (It) und alsdann eine Trennung des letzteren vom Pufferfederring (H1) eintritt.
3. Stromüberlastungssicherung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannkraft der Pufferfeder (n) im Verhältnis zu der Feder (tr) einer Aufsetzplatte (e) am Hauptkontakt so abgestimmt ist, daß die Aufsetzplatte (e) der Fußplatte (/",) des Kontaktgebers bei dessen Auslösen fast so lange no folgt, wie die Pufferfeder (n) beim Übergang aus dem Zustand der Anspannung bis zur vollkommenen Entspannung sich der Länge nach verändert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEK76654D 1921-03-09 1921-03-09 Stromueberlastungssicherung mit Hoechststromschalter Expired DE394058C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK76654D DE394058C (de) 1921-03-09 1921-03-09 Stromueberlastungssicherung mit Hoechststromschalter

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DEK76654D DE394058C (de) 1921-03-09 1921-03-09 Stromueberlastungssicherung mit Hoechststromschalter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE394058C true DE394058C (de) 1924-04-12

Family

ID=7232815

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DEK76654D Expired DE394058C (de) 1921-03-09 1921-03-09 Stromueberlastungssicherung mit Hoechststromschalter

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