DE3940387A1 - Fotoelektrischer bewegungsmelder - Google Patents
Fotoelektrischer bewegungsmelderInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen fotoelektrischen
Bewegungsmelder und richtet sich insbesondere auf einen
fotoelektrischen Bewegungsmelder, welcher in der Lage ist,
durch Korrektur von Schwankungen einer Gleichspannungs
komponente ein stabiles Bewegungsmeldesignal zu erzeugen,
um dadurch die Interpolationsgenauigkeit zu verbessern
und die Ansprechgeschwindigkeit der Abtastung zu erhöhen.
Bekannte fotoelektrische Bewegungsmelder finden Verwendung
zum Messen des Werkzeugvorschubs in Werkzeugmaschinen
sowie zum Überwachen von ähnlichen Bewegungen. Bei einem
solchen fotoelektrischen Bewegungsmelder ist eine Haupt
skala, auf welcher ein periodisches Hauptgitter ausgebildet
ist, an einem von zwei relativ zueinander bewegbaren
Teilen befestigt, während am anderen der beiden Teile ein
Sensor befestigt ist. Der Sensorteil umfaßt eine optisch
durchlässige Meßskala, auf welcher ein dem Hauptgitter
entsprechendes, periodisches Meßgitter ausgebildet ist,
ein eine Lichtquelle aufweisendes optisches Beleuchtungs
system und ein optisches Element für die fotoelektrische
Umwandlung des vom optischen Beleuchtungssystem abgegebenen
und durch das Hauptgitter und das Meßgitter modulierten
Lichts, so daß bei einer Bewegung der beiden genannten
Teile relativ zueinander ein periodisch variierendes
Bewegungsmeldesignal erzeugbar ist.
In Fig. 21 der Zeichnung ist ein nach dem Prinzip der
Reflektion arbeitender fotoelektrischer Bewegungsmelder in
schematisierter Form dargestellt. Zu dem Bewegungsmelder
gehören eine Lichtquelle 10 in Form einer Leuchtdiode (LED),
eine Sammellinse 12 zum Bündeln des von der Leuchtdiode 10
abgegebenen Lichts zu einem parallel gerichteten Strahl,
eine Hauptskala 14, auf welcher ein periodisches Haupt
gitter 16 ausgebildet ist, eine relativ zur Hauptskala 14
bewegliche, optisch durchlässige Meßskala 18, auf welcher
ein dem Hauptgitter 16 entsprechendes periodisches Meß
gitter 20 ausgebildet ist, und ein optisches Sensorelement
22 für die fotoelektrische Umwandlung des von der Haupt
skala 14 reflektierten Lichts R. Das Licht R wird dabei
von dem Hauptgitter 16 der Hauptskala 14 durch das Meß
gitter 20 der Meßskala 18 hindurch reflektiert. Dabei
erzeugt das Sensorelement 22 ein in Abhängigkeit von einer
Bewegung der Hauptskala 14 und der Meßskala 18 relativ
zueinander periodisch variierendes Bewegungsmeldesignal.
In der praktischen Ausführung eines solchen fotoelek
trischen Bewegungsmelders sind jeweils vier Meßgitter 20
und vier Sensorelemente 22 vorhanden, wie in Fig. 22 zu
erkennen. Diese sind in bezug auf die Hauptskala jeweils
zu zweit (senkrecht) übereinander und zu zweit (waagerecht)
nebeneinander auf der Meßskala 18 angeordnet. Entspricht
dabei die Anordnung des einen Meßgitters 20a einer Bezugs
phase 0°, die eines zweiten Meßgitters 20b einer Phase +90°,
die eines dritten Meßgitters 20c einer Phase 180° und die
eines vierten Meßgitters einer Phase -90°, dann erzeugen
die in bezug auf die Längsrichtung der Hauptskala diagonal
an der Meßskala angeordneten Sensorelemente 22a, 22c und
22b, 22d jeweils ein Differenz-Bewegungsmeldesignal a-c
bzw. b-d. Diese beiden Differenz-Bewegungsmeldesignale sind
zueinander phasenversetzt, wie in Fig. 23 dargestellt. Zur
Erzeugung dieser Signale sind in der in Fig. 22 dargestell
ten Anordnung zwei Differentialverstärker 24, 26 vorhanden.
Der herkömmliche fotoelektrische Bewegungsmelder erzeugt
also wie vorstehend erläutert zwei um 90° zueinander
phasenversetzte Bewegungsmeldesignale, welche es ermög
lichen, die Bewegungsrichtung zu bestimmen und durch
elektrische Interpolation eine erhöhte Meßgenauigkeit zu
erzielen. Die Verwendung der vorstehend beschriebenen
Differentialmeßanordnung ermöglicht außerdem die Korrektur
von Schwankungen eines Gleichspannungspegels der Bewegungs
meldesignale sowie von Phasenverschiebungen aufgrund von
änderungen der Parallelität zwischen der Hauptskala 14 und
der Meßskala 18.
Bei einer durchgehenden Länge von 300 mm oder mehr wird
die Hauptskala 14 gewöhnlich in der Weise hergestellt,
daß ein Rohling in eine Schrittvorschubeinrichtung einge
spannt und dann schrittweise mit einem Gittermuster von
kürzerer Länge belichtet wird. Dementsprechend kann die
Stärke der Chromauflage der Skalenstriche oder Gitter
striche in Längsrichtung der Skala ungleichmäßig werden,
was zu ungleichmäßigem Reflektionsvermögen sowie zu
ungleichmäßiger Durchlässigkeit der Skala aufgrung von
geringfügigen Änderungen der Breite der Skalenstriche
führen kann; es ist also äußerst schwierig, eine solche
Skala über ihre gesamte Länge gleichmäßig auszubilden.
Im Falle eines auf der Hauptskala ausgebildeten Gitters
mit einer Teilung von beispielsweise 8 um können Schwan
kungen der Strichbreite um ca. 0,2µm oder um etwa 2,5%
zusammen mit anderen unerwünschten Faktoren zu Schwankungen
des Meßsignals um etwa 10% führen.
Ein bekannter fotoelektrischer Bewegungsmelder der
beschriebenen Art weist also die folgenden Mängel auf:
Das Vorhandensein von Ungleichmäßigkeiten in Längsrichtung
der Hauptskala bewirkt Änderungen eines Gleichspannungs
pegels eines Meßsignals. Selbst bei Anwendung der vorste
hend erläuterten Differentialtechnik bleibt die Korrektur
von Schwankungen des Gleichspannungspegels unbefriedigend,
wenn zwischen den Schwankungen der Gleichspannungspegel
von zueinander phasenversetzten Differenzsignalen eine
Differenz auftritt. Insbesondere im Falle eines nach dem
Reflektionsprinzip arbeitenden Bewegungsmelders, bei wel
chem eine Lichtquelle in der Mitte zwischen den Meßgittern
angeordnet ist, ergibt sich eine vergrößerte Differenz
zwischen den Ausgangssignalen jeweils zweier in verschie
denen Phasen arbeitender optischer Meßelemente (entsprechend
den Meßgittern 20a, 20c und 20b, 20d), was wiederum zu einer
sehr starken Differenz zwischen den Schwankungen der
Gleichspannungspegel führt.
Angesichts der aufgezeigten Mängel der bekannten Vorrich
tung ist ein Hauptziel der Erfindung die Schaffung eines
fotoelektrischen Bewegungsmelders, welcher in der Lage
ist, durch Korrektur von Schwankungen des Gleichspannungs
pegels eines Bewegungsmeldesignals die Interpolations
genauigkeit zu erhöhen und die Ansprech- oder Abtast
geschwindigkeit zu steigern.
Ein zweites Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines
reflektierenden fotoelektrischen Bewegungsmelders unter
Verwendung einer optisch durchlässigen, reflektierenden
Hauptskala, welche es ermöglicht, gegebenenfalls durch
die Rückseite der Hauptskala beaufschlagendes Licht
hervorgerufene Meßfehler auszuschalten.
Zur Erreichung des genannten primären Ziels der Erfindung
gehören zu einem fotoelektrischen Bewegungsmelder in einer
Ausführungsform eine an einem von zwei relativ zueinander
bewegbaren Teilen befestigte und mit einem Hauptgitter
versehene Hauptskala, eine Lichtquelle, eine mit einem
darauf ausgebildeten Meßgitter versehene Meßskala und ein
optisches Sensorelement für die fotoelektrische Umwandlung
von wenigstens durch das Hauptgitter und das Meßgitter
moduliertem Licht zum Erzeugen eines periodischen Meßsignals
in Abhängigkeit von Bewegungen der beiden Teile relativ
zueinander, wobei die zuletzt genannten Komponenten am
anderen der beiden Teile befestigt sind, wobei ferner
zunächst dem Meßgitter der Meßskala ein für einen Bezugs
lichtstrahl durchlässiges Fenster sowie ein optisches
Sensorelement für die fotoelektrische Umwandlung von durch
das Fenster hindurchtretendem Bezugslicht vorgesehen sind,
so daß Schwankungen eines Gleichstrompegels eines von den
optischen Bewegungsmeldesensoren erzeugten Bewegungsmelde
signals unter Verwendung eines von dem optischen Bezugs
lichtsensorelement erzeugten Bezugssignals korrigierbar
sind.
In einer anderen Ausführungsform der Erfindung gehören zu
einem fotoelektrischen Bewegungsmelder eine an einem von
zwei relativ zueinander bewegbaren Teilen befestigten und
ein auf ihr ausgebildetes Hauptgitter tragende, optisch
durchlässige Hauptskala, eine Lichtquelle, eine erste Meß
skala mit einem darauf ausgebildeten Meßgitter und ein
optisches Bewegungsmeldersensorelement für die foto
elektrische Umwandlung von wenigstens durch das Hauptgitter
und das Meßgitter moduliertem Licht zum Erzeugen eines
periodischen Meßsignals in Abhängigkeit von Bewegungen der
beiden Teile relativ zueinander, wobei die zuletzt
genannten Komponenten am anderen der beiden relativ zuein
ander bewegbaren Teile befestigt sind, und wobei ferner
eine in bezug auf die Hauptskala der ersten Meßskala
gegenüber angeordnete zweite Meßskala mit einem für einen
Bezugslichtstrahl durchlässigen Fenster sowie ein der
Bestimmung eines Gleichstrompegels dienendes optisches
Sensorelement für die fotoelektrische Umwandlung des
durch die Hauptskala und das Fenster der zweiten Meßskala
hindurchfallenden Bezugslichts vorgesehen sind, so daß
Schwankungen des Gleichspannungspegels eines von dem
optischen Bewegungsmeldersensorelement erzeugten Bewegungs
meßsignals unter Verwendung eines von dem der Bestimmung
des Gleichstrompegels dienenden optischen Sensorelement
erzeugten Gleichspannungspegel-Meßsignals korrigierbar
sind.
In noch einer anderen Ausführungsform der Erfindung umfaßt
ein fotoelektrischer Bewegungsmelder eine an einem von
zwei relativ zueinander bewegbaren Teilen befestigte,
optisch durchlässige Hauptskala mit einem auf dieser
ausgebildeten Hauptgitter, eine Lichtquelle, eine Meßskala
mit einem darauf ausgebildeten Meßgitter und ein optisches
Bewegungsmeldersensorelement für die fotoelektrische
Umwandlung von wenigstens durch das Hauptgitter und das
Meßgitter moduliertem, reflektiertem oder durchgelas
senem Licht zum Erzeugen eines periodischen Meßsignals in
Abhängigkeit von Bewegungen der beiden Teile relativ
zueinander, wobei die zuletzt genannten Komponenten am
anderen der beiden relativ zueinander bewegbaren Teile
befestigt sind, und wobei ferner ein zur Bestimmung eines
Gleichspannungspegels dienendes optisches Sensorelement
für die fotoelektrische Umwandlung des durch das Haupt
gitter und das Meßgitter modulierten anderen, d. h. durch
gelassenen bzw. reflektierten Lichts vorgesehen ist, so daß
Schwankungen des Gleichspannungspegels eines von dem
optischen Bewegungsmeldersensorelement erzeugten Bewegungs
meßsignals durch die Verwendung eines von dem der
Bestimmung des Gleichspannungspegels dienenden optischen
Sensorelement erzeugten Gleichspannungspegel-Meßsignals
korrigierbar sind.
In einer Ausführungsform für die Erreichnung des zweiten
Ziels der Erfindung umfaßt ein nach dem Reflektionsprinzip
arbeitender fotoelektrischer Bewegungsmelder eine an einem
von zwei relativ zueinander bewegbaren Teilen befestigte,
reflektierende und optisch durchlässige Hauptskala mit
einem darauf ausgebildeten Hauptgitter, eine Lichtquelle,
eine Meßskala mit einem darauf ausgebildeten Meßgitter und
ein optisches Bewegungsmeldersensorelement für die foto
elektrische Umwandlung von wenigstens durch das Hauptgitter
und das Meßgitter moduliertem Licht zum Erzeugen eines
periodischen Meßsignals in Abhängigkeit von Bewegungen der
beiden Teile relativ zueinander, wobei die zuletzt
genannten Komponenten am anderen der beiden relativ
zueinander bewegbaren Teile befestigt sind, und wobei
ferner an der der Meßskala abgewandten Seite der Haupt
skala eine Abschirmung angeordnet ist, welche den Einfall
von Gegenlicht auf die Rückseite der Hauptskala und des
Hauptgitters verhindert.
Die Erfindung geht zunächst von der Erkenntnis aus, daß
die der Korrektur von Schwankungen eines Gleichspannungs
pegels dienende Messung einer Lichtmenge um so wirksamer
ist, je näher sie an den eigentlichen Bewegungsmelder
komponenten stattfindet.
Wie insbesondere in Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung zu
erkennen ist, sind für ein Bezugslicht durchlässige Fenster
30a bis 30d und diesen zugeordnete optische Sensorelemente
32a bis 32d für die fotoelektrische Umwandlung von durch
das jeweilige Fenster hindurchfallendem Licht jeweils nahe
seitlich entsprechender Meßgitter 20a bis 20d einer Meß
skala 18 angeordnet. Wie ferner in Fig. 2 beispielsweise
in bezug auf das Meßgitter 20a dargestellt, ergibt sich
ein Meßsignal aus einer Differenz (a-ra)-(c-ra)
zwischen einer Differenz (a-ra) zwischen einem am Meß
gitter 20a abgegriffenen Bewegungsmeßsignal a und einem
am zugeordneten Fenster 30a abgegriffenen Bezugssignal ra,
und einer Differenz (c-rc) zwischen einem am Meßgitter
20c abgegriffenen Bewegungsmeßsignal c und einem an dem
zugeordneten Fenster 30c abgegriffenen Bezugssignal rc.
Auf diese Weise lassen sich Schwankungen des Gleich
spannungspegels des Meßsignals sicher korrigieren, was
zu einer Verbesserung der Interpolationsgenauigkeit und
der Ansprech- bzw. Abtastgeschwindigkeit führt.
Die Erfindung basiert ferner auf den nachstehend genannten
Versuchsergebnissen, welche bei Verwendung einer optisch
durchlässigen Hauptskala erzielt wurden:
- 1) Im Falle eines nach dem Reflektionsprinzip arbeitenden fotoelektrischen Bewegungsmelders wird kein durchgelassenes Licht verarbeitet, während im Falle eines nach dem Licht durchlaßprinzip arbeitenden Bewegungsmelders kein reflektiertes Licht verarbeitet wird.
- 2) Ein Bewegungsmeßsignal a (im Falle des Reflektions prinzips ein durch Messung der reflektierten Lichtmenge und im Falle des Lichtdurchlaßprinzips ein durch Messung der durchgelassenen Lichtmenge erzeugtes Signal) enthält nicht nur, wie in Fig. 3 dargestellt, eine für die Bewegungsmessung notwendige Wechselspannungskomponente, sondern außerdem eine Gleichspannungskomponente a′′, welche einen Meßfehler verursachen kann.
- 3) ein durch Messung der nicht verarbeiteten Lichtmenge (durchgelassenes Licht beim Reflektionsprinzip, reflektier tes Licht beim Lichtdurchlaßprinzip) erhaltenes Signal a′ enthält eine Gleichspannungskomponente, aus welcher, wie in Fig. 3 dargestellt, ein Gleichspannungspegelsignal abgeleitet wird, welches sich gegensinnig zur Gleich spannungskomponente a′′ des Bewegungsmeßsignals a ver ändert (Fig. 3).
- 4) Werden daher das Bewegungsmeßsignal a und das Gleich spannungspegelsignal a′ summiert, dann ist der Gleich spannungspegel a′′ + a′ des summierten Signals a + a′ unempfindlich gegenüber einer Streuung oder gegenüber Schwankungen der Strichbreite der Gitter und bleibt im wesentlichen konstant, wie in Fig 3 zu erkennen.
Wie insbesondere in Fig. 11 und 17 der Zeichnung dargestellt,
ist an der einer ersten Meßskala 118 abgewandten Seite einer
Hauptskala 114 eine zweite Meßskala 134 mit einem darin
ausgebildeten, für ein Bezugslicht durchlässigen Fenster
(Meßgitter 136a′, 136b′) angeordnet, wobei ein von einem
Hauptgitter 116 und dem Fenster 136a′, 136b′ durchgelasse
nes Licht von einem optischen Sensorelement 138a′, 138b′
fotoelektrisch umgewandelt wird, um damit ein Gleich
spannungspegelsignal a′ zu erzeugen, wie in Fig. 3 gezeigt.
Das Gleichspannungspegelsignal a′ ist für die Korrektur
von Schwankungen des Gleichspannungspegels des Bewegungs
meßsignals a verwendbar, um dadurch die Interpolations
genauigkeit und das Ansprech- oder Abtastverhalten zu
verbessern.
Wie ferner in Form eines Beispiels in Fig. 20 dargestellt
ist, kann zur Erzielung der gleichen Vorteile wie vor
stehend beschrieben ein der Bestimmung eines Gleich
spannungspegels dienendes optisches Sensorelement 138
vorgesehen sein, welches einen für die Bewegungsmessung
nicht verwendeten Anteil des durch das Hauptgitter 116
und das Meßgitter 120 modulierten Lichts fotoelektrisch
in ein Gleichspannungspegelsignal umwandelt.
Die vorstehend beschriebene Wirkungsweise ist sowohl bei
einem nach dem Reflektionsprinzip arbeitenden als auch bei
einem nach dem Lichtdurchlaßprinzip arbeitenden Bewegungs
melder ohne Einschränkung erzielbar.
Wird in einem nach dem Reflektionsprinzip arbeitenden
fotoelektrischen Bewegungsmelder eine optisch durchlässige,
reflektierende Hauptskala verwendet, dann kann daß Bewe
gungsmeßsignal durch auf die Rückseite der Hauptskala und
des Hauptgitters fallendes Gegenlicht verfälscht werden, so
daß ein Meßfehler entsteht. Dieser nachteiligen Erscheinung
läßt sich in der in Fig. 16 dargestellten Weise vorbeugen,
indem man an der der Meßskala 118 abgewandten Seite der
Hauptskala 114 eine Abschirmung 142 anordnet, welche den
Einfall von Gegenlicht auf die in der Figur nach rechts
weisende Rückseite der Hauptskala 114 und des Haupt
gitters 116 verhindert.
Im folgenden sind Ausführungsbeispiele der Erfindung
anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Prinzipskizze einer ersten Ausführungsform der
Erfindung, in welcher Meßgitter und für ein Bezugs
licht durchlässige Fenster auf einer Meßskala aus
gebildet sind,
Fig. 2 schematisierte Darstellungen der Wellenformen eines
Bewegungsmeßsignals, eines Bezugssignals, eines
korrigierten Meßsignals und einer Phase eines
zweiphasigen Meßsignals zur Darstellung der
Wirkungsweise der Erfindung,
Fig. 3 schematisierte Darstellungen des Wellenformen eines
Bewegungsmeßsignals, eines Gleichspannungspegel
meßsignals und eines korrigierten Meßsignals zur
Darstellung eines zweiten Wirkprinzips der Erfindung,
Fig. 4 eine schematisierte Vorderansicht eines Teils eines
fotoelektrischen Bewegungsmelders in einer ersten
Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 5 ein Blockschaltbild einer Signalverarbeitungs
schaltung in der ersten Ausführungsform,
Fig. 6 eine schematisierte Vorderansicht eines Teils einer
zweiten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 7 eine schematisierte Vorderansicht einer abgewandel
ten Ausführungsform eines für Bezugslicht durch
lässigen Fensters,
Fig. 8 eine schematisierte Vorderansicht eines Teils eines
Bewegungsmelders in einer dritten Ausführungsform,
Fig. 9 eine Fig. 8 entsprechende Ansicht eines entsprechen
den Teils in einer vierten Ausführungsform der
Erfindung,
Fig. 10 eine Fig. 8 und 9 entsprechende Darstellung eines
entsprechenden Teils in einer fünften Ausführungs
form der Erfindung,
Fig. 11 eine schematisierte Schnittansicht zur Erläuterung
des Aufbaus einer sechsten Ausführungsform der
Erfindung,
Fig. 12 eine Vorderansicht einer ersten Meßskala für die
Verwendung in der sechsten Ausführungsform,
Fig. 13 eine Vorderansicht einer zweiten Meßskala für die
Verwendung in der sechsten Ausführungsform,
Fig. 14 ein Schaltbild eines Ausführungsbeispiels einer
Signalverarbeitungsschaltung für die Verwendung
in der sechsten Ausführungsform,
Fig. 15 ein Schaltbild eines anderen Ausführungsbeispiels
einer Signalverarbeitungsschaltung für die Verwen
dung in der sechsten Ausführungsform,
Fig. 16 eine schematisierte Schnittansicht von Teilen einer
siebenten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 17 eine schematisierte Schnittansicht von Teilen einer
achten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 18 eine Vorderansicht einer ersten Meßskala für die
Verwendung in der achten Ausführungsform,
Fig. 19 eine Vorderansicht einer zweiten Meßskala für die
Verwendung in der achten Ausführungsform,
Fig. 20 eine schematisierte Schnittansicht von Teilen einer
neunten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 21 eine schematisierte Schnittansicht eines bekannten
nach dem Reflektionsprinzip arbeitenden foto
elektrischen Bewegungsmelders,
Fig. 22 eine Vorderansicht einer in dem bekannten Bewegungs
melder nach Fig. 21 verwendeten Meßskala, und
Fig. 23 schematisierte Darstellungen von Wellenformen
verschiedener Signale des bekannten Bewegungs
melders.
Ein im Hinblick auf ein erstes Wirkprinzip ausgelegtes
erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in schema
tisierter Form in Fig. 1 und 2 dargestellt. In einer aus
Fig. 1 abgeleiteten und in Fig. 4 dargestellten Ausfüh
rungsform sind an einer Seite zweier Meßgitter 20a und 20b
ein senkrecht verlängertes, für ein Bezugslicht durch
lässiges Fenster 34 1, an einer Gegenüberliegenden Seite
zweier weiterer Meßgitter 20c und 20d ein weiteres senk
recht verlängertes, für ein Bezugslicht durchlässiges
Fenster 34 2 und zwei senkrecht verlängerte optische Sensor
element 36 1 und 362 für die fotoelektrische Umwandlung
eines von den Fenstern 34 1 bzw. 34 2 durchgelassenen Lichts
vorgesehen. Der weitere Aufbau entspricht im übrigen dem
in Fig. 1 Dargestellten und braucht deshalb nicht weiter
erläutert zu werden.
Fig. 5 zeigt eine Signalverarbeitungsschaltung 40 für die
Erzeugung von zweiphasigen Meßsignalen aus den Ausgangs
signalen der mit den in Fig. 1 dargestellten identischen
optischen Bewegungsmeldersensorelemente 20a bis 20c sowie
der vorstehend erwähnten optischen Bezugslichtsensor
elemente 36 1 und 362. Zu der in Fig. 5 gezeigten Signal
verarbeitungsschaltung 40 gehören ein Funktionsverstärker
OP1, dessen Verstärkungsfaktor mittels eines Stellwider
stands VR1 variierbar ist und welcher der Verstärkung eines
Ausgangssignals a des optischen Sensorelements 20a dient,
ein Funktionsverstärker OP2, dessen Verstärkungsfaktor
mittels eines Stellwiderstands VR2 variierbar ist und
welcher der Verstärkung eines Ausgangssignals b des
optischen Sensorelements 20b dient, ein Funktionsverstärker
OP3, dessen Verstärkungsfaktor mittels eines Stellwider
stands VR3 variierbar ist und welcher der Verstärkung eines
Ausgangssignals c des optischen Sensorelements 20c dient,
ein Funktionsverstärker OP4, dessen Verstärkungsfaktor
mittels eines Stellwiderstands VR4 variierbar ist und
welcher der Verstärkung eines Ausgangssignals d des
optischen Sensorelements 20d dient, ein Funktionsverstärker
OP5, welcher mittels eines Stellwiderstands VR5 variierbar
ist und der Verstärkung eines Ausgangssignals r1 des von
dem Bezugslicht beaufschlagten optischen Sensorelements 36 1
dient, ein Funktionsverstärker OP6, dessen Verstärkungs
faktor mittels eines Stellwiderstands VR6 variierbar ist
und welcher der Verstärkung eines Ausgangssignals des von
dem Bezugslicht beaufschlagten optischen Sensorelements 36 2
dient, ein Funktionsverstärker OP7 für die Erzeugung eines
Differenzsignals (a-r1) aus den Ausgangssignalen der
Funktionsverstärker OP1 und OP5, ein Funktionsverstärker
OP8 für die Erzeugung eines Differenzsignals (b-r1) aus
den Ausgangssignalen der Funktionsverstärker OP2 und OP5,
ein Funktionsverstärker OP9 für die Erzeugung eines
Differenzsignals (c-r2) aus den Ausgangssignalen der
Funktionsverstärker OP3 und OP6, ein Funktionsverstärker
OP10 für die Erzeugung eines Differenzsignals (d-r2) aus
den Ausgangssignalen der Funktionsverstärker OP4 und OP6,
ein Funktionsverstärker OP11 für die Erzeugung eines die
eine Phase des vorstehend erwähnten zweiphasigen Meßsignals
darstellenden Differenzsignals (a-r1)-(c-r2) aus den
Ausgangssignalen der Funktionsverstärker OP7 und OP9,
und ein Funnktionsverstärker OP12 für die Erzeugung eines
die andere Phase des zweiphasigen Meßsignals darstellenden
Differenzsignals (b-r1)-(d-r2) aus den Ausgangs
signalen der Funktionsverstärker OP8 und OP10.
Wird in der vorstehend beschriebenen Ausführungsform die
Meßskala 18 relativ zur Hauptskala 14 bewegt, dann werden
(im Falle von (a-ra)-(c-ra) zweiphasige Meßsignale
erzeugt, deren Amplitude zwar variiert, welche jedoch
keine Gleichspannungskomponente aufweisen, so daß also ein
sehr stabiles Ausgangssignal gewährleistet ist und durch
äußerst genaue Interpolation des Ausgangssignals ein sehr
genaues Meßsignal erzielbar ist.
In der beschriebenen Ausführungsform sind die Sensor
elemente 36 1 und 362 für die Messung des Bezugslichts
jeweils den beiden in Fig. 1 dargestellten Fenstern 30a
und 30b bzw. 30c und 30d gemeinsam zugeordnet, so daß sie
jeweils ein gemitteltes Signal erzeugen, welches für eine
ausreichende, wenngleich auch nicht übermäßig feine
Korrektur genügt.
Im folgenden sei ein zweites Ausführungsbeispiel anhand
von Fig. 6 erläutert. In dieser Ausführungsform sind die
Meßgitter 20a bis 20d geradlinig nebeneinander auf der
Meßskala 18 angeordnet, wobei jeweils nahe unterhalb
jedes Meßgitters ein Lichtfenster 30a bis 30d mit einem
zugeordneten Lichtsensorelement 32a bis 32d angeordnet ist.
Die übrigen Einzelheiten sind identisch mit denen der
ersten Ausführungsform, so daß eine Beschreibung entfallen
kann.
Während die Lichtfenster 30a bis 30d und 34 1, 342 in der
vorstehend beschriebenen Form jeweils als einfache, durch
gehende Fenster ausgebildet sind, kann beispielsweise im
Lichtfenster 30a ein lotrecht zum Hauptgitter oder zum
Meßgitter 20a ausgebildetes Gitter vorgesehen sein, um die
Menge des durchgelassenen Lichts zu verringern (Fig. 7).
Fig. 8 zeigt eine dritte Ausführungsform der Erfindung, in
welcher ein für ein Bezugslicht durchlässiges Fenster 42a
unmittelbar um das Meßgitter 20a herum ausgebildet ist.
Dabei sind die jeweiligen Flächen des Meßgitters 20a und
des Lichtfensters 42a so bemessen, daß die hindurchfallen
den Lichtmengen einander im wesentlichen gleich sind.
Dadurch erübrigt sich ein elektrischer Pegelausgleich, so
daß die Justierung insgesamt erleichtert ist.
In dieser Ausführungsform koinzidieren die Schwerpunkte
des Meßgitters 20a und des Lichtfensters 42a miteinander,
so daß darauf bezogene Richtungskomponenten einander auf
heben und ein sehr gutes Bezugssignal erzeugbar ist.
Eine in Fig. 9 dargestellte vierte Ausführungsform der
Erfindung entspricht im wesentlichen der in Fig. 8
gezeigten, wobei jedoch zwischen dem Meßgitter 20a und
dem Lichtfenster 42a eine Trennzone 44a ausgebildet ist.
Dadurch ist in dieser vierten Ausführungsform einer
Interferenz zwischen dem Meßlichtstrahl und dem Bezugslicht
strahl vorgebeugt.
Im folgenden ist eine fünfte Ausführungsform der Erfindung
anhand von Fig. 10 erläutert. In dieser Ausführungsform
ist das Meßgitter 20a kreisrund ausgebildet und konzent
risch von dem ebenfalls kreisrunden Lichtfenster 42a
umgeben, wobei die übrigen Einzelheiten denen der dritten
Ausführungsform entsprechen.
In dieser fünften Ausführungsform sind irgendwelche
Richtungskomponenten beim Meßgitter 20a sowie auch beim
Lichtfenster 42a sicher eliminiert.
In der fünften Ausführungsform kann ebenso wie in der
vierten Ausführungsform eine Trennzone zwischen dem Meß
gitter 20a und dem Lichtfenster 42a ausgebildet sein, um
die Auflösung zu verbessern.
In der dritten, vierten und fünften Ausführungsform ist
das Lichtfenster 42a zwar jeweils um das Meßgitter 20a
herum angeordnet, es ist jedoch auch eine Umkehrung dieser
Anordnung möglich, so daß dann das Lichtfenster in der
Mitte angeordnet und vom Meßgitter umgeben ist.
Eine auf dem in Fig. 3 dargestellten Wirkprinzip basierende
sechste Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 11 bis
13 gezeigt.
In dieser sechsten Ausführungsform gehören zu einem nach
dem Reflektionsprinzip arbeitenden fotoelektrischen
Bewegungsmelder eine an einem von zwei relativ zueinander
bewegbaren Teilen befestigte, reflektierende und optisch
durchlässige Hauptskala 114 mit einem darauf ausgebildeten
Hauptgitter 116, eine Lichtquelle 132, eine erste Meßskala
118 (siehe Fig. 12) mit vier darauf ausgebildeten, jeweils
um 90° zueinander phasenversetzten Meßgittern 120a bis
120d und eine Sensoranordnung 130 mit vier den einzelnen
Meßgittern 120a bis 120d zugeordneten optischen Sensor
elementen 122a bis 122d für die fotoelektrische Umwandlung
von durch das Hauptgitter 116 und das jeweils Zugeordnete
der Meßgitter 120a bis 120d moduliertem Licht zum Erzeugen
eines periodischen Meßsignals in Abhängigkeit von Bewe
gungen der beiden Teile relativ zueinander, wobei die
zuletzt genannten Komponenten am anderen der beiden relativ
zueinander bewegbaren Teilen befestigt sind, und wobei
gegenüber der der ersten Meßskala 118 abgewandten Seite
der Hauptskala 114 eine starr mit der Sensoranordnung 130
verbundene zweite Meßskala 134 (Fig. 13) mit vier auf
dieser ausgebildeten, jeweils mit einem Dämpfungsgitter
versehenen Lichtmeßfenstern 136a′ bis 136d′ sowie vier
der Bestimmung eines Gleichspannungspegels dienende
optische Sensorelemente 139a′ bis 138d′ für die foto
elektrische Umwandlung von durch das Hauptgitter 116 und
das jeweils zugeordnete Licthmeßfenster 136a′ bis 136d′
hindurchfallendem Licht angeordnet sind, so daß Schwankungen
des Gleichspannungspegels der von den optischen Bewegungs
meldersensorelementen 122a bis 122d erzeugten Meßsignale
a bis d unter Verwendung der von den der Bestimmung des
Gleichspannungspegels dienenden optischen Sensorelementen
138a′ bis 138d′ erzeugten Gleichspannungspegelsignale
korrigierbar sind.
Auf der ersten Meßskala 118 sind die vier Meßgitter 120a
bis 120d, deren Teilstriche in der gleichen Richtung (in
Fig. 12 senkrecht) ausgerichtet sind wie die des Haupt
gitters 116, in der in Fig. 12 gezeigten Weise derart
ausgebildet und angeordnet, daß sie um jeweils 90° relativ
zueinander phasenversetzt sind.
Die den Lichtfenstern der zweiten Meßskala 134 zugeordneten
Gitter 136a′ bis 136d′ dienen dagegen nur der Verringerung
der durchgelassenen Lichtmenge und sind deshalb, wie man
in Fig. 13 erkannt, mit waagerecht verlaufenden Teil
strichen ausgebildet. Dabei ist der Abstand p zwischen den
Meßgittern 120a bis 120d der ersten Meßskala 118 und dem
Hauptgitter 116 der Hauptskala 114 vorzugsweise im wesent
lichen gleich dem optischen Abstand q zwischen dem Haupt
gitter 116 und den Dämpfungsgittern 136a′ bis 136d′ der
zweiten Meßskala 134. Bei Vorliegen der Beziehung p = q
haben die Meßgitter 120a bis 120d der ersten Meßskala 118
im wesentlichen die gleiche wirksame Flächengröße wie die
ihnen entsprechenden Dämpfungsgitter 136a′ bis 136d′ der
zweiten Meßskala 134, so daß die der Bewegungsmessung
dienenden optischen Sensorelemente 122a bis 122d und die
der Bezugslichtmessung diendenden optischen Sensorelemente
138a′ bis 138d′ jeweils im wesentlichen von der gleichen
Lichtmenge beaufschlagt sind.
Sind die Abstände p und q dagegen voneinander verschieden,
dann können die Meßgitter 120a bis 120d und die Dämpfungs
gitter 136a′ bis 136d′ so ausgebildet sein, daß die
Beziehung zwischen ihren jeweils wirksamen Flächen der
Beziehung p : q entspricht.
Fig. 14 zeigt eine Signalverarbeitsungsschaltung für die
Erzeugung von zweiphasigen Meßsignalen aus den Ausgangs
signalen der Bewegungsmeldersensorelemente 122a bis 122d
und der Bezugslichtsensorelemente 138a′ bis 138d′. Zu der
in Fig. 14 dargestellten Signalverarbeitungsschaltung 140
gehören ein Funktionsverstärker OP21, dessen Verstärkungs
faktor mittels eines Stellwiderstands VR21 variierbar ist
und welcher dazu dient, die Ausgangssignale a und a′ der
optischen Sensorelemente 122a und 138a′ zu summieren und
zu verstärken, ein Funktionsverstärker OP22, dessen
Verstärkunsfaktor mittels eines Stellwiderstands VR22
variierbar ist und welcher dazu dient, die Ausgangssignale
c und c′ der optischen Sensorelemente 122c und 138c′ zu
summieren und zu verstärken, ein Funktionsverstärker OP23,
dessen Verstärkungsfaktor mittels eines Stellwiderstands
VR23 variierbar ist und welcher dazu dient, die Ausgangs
signale b und b′ der optischen Sensorelemente 122b und
138b′ zu summieren und zu verstärken, ein Funktionsver
stärker OP24, dessen Verstärkungsfaktor mittels eines
Stellwiderstands VR24 variierbar ist und welcher dazu
dient, die Ausgangssignale d und d′ der optischen Sensor
elemente 122d und 138d′ zu summieren und zu verstärken,
ein Funktionsverstärker OP25 für die Erzeugung eines die
eine Phase des zweiphasigen Meßsignals darstellenden
Differenzsignals (a + a′)-(c + c′) aus dem Ausgangssignal
(a + a′) des Funktionsverstärkers OP21 und dem Ausgangs
signal (c + c′) des Funktionsverstärkers OP22, und ein
Funktionsverstärker OP26 für die Erzeugung eines die
andere Phase des zweiphasigen Meßsignals darstellenden
Differenzsignals (b + b′)-(d + d′) aus dem Ausgangs
signal (b + b′) des Funktionsverstärkers OP23 und dem
Ausgangssignal (d + d′) des Funktionsverstärkers OP24.
In dieser Ausführungsform ergibt sich bei einer Bewegung
der Meßskala 118 relativ zur Hauptskala 114 ein zweiphasiges
Ausgangssignal a + a′ im wesentlichen der in Fig. 3
gezeigten Form, welches eine variable Amplitude bei
stabilem Gleichspannungspegel haben kann. Dadurch ist ein
äußerst stabiles Meßsignal gewährleistet, welches eine
äußerst genaue Interpolation ermöglicht.
Da die Ausgangssignale a bis d und a′ bis d′ der optischen
Sensorelemente in der vorliegenden Ausführungsform jeweils
in der Form (a + a′) bis (d + d′) von den Funktionsver
stärkern OP21 bis OP24 summiert und verstärkt werden,
ergibt sich ein äußerst einfacher Ausbau der Signal
verarbeitungsschaltung 140.
Die Signalverarbeitungsschaltung 140 ist jedoch nicht auf
den in Fig. 14 gezeigten Aufbau beschränkt. Wie beispiels
weise in Fig. 15 dargestellt, können die beiden Phasen
des Bewegungsmeßsignals auch auf folgende Weise erzeugt
werden: Die Ausgangssignale a bis d und a′ bis d′ werden
jeweils durch Funktionsverstärker OP31 bis OP38 verstärkt,
deren Verstärkungsfaktor jeweils mittels eines zugeordneten
Stellwiderstands VR31 bis VR38 variierbar ist. Aus den
Ausgangssignalen der mit den Signalen a bis d und a′ bis d′
gespeisten Funktionsverstärker OP31 bis OP38 werden ent
sprechende Differenzsignale (a-c), (c′-a′), (b-d) und
(d′-b′) durch entsprechende Funktionsverstärker OP39
bis OP42 aufbereitet. Zwei weitere Funktionsverstärker
OP43 und OP44 dienen der Erzeugung von Differenzsignalen
(a-c)-(c′-a′) = (a + a′)-(c + c′) und
(b-d)-(d′-b′) = (b + b′)-(d + d′) aus den Ausgangs
signalen der Funktionsverstärker OP39 bis OP41. Da die
Pegel des Ausgangssignale a bis d und a′ bis d′ der opti
schen Sensorelemente in dieser Ausführungsform einzeln
einstellbar sind, können die der Verringerung der durch
gelassenen Lichtmenge dienenden Dämpfungsgitter 136a′ bis
136d′ an den Lichtmeßfenstern hier wegfallen.
In der vorstehend beschriebenen Ausführungsform wird die
Hauptskala 114 mit dem Hauptgitter 116 durch die zweite
Meßskala 134 und die der Bestimmung des Gleichspannungs
pegels dienenden optischen Sensorelemente 138a′ bis 138d′
gegen in Fig. 11 von rechts einfallendem Gegenlicht abge
schirmt, so daß dieses keinen Einfluß auf die Bewegungs
meldesignale a bis d haben kann. Die gleiche Wirkung ist
in der in Fig. 16 dargestellten siebenten Ausführungsform
dadurch erzielt, daß anstelle der zweiten Meßskala 134 und
der dieser zugeordneten Teile eine Abschirmung 142 starr
mit der Sensoranordnung 130 verbunden. In Fig. 16 erkennt
man außerdem eine eines der beiden relativ zueinander
bewegbaren Teile darstellende Basis 144, an welcher die
Hauptskala 114 mit ihrem unteren Teil befestigt ist.
In der vorstehend beschriebenen Ausführungsform findet das
in Fig. 3 dargestellte Wirkprinzip bei einem nach dem
Reflektionsprinzip arbeitenden fotoelektrischen Bewegungs
melder Anwendung, es kann jedoch auch bei einem nach dem
Lichtdurchlaßprinzip arbeitenden Bewegungsmelder angewendet
werden. In diesem Falle ist das Muster der Meßgitter 120a
bis 120d der ersten Meßskala 118 durch ein der zweiten
Meßskala 134 entsprechendes Muster von Dämpfungsgittern
136a′ bis 136d′ zu ergänzen.
In Fig. 17 bis 19 ist eine achte Ausführungsform der
Erfindung dargestellt. Hier sind die Meßgitter 120a bis
120d der ersten Meßskala (118) und die diesen zugeordneten
Bewegungsmeldersensorelemente 122a bis 122d sowie dement
sprechend auch die Dämpfungsgitter 136a′ bis 136d′ der
zweiten Meßskala 134 und die diesen zugeordneten, der
Bestimmung des Gleichspannungspegels dienenden optischen
Sensorelemente 138a′ bis 138d′ jeweils in einer gerad
linigen Reihe angeordnet. Weitere Einzelheiten dieser Aus
führungsform entsprechen denen der sechsten Ausführungsform
und brauchen deshalb nicht beschrieben zu werden.
In den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen sind die
für die Messung des Bezugslichts bestimmten Fenster zwar
jeweils mit einem Dämpfungsgitter 136a′ bis 136d′ ver
sehen, bei Anwendung geeigneter Verfahren zum Einstellen
der verschiedenen Signalpegel, z. B. bei Verwendung der in
Fig. 15 dargestellten Signalverarbeitungsschaltung, kann
eine Strichteilung bzw. ein Gitter an diesen Fenstern
jedoch auch entfallen.
Bei einem in einer neunten Ausführungsform der Erfindung
in Fig. 20 dargestellten fotoelektrischen Durchlicht-
Bewegungsmelder ist eine optisch durchlässige Hauptskala
114 mit einem auf ihr ausgebildeten Hauptgitter 116 an
einem von zwei relativ zueinander bewegbaren Teilen
befestigt, während eine Lichtquelle 132, eine Meßskala 118
mit einem auf ihr ausgebildeten Meßgitter 120 und ein
optisches Sensorelement 122 für die fotoelektrische Umwand
lung von durch das Hauptgitter 116 und das Meßgitter 120
moduliertem Licht zum Erzeugen eines periodischen Bewegungs
meldesignals in Abhängigkeit von Bewegungen der beiden
Teile relativ zueinander am anderen der beiden relativ
zueinander bewegbaren Teilen befestigt sind, wobei der
Bewegungsmelder ferner einen der Bestimmung eines Gleich
spannungspegels dienenden optischen Sensor 138 für die
fotoelektrische Umwandlung des reflektierten Anteils des
durch das Hauptgitter 116 und das Meßgitter 120 modulierten
Lichts, einen Diaphanspiegel oder Strahlteiler 150 zum
Ablenken des von der Lichtquelle 132 erzeugten Lichts zur
Hauptskala 114 und zum Ausrichten des durch das Haupt
gitter 116 und das Meßgitter 120 modulierten reflektierten
Lichts auf den der Bestimmung des Gleichspannungspegels
dienenden optischen Sensor 138 und ein optisches Sensor
element 152 zum Bestimmen der von der Lichtquelle 132
abgegebenen Lichtmenge aufweist, so daß Schwankungen des
Gleichspannungspegels eines von dem optischen Bewegungs
meldersensorelement 122 erzeugten Bewegungsmeldesignals a
unter Verwendung eines von dem der Bestimmung des Gleich
spannungspegels dienenden optischen Sensorelement 138
erzeugten Gleichspannungspegelsignals a′ korrigierbar sind.
In Fig. 20 erkennt man außerdem eine Kollimatorlinse 112
und zwei Sammellinsen 154 und 155.
Das Ausgangssignal des der Bestimmung der von der Licht
quelle 132 abgegebenen Lichtmenge dienenden optischen
Sensorelements 152 wird zum Speisestromkreis der Licht
quelle 132 zurückgeführt, um diesen derart zu steuern,
daß die von der Lichtquelle 132 abgegebene Lichtmenge im
wesentlichen konstant ist. Das genannten optische Sensor
element 152 kann jedoch auch weggelassen werden.
Bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform handelt
es sich zwar um einen nach dem Durchlichtprinzip arbeiten
den fotoelektrischen Bewegungsmelder, ein solcher
Bewegungsmelder kann jedoch auch nach dem Reflektions
prinzip arbeiten, wenn man die Funktion des der Bestimmung
des Gleichspannungspegels dienenden optischen Sensor
elements 138 durch die des der Bewegungsmeldung dienenden
optischen Sensorelements 122 ergänzt bzw. ersetzt.
In den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen ist
jeweils auf die Erfassung von linearen Bewegungen Bezug
genommen, die Erfindung ist jedoch nicht allein darauf
beschränkt,sondern auch für die Erfassung von Rotations
bewegungen anwendbar.
Claims (9)
1. Fotoelektrischer Bewegungsmelder, bei welchem eine
Hauptskala (14, 114) mit einem darauf ausgebildeten
Hauptgitter (16, 116) an einem von zwei relativ zueinander
bewegbaren Teilen befestigt ist und
eine Lichtquelle (10, 132), eine Meßskala (18, 118) mit
einem darauf ausgebildeten Meßgitter (20, 20a-d, 120a-d)
und ein optisches Bewegungsmeldersensorelement (22, 22a-d,
122a-d) für die fotoelektrische Umwandlung von wenigstens
durch das Hauptgitter und das Meßgitter moduliertem Licht
am anderen der beiden relativ zueinander bewegbaren Teile
befestigt sind,
so daß in Abhängigkeit von Bewegungen der beiden Teile
relativ zueinander ein periodisches Bewegungsmeldesignal
erzeugbar ist,
gekennzeichnet durch
ein nahe dem Meßgitter an der Meßskala ausgebildetes,
für ein Bezugslicht durchlässiges Fenster (30a-d, 34 1, 342,
42a) und
durch ein der Erfassung des Bezugslichts dienendes opti
sches Sensorelement (32a-d, 36 1, 36 2, 138) für die foto
elektrische Umwandlung des durch das Fenster hindurch
tretende Bezugslicht,
so daß Schwankungen des Gleichspannungspegels des durch
das optische Bewegungsmeldesensorelement erzeugten
Bewegungsmeldesignals auf der Basis eines von dem der
Erfassung des Bezugslichts dienenden optischen Sensor
element erzeugten Bezugssignals korrigierbar sind.
2. Fotoelektrischer Bewegungsmelder nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß jeweils ein für
das Bezugslicht durchlässiges Fenster (34 1, 342) mehreren
Meßgittern (20a-d) zugeordnet ist, so daß das der
Erfassung des Bezugslichts dienende optische Sensor
element (36 1, 36 2) von einer gemittelten Lichtmenge
entsprechend der betreffenden Anzahl von Meßgittern
beaufschlagt ist.
3. Fotoelektrischer Bewegungsmelder nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die von dem für
das Bezugslicht durchlässigen Fenster (30a) durchgelassene
Lichtmenge im wesentlichen gleich der von dem Meßgitter
(20a) Durchgelassenen ist.
4. Fotoelektrischer Bewegungsmelder nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schwerpunkt
des für das Bezugslicht durchlässigen Fensters (42a) mit
dem des Meßgitters (20a) koinzidiert.
5. Fotoelektrischer Bewegungsmelder, bei welchem eine
optisch durchlässige Hauptskala (114) mit einem auf ihr
ausgebildeten Hauptgitter (116) an einem von zwei relativ
zueinander bewegbaren Teilen befestigt ist und
eine Lichtquelle (132), eine erste Meßskala (118) mit
einem auf ihr ausgebildeten Meßgitter (120a-d) und ein
optisches Bewegungsmeldersensorelement (122a-d) für die
fotoelektrische Umwandlung von wenigstens durch das
Hauptgitter und das Meßgitter moduliertem Licht am anderen
der beiden relativ zueinander bewegbaren Teile befestigt
sind,
so daß in Abhängigkeit von Bewegungen der beiden Teile
relativ zueinander ein periodisches Bewegungsmeldesignal
erzeugbar ist,
gekennzeichnet
durch eine gegenüber der der ersten Meßskala abgewandten
Seite der Hauptskala angeordnete zweite Meßskala (134), an
welcher ein für ein Bezugslicht durchlässiges Fenster
(136a′-d′) ausgebildet ist, und
durch ein der Bestimmung eines Gleichspannungspegels
dienendes optisches Sensorelement (138a′-d′) für die
fotoelektrische Umwandlung von durch die Hauptskala und
das Fenster hindurchtretendem Licht,
wobei Schwankungen des Gleichspannungspegels eines von dem
optischen Bewegungsmeldersensorelement erzeugten Bewegungs
meldesignals unter Verwendung eines von dem der
Bestimmung des Gleichspannungspegels dienenden optischen
Sensorelement erzeugten Gleichspannungspegelsignals
korrigierbar sind.
6. Fotoelektrischer Bewegungsmelder nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptskala
(114) reflektierend ausgebildet ist und daß die zweite
Meßskala (134) gegenüber der der Lichtquelle (132)
abgewandten Seite der Hauptskala angeordnet ist.
7. Fotoelektrischer Bewegungsmelder nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptskala
(114) optisch durchlässig ist und daß die zweite Meßskala
(134) und die Lichtquelle (132) gegenüber derselben Seite
der Hauptskala angeordnet sind.
8. Fotoelektrischer Bewegungsmelder, bei welchem eine
optisch durchlässige Hauptskala (114) mit einem auf ihr
ausgebildeten Hauptgitter (116) an einem von zwei relativ
zueinander bewegbaren Teilen befestigt ist und
eine Lichtquelle (132), eine Meßskala (118) mit einem auf
ihr ausgebildeten Meßgitter (120a-d) und ein optisches
Bewegungsmeldersensorelement (122a-d) für die foto
elektrische Umwandlung von wenigstens durch das Hauptgitter
und das Meßgitter moduliertem, reflektiertem oder durch
gelassenem Licht am anderen der beiden relativ zueinander
bewegbaren Teile befestigt sind,
so daß in Abhängigkeit von Bewegungen der beiden Teile
relativ zueinander ein periodisches Bewegungsmeldesignal
erzeugbar ist,
gekennzeichnet
durch ein der Bestimmung eines Gleichspannungspegels
dienendes optisches Sensorelement (138a′-d′) für die
fotoelektrische Umwandlung der jeweils anderen Komponente
des durch das Hauptgitter und das Meßgitter modulierten
Lichts,
so daß Schwankungen des Gleichspannungspegels des von dem
optischen Bewegungsmeldersensorelement erzeugten Bewegungs
meldesignals unter Verwendung eines von dem der Bestimmung
des Gleichspannungspegels dienenden optischen Sensor
element erzeugten Gleichspannungspegelsignals korrigierbar
sind.
9. Nach dem Reflektionsprinzip arbeitender foto
elektrischer Bewegungsmelder, bei welchem eine reflektie
rende und optisch durchlässige Hauptskala (114) mit einem
auf ihr ausgebildeten Hauptgitter (116) an einem von zwei
relativ zueinander bewegbaren Teilen befestigt ist und
eine Lichtquelle (132), eine Meßskala (118) mit einem auf
ihr ausgebildeten Meßgitter (120a-d) und ein optisches
Bewegungsmeldersensorelement (122a-d) für die foto
elektrische Umwandlung von wenigstens durch das Hauptgitter
und das Meßgitter moduliertem Licht am anderen der beiden
relativ zueinander bewegbaren Teile befestigt sind,
so daß in Abhängigkeit von Bewegungen der beiden Teile
relativ zueinander ein periodisches Bewegungsmeldesignal
erzeugbar ist,
gekennzeichnet
durch eine gegenüber der der Meßskala abgewandten Seite
der Hauptskala angeordnete, optisch undurchlässige
Abschirmung (142) zum Verhindern des Einfalls von Gegen
licht auf das Hauptgitter über die Rückseite der Hauptskala.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB8927392A GB2238865B (en) | 1989-12-04 | 1989-12-04 | Photoelectric displacement detector |
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| DE3940387A1 true DE3940387A1 (de) | 1991-06-13 |
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ID=10667398
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19893940387 Ceased DE3940387A1 (de) | 1989-12-04 | 1989-12-06 | Fotoelektrischer bewegungsmelder |
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| GB (1) | GB2238865B (de) |
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