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DE3940233A1 - Visuelle anzeigevorrichtung fuer kathodenstrahlroehren - Google Patents

Visuelle anzeigevorrichtung fuer kathodenstrahlroehren

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Publication number
DE3940233A1
DE3940233A1 DE19893940233 DE3940233A DE3940233A1 DE 3940233 A1 DE3940233 A1 DE 3940233A1 DE 19893940233 DE19893940233 DE 19893940233 DE 3940233 A DE3940233 A DE 3940233A DE 3940233 A1 DE3940233 A1 DE 3940233A1
Authority
DE
Germany
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screen
rays
delay
leading
scanning
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19893940233
Other languages
English (en)
Inventor
Peter John Bennett
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ferranti International PLC
Original Assignee
FERRANTI INTERNATIONAL SIGNAL PLC GATLEY CHEADLE CHESHIRE GB
Ferranti International Signal PLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FERRANTI INTERNATIONAL SIGNAL PLC GATLEY CHEADLE CHESHIRE GB, Ferranti International Signal PLC filed Critical FERRANTI INTERNATIONAL SIGNAL PLC GATLEY CHEADLE CHESHIRE GB
Publication of DE3940233A1 publication Critical patent/DE3940233A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • H04N9/16Picture reproducers using cathode ray tubes
    • H04N9/22Picture reproducers using cathode ray tubes using the same beam for more than one primary colour information
    • H04N9/24Picture reproducers using cathode ray tubes using the same beam for more than one primary colour information using means, integral with, or external to, the tube, for producing signal indicating instantaneous beam position
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09GARRANGEMENTS OR CIRCUITS FOR CONTROL OF INDICATING DEVICES USING STATIC MEANS TO PRESENT VARIABLE INFORMATION
    • G09G1/00Control arrangements or circuits, of interest only in connection with cathode-ray tube indicators; General aspects or details, e.g. selection emphasis on particular characters, dashed line or dotted line generation; Preprocessing of data
    • G09G1/28Control arrangements or circuits, of interest only in connection with cathode-ray tube indicators; General aspects or details, e.g. selection emphasis on particular characters, dashed line or dotted line generation; Preprocessing of data using colour tubes
    • HELECTRICITY
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Description

Die Erfindung betrifft Anzeigevorrichtungen, welche Katho­ denstrahlröhren verwenden, und insbesondere eine Vorrich­ tung zur Steigerung der maximalen Schirm-Leuchtkraft über die bisher Erreichbare hinaus.
Kathodenstrahlröhren werden zunehmend im Cockpit von Flug­ zeugen verwendet zur Erzeugung farbiger Anzeigen und wenn eine hohe Festigkeit oder Robustheit und eine hohe Schirm­ helligkeit im Sonnenlicht gefordert wird, werden häufig Index-Röhren verwendet anstelle der bisher bekannten Masken- Röhren.
Masken-Röhren oder Lochmasken-Röhren sind mehreren Beschrän­ kungen im Betrieb unterworfen infolge der Zerbrechlichkeit der Lochmaskenstruktur und der Absorption beträchtlicher Elek­ tronenstrahlenergie von jedem der drei Strahlen, die verwen­ det werden, um jeden Farb-Bildpunkt zu definieren, wobei die Streuung oder der Verlust dieses Energieeinganges aufgrund der Maske an einem einzelnen Punkt, der eine Öffnung umgibt, durch welche die Strahlen momentan hindurchtreten, den maxi­ mal nutzbaren Strahl-Strom und damit die Schirmhelligkeit be­ stimmt.
Solche Masken-Röhren können einen geeigneten Lichtausgang bringen, wenn sie in der sogenannten Kursivschrift-Methode betrieben werden, bei welcher Zeilenbilder gezeichnet werden, die irgendeinen kleinen Anteil der Schirmfläche einnehmen und von unadressierten Bereichen umgeben sind, die es erlauben, daß die Lochmaske örtlich absorbierte Energie zerstreut, wo­ bei die Bilder durch den Rest der Lochmaske gezeichnet oder dargestellt werden.
Bei der Anzeige von Informationen jedoch, die zunehmend vom Computer erzeugt werden und oft graphische Form haben, ist es erforderlich, daß viele Anzeigeeinrichtungen von Kathodenstrahlröhren in der Rasterabtastmethode arbeiten, bei der ein Punkt, (welcher die benachbarten Punkte von jedem eines Triplets aus Phosphor sein kann) wiederholt über den Schirm in einer Richtung als Linie abgetastet wird, die für jede Abtastung in einer senkrechten Richtung hierzu versetzt ist, um ein Feld oder Raster aus Abtastlinien zu bilden. Eine modifizierte Form der Lochmasken-Röhre ver­ wendet eine Maske mit Schlitzen, die sich quer zur Zeilen­ abtastrichtung und zu den Phosphor-Tripletten erstreckt.
Ein größerer Anteil des Schirmes ist eingeschrieben und die Elektronenstrahlen müssen mit solcher Geschwindigkeit abgelenkt werden, daß sie über eine kürzere Zeit an jedem Phosphor-Pixel verbleiben. Die Wiederherstellung der ört­ lichen Schirmhelligkeit durch Steigerung der Energien der Elektronenstrahlen, die an jedem Punkt auf der Lochmaske überlagert sind, wird verhindert durch Streuung der Energie durch die Lochmaske, wenn alle Punkte nacheinander einge­ schrieben werden.
Die Strahlindexröhre andererseits hat keine solche energie­ absorbierende Maske, und sie erlaubt es, daß ein Strahl höherer Stärke direkt auf den Schirm auftrifft.
Sie hat gewöhnlich eine Elektronenkanone, die einen ein­ zelnen Elektronenstrahl erzeugt, welcher auf einen Schirm fokussiert wird, der mit Streifen von durch den Elektronen­ strahl erregbarem Phosphor beschichtet ist, welche ver­ schiedene Primärfarben emittieren, die in einer wiederholten Folge von Tripletten aufgereiht sind entsprechend der emit­ tierten Farben, wobei ferner in Intervallen in dieser Folge Indexstreifen in derselben Richtung aufgereiht sind, welche auf den Elektronenstrahl ansprechen und eine durch die Röhre oder einen Detektor meßbare Strahlung emittieren.
Die Strahlindexröhre wird in der Rasterabtastmethode betrie­ ben, wobei eine Elektronenstrahlmodulierung in Multiplex­ weise erfolgt zwischen Kanälen eines elektrischen Farbsig­ nales, das den drei primären Farben des Phosphors der Tri­ pletten-Streifen zugeordnet ist, die nacheinander in jeder Zeile abgetastet werden, wobei die Strahlungsemission von den Indexstreifen dazu dient, das Farbsignal zu synchroni­ sieren im Multiplexbetrieb mit dem Auftreffen des Strahles auf den richtigen Phosphorstreifen.
Um eine ausreichende Bildauflösung in Zeilenabtastrichtung zu erreichen, sind die Phosphorstreifen schmal und gegebenen­ falls getrennt durch Schutzstreifen, um Farbverunreinigungen zu verhindern, mit der Folge, daß hier ebenfalls eine Ein­ schränkung bezüglich der zulässigen Punktabmessung in der Zeilenabtastrichtung besteht.
Es ist jedoch schwierig, einen Strahl hoher Intensität auf einen Punkt kleiner Abmessungen zu fokussieren und selbst mit Schutzstreifen zwischen benachbarten Phosphorstreifen besteht eine Begrenzung bezüglich des Strahl-Stromes und damit bezüglich der Schirmhelligkeit. Diesem kann in einigem Umfang begegnet werden durch Fokussierung des Strahles unter Bildung eines Punktes, der quer zur Richtung der Zeilenab­ tastrichtung langgestreckt ist, d.h. längs des Streifens der Feldabtastrichtung. Dies wird aber begrenzt durch die Trennung benachbarter Abtastzeilen.
Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, eine Kathoden­ strahlröhrenanzeigeeinrichtung und ein Verfahren zum Be­ trieb einer solchen Einrichtung zu schaffen, die es ermög­ licht, hellere rasterabgetastete Bilder darzustellen.
Eine Ausführungsform der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert, in der
Fig. 1 schematisch im Schnitt eine Strahlindexröhre zeigt mit zugeordnetem Steuerkreis für eine erste Ausführungsform einer Anzeigevorrich­ tung nach der Erfindung, wobei zwei Elektronen­ strahlen in der Röhre auf dem Schirm sich über­ lagern.
Fig. 2 zeigt schematisch ähnlich Fig. 1 eine zweite Ausführungsform einer Anzeigeeinrichtung, wobei die Elektronenstrahlen in der Röhre auf dem Schirm versetzt sind und einem der Modulations­ gitter der Röhre eine Verzögerungsschaltung zu­ geordnet ist.
Fig. 3 zeigt ähnlich Fig. 2 eine Ansicht einer dritten Ausführungsform einer Anzeigevorrichtung nach der Erfindung, wobei eine andere Ausführungsform einer Modulationssignal-Verzögerungsschaltung dar­ gestellt ist.
Fig. 1 zeigt eine visuelle Anzeigeeinrichtung 10 zur Dar­ stellung mehrfacher, d.h. vollständiger, Farbbilder vom Rasterabtasttyp mit einer Strahlindexröhre 11 und einer zu­ geordneten Treiber- und Steuerschaltung 12, die beide in einigen Details bekannt sind und hier nur in Umrissen beschrie­ ben werden.
Die Kathodenstrahlröhre hat ein evakuiertes Gehäuse 13 mit einem Paar Elektronenkanonen 14 1 und 14 2, die ein Paar Kathoden bilden, denen jeweils ein Steuergitter 14 1′ und 14 2′ zugeordnet ist und mit gemeinsamen Elektronen­ beschleunigungs- und Strahlfokussierungselektroden (nicht gezeigt), durch welche ein Paar von Elektronenstrahlen Bm 1 und Bm 2 zwischen der Kathode und einer Anode 15 er­ zeugt werden, die benachbart zu einem Bildschirmabschnitt 16 angeordnet ist, auf welchem Streifen aus rotem, grünem und blauem Phosphor 17 R, 17 G und 17 B entsprechend gebildet werden, die voneinander durch Schutzstreifen 18 getrennt sind. Die farbemittierenden Phosphorstreifen sind gruppiert in einer sich wiederholenden Folge oder einer Reihe von Tripletten, von denen jede ein Phosphor jeder Farbe enthält. Die Bezugnahme in der Beschreibung auf Phosphor einer Farbe bedeutet die Farbe der sichtbaren Strahlung, die hauptsäch­ lich durch dieses Phosphor emittiert wird, wenn es durch den Elektronenstrahl erregt wird, der zwischen der Elektro­ nenkanone und der Anode, auf die er auftrifft, beschleunigt wird.
Die Strahlen werden so fokussiert, daß sie auf den Bild­ schirm als kreisförmige oder elliptische Punkte auftreffen, die in Richtung der Streifenbreite etwas größer sind als die Streifenbreite, wodurch sie eine maximale Erregung des Phosphors eines Streifens bewirken, auf den sie auftreffen, während die Farbreinheit des emittierten Lichtes durch die Schutzbänder erhalten bleibt, welche benachbarte Streifen verschiedener Farbphosphore trennen.
In Intervallen über den Schirm sind Indexstreifen 19 aus einem Phosphor oder einem anderen Material gebildet, das auf die Erregung durch die Elektronenstrahlen anspricht und eine Strahlung emittiert, die unsichtbar sein kann oder eine sekundäre Elektronenemission bewirkt zurück in das Röhrengehäuse, und diese Indexstreifen können auf den Schutzstreifen 18 angeordnet sein oder einen Teil der Folge der Farbstreifen einnehmen.
Die Steuerschaltung 12 hat eine Energiequelle 20 zur Er­ zeugung einer Potentialdifferenz zwischen der Anode 15 und den Kathoden, durch welche jede Elektronenstrahlener­ gie bestimmt wird und damit der Lichtausgang auf der Röhre oder die Helligkeit oder Leuchtkraft des dargestellten Bildes. In der Ausführungsform nach Fig. 1 sind die Katho­ den bezüglich einander derart ausgerichtet, daß beide Strah­ len auf dem selben Punkt auf dem Schirm fokussiert werden und zusammengefaßt werden, um einen lichtemittierenden Punkt zu bilden, dessen Helligkeit durch beide Strahlen bestimmt ist. Betrachtet man für den Augenblick die Betriebsweise eines Strahles, z.B. des Strahles Bm 1, so wird ein Bild ge­ formt, d. h. ein Kontrast erzeugt, durch Modulierung des Strahlstromes durch rote, grüne und blaue Videosignale von einer nicht gezeigten Quelle, z.B. einer Kamera oder einem Generator für Computergraphik, auf einem Video-Multiplexer 21, der in Übereinstimmung mit Farbsynchronisierungssignalen von einer Formatschaltung 22 jedes der Farbsignale nachein­ ander an einen Videoverstärker 23 1 legt und dann an das Steuergitter 14 1′ der Kathodenstrahlröhre, um den Elektro­ nenstrahlstrom zu modulieren. Die Formatschaltung 22 kann ebenfalls Synchronisierungssignale mit den Videosignalen von deren Quelle empfangen.
Die Schaltung 12 hat ferner einen Strahlablenkgenerator­ verstärker 24, der ebenfalls mit der Formatschaltung 22 synchronisiert ist, sowie Ablenkspulen 25, die bewirken, daß der Elektronenstrahl eine wiederholte Zeilenabtastung quer über die Phosphorstreifen senkrecht zu deren Länge aus­ führt, d.h. in der Ebene des Bildes. Orthogonale Feldabtast­ schaltungen sind ebenfalls vorhanden, jedoch aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht dargestellt.
Eine Photodetektor oder, falls geeignet, ein sekundärer Emissionsdetektor 26 ist vorgesehen, um Emissionen der Indexstreifen 19 aufzunehmen und ein von ihm erzeugtes In­ dexsignal, das über den Verstärker 27 an die Formatschal­ tung 22 gelegt wird, stellt die Überquerung der Indexstrei­ fen durch einen Zeilenabtast-Elektronenstrahl dar.
Die fixierten räumlichen Zusammenhänge zwischen den Farb­ phosphorstreifen und den Indexstreifen ermöglichen es der Formatschaltung, ein Signal zu erzeugen, das mit dem Elek­ tronenstrahl synchronisiert ist, der die roten, grünen und blauen Phosphorstreifen abtastet, wodurch die Multiplex­ schaltung rote, grüne und blaue Videosignale einblenden kann synchron mit dem Überkreuzen der entsprechenden Phos­ phore durch den Elektronenstrahl und sie erzeugt das Farb­ bild durch Variieren des Elektronenstrahlstromes mit die­ sen Videosignalen.
Das Gitter 14 2′, welches den Strahl Bm 2 steuert, empfängt Modulationssignale vom Ausgang des Videomultiplexers 21 über einen Treiber-Verstärker 23 2, so daß während jeder Ab­ tastung beide Strahlen mit derselben Information moduliert werden und die überlagerten Punkte auf dem Schirm als einer erscheinen.
Die Strahlenergie, die auf irgendeinen Phosphorstreifen auftrifft, kann somit größer gehalten werden als von einem einzelnen Strahl ohne Rückgriff auf einen individuellen Strahl-Strom, der eine Fokussierung herab auf einen ebenso bemessenen Punkt sperrt, was eine Erregung benachbarter Phos­ phorstreifen vermeidet.
Indem somit einfach die Elektronenstrahlenergie auf zwei Strahlen aufgeteilt oder aufgespalten wird und die Strah­ len mit derselben Farbsignalinformation moduliert werden, kann ein stärkerer Strahl-Strom und eine stärkere Bild­ schirmhelligkeit realisiert werden.
Bei jeder rasterabtastenden Kathodenstrahlröhre resultiert das sichtbare Bild aus einer sehr kurzen Erregung eines Teils des Phosphors auf dem Bildschirm, die in Feldabtast­ intervallen wiederholt wird oder in Doppelfeldabtastinter­ vallen, wenn eine Verschachtelung verwendet wird, gefolgt von einem relativ kurzen Phosphoremission-Abklingintervall und einem relativ langen nicht emittierenden Intervall, das nicht erwünscht ist, weil der Betrachter diese wieder­ holten Emissionen in ein scheinbar konsistentes oder dauern­ des Bild integriert.
Innerhalb jeder Feldabtastung kann dieses Bild verstärkt werden und heller erscheinen durch Steigerung des Licht­ ausganges vom Schirm durch Verzögerung eines Strahles re­ lativ zum anderen, so daß die verschiedenen Strahlen auf denselben Teil des Schirmes nacheinander auftreffen, zeit­ lich verzögert, jedoch mit derselben Bildinformation modu­ liert, die zeitlich im gleichen Maß verzögert ist.
Fig. 2 zeigt eine zweite Ausführungsform 30 einer Anzeige­ einrichtung nach der Erfindung im Schnitt durch eine Strahl­ indexröhre mit einer Steuerschaltung ähnlich derjenigen nach Fig. 1, so daß entsprechende Teile dieselben Bezugszeichen haben, jedoch mit dem Unterschied, daß bei der Röhre 11′ die Elektronenkanone bzw. die Kathoden 14 3 und 14 4 relativ zueinander und zum Bildschirm fluchten oder ausgerichtet sind, so daß die Strahlen Bm 1 und Bm 2 auf dem Schirm in einem vorgegebenen Abstand d in Richtung der Zeilenabtastung auftreffen, wobei in der Steuerschaltung 12′ eine Modulier­ signal-Verzögerungsschaltung 31 vorgesehen ist, die zwi­ schen dem Farbsignalmultiplexer 21 und dem Gitterverstärker 23 2 geschaltet ist.
Der Abstand d auf dem Bildschirm zwischen den Auftreff­ punkten der Strahlen wird so gewählt, daß sie auf entspre­ chenden Punkten bezüglich der Phosphorstreifen 17 R, 17 G, 17 B und der Indexstreifen 18 auftreffen.
Bei dem dargestellten Bildschirm erscheinen die Index­ streifen 18 mit einer Teilung von zwei Phosphorstreifen, die sich in Tripletten wiederholen, so daß entsprechende Punkte in einer Teilung von sechs Phosphorstreifen erschei­ nen. Ein gleicher oder ähnlicher Aufbau wird auch bei an­ deren Konstruktionen verwendet.
Der Abstand d ist damit ein Vielfaches von sechsmal der Phosphorstreifenteilung und abhängig von der Zeilenabtast­ rate des Strahles bestimmt er eine Verzögerung zwischen dem nacheilenden Strahl Bm 2, der auf denselben Punkt auf dem Schirm auftrifft wie der Strahl Bm 1. Die Verzögerungs­ schaltung 31 ist so eingestellt, daß sie ein solches Ver­ zögerungsintervall in dem Modulationssignal an das Gitter 14 2′ erzeugt, so daß dasselbe Stück an Videoinformation beide Strahlen Bm 1 und Bm 2 moduliert, wenn sie auf irgend­ einen Phosphorteil des Schirmes auftreffen, d.h. irgendeinen Indexstreifen.
Die Verzögerung kann mehr als eine Zeilenabtastperiode betragen, jedoch weniger als die Feldperiode, so daß die versetzten Auftreffpunkte auf verschiedenen Abtastzeilen des Rasters liegen und in einer geeigneten Ausführungsform kann die Verzögerung ein exaktes Vielfaches der Zeilenab­ tastperiode sein, so daß die beiden Strahlen auf denselben Streifen, aber in verschiedenen Rasterzeilen auftreffen.
Die Verzögerungsschaltung 31 kann jede geeignete Form zur Erzeugung des Verzögerungsintervalles haben, von einigen wenigen Mikrosekunden, wenn die Strahlen auf dieselbe Ra­ sterzeile auftreffen, bis zu hunderten von Mikrosekunden, wenn sie auf verschiedene Rasterzeilen auftreffen.
Für kurze Verzögerungen ist es zweckmäßig, Anordnungen zu verwenden, welche die analogen Modulationssignale ver­ zögern, z.B. Ladungs-gekoppelte Geräte, für längere Ver­ zögerungen werden jedoch digitale Speichertechniken vorge­ zogen, wie z.B. Schieberegister oder adressierbare Speicher, wie z.B. Speicher mit direktem Zugriff.
Eine solche digitale Speicherung wird hauptsächlich benutzt, wenn die Videosignale für die Bilddarstellung digital in irgendeiner Anlage oder einem Computer erzeugt werden und die Verzögerungsschaltung kann zweckmäßigerweise betätigt werden, ehe die digitalen Signale in analoge Form umgewan­ delt werden zum Anlegen als Modulierungssignale an ein Steuergitter.
Fig. 3 zeigt eine dritte Ausführungsform einer Anzeige­ einrichtung 40 als Schnitt durch eine Strahlindexröhre 11′ und eine Steuerschaltung 12′′ ähnlich derjenigen nach Fig. 2, so daß entsprechende Teile dieselben Bezugszeichen haben, wobei jedoch Unterschiede vorhanden sind bezüglich dem An­ legen der Videosignale.
Die Videosignale der drei Hauptfarben werden in einer digi­ talen Generatorschaltung 41 erzeugt, die ein Computer oder eine spezielle Videokarte sein kann, und sie werden über Datenleitungen 42 an einen Multiplexer und Digital/Analog- Wandler 43 gelegt, der dem Signalmultiplexer 21 nach den Vorrichtungen 10 und 30 entspricht, und der das Synchro­ nisierungssignal von der Bildformatschaltung 22 empfängt, um an den Verstärker 23 1 analoge Gittersteuersignale der Farbe zu legen, die der Auftreffposition des führenden Strahles Bm 2 entsprechen, die durch das Indexsystem be­ stimmt ist.
Die Datenleitungen 42 versorgen ferner einen Verzögerungs­ speicher 44, der durch Lese/Schreib-Eingangs/Ausgangs- Schaltungen 44′ gesteuert wird mittels einer Adressen­ schaltung 45, die ihrerseits durch die Bildformatschal­ tung 22 gesteuert oder synchronisiert wird, um jedes der digitalen Video-Worte über ein vorgegebenes Verzögerungs­ intervall zu speichern, ehe sie an einen Multiplexer und Digital/Analog-Wandler 46 gelegt werden, der ähnlich dem Wandler 42 ist, jedoch durch die Adressenschaltung 45 an­ statt durch die Formatschaltung 22 gesteuert wird.
Der analoge Ausgang des Wandlers 46 steuert den Verstärker 23 2 und das Gitter 14 2′ mit der entsprechenden Verzögerung an.
Die digitale Verzögerungsschaltung und der Digital/Analog- Wandler können auch in anderer geeigneter Form ausgeführt sein und können beispielsweise das Multiplexen als Teil des Einschreibens in den Verzögerungsspeicher ausführen, so daß die einzigen gespeicherten Signaldaten diejenigen sind, die an das Gitter 14 2′ gelegt werden.
Die Dauer der Verzögerung ist wiederum immateriell und da sie nur eine Funktion des Intervalles zwischen dem Einschrei­ ben der Videodaten in und im Auslesen aus dem Speicher, ist sie leicht veränderbar, selbst während des Betriebes und kontinuierlich.
Es ist nicht unüblich, die Abtastung eines Elektronenstrah­ les einer Kathodenstrahlröhre zu korrigieren hinsichtlich verschiedener Verzerrungen, die durch die Geometrie der Röhre erzeugt werden und Wechselwirkungen der Ablenkfelder, d.h. die Strahlablenkkräfte variieren, entsprechend der Position des Strahles im Röhrengehäuse, um sicherzustellen, daß der Punkt, auf den der Strahl auf dem Bildschirm auf­ trifft, einem gleichmäßigen Raster-Muster folgt.
Wenn mehr als ein Elektronenstrahl vorhanden ist und die Strahlen absichtlich versetzt werden, wie dies nach der Erfindung der Fall ist, jedoch denselben Ablenkkräften aus­ gesetzt sind, kann der Einfluß der Abtast-Korrekturkräfte auf den führenden Strahl dazu führen, daß ein nacheilender Strahl leicht gegen seinen nominellen Abtastweg so versetzt wird, daß er auf einen Phosphorstreifen falscher Farbe auf­ trifft oder zwei Phosphorstreifen überlappt.
Die Anordnung 40 nach Fig. 3 kann modifiziert werden und es kann ein Korrekturspeicher 47 vorgesehen werden, gesteuert durch die Adressenschaltung 45, wodurch die an das Video­ signal angelegte Verzögerung verändert werden kann als Funk­ tion der Position des führenden Strahles in der Feldabta­ stung. Zweckmäßigerweise kann die variable Verzögerung ei­ nen Plan der Abweichungen des nacheilenden Strahles von sei­ ner nominalen Strahlposition bezüglich dem führenden Strahl für jede Position des führenden Strahles in dem Raster ent­ halten, d.h. für jeden Indexstreifen oder jedes Phosphor­ streifentriplet, die überkreuzt werden, wenn die Strahlen Abtast-Korrekturkräften ausgesetzt werden.
Die so aufgezeichneten oder festgehaltenen Abweichungen können Positionsveränderungen enthalten, die beim Auslesen auf die Abtastrate bezogen werden, um Veränderungen im Ver­ zögerungsintervall durch eine geeignete Prozeßschaltung zu bestimmen (z.B. dem Computer 41) und die dann dem no­ minalen Verzögerungsintervall zuaddiert werden oder di­ rekt als Veränderungen im nominalen Verzögerungsintervall gespeichert werden. Einfacher jedoch werden diese Verände­ rungen oder Abweichungen als Verzögerungsintervalle ge­ speichert, wobei jedes mit dem nominalen Verzögerungsin­ tervall kombiniert wird, d.h. als das wirkliche Verzöge­ rungsintervall, das für jede Position des Strahles zu verwenden ist und somit durch die Bildformatschaltung 22 signalisiert wird.
Obwohl die Erfindung beschrieben wurde unter Bezugnahme auf eine zweistrahlige Strahlindexröhre, ist sie nicht auf diese Anzahl an Strahlen begrenzt, auch nicht darauf, wie die Strahlen erzeugt werden oder auf den verwendeten Typ der Kathodenstrahlröhre, vorausgesetzt, die Strahlen folgen alle demselben Weg in jeder Abtastung.
Beispielsweise hat die dargestellte Kathodenstrahlröhre individuelle Kathoden zur Erzeugung der einzelnen Strah­ len. Es kann aber auch eine Kathodenkonstruktion vorge­ sehen werden, welche einen Strahl längs einer Achse er­ zeugt, z.B. in Richtung des Streifenverlaufes, wobei in unterschiedlichen Bereichen dieser Streifen einzelnen Steuergittern in der Weise von 14 1′ und 14 2′ ausgesetzt ist.
In einem solchen Fall treffen die Bereiche des Strahles auf den Bildschirm auf und bilden effektiv zwei separat modulierbare Punkte, die in der Feldabtastrichtung ge­ trennt sind und mit einem Verzögerungsintervall von einer Abtastzeilenperiode arbeiten in einer Weise, die der oben beschriebenen entspricht, wo zwei separate Strahlen ver­ setzt sind.
Weiterhin kann die erfindungsgemäße Anzeigeeinrichtung eine Maskenröhre verwenden, bei der eine Gruppe von drei Strahlen durch eine Öffnung der Lochmaske auf ein Triplet aus Phosphor auf den Bildschirm gerichtet wird entsprechend dem normalen einzelnen Strahl einer Strahl­ indexröhre. Eine Lochmaskenröhre kann gemäß der Erfin­ dung vorgesehen werden mit zwei oder mehr Gruppen von drei Strahlen, wobei jede Gruppe auf unterschiedliche Teile der Lochmaske gerichtet wird, so daß jede nicht zu viel Energie in irgendeinem Punkt der Lochmaske ein­ bringt und eine verbesserte Streuung durch die Maske be­ wirkt wird.
Alternativ kann eine einzelne Gruppe aus drei Strahlen so ausgerichtet werden, daß die Strahlen auf verschie­ dene aber nahe beieinanderliegende Öffnungen der Loch­ maske gerichtet werden, wodurch jeder Strahl auf einen anderen Teil des Schirmes fällt und er kann von erhöhter Stärke sein infolge des zeitlich getrennten Auftreffens dieser drei Strahlen auf denselben Teil des Schirmes, wodurch sämtliche visuelle Information für diesen Teil geliefert wird mit nur geringer Überschneidung der Farb­ priorität infolge der Erregung der Phosphore zu etwas unterschiedlichen Zeiten.
Die Bezugnahme auf dieselbe Modulation, die für mehr als einen Strahl angewendet wird, bedeutet, daß derselbe mo­ mentane Teil eines Modulationssignales, das als Funktion der Zeit läuft, an beide Elektronenstrahlen gelegt wird. Es bedeutet aber nicht notwendigerweise, daß die Modulie­ rung mit gleichem Signalpegel erfolgt.

Claims (14)

1. Anzeigevorrichtung mit einer rasterabgetasteten Ka­ thodenstrahlröhre mit einem Bildschirm, der ein Feld von farbemittierenden Phosphor-Tripletten trägt, wo­ bei die Röhre eine Mehrzahl von individuell modulier­ baren Elektronenstrahlen erzeugt, die auf Phosphore der Tripletten auftreffen, Abtasteinrichtungen, um die Strahlen wiederholt abzutasten und jeden Strahl auf den Schirm auftreffen zu lassen, so daß ein Ra­ ster von Zeilenabtastungen gebildet wird, die gegen­ einander in Querrichtung versetzt wird, um ein Feld zu bilden, derart, daß die Felder für alle Strahlen einander räumlich überlagert sind, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die individuell modulierbaren Elektro­ nenstrahlen relativ zueinander so angeordnet sind, daß sie auf entsprechende Phosphore der Tripletten- Reihen auftreffen, ferner durch Moduliereinrichtungen zum Modulieren der Stärke jedes Elektronenstrahles mit einem elektrischen Modulationssignal, das reprä­ sentativ ist für ein visuelles Bild, das auf dem Bildschirm in einer Weise erzeugt wird, daß dieselbe Modulation auf die verschiedenen Strahlen angewendet wird, wenn sie auf die Phosphore auf demselben Teil der überlagerten Felder auftreffen, um die Erregung der Phosphore an diesen Stellen zu verstärken.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlen so auf den Schirm gerichtet werden, daß sie auf diesem in unterschiedlichen Positionen auftreffen, wobei alle Strahlen als führende und nach­ eilende Strahlen abgetastet werden und die Modulier­ einrichtung eine Verzögerungsschaltung aufweist, um das Modulationssignal für jeden Strahl zu verzögern, der dem führenden Strahl in jedem abgetasteten Raster um ein Zeitintervall nacheilt, das auf den Abstand des Auftreffpunktes dieses Strahles von dem führenden Strahl in Richtung der Strahlabtastung bezogen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Zeitintervall kleiner ist als ein Feldab­ tastintervall.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Kathodenstrahlröhre eine Strahlin­ dexröhre ist, bei der der Bildschirm eine Mehrzahl von Phosphorstreifentripletten und Indexstreifen auf­ weist, wobei jeder Streifen sich in der Feldabtast­ richtung erstreckt, und aufgereiht in der Rasterzeilen­ abtastrichtung, daß ferner die Strahlen so gerichtet sind, daß sie auf entsprechende Abschnitte der Phosphor­ streifentripletten und Indexstreifenreihen auftreffen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlen so gerichtet sind, daß sie auf die­ selben Streifen auftreffen, die in der Feldabtast­ richtung um eine ganze Anzahl von Zeilenabtastungen versetzt sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungsschaltung eine digitale Verzögerungsleitung aufweist, um das Modula­ tionssignal in digitaler Form zu verzögern.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, gekenn­ zeichnet durch eine Korrekturschaltung, um die Modu­ lationssignalverzögerung zu variieren für jeden nach­ eilenden Strahl über das gesamte Raster entsprechend Veränderungen der momentanen relativen Positionen zwi­ schen dem nacheilenden und dem voreilenden Strahl in­ folge von Abtast-Nicht-Linearitäten und angelegten Ab­ tastkorrekturen, um zu veranlassen, daß der führende Strahl ein gleichmäßiges Raster beschreibt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrekturschaltung einen Korrekturspeicher aufweist, in welchem für jeden nacheilenden Strahl eine Funktion aufgezeichnet ist, die auf den wirkli­ chen Abstand zwischen diesem Strahl und dem führenden Strahl bezogen ist in Richtung der Abtastung für jede adressierbare Position, in welcher der führende Strahl auf den Bildschirm auftrifft, und daß Ausleseeinrich­ tungen vorgesehen sind, die in Übereinstimmung mit der momentanen Position des führenden Strahles während der gesamten Feldabtastung diese gespeicherte Funktion für jeden nacheilenden Strahl auslesen und eine Verzögerung des Modulationssignales in Übereinstimmung hiermit er­ zeugen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die im Korrekturspeicher enthaltende oder aufge­ zeichnete Funktion die momentane Größe des Modulations­ signal-Verzögerungsintervalles des nacheilenden Strah­ les ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die im Speicher enthaltene Funktion eine Abwei­ chung oder Versetzung vom nominalen Verzögerungsinter­ vall oder vom nominalen Abstand zwischen dem nacheilen­ den Strahl und dem führenden Strahl ist.
11. Verfahren zur Erzeugung eines sichtbaren Bildes auf einer Kathodenstrahlröhre, mit einer Mehrzahl von individuell modulierbaren Elektronenstrahlen, wobei die Strahlen auf einem Bildschirm so fokussiert wer­ den, daß sie dort strahlungsemittierende Phosphore erregen, wobei jeder Strahl wiederholt in einem Ra­ stermuster von Abtastzeilen geführt wird, wobei die Zeilen gegeneinander in Querrichtung versetzt sind, um ein Feld von Abtastzeilen zu bilden, dadurch ge­ kennzeichnet, daß diese Felder räumlich überlagert sind, daß die Stärken jedes der abgetasteten Strah­ len moduliert werden mit elektrischen Modulations­ signalen, die repräsentativ für eine auf dem Schirm zu erzeugende visuelle Abbildung sind, und daß die­ selbe Modulation an die verschiedenen Strahlen ange­ legt wird, wenn sie auf dieselben Teile der überlager­ ten Felder auftreffen, um die Emissionen von diesen Teilen oder Abschnitten zu verstärken.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlen dazu gebracht werden, auf dieselben Teile oder Abschnitte des Bildschirmes aufzutreffen, welche die Zeilen des Rasters als führende und nach­ eilende Strahlen bilden, die zeitlich versetzt sind, wodurch die Strahlen momentan auf physisch versetzte Abschnitte des Bildschirmes auftreffen und die Modu­ lationssignale für jeden nacheilenden Strahl verzö­ gert werden um ein Verzögerungsintervall, das diese Zeitversetzung enthält.
13. Verfahren nach Anspruch 12 unter Verwendung einer Strahlindex-Kathodenstrahlröhre, wobei die strahlungs­ emittierenden Phosphore Tripletten von verschiedene Farben emittierenden Phosphorstreifen und Strahlindex­ streifen aufweisen, die sich im wesentlichen quer zur Zeilenabtastrichtung erstrecken, dadurch gekenn­ zeichnet, daß diese Zeitversetzung eine Funktion der Abtastrate und des Abstandes zwischen Strahlindex­ streifen und Phosphorstreifen derselben Farbemission ist.
14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Verzögerungsintervall zwischen der Modulierung des führenden Strahles und des nacheilen­ den Strahles verändert wird entsprechend von Verände­ rungen der Versetzung zwischen den Strahlen aufgrund von Veränderungen der Abtastablenkkräfte, die an den führenden Strahl während der Feldabtastung gelegt wer­ den, um ein gleichmäßiges Raster zu schaffen.
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