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DE3839083A1 - Anschlussverbindung - Google Patents

Anschlussverbindung

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Publication number
DE3839083A1
DE3839083A1 DE19883839083 DE3839083A DE3839083A1 DE 3839083 A1 DE3839083 A1 DE 3839083A1 DE 19883839083 DE19883839083 DE 19883839083 DE 3839083 A DE3839083 A DE 3839083A DE 3839083 A1 DE3839083 A1 DE 3839083A1
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DE
Germany
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connection
connector
fitting
angle
piece
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DE19883839083
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DE3839083C2 (de
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Hans Margreiter
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Kathrein SE
Original Assignee
Kathrein Werke KG
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Publication date
Application filed by Kathrein Werke KG filed Critical Kathrein Werke KG
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Granted legal-status Critical Current

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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00Cable fittings
    • H02G15/08Cable junctions
    • H02G15/085Cable junctions for coaxial cables or hollow conductors
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R9/00Structural associations of a plurality of mutually-insulated electrical connecting elements, e.g. terminal strips or terminal blocks; Terminals or binding posts mounted upon a base or in a case; Bases therefor
    • H01R9/03Connectors arranged to contact a plurality of the conductors of a multiconductor cable, e.g. tapping connections
    • H01R9/05Connectors arranged to contact a plurality of the conductors of a multiconductor cable, e.g. tapping connections for coaxial cables
    • HELECTRICITY
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    • H01R9/0506Connection between three or more cable ends

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  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)
  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Anschlußverbindung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Beim Verlegen und Anschließen von koaxialen Erd- und Streckenkabeln an Verteilern, Abzweigern bzw. allgemeinen Anschlußarmaturen sind unterschiedliche Techniken bekannt geworden.
Bei der aus der DE 30 40 864 A1 bekannt gewordenen Vor­ richtung zum Verbinden und Umhüllen von Kabelverbindun­ gen wird eine Kabelmuffe aus zwei Kunststofformteilen für die Anschlußarmatur verwandt, die unter Aufnahme der elektrischen Vorrichtung ineinander steckbar und im Über­ lappungsbereich schrumpfbar sind. Auch die die Steckan­ schlüsse aufnehmenden Kabeleingänge bestehen - gegebenen­ falls wie die gesamte Kabelmuffe - aus wärmeschrumpffähigem Material, so daß nach dem Einstecken eines Breitbandka­ bels der Kabeleingang unter Wärmeeinwirkung auf das ent­ sprechend abisolierte Breitbandkabel wasser- und gasdicht aufgeschrumpft werden kann. Die Herstellung und Verwendung derartiger Schrumpfmuffen für die Kabelmuffe ist aber ar­ beits- und kostenintensiv.
Bei dieser vorbekannten Anschlußverbindung wie auch bei den aus der DE 34 36 635 C1 bzw. der DE 34 36 683 A1 bekannten Vorrichtungen zur Verbindung von koaxialen Breitbandkabeln besteht aber der Nachteil, daß bei den in der Regel eng nebeneinander sitzenden Anschlußstutzen am Armaturenge­ häuse wenig Raum zur Verfügung steht, um die im Boden zu verlegenden koaxialen Erdkabel gas- und feuchtigskeits­ dicht durch Aufschrumpfen von Schrumpfschläuchen anzu­ schließen. So wird bei der aus der DE 34 36 635 C1 bekann­ ten zugentlasteten gas- und feuchtigkeitsdichten Verbindung ein Schrumpfschlauchelement verwandt, das armaturengehäuse­ seitig über eine Schraubkappe an einem Anschlußstutzen durch Aufschrauben angebracht werden kann. Aber auch bei dieser vorbekannten Anschlußverbindung besteht das Problem, daß die im Erdreich zu verlegenden Koaxialkabel häufig in einem großen Bogen von bis zu 180° umgelenkt und in ent­ gegengesetzter Richtung zum Anschluß geführt werden müssen oder sollen, um bei später vorzunehmenden Montagearbei­ ten noch genügend Kabelmaterial zur Verfügung zu haben. Die Koaxialkabel sind aber relativ biegefest, so daß hier große am Anschlußstutzen ansetzende Spannungen auftreten, was die Handhabung ebenfalls erschwert.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es von daher, eine Anschlußverbindung für im Erdreich zu verlegende Koaxial­ kabel zu schaffen, deren Montage beim Anschluß an einer Anschlußarmatur gegenüber dem Stand der Technik vergleichs­ weise einfach und leicht vorgenommen werden kann.
Schließlich soll die neue Lösung kostenmäßig Vorteile gegen­ über herkömmlichen Lösungen aufweisen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß entsprechend den im kenn­ zeichnenden Teil des Anspruches 1 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Durch die vorliegende Erfindung wird eine einfache und raumsparende Anschlußverbindung geschaffen, die auch vor Ort bei der Montage leicht handhabbar ist und vor allem auch zu beachtlichen Kostenersparnisse auf Grund einer Koaxialkabel-Materialersparnis beiträgt. Bei der erfin­ dungsgemäßen Anschlußverbindung wird das im Erdreich zu verlegende Streckenkabel an ein Winkelanschlußstück ange­ schlossen, welches das Zwischenglied zur Anschlußarmatur darstellt. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, daß je nach Gegebenheiten das Winkelstück zunächst am entsprechend vor­ bereiteten Ende des koaxialen Erdkabels aufgesetzt und dann am Anschlußarmaturen-Gehäuse angeschlossen bzw. einge­ steckt wird, oder daß beispielsweise zunächst das Winkel­ anschlußstück am Anschlußgehäuse angebracht und das koa­ xiale Erdkabel am freien Schenkel des Winkelanschlußstückes angeschlossen wird. Bei der Montage und beim Anschluß an das Armaturengehäuse soll das Winkelanschlußstück bevor­ zugt um 360° so verschwenkbar sein, daß der freie Schenkel des Winkelanschlußstückes, an dem das im Erdreich zu ver­ legende Koaxialkabel angeschlossen werden soll, in jede be­ liebige gewünschte Winkellage verschwenkt werden kann. Dadurch wird auch bei relativ eng sitzenden Anschlußstutzen am Armaturengehäuse genügend Raum geschaffen, um das koaxiale Erdkabel anzuschließen und gas- bzw. wasserdicht beispielsweise unter Verwendung von Schrumpfmaterialien abzudichten.
Um für spätere Montagearbeiten genügend Kabelmaterial zur Verfügung zu haben und um mögliche Zugbelastung aufnehmen zu können, ist es beim Stand der Technik üblich gewesen, daß das an einer Stirnseite eines Anschlußarmaturen-Gehäu­ ses abgehende Koaxialkabel in einem großen Bogen umgelegt und in die entgegengesetzte Richtung weggeführt wird. Auf Grund der bereits erwähnten hohen Biegesteifigkeit der Ka­ bel erfordert dies allerdings in der Regel einen Bogen von um die 1,5 Meter. Bereits hieraus ist der enorme Platzbedarf nach dem Stand der Technik ersichtlich. Durch die Verwen­ dung der erfindungsgemäßen Winkelanschlußstücke zum An­ schluß der im Erdreich zu verlegenden Koaxialkabel wird der Bogen halbiert, so daß sich der benötigte Raumbedarf bereits drastisch vermindert. Vor allem aber wird das be­ nötigte Kabelmaterial verringert. Bedenkt man, daß pro Jahr etwa 100 000 Anschlüsse vorgenommen werden müssen und durch die Verwendung der erfindungsgemäßen Winkelanschluß­ stücke pro Anschluß etwa ein Meter Koaxialkabel eingespart werden kann, so ist daraus ersichtlich, daß durch die Verwendung des erfindungsgemäßen Winkelanschlußstückes Kostenersparnisse in einer Größenordnung von einer halben Million Mark erzielt werden können.
Das erfindungsgemäße Winkelstück kann zum Anschluß am Anschlußarmaturengehäuses mit einem Schraub- oder Bajonett­ verschluß versehen sein. Das koaxiale Erdkabel kann dann am zweiten Schenkel des Winkelanschlußstückes z. B. durch Ver­ wendung einer herkömmlichen Schrumpftechnik gas- und was­ serdicht angeschlossen werden, und zwar ohne Beeinträchti­ gung eines benachbart liegenden Anschlußstückes. Möglich ist aber auch, daß das Winkelanschlußstück von Hause aus fabrikationstechnisch bereits am Anschlußarmaturengehäuse angebracht und dort bevorzugt um 360° verschwenkbar ist.
Weitere Vorteile lassen sich vor allem dann erzielen, wenn das Anschlußarmaturengehäuse bevorzugt nicht mehr an zwei gegenüberliegenden Stirnseiten, sondern zumindest an den auch um 90° versetzt liegenden beiden Seitenwänden wie auch am Boden oder am Deckel mit weiteren Anschlüssen versehen ist, um hier einen möglichst hohen Freiheitsgrad an auswählbaren Anschlüssen vorliegen zu haben.
Weitere Vorteile, Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich nachfolgend aus den anhand von Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen. Dabei zeigen im ein­ zelnen
Fig. 1 eine schematische perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Anschlußverbindung;
Fig. 2 eine teilweise im Schnitt ausschnittweise gezeigte Seitendarstellung eines Details; und
Fig. 3 eine alternative Ausführungsform.
In Fig. 1 ist eine Anschlußarmatur 1 gezeigt, die beispiels­ weise einen Abzweiger oder Verteiler darstellt, wie er bei­ spielsweise auch beim Verlegen von Koaxialkabeln 3 im Erd­ reich verwandt wird. Die Anschlußarmatur 1 ist in geeigne­ ter Weise nach außen gas- und wasserdicht und korrosions­ beständig.
Die in Fig. 1 gezeigte Anschlußarmatur 1 weist an ihrer Oberseite 5, an der in Fig. 1 nicht sichtbaren Unterseite 7 sowie an allen umlaufenden Seitenwänden 9 Anschlüsse 11 auf, um so möglichst mit hohem Freiheitsgrad beliebige koa­ xiale Erdkabel anschließen zu können.
In Fig. 1 sollen vier im Erdreich verlegte Koaxialkabel 3 an zwei gegenüberliegenden Stirnseiten angeschlossen werden, an denen z. B. je zwei Anschlüsse 11 vorgesehen sind. Natürlich können pro Seite auch mehrere Anschlüsse vorge­ sehen sein.
An jedem der Anschlüsse 11 ist ein koaxiales Winkelanschluß­ stück 13 vorgesehen. Dieses koaxiale Winkelanschlußstück 13 wird in geeigneter Weise am Anschluß 11 der Anschlußarmatur 1 angeschlossen oder kann von Hause aus Teil der Anschluß­ armatur sein. Der freie Schenkel 13′ dient zum Anschluß des im Erdreich zu verlegenden Koaxialkabels 3. In Fig. 1 ist lediglich ein angeschlossenes Koaxialkabel 3 gezeigt.
Der Anschluß des Koaxialkabels 3 kann in bekannter Weise erfolgen, und zwar beispielsweise unter Verwendung bekann­ ter Kabelendstecker, die auf ein entsprechend abgesetztes vorbereitetes Ende eines anzuschließenden Koaxialkabels 3 aufgesteckt und dann in den freien Schenkel 13′ des Winkel­ anschlußstückes 13 wie in Fig. 1 gezeigt eingesteckt werden. Eine gas- und wasserdichte Verbindung kann dann unter Aufschrumpfung eines Schlauches in bekannter Weise erfol­ gen, der teilweise den freien Schenkel 13′ und teilweise das angeschlossene Koaxialkabel 3 überdeckt. Die Außenummantelung des Koaxialkabels kann mit einem an den freien Schenkel 13′ angrenzenden Bereich ebenfalls noch abgesetzt sein, um auch auf den unter der Ummantelung des Koaxialkabels be­ findlichen Außenleiter einwirkende Zugkräfte noch aufzu­ nehmen.
Um die einzelnen Koaxialkabel anschließen zu können, sind die in Fig. 1 gezeigten Winkelanschlußstücke jeweils um eine Achse 15, die parallel und koaxial zum Gehäuseschenkel 13′′ verläuft, um 360° verschwenkbar.
Dies bietet den Vorteil, daß beim Anschluß der einzelnen Koaxialkabel ein hoher Freiheitsgrad besteht und das Win­ kelanschlußstück jeweils so ausgerichtet werden kann, daß der Anschluß eines Koaxialkabels möglichst problemlos er­ folgt. Darüber hinaus kann das Aufschrumpfen eines Schlau­ ches über den freien Schenkel 13′ und dem dort angeschlos­ senen Koaxialkabel 3 ohne Problem vorgenommen werden, da bei entsprechender Ausrichtung des verdrehbaren Winkelan­ schlußstückes 13 genügend Abstand zum benachbarten Win­ kelanschlußstück besteht. Grundsätzlich wäre auch eine An­ schlußverbindung unter Verwendung eines Schraubanschlus­ ses beispielsweise wie in der DE 34 36 635 C1 beschrieben, möglich, auf deren Offenbarungsgehalt in vollem Umfange Bezug genommen wird.
Der seitliche Abstand der Anschlüsse 11 und damit der Ge­ häuseschenkel 13′′ der Winkelanschlußstücke sollte derart sein, daß jeweils ein Winkelanschlußstück um 360° so ver­ schwenkt werden kann, ohne daß der freie Schenkel eines Winkelanschlußstückes beim Umdrehen an eine benachbartes Winkelanschlußstück 3 anschlägt.
In Fig. 2 ist nur schematisch gezeigt, wie beispielsweise der Gehäuseschenkel 13′′ an dem Gehäuse der Anschlußar­ matur 1 angebracht werden kann. Dazu ist bei dem Ausfüh­ rungsbeispiel gemäß Fig. 2 der in Form eines Anschluß­ stutzens 11′ ausgebildete Anschluß 11 mit einem Außenge­ winde versehen, auf dem eine Überwurfmutter 17 aufdrehbar ist. Die Überwurfmutter ist auf dem Gehäuseschenkel 13′′ über einen Formschluß-Anschlag hintergreifend gesichert, so daß bei zunehmendem Aufdrehen die Stirnseite des Gehäuse­ schenkels 13′′ des Winkelanschlußstückes 13′ zunehmend fe­ ster auf die Stirnseite des angrenzenden Anschlußstutzens 11′ angepreßt wird, wobei zwischen beiden Stirnseiten zwi­ schen dem Gehäuseschenkel 13′ und dem Anschlußstutzen eine Dichtung 19 eingesetzt ist.
Natürlich kann die Sicherung der Überwurfmutter und die Gewindeanordnung auch umgekehrt sein, so daß die Überwurf­ mutter wie in Fig. 3 angedeutet, am Anschlußstutzen 11′ drehbar gesichert ist und auf ein Außengewinde am Winkel­ anschlußstück 13 aufgedreht werden kann.
Bei dieser Anordnung kann also jedes Winkelanschlußstück 13 zunächst auf ein anzuschließendes Koaxialkabel aufge­ steckt und in geeigneter Art und Weise abgedichtet werden, beispielsweise durch die erwähnte Schrumpfschlauchtechnik. Nach Durchführung des gas- und wasserdichten Anschlusses eines im Erdreich zu verlegenden Koaxialkabels 3 an ein derartiges Winkelanschlußstück 13 kann dann das Winkel­ anschlußstück über die in Fig. 2 gezeigte Befestigungstech­ nik an dem Anschlußstutzen 11′ gas- und wasserdicht ange­ schlossen werden. Dadurch wird die Montagefreundlichkeit noch weiter erhöht, da das Aufschrumpfen des Schrumpfschlau­ ches bei noch nicht an der Anschlußarmatur 1 angeschlosse­ nem Winkelanschlußstück 3 vorgenommen werden kann.
Grundsätzlich aber ist auch denkbar, daß das Winkelan­ schlußstück 13 mit einer zwischen dem Gehäuseschenkel 13′′ und der Anschlußarmatur 1 vorgesehenen Fabrikations-Schnitt­ stelle bereits fertigungstechnisch als komplette Einheit aus­ geliefert wird, so daß bei bereits vormontierten Winkelan­ schlußstücken nur noch die Koaxialkabel angeschlossen werden müßten. Auch in diesem Falle aber sollen die Winkelanschluß­ stücke möglichst um 360° verschwenkbar sein. Auch in diesem Falle bei bereits in der Anschlußarmatur 1 fabrikationstech­ nisch angeschlossenen Winkelanschlußstücken 13 soll trotz der Verschwenkbarkeit um bis zu 360° hier eine Gas- und Wasserdichtigkeit erzielt werden, was durch geeignete Dicht­ elemente möglich ist.
Auch bei vormontiertem Winkelanschlußstück 13 kann zur Siche­ rung die in Fig. 2 gezeigte Überwurfmutter 17 verwandt werden, die von einer völlig fest gespannten Endstellung in eine nur geringfügig gelöste Öffnungsstellung so weit verdrehbar ist, ohne daß dadurch das Winkelanschlußstück vom Anschluß­ stutzen 11 abgezogen werden kann. Dies könnte beispiels­ weise durch ein in Fig. 2 strichliert angedeuteten Anschlag 20 gewährleistet werden, der ein Verdrehen der Überwurfmutter 17 in Öffnungsrichtung begrenzt.
Wie bereits erwähnt, kann ein Koaxialkabel in den freien Schenkel des Winkelanschlußstückes 13 unter Verwendung der an sich bekannten Kabelendstecker so vorgenommen werden, daß die Anschlußtechnik an sich dem Anschluß eines Koaxial­ kabels an einen gerade verlaufenden Anschlußstutzen einer Anschlußverbindung entspricht. Auch der Gehäuseschenkel 13′ des Winkelanschlußstückes 13 kann mit einer derartigen Verbindungstechnik beispielsweise unter Verwendung des Steckers zumindest ähnlich einem koaxialen Kabelendstecker mit der Anschlußarmatur 1 elektrisch verbunden werden.
Anhand von Fig. 3 ist nur schematisch gezeigt, daß natür­ lich der elektrische Anschluß über das Winkelanschlußstück 13 nicht nur in Form einer Steckertechnik, sondern auch in Form einer Anschlag- bzw. Anpreß- oder Vorspanntechnik durchgeführt werden kann. ln diesem Falle kann ein Innen­ leiterstück 21 des Winkelanschlußstückes 13 mit einer leicht winkligen Zunge so vorgesehen sein, daß beim Aufsetzen des Winkelanschlußstückes 13 am Anschlußstutzen 11′ ein mit der Leiterplatine im Inneren der Anschlußarmatur 1 in Ver­ bindung stehendes Leiterelement 25 ebenfalls mit einer entsprechend ausgerichteten Zunge 27 in elektrischen Kontakt tritt. Eine Außenleiterverbindung kann durch eine eine elektri­ sche Leitung bewirkende Außenleiterhülse 29 oder ähnliche Maßnahmen bewirkt werden. Auch in diesem Ausführungs­ beispiel könnte ein anzuschließendes koaxiales Erdkabel 3 am freien Schenkel 13′ des Winkelanschlußstückes 13 in der bekannten Technik vorgenommen werden, indem das Koaxial­ kabel entsprechend abgesetzt und in den freien Schenkel 13′ mit oder ohne entsprechend ausgebildeten koaxialen Endstec­ ker eingefügt wird.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel können die dort erwähnten Winkelanschlußstücke neben üblichen gerade verlaufenden Anschlußstücken verwandt werden, je nachdem ob ein Kabel in Verlängerung des Anschlußstutzens oder in einer davon abweichenden Richtung von der Anschlußarmatur weggeführt werden soll. Schließlich wären auch Winkelanschlußstücke verwendbar, bei denen der Winkel zwischen den beiden Schenkeln nicht nur 90° beträgt. Auch Winkel von 120° oder anderen Größenordnungen sind denkbar. Schließlich könnten die Winkelanschlußstücke auch so ausgebildet sein, daß de­ ren Schenkel in bestimmten Winkelbereichen verstellt und dann fest justiert werden können.

Claims (12)

1. Anschlußverbindung zwischen einem Strecken- bzw. im Erdreich zu verlegenden Koaxialkabel (3) und einer Anschluß­ armatur (1), dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungs­ element aus einem Winkelanschlußstück (13) besteht, welches zumindest vor dem endgültigen Anschluß des Strecken- bzw. im Erdreich zu verlegenden Koaxialkabels (3) zumindest in einem Teilwinkelbereich so verschwenkbar ist, daß der koa­ xialkabelseitige freie Schenkel (13′) des Winkelanschluß­ stückes (13) in unterschiedliche Ausrichtlagen bringbar ist.
2. Anschlußverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Winkelanschlußstück ( 13) als an einem Anschluß (11) bzw. einem Anschlußstutzen (11′) an der Anschlußarmatur (1) einsteckbarer Winkelstecker ausgebildet ist.
3. Anschlußverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Winkelanschlußstück (13) als Winkelkon­ taktstück ausgebildet ist.
4. Anschlußverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Strecken- bzw. im Erdreich zu verlegende Koaxialkabel (3) an dem freien Schenkel (13′) des Winkelanschlußstückes (13) vorzugsweise mittels eines Kabelendsteckers einsteckbar ist.
5. Anschlußverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäuseschenkel (13′) des Winkelanschlußstückes (13) mittels einer Schraubverbindung (17) am Anschluß (11) bzw. dem Anschlußstutzen (11′) der Anschlußarmatur (1) befestig- und anschließbar ist.
6. Anschlußverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäuseschenkel (13′) des Winkelanschlußstückes (13) mittels eines Bajonettverschlusses am Anschluß (11) bzw. dem Anschlußstutzen (11′) der An­ schlußarmatur (1) befestig- und anschließbar ist.
7. Anschlußverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäuseschenkel (13′) des Winkelanschlußstückes (13) mittels einer Klemmverbindung am Anschluß (11) bzw. dem Anschlußstutzen (11′) der Anschlußarmatur (1) befestig- und anschließbar ist.
8. Anschlußverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußarmatur (1) und das daran angeschlossene Winkelanschlußstück (13) als Kom­ pletteinheit mit einer zwischen dem Winkelanschlußstück (13) und der Anschlußarmatur (1) bestehenden fabrikationstechni­ scher Schnittstelle ausgebildet sind, wobei das Winkelanschluß­ stück (13) um eine durch den Anschluß (11) bzw. den Anschluß­ stutzen (11′) verlaufende Achse (15) verschwenkbar ist.
9. Anschlußverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Winkelanschlußstück (13) zwei in ihrer Lage zueinander nicht veränderbare Schenkel (13′, 13′′) aufweist.
10. Anschlußverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel (13′, 13′′) des Winkelanschlußstückes (13) in ihrer Winkellage zuein­ ander einstellbar sind.
11. Anschlußverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 10 dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (13′, 13′′) des Winkelanschlußstückes (13) vorzugsweise einen Winkelbe­ reich von 130° bis 80°, vorzugsweise 120° bis 90°, insbeson­ dere um 90° aufweisen.
12. Anschlußverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Winkelanschlußstück (13) an unterschiedlichen Seiten (5, 7, 9) an dort jeweils vor­ gesehenen Anschlüssen (11) bzw. Anschlußstutzen (11′) der Anschlußarmatur (1) anschließbar bzw. angeschlossen ist.
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