DE3839083A1 - Anschlussverbindung - Google Patents
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- Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Anschlußverbindung nach dem
Oberbegriff des Anspruches 1.
Beim Verlegen und Anschließen von koaxialen Erd- und
Streckenkabeln an Verteilern, Abzweigern bzw. allgemeinen
Anschlußarmaturen sind unterschiedliche Techniken bekannt
geworden.
Bei der aus der DE 30 40 864 A1 bekannt gewordenen Vor
richtung zum Verbinden und Umhüllen von Kabelverbindun
gen wird eine Kabelmuffe aus zwei Kunststofformteilen für
die Anschlußarmatur verwandt, die unter Aufnahme der
elektrischen Vorrichtung ineinander steckbar und im Über
lappungsbereich schrumpfbar sind. Auch die die Steckan
schlüsse aufnehmenden Kabeleingänge bestehen - gegebenen
falls wie die gesamte Kabelmuffe - aus wärmeschrumpffähigem
Material, so daß nach dem Einstecken eines Breitbandka
bels der Kabeleingang unter Wärmeeinwirkung auf das ent
sprechend abisolierte Breitbandkabel wasser- und gasdicht
aufgeschrumpft werden kann. Die Herstellung und Verwendung
derartiger Schrumpfmuffen für die Kabelmuffe ist aber ar
beits- und kostenintensiv.
Bei dieser vorbekannten Anschlußverbindung wie auch bei den
aus der DE 34 36 635 C1 bzw. der DE 34 36 683 A1 bekannten
Vorrichtungen zur Verbindung von koaxialen Breitbandkabeln
besteht aber der Nachteil, daß bei den in der Regel eng
nebeneinander sitzenden Anschlußstutzen am Armaturenge
häuse wenig Raum zur Verfügung steht, um die im Boden
zu verlegenden koaxialen Erdkabel gas- und feuchtigskeits
dicht durch Aufschrumpfen von Schrumpfschläuchen anzu
schließen. So wird bei der aus der DE 34 36 635 C1 bekann
ten zugentlasteten gas- und feuchtigkeitsdichten Verbindung
ein Schrumpfschlauchelement verwandt, das armaturengehäuse
seitig über eine Schraubkappe an einem Anschlußstutzen
durch Aufschrauben angebracht werden kann. Aber auch bei
dieser vorbekannten Anschlußverbindung besteht das Problem,
daß die im Erdreich zu verlegenden Koaxialkabel häufig in
einem großen Bogen von bis zu 180° umgelenkt und in ent
gegengesetzter Richtung zum Anschluß geführt werden müssen
oder sollen, um bei später vorzunehmenden Montagearbei
ten noch genügend Kabelmaterial zur Verfügung zu haben.
Die Koaxialkabel sind aber relativ biegefest, so daß hier
große am Anschlußstutzen ansetzende Spannungen auftreten,
was die Handhabung ebenfalls erschwert.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es von daher, eine
Anschlußverbindung für im Erdreich zu verlegende Koaxial
kabel zu schaffen, deren Montage beim Anschluß an einer
Anschlußarmatur gegenüber dem Stand der Technik vergleichs
weise einfach und leicht vorgenommen werden kann.
Schließlich soll die neue Lösung kostenmäßig Vorteile gegen
über herkömmlichen Lösungen aufweisen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß entsprechend den im kenn
zeichnenden Teil des Anspruches 1 angegebenen Merkmalen
gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in
den Unteransprüchen angegeben.
Durch die vorliegende Erfindung wird eine einfache und
raumsparende Anschlußverbindung geschaffen, die auch vor
Ort bei der Montage leicht handhabbar ist und vor allem
auch zu beachtlichen Kostenersparnisse auf Grund einer
Koaxialkabel-Materialersparnis beiträgt. Bei der erfin
dungsgemäßen Anschlußverbindung wird das im Erdreich zu
verlegende Streckenkabel an ein Winkelanschlußstück ange
schlossen, welches das Zwischenglied zur Anschlußarmatur
darstellt. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, daß je nach
Gegebenheiten das Winkelstück zunächst am entsprechend vor
bereiteten Ende des koaxialen Erdkabels aufgesetzt und dann
am Anschlußarmaturen-Gehäuse angeschlossen bzw. einge
steckt wird, oder daß beispielsweise zunächst das Winkel
anschlußstück am Anschlußgehäuse angebracht und das koa
xiale Erdkabel am freien Schenkel des Winkelanschlußstückes
angeschlossen wird. Bei der Montage und beim Anschluß an
das Armaturengehäuse soll das Winkelanschlußstück bevor
zugt um 360° so verschwenkbar sein, daß der freie Schenkel
des Winkelanschlußstückes, an dem das im Erdreich zu ver
legende Koaxialkabel angeschlossen werden soll, in jede be
liebige gewünschte Winkellage verschwenkt werden kann.
Dadurch wird auch bei relativ eng sitzenden Anschlußstutzen
am Armaturengehäuse genügend Raum geschaffen, um das
koaxiale Erdkabel anzuschließen und gas- bzw. wasserdicht
beispielsweise unter Verwendung von Schrumpfmaterialien
abzudichten.
Um für spätere Montagearbeiten genügend Kabelmaterial zur
Verfügung zu haben und um mögliche Zugbelastung aufnehmen
zu können, ist es beim Stand der Technik üblich gewesen,
daß das an einer Stirnseite eines Anschlußarmaturen-Gehäu
ses abgehende Koaxialkabel in einem großen Bogen umgelegt
und in die entgegengesetzte Richtung weggeführt wird. Auf
Grund der bereits erwähnten hohen Biegesteifigkeit der Ka
bel erfordert dies allerdings in der Regel einen Bogen von
um die 1,5 Meter. Bereits hieraus ist der enorme Platzbedarf
nach dem Stand der Technik ersichtlich. Durch die Verwen
dung der erfindungsgemäßen Winkelanschlußstücke zum An
schluß der im Erdreich zu verlegenden Koaxialkabel wird
der Bogen halbiert, so daß sich der benötigte Raumbedarf
bereits drastisch vermindert. Vor allem aber wird das be
nötigte Kabelmaterial verringert. Bedenkt man, daß pro Jahr
etwa 100 000 Anschlüsse vorgenommen werden müssen und
durch die Verwendung der erfindungsgemäßen Winkelanschluß
stücke pro Anschluß etwa ein Meter Koaxialkabel eingespart
werden kann, so ist daraus ersichtlich, daß durch die
Verwendung des erfindungsgemäßen Winkelanschlußstückes
Kostenersparnisse in einer Größenordnung von einer halben
Million Mark erzielt werden können.
Das erfindungsgemäße Winkelstück kann zum Anschluß am
Anschlußarmaturengehäuses mit einem Schraub- oder Bajonett
verschluß versehen sein. Das koaxiale Erdkabel kann dann
am zweiten Schenkel des Winkelanschlußstückes z. B. durch Ver
wendung einer herkömmlichen Schrumpftechnik gas- und was
serdicht angeschlossen werden, und zwar ohne Beeinträchti
gung eines benachbart liegenden Anschlußstückes. Möglich
ist aber auch, daß das Winkelanschlußstück von Hause aus
fabrikationstechnisch bereits am Anschlußarmaturengehäuse
angebracht und dort bevorzugt um 360° verschwenkbar ist.
Weitere Vorteile lassen sich vor allem dann erzielen, wenn
das Anschlußarmaturengehäuse bevorzugt nicht mehr an zwei
gegenüberliegenden Stirnseiten, sondern zumindest an den
auch um 90° versetzt liegenden beiden Seitenwänden wie
auch am Boden oder am Deckel mit weiteren Anschlüssen
versehen ist, um hier einen möglichst hohen Freiheitsgrad
an auswählbaren Anschlüssen vorliegen zu haben.
Weitere Vorteile, Einzelheiten und Merkmale der Erfindung
ergeben sich nachfolgend aus den anhand von Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispielen. Dabei zeigen im ein
zelnen
Fig. 1 eine schematische perspektivische Darstellung einer
erfindungsgemäßen Anschlußverbindung;
Fig. 2 eine teilweise im Schnitt ausschnittweise gezeigte
Seitendarstellung eines Details; und
Fig. 3 eine alternative Ausführungsform.
In Fig. 1 ist eine Anschlußarmatur 1 gezeigt, die beispiels
weise einen Abzweiger oder Verteiler darstellt, wie er bei
spielsweise auch beim Verlegen von Koaxialkabeln 3 im Erd
reich verwandt wird. Die Anschlußarmatur 1 ist in geeigne
ter Weise nach außen gas- und wasserdicht und korrosions
beständig.
Die in Fig. 1 gezeigte Anschlußarmatur 1 weist an ihrer
Oberseite 5, an der in Fig. 1 nicht sichtbaren Unterseite 7
sowie an allen umlaufenden Seitenwänden 9 Anschlüsse 11
auf, um so möglichst mit hohem Freiheitsgrad beliebige koa
xiale Erdkabel anschließen zu können.
In Fig. 1 sollen vier im Erdreich verlegte Koaxialkabel 3 an
zwei gegenüberliegenden Stirnseiten angeschlossen werden,
an denen z. B. je zwei Anschlüsse 11 vorgesehen sind.
Natürlich können pro Seite auch mehrere Anschlüsse vorge
sehen sein.
An jedem der Anschlüsse 11 ist ein koaxiales Winkelanschluß
stück 13 vorgesehen. Dieses koaxiale Winkelanschlußstück 13
wird in geeigneter Weise am Anschluß 11 der Anschlußarmatur
1 angeschlossen oder kann von Hause aus Teil der Anschluß
armatur sein. Der freie Schenkel 13′ dient zum Anschluß des
im Erdreich zu verlegenden Koaxialkabels 3. In Fig. 1 ist
lediglich ein angeschlossenes Koaxialkabel 3 gezeigt.
Der Anschluß des Koaxialkabels 3 kann in bekannter Weise
erfolgen, und zwar beispielsweise unter Verwendung bekann
ter Kabelendstecker, die auf ein entsprechend abgesetztes
vorbereitetes Ende eines anzuschließenden Koaxialkabels 3
aufgesteckt und dann in den freien Schenkel 13′ des Winkel
anschlußstückes 13 wie in Fig. 1 gezeigt eingesteckt werden.
Eine gas- und wasserdichte Verbindung kann dann unter
Aufschrumpfung eines Schlauches in bekannter Weise erfol
gen, der teilweise den freien Schenkel 13′ und teilweise das
angeschlossene Koaxialkabel 3 überdeckt. Die Außenummantelung
des Koaxialkabels kann mit einem an den freien Schenkel
13′ angrenzenden Bereich ebenfalls noch abgesetzt sein, um
auch auf den unter der Ummantelung des Koaxialkabels be
findlichen Außenleiter einwirkende Zugkräfte noch aufzu
nehmen.
Um die einzelnen Koaxialkabel anschließen zu können, sind
die in Fig. 1 gezeigten Winkelanschlußstücke jeweils um eine
Achse 15, die parallel und koaxial zum Gehäuseschenkel 13′′
verläuft, um 360° verschwenkbar.
Dies bietet den Vorteil, daß beim Anschluß der einzelnen
Koaxialkabel ein hoher Freiheitsgrad besteht und das Win
kelanschlußstück jeweils so ausgerichtet werden kann, daß
der Anschluß eines Koaxialkabels möglichst problemlos er
folgt. Darüber hinaus kann das Aufschrumpfen eines Schlau
ches über den freien Schenkel 13′ und dem dort angeschlos
senen Koaxialkabel 3 ohne Problem vorgenommen werden, da
bei entsprechender Ausrichtung des verdrehbaren Winkelan
schlußstückes 13 genügend Abstand zum benachbarten Win
kelanschlußstück besteht. Grundsätzlich wäre auch eine An
schlußverbindung unter Verwendung eines Schraubanschlus
ses beispielsweise wie in der DE 34 36 635 C1 beschrieben,
möglich, auf deren Offenbarungsgehalt in vollem Umfange
Bezug genommen wird.
Der seitliche Abstand der Anschlüsse 11 und damit der Ge
häuseschenkel 13′′ der Winkelanschlußstücke sollte derart
sein, daß jeweils ein Winkelanschlußstück um 360° so ver
schwenkt werden kann, ohne daß der freie Schenkel eines
Winkelanschlußstückes beim Umdrehen an eine benachbartes
Winkelanschlußstück 3 anschlägt.
In Fig. 2 ist nur schematisch gezeigt, wie beispielsweise
der Gehäuseschenkel 13′′ an dem Gehäuse der Anschlußar
matur 1 angebracht werden kann. Dazu ist bei dem Ausfüh
rungsbeispiel gemäß Fig. 2 der in Form eines Anschluß
stutzens 11′ ausgebildete Anschluß 11 mit einem Außenge
winde versehen, auf dem eine Überwurfmutter 17 aufdrehbar
ist. Die Überwurfmutter ist auf dem Gehäuseschenkel 13′′
über einen Formschluß-Anschlag hintergreifend gesichert, so
daß bei zunehmendem Aufdrehen die Stirnseite des Gehäuse
schenkels 13′′ des Winkelanschlußstückes 13′ zunehmend fe
ster auf die Stirnseite des angrenzenden Anschlußstutzens
11′ angepreßt wird, wobei zwischen beiden Stirnseiten zwi
schen dem Gehäuseschenkel 13′ und dem Anschlußstutzen
eine Dichtung 19 eingesetzt ist.
Natürlich kann die Sicherung der Überwurfmutter und die
Gewindeanordnung auch umgekehrt sein, so daß die Überwurf
mutter wie in Fig. 3 angedeutet, am Anschlußstutzen 11′
drehbar gesichert ist und auf ein Außengewinde am Winkel
anschlußstück 13 aufgedreht werden kann.
Bei dieser Anordnung kann also jedes Winkelanschlußstück
13 zunächst auf ein anzuschließendes Koaxialkabel aufge
steckt und in geeigneter Art und Weise abgedichtet werden,
beispielsweise durch die erwähnte Schrumpfschlauchtechnik.
Nach Durchführung des gas- und wasserdichten Anschlusses
eines im Erdreich zu verlegenden Koaxialkabels 3 an ein
derartiges Winkelanschlußstück 13 kann dann das Winkel
anschlußstück über die in Fig. 2 gezeigte Befestigungstech
nik an dem Anschlußstutzen 11′ gas- und wasserdicht ange
schlossen werden. Dadurch wird die Montagefreundlichkeit
noch weiter erhöht, da das Aufschrumpfen des Schrumpfschlau
ches bei noch nicht an der Anschlußarmatur 1 angeschlosse
nem Winkelanschlußstück 3 vorgenommen werden kann.
Grundsätzlich aber ist auch denkbar, daß das Winkelan
schlußstück 13 mit einer zwischen dem Gehäuseschenkel 13′′
und der Anschlußarmatur 1 vorgesehenen Fabrikations-Schnitt
stelle bereits fertigungstechnisch als komplette Einheit aus
geliefert wird, so daß bei bereits vormontierten Winkelan
schlußstücken nur noch die Koaxialkabel angeschlossen werden
müßten. Auch in diesem Falle aber sollen die Winkelanschluß
stücke möglichst um 360° verschwenkbar sein. Auch in diesem
Falle bei bereits in der Anschlußarmatur 1 fabrikationstech
nisch angeschlossenen Winkelanschlußstücken 13 soll trotz
der Verschwenkbarkeit um bis zu 360° hier eine Gas- und
Wasserdichtigkeit erzielt werden, was durch geeignete Dicht
elemente möglich ist.
Auch bei vormontiertem Winkelanschlußstück 13 kann zur Siche
rung die in Fig. 2 gezeigte Überwurfmutter 17 verwandt werden,
die von einer völlig fest gespannten Endstellung in eine nur
geringfügig gelöste Öffnungsstellung so weit verdrehbar ist,
ohne daß dadurch das Winkelanschlußstück vom Anschluß
stutzen 11 abgezogen werden kann. Dies könnte beispiels
weise durch ein in Fig. 2 strichliert angedeuteten Anschlag 20
gewährleistet werden, der ein Verdrehen der Überwurfmutter
17 in Öffnungsrichtung begrenzt.
Wie bereits erwähnt, kann ein Koaxialkabel in den freien
Schenkel des Winkelanschlußstückes 13 unter Verwendung der
an sich bekannten Kabelendstecker so vorgenommen werden,
daß die Anschlußtechnik an sich dem Anschluß eines Koaxial
kabels an einen gerade verlaufenden Anschlußstutzen einer
Anschlußverbindung entspricht. Auch der Gehäuseschenkel
13′ des Winkelanschlußstückes 13 kann mit einer derartigen
Verbindungstechnik beispielsweise unter Verwendung des Steckers
zumindest ähnlich einem koaxialen Kabelendstecker mit der
Anschlußarmatur 1 elektrisch verbunden werden.
Anhand von Fig. 3 ist nur schematisch gezeigt, daß natür
lich der elektrische Anschluß über das Winkelanschlußstück
13 nicht nur in Form einer Steckertechnik, sondern auch in
Form einer Anschlag- bzw. Anpreß- oder Vorspanntechnik
durchgeführt werden kann. ln diesem Falle kann ein Innen
leiterstück 21 des Winkelanschlußstückes 13 mit einer leicht
winkligen Zunge so vorgesehen sein, daß beim Aufsetzen des
Winkelanschlußstückes 13 am Anschlußstutzen 11′ ein mit
der Leiterplatine im Inneren der Anschlußarmatur 1 in Ver
bindung stehendes Leiterelement 25 ebenfalls mit einer
entsprechend ausgerichteten Zunge 27 in elektrischen Kontakt
tritt. Eine Außenleiterverbindung kann durch eine eine elektri
sche Leitung bewirkende Außenleiterhülse 29 oder ähnliche
Maßnahmen bewirkt werden. Auch in diesem Ausführungs
beispiel könnte ein anzuschließendes koaxiales Erdkabel 3
am freien Schenkel 13′ des Winkelanschlußstückes 13 in der
bekannten Technik vorgenommen werden, indem das Koaxial
kabel entsprechend abgesetzt und in den freien Schenkel 13′
mit oder ohne entsprechend ausgebildeten koaxialen Endstec
ker eingefügt wird.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel können die dort erwähnten
Winkelanschlußstücke neben üblichen gerade verlaufenden
Anschlußstücken verwandt werden, je nachdem ob ein Kabel
in Verlängerung des Anschlußstutzens oder in einer davon
abweichenden Richtung von der Anschlußarmatur weggeführt
werden soll. Schließlich wären auch Winkelanschlußstücke
verwendbar, bei denen der Winkel zwischen den beiden
Schenkeln nicht nur 90° beträgt. Auch Winkel von 120° oder
anderen Größenordnungen sind denkbar. Schließlich könnten
die Winkelanschlußstücke auch so ausgebildet sein, daß de
ren Schenkel in bestimmten Winkelbereichen verstellt
und dann fest justiert werden können.
Claims (12)
1. Anschlußverbindung zwischen einem Strecken- bzw. im
Erdreich zu verlegenden Koaxialkabel (3) und einer Anschluß
armatur (1), dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungs
element aus einem Winkelanschlußstück (13) besteht, welches
zumindest vor dem endgültigen Anschluß des Strecken- bzw.
im Erdreich zu verlegenden Koaxialkabels (3) zumindest in
einem Teilwinkelbereich so verschwenkbar ist, daß der koa
xialkabelseitige freie Schenkel (13′) des Winkelanschluß
stückes (13) in unterschiedliche Ausrichtlagen bringbar
ist.
2. Anschlußverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Winkelanschlußstück ( 13) als an einem
Anschluß (11) bzw. einem Anschlußstutzen (11′) an der
Anschlußarmatur (1) einsteckbarer Winkelstecker ausgebildet
ist.
3. Anschlußverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Winkelanschlußstück (13) als Winkelkon
taktstück ausgebildet ist.
4. Anschlußverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Strecken- bzw. im Erdreich
zu verlegende Koaxialkabel (3) an dem freien Schenkel (13′)
des Winkelanschlußstückes (13) vorzugsweise mittels eines
Kabelendsteckers einsteckbar ist.
5. Anschlußverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäuseschenkel (13′) des
Winkelanschlußstückes (13) mittels einer Schraubverbindung
(17) am Anschluß (11) bzw. dem Anschlußstutzen (11′) der
Anschlußarmatur (1) befestig- und anschließbar ist.
6. Anschlußverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäuseschenkel (13′) des
Winkelanschlußstückes (13) mittels eines Bajonettverschlusses
am Anschluß (11) bzw. dem Anschlußstutzen (11′) der An
schlußarmatur (1) befestig- und anschließbar ist.
7. Anschlußverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäuseschenkel (13′) des
Winkelanschlußstückes (13) mittels einer Klemmverbindung
am Anschluß (11) bzw. dem Anschlußstutzen (11′) der
Anschlußarmatur (1) befestig- und anschließbar ist.
8. Anschlußverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußarmatur (1) und
das daran angeschlossene Winkelanschlußstück (13) als Kom
pletteinheit mit einer zwischen dem Winkelanschlußstück (13)
und der Anschlußarmatur (1) bestehenden fabrikationstechni
scher Schnittstelle ausgebildet sind, wobei das Winkelanschluß
stück (13) um eine durch den Anschluß (11) bzw. den Anschluß
stutzen (11′) verlaufende Achse (15) verschwenkbar ist.
9. Anschlußverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß das Winkelanschlußstück (13)
zwei in ihrer Lage zueinander nicht veränderbare Schenkel
(13′, 13′′) aufweist.
10. Anschlußverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel (13′, 13′′)
des Winkelanschlußstückes (13) in ihrer Winkellage zuein
ander einstellbar sind.
11. Anschlußverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 10
dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (13′, 13′′) des
Winkelanschlußstückes (13) vorzugsweise einen Winkelbe
reich von 130° bis 80°, vorzugsweise 120° bis 90°, insbeson
dere um 90° aufweisen.
12. Anschlußverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß das Winkelanschlußstück (13)
an unterschiedlichen Seiten (5, 7, 9) an dort jeweils vor
gesehenen Anschlüssen (11) bzw. Anschlußstutzen (11′) der
Anschlußarmatur (1) anschließbar bzw. angeschlossen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883839083 DE3839083A1 (de) | 1988-11-18 | 1988-11-18 | Anschlussverbindung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883839083 DE3839083A1 (de) | 1988-11-18 | 1988-11-18 | Anschlussverbindung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3839083A1 true DE3839083A1 (de) | 1990-05-23 |
| DE3839083C2 DE3839083C2 (de) | 1993-03-25 |
Family
ID=6367457
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19883839083 Granted DE3839083A1 (de) | 1988-11-18 | 1988-11-18 | Anschlussverbindung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3839083A1 (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1034241B (de) * | 1955-02-07 | 1958-07-17 | Siemens Ag | Abzweigmuffe mit einer oder mehreren Abzweigungen, insbesondere fuer Fernmeldekabel mit koaxialen Hochfrequenzleitungen und abzweigenden symmetrischen Fernmeldeleitungen |
| DE3040864A1 (de) * | 1980-10-30 | 1982-06-03 | Walter Rose Gmbh & Co Kg, 5800 Hagen | Vorrichtung zum verbinden und umhuellen von kabelverbindungen, insbesondere von breitband-kommunikationskabeln |
| DE3436683A1 (de) * | 1984-10-05 | 1986-04-10 | Kathrein-Werke Kg, 8200 Rosenheim | Vorrichtung zum verbinden und umhuellen von koaxialen breitbandkabeln |
| DE3436635C1 (de) * | 1984-10-05 | 1986-05-15 | Kathrein-Werke Kg, 8200 Rosenheim | Zugentlastete gas- und feuchtigkeitsdichte Verbindung für in Anschlußarmaturen eingeführte Koaxialkabel |
-
1988
- 1988-11-18 DE DE19883839083 patent/DE3839083A1/de active Granted
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1034241B (de) * | 1955-02-07 | 1958-07-17 | Siemens Ag | Abzweigmuffe mit einer oder mehreren Abzweigungen, insbesondere fuer Fernmeldekabel mit koaxialen Hochfrequenzleitungen und abzweigenden symmetrischen Fernmeldeleitungen |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3839083C2 (de) | 1993-03-25 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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