DE38354C - Ausrückvorrichtung an Walzenstühlen - Google Patents
Ausrückvorrichtung an WalzenstühlenInfo
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- DE38354C DE38354C DENDAT38354D DE38354DA DE38354C DE 38354 C DE38354 C DE 38354C DE NDAT38354 D DENDAT38354 D DE NDAT38354D DE 38354D A DE38354D A DE 38354DA DE 38354 C DE38354 C DE 38354C
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- pulley
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- flap
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- Expired - Lifetime
Links
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims 1
- 238000007373 indentation Methods 0.000 claims 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C4/00—Crushing or disintegrating by roller mills
- B02C4/28—Details
- B02C4/32—Adjusting, applying pressure to, or controlling the distance between, milling members
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Grinding (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE SO: Mühlen und Zerkleinerungsmaschinen.
GUSTAV GIESSMANN in KÖNIGSBERG i. Pr.
Ausrückvorrichtung an Walzenstühlen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Februar 1886 ab.
Auf beiliegender Zeichnung ist in den Fig. 1 und 2 je ein lothrechter Schnitt, in den Fig. 3
und 4 je ein Grundrifs und in Fig. 5 eine Seitenansicht eines Walzenstuhles dargestellt.
Wie aus den Fig. 4 und 5 ersichtlich ist, ist der Walzenstuhl, entgegen der sonst üblichen
Form, in seinem unteren Theile mit einem cylindrischen Mantel wie die gewöhnlichen
Mahlgänge versehen.
Die Neuerung bei vorliegendem Walzenstuhl bezieht sich auf die selbstthätige Ausrückung
des Walzenstuhles beim Leerwerden des Beschütttrichters.
Der Antrieb des Walzenstuhles erfolgt von der Riemscheibe R aus. Das Zahnrad c, welches
mit Riemscheibe R auf der gleichen Welle α sitzt, greift in das Zahnrad d der einen
Walze w. Ferner greift das genannte Zahnrad c in das Zahnrad e auf der Vorgelegewelle
b, von wo aus mittelst der Zahnräder f und g die zweite Walze J^1 in Bewegung gesetzt
wird. Von der Riemscheibe h, welche auf der Welle der Walze w sitzt, wird mittelst
der Riemscheibe Zz1 die Speisewalze s des Beschütttrichters
T angetrieben.
In letzterem tritt bei Vermahlung von weichem Mahlgut, Griese, Schalen u. s. w., sehr häufig
der Uebelstand ein, dafs sich das genannte Mahlgut in dem Beschütttrichter an den schrägen
Wandungen festsetzt und alsdann ein Leerlaufen der Walzen n>
und Wx erfolgt.
Die Klappe n, welche weiter unten beschrieben
wird, kann hierbei nicht in Thätigkeit treten und die Ausrückung des Walzenstuhles
bewirken.
Um das Festsetzen des Mahlgutes im Beschütttrichter zu verhindern, sind an den beiden
schrägen Wandungen desselben die Rechen m m angebracht, welche von Welle s aus durch die
Kegelräder k und U1 und Excenter I in eine
hin- und hergehende Bewegung versetzt werden. Bei dieser Anordnung wird das Mahlgut
beständig von den Wandungen losgerührt und der Speisewalze s zugeführt, so dafs die Klappe η
beim Leerwerden des Trichters sicher entlastet und in Thätigkeit treten kann.
Die Ausrückung des Walzenstuhles beim Leerwerden des Beschütttrichters erfolgt in
folgender Weise:
Die Klappe n, durch deren Bewegung die Ausrückung erfolgt, nimmt die in Fig. 1 punktirt
gezeichnete Stellung bei gefülltem Beschütttrichter ein und ist der auf der Welle der
Klappe η befestigte Gewichtshebel 0 in gehobener Stellung (s. punktirt angegebene Lage
in Fig. 1). Beim Leerwerden des Trichters T wird die Klappe η durch den Gewichtshebel ο
gehoben und erfolgt hierbei eine Drehung der Welle von Klappe n. Diese Drehung wird
durch die Kegelräder ρ und q, Fig. 4, auf Scheibe r, Fig. 2, übertragen.
Der auf Scheibe r befindliche Stift rückt bei Drehung der Scheibe mittelst des Hebels t die
Reibungskupplung ν ein, wodurch Riemscheibe χ mit der Welle s1 der Speisewalze s gekuppelt
wird und sich mit dieser Walze in gleicher Richtung dreht. Die Welle α der Antriebsscheibe
R ist hohl und mit einer zweiten Welle (X1 versehen, welche am einen Ende den
Kegel R1 , am anderen Ende das Gewinde ^,
sowie die Riemscheibe y mit Handrad trägt.
Durch Drehen der Welle a1 mittelst der Rietnscheibej-'
oder des Handrades wird der Kegel R1 mit der Losscheibe R gekuppelt und kann also
durch Lösen der Reibungskupplung bei R die Maschine aufser Betrieb gesetzt werden.
Bevor die oben erwähnte Kupplung ν eingerückt
ist, läuft die Riemscheibe x, von y aus angetrieben, leer mit, und zwar in der Drehungsrichtung der Scheibey. Wird nun beim Einrücken
der Kupplung v, also beim Heben der Klappen, die Scheibe χ in der Richtung der
Walze s gedreht, welche eine entgegengesetzte Drehrichtung wie Scheibe y hat, so wird
erstere zur treibenden Scheibe und einen Wechsel in der Drehrichtung vonj^ bewirken.
Bei diesem Drehungswechsel wird die Kupplung bei R gelöst, und der Walzenstuhl steht
still. .
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Eine selbsttätige Ausrückvorrichtung an Walzenstühlen beim Leerwerden des Beschütttrichters, bestehend aus der Klappe η mit Gewichtshebel ο, Scheiber, Hebel t und Kupplung ν zur Einrückung des Triebwerkes xy, durch welches Welle al mit Gewinde % und Kupplungsschieber R * gedreht und Riemscheibe R mittelst der Hohlwelle a mit Muttergewinde aufser Eingriff mit Scheibe -R1 gebracht wird.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE38354C true DE38354C (de) |
Family
ID=314060
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT38354D Expired - Lifetime DE38354C (de) | Ausrückvorrichtung an Walzenstühlen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE38354C (de) |
-
0
- DE DENDAT38354D patent/DE38354C/de not_active Expired - Lifetime
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