DE3832002A1 - Tripode-weitwinkel-gleichlauffestgelenk - Google Patents
Tripode-weitwinkel-gleichlauffestgelenkInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Gleichlaufgelenk, bestehend aus
einem tripodenfömigen Teil, das fest mit einer der beiden
zu verbindenden Wellen verbunden ist, sowie aus einer
Tulpe, die fest mit der anderen dieser beiden Wellen ver
bunden ist, wobei die Tripode drei Zapfen umfaßt, auf
denen Rollen dreh- und verschiebbar angeordnet sind, die
in drei in der Tulpe vorgesehenen Laufbahnen laufen, sowie
mit axialen Befestigungsmitteln für die axiale Fixierung
der beiden Gelenkhälften einander gegenüber.
Gleichlaufgelenke, zum Beispiel Tripoden-Festgelenke,
finden seit Jahren in der Kraftfahrzeugindustrie Anwen
dung, wo sie radseitig in Getrieben eingesetzt werden, die
die Bewegung des Antriebsaggregats auf die Antriebsräder
von frontangetriebenen Fahrzeugen übertragen. Das Kon
zeptionsprinzip derartiger Gleichlaufgelenke wurde bei
spielsweise in FR-A-12 72 530 beschrieben und dargestellt.
Ein minimaler Platzbedarf sowohl hinsichtlich des Durch
messers als auch der Länge und eine maximale Winkelbeweg
lichkeit sind die beiden Haupterfordernisse für den Ein
satz dieser Gelenke in modernen Kraftfahrzeugen.
Ein Gleichlaufgelenk, dessen Laufbahnen durch im wesent
lichen kreisförmige Bahnen gebildet werden, in denen die
Rollen mit ihrer kugeligen Außenfläche laufen, weist eine
geringe Längenabmessung und einen ebenfalls etwas
kleineren Durchmesser auf als ein Gelenk, dessen Lauf
bahnen in Form von Bahnen bestehen, deren Achsen parallel
zur Achse der Tulpe verlaufen. Darüber hinaus können die
mit einer der beiden zu verbindenden Wellen fest verbund
ene Tulpe und das schalenförmige Teil, über welches die
Tripode mit der anderen der beiden Wellen verbunden ist,
ineinandergreifen, wie dies bei den Backen eines Weit
winkel-Kardangelenks der Fall ist.
Eine solche Anordnung ist aus der US-A3 8 77 251 bekannt,
doch bietet diese Anordnung nur eine teilweise Lösung für
das Problem eines Gelenks mit großem Beugewinkel und
geringem Platzbedarf. Um die axiale Verschiebung der
beiden Wellen zu unterbinden, muß eine entsprechende
Vorichtung vorgesehen werden, mit deren Hilfe die
mechanische Festigkeit und die Beugefähigkeit des
Gleichlaufgelenks bewahrt bleiben. So besteht die in der
FR-A-12 72 530 vorgeschlagene Lösung (Fig. 3 und 8) darin,
daß der mittlere Teil der Tripode eine sphärische Form
aufweist, die mit zwei planen, gegenüberliegenden Flächen
zusammenarbeitet, die auf im wesentlichen radialen, auf
der Tulpe vorgesehenen Ebenen verlaufen. Bei einer solchen
Anwendung erfolgt jedoch eine punktuelle Aufbringung der
axialen Belastungen , so daß das Gelenk einem relativ
schnellen Verschleiß unterliegt. In der Folge wurden
zahlreiche Lösungen für Tripoden- oder ähnliche
Festgelenke vorgeschlagen, wie z. B. die in der
FR-A-23 98 924 beschriebenen Lösungen, bei denen das
Gelenk durch die Zusammenwirkung zwischen planen Flächen
und Kugelabschnitten im Bereich der Drehachse der zweiten
Welle axial gehalten wird.
In der FR-A-23 98 924 ist in den Fig. 7 bis 11 ein Gleich
laufgelenk beschrieben und dargestellt, bei dem die
Laufbahnen in Form von Bahnen bestehen, deren Achse pa
rallel zur Achse der Tulpe verlaufen, wobei das axiale
Befestigungsmittel ein Zwischenstück enthält, das eine
konvexe, spärische Außenfläche begrenzt, die in eine kon
kave, vollständig in dem tulpenförmigen Teil eingelassene
spärische Lagerung eingreift. Auch wenn durch diese Aus
führungsform eine erhebliche Verbesserung der Funktions
merkmale des Gelenkes erzielt wird, weist sie doch einen
Hauptnachteil auf, der in einem erheblichen Platzbedarf
des Gelenkes sowohl hinsichtlich des Durchmessers als auch
der Länge besteht. Außerdem ist der maximale Beugewinkel
im wesentlichen gleich 43°.
Die Kinematik des Gelenkes muß außerdem eine Verschiebung
der Tripode senkrecht zu ihrer Achse erlauben, was bei der
in der US-A-38 77 251 beschriebenen Lösung nicht gegeben
ist, da keine Abwinklung des Gelenkes ohne Verklemmung
möglich zu sein scheint. Die Konzeption dieses Gelenkes
ist im übrigen hinsichtlich einer Großserienfertigung
wenig realistisch.
Bekannt ist ebenfalls aus der FR-A-23 94 711, ein An
triebsgelenk, jedoch kein Festgelenk, da es eine axiale
Verschiebung einer Welle im Verhältnis zur anderen ermög
licht. Die zwischen der Tripode 104 und der Tulpe vorge
sehenen Verbindungsteile gestatten keine Verschiebung der
Tulpe senkrecht zu ihrer Achse, um die Offset-Bewegung
auszugleichen. Wie auf Seite 1 (Zeile 22-25) der
FR-A-23 94 711 ausgeführt, soll im Gegenteil eine Unter
bindung der Offset-Bewegung der mit der Tripode verbunden
en Welle erreicht werden.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein
Gleichlaufgelenk mit geringem Platzbedarf und einer
Abbeugbarkeit von mehr als 50° zu schaffen.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die
axialen Befestigungsmittel ein Zwischenstück umfassen, das
mit der Tripode über eine Verbindung zusammenwirkt, die
eine Verschiebung der Tripode senkrecht zu ihrer Achse
ermöglicht, und daß die Laufbahnen aus im wesentlichen
kreisförmigen Bahnen bestehen, in denen die Rollen mit
ihrer kugelig sphärischen Außenfläche laufen.
Dank dieser Auslegung erhält man ein Tripoden-Festgelenk
mit sehr großer Winkelbeweglichkeit bei gleichzeitig
geringem Platzbedarf bezüglich Länge und Durchmesser.
Gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung weist das
Zwischenstück eine kugelige Fläche auf, die mit einer
entsprechenden, aus der Tulpe vorgesehenen sphärischen
Fläche zusammenwirkt. Die geometrische Mitte der
kreisförmigen Bahnen fällt in vorteilhafter Weise mit der
geometrischen Mitte der ergänzenden sphärischen Fläche
zusammen.
Gemäß der Erfindung wird ebenfalls eine besonders einfache
Ausführungsform des Gelenkes vorgeschlagen, wobei das
Zwischenstück von einer konvex sphärischen Fläche begrenzt
ist, die in eine konkav sphärische in den Axialarmen der
Tulpe vorgesehene Lagerung eingreift.
Um eine Verschiebung der Tripode senkrecht zur Achse, mit
der sie verbunden ist, und damit eine Offset-Bewegung
dieser Art von Gleichlaufgelenken zu ermöglichen, weist
das Zwischenstück eine erste plane Fläche auf, die senk
recht zur Tripodenachse verläuft und mit einem ersten auf
der Tripode gegenüberliegend vorgesehenen Berührungsbe
reich zusammenwirkt. Eine bessere Führung der Bewegungen
der Tripode wird dadurch erzielt, daß an dem Zwischenstück
eine zweite plane Fläche vorgesehen ist, die parallel zu
der ersten planen Fläche verläuft und mit einem zweiten
Berührungsbereich an der Tripode zusammenwirkt.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung besteht der
erste an der Tripode vorgesehene Berührungsbereich aus
einer ersten planen, senkrecht zur Tripodenachse ver
laufenden Fläche. Der zweite an der Tripode vorgesehene
Berührungsbereich kann ebenfalls durch eine zweite plane
Fläche an der Tripode vorgesehen Fläche verläuft.
Als Variante kann eine der beiden planen Flächen des
Zwischenstücks direkt mit der sphärischen Außenfläche der
Rollen zusammenfallen, deren koplanare Berührungspunkte
den zweiten auf der Tripode vorgesehen Berührungsbereich
bilden.
Die vorbeschriebene Auslegung ermöglicht ein Tri
poden-Festgelenk mit sehr großen Beugewinkeln bei geringem
Platzbedarf hinsichtlich Durchmesser und Länge.
Es ist jedoch festzustellen, daß zwischen der konvexen und
der konkaven sphärischen, insbesondere kugeligen Fläche
ein Funktionsspiel auftreten kann, das zu Verschleiß und
Geräuschentwicklung Anlaß gibt.
In Fällen, in denen das Zwischenstück als ein Teil mit
planen parallelen Flächen ausgelegt ist, zwischen denen
die Tripode gleitet, besteht darüber hinaus ein axiales
herstellungsbedingtes Spiel, das ebenfalls vermindert bzw.
unterbunden werden sollte.
Zur weiteren Verbesserung der Funktionsqualität dieser
Gelenke wird im Rahmen der Erfindung ein Gleichlaufgelenk
des vorgenannten Typs vorgeschlagen, das dadurch
gekennzeichnet ist, daß die axialen Befestigungsmittel
Mittel enthalten, die an der Tulpe anliegen, um die
Tripode in einer parallel zur Tripodenachse verlaufenden
Richtung sowie in einer Richtung entsprechend dem besagten
Berührungsbereich mit der besagten planen Fläche des
Zwischenstücks zu beaufschlagen.
Gemäß weiterer Merkmale der Erfindung umfassen die
besagten Mittel ein Stützelement mit einer planen,
senkrecht zur Tripodenachse verlaufenden Fläche, die mit
einem zweiten an der Tripode vorgesehenen und parallel zu
dem ersten Berührungsbereich verlaufenden
Berührungsbereich zusammenfällt. Dabei ist das Stütz
element verschiebbar zum Zwischenstück einer zur Tri
podenachse parallelen Richtung angeordnet.
Es ist vorgesehen, daß das Zwischenstück drei Laschen
aufweist, die axial von der planen Fläche zwischen den
Tripodenzapfen aus verlaufen, zwischen denen das
Stützelement verschiebbar angeordnet ist. Dabei umfaßt das
Stützelement drei Laschen, die axial von der planen Fläche
zwischen den Tripodenzapfen aus verlaufen und mit den
axialen Laschen des Zwischenstücks zusammenarbeiten.
Ferner ist vorgeschlagen, daß die radiale Innenfläche
jeder Lasche des Zwischenstücks eine axiale Führungsnut
aufweist, in welcher ein radialer, an der Außenseite der
jeweiligen Lasche des Stützelements gebildeter Nocken
gleitet. Das Stützelement wird von einer konvexen Fläche
begrenzt, auf der ein Vorspannungselement aufliegt.
Es ist vorgesehen, daß das Vorspannungselement eine von
elastischen, sternförmigen Halterungen gebildete Feder
ist, wobei die Enden der Schenkel in die Tulpe eingreifen
und der mittlere Teil eine axiale Vorspannung des
Stützelementes bewirkt.
Die Vorspannungsmittel umfassen ferner einen Stößel, der
zwischen dem mittleren Teil der elastischen Halterung und
dem Stützelement eingesetzt ist und eine konkave Fläche in
Ergänzung zu der konvexen Fläche aufweist.
Die konvexe und konkave Fläche sind als kugelig sphärische
Flächen gestaltet.
Das Vorspannungselement kann auch als Verschlußteil
ausgebildet sein, das an dem offenen Ende der Tulpe
aufgesetzt ist, wobei ein mittlerer Abschnitt die axiale
Vorspannung des Stützelements bewirkt. Dabei umfaßt das
aufgesetzte Teil eine konkave Fläche in Ergänzung zu der
konvexen Fläche des Stützelements. Schließlich ist
vorgeschlagen, das Vorspannungselement in Form eines an
den freien Enden der Tulpenarme verschweißten Teils
auszubilden.
Weitere Merkmale und Vorteile der erfindungsgemäßen Lösung
gehen aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung der
Zeichnungen hervor.
Es zeigt
Fig. 1 eine vereinfachte, schematische, axiale
Schnittansicht einer ersten Ausführungsform
eines Tripodengelenkes gemäß der Erfindung,
dargestellt in gestreckter Lage,
Fig. 2 eine vereinfachte Querschnittsansicht gemäß
der Linie 2-2 von Fig. 1,
Fig. 3 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 1, wobei das
Gelenk bei maximalem Beugewinkel dargestellt
ist,
Fig. 4 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 3, wobei das
Gelenk entgegengesetzt zu dem nach Fig. 3
abgewinkelt ist,
Fig. 5 u. 6 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 1 und 3 einer
zweiten Ausführungsform eines Gleichlaufge
lenks gemäß der Erfindung,
Fig. 7 eine vereinfachte, axiale Schnittansicht
einer dritten Ausführungsform der Erfindung,
dargestellt in gestreckter Lage,
Fig. 8 eine vereinfachte, perspektivische Explo
sionsansicht des Gleichlaufgelenks von Fig.
7,
Fig. 9 eine perspektivische Ansicht mit Darstellung
des Stützelementes in umgekehrter Position zu
der in Fig. 8 dargestellten Position und
Fig. 10 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 7 einer vier
ten Ausführungsform der Erfindung.
Das in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Gleichlaufgelenk
umfaßt eine Tripode 20, die durch eine Rohrwelle 22 über
eine Glocke 24 in Drehung versetzt wird. Die Tripode 20
besteht aus drei Zapfen 26 a, 26 b, und 26 c, die regelmäßig
mit 120° verteilt und über eine mittlere Nabe 28 miteinan
der verbunden sind. Die Glocke 24 umfaßt drei Axialarme
30 a, 30 b und 30 c, mit denen die Zapfen 26 a, 26 b, 26 c mit
Hilfe von Bolzen (nicht dargestellt), verbunden sind.
Durch die Rohrwelle 22 mit der Achse X-X wird eine Voll
welle 34 mit der Achse Y-Y über drei Rollen 36 a, 36 b und
36 c, die drehbar und verschiebbar auf den Zapfen 26 a, 26 b,
und 26 c montiert sind, in Drehung versetzt. Jede Rolle
36 a, 36 b, 36 c weist eine zylinderförmige Bohrung 38 auf,
in die der entsprechende Zapfen eingreift. Zur Gewähr
leistung des Drehantriebs der Welle 34 läuft jede Rolle in
einer Laufbahn 40, die in einer Tulpe 42, die eine Ver
längerung der Vollwelle 34 darstellt, vorgesehen ist.
Gemäß der Erfindung bestehen die Laufbahnen 40 aus paar
weise angeordneten, im wesentlichen kreisförmigen Bahnen,
in denen die Rollen 36 a, 36 b, 36 c mit ihrer sphärischen
Außenfläche laufen.
Die geometrische Mitte C der kreisförmigen Bahnen liegt
auf der Achse Y-Y der Vollwelle 34. Bei der Anwendung in
einem frontangetriebenen Kraftfahrzeug bildet die Voll
welle 34 den Achszapfen, der ein Rad (nicht dargestellt)
antreibt, wobei die hohle Rohrwelle 22 mit dem
Antriebsdifferential verbunden ist.
Die Bahnen 40 können vollständig kreisförmig sein, wie
dies bei den in den Abbildungen dargestellten
Ausführungsformen der Fall ist, oder auch im wesentlichen
kreisförmig sein, wobei die Mitte der Bahnen
beispielsweise zur Achse X-X hin versetzt ist.
Das Gleichlaufgelenk umfaßt axiale Befestigungsmittel für
die axiale Fixierung der beiden Gelenkhälften zueinander
sowie zur Gewährleistung der Abwinklung.
Gemäß der Erfindung umfassen diese axialen Befestigungs
mittel ein Zwischenstück 44, das mit der Tulpe 42 verbun
den ist und mit der Tripode 20 über eine Verbindung zu
sammenwirkt, die eine Verschiebung der Tripode 20 senk
recht zu ihrer Achse X-X ermöglicht.
Die axialen Befestigungsmittel umfassen ein im
wesentlichen kugelförmiges Zwischenstück 44, das von einer
konvexen sphärischen Außenfläche 46 begrenzt ist. Die
sphärische Außenfläche 46 greift in eine konkave,
sphärische Lagerung 48 ein, die in drei Axialarmen 50 der
Tulpe 42 vorgesehen ist.
Die geometrische Mitte der konkaven, sphärischen Lagerung
48 fällt mit der geometrischen Mitte C der kreisförmigen
Bahnen 40 zusammen. Der Deutlichkeit halber wurden das
Zwischenstück 44 und die Arme 50 der Tulpe 42 in der
Schnittansicht von Fig. 2 weggelassen. Wie aus Fig. 1, 3
und 4 ersichtlich, verfügt das Zwischenstück 44 über eine
polare Achse Z-Z, die parallel zur Achse X-X der Rohrwelle
22 verläuft, ungeachtet der Winkelposition der Achse X-X,
im Verhältnis zur Achse Y-Y. Als äquatoriale Ebene des
Zwischenstücks 44 wird die senkrecht zur polaren Achse Z-Z
und durch die geometrische Mitte dieser Achse verlaufende
Ebene P bezeichnet.
Die Tripode 20 ist in einem äquatorialen Hohlraum 54 des
Zwischenstücks 44 montiert, in dem sie senkrecht zu ihrer
Achse X-X. d. h. parallel zur äquatorialen Ebene P, ver
setzt werden kann.
Der äquatoriale Hohlraum 54 ist axial zur linken Seite
hin, bei Betrachtung von Fig. 1, durch eine erste plane
Fläche 56 begrenzt, die senkrecht zu der polaren Achse Z-Z
verläuft und die Führung der Verschiebungen der Tripode 20
unterstützt. Diese erste plane Führungsfläche 56 arbeitet
mit einer entsprechenden ersten planen Fläche 58 der
Tripode 20 senkrecht zur Achse dieser letzteren zusammen.
Der Berührungsbereich zwischen der Tripode 20 und der
ersten planen Fläche 56 des Zwischenstücks 44, der die
erste plane Fläche 58 darstellt, kann als Variante
beispiels- weise durch drei koplanare äußere Mantellinien
der drei Zapfen ersetzt werden, die gemeinsam mit der
planen Fläche 56 eine gleichwertige Führung der Ebenen
ermöglichen.
Der äquatoriale Hohlraum 54 ist axial zur rechten Seite
hin, bei Betrachtung von Fig. 1, durch eine zweite plane
Fläche 72 zur Führung der Verschiebungen der Tripode 20
parallel zu der ersten planen Fläche 56 des äquatorialen
Hohlraums 54 begrenzt. Die zweite plane Fläche 72 arbeitet
mit einer entsprechenden zweiten planen Fläche 74 auf der
Tripode 20 zusammen, die einen zweiten auf der Tripode
vorgesehenen Berührungsbereich bildet, der parallel zu der
ersten planen Fläche 58 der Tripode verläuft.
Wie insbesondere in Fig. 1 zu erkennnen ist, sind die
erste und zweite plane Fläche 56 und 72 in vorteilhafter
Weise symmetrisch beiderseits der äquatorialen Ebene P des
Zwischenstücks 44 angeordnet. Der zwischen diesen beiden
planen Flächen 56 und 72 bestehende axiale Abstand ent
spricht im wesentlichen der axialen Stärke, die die erste
und zweite Führungsfläche 58 und 74 der Tripode 20 vonein
ander trennt.
Um das Ausführungsprinzip des Gleichlaufgelenks gemäß der
Erfindung und nicht die Ausführungsdetails, die die Dar
stellung komplizieren würden, aufzuzeigen, sind die Mittel
für den Zusammenbau und die Montage der Tripode 20 in dem
äquatorialen Hohlraum 54 nicht dargestellt.
So kann die Tripode 20 beispielsweise in drei Teilen aus
geführt werden, wobei jeder Zapfen mit einer mittleren
zuvor in den äquatorialen Hohlraum 54 eingeführten Nabe 28
verbunden ist. Als Variante kann das kugelförmige
Zwischenstück 44 entsprechend der Lehre der Veröffent
lichung FR-A-23 98 924 ausgeführt werden, insbesondere in
Form einer mit Kerben versehenen Kugel, die eine axiale
Einführung der Tripode in den äquatorialen Hohlraum 54
ermöglicht.
Die Auslegung gamäß der Erfindung ermöglicht, wie in Fig.
3 und 4 dargestellt, einen maximalen Beugewinkel des
Gelenks von mehr als 50° sowie einen hinsichtlich der
Länge stark eingeschränkten Platzbedarf der gesamten
Gelenkteile.
Eine zweite Ausführungsform des Gleichlaufgelenks, wie in
Fig. 5 und 6 dargestellt, unterscheidet sich von der
ersten vorbeschriebenen Form nur durch die Art, in der die
Tripode 20 mit der ersten planen, in dem Zwischenstück 44
vorgesehenen Fläche zusammenwirkt, um eine Führung der
Tripoden-Bewegungen zu gewährleisten. Gleiche oder
gleichwertige Teile entsprechend jenen, wie sie in Fig. 1
bis 4 dargestellt sind, sind in Fig. 5 und 6 mit den
gleichen Bezugszahlen, erhöht um 100, gekennzeichnet.
Die erste plane in dem Zwischenstück 144 vorgesehene
Führungsfläche 156 arbeitet in diesem Fall mit der sphäri
schen Außenfläche der Rollen 136 zusammen und verläuft
radial vom mittleren Teil des Zwischenstücks 144 nach
außen hin. Der bei Betrachtung von Fig. 5 und 6 linke,
seitliche Berührungsbereich der Tripode 120 mit der ersten
planen Fläche 156 wird somit durch drei im wesentlichen
punktuelle und koplanare Berührungsbereiche gebildet, die
120° um die Achse X-X der Tripode 120 verteilt angeordnet
sind.
Als Variante - nicht dargestellt - kann die Außenfläche
der Rollen mit der zweiten planen Fläche und/oder den
beiden planen Flächen des Zwischenstücks zusammenwirken.
Nachstehend wird die in Fig. 7 bis 9 dargestellte Aus
führungsform beschrieben. Gleiche oder gleichwertige Teile
entsprechend jenen, wie sie in Fig. 1 bis 4 dargestellt
sind, sind mit den gleichen Bezugszahlen, erhöht um 200,
gekennzeichnet.
Das Gleichlaufgelenk umfaßt axiale Befestigungsmittel für
die axiale Fixierung der beiden Gelenkhälften zueinander
sowie zur Gewährleistung der Abwinklung.
Die axialen Befestigungsmittel umfassen ein Zwischenstück
244, das mit der Tulpe 242 verbunden ist und mit der
Tripode 220 über eine Verbindung zusammenwirkt, die eine
Verschiebung der Tripode 220 senkrecht zu ihrer Achse X-X
im Verhältnis zur Tulpe 242 ermöglicht.
Das Zwischenstück 244 weist im wesentlichen die Form eines
Kugelabschnittes auf und begrenzt eine konvexe, sphärische
Außenfläche 246. Die sphärische Außenfläche 246 greift in
eine konkave, sphärische Lagerung ein, die in den
drei Axialarmen der Tulpe 242 vorgesehen ist.
Die geometrische Mitte der konkaven, sphärischen Lagerung
248 fällt in diesem Fall mit der geometrischen Mitte C der
kreisförmigen Bahn 240 zusammen.
Das Zwischenstück 244 verfügt über eine polare Achse, die
parallel zur Achse X-X der Welle 222 verläuft, ungeachtet
der Winkelposition der Achse X-X im Verhältnis zur Achse
Y-Y. Als äquatoriale Ebene des Zwischenstücks 244 wird die
fiktive geometrische Ebene P bezeichnet, die senkrecht zur
polaren Achse des Zwischenstücks sowie durch dessen
geometrische Mitte verläuft. Das Zwischenstück 244 ist als
Kugelabschnitt mit einer planen Führungsfläche 256, die
parallel zur äquatorialen Ebene P verläuft und die Führung
der Verschiebung der Tripode 220 unterstützt, ausgebildet.
Bei der dargestellten Ausführungform ist das Zwischenstück
244 mit einem Hohlraum versehen und die plane
Führungsfläche 256 wird durch drei plane Flächenab
schnitte gebildet, die winkelversetzt mit 120° um die
polare Achse des Kugelabschnittes verteilt sind und mit
einer ersten entsprechenden planen Fläche 258 der Tripode,
senkrecht zur Achse dieser letzteren zusammenarbeiten.
Der Berührungsbereich der Tripode 220 mit der ersten
planen Fläche 256 des Zwischenstücks 244, der durch die
erste plane Fläche 258 gebildet wird, umfaßt drei koplana
re Abflachungen an den drei Zapfen, die gemeinsam mit den
drei planen Flächenabschnitten 256 eine Führung der Ebenen
der Tripode 220 im Verhältnis zu dem Kugelabschnitt 244
bilden.
Wie aus Fig. 7 ersichtlich, ist die plane aus den drei
Abschnitten 56 gebildete Führungsfläche bei gestreckter
Gelenkposition im Verhältnis zu der diametralen Ebene P
axial nach links versetzt. Die konkave, sphärische Füh
rungsfläche, mit der die konvexe, sphärische Fläche 246
des dazwischen liegenden Kugelabschnitts 244 zusammen
arbeiten, verläuft nach rechts über die diametrale Ebene P
hinaus. Die konkave, sphärische Fläche 248 umfaßt eben
falls einen hinterschnittenen Abschnitt 260, der auf der
Achse Y-Y zentriert ist und eine Herstellung des Pols des
Kugelabschnitts in den Armen 250 der Tulpe 244 unnötig
macht.
Gemäß der Erfindung enthalten die axialen Befestigungs
mittel des Gelenks darüber hinaus Mittel 280 zur Ausübung
einer elastischen Vorspannung auf die Tripode 220, pa
rallel zur Richtung ihrer Achse, sowie zur
Aufrechterhaltung einer ständigen Berührung zwischen den
planen Flächen 256 und 258.
Die elastischen Mittel 280 umfassen eine elastische
sternförmige Halterung 282, deren drei Schenkel 284 mit
den Enden 287 in die entsprechenden Kerben der umlaufenden
Außenfläche 288 der Tulpe 242 eingreifen. Durch den
mittleren Teil 286 der Halterung 282 erfolgt eine axiale
Belastung eines Stützelements 288 über einen Stößel 290,
der drei Schenkel 292 umfaßt, die in die Schenkel 284 der
Halterung 282 eingelassen sind.
Das Stützelement 288 weist ebenfalls die Form eines mit
einem Hohlraum versehenen Kugelabschnitts auf, dessen
konvex kugelige Außenfläche 294 mit einer ergänzenden,
gegenüberliegend in dem Stößel 290 bestehenden, konkaven,
kugeligen Fläche 296 zusammenarbeiten. Wie aus Fig. 9
ersichtlich, weist das Stützelement 288 eine plane Fläche
272 auf, die, wie die plane Fläche 256 des Zwischenstücks
244, durch drei plane, koplanare Flächenabschnitte 272
gebildet wird, die mit einem Winkel von 120° verteilt sind
und mit einer entsprechenden zweiten planen Fläche 274 auf
der Tripode 220 zusammenfallen. Die zweite plane Fläche
274 wird, wie die erste Fläche 258, zu der sie parallel
verläuft, durch ensprechende Abflachungen an den drei
Zapfen gebildet. Die Abmessungen des Stößels 290, der
Halterung 282 und des Stützelements 288 sind derart, daß
durch die elastischen Mittel 280 eine ständige axiale
Vorspannung auf die Tripode 220 ausgeübt und damit eine
feste Auflage der zweiten planen Fläche 272 auf der
zweiten planen Fläche 274 der Tripode, sodann der ersten
planen Fläche 258 auf den drei planen Flächenabschnitten
256 und schließlich der sphärischen Flächen 246 und 248
zueinander bewirkt wird. Damit ist jedes Axialspiel
ausgeschlossen. Das Stützelement 288 ist im Verhältnis zu
dem Kugelabschnitt 244 entsprechend einer parallel zur
Tripodenachse verlaufenden Richtung, d. h. senkrecht zu
den planen Flächen 256 und 272 angeordnet. Das Zwischen
stück 244 umfaßt drei Laschen 296, die von der Fläche 56
parallel zur Tripodenachse zwischen den Zapfen der Tripode
verlaufen. Wie aus Fig. 7 und 8 ersichtlich, verläuft die
konvexe, sphärische Fläche 246 über die axialen Laschen
296 hinaus, so daß sie über die diamentrale Ebene P hinaus
mit der konkaven, sphärischen Fläche 248 zusammenarbeitet.
Jede der axialen Laschen 296 weist an ihrer radialen In
nenseite eine axiale Nut 297 auf. Jede axiale Nut 297
nimmt ein Teil 298 verschiebbar auf, das von der konvexen,
sphärischen Fläche 294 einer entsprechenden axialen Lasche
299 des Stützelments 288 radial nach außen hin hervorragt
und axial parallel zur Tripodenachse verläuft. Da die
radialen Nocken 298 und die axialen Nuten 297 zusammen
arbeiten, ist das Stützelement 288 verschiebbar zwischen
den Laschen 296 des Kugelabschnitts 244 angeordnet, so daß
die Tripode eingespannt und eine ständige Berührung der
planen Flächen 256 und 272 mit den parallelen
Berührungsbereichen 258 und 274 der Tripode gewährleistet
ist.
Die Abschnitte 237 der zu dem Zwischenstück 244 hin ge
richteten Rollen liegen jeweils gegenüber einer auf der
Außenfläche des Zwischenstücks 244 gebildeten Abflachung
247. Jede Abflachung 247 verläuft in einer Ebene senkrecht
zur diametralen Ebene P. Bei normaler Betriebsstellung
besteht ein Spiel zwischen den Abflachungen 247 und den
Abschnitten 237. Diese Anschlagflächen können gelegentlich
aneinander anschlagen, so daß das Zwischenstück 244 in
einer im Verhältnis zur Tripode zentrierten Winkelposition
gehalten wird. Das Stützelement 288 wird im Verhältnis zu
dem Zwischenstück 244, mit dem es über die Laschen 256 und
299 winkelförmig verbunden ist, in Drehung versetzt.
Die vierte in Fig. 10 dargestellt Ausführungsform unter
scheidet sich von der vorstehend beschiebenen Form durch
die axialen Vorspannungsmittel des Gelenks. Diese Mittel
umfassen ein Stützelement 388, das in allen Punkten dem in
Fig. 7 bis 9 beschriebenen und dargestellten Teil ent
spricht. Das Stützelement wird axial in Richtung der Tri
pode 320 durch ein aufgesetztes Teil 383 belastet. Das
Teil 383 hat einen starren sternförmigen Teil, der einen
mittleren Abschnitt 385 und drei Schenkel 389 umfaßt. Der
mittlere Abschnitt 385 weist eine konkave sphärische
Fläche 391 auf, die wie die Fläche 396, mit der konvexen
Fläche 394 des Stützelements 388 zusammenarbeiten. Das
freie Ende eines jeden Schenkels 390 ist in diesem Fall
mit dem freien Ende des Schenkels 350 gegenüber der Tulpe
342 verschweißt.
Bezugszeichenliste
20 Tripode
22 Rohrwelle
24 Glocke
25 a, b, c Zapfen
28 Nabe
30 a, b, c Axialarme
34 Vollwelle
36 a, b, c Rollen
38 Bohrung in Rolle
40 Laufbahn
42 Tulpe
44 Zwischenstück
46 Außenflach des Zwischenstücks
48 Lagerung
50 Axialarme der Tulpe
54 Hohlraum des Zwischenstücks
56 erste Planfläche des Hohlraums
58 erste Planfläche der Tripode
72 Planfläche des Hohlraums (zweite)
74 zweite Planfläche der Tripode
22 Rohrwelle
24 Glocke
25 a, b, c Zapfen
28 Nabe
30 a, b, c Axialarme
34 Vollwelle
36 a, b, c Rollen
38 Bohrung in Rolle
40 Laufbahn
42 Tulpe
44 Zwischenstück
46 Außenflach des Zwischenstücks
48 Lagerung
50 Axialarme der Tulpe
54 Hohlraum des Zwischenstücks
56 erste Planfläche des Hohlraums
58 erste Planfläche der Tripode
72 Planfläche des Hohlraums (zweite)
74 zweite Planfläche der Tripode
Claims (22)
1. Gleichlauffestgelenk, bestehend aus einem tripoden
förmigen Teil, das fest mit einer der beiden zu ver
bindenden Wellen verbunden ist, sowie aus einer Tulpe,
die fest mit der anderen dieser beiden Wellen ver
bunden ist, wobei die Tripode drei Zapfen umfaßt, auf
denen Rollen dreh- und verschiebbar angeordnet sind,
die in drei in der Tulpe vorgesehenen Laufbahnen lau
fen, sowie mit aus axialen Befestigungsmitteln für die
axiale Fixierung der beiden Gelenkhälften einander
gegenüber,
dadurch gekennzeichnet,
daß die axialen Befestigungsmittel ein Zwischenstück
(44, 144) umfassen, das mit der Tripode (20, 120) über
eine Verbindung zusammenwirkt, die eine Verschiebung
der Tripode auf einer senkrecht zu ihrer Achse (X-X)
verlaufenden Ebene ermöglicht, und daß die Laufbahnen
(40, 140) aus im wesentlichen kreisförmigen Bahnen
bestehen, in denen die Rollen mit ihrer kugelig
sphärischen Außenfläche laufen.
2. Gleichlaufgelenk gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Zwischenstück (44, 144) eine kugelige Fläche
(46, 146) besitzt, die mit einer entsprechenden sphä
rischen Fläche (48, 148) in der Tulpe (42, 142) zu
sammenarbeitet.
3. Gleichlaufgelenk gemäß Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die geometrische Mitte (C) der kreisförmigen Bah
nen (40, 140) mit der geometrischen Mitte der er
gänzenden kugeligen Fläche (48, 148) zusammenfällt.
4. Gleichlaufgelenk gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Zwischenstück (44, 144) eine konvex kugelige
Fläche (46, 146) begrenzt, die in eine konkav kugelige
Lagerung (48, 148) in den axialen Armen (50, 150) der
Tulpe eingreift.
5. Gleichlaufgelenk gemäß Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Zwischenstück (44, 144) eine erste plane,
senkrecht zur Achse (X-X) der Tripode verlaufende
Fläche (56, 156) aufweist, die mit einem ersten auf
der Tripode gegenüberliegend angeordneten Berührungs
bereich zusammenarbeitet.
6. Gleichlaufgelenk gemäß Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Zwischenstück (44, 144) eine zweite plane,
parallel zu der ersten planen Fläche (72, 172) ver
laufende Fläche aufweist, die mit einem zweiten an der
Tripode vorgesehenen Berührungsbereich (74, 174) zu
sammenarbeitet.
7. Gleichlaufgelenk gemäß einem der Ansprüche 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der erste an der Tripode vorgesehene Berührungs
bereich einer ersten planen, senkrecht zur Achse der
Tripode verlaufenden Fläche (58) entspricht.
8. Gleichlaufgelenk nach den Ansprüchen 6 und 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite an der Tripode vorgesehene Berührungs
bereich einer zweiten planen Fläche (74, 174) ent
spricht, die parallel zu der ersten planen, an der
Tripode vorgesehenen Fläche verläuft.
9. Gleichlaufgelenk gemäß einem der Ansprüche 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß einen der beiden planen Flächen (156) des
Zwischenstückes (144) mit der sphärischen Außenfläche
der Rollen (130 a) zusammenfällt.
10. Gleichlaufgelenk gemäß Anspruch 5 in Verbindung mit
den Ansprüchen 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die axialen Befestigungsmittel Mittel (280)
enthalten, die an der Tulpe (242) aufliegen und die
Tripode (220) entsprechend einer zur Tripodenachse
parallelen Richtung sowie in der Richtung entsprechend
dem besagten Berührungsbereich (258) und der planen
Fläche (256) des Zwischenstücks (244) beaufschlagen.
11. Gleichlaufgelenk gemäß Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel ein Stützelement (288) mit einer
planen, senkrecht zur Achse (X-X) der Tripode (220)
verlaufenden Fläche (272) umfassen, die mit einem
zweiten Berührungsbereich (274) zusammenfällt, der an
der Tripode (220) vorgesehen ist und parallel zu dem
ersten Berührungsbereich (258) verläuft.
12. Gleichlaufgelenk gemäß Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Stützelement (288) verschiebbar zum
Zwischenstück (244) entsprechend einer zur Tripoden
achse parallel verlaufenden Richtung angeordnet ist.
13. Gleichlaufgelenk gemäß Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet
daß das Zwischenstück (244) drei Laschen (296)
aufweist, die axial von der besagten planen Fläche
(256) aus zwischen den Zapfen der Tripode verlaufen,
zwischen denen das Stützlement (288) in verschiebbarer
Weise angeordnet ist.
14. Gleichlaufgelenk gemäß Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Stützelement (288) drei Laschen (299)
aufweist, die axial von der besagten planen Fläche
(272) aus zwischen den Zapfen der Tripode verlaufen
und mit den axialen Laschen (296) des Zwischenstücks
(244) zusammenarbeiten.
15. Gleichlaufgelenk gemäß Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die radiale Innenseite jeder Lasche (296) des
Zwischenstücks (244) mit einer axialen Führungsnut
(297) versehen ist, in der eine radiale auf der
Außenfläche (294) der entsprechenden Lasche (299) des
Stützelements (288) gebildete Nocke (298) verschiebbar
ist.
16. Gleichlaufgelenk gemäß einem der Ansprüche 10 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Stützelement (288) eine konvexe Fläche (294)
besitzt, auf der ein Vorspannungselement (282)
aufliegt.
17. Gleichlaufgelenk gemäß Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Vorspannungselement als Feder ausgebildet ist,
die eine elastische sternförmige Halterung (284)
umfaßt, wobei die Schenkelenden dieser Halterung in
die Tulpe eingreifen und der mittlere Teil (286) für
eine axiale Vorspannung des Stützelements (288)
bewirkt.
18. Gleichlaufgeklenk gemäß Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorspannungsmittel darüber hinaus einen Stößel
(290) enthalten, der zwischen dem mittleren Teil (286)
der elastischen Halterung (282) und dem Stützelement
(288) eingesetzt ist und eine konkave Fläche in
Ergänzung zu der konvexen Fläche des Stützelements
besitzt.
19. Gleichlaufgelenk gemäß Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Vorspannungselement als Verschlußteil (385)
gestaltet ist, das auf das offene Ende der Tulpe
aufgesetzt ist, wobei ein mittlerer Abschnitt die
axiale Vorspannung des Stützelements bewirkt.
20. Gleichlaufgelenk gemäß Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß das aufgesetzte Teil (385) über eine konkave
Fläche (391) in Ergänzung zu der konvexen Fläche des
Stützelements verfügt.
21. Gleichlaufgelenk gemäß einem der Ansprüche 19 oder 20,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Vorspannungselement (385) als an den freien
Enden der Tulpenarme angeschweißtes Teil ausgebildet
ist.
22. Gleichlaufgelenk gemäß einem der Ansprüche 18 oder 20,
dadurch gekennzeichnet,
daß die besagte konvexe Fläche als kugelige Fläche
ausgebildet sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR8713597A FR2621369B1 (fr) | 1987-10-01 | 1987-10-01 | Joint homocinetique tripode a fixite axiale et a grande angularite |
| FR8807035A FR2632031B1 (fr) | 1988-05-26 | 1988-05-26 | Joint homocinetique a fixite axiale |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3832002A1 true DE3832002A1 (de) | 1989-04-13 |
| DE3832002C2 DE3832002C2 (de) | 1991-01-17 |
Family
ID=26226240
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3832002A Granted DE3832002A1 (de) | 1987-10-01 | 1988-09-21 | Tripode-weitwinkel-gleichlauffestgelenk |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4908005A (de) |
| JP (1) | JPH01112031A (de) |
| DE (1) | DE3832002A1 (de) |
| ES (1) | ES2010609A6 (de) |
| GB (1) | GB2210434B (de) |
| IT (1) | IT1224460B (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20110042530A1 (en) * | 2009-08-19 | 2011-02-24 | Mark Phillips | Flexipod with flexible bendable legs with a gripping surface |
| US9050854B2 (en) * | 2012-02-01 | 2015-06-09 | Caterpillar Inc. | Flexible cover for an axle hub joint |
| US12064107B2 (en) * | 2020-07-28 | 2024-08-20 | Cilag Gmbh International | Articulatable surgical instruments with articulation joints comprising flexible exoskeleton arrangements |
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| DE3134270A1 (de) * | 1981-08-29 | 1983-03-10 | Sobhy Labib Dipl.-Ing. 5210 Troisdorf Girguis | Gleichlaufdrehgelenk |
| FR2525306A1 (fr) * | 1982-04-20 | 1983-10-21 | Glaenzer Spicer Sa | Joint de transmission, notamment joint homocinetique articule pour vehicule automobile |
-
1988
- 1988-09-21 DE DE3832002A patent/DE3832002A1/de active Granted
- 1988-09-23 ES ES8802892A patent/ES2010609A6/es not_active Expired
- 1988-09-29 GB GB8822882A patent/GB2210434B/en not_active Expired
- 1988-09-30 JP JP63247254A patent/JPH01112031A/ja active Pending
- 1988-09-30 IT IT67882/88A patent/IT1224460B/it active
-
1989
- 1989-09-22 US US07/411,235 patent/US4908005A/en not_active Expired - Fee Related
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| IT1224460B (it) | 1990-10-04 |
| DE3832002C2 (de) | 1991-01-17 |
| GB8822882D0 (en) | 1988-11-02 |
| JPH01112031A (ja) | 1989-04-28 |
| GB2210434B (en) | 1991-10-02 |
| US4908005A (en) | 1990-03-13 |
| ES2010609A6 (es) | 1989-11-16 |
| GB2210434A (en) | 1989-06-07 |
| IT8867882A0 (it) | 1988-09-30 |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
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