DE3831963A1 - Falttuer mit mehreren fluegelpaaren - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Falttür
mit mehreren Flügelpaaren, wobei die Flügel jedes Flügel
paares gelenkig miteinander verbunden sind und die Flügel
paare aus einer gestreckten Schließlage heraus in eine
Öffnungsstellung auffaltbar sowie längs einer horizontalen
Führungsschiene verschiebbar sind.
Falttüren der vorerwähnten Art sind in vielerlei Ausfüh
rungsformen bekannt. Um derartige Falttüren zu öffnen oder
zu schließen, sind bislang manuelle Tätigkeiten notwendig,
die vom Benutzer um so aufwendiger und schwieriger empfun
den werden, je größer eine derartige Falttür ist, d.h., je
mehr Flügelpaare eine derartige Falttür aufweist.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
eine Falttür der gattungsgemäßen Art zu schaffen, die so
wohl leicht und mühelos zu öffnen wie auch wieder zu
schließen ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an
dem in Auffaltrichtung gesehen ersten Flügelpaar eine
motorisch antreibbare Verschiebevorrichtung zum Verschie
ben der Flügelpaare in Öffnungs- und Schließrichtung an
geschlossen ist.
Mit dieser vergleichsweise einfach zu verwirklichenden
Maßnahme wird sowohl der Öffnungs- wie auch der Schließ
vorgang für einen Benutzer beträchtlich vereinfacht, da
die Verschiebung der Flügelpaare in beiden Richtungen nicht
mehr manuelle Tätigkeiten erfordert, sondern von der moto
risch antreibbaren Verschiebevorrichtung übernommen wird.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn mit der Verschiebevor
richtung eine Auffalteinrichtung für das erste Flügelpaar
gekoppelt ist.
Diese Weiterentwicklung der Erfindung bringt den Vorteil
mit sich, daß das erste Flügelpaar aus seiner Strecklage
heraus zwangsweise geöffnet wird. Der Öffnungsvorgang wird
hierdurch zusätzlich vereinfacht.
Die nachfolgenden Flügelpaare sind zweckmäßigerweise eben
falls mit einer Auffalteinrichtung ausgestattet, die wahl
weise so gestaltet sein kann, daß beim Auffalten des ersten
Flügelpaares alle nachfolgenden Flügelpaare in eine leich
te Knicklage gebracht werden oder in Form von einzelnen
Auffalteinrichtungen für jedes Flügelpaar gestaltet ist.
Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand weiterer
Unteransprüche.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den beigefüg
ten Zeichnungen dargestellt, die im folgenden näher be
schrieben werden. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Ansicht einer Falttür mit zwei
Flügelpaaren,
Fig. 2 eine schematisch dargestellte Teilansicht in
Richtung des Pfeiles II auf das in Auffaltrich
tung der Falttür nach Fig. 1 gesehene erste Flü
gelpaar,
Fig. 3 eine schematisch dargestellte Ansicht in Rich
tung des Pfeiles III in Fig. 2, gezeigt ohne die
beiden Türflügel des ersten Flügelpaares,
Fig. 4 eine Teilansicht in Richtung des Pfeiles IV in
Fig. 3,
Fig. 5 eine Teilansicht in Richtung des Pfeiles V in
Fig. 2,
Fig. 6 eine der Fig. 2 entsprechende Teilansicht auf
eine Falttür nach einem weiteren Ausführungsbei
spiel der Erfindung,
Fig. 7 eine Teilansicht in Richtung des Pfeiles VII in
Fig. 6, gezeigt unter Weglassung der Flügel des
ersten Flügelpaares,
Fig. 8 eine Teilansicht in Richtung des Pfeiles VIII
in Fig. 7,
Fig. 9 eine der Fig. 2 entsprechende Teilansicht auf
eine Falttür nach einem weiteren Ausführungsbei
spiel der Erfindung,
Fig. 10 eine Teilansicht in Richtung des Pfeiles X in
Fig. 9 unter Weglassung der Flügel des ersten
Flügelpaares,
Fig. 11 eine Teilansicht in Richtung des Pfeiles XI in
Fig. 10,
Fig. 12 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung
in einer Teilansicht gemäß der Fig. 2,
Fig. 13 eine Teilansicht in Richtung des Pfeiles XIII
unter Weglassung der beiden Flügel des ersten
Flügelpaares,
Fig. 14 eine Teilansicht in Richtung des Pfeiles XIIII
in Fig. 13,
Fig. 15 eine der Fig. 2 entsprechende Teilansicht auf
eine Falttür nach einem weiteren Ausführungsbei
spiel der Erfindung,
Fig. 16 eine Teilansicht in Richtung des Pfeiles XVI in
Fig. 15, wobei die Flügel des ersten Flügelpaares
nicht dargestellt sind,
Fig. 17 eine Teilansicht in Richtung des Pfeiles XVII
in Fig. 16,
Fig. 18 eine der Fig. 2 entsprechende Teilansicht einer
Falttür nach einem weiteren Ausführungsbeispiel
der Erfindung,
Fig. 19 eine Teilansicht in Richtung des Pfeiles XVIIII
in Fig. 18 unter Weglassung der Flügel des ersten
Flügelpaares,
Fig. 20 eine Teilansicht in Richtung des Pfeiles XX in
Fig. 19,
Fig. 21 eine Teilansicht in Richtung des Pfeiles XXI in
Fig. 18.
In Fig. 1 ist eine mehrflügelige Falttür gezeigt, die zwei
Flügelpaare 1 und 2 aufweist. Jedes Flügelpaar 1 und 2 be
steht aus zwei Flügeln 1 a bzw. 2 a, wobei die Flügel 1 a und
2 a jedes Flügelpaares 1 und 2 gelenkig miteinander verbun
den sind. Insgesamt können die Flügelpaare 1 und 2 in be
kannter Weise längs einer horizontalen Führungsschiene
verfahren werden. Durch Auffalten und Verfahren der Flügel
paare 1 und 2 wird die Falttür geöffnet und - in entgegen
gesetztem Bewegungsablauf - wieder geschlossen.
In den Fig. 2 bis 21 sind nun Ausführungsbeispiele und Be
sonderheiten einer derartigen Falttür gezeigt, die darauf
abzielen, den Öffnungs- und Schließvorgang der Falttür zu
vereinfachen.
Bei dem in den Fig. 2 bis 5 gezeigten Ausführungsbeispiel
der Erfindung ist deutlich erkennbar, daß an dem in Auf
faltrichtung der Falttür gesehen zweiten Flügel 1 a des
ersten Flügelpaares 1 eine motorisch antreibbare Verschie
bevorrichtung und eine damit gekoppelte Auffalteinrichtung
für das erste Flügelpaar 1 angeschlossen ist.
Die Verschiebevorrichtung nach dem Ausführungsbeispiel ge
mäß den Fig. 2 bis 5 besteht aus einem längs einer Schiene
3 über einen Seil- oder Kettenzug 4 verfahrbaren Öffnungs
wagen 5, die Auffalteinrichtung besteht im dargestellten
Ausführungsbeispiel aus zwei Hebeln 6 und 7, von denen der
Hebel 6 einerseits am Öffnungswagen 5 und andererseits an
dem in Auffaltrichtung der Falttür gesehen zweiten Tür
flügel 1 a gelenkig angeschlossen ist, während der zweite
Hebel 7 an dem besagten zweiten Flügel 1 a gelenkig ange
schlossen und andererseits an einem ebenfalls längs der
Schiene 3 verfahrbaren zweiten Wagen 8 angeschlossen ist.
Bei geschlossenen Flügeln 1 a weisen der Öffnungswagen 5
und der Wagen 8 ihren größten, möglichen Abstand zueinan
der auf und die beiden Hebel 6 und 7 verlaufen von ihren
Anschlußpunkten am Öffnungswagen 5 bzw. am Wagen 8 ausge
hend schräg auf den zweiten Flügel 1 a zu.
Zum besseren Verständnis ist in Fig. 2 die Auffaltrichtung
des Flügelpaares 1 und damit auch des weiteren Flügelpaa
res 2 durch den Pfeil A gekennzeichnet.
Wird nun der Öffnungswagen 5 durch den motorischen Antrieb
des Seil- oder Kettenzuges 4 in Richtung des Pfeiles B in
Fig. 2 verschoben, so bewirkt der Hebel 6 in Verbindung
mit dem Hebel 7 ein Einknicken des ersten Flügelpaares 1
im Sinne des Pfeiles C. Dabei nähert sich der Öffnungswa
gen 5 dem zunächst stillstehenden Wagen 8. Sobald der Öff
nungswagen 5 an den Wagen 8 anstößt, ist das erste Flü
gelpaar 1 vollständig geöffnet. Eine weitere Verschiebung
des Öffnungswagens 5 bewirkt nun eine Mitnahme des Wagens
8 in Richtung des Pfeiles B und durch den Hebel 7, der bei
weiterer Verschiebung in Richtung des Pfeiles A an das
zweite Flügelpaar 2 anstößt, wird dieses zweite Flügelpaar
2 ebenfalls geöffnet und längs seiner Führung verschoben.
Wird der Öffnungswagen 5 entgegen der Pfeilrichtung B be
wegt, so wird sich zunächst das zweite Flügelpaar 2 wieder
schließen, wenn dieses in seiner Strecklage angelangt ist,
schließt sich bei weiterer Bewegung des Öffnungswagens 5
entgegen der Pfeilrichtung B auch das erste Flügelpaar 1,
so daß die Falttür insgesamt wieder geschlossen ist.
Aus Fig. 5 geht hervor, daß mit dem Wagen 8 ein Endan
schlag 9 verbunden ist, der einerseits die Bewegung beim
vollständigen Öffnen der Falttür dämpft und der anderer
seits auch als Mittel zur Anfahrverzögerung genutzt werden
kann, d.h., den Wagen 8 solange in seiner Grundstellung
hält, bis er vom Wagen 5 erreicht und von diesem weiterge
schoben wird.
Fig. 4 macht deutlich, daß an dem Fügel 1 a, an dem die
beiden Hebel 6 und 7 angeschlossen sind, ein Führungspro
fil 10 befestigt ist, in dem eine Laufrolle 11 geführt
ist. Diese Laufrolle 11 ist auf einem Gelenkzapfen 12 be
festigt, an dem die beiden Hebel 6 und 7 drehbar gelagert
sind.
In den Fig. 6 bis 8 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfin
dung gezeigt, bei dem die Verschiebevorrichtung für die
Falttür wieder aus einem motorisch antreibbaren Öffnungs
wagen 5 besteht und bei dem die Auffalteinrichtung aus
einem Steuerhebel 13 besteht, der wiederum über eine Füh
rungsrolle 11 in ein am zweiten Flügel 1 a befestigtes Füh
rungsprofil 10 eingreift. Der Steuerhebel 13 ist am Öff
nungswagen 5 drehbar gelagert und fest mit einem Ritzel 14
verbunden, welches über einen gewissen Verschiebeweg des
Führungswagens 5 hinweg gesehen mit einer Zahnstange 15
kämmt. Diese Zahnstange 15 ist in die Führungsschiene 3
integriert.
Der Steuerhebel 13 erstreckt sich von seinem Anlenkpunkt
am zweiten Flügel 1 a über den Drehpunkt hinaus und ist an
seinem über den Drehpunkt hinausragenden Ende an eine Fe
der 16 angeschlossen, die andererseits fest am Öffnungs
wagen 5 aufgehängt ist.
Durch Verschieben des Öffnungswagens 5 in Richtung des
Pfeiles B in Fig. 6 wird zunächst der Steuerhebel 13 in
Richtung des Pfeiles C in Fig. 6 gedreht. Dadurch wird
das erste Flügelpaar 1 aufgefaltet. Ist das erste Flügel
paar 1 vollständig aufgefaltet, so steht der Steuerhebel 13
unter der Wirkung der Feder 16 etwa lotrecht zur Schließ
lage der gesamten Falttür. Eine weitere Verschiebung des
Öffnungswagens 5 in Richtung des Pfeiles B bewirkt nun
wiederum eine Auffaltung und Öffnung des zweiten Flügel
paares 2.
Wird der ebenfalls motorisch antreibbare Öffnungswagen 5
wieder entgegen der Richtung des Pfeiles B bewegt, so
schließt sich zunächst das zweite Flügelpaar 2 und an
schließend das erste Flügelpaar 1.
In den Fig. 9 bis 11 ist ein Ausführungsbeispiel der Er
findung gezeigt, bei dem wiederum als Verschiebevorrich
tung ein längs einer Schiene 3 verfahrbarer Öffnungswagen
5 vorgesehen ist, der in bekannter Weise motorisch an
treibbar ist. Die Auffalteinrichtung besteht in diesem
Falle aus zwei Steuerhebeln 17 und 18, wobei diese beiden
Steuerhebel 17 und 18 untereinander gelenkig verbunden
und in ihrem Gelenkpunkt 19 über eine Rolle 20 in einer
kreisbogenförmigen Führungskulisse 21 geführt sind, wobei
der Hebel 17 an seinem anderen Ende am Öffnungswagen 5
und der Steuerhebel 18 an seinem anderen Ende gelenkig an
dem in Auffaltrichtung gesehen zweiten Flügel 1 a gelenkig
angeschlossen ist.
Durch Verfahren des Öffnungswagens 5 in Richtung des Pfei
les B in Fig. 9 wird der Steuerhebel 17 in Richtung des
Öffnungswagens 5 mitgenommen, wobei die Zwangskopplung mit
dem zweiten Steuerhebel 18 und dessen gelenkige Verbindung
mit dem zweiten Flügel 1 a sowie die Wirkung des Anschlages
17 a am Steuerhebel 17 das Auffalten des ersten Flügelpaa
res 1 bis in die vollständig zusammengefaltete Stellung
bewirkt, eine weitere Bewegung des Öffnungswagens 5 in
Richtung des Pfeiles B führt dann wiederum eine Auffaltung
und Verschiebung des zweiten Flügelpaares 2 herbei. Die
umgekehrte Bewegungsrichtung des Öffnungswagens 5 wiederum
führt das Schließen zunächst des zweiten und dann des
ersten Flügelpaares 2 bzw. 1 herbei.
Auch beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 9 bis 11 ist
der Öffnungswagen 5 motorisch bewegbar.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Erfindung nach den Fig. 12
bis 14 sind Verschiebevorrichtung und Auffalteinrichtung
aus einem Winkelhebel 22 gebildet, wobei der Winkelhebel 22
beispielsweise wiederum über einen Seil- oder Kettenzug 4
längs einer Führungsschiene 3 verfahrbar ist.
Bei geschlossener Falttür ist der Winkelhebel 22 im Über
gangsbereich seiner beiden Schenkel 22 a und 22 b in einem
an die Führungsschiene 3 anschließenden Führungsprofil 23
geführt. Dieses Führungsprofil 23 ist viertelkreisbogen
förmig gestaltet und der am in Auffaltrichtung A gesehen
zweiten Flügel 1 a angeschlossene Schenkel 22 b ist wieder
in einem am zweiten Flügel 1 a befestigten Führungsprofil 10
kulissenartig geführt.
Wird der Winkelhebel 22 durch Betätigung des Seil- oder
Kettentriebes 4 in Richtung des Pfeiles A bewegt, so wird
zunächst durch die Kulissenführung 23 eine Verschwenkung
des Winkelhebels 22 im Sinne des Pfeiles C in Fig. 12 be
wirkt. Diese Verschwenkung führt zu einem Auffalten des
ersten Flügelpaares 1 bis in seine Strecklage. In dieser
Strecklage wirkt der Schenkel 22 b des Winkelhebels 22 bei
weiterer Verschiebung des Winkelhebels 22 in Richtung des
Pfeiles A wieder als Mitnehmer für das zweite Flügelpaar 2,
so daß bei weiterer Verschiebung im angegebenen Sinne auch
das zweite Flügelpaar 2 aufgefaltet und geöffnet wird.
Eine der Pfeilrichtung A entgegengesetzte Verschiebung des
Winkelhebels 22 führt zunächst zum Schließen des zweiten
Flügelpaares 2 und anschließend zum Schließen des ersten
Flügelpaares 1 bis in seine vollständige Schließlage hin
ein, wobei dann der Winkelhebel 22 über die Kulissenfüh
rung 23 wieder seine Ausgangslage gemäß Fig. 12 einnimmt.
In den Fig. 15 bis 17 ist ein Ausführungsbeispiel der Er
findung dargestellt, bei dem zum Zwecke des Öffnens wieder
ein über einen Seil- oder Kettenzug 4 verschiebbarer Öff
nungswagen 5 vorgesehen ist. Als Auffalteinrichtung für
das erste Flügelpaar 1 ist mit dem in Auffaltrichtung A
gesehen zweiten Flügel 1 a ein Kulissenblech 24 mit einer
kreisbogenförmigen Kulissenführung 25 vorgesehen, in dem
ein am Öffnungswagen 5 befestigter Kulissenstein 26 ge
führt ist.
Wird der längs der Führungsschiene 3 verschiebbar geführte
Öffnungswagen 5 in Richtung des Pfeiles B in Fig. 15 be
wegt, so wird durch den Kulissenstein 26 das Kulissenblech
24 und damit der Flügel 1 a eine Auffaltbewegung im Sinne
des Pfeiles C in Fig. 15 ausführen. Ist diese Auffaltbe
wegung vollständig durchgeführt, so bewirkt eine weitere
Verschiebung des Öffnungswagens 5 im Sinne des Pfeiles B
wieder das Öffnen des zweiten Flügelpaares 2 und eine Be
wegung des Öffnungswagens 5 entgegen der Pfeilrichtung B
in Fig. 15 führt wiederum das Schließen zunächst des zwei
ten und dann des ersten Flügelpaares 2 bzw. 1 herbei.
In den Fig. 18 bis 21 ist ein Ausführungsbeispiel der Er
findung dargestellt, bei dem die Verschiebevorrichtung aus
einem längs einer Führungsstange 27 verfahrbaren Linear
motor 28 vorgesehen ist. Die Auffalteinrichtung besteht in
diesem Falle aus einer Spindel 29, die gelenkig am zweiten
Flügel 1 a angeschlossen und über einen am Linearantrieb 28
schwenkbar angeschlossenen Spindelantrieb 30 antreibbar
ist.
Durch Betätigung der Spindel 29 in Richtung des Pfeiles C
in Fig. 18 wird zunächst ein Auffalten des ersten Flügel
paares 1 bewirkt.
Sobald das erste Flügelpaar 1 vollständig geöffnet ist,
stützt sich die Spindel 29 an einem am zweiten Flügel 1 a
befestigten Auflager 31 ab. In dieser Stellung wird der
Spindelantrieb 30 abgeschaltet, so daß die Spindel 29 ihre
Lage nicht mehr verändert. Es kann hier zusätzlich noch
eine Blockierung des Spindelantriebes 30 gegen Verdrehung
vorgesehen werden. Eine weitere Verschiebung des Linearan
triebes 28 in Richtung des Pfeiles B in Fig. 18 führt dann
- wie schon bei den anderen Ausführungsbeispielen der Er
findung beschrieben - zunächst zur Auffaltung und dann zur
vollständigen Öffnung des Flügelpaares 2. Durch entspre
chend gegenläufige Bewegung des Linearantriebes 28 sowie
der Spindel 29 wird auch wieder das Schließen des Flügel
paares 2 und des Flügelpaares 1 herbeigeführt.
Selbstverständlich kann die Falttür insgesamt mit weite
ren Flügelpaaren ausgestattet sein, die dann durch jewei
lige Verschiebung der Verschiebevorrichtungen ebenfalls
automatisch geöffnet oder geschlossen werden können.
Da alle Verschiebevorrichtungen motorisch antriebbar sind,
kann durch Ausschalten des motorischen Antriebes auch je
de mögliche Zwischenöffnungsstellung herbeigeführt werden.
Die Verschiebevorrichtung kann sowohl im Kopf- wie auch
im Fußbereich der Falttür angeordnet sein.
Die Auslösung der Verschiebevorrichtung kann z.B. durch
Druckschalter, Infrarot- oder Sensorschalter erfolgen.
Claims (12)
1. Falttür mit mehreren Flügelpaaren, wobei die Flügel
jedes Flügelpaares gelenkig miteinander verbunden sind
und die Flügelpaare aus einer gestreckten Schließlage
heraus in eine Öffnungsstellung auffaltbar sowie längs
einer horizontalen Führungsschiene verschiebbar sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
an dem in Auffaltrichtung A gesehen ersten Flügelpaar
(1) eine motorisch antreibbare Verschiebevorrichtung
zum Verschieben der Flügelpaare (1, 2) in Öffnungs- und
Schließrichtung angeschlossen ist.
2. Falttür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
mit der Verschiebevorrichtung eine Auffalteinrichtung
für das erste Flügelpaar (1) gekoppelt ist.
3. Falttür nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschiebevorrichtung aus einem längs einer
Führungsschiene (3) motorisch verschiebbaren Öffnungs
wagen (5) und die Auffalteinrichtung aus zwei Hebeln
(6, 7) besteht, wobei der Hebel (6) gelenkig mit dem
Öffnungswagen (5) und dem zweiten Flügel (1 a) und der
Hebel (7) gelenkig mit dem zweiten Flügel (1 a) und
einem weiteren, längs der Führungsschiene (3) ver
schiebbaren Wagen (8) verbunden ist.
4. Falttür nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Öffnungswagen (5) mittels eines Seil- oder Ketten
zuges motorisch verschiebbar ist.
5. Falttür nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Wagen (8) ein als Dämpfer und Anfahrverzö
gerung dienender Endanschlag (9) befestigt ist.
6. Falttür nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschiebevorrichtung aus einem längs einer
Führungsschiene (3) verschiebbaren Öffnungswagen (5)
und die Auffalteinrichtung aus einem Steuerhebel (13)
besteht, der um einen Drehpunkt am Öffnungswagen (5)
drehbar gelagert und im Bereich dieses Drehpunktes mit
einem Ritzel (14) versehen ist, welches mit einer in
der Führungsschiene (3) integrierten Zahnstange (15)
kämmt und der einerseits in einem Führungsprofil (10)
am zweiten Flügel (1 a) kulissenartig geführt und ande
rerseits an einer Feder (16) angeschlossen ist, die
am Öffnungswagen (5) befestigt ist.
7. Falttür nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschiebevorrichtung aus einem längs einer
Führungsschiene (3) motorisch verschiebbaren Öffnungs
wagen (5) und die Auffalteinrichtung aus zwei Steuer
hebeln (17, 18) besteht, die untereinander gelenkig
verbunden und über eine Führungsrolle (20) in einer
viertelkreisbogenförmigen Kulissenführung (21) geführt
sind, wobei ein Steuerhebel (17) gelenkig am Öffnungs
wagen (5) und der andere Steuerhebel (18) gelenkig am
zweiten Flügel (1 a) angeschlossen ist.
8. Falttür nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschiebevorrichtung und die Auffalteinrich
tung aus einem längs einer Führungsschiene (3)ver
schiebbaren Winkelhebel (22) besteht, wobei ein Schen
kel (22 b) dieses Winkelhebels (22) kulissenartig in
einem am zweiten Flügel (1 a) befestigten Führungspro
fil (10) geführt und der andere Schenkel (22 a) des
Winkelhebels kulissenartig in der Führungsschiene (3)
geführt ist und im Übergangsbereich zwischen den bei
den Schenkeln (22 a, 22 b) dieser Winkelhebel (22) in
einer viertelkreisbogenförmigen Kulissenführung (23)
geführt ist.
9. Falttür nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschiebevorrichtung aus einem längs einer
Führungsschiene (3) verschiebbaren Öffnungswagen (5)
und die Auffalteinrichtung aus einem am zweiten Flügel
(1 a) befestigten Kulissenblech (24) mit einer Kulissen
führung (25) sowie einem am Öffnungswagen (5) befestig
ten und in die Kulissenführung (25) eingreifenden Ku
lissenstein (26) besteht, wobei die Kulissenführung
(25) des Kulissenbleches (24) kreisbogenförmig ver
läuft.
10. Falttür nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschiebevorrichtung aus einem längs einer
Führungsstange (27) verfahrbaren Linearantrieb (28)
und die Auffalteinrichtung aus einer Spindel (29) be
steht, die gelenkig am zweiten Flügel (1 a) angeschlos
sen und über einen schwenkbar am Linearantrieb (30)
angeschlossenen Spindelantrieb (30) antreibbar ist.
11. Falttür nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spindel (29) bei vollständig aufgefaltetem
ersten Flügelpaar (1) an einem am zweiten Flügel (1 a)
befestigten Anschlag (31) abgestützt ist.
12. Falttür nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Schwenkwinkel des Spindelantriebes
(30) gegenüber dem Linearantrieb (28) durch einen
Endanschlag vorbestimmt ist.
Priority Applications (1)
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| DE3831963A DE3831963A1 (de) | 1988-09-21 | 1988-09-21 | Falttuer mit mehreren fluegelpaaren |
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| DE3831963A DE3831963A1 (de) | 1988-09-21 | 1988-09-21 | Falttuer mit mehreren fluegelpaaren |
Publications (1)
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| DE3831963A1 true DE3831963A1 (de) | 1990-03-29 |
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ID=6363351
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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- 1988-09-21 DE DE3831963A patent/DE3831963A1/de not_active Ceased
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