DE3821289A1 - Vorrichtung zum verschwenken eines bettrahmenteiles - Google Patents
Vorrichtung zum verschwenken eines bettrahmenteilesInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C20/00—Head-, foot- or like rests for beds, sofas or the like
- A47C20/04—Head-, foot- or like rests for beds, sofas or the like with adjustable inclination
- A47C20/043—Head-, foot- or like rests for beds, sofas or the like with adjustable inclination by means of peg-and-notch or pawl-and-ratchet mechanism
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Description
Die Erfindung richtet sich auf eine Vorrichtung zum Ver
stellen eines schwenkbaren Möbelteiles, insbesondere Bett
rahmenteiles, mit einem ersten, Rasten aufweisenden Be
schlagteil und mit einem damit zusammenwirkenden Rastenhe
bel an einem zweiten Beschlagteil, wobei das erste und das
zweite Beschlagteil drehbar aneinander angelenkt sind, und
mit einer Einrichtung zur Rückführung des Rastenhebels aus
einer Endposition in die Anfangsposition.
Derartige Möbelbeschläge sind in vielfachen Konstruktions
varianten bekannt. Hier sei als Beispiel auf einige Metall
beschläge verwiesen, wie sie in der DE-OS 23 30 442, dem
DE-GM 75 17 510, der Offenlegungsschrift 20 53 304 oder
dem deutschen Patent 33 46 382 beschrieben sind. Das Grund
prinzip der Rastenhebel-Rückführung ist dabei, diesen bei
der Rückführbewegung oberhalb der Rastenbahn zurückzufüh
ren. Andere Möglichkeiten sind vorgeschlagen worden, den
Rastenhebel seitlich zur Rastenbahn zurückzuführen, wie
dis z. B. der DE-PS 27 31 229 zu entnehmen ist.
Ein Nachteil der bekannten Lösungen besteht zum einen dar
in, daß sie, obgleich aus zum Teil sehr einfachen Blechtei
len gefertigt, immer noch vergleichsweise teuer sind und
zum anderen beim Gebrauch als Metallteile Geräusche ent
wickeln, die störend sein können.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Lösung, mit
der zum einen die Herstellungskosten gesenkt und zum ande
ren eine starke Verminderung der Geräuschentwicklung bei
der Benutzung erreicht wird.
Mit einer Vorrichtung der eingangs bezeichneten Art wird
diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß we
nigstens das erste Beschlagteil und der Rastenhebel aus
Kunststoff gefertigt sind, wobei das erste Beschlagteil
querschnittlich im wesentlichen T-förmig ausgebildet ist,
mit den Rasten auf der Innenfläche des T-Steges, und wobei
der Rastenhebel zum Übergreifen des T-Schaftes des ersten
Beschlagteiles und zum Eingriff seiner freien Enden in die
Rastenausnehmungen des ersten Beschlagteiles wenigstens be
reichsweise querschnittlich U-förmig ausgebildet ist.
Mit der Erfindung ist es möglich, derartige Vorrichtungen
aus Kunststoff zu fertigen, mit den mit dem Werkstoff ver
bundenen Vorteilen. Zum anderen bieten die gewählten Quer
schnittsformen entsprechende Sicherheit. Die Beschlagteile
können als Kunststoffspritzteile preisgünstig gefertigt
werden, Geräusche bei der Betätigung können praktisch ver
mieden werden u. dgl. mehr.
In Ausgestaltung sieht die Erfindung vor, daß die freien
Enden des Rastenhebels mit auf den T-Schaft hinweisenden
Vorsprüngen ausgerüstet sind.
Diese Vorsprünge dienen einmal der Vergrößerung der Aufla
ge des Rastenhebels, zum anderen können sie aber auch, ähn
lich wie die Führungszapfen bei einigen der obengenannten
Metallbeschläge, zum Leiten und Führen des Rastenhebels
bei seiner Anstell- und Rückstellbewegung herangezogen wer
den.
Um eine möglichst einwandfreie Führung zu ermöglichen, ist
nach der Erfindung auch vorgesehen, daß am T-Schaft Leit-
und Haltestege für die Vorsprünge an den freien Enden des
Rastenhebels vorgesehen sind.
Eine besonders zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung be
steht darin, daß der T-Schaft im Bereich der letzten Ver
stellrasten zum Aufspreizen der U-Schenkel des Rastenhe
bels sich erweiternd und am Ende des Verstellbereiches
sprungartig unter Bildung einer Rückführbahn sich verjün
gend ausgebildet ist.
Mit dieser Gestaltung wird erreicht, daß die U-Schenkel
des Rastenhebels am Ende ihrer Bewegung auf der Rastenbahn
nach außen auseinander gespreizt werden, nach Überfahren
des Rücksprunges streben die freien Enden aufgrund des Ma
terialverhaltens des Kunststoffes wieder zusammen und be
aufschlagen damit die Rückführbahn, so daß z. B. das Bett
kopfteil wieder vollständig abgesenkt werden kann, wobei
der Rastenhebel in seiner Anfangsposition zurückgleitet.
Zur Erleichterung der einwandfreien Funktion, insbesondere
bei der Rückführung, sieht die Erfindung auch vor, daß die
Rückführbahn am T-Schaft in einen unteren Bereich des Ste
ges und parallel hierzu ein oberer Leitsteg zur Rückfüh
rung des Rastenhebels vorgesehen ist.
Zur Verstärkung der jeweiligen Beschlagteile können diese
mit zusätzlichen Verstärkungsrippen ausgerüstet sein, wenn
dies nach den Materialeigenschaften der eingesetzten Kunst
stoffmaterialien notwendig sein sollte.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung bei
spielsweise näher erläutert. Diese zeigt in
Fig. 1 in Seitenansicht das erste Beschlagteil mit Rasten
hebel, teilweise geschnitten,
Fig. 2 einen Schnitt gemäß Linie II-II in Fig. 1 sowie in
Fig. 3 einen Teilschnitt gemäß Linie III-III in Fig. 1.
In den Figuren ist die allgemein mit 1 bezeichnete Vorrich
tung nur insofern dargestellt, als das erste Beschlagteil,
allgemein mit 2 bezeichnet, und der Rastenhebel, allgemein
mit 3 bezeichnet, teilweise geschnitten wiedergegeben
sind. Das zweite Beschlagteil wird nur von einer doppel
punktierten Linie 4 andeutungsweise wiedergegeben, da es
auf dessen spezielle Gestaltung hier nicht näher ankommt.
Der Aufbau des ersten Beschlagteiles 2 ist im wesentlichen
der folgende: Es besteht querschnittlich aus einem etwa
T-förmigen Kunststoffelement mit einem T-Steg 5 mit einer
Mehrzahl von Rastenausnehmungen 6 und einem nach oben wei
senden T-Schaft 7, an dem beidseitig ein unterer kürzerer
Führungssteg 8 und ein oberer längerer Führungssteg 9 ein
stückig angeformt sind, wie dies aus der Querschnittszeich
nung gemäß Fig. 2 ersichtlich ist. Eine nach außen weisen
de Verstärkungsrippe 10 ist gestrichelt angedeutet.
Im Bereich der letzten Rastenausnehmungen, mit 6 a bezeich
net, erweitert sich im Querschnitt der Schaft 7, was in
Fig. 3 im Schnitt dargestellt ist und in Fig. 1 durch senk
rechte Linien angedeutet wurde.
Der mit 3 bezeichnete Rastenhebel ist wenigstens bereichs
weise U-förmig ausgebildet, so daß sich zwei U-Stege 11
bilden, von denen in Fig. 2 nur einer dargestellt ist, mit
nach innen weisenden Vorsprüngen 12 an ihren freien Enden.
Diese freien Enden legen sich nacheinander in die Rasten
ausnehmungen 6 bis sie in den Bereich der letzten Rasten
ausnehmung 6 a gelangen und durch den sich erweiternden,
zwischen sich eingeschlossenen T-Schaft des ersten Be
schlagteiles auseinander getrieben werden. Nach Überfahren
der mit 13 bezeichneten Stufenkante springen die freien En
den 12 wieder zusammen und beaufschlagen von oben auf die
se Art und Weise die gebildete Rückführbahn 14. Wird nun
das zweite Beschlagteil 4 nach unten abgesenkt, laufen die
Vorsprünge 12 über die Oberfläche des kürzeren Rückführste
ges 8, in Fig. 1 nach links, und fallen am Ende der Rück
führbewegung in die erste Rastenausnehmung ein, etwa in
der Weise, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist. Das Nach-
Oben-Ausweichen der Vorsprünge 2 wird durch den oberen
Führungssteg 9 verhindert.
Natürlich ist das beschriebene Ausführungsbeispiel der Er
findung noch in vielfacher Hinsicht abzuändern, ohne den
Grundgedanken zu verlassen. So ist die Erfindung insbeson
dere nicht auf die querschnittliche Gestaltung der Rasten
6, der Verstärkungsrippen 10, des Rastenhebels u. dgl. be
schränkt, hier können auch andere Formen vorgesehen sein
u. dgl. mehr.
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Verstellen eines schwenkbaren Möbelteiles,
insbesondere Bettrahmenteiles, mit einem ersten, Raasten
aufweisenden Beschlagteil und mit einem damit zusammenwir
kenden Rastenhebel an einem zweiten Beschlagteil, wobei
das erste und das zweite Beschlagteil drehbar aneinander an
gelenkt sind, und mit einer Einrichtung zur Rückführung
des Rastenhebels aus einer Endposition in die Anfangsposi
tion,
dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens das erste Beschlagteil (2) und der Rastenhe
bel (3) aus Kunststoff gefertigt sind, wobei das erste Be
schlagteil (2) querschnittlich im wesentlichen T-förmig
ausgebildet ist, mit den Rasten (6) auf der Innenfläche
des T-Steges (5), und wobei der Rastenhebel (3) zum Über
greifen des T-Schaftes (7) des ersten Beschlagteiles (2)
und zum Eingriff seiner freien Enden in die Rastenausneh
mungen (6) des ersten Beschlagteiles (2) wenigstens be
reichsweise querschnittlich U-förmig ausgebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die freien Enden des Rastenhebels (3) mit auf den
T-Schaft (7) hinweisenden Vorsprüngen (12) ausgerüstet
sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß am T-Schaft (7) Leit- und Haltestege (8, 9) für die Vor
sprünge (12) an den freien Enden des Rastenhebels (3) vor
gesehen sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der T-Schaft (7) im Bereich der letzten Vorstellrasten
(6 a) zum Aufspreizen der U-Schenkel des Rastenhebels (2)
sich erweiternd und am Ende des Verstellbereiches sprungar
tig unter Bildung einer Rückführbahn (14) sich verjüngend
ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rückführbahn (14) am T-Schaft (7) in einen unteren
Bereich des Steges (8) und parallel hierzu ein oberer Leit
steg (9) zur Rückführung des Rastenhebels (3) vorgesehen
ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das erste Beschlagteil (2) und/oder der erste Hebel
(3) und/oder das zweite Beschlagteil (4) mit zusätzlichen
Verstärkungsrippen (10) ausgerüstet ist.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3821289A DE3821289A1 (de) | 1988-06-24 | 1988-06-24 | Vorrichtung zum verschwenken eines bettrahmenteiles |
| AT89105694T ATE75926T1 (de) | 1988-06-24 | 1989-03-31 | Vorrichtung zum verschwenken eines bettrahmenteiles. |
| EP89105694A EP0348605B1 (de) | 1988-06-24 | 1989-03-31 | Vorrichtung zum Verschwenken eines Bettrahmenteiles |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3821289A DE3821289A1 (de) | 1988-06-24 | 1988-06-24 | Vorrichtung zum verschwenken eines bettrahmenteiles |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3821289A1 true DE3821289A1 (de) | 1989-12-28 |
Family
ID=6357131
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3821289A Withdrawn DE3821289A1 (de) | 1988-06-24 | 1988-06-24 | Vorrichtung zum verschwenken eines bettrahmenteiles |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP0348605B1 (de) |
| AT (1) | ATE75926T1 (de) |
| DE (1) | DE3821289A1 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9017395U1 (de) * | 1990-12-22 | 1991-03-14 | Franke GmbH & Co KG, 7460 Balingen | Schwenkbeschlag für Möbel |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE794407A (fr) * | 1972-03-27 | 1973-05-16 | Lanz Ag Hermann | Dispositif de reglage pour un siege ou un lit |
-
1988
- 1988-06-24 DE DE3821289A patent/DE3821289A1/de not_active Withdrawn
-
1989
- 1989-03-31 EP EP89105694A patent/EP0348605B1/de not_active Expired - Lifetime
- 1989-03-31 AT AT89105694T patent/ATE75926T1/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP0348605B1 (de) | 1992-05-13 |
| EP0348605A1 (de) | 1990-01-03 |
| ATE75926T1 (de) | 1992-05-15 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |