DE382034C - Schutzhuelle fuer zerbrechliche Gefaesse in Form eines mit einem Einsatzboden ausgeruesteten Hohlkoerpers - Google Patents
Schutzhuelle fuer zerbrechliche Gefaesse in Form eines mit einem Einsatzboden ausgeruesteten HohlkoerpersInfo
- Publication number
- DE382034C DE382034C DEL49804D DEL0049804D DE382034C DE 382034 C DE382034 C DE 382034C DE L49804 D DEL49804 D DE L49804D DE L0049804 D DEL0049804 D DE L0049804D DE 382034 C DE382034 C DE 382034C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- protective cover
- hollow body
- vessel
- cover according
- insert
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 title claims description 26
- 230000001954 sterilising effect Effects 0.000 description 9
- 238000004659 sterilization and disinfection Methods 0.000 description 9
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 4
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 238000007373 indentation Methods 0.000 description 3
- 238000010411 cooking Methods 0.000 description 2
- 230000009191 jumping Effects 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 101150061776 Kcnip3 gene Proteins 0.000 description 1
- 239000004927 clay Substances 0.000 description 1
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 1
- 235000013399 edible fruits Nutrition 0.000 description 1
- 235000015203 fruit juice Nutrition 0.000 description 1
- 239000000446 fuel Substances 0.000 description 1
- 238000002955 isolation Methods 0.000 description 1
- 210000002445 nipple Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D23/00—Details of bottles or jars not otherwise provided for
- B65D23/08—Coverings or external coatings
- B65D23/0885—Rigid shells for receiving the bottle or part of it
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)
Description
- Schutzhülle für zerbrechliche Gefäße in Form eines mit einem Einsatzboden ausgerüsteten Hohlkörpers. Bekanntlich kommt es öfter vor, daß beim Sterilisieren von Früchten und Fruchtsäften in Glas- und Tongefäßen die Gefäße, insl:esondere große Glasflaschen, springen, und dafl dann das #',terilisiergut als unbrauchbar weggeworfen werden muß. Dies wird dadurch vermieden, daß das Gefäß in einer Schutzhülle, die aus einem mit einem Einsatzboden ausgerüsteten, an der Oberseite offenen, durch einen Deckel abschließbaren Hohlkörper besteht, untergebracht wird, zum Zwecke, das Springen des Gefäßes möglichst zu verhindern und bei doch erfolgtem Springen den Inhalt des Sterilisiergefäßes nicht verloren gehen zu lassen. Das Neue besteht nun darin, daß, um das Einsatzgefäß zentrieren und festlegen zu können, sowohl Deckel wie Boden verschiebbar gemacht werden, so daß jede Grob- und Feineinstellung dadurch ermöglicht ist.
- Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i einen Längsschnitt durch die Schutzhülle gemäß der Erfindung, Abb.2 eine Aufsicht auf die Hülle nach Abb. 3, Abb.3 einen Längsschnitt durch die abgeänderte Schutzhülle, die die Einstellwarzen und die Siebeinlage zeigt.
- Die Schutzhülle nach Abb. i ist als Kochgefäß ausgebildet. Ihr Hohlkörper a weist auf demjenigen Teil seines Umfanges, der mit dem Herdfeuer nicht in Berührung kommt, einen Mantel r auf, der zwischen Schutzhülle a und Mantel r die übliche Isolierschicht s enthält, ehenso ist auch vier Deckel c entsprechend isoliert. Zum Isolieren eignet sich z. B. Korkinehl oder ein anderes Wärme schlecht leitendes Material. Die Isolierung bietet den Vorteil der bestmöglichsten Wärmeausnutzung. Ist beispielsweise der Inhalt des Sterilisiergefäßes zum Sielen gebracht, so kann der Sterilisierprozeß l:ei ganz schwachem Feuer beendigt «erden.
- Um Sterilisiergefäße von verschiedener Hi;lie zentrisch festhalten zu können, ist der Deckel c im Hohlkörper a verschiebbar angeordnet; ferner weist der Hohlkörper a auf einem Teil seines Umfanges einige in Abstän-,len voneinander angeordnete Einbuchtungen t auf, die mit entsprechenden (nicht gezeichneten) Ausnehmungen des Tragstückes h korrespondieren. Wird nun das Tragstück k so in den Hohlkörper eingeführt, daß die Einbuchtungen des Hohlkörpers mit clen Vorsprüngen des Tragstückes zusammenfallen, so kann das Tragstück auf die gewünschte Höhe eingestellt und durch Verdrehen gegen Herunterfall@n gesichert werden. Selbstredend 1<@)nntt @lie Schutzhülle auch mit einen Tragorgan versehen sein.
- Die Schutzhülle gemäß Abb. 3 besitzt auf ihrem Umfang zwei Osen f, in welchen die beiden el.enfalls zu Csen umgebogenen Enden des einen Handgriff aufweisenden Tragbügels; drehLar angeordnet sind. Der Hohlkörper a besitzt auf seinem Umfang zwei Paar einanfler gegenüberliegende, auf verschiedener Höhe angeordnete Warzen h, zum Zwecke, den Hohlkörper in bezug auf den Ring i, der auf das Herdloch aufgelegt wird, in verschiedener Höhe einstellen zu können, uni den Boden b mehr oder weniger nahe an das Herdfeuer heranEringen zu können.
- Die Gebrauchsweise der beschriebenen Schutzhülle ist folgende: Angenommen, man wolle z. B. den Inhalt einer mit -Most gefüllten Flasche F sterilisieren, so wird die Flasche, nachdem der Deckel c vorher von dem Hohlkörper a abgehoben wurde, auf das Tragstück k gestellt, worauf man Wasser bis ungefähr zwei Drittel Höhe der Flasche in den Hohlkörper einfüllt, den Deckel c darauf in den Hohlkörper steckt und das Ganze auf einen Kochherd stellt. Um nun die Schutzhülle in bezug auf das Herdfeuer einstellen zu können, besitzt der Ring i zwei einander gegenüberliegende Ausnehmungen 1, in die die Warzen h, die auf verschiedener Höhe am Umfang des Hohlkörpers a angeordnet sind, passen. Will man nun die Schutzhülle ganz nahe an das Herdfeuer heranbringen, so stellt man den Hohlkörper in bezug auf den Ring i so ein, daß die untersten Warzen des am Hohlkörper durch die im Ring i vorgesehenen Ausnehmungen 1 hindurchtreten können. Hierauf wird entweder der Ring i oder der Hohlkörper-a ein wenig verdreht, so daß die beiden anderen Warzen 7a auf dem Ring i aufsitzen und das Ganze dadurch in der gewünschten Höhe halten. Angenommen, die Flasche F springe während des Sterilisierprozesses, so wird sich deren Inhalt in die Schutzhülle ergießen.. Da sich in der Hülle verhältnismäßig wenig Wasser befindet, kann das Sterilisiergut, weil nur ganz wenig mit Wasser verdünnt, wieder gebraucht werden. Zwecks Entleerung des Sterilisiergutes aus der Schutzhülle wird der Deckel c abgehoben. Der Deckel ist derart ausgebildet, daß er als Trichter verwendet werden kann, zu welchem Zwecke das verjüngte Ende des Deckels auf eine noch brauchbare leere Flasche aufgesetzt wird. Hierauf wird der Inhalt der Schutzhülle in den. Trichter entleert und in die andere Flasche abgefüllt. Um etwa Glassplitter zurückhalten zu können, wird bei Verwendung des Deckels als Trichter ein Sieb in in den Trichter eingelegt.
- Statt nur eines Sieles könnten selbstredend in beide Absetzungen e des Deckels Siebe eingelegt sein. Statt Warzen könnte der Hohlkörper a auch in der Längsrichtung verlaufende, einander gegenüberliegende Einbuchtungen aufweisen, die mit entsprechenden Vorsprüngen des Ringes i korrespondieren und die in verschiedene Höhe des Hohlkörpers reichen.
- Die Schutzhülle nach- der beschriebenen Ausführung eignet sich gut zum Transportieren von leicht zerbrechlichen, mit Sterilisiergut gefüllten Gefäßen. Wenn gleichzeitig als Kochgefäß ausgebildet und noch, isoliert, ermöglicht sie ein rasches Sterilisieren bei ganz geringem Brennmaterialverbrauch. Die Schutzhülle macht das Sterilisieren in großen Flaschen selbst für Ungeübte möglich und gestattet dieVerwendung vonGlas billigerer Art. Ohne den Grundgedanken der Erfindung zu Leeinträchtigen, könnte die Schutzhülle auch anders als gezeichnet ausgebildet sein, so könnte z. B. die Wandfläche der Hülle zwecks Erreichung einer größeren Oberfläche wellig ausgebildet sein. Die Hülle könnte mit Merkzeichen versehen und teilweise durchsichtig sein, um den Inhalt, sei es der Flasche oder Hülle, auf Menge und Inhalt beobachten zu können. Zweckmäßig ist der Durchmesser der Schutzhülle so zu wählen, daß zwischen dem Sterilisiergefäß und der Wandung des Hohlkörpers ein nur kleiner Zwischenraum entsteht, der mit Wasser gefüllt wird.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE. i. Schutzhülle für zerbrechliche Gefäße in Form eines mit einem Einsatzboden ausgerüsteten Hohlkörpers, der an der Oberseite durch einen Deckel abschließbar ist und zur Aufnahme eines Gefäßes von etwas kleinerem Durchmesser dient, dadurch gekennzeichnet, daß zur Zentrierung und Festlegung des Gefäßes in der Hülle die Grobeinstellung durch Änderung der Höhenlage des Einsatzbodens und die Feineinstellung durch tieferes Einschieben des trichterförmigen Deckels erfolgen kann. a. Schutzhülle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der trichterförmige Deckel (c) einen im Hohlkörper (a.) verschiebbaren, zylindrischen Aufsatz besitzt, um das Gefäß zentrieren und festlegen zu können. 3. Schutzhülle nach Anspruch i und 2 mit einem in verschiedener Höhe einstellbaren Einsatzboden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzhülle durch Eindrücken hergestellte iVTasen (t) in verschiedener Höhenlage besitzt, zum Hochhalten des mit den üblichen Ausnehmungen versehenen Einsatzbodens (k). Schutzhülle nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (c) in seinem verjüngten Teil mindestens einen Absatz zum Einlegen eines Siebes aufweist. 3. Schutzhülle nach Anspruch i bis .l, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper (a) auf seinem Umfang mit zwei Paar einander gegenüberliegender, auf verschiedener Höhe angeordneter Warzen (h.) versehen ist, um die Schutzhülle in bekannter Weise auf verschiedene Höhe in bezug auf das Herdfetter einstellen zu können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL49804D DE382034C (de) | Schutzhuelle fuer zerbrechliche Gefaesse in Form eines mit einem Einsatzboden ausgeruesteten Hohlkoerpers |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL49804D DE382034C (de) | Schutzhuelle fuer zerbrechliche Gefaesse in Form eines mit einem Einsatzboden ausgeruesteten Hohlkoerpers |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE382034C true DE382034C (de) | 1923-09-27 |
Family
ID=7273155
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL49804D Expired DE382034C (de) | Schutzhuelle fuer zerbrechliche Gefaesse in Form eines mit einem Einsatzboden ausgeruesteten Hohlkoerpers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE382034C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| USD400434S (en) | 1995-05-02 | 1998-11-03 | Pfizer Inc. | Combined liquid measuring vessel and bottle |
| USD410842S (en) | 1996-07-26 | 1999-06-08 | Pfizer Inc. | Bottle protecting container |
-
0
- DE DEL49804D patent/DE382034C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| USD400434S (en) | 1995-05-02 | 1998-11-03 | Pfizer Inc. | Combined liquid measuring vessel and bottle |
| USD499023S1 (en) | 1995-05-02 | 2004-11-30 | Pfizer, Inc. | Liquid measuring vessel |
| USD410842S (en) | 1996-07-26 | 1999-06-08 | Pfizer Inc. | Bottle protecting container |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE382034C (de) | Schutzhuelle fuer zerbrechliche Gefaesse in Form eines mit einem Einsatzboden ausgeruesteten Hohlkoerpers | |
| DE693951C (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Getraenken, z. B. Kaffee | |
| DE69817166T2 (de) | Koch-methode und apparat | |
| DE631005C (de) | Roehrenfoermiges Geraet zur Bereitung von Teegetraenken | |
| DE833012C (de) | Mass- und Mischbecher | |
| DE2260418C3 (de) | Tragbare Vorrichtung zum Erwärmen oder Kochen von Gefäßen mit Getränken oder Speisen | |
| DE844505C (de) | Vorrichtung zur Verhuetung des UEberkochens von Speisegut in Kochtoepfen mit Hilfe eines Einsatzes | |
| DE4116592C2 (de) | ||
| DE818681C (de) | Kaffeeaufbruehvorrichtung | |
| DE465707C (de) | Topf mit dichtem Verschlussdeckel zum Kochen von Speisen und fuer andere Zwecke | |
| DE615456C (de) | Vorrichtung zur Verhinderung der UEberkochens von Malzkaffee | |
| DE1753122A1 (de) | Gefaess zum Herstellen von burgundischem Fondue | |
| DE640606C (de) | Fuetterungsvorrichtung | |
| DE884230C (de) | Geraet zur Bereitung von Auszuegen aus Kaffee und anderen Pflanzenprodukten | |
| DE423725C (de) | Warmhalter fuer Getraenke | |
| DE102012102677A1 (de) | Aufnahmevorrichtung für Gargutträger | |
| DE202022105756U1 (de) | Ein benutzerfreundliches Gerät für Trinkwasser | |
| DE364467C (de) | Deckel mit mehreren Anschlaegen oder Ringnuten von verschiedenem Durchmesser | |
| DE3500109A1 (de) | Flaschenbehaelter | |
| DE8306475U1 (de) | Elektrisch beheizter eierkocher | |
| DE844504C (de) | Vorrichtung zur Verhuetung des UEberkochens von Speisegut in Kochtoepfen mit Hilfe eines Einsatzes | |
| AT206134B (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Getränken, insbesondere von türkischem Kaffee | |
| DE202014002154U1 (de) | Gefäß zur Zubereitung von Aufgussgetränken | |
| DE8902300U1 (de) | Geflügelbräter | |
| DE1044686B (de) | Spinnkanne zur Vorlage an Direkt-Spinnmaschinen |