DE3819747A1 - Verfahren und vorrichtung zum herstellen einer walze aus gewendeltem, geklammertem stachelband - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum herstellen einer walze aus gewendeltem, geklammertem stachelbandInfo
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Description
Die Erfindung betrifft zunächst ein Verfahren zum
Herstellen einer Walze aus gewendeltem Stachelband,
dessen windungen paarweise mit Klammern in ungerader
Anzahl von mindestens drei pro Windung versehen und in
Achsrichtung pro Walze so voneinander trennbar sind, daß
jede Bandwindung um eine Schraubenlinie schwingt; siehe
die Fig. 1 bis 4 der deutschen Patentschrift 23 48 714.
Bei dem hieraus bekannten Verfahren wird das Stachelband
gewunden, werden der Klammern-Anzahl pro Windung
entsprechend Klammern an je zwei einander benachbarten
Windungen angebracht und wird nach dem Setzen der letzten
Klammer das Stachelband durchgetrennt. Dazu werden die
Stachelbandwindungen mit Hilfe eines im Kern
kreiszylindrischen Haspels durch kontinuierliches
Aufwickeln des unter Zug stehenden Stachelbandes erzeugt,
wobei der Haspel in Richtung seiner Längs- und
Rotationsachse der Steigung der Bandwindungen entsprechend
kontinuierlich verlagert wird, sodaß der Haspel eine
Schraubbewegung ausführt. Vor Beginn dieser
Schraubbewegung wird am einen Haspelende der Anfang des
tangential zugeführten Stachelbandes lösbar befestigt.
Koaxial zum Haspel ist ein Drehtisch angeordnet, der
synchron zum Haspel umläuft, aber axial still steht.
Dieser Drehtisch trägt mehrere Klammereinrichtungen in
einer mit der Anzahl von beispielsweise fünf Klammern pro zwei
Windungen des Stachelbandes übereinstimmenden Anzahl von
fünf, sodaß wahrend der ununterbrochenen Drehung des
Haspels pro zwei Umdrehungen jede Klammereinrichtung
einmal tätig wird und zwei beieinanderliegende Windungen
des Stachelbandes durch eine Klammer verbindet.
An dem bekannten Verfahren ist nachteilig, daß die Längen
der durch Aufwickeln des Stachelbandes auf radiale
Stegrippen des Haspels erzeugten Bandwindungen
unterschiedlich sein können infolge von Fehlern bei der
Erzeugung (Stanz- und Bördelvorgang) des Stachelbandes und/
oder von ungleichmäßigem Verschleiss der Stegrippen des Haspels und
daß gegebenenfalls die zur Sickenschließung um einen
Trägerdraht des gesickten Stachelbandes herumgebördelten
Bandabschnitte einander benachbarter Bandwindungen nicht
so exakt phasengleich radial unter den Klammereinrichtungen
liegen, daß die Verklammerungen ohne Schwierigkeiten
durchgeführt werden können.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein
diesen Nachteil vermeidendes Verfahren der eingangs
genannten Art anzugeben, dessen Durchführung nicht an
Schwierigkeiten der Verklammerung einander benachbarter
Bandwindungen leidet oder gar scheitert und einen
geringeren maschinellen Aufwand erfordert.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
die Stachelbandwindungen kernlos erzeugt werden, daß das
Winden des Stachelbandes der Klammern-Anzahl pro Windung
entsprechend oft unterbrochen und dabei jeweils eine
Klammer stationär angebracht wird und daß die zwei zu
verklammernden Windungen des Stachelbandes außerhalb der
Unterbrechungszeit synchron und phasengleich durch die
Stelle der Klammeranbringung geführt werden.
Abgesehen davon, daß zur Durchführung des
erfindungsgemäßen Verfahrens nur noch eine einzige
Klammereinrichtung nötig ist und ein mit Stegrippen besetzter
Haspel überhaupt nicht mehr erforderlich ist, hat dieses
Verfahren den entscheidenden Vorteil, daß die Klammern
immer richtig anbringbar sind, und zwar auch dann, wenn
das zu windende und mit Klammern zu versehende
Stachelband Fertigungsfehler aufweist, solange diese
gewisse übliche Toleranzen nicht überschreiten. Außerdem
ermöglicht dieses Verfahren, ohne weiteres Klammern an beliebigen
Bandstellen anzubringen.
Bei einer bevorzugten Durchführungsweise des
erfindungsgemäßen Verfahrens wird aus dem Stachelband ab
dem Setzen der letzten Klammer unter Aussetzung des
Klammernanbringens noch etwas mehr als eine Windung
gebildet und dann die erste Klammer der nächsten Walze
gesetzt, wobei gleichzeitig das Stachelband zwischen
diese, ersten und jener letzten Klammer durchgetrennt
wird. Dadurch entstehen auch die ersten Windungen der
nächsten Walze automatisch, sodaß es nicht wie bei der
ersten Walze erforderlich ist, den Anfang des Stachelbandes
von Hand zu winden, bis die erste Klammer angebracht ist.
Vorteilhafterweise werden die Unterbrechung des Windens
des Stachelbandes und das Anbringen einer Klammer sowie
gegebenenfalls das Durchtrennen des Stachelbandes
programmgesteuert, wobei als Meßgröße die Länge an
eingezogenem Stachelband verwendet wird. In diesem Fall
läßt sich das erfindungsgemäße Verfahren bis auf seinen
Anfang mittels einer völlig selbsttätigen Vorrichtung
durchführen.
Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zum
Durchführen des erfindungsgemäßen Verfahrens, da die aus
der deutschen Patentschrift 23 48 714 bekannte Vorrichtung mit einer
Bandeinzugseinrichtung, einer Ringbildungseinrichtung,
mindestens einer Klammereinrichtung und einer
Schneideinrichtung nicht nur mehrere Klammereinrichtungen
benötigt, sondern auch noch den Nachteil hat, daß Walzen
aus gewendeltem, geklammertem Stachelband nur in einem
dem durch die Stegrippen vergrößerten Durchmesser des
Haspels entsprechenden Durchmesser und mit einer von der
gegebenen Anzahl Klammereinrichtungen abhängenden
Klammernverteilung hergestellt werden können. Zur
Herstellung einer Walze mit anderem Durchmesser und/oder
anderer Klammernverteilung ist ein weitgehender Umbau der
bekannten Vorrichtung erforderlich, wenn nicht gar die
Bereitstellung einer anderen,gleichartigen Vorrichtung
zweckmäßig ist.
Der Erfindung liegt daher auch die Aufgabe zugrunde
eine diesen Nachteil vermeidende Vorrichtung mit den
erforderlichen Einrichtungen zum Bandeinzug, zur
Ringbildung, zum Klammern und zum Schneiden zu schaffen,
welche mit relativ geringem Aufwand so umgerüstet bzw. umgestellt werden
kann, daß mit ihr Walzen verschiedenen Durchmessers und
unterschiedlicher Klammernverteilung aus gewendeltem
Stachelband hergestellt werden können.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
als Ringbildungseinrichtung eine haspellose
Ringwindeeinrichtung und eine einzige Klammereinrichtung
vorgesehen sind, daß, in Bewegungsrichtung des
Stachelbandes an diesem entlang gesehen, vor der
Klammereinrichtung eine
Führungseinrichtung angeordnet ist, durch
welche zwei durch eine Windung des Stachelbandes
getrennte, gegebenenfalls zu verklammernde, Abschnitte
desselben mit der gewünschten bleibenden Krümmung der
Klammereinrichtung mittels der Bandeinzugseinrichtung
zuschiebbar sind, und daß sich bei der Klammereinrichtung
eine Synchronisiereinrichtung befindet, welche mittels
eines und desselben beweglichen Organs in die beiden
gegebenenfalls zu verklammernden Bandabschnitte
schlupffrei eingreift und einen mit diesem Organ
gekoppelten Zähler der Organbewegungen zwischen zwei
aufeinanderfolgenden Verklammerungen aufweist.
Dadurch wird vorteilhafterweise erreicht, daß bei
einer Änderung des Walzendurchmessers lediglich
entsprechende Veränderungen an der Ringwindeeinrichtung
und der Führungseinrichtung sowie gegebenenfalls der
Synchronisier-, der Klammer- und der Schneideinrichtung
vorzunehmen sind und daß eine Neuordnung der
Klammernverteilung ohne jeden Vorrichtungsumbau nur
durch entsprechende Steuerung der Klammereinrichtung
möglich ist.
Eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung zum automatischen Durchführen des
erfindungsgemäßen Verfahrens zeichnet sich durch eine
elektronische Programmsteuereinrichtung aus, die
einerseits mit dem als elektrischer Impulsgeber
ausgebildeten Zähler und andererseits mit dem Antrieb der
Bandeinzugseinrichtung elektrisch leitend verbunden ist,
sodaß Walzen gleichen Durchmessers, aber unterschiedlicher
Klammernverteilung aus endlosem Stachelband nacheinander
hergestellt werden können, und zwar mit variabler
Geschwindigkeit.
Die Ringwindeeinrichtung der bevorzugten
Ausführungsform weist auf: eine antreibbare Führungstrommel
am Ausgang der Bandeinzugseinrichtung und unterhalb zwei
parallele Führungswalzen kleineren Durchmessers, die am
Maschinengestell verlagerbar sind, sowie drei in Höhe der
Bandeinzugseinrichtung hinter dieser aufeinanderfolgend
verlagerbar angeordnete Band-Biegerollen und
gegebenenfalls -Führungsrollen entlang der Bahn des
Stachelbandes zwischen der Band-Einzugseinrichtung und
der Führungseinrichtung. Damit läßt sich die
Ringwindeeinrichtung relativ einfach verschiedenen
Walzendurchmessern anpassen.
Bei der bevorzugten Ausführungsform weist die
Führungseinrichtung auswechselbare Teile mit dem
Querschnittsprofil und gegebenenfalls dem Biegeradius des
Stachelbandes angepaßten inneren Formen auf, sodaß
unterschiedlichen Krümmungen des Stachelbandes für
verschiedene Walzendurchmesser und seltenerem
Profilwechsel ohne Schwierigkeiten Rechnung getragen
werden kann.
Bei der bevorzugten Ausführungsform weist die
Synchronisiereinrichtung als bewegliches Organ ein
freilaufendes Zahnrad mit Zähnen auf, deren auf dem
Radumfang gemessener gegenseitiger Abstand dem Abstand
einer ovalen Aussparung des Stachelbandes von dessen
übernächste, Aussparung entspricht, wobei zwischen je
zwei einander folgenden Zähnen eine Lücke besteht, deren
Länge und Höhe den Durchgriff eines Zangenschenkels einer
Klammerzange der Klammereinrichtung ermöglicht. Diese
Ausgestaltung der Synchronisiereinrichtung ist besonders
wirkungsvoll und zugleich einfach, zumal als elektrischer
Impulsgeber gemäß der bevorzugten Ausführungsform ein
mit dem Zahnrad zusammenwirkender berührungsloser Schalter
vorgesehen sein kann.
Bei der bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß
die Führungstrommel ortsfest gelagert ist und daß die
Führungseinrichtung, die Synchronisiereinrichtung, die
Klammereinrichtung sowie die Schneideinrichtung gemeinsam
an einem beweglichen Vorrichtungsteil angeordnet sind,
das längs einer unter 45° geneigten Geraden
in einer vertikalen Ebene zur Einstellung dieser
Einrichtungen auf einen anderen Walzendurchmesser
gegebenenfalls mittels einer Spindel verschiebbar ist,
wobei die Wirkstelle der Klammereinrichtung an der Bahn
des Stachelbandes und dessen Berührungsstelle am Scheitel
der Führungstrommel stets einen Viertelkreisbogen dieser
Bahn voneinander entfernt sind. Dadurch erübrigt sich ein
Umbau der Vorrichtung bei wechselndem Walzendurchmesser.
Eine Neueinstellung des vorzugsweise plattenförmigen
beweglichen Vorrichtungsteiles, das die genannten
Einrichtungen trägt, und der Ringwindeeinrichtung,
ausgenommen deren Führungstrommel, genügt bei diesem
Wechsel. Dabei ist insbesondere vorgesehen, daß von den
in der Nähe der Führungstrommel angeordneten Band-
Biegerollen eine ortsfeste Rolle am Scheitel der
waagrechten Trommel positioniert ist und die zwei anderen
Rollen auf verschiedenen Seiten der Bahn des
Stachelbandes zwischen Trommel und ortsfester Rolle
einerseits sowie Führungseinrichtung andererseits mittels
je einer Verstelleinrichtung positionierbar angeordnet
sind und daß die Führungsrollen der Ringwindeeinrichtung
einzeln um waagrechte Schwenkachsen verlagerbar und längs
einer zur Verschiebungsgeraden parallelen Geraden
verschiebbar sind.
Vorteilhafterweise ist die Ringwindeeinrichtung mit einer
Auswerfeinrichtung zum Entfernen der fertigen, vom
nachgeschobenen Stachelband getrennten Walze versehen und
weist diese Auswerfeinrichtung eine von einem Zylinder
betätigte Ausschiebeplatte auf, die am vorrichtungsseitigen
Walzenende angreift.
Schließlich ist bei der bevorzugten Ausführungsform noch
vorgesehen, daß die Synchronisiereinrichtung als
bewegliches Organ ein freilaufendes Zahnrad mit Zähnen
aufweist, deren auf dem Radumfang gemessene Länge den
lichten Abstand zweier benachbarter Paare von Flügeln des
Stachelbandes entspricht, wobei mindestens ein Zahn eine
Aussparung aufweist, deren Länge und Höhe den Durchgriff
eines Zangenschenkels einer Klammerzange der
Klammereinrichtung ermöglicht. Dies gestattet die
einwandfreie Klammerung der Windungen eines Bandes mit
relativ großem entlang der Bahn des Bandes gemessenen
Abstand der Stacheln voneinander.
Im folgenden ist die Erfindung anhand der durch die
Zeichnung beispielhaft dargestellten bevorzugten
Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung im
einzelnen erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen gerundeten Stachelbandabschnitt in
Draufsicht
Fig. 2 eine Abwicklung einer axial
auseinandergezogenen Wendel mit Klammern
in eine Ebene
Fig. 3 eine entsprechende Abwicklung zur
Veranschaulichung des Bandschneidvorganges
Fig. 4 die Ausführungsform in Vorderansicht
Fig. 5 einen vergrößert dargestellten ersten Ausschnitt
von Fig. 4
Fig. 6 einen Teil des in Fig. 5 Gezeigten in
Draufsicht in Richtung des Pfeiles VI in Fig. 5
Fig. 7 die Ausführungsform in Draufsicht
Fig. 8 einen vergrößert dargestellten Ausschnitt
einer Einzugseinrichtung der Ausführungsform
in Seitenansicht
Fig. 9 einen vergrößert dargestellten Ausschnitt
einer Führungsrolle einer
Ringwindeeinrichtung der Ausführungsform in
gleicher Seitenansicht (Fig. 4, von rechts)
Fig. 10 einen vergrößert dargestellten zweiten
Ausschnitt von Fig. 4 mit einer
Synchronisiereinrichtung der Ausführungsform
in entgegengesetzter Seitenansicht (Fig. 4, von links)
Fig. 11 eine teilweise dargestellte Stirnansicht des
in Fig. 10 Gezeigten in Richtung des Pfeiles
XI in Fig. 10
Fig. 12 einen vergrößert dargestellten ersten
Ausschnitt von Fig. 7 mit der teilweise
im Schnitt gezeichneten
Synchronisiereinrichtung
Fig. 13 einen vergrößert dargestellten zweiten
Ausschnitt von Fig. 7 mit einer
Klammereinrichtung der Ausführungsform
Fig. 14 eine Fig. 10 entsprechende Darstellung einer
Variante der Synchronisiereinrichtung mit
einem längere Zähne und kürzere Zahnlücken
aufweisenden Zahnrad
und
Fig. 15 eine Fig. 11 entsprechende Darstellung unter
Berücksichtigung des Pfeiles XV in Fig. 14
Nach Fig. 1 ist ein ursprünglich flaches Stachelband (10)
an seinen beiden Rändern mit ovalen Aussparungen (11 a)
versehen, welche spitze Stacheln (11 b) an koplanaren
Flügeln (11 c) stehen lassen. Zwischen je zwei einander
quer zur Bandlängsrichtung gegenüberliegenden
Aussparungen (11 a) verbleibt ein schmaler Bandsteg (13).
Dieses Band (10) ist über seine gesamte Länge, also auch
in seinen Flügelabschnitten, in der Mitte einseitig
eingesickt, sodaß darin ein Trägerdraht (12) aus
Federstahl eingebettet sein kann. Nach der Einbettung
erfolgt eine Anbördelung der Bandstege (13) zwischen je
zwei aufeinanderfolgenden Flügelpaaren, sodaß der
Trägerdraht (12) fest ummantelt ist. Dieses so
ausgebildete Stachelband (10) wird durch Winden zu einer
Wendel geformt, deren Abwicklung Fig. 2 zeigt, aus der
hervorgeht, daß eine Verklammerung einander benachbarter
Wendelwindungen (1 bis 9) mittels Klammern (14) in
einer Fünfer-Teilung auf den Umfang von zwei Windungen
bezogen vorgesehen ist. Möglich ist jede ungerade
Teilungszahl.
Wie den Fig. 4 und 7 zu entnehmen ist, wird das von
einer nicht dargestellten Vorratsrolle kommende,
drahtlose, noch völlig flache Stachelband (10′) durch
ein Walzenpaar (20) einer Sickeinrichtung (22) zum
Einsicken des flachen Stachelbandes (10′) für die
Aufnahme des Trägerdrahtes (12) in die Sicke
hindurchgeführt. Der von einer nicht dargestellten
Vorratsrolle kommende Trägerdraht (12) wird an der Stelle
(24) von seitlich unten in die offene Sicke des
Stachelbandes (10′′) eingeführt. Rollen (30) einer
Bördeleinrichtung (28) bewirken das Anbördeln der
Bandstege (13), sodaß der Trägerdraht (12) fest ummantelt
ist. Angetrieben werden die Bördelrollen (30) mittels
eines geregelten Gleichstromantriebs (32). Von diesem
einzigen Antrieb (32) der Vorrichtung werden über
Zwischenräder zwei Einzugswalzenpaare (40) einer
Einzugseinrichtung (38) angetrieben. Das Walzenpaar (20)
der Sickeinrichtung (22) ist nicht angetrieben; das
Stachelband (10′) wird von den Einzugswalzenpaaren (40)
durch die Walzen (20) hindurchgezogen.
Das fertige Stachelband (10) wird von den
Einzugswalzenpaaren (40)drei Biegerollen (48,48′,48′′) und drei
folgenden Führungsrollen (46) einer ortsfesten Ringwindeeinrichtung
(50) zugeführt und von diesen Rollen (46 und 48) zur
Wendel geformt. die Rollen (46 und 48) sind so geformt,
daß die Stacheln (11 b) des Stachelbandes (10) ungehindert
durch diese Rollen hindurchlaufen und das Stachelband
(10) mit seinem eingelegten Trägerdraht (12) in der Ebene
seiner Flügel (11 c) gerundet wird, ohne diese zu
verformen; vgl. Fig. 9. Zur Führung der Flügel (11 c) der
beiden jeweils zu verklammernden Windungen des
Stachelbandes (10) ist eine an einer Platte (145) befestigte
Führungseinrichtung (118) vorgesehen, die gemäß Fig. 6
an auswechselbaren Teilen drei eine vordere Windung des
Stachelbandes (10) an dessen Flügeln (11 c) führende
Deckel (111, 111 a und 116), drei eine mittlere Windung führende
Führungsteile (112, 112 a und 113) und ein eine hintere Windung
führendes Führungslager (114) aufweist, welche zusammen
eine bestimmte Bandkrümmung bewahren.
Über die Führungsrollen (46) der Ringwindeeinrichtung (50)
und die Führungseinrichtung (118) wird das Stachelband
(10) einer an der Platte (145) befestigten
Synchronisiereinrichtung (60) zugeführt, in der zwei
nebeneinander liegende, also aufeinanderfolgende Windungen
mittels eines schräggestellten Zahnrades (62), dessen
Zähne (64) in die Aussparungen (11 a) des Stachelbandes
(10) eingreifen, so geführt werden, daß die Flügelpaare
(11 c) des gerundeten Stachelbandes (10) deckungsgleich
nebeneinanderlaufen und diese beiden Windungen der Teilung
entsprechend in vorgegebenen Abständen an zwei sich
gegenüberliegenden Bandstegen (13) verklammert werden
können.
Das Zahnrad (62) ist so gestaltet, daß seine Zähne (64)
in jede zweite Aussparung (11 a) des Stachelbandes (10)
eingreifen. Das Zahnrad (62) mit einem Ende einer
Welle (70) drehfest verbunden, die in einem Lagerbock (72)
leicht drehbar gelagert ist, sodaß es durch die
Vorwärtsbewegung des Stachelbandes (10) gedreht werden
kann. Am Lagerbock (72) ist ein Halter (74) befestigt, an
dessen freiem Ende ein berührungsloser Schalter (80) als
elektrischer Impulsgeber angeordnet ist, der auf die
Zähne (64) des Zahnrades (62) induktiv anspricht und dabei
elektrische Steuerimpulse mit einer Frequenz erzeugt, die
der Bandgeschwindigkeit proportional ist.
Zwischen je zwei Zähnen (64) des Zahnrades (62) sind
Aussparungen (84) vorgesehen, die als Zahnlücken so
ausgebildet sind, daß Zangenschenkel (90 und 92) einer
Klammerzange (94) in solche Aussparungen (84) eintauchen
können, was auch möglich wäre, falls bei langen Zähnen für
einen großen Abstand benachbarter Paare von Flügeln (11 c)
in mindestens einem dieser Zähne eine Aussparung statt
einer Lücke zwischen zwei benachbarten Zähnen vorgesehen
würde.
In Fig. 4 ist links vom Zahnrad (62) eine Klammereinrichtung
(96) an der Platte (145) befestigt. Diese Einrichtung (96)
besitzt einen doppeltwirkenden pneumatischen Linearantrieb
mit feststehender Kolbenstange (98) und beweglichem
Außenläufer (100). Dieser Außenläufer (100) kann in eine
vordere und eine hintere Stellung bezüglich der
Synchronisiereinrichtung (60) bewegt werden. Auf dem
Außenläufer (100) ist eine Klammerzange (94) angeordnet,
deren Schenkel (90 und 92) gemäß Fig. 13 mittels eines
Zylinders (106) geschlossen und wieder geöffnet werden,
nachdem der Außenläufer (100) des Linearantriebs mit der
Klammerzange (94) in seine vordere Stellung gefahren ist.
Die zur Verklammerung notwendigen Klammern (14) werden in
einer Stanzeinrichtung (108) aus Bandmaterial ausgestanzt,
in einer Biegeeinrichtung (109) U-förmig vorgebogen und im
Magazin (110) aufgereiht der Klammereinrichtung (96)
zugeführt und einzeln der Verklammerungsstelle zwischen
den Zangenschenkeln (90 und 92) gereicht, sodaß durch das
Schließen der Zangenschenkel (90 und 92) die Verklammerung
zweier einander benachbarter Windungen des Stachelbandes
(10) vollzogen wird.
Die Anzahl der an der Stachelband (10)-Wendel
anzubringenden Klammern (14) muß ein ganzzahliger Teil der
Anzahl der Aussparungen (11 a) des Bandes sein.
Gemäß Fig. 13 sind die sich nicht drehenden
Schwenkachsen (91 und 93) der Zangenschenkel (90 und 92)
mittels einer Lasche (95) verbunden, an der neben dem
Zangenschenkel (92) ein Windungsabweiser (120) befestigt
ist, der beim Vorfahren der Klammerzange (94), zwecks
Klammerung, in eine der Aussparungen (84) des Zahnrades
(62) die letzte angeklammerte Windung des Stachelbandes
(10) von den beiden danach anzuklammernden Windungen
trennt und somit den Arbeitsbereich der Klammerzange (94)
freihält.
Ungefähr einen halben Klammernabstand von der
Klammerungsstelle entfernt ist unterhalb der
Klammereinrichtung (96) eine an der Platte (145) befestigte
Schneideinrichtung (130) zum Durchtrennen des
Stachelbandes (10), sobald die vorgewählte Anzahl
Windungen hergestellt wurde, angeordnet. Der aktive Teil
dieser Schneideinrichtung (130), nämlich eine
Schneidzange (131) mit Schneidbacken (132 und 134), ist
gemäß Fig. 5 an einem kolbenstangenlosen Zylinder (135)
mit integriertem Führungs- und Kraftübertragungssystem
schwenkbar angeordnet, sodaß die Schneidbacken (132 und
134) der Zange (131) immer zum Zentrum der Wendel weisend
ausgerichtet werden können. Die Zange (131) wird mittels
des Zylinders (135) in Schnittposition gefahren und die
Schneidbacken (132 und 134) werden ähnlich wie bei der
Zange (94) der Klammereinrichtung (96) mittels eines
Zylinders (136) betätigt.
Da das Verklammern zweier Windungen des Stachelbandes
(10) in der Klammereinrichtung (96) und das Durchschneiden
des Stachelbandes in der Schneideinrichtung (130) bei
Erreichen der vorgewählten Windungszahl der Wendel zur
gleichen Zeit erfolgen, kann das Freihalten der
Arbeitsbereiche der Klammer- und der Schneideinrichtungen
(96 bzw. 130) von bereits gefertigten Windungen des
gewendelten Stachelbandes (10) von einem und demselben
Windungsabweiser, nämlich dem Abweiser (120) an der
Klammerzange (94) bewerkstelligt werden, wobei gemäß
Fig. 4 ein Windungsabweiser (137) an der Schneidzange
(131) beim Vorfahren derselben und ein mittels eines
Zylinders (138) bewegbarer keilförmiger Windungsabweiser
(139) mitwirken.
Damit beim Durchtrennen des Stachelbandes (10) ein
einziger Schnitt statt dreien genügt, ist es erforderlich,
daß vor dem Schnittbefehl zweimal die Verklammerung
ausgesetzt wird, wie in Fig. 3 durch die strichpunktierten
Kreise angedeutet ist. Dies geschieht einfach dadurch,
daß der Außenläufer (100) und der Zylinder (106) der
Klammereinrichtung (96) zweimal nicht mit Druckmedium
beaufschlagt werden.
Die sich bildenden Windungen des gewendelten
Stachelbandes (10) sammeln sich in der Ringwindeeinrichtung
(50) auf einer ortsfest angeordneten, oberen waagrechten
Führungstrommel (140) kleineren Durchmessers hängend,
die über einen Riementrieb (142) von der verlängerten
Welle der Einzugswalzen (40) aus angetrieben wird. Die
sich frei bildende Wendel wird zusätzlich noch von zwei
verstellbaren, waagrechten, frei drehbaren Führungswalzen
(144) unterhalb der Trommel geformt, die mit der
parallelen Führungstrommel (140) und der Führungseinrichtung
(118) zusammenwirken.
Die Synchronisiereinrichtung (60), die
Führungseinrichtung (118), die Klammereinrichtung (96)
sowie die Schneideinrichtung (130) sind gemeinsam an der
vertikalen Platte (145) befestigt, die entlang einer in
einer vertikalen Ebene unter 45° gegen die Waagrechte
geneigt angeordneten runden Führungsstange (146) mittels
Handrad (147) und Spindel (148) mit allen daran
befindlichen Einrichtungen (60, 118, 96 und 130) verlagert
werden kann, um sich einem anderen Wendeldurchmesser
anzupassen. Die Biegerollen (48′ und 48′′) werden hierzu
mittels Verstelleinrichtungen (49′ und 49′′) in die
angepaßte Position geschwenkt, während die einmal
positionierte Biegerolle (48) für alle Wendeldurchmesser
am Platz bleibt. Die Führungsrollen (46) sind gemäß Fig.
7 (links) an einer der Führungsstange (146) für die
Platte (145) entsprechenden Führungsstange (47) verschieb-
und schwenkbar angeordnet und können so dem jeweiligen
Wendeldurchmesser angepaßt werden, wobei aber auch auf
eine, zwei oder alle drei Führungsrollen (46) verzichtet
werden könnte.
Zum Entfernen der abgetrennten Walze ist eine
Auswerfeinrichtung (154) vorgesehen, deren von einem
Zylinder (156) betätigte Ausschiebeplatte (158) die Walze
von der Führungstrommel (140) und den Führungswalzen (144)
abstreift.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist,
soweit sie nicht offensichtlich ist, folgende:
Zum erstmaligen manuellen Einführen des noch flachen,
drahtlosen Stachelbandes (10′) beim Windungsanfang in
das nicht angetriebene Walzenpaar (20) der Sickeinrichtung
(22) wird das Stachelband (10′) mittels eines manuell
betätigten Sickgerätes (150) so lang eingesickt, daß es
von Hand zwischen das Sickwalzenpaar (20) eingeschoben
werden kann. Mit Hilfe eines einrückbaren Handrades (26)
wird das gesickte Band (10′′) soweit vorgeschoben, bis
dieses unter die angetriebenen Einzugswalzenpaare (40)
reicht, die das weitere Durchziehen durch die
Sickeinrichtung (22) übernehmen. Nachdem der Trägerdraht
(12) in die Sicke des Bandes (10′′) eingeführt und
mittels der Bördelrollen (30) ummantelt worden ist,
schieben die Einzugswalzen (40) das fertige Stachelband
(10) über die Führungstrommel (140) hinweg und zwischen
den Biegerollen (48, 48′ und 48′′) hindurch, die so
eingestellt sind, daß eine Stachelbandwendel mit einem
vorbestimmten Durchmesser gewunden wird.
Über die Führungsrollen (46) wird das gerundete
Stachelband (10) mit einer Reihe seiner Aussparungen
(11 a) manuell in die Zähne (64) des Zahnrades (62)
geleitet (Fig. 10 und 11). Es wird solange kontinuierlich
Stachelband (10) gewunden und dabei von Hand um die
Führungstrommel (140) und die beiden Führungswalzen (144)
geleitet, bis auch die zweite Windung des Stachelbandes
mit ihren Aussparungen (11 a) in die Zähne (64) des
Zahnrades (62) der Synchronisiereinrichtung (60)
eingeführt ist.
Nachdem eine Aussparung (84) des Zahnrades (62) mit
diesen beiden Windungen erstmals mittig vor der
Klammerzange (94) steht, wird der Windevorgang durch
kurzzeitiges Unterbrechen des Antriebs (32) der
Einzugswalzen (40) unterbrochen. Anschließend werden
nacheinander der Außenläufer (100) des Linearantriebes
sowie der Zylinder (106) der Zangenschenkel (90 und 92)
der Klammereinrichtung (96) einmal, manuell ausgelöst,
mit Druckmedium beaufschlagt und dadurch die erste
Klammerung ausgeführt. Nachdem der Außenläufer (100) und
der Zylinder (106) in ihren Ausgangszustand zurückgekehrt
sind, wird der berührungslose Schalter (80) der
Synchronisiereinrichtung (60) aktiviert.
Ab jetzt verläuft das Winden und Verklammern der
Windungen des Stachelbandes (10) mittels einer
elektrischen Programmsteuereinrichtung (56)
vollautomatisch. Dazu zählt der berührungslose Schalter
(80) nach erneutem Starten des Einzugswalzenantriebs (32),
zwischen die diese Einrichtung (56) geschaltet ist, durch
Aufsummierung von Einzelimpulsen den zurückgelegten
Umfangsweg des vom Stachelband (10) zwangsweise in Drehung
versetzten Zahnrades (62). Dabei entspricht am besten
jeder Impuls einer Aussparung (84) des Zahnrades. Hat
das Zahnrad (62) den Weg von Klammer I nach Klammer II
zurückgelegt (Fig. 2, wo die römischen Zahlen die
Reihenfolge der Anbringung der Klammern 14 angeben),
wird der Antrieb (32) der Einzugswalzen (40) jeweils für
einen erneuten Klammervorgang programmgesteuert
unterbrochen. Nachdem eine bestimmte Anzahl von
Verklammerungen ausgeführt wurden, was einer bestimmten
Windungszahl des Stachelbandes (10) entspricht, wird wie
gesagt zweimal mit Klammern ausgesetzt und gleichzeitig mit der
ersten Anklammerung (Ia) der ersten Windung der nächsten
Wendel das Stachelband (10) mittels der Schneideinrichtung
(130) durchgetrennt (Fig. 3), sodaß die Handführung der
ersten Windung der ersten Wendel bei den folgenden
Wendeln entfällt, solange der Bandvorrat reicht.
Anschließend wird die abgelängte Walze durch die
Auswerfeinrichtung (154) weggeschoben.
Vorteilhafterweise kann in demjenigen Zeitpunkt, in
welchem eine zum Klammern vorgesehene Aussparung (84) des
Zahnrades (62) z.B. zwei oder mehr Zähne weit von ihrer
genauen Position an der Klammereinrichtung (96) entfernt
ist, der Antrieb (32) der Einzugswalzen (40) über eine
sogenannte (funktionelle) Rampe auf Kriechgang
umgeschaltet werden, sodaß diese Aussparung die
Klammereinrichtung positionsgenau erreicht.
Bei einer Variante der Synchronisiereinrichtung (60)
weist deren Zahnrad (262) für ein in Fig. 15 gezeigtes
Stachelband mit größerem lichtem Abstand zweier
benachbarter Paare von Flügeln (211 c) mit Stacheln (211 b),
d.h. mit längeren Aussparungen (211 a) des Stachelbandes,
gemäß Fig. 14 entsprechend lange Zähne (264) und
verhältnismäßig kurze Zahnlücken auf. Jeder dieser
relativ langen Zähne (264) besitzt mittig eine
rechteckige Aussparung (284) für den Durchgriff des
Zangenschenkels (90) der Klammerzange (94) der
Klammereinrichtung (96).
Claims (14)
1. Verfahren zum Herstellen einer kreisrunden Walze aus gewendeltem
Stachelband, dessen Windungen paarweise mit Klammern in
ungerader Anzahl von mindestens drei pro Windung versehen
und in Achsrichtung der Walze so voneinander trennbar
sind, daß jede Bandwindung um eine Schraubenlinie
schwingt, bei welchem das Stachelband gewunden wird, der
Klammern-Anzahl pro Windung entsprechend Klammern an je
zwei einander benachbarten Windungen angebracht werden
und nach dem Setzen der letzten Klammer das Stachelband
durchgetrennt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stachelbandwindungen kernlos erzeugt werden, daß
das Winden des Stachelbandes der Klammern-Anzahl pro
Windung entsprechend oft unterbrochen und dabei jeweils
eine Klammer stationär angebracht wird und daß die zwei
zu verklammernden Windungen des Stachelbandes außerhalb
der Unterbrechungszeit synchron und phasengleich durch
die Stelle der Klammeranbringung geführt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
aus dem Stachelband ab dem Setzen der letzten Klammer
unter Aussetzung des Klammernanbringens noch etwas mehr
als eine Windung gebildet und dann die erste Klammer der
nächsten Walze gesetzt wird, wobei gleichzeitig das
Stachelband zwischen dieser ersten und jener letzten
Klammer durchgetrennt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch
gekennzeichnet, daß die Unterbrechung des Windens des
Stachelbandes und das Anbringen einer Klammer sowie
gegebenenfalls das Durchtrennen des Stachelbandes
programmgesteuert werden, wobei als Meßgröße die Länge an
eingezogenem Stachelband verwendet wird.
4. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach
Anspruch 1, mit einer Bandeinzugseinrichtung (38), einer
Ringbildungseinrichtung (50), einer
Klammereinrichtung (96) und einer Schneideinrichtung
(130), dadurch gekennzeichnet, daß als
Ringbildungseinrichtung eine haspellose
Ringwindeeinrichtung (50) und eine einzige
Klammereinrichtung (96) vorgesehen sind, daß, in
Bewegungsrichtung des Stachelbandes (10) an diesem entlang
gesehen, vor der Klammereinrichtung (96) eine
Führungseinrichtung (118)
angeordnet ist, durch welche zwei durch eine Windung des
Stachelbandes (10) getrennte, gegebenenfalls zu
verklammernde, Abschnitte desselben mit der gewünschten
bleibenden Krümmung der Klammereinrichtung (96) mittels
der Bandeinzugseinrichtung (38) zuschiebbar sind, und
daß sich bei der Klammereinrichtung (96) eine
Synchronisiereinrichtung (60) befindet, welche mittels
eines und desselben beweglichen Organs (62) in die
beiden gegebenenfalls zu verklammernden Bandabschnitte
schlupffrei eingreift und einen mit diesem Organ (62)
gekoppelten Zähler (80) der Organbewegungen zwischen zwei
aufeinanderfolgenden Verklammerungen aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, zum Durchführen des
Verfahrens nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine
elektronische Programmsteuereinrichtung (56), die einerseits
mit dem als elektrischer Impulsgeber (80) ausgebildeten
Zähler und andererseits mit dem Antrieb (32) der
Bandeinzugseinrichtung (38) elektrisch leitend verbunden ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ringwindeeinrichtung (50) eine
antreibbare waagrechte Führungstrommel (140) am Ausgang
der Bandeinzugseinrichtung (38) und unterhalb der Trommel
zwei parallele Führungswalzen (144) kleineren
Durchmessers, die am Maschinengestell verlagerbar sind,
sowie drei in Höhe der Bandeinzugseinrichtung (38) hinter
diese, aufeinanderfolgend verlagerbar angeordnete Band-
Biegerollen (48, 48′ und 48′′) und gegebenenfalls Band-
Führungsrollen (46) entlang der Bahn des Stachelbandes
(10) zwischen der Band-Einzugseinrichtung (38) und der
Führungseinrichtung (118) aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungseinrichtung (118) auswechselbare Teile
(111 bis 114, 116) mit dem Querschnittsprofil und
gegebenenfalls dem Biegeradius des Stachelbandes (10)
angepaßten inneren Formen aufweist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Synchronisiereinrichtung (60) als bewegliches
Organ ein freilaufendes Zahnrad (62) mit Zähnen (64)
aufweist, deren auf dem Radumfang gemessener gegenseitiger
Abstand dem Abstand einer, gegebenenfalls ovalen,
Aussparung (11 a) des Stachelbandes (10) von dessen
übernächster Aussparung entspricht, wobei zwischen je
zwei einander folgenden Zähnen (64) eine Lücke (84)
besteht, deren Länge und Höhe den Durchgriff eines
Zangenschenkels (90) einer Klammerzange (94) der
Klammereinrichtung (96) ermöglicht.
9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 und 5, dadurch
gekennzeichnet, daß als elektrischer Impulsgeber ein mit
dem Zahnrad (62) zusammenwirkender berührungsloser
Schalter (80) vorgesehen ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungstrommel (140) ortsfest gelagert ist und
daß die Führungseinrichtung (118), die
Synchronisiereinrichtung (60), die Klammereinrichtung (96)
sowie die Schneideinrichtung (130) gemeinsam an einem
beweglichen Vorrichtungsteil (Platte 145) angeordnet sind,
das längs einer unter 45° geneigten Geraden
(Führungsstange 146) in einer vertikalen Ebene zur
Einstellung dieser Einrichtungen (118, 60, 96 und 130)
auf einen anderen Walzendurchmesser gegebenenfalls mittels
einer Spindel (148) verschiebbar ist, wobei die Wirkstelle
der Klammereinrichtung (96) an der Bahn des Stachelbandes
(10) und dessen Berührungsstelle am Scheitel der
Führungstrommel (140) stets einen Viertelkreisbogen
dieser Bahn voneinander entfernt sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß von den in der Nähe der Führungstrommel (140)
angeordneten Band-Biegerollen (48, 48′ und 48′′) eine
ortsfeste Rolle (48) am Scheitel der waagrechten Trommel
positioniert ist und die zwei anderen Rollen (48′ und
48′′) auf verschiedenen Seiten der Bahn des Stachelbandes
(10) zwischen Trommel und ortsfester Rolle (48)
einerseits sowie Führungseinrichtung (118) andererseits
mittels je einer Verstelleinrichtung (49′ bzw. 49′′)
positionierbar angeordnet sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10, mit Band-Führungsrollen
(46), dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsrollen (46)
der Ringwindeeinrichtung (50) einzeln um waagrechte
Schwenkachsen verlagerbar und längs einer zur
Verschiebungsgeraden (Führungsstange 146) parallelen
Geraden (Führungsstange 47) verschiebbar sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ringwindeeinrichtung (50) mit einer
Auswerfeinrichtung (154) zum Entfernen der fertigen, vom
nachgeschobenen Stachelband (10) getrennten Walze
versehen ist und diese Auswerfeinrichtung eine von einem
Zylinder (156) betätigte Ausschiebeplatte (158) aufweist,
die am vorrichtungsseitigen Walzenende angreift.
14. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Synchronisiereinrichtung (60) als bewegliches
Organ ein freilaufendes Zahnrad (262) mit Zähnen (264)
aufweist, deren auf dem Radumfang gemessene Länge dem
lichten Abstand zweier benachbarter Paare von Flügeln
(211 c) des Stachelbandes entspricht, wobei mindestens ein
Zahn (264) eine Aussparung (284) aufweist, deren Länge
und Höhe den Durchgriff eines Zangenschenkels (90) einer
Klammerzange (94) der Klammereinrichtung (96) ermöglicht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883819747 DE3819747A1 (de) | 1987-06-30 | 1988-06-10 | Verfahren und vorrichtung zum herstellen einer walze aus gewendeltem, geklammertem stachelband |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3721466A DE3721466C1 (de) | 1987-06-30 | 1987-06-30 | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen einer Walze aus gewendeltem,geklammertem Stachelband |
| DE19883819747 DE3819747A1 (de) | 1987-06-30 | 1988-06-10 | Verfahren und vorrichtung zum herstellen einer walze aus gewendeltem, geklammertem stachelband |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3819747A1 true DE3819747A1 (de) | 1989-01-12 |
| DE3819747C2 DE3819747C2 (de) | 1989-08-31 |
Family
ID=25857070
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19883819747 Granted DE3819747A1 (de) | 1987-06-30 | 1988-06-10 | Verfahren und vorrichtung zum herstellen einer walze aus gewendeltem, geklammertem stachelband |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3819747A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU2222405C1 (ru) * | 2002-12-06 | 2004-01-27 | Гребнев Сергей Викторович | Устройство для изготовления армированной колючей ленты |
| CN108773511A (zh) * | 2018-06-26 | 2018-11-09 | 桐乡市鸿企纺织有限公司 | 自动压紧式纱线收集装置 |
| CN116424941A (zh) * | 2023-03-22 | 2023-07-14 | 浙江谋皮环保科技有限公司 | 盘条共面引导方法 |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU2210450C1 (ru) * | 2002-04-15 | 2003-08-20 | Открытое акционерное общество "Северсталь" | Устройство для центрирования рулонного материала |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2348714C2 (de) * | 1973-09-28 | 1975-07-24 | Keller & Knappich Augsburg, Zweigniederlassung Der Industrie-Werke Karlsruhe Augsburg Ag, 8900 Augsburg | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines walzenförmigen, In Längsrichtung ausziehbaren Hindernisses aus Stachelband |
-
1988
- 1988-06-10 DE DE19883819747 patent/DE3819747A1/de active Granted
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE2348714C2 (de) * | 1973-09-28 | 1975-07-24 | Keller & Knappich Augsburg, Zweigniederlassung Der Industrie-Werke Karlsruhe Augsburg Ag, 8900 Augsburg | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines walzenförmigen, In Längsrichtung ausziehbaren Hindernisses aus Stachelband |
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3819747C2 (de) | 1989-08-31 |
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