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DE381846C - Antriebsvorrichtung fuer Keilnutenziehmaschinen - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer Keilnutenziehmaschinen

Info

Publication number
DE381846C
DE381846C DEK82610D DEK0082610D DE381846C DE 381846 C DE381846 C DE 381846C DE K82610 D DEK82610 D DE K82610D DE K0082610 D DEK0082610 D DE K0082610D DE 381846 C DE381846 C DE 381846C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reversing
lever
coupling sleeve
reversing shaft
stroke
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK82610D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEK82610D priority Critical patent/DE381846C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE381846C publication Critical patent/DE381846C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D37/00Broaching machines or broaching devices
    • B23D37/02Broaching machines with horizontally-arranged working tools
    • B23D37/04Broaching machines with horizontally-arranged working tools for broaching inner surfaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

Nach Patent 313635 erfolgt das Umsteuern der Kuppelmuffe für den Vor- und Rückgang der Keilnutenziehmaschine durch einen an die Kuppelmuffe sich seitlich anlegenden Hebel, dessen Arme schräge Abgleitflächen haben, auf denen bei Drehung der Kuppelmuffe ein in letzterem sitzender Stift abgleitet und dabei die Kuppelmuffe achsial verschiebt. Diese Verschiebung der Kuppelmuffe muß sich hier stets dem Gange der Maschine anpassen, sie erfolgt starr und zwangläufig und führt bei schlechtem Eingriff der Klatien zu Störungen, die dadurch hervorgerufen werden, daß sich hier die Teile fest aufeinander- setzen, nicht nachgeben und so ein ruhiges Abgleiten und Einrücken der Kuppelmuffe verhindern.
Durch die Erfindung werden diese Störungen beseitigt. Die Erfindung besteht darin, daß die Umsteuerwelle kurz vor Beendigung eines Stößelhubes einen lose auf ihr sitzenden Umsteuerhebel mitnimmt, der während des ersten Teils seiner Drehung zwei Federn spannt und danach seinerseits eine auf der Umsteuerwelle ebenfalls lose drehbare, mit schraubengangförmigem Schlitz versehene Umsteuerhülse mitnimmt, die nunmehr unter dem Einfluß der inzwischen frei gewordenen Federn und mittels des Umsteuerhebels eine Voreilung gegenüber der zunächst in gleicher Richtung weiter umlaufenden Umsteuerwelle ausführt und dabei mittels ihres sohraubengangartigen Schlitzes einen die Kuppelmuffe in achsialer Richtung verschiebenden Umlegehebel ausschwingt. Das Umschalten der Kuppelmuffe erfolgt nur durch Federdruck, also nachgiebig, außerdem unabhängig von dem Gang der Maschine.
In der Zeichnung ist
Abb. ι eine Seitenansicht der Maschine mit Umsteuerscheibe,
Abb. 2 ein Querschnitt nach Linie I-I der Abb. i,
Abb. 3 und 4 die Umsteuervorrichtung, eingeschaltet für den Arbeitshub, '
Abb. 5 und 6 die Umsteuervorrichtung, eingeschaltet für den Rückhub,
Abb. 7 den Umsteuerhebel in Mittelstellung,
Abb. 8 die Stellung von Umsteuerhebel und Umsteuerhülse (Abb. 8a bei Arbeitshub, Abb. 8b bei Umsteuerung, Abb. 8c bei Rückhub),
Abb. 9 die Maschine von oben gesehen.
Der Antrieb der Umsteuervorrichtung ist bekannt; er erfolgt durch einen auf dem Zahnstangentrieb 1 sitzenden Zahntrieb 2, der in ein auf der Nabe 3α der Umsteuerscheibe 3 sitzendes Zahnrad 4 eingreift (Abb. 2, 3). Die Umsteuerscheibe 3 hat eine Hublängeneinteilung mit zwei in dieser versetzbaren Stiften 5 und 6. Das Zahnrad 4 sitzt frei drehbar auf der Nabe 3° der Umsteuerscheihe3, hat eine Anschlagleiste 4" und wird durch einen Stellring 7 auf der Nabe 3α gehalten (Abb. 3). Die Umsteuerscheibe 3 sitzt fest auf der in dem Innengehäuse A gelagerten
Umsteuerwelle 8. Auf der andern Seite trägt die Welle 8 den Umsteuerhebel 9, der hier drehbar gelagert ist und einen länglichen Schlitz 9° hat, in dem der in der Welle 8 sitzende Stift 10 gleitet (Abb. 3, 8). Zwischen seinen Armen trägt der Umsteuerhebel 9 eine Druckrolle 11 und nach vorn vorstehend eine Knagge gb von 900 Bogenlänge (Abb. 8). Hinter dem Umsteuerhebel 9 sitzt weiter drehbar auf der Welle 8 die Umsteuerhülse 12. Diese hat einen schraubengangförmigen Schlitz i2a und diesem gegenüberliegend vorn seitlich einen Ausschnitt 126 in Bogenlänge von i8o° und außen eine Sicherungsnase 13 (Abb. 8). Seitlich an dem Innengehäuse A ist der Tragwinkel 14 befestigt (Abb. 2, 3, 5). Dieser trägt den Federkasten 15, in dem die umlegbaren Federzungen 16 und unter diesen die Blattfedern 17 (Abb. 4) sitzen. Mit dem Auge 14° des Tragwinkels 14 ist weiter der Umlegehebel 18 drehbar verbunden; er steht aufrecht und hat in seinem Stege den Zugstift 19, der in dem schraubengangförmigen Schlitz 12° der Umsteuerhiilse 12 läuft. Unterhalb letzterer ist am Umlegehebel 18 die Sicherungsfeder 20 befestigt. Die oberen Enden | der Arme des Umlegehebels 18 tragen Mit- ! nehmerstifte 22, die in eine Nut der Kuppel- 1 muffe 21 greifen und letztere mitnehmen (Abb. 4, 6, 7). Die Kuppelmuffe 21 ist auf der in dem Innengehäuse A gelagerten Antriebswelle 23 verschiebbar und wird von dieser durch Keil 24 (Abb. 4) mitgenommen. Zu beiden Seiten der Kuppelmuffe 21 sitzen auf der Antriebswelle 23 lose aufgesetzt der Trieb 25 für den Arbeitsgang und der Trieb 26 für den Rückgang der Maschine (Abb. 3, 5). Die Welle 23 ist gegen selbsttätiges Verschieben durch den gegen das Innengehäuse A anliegenden Stellring 27 gesichert.
Die Wirkungsweise ist folgende: In Abb. 3 steht die Kuppelmuffe 21 mit dem Zahntrieb 25 im Eingriff; der Arbeitshub ist eingeschaltet. Während des Arbeitsganges dreht sich das Zahnrad 4 im .Sinne des Pfeiles χ (Abb. 4), bis die Anschlagleiste 4" des Zahnrades 4 an den in der Umsteuerscheibe 3 sitzenden Stifts stößt (Abb. 3, 4). Dadurch wird sowohl die Umsteuerscheibe 3 als auch die Unisteuerwelle 8 mit in Drehung versetzt. Der in dem .Schlitz 9° des Umsteuerhebels 9 laufende Stift 10 (Abb. 3, 4, 8a) legt zunächst den Umsteuerhebel 9 um, dieser drückt mit seiner Rolle 11 die Federzungen 16 nach unten und spannt die unter diesen in dem Federkasten 15 sitzenden Blattfedern 17. Zunächst nimmt die Umsteuerwelle 8 den Umsteuerhebel 9 allein mit; hat jedoch dieser Hebel die i senkrechte Stellung erreicht (Abb. 7), so stößt er mit seiner Knagge gb, die bis dahin sich frei in dem Ausschnitt i26 der Umsteuerhülse 12 bewegte, gegen diese an (Abb. y, 8b). Wird der Umsteuerhebel 9 nun weiter über die senkrechte Stellung hinaus gedreht, so wirken die Federzungen 16 auf die Druckrolle 11 und erteilen dem Umsteuerhebel 9 eine voreilende Drehbewegung gegenüber der in gleicher Richtung umlaufenden Umsteuerwelle 8. Der Schlitz ga kommt also von dem Stift 10 der Umsteuerwelle 8 frei, dabei nimmt der Umsteuerhebel 9 nur die Umsteuerhülse 12 mit und erteilt dieser eine Drehung um 900. Infolgedessen wird der in dem schraubengangförmigen Schlitz I2a laufende Zugstift 19 den Umlegehebel 18 umlegen und die Kuppelmuffe 21 aus dem Trieb 25 aus- und in den Trieb 26 einschalten (Abb. 5, 6, 8c). Es ist jetzt der Rückhub eingeschaltet. Das Zahnrad 4 erhält nun eine entgegengesetzte Drehrichtung, läuft also im Sinne des Pfeiles y (Abb. 6, 8c) um, und zwar so lange, bis es mit seiner Leiste 4" an den Stift 6 in der Umsteuerscheibe 3 stößt (Abb. 5, 6). Hierauf tritt eine gleiche Umsteuerung auf Vorwärtsgang ein.
Die Sicherungsnase 13 und die Sicherungsfeder 20 sollen ein vorzeitiges Mitnehmen der Umsteuerhülse 12 durch die Umsteuerwelle 8 verhindern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Antriebsvorrichtung für Keilnutenziehmaschinen nach Patent 313635, deren Stößel auf Arbeitshub und Rückhub durch eine Kuppelmuffe umgesteuert wird, die auf einer mit wechselnder Drehrichtung umlaufenden Umsteuerwelle achsial verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsteuerwelle (8) kurz vor Beendigung eines Stößelhubes einen lose auf ihr sitzenden Umsteuerhebel (9) mitnimmt, der während des ersten Teils seiner Drehung zwei Federn (17) spannt und danach seinerseits eine auf der Umsteuerwelle ebenfalls lose drehbare, mit schraubengangförmigem Schlitz (90) versehene Umsteuerhülse (i2aj mitnimmt, die nunmehr unter dem Einfluß der inzwischen frei gewordenen Federn und mittels des ITmsteuerhebels eine Voreilung gegenüljer der zunächst in gleicher Richtung weiter umlaufenden Umsteuerwelle ausführt und dabei mittels ihres schraubengangförmigen Schlitzes einen die Kuppelmuffe (21) in achsialer Richtung verschiebenden Umlegehebel (18) ausschwingt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEK82610D 1922-07-07 1922-07-07 Antriebsvorrichtung fuer Keilnutenziehmaschinen Expired DE381846C (de)

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DEK82610D DE381846C (de) 1922-07-07 1922-07-07 Antriebsvorrichtung fuer Keilnutenziehmaschinen

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DEK82610D DE381846C (de) 1922-07-07 1922-07-07 Antriebsvorrichtung fuer Keilnutenziehmaschinen

Publications (1)

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DE381846C true DE381846C (de) 1923-10-02

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DEK82610D Expired DE381846C (de) 1922-07-07 1922-07-07 Antriebsvorrichtung fuer Keilnutenziehmaschinen

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