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DE381486C - Sicherheitsschloss mit doppelter Verriegelung - Google Patents

Sicherheitsschloss mit doppelter Verriegelung

Info

Publication number
DE381486C
DE381486C DEP44693D DEP0044693D DE381486C DE 381486 C DE381486 C DE 381486C DE P44693 D DEP44693 D DE P44693D DE P0044693 D DEP0044693 D DE P0044693D DE 381486 C DE381486 C DE 381486C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lock
key
pin
double locking
slide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP44693D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
THEODOR PAPE
Original Assignee
THEODOR PAPE
Publication date
Priority to DEP44693D priority Critical patent/DE381486C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE381486C publication Critical patent/DE381486C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B21/00Locks with lamelliform tumblers which are not set by the insertion of the key and in which the tumblers do not follow the movement of the bolt e.g. Chubb-locks

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Sicherheitsschloß mit doppelter λ erriegelung, welches gegenüber den vielen bereits bekannten Sicherheitsschlössern einen wesentlichen Vorteil dadurch bietet, daß außerhalb des Schlosses oder auf dessen Deckplatte ein Schieber angebracht ist, der mittels des Schlüsselbartes fortbewegt wird und eine im Schloß vorhandene Riegelsperre dadurch festlegt, daß er sich hinter deren Auslösezapfen legt und dadurch das Schloß gegen unbefugten Eingriff sichert.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei-.spiel der Erfindung dargestellt. Abb. ι ist eine Vorderansicht des verriegelten Schlosses ohne Deckplatte; Abb. 2 zeigt eine Ansicht auf die Deckplatte mit dem * Verriegelungsschieber und Abb. 3 eine Seitenansicht des Schlosses.
Auf der Schloßplatte α des Gehäuses b ruht der Schloßriegel c: derselbe besitzt einen Ausschnitt f, in dem sich der Schlüssel d mit seinem Barte e bei vorgeschlossenem Riegel frei bewegen kann. Auf dem Riegelschaft befindet sich ein auf einer Achse g der Schloßplatte α drehbarer Sperrhebel h, an dem eine Feder i befestigt ist, deren anderes Ende gegen den Anschlagstift k anliegt, der auf dem Riegelschaft c befestigt ist. Das Abschließen des Schlosses erfolgt durch Drehung des Schlüssels, dessen Bart e, wie in Abb. 1 gezeigt ist, gegen die Kante p des Riegels c drückt. Gleichzeitig greift zur Festlegung des Riegels das ausgesparte Ende q des Sperrhebels h mit einem Ausschnitt hinter den Riegelstift o.
Da der Schlüsselbart c1 nun keine Angriffsstelle gegen den Riegel c mehr findet, so kann eine Entriegelung des Schlosses auf gewöhnliche Weise nicht stattfinden. Um das Öffnen des Schlosses zu ermöglichen, ragt aus der Vorderseite des .Schlosses ein am Sperrhebel h sitzender Stift w durch einen entsprechenden Ausschnitt nach außen hervor; am Kopfe dieses Zapfens befindet sich eine Gleitrolle r, welche, wenn der Druck des Schlüsselbartes gegen sie wirkt, eine Drehung des Sperrhebels um den Sift g bewirkt, wodurch der Anschlagstift 0 freigegeben wird. Um diese Entriegelung herbeizuführen, muß der Schlüsselbart durch Hochziehen über den auf der Deckplatte u angeordneten Sperrschieber s und über den Anschlagstift t hinweggeführt werden.
Um ein Öffnen des Schlosses durch Unberufene, selbst wenn sie sich im Besitze des passenden Schlüssels befinden, zu verhindern, ist der Schieber s vorgesehen, der auf der Deckplatte u durch eine Stift- und Schlitzverbindung und durch die Befestigungsschraube des Schiebers geführt wird. Wenn nämlich bei der Linksdrehung des Schlüssels der Schlüsselbarte den Vorsprung ν faßt, so legt sich die Kante χ des Schiebers gegen den Zapfen w und verhindert eine Bewegung des Sperrhebels h. Der Sicherheitsstift t verhindert außerdem ein Umdrehen des Schlüssels und erschwert ein unbefugtes Öffnen des Schlosses.
Die üblichen Schloßzuhaltungen oder als Ersatz derselben Sperrstifte können auf der Grundolatte α und auf der Deckplatte im Bereich der Schlüsselbartlänge angebracht werden.
Bei Benutzung des Schlosses wird der Schlüssel zunächst bis an den Boden des Schlosses herabgedrückt und durch Drehung nach der einen oder anderen Seite hin geschlossen. Hierauf zieht man den .Schlüssel nach oben auf die Deckplatte, wo die \rerriegelung liegt, und dreht denselben links herum, so daß der Schlüsselbart den Vorsprung ν des Schiebers s erfaßt und mittels desselben den Schieber zurückbewegt, wodurch ein Auslösen des Schloßriegels unmöglich gemacht wird. Soll dann das Schloß geöffnet werden, so wird der Schlüssel ein wenig über den Schieber s gehoben, dann aber unten vor dessen Vorsprung ν gesetzt und rechts herumgedreht, wodurch der Sperrzapfen w frei wird. Xun zieht man den Schlüssel noch weiter vor bis in Höhe der Rolle r und dreht ihn nach links, wodurch das Schloß geöffnet wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Sicherheitsschloß mit doppelter Verriegelung, dadurch gekennzeichnet, daß außerhalb der Schloßplatte (ti) ein vom Schlüsselbart verschiebbarer, sich geradlinig bewegender Schieber (s) angeordnet ist, der sich in der Sperrlage hinter den Auslösezapfen (w) einer an sich bekannten Riegelsperre legt und dadurch die Auslösung derselben verhindert.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEP44693D Sicherheitsschloss mit doppelter Verriegelung Expired DE381486C (de)

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DEP44693D DE381486C (de) Sicherheitsschloss mit doppelter Verriegelung

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Publications (1)

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DE381486C true DE381486C (de) 1923-09-21

Family

ID=7380510

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DEP44693D Expired DE381486C (de) Sicherheitsschloss mit doppelter Verriegelung

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DE (1) DE381486C (de)

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