DE3813689A1 - Verfahren zur umsetzung von verzweigten olefinen mit alkanolen - Google Patents
Verfahren zur umsetzung von verzweigten olefinen mit alkanolenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Umsetzung von verzweigten
Olefinen mit Alkanolen in Gegenwart von Wasserstoff
und katalytisch wirksamen Schichttonen bei erhöhten Temperaturen
und Druck.
Ziel der Erfindung ist generell die Herstellung von Ethern und
insbesondere die Verwendung von heterogenen Katalysatoren bei
der Herstellung von Ethern durch Umsetzung eines verzweigten
C₄-C₇-Olefins oder einer Mischung dieser Olefine mit einem
geeigneten Alkohol.
Die Herstellung von Ethern ist für die Herstellung chemischer
Einzelverbindungen und von Zusatzstoffen für Benzin wichtig.
Von besonderer Bedeutung ist die Herstellung von Methyl-
tert.-butylether (MTBE) aus Methanol und Isobuten bzw.
Isobuten enthaltenen Kohlenwasserstoffen. In diesem Zusammenhang
ist auch die Herstellung von tert.-Amylmethylether (TAME)
durch die Umsetzung von Methanol mit 2-Methylbuten-2-(oder
2-Methylbuten-1) zu erwähnen, welches z. B. in einem
C₅/C₆-Olefingemisch aus einem leichten Catcrackbenzin (LCCS)
enthalten ist. Ein üblicherweise in diesen vorgenannten
Verfahren eingesetzter Katalysator ist ein saures Kationen
austauschharz, z. B. ein stark saures Kationenaustauschharz,
das im wesentlichen aus einem sulfonierten Polystyrolharz,
insbesondere einer mit Divinylbenzol vernetzten Polystyrolmatrix
mit 0,5 bis 20%, insbesondere 4 bis 16%
copolymerisiertem Divinylbenzol besteht, an das ionisierbare
oder funktionelle Sulfonsäuregruppen gebunden sind. Derartige
Harze werden industriell hergestellt und werden unter ver
schiedenen Handelsbezeichnungen vertrieben. Typische Beispiele
sind die unter den eingetragenen Warenzeichen LEWATIT (Fa.
Bayer AG) und AMBERLYST (Fa. Rohm und Haas), die als
Veretherungskatalysatoren bei der MTBE-Herstellung bekannt
sind. Weiterhin sind als Katalysatoren für die Herstellung von
Ethern schichtförmig ausgebildete Tone beschrieben worden. So
beschreiben die EP-A-00 31 252 und 00 31 687 Verfahren zur
Herstellung von Ethern durch Umsetzung eines Alkohols oder
mehrerer mit einem Olefin oder mehreren in Gegenwart eines
Kationen-austauschbaren Schichttons, wobei das Kation entweder
ein Metall oder Wasserstoff ist.
Ein allgemein bei der Herstellung von Ethern unter Verwendung
heterogener, stark saurer Katalysatoren auftretendes Problem
ist die Bildung sogenannter "Gums", welche durch Dimerisierung
oder Oligomerisierung reaktiver ungesättigter Kohlenwasserstoffe,
insbesondere Diene, welche als Verunreinigungen in den
verwendeten Kohlenwasserstofffraktionen auftreten, gebildet
werden. Die Gumbildung kann zu einem Aufbau von Polymeren an
oder in der Nähe der katalytisch wirksamen Stellen führen, der
seinerseits zu einem Aktivitätsverlust und in Extremfällen zu
einer vollständigen Deaktivierung des Katalysators führt. Eine
Lösung dieses Problems der Gumbildung besteht darin, daß man
in das stark saure Austauscherharz eine Hydrierkomponente,
insbesondere Palladium, einbaut und unter Zufuhr von Wasserstoff
arbeitet. Die Palladium enthaltenden Austauscherharze
können nicht mittels üblicher Arbeitstechniken, z. B. durch
Imprägnierung mit einer thermisch zersetzbaren Palladiumverbindung
und anschließender thermischer Zersetzung derselben
hergestellt werden, da die Austauscherharze selbst bei den
erhöhten Temperaturen instabil sind, die für die thermische
Zersetzung der Palladiumverbindung zu Palladium erforderlich
sind. Es sind daher andere Maßnahmen erforderlich, die zu
einem sehr teuren Katalysator führen.
Demgemäß ist die Erfindung auf einen heterogenen sauren
Katalysator gerichtet, der eine verringerte Wirksamkeit
hinsichtlich der Gumbildung aufweist und relativ kostengünstig
in der Herstellung ist. Die Erfindung ist weiterhin auf den
Einsatz der genannten Katalysatoren in dem Verfahren der
eingangs genannten Art gerichtet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß man
anstelle der bisher gebräuchlichen sauren Ionenaustauscherharze
Schichttone verwendet, die mit katalytisch wirksamen
Mengen hydrieraktiver Metalle beladen sind.
Das Verfahren der Erfindung ist ein Veretherungsverfahren, bei
dem verzweigte Olefine, insbesondere der Zusammensetzung C₄
bis C₇, mit einem Alkohol bei erhöhter Temperatur in Gegenwart
von Wasserstoff und von Metallen mit Hydrieraktivität, mit
denen eine katalytisch wirksame Form eines Schichttons beladen
ist, umgesetzt werden.
Die erfindungsgemäß einzusetzenden Schichtton-Katalysatoren
sind wesentlich kostengünstiger als die entsprechenden sauren
Ionenaustauscher-Katalysatoren, da Schichttone ausreichend
thermisch stabil sind, um die Katalysatoren mittels üblicher
Arbeitstechniken herzustellen. Obwohl sämtliche verzweigte
C₄-C₇-Monoolefine eingesetzt werden könnten, ist es vorteilhaft,
entweder Isobuten, das im wesentlichen in reiner Form
oder zusammen mit monoolefinischen Verunreinigungen eingesetzt
werden kann, oder ein Penten, z. B. ein Methylbuten, das im
wesentlichen in reiner Form oder in Mischung mit niedrigeren
oder höheren Olefinen, z. B. Butenen, einschließlich Isobuten
oder Hexen, eingesetzt werden kann, zu verwenden.
Bevorzugte Alkohole für das Verfahren der Erfindung sind z. B.
Methanol, Ethanol, Propanole, Butanole, Pentanole und Hexanole
oder dergleichen.
Eine bevorzugte Ausführungsform des Verfahrens der Erfindung
betrifft die Umsetzung von Isobuten mit Methanol zur Herstellung
von MTBE. Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
kann ein Methylbuten zu TAME umgesetzt werden. Bevorzugte
Quellen für Monoolefin-Reaktanten zur Verwendung in dem
Verfahren der Erfindung sind die Raffinerieströme, die im
allgemeinen als LCCS (Light Cat Crack Spirit) bezeichnet
werden. Diese Produkte entstehen beim katalytischen Cracken
schwererer Erdölfraktionen mit einem Siedebereich von übli
cherweise 350 bis 550°C zu leichteren Produkten. Es können
auch Crackbenzine verwendet werden, die bei der Spaltung von
Leichtbenzinen in Gegenwart von Wasserdampf als Nebenprodukte
anfallen. LCCS-Fraktionen und/oder dampfgecrackte Benzinfraktionen,
die verzweigte C₄-C₇-, insbesondere C₄-C₆-Monoolefine
enthalten, können gemäß dem Verfahren der Erfindung in einer
ersten Stufe mit Methanol unter Bedingungen umgesetzt werden,
bei denen TAME und höhere Ether in optimalen Mengen gebildet
werden; anschließend wird in einer zweiten Stufe erneut mit
Methanol umgesetzt, und zwar unter Bedingungen, bei denen sich
MTBE in optimalen Mengen bildet.
Der für das Verfahren der Erfindung erforderliche Wasserstoff
wird in einer Menge eingesetzt, die ausreicht, um die
Gumbildung zu unterdrücken. Der Wasserstoff kann in reiner
Form oder mit den üblichen Verunreinigungen eingesetzt werden.
Als Katalysator wird ein Metall mit Hydrieraktivität auf einer
katalytisch wirksamen Form eines Schichttons verwendet.
Geeignete Metalle mit einer hydrieraktiven Wirkung sind aus
der von Palladium, Nickel, Eisen, Rhodium und Platin gebildeten
Gruppe ausgewählt; Palladium ist bevorzugt. Die Menge
der eingesetzten, hydrierenden Komponente hängt von der Natur
des Metalls ab. Für Edelmetalle, z. B. Palladium, beträgt die
Menge vorzugsweise weniger als 1 Gew.-%, insbesondere weniger
als 0,5 Gew.-%, vorzugsweise 0,05 bis 0,5 Gew.-%. Für andere
Metalle, z. B. für Nickel, können größere Metallgehalte erfor
derlich sein.
Für das Verfahren der Erfindung sind als Katalysatorträger
Schichttone natürlicher und/oder synthetischer Herkunft
geeignet. Bevorzugte Schichttone sind Smectite, insbesondere
diejenigen, die aus der von Montmorilloniten, z. B. Bentoniten
und Fullererden, Hectoriten, Beidelliten, Vermiculiten und
Nontroniten gebildeten Gruppe ausgewählt sind. Besonders
bevorzugt sind Montmorillonite. Schichttone weisen in ihrem
natürlichen Zustand im allgemeinen katalytisch inaktive
austauschbare Kationen, z. B. Na⁺ und Ca2+, auf. Um diese
Schichttone in eine für das Verfahren der Erfindung geeignete
katalytisch wirksame Form zu überführen, ist es zunächst
erforderlich, diese mittels katalytisch aktiver Kationen, z. B.
H⁺, Zr4+ oder Al3+, einem Ionenaustausch zu unterziehen. Der
Kationenaustausch mit diesen katalytisch wirksamen Kationen
kann mittels üblicher Austauschtechniken erfolgen, welche die
Schichtstruktur des Tons nicht wesentlich beeinträchtigen,
z. B. durch Behandlung des Tons mit einer wäßrigen Lösung eines
Salzes des gewünschten Metalls bei einer Temperatur unterhalb
von etwa 50°C.
Der Katalysator zur Verwendung in dem Verfahren der Erfindung
kann in geeigneter Weise hergestellt werden, indem man eine
aktive Form des Schichttons mit einer Lösung einer thermisch
zersetzbaren und/oder reduzierbaren Verbindung eines Metalls
mit hydrieraktiver Wirkung imprägniert und anschließend die
Verbindung unter Bildung des Metalls thermisch zersetzt
und/oder reduziert. Die Imprägnierung kann entweder mittels
der sogenannten "Incipient wetness"- oder der "Excess
solution"-Technik erfolgen. Bei der erstgenannten Methode wird
der aktivierte Schichtton mit so wenig Lösung der Metallverbindung
versetzt, daß praktisch nur das Porenvolumen mit
Flüssigkeit gefüllt wird, worauf man das Lösemittel durch
Verdampfen entfernt. Bei der zweiten Methode wird der aktivierte
Schichtton in der Lösung der Metallverbindung suspendiert;
anschließend entfernt man das Lösemittel durch Verdampfen.
Die Lösung der Metallverbindung kann wäßrig, alkoholisch
oder wäßrig/alkoholisch sein.
Anders als die Ionenaustauscherharze sind Schichttone bei den
erhöhten Temperaturen stabil, die erforderlich sind, um die
thermisch zersetzbaren/reduzierbaren Verbindungen zu den
Metallen zu zersetzen bzw. zu reduzieren, wodurch ein kosten
günstigerer Katalysator erhalten werden kann. Geeignete
thermisch zersetzbare bzw. reduzierbare Verbindungen schließen
Salze der Metalle, insbesondere Halogenide und Nitrate,
insbesondere die Halogenide, ein, von denen wiederum die
Chloride die vorteilhaftesten sind. Bei der Verwendung von
Palladiumchlorid für die Imprägnierung muß der Schichtton
typischerweise in Gegenwart von Wasserstoff auf eine Temperatur
von etwa 220°C erwärmt werden, um das Palladiumchlorid zu
elementarem Palladium zu reduzieren. Bei der Verwendung
anderer Metalle können höhere oder niedrigere Temperaturen
erforderlich sein. Andere üblicherweise verwendete Arbeits
techniken können ebenfalls für die Herstellung der beladenen
Katalysatoren verwendet werden.
Das Verfahren der Erfindung wird vorzugsweise bei einer
Temperatur im Bereich zwischen 40 bis 120°C und einem Druck im
Bereich von 4 bis 80 bar in flüssiger Phase durchgeführt.
Reicht z. B. bei einer Temperatur des vorgenannten Bereichs der
gewählte Druck nicht aus, um das Arbeiten in flüssiger Phase
zu ermöglichen, wird zweckmäßigerweise der Druck entsprechend
heraufgesetzt, um ein Arbeiten in flüssiger Phase zu ermöglichen.
Im übrigen kann das Verfahren der Erfindung jedoch auch
in der Dampfphase durchgeführt werden.
Die optimalen Temperaturen und Drücke innerhalb der vorgenannten
Bereiche hängen von der Natur der Reaktanten und den
jeweils eingesetzten Katalysatoren ab. Das Verfahren der
Erfindung kann kontinuierlich oder diskontinuierlich durchgeführt
werden; eine kontinuierliche Arbeitsweise ist bevorzugt.
Das Verfahren der Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme
auf die Ausführungsbeispiele näher erläutert.
100 g Montmorillonit (in der H⁺-ausgetauschten Form) wurden in
1 l deionisiertem Wasser gelöst. Zu der Schichtton-Suspension
wurde eine wäßrige Palladiumchlorid-Lösung (0,83 g/500 ml)
gegeben; das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum im Rotations
verdampfer zur Trockene eingedampft. Der erhaltene feste
Katalysatorvorläufer wurde in einem Ofen über Nacht bei 100°C
getrocknet.
100 g des bei der Herstellung des Vorläufers des Katalysators
A verwendeten Montmorillonits wurde mit Palladiumnitrat (1,30
g in 500 ml) in ähnlicher Weise wie für den Katalysatorvorläufer
A beschrieben, imprägniert.
100 g Montmorillonit (in der H⁺-ausgetauschten Form) wurde
über Nacht bei Umgebungstemperatur in einer wäßrigen Palladi
umchlorid-Lösung (0,83 g in 2 l deionisiertem Wasser) gerührt.
Der Schichtton wurde mit deionisiertem Wasser gewaschen und
erneut über Nacht in einer Palladiumchlorid-Lösung suspendiert.
Der Schichtton wurde mit 4 × 500 ml deionisiertem
Wasser gewaschen und in einem Ofen bei 100°C getrocknet.
Die Katalysator-Vorläufer A bis C wurden zur Bildung der
aktiven Form des Katalysators mittels des folgenden Verfahrens
reduziert:
Der Katalysator-Vorläufer (60 cm³; 0,5 bis 1,0 mm-Teilchen)
wurde in einen Reaktor gegeben. Wasserstoff (2 l/h) wurde etwa
1 Stunde lang bei Umgebungstemperatur über den Vorläufer
geleitet. Innerhalb einer Stunde wurde die Temperatur auf
100°C gesteigert; diese Temperatur wurde 2 Stunden beibehalten.
Anschließend wurde die Temperatur auf 220°C (innerhalb
von etwa 1,5 Stunden) gesteigert; diese Temperatur wurde 4
Stunden beibehalten. Man ließ den erhaltenen Katalysator über
Nacht unter einem konstanten Wasserstoffstrom auf Umgebungs
temperatur abkühlen.
Ein Veretherungsstrom der folgenden Zusammensetzung:
KomponenteGew.-%
Methanol11,6
2-Methylbuten-2 9,9
Isopren 2,7
Raffinat II*)63,5
Isobuten12,4
*) Das Raffinat II ist das Abgas aus einem Dampfcracker nach
Abtrennung von i-Buten und enthält n-Butan, Buten-1, trans-
Buten-2 und cis-Buten-2 als Hauptkomponenten.
wurde zusammen mit Wasserstoff in einem Verhältnis entsprechend
etwa einem 2 : 1-molaren Überschuß, bezogen auf Dien-
Gehalt, in einen ein Katalysatorfestbett enthaltenden Reaktor
geleitet. Sämtliche Versuche wurden unter Standardbedingungen
durchgeführt, d. h. bei 75°C (Mitte des Katalysatorbetts), 15
bar Gesamtdruck und einer LHSV von 2 h-1. Die Produkte wurden
on-line und off-line mittels Packungs- und Capillar-
Gaschromatografie analysiert. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1
wiedergegeben. Wie oben erläutert, bedeutet in Tabelle 1 und
danach die Abkürzung MTBE Methyl-tert.-butylether und die
Abkürzung TAME tert.- Amylmethylether.
Das Verfahren der Beispiele 1 bis 3 wurde unter Verwendung
eines Palladium enthaltenden handelsüblichen sauren Polystyrol/
Divinylbenzol-Kationenaustauscherharzes anstelle des
Katalysators A wiederholt.
Das Verfahren des Beispiels 3 wurde wiederholt, mit der
Abänderung, daß die Temperatur 78 bis 80°C betrug. Die Produkte
wurden mittels Gaschromatografie analysiert; die Komponenten
werden in Tabelle 2 als % GC-Flächen wiedergegeben.
Das Verfahren des Beispiels 4 wurde wiederholt, mit der
Abänderung, daß der Beschickung kein Wasserstoff zugesetzt
wurde. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 zusammengefaßt.
Claims (8)
1. Verfahren zur Umsetzung von verzweigten Olefinen mit
Alkanolen in Gegenwart von Wasserstoff und katalytisch
wirksamen Schichttonen bei erhöhten Temperaturen und
Druck, dadurch gekennzeichnet, daß man Schichttone ver
wendet, die mit katalytisch wirksamen Mengen hydrieraktiver
Metalle beladen sind.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
hydrieraktiven Metalle aus der von Palladium, Nickel,
Eisen, Rhodium und Platin gebildeten Gruppe ausgewählt
sind.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß man palladiumbeladene Schichttone verwendet.
4. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß man mit weniger als 1, insbesondere
weniger als 0,5 Gew.-% Palladium beladene Schichttone
verwendet.
5. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß man Schichttone verwendet, die
aus der von synthetischen und/oder natürlichen Smectiten,
insbesondere Montmorilloniten, wie Bentoniten und
Fullererden, Hectoriten, Beidelliten, Vermiculiten und
Nontroniten, gebildeten Gruppe ausgewählt sind.
6. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß man palladiumbeladene
Montmorillonite verwendet.
7. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung bei Temperaturen
von 40 bis 120°C und einem Druck von 4 bis 80 bar
in flüssiger Phase durchführt.
8. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß man katalytisch wirksame
Schichttone verwendet, die aus kationenausgetauschten
Schichttonen durch Imprägnierung derselben mit thermisch
zersetzbaren bzw. reduzierbaren Verbindungen der hydrieraktiven
Metalle und thermischer Behandlung der imprägnierten
Schichttone hergestellt sind.
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|---|---|---|---|
| GB878709647A GB8709647D0 (en) | 1987-04-23 | 1987-04-23 | Chemical process |
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| GB (1) | GB8709647D0 (de) |
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