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DE3812670A1 - Tuer od. dgl. verschlussvorrichtung fuer wandoeffnungen von gebaeuden sowie verfahren zu deren erstellung - Google Patents

Tuer od. dgl. verschlussvorrichtung fuer wandoeffnungen von gebaeuden sowie verfahren zu deren erstellung

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DE3812670A1
DE3812670A1 DE19883812670 DE3812670A DE3812670A1 DE 3812670 A1 DE3812670 A1 DE 3812670A1 DE 19883812670 DE19883812670 DE 19883812670 DE 3812670 A DE3812670 A DE 3812670A DE 3812670 A1 DE3812670 A1 DE 3812670A1
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door
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Robert Loeffler
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  • Structural Engineering (AREA)
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  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Tür od. dgl. Verschlußvor­ richtung für Wandöffnungen von Gebäuden, inbesondere mit an einem Blendrahmen mittels Gelenkelementen und unter Zwischenschaltung von Dichtorganen angeschlagenem Tür­ flügel. Zudem erfaßt die Erfindung ein Verfahren zu de­ ren Erstellung.
In zunehmendem Maße werden bereits eingebaute sogenannte Alttüren wieder verwendet, um das Einpassen einer völlig neuen Tür und die dadurch entstehenden Kosten zu vermei­ den. Das übliche Aufnageln von Deckschichten auf vorhan­ dene Türen hat sich als ungünstig erwiesen insbesondere dann, wenn die jeweilige alte Tür mit einem Glaseinsatz ausgerüstet ist.
Aus diesem Grund hat sich der Erfinder das Ziel gesetzt, eine Verbesserung der bekannten Methoden zu entwickeln, d. h. das Umrüsten von Alttüren einfacher, kostengün­ stiger und vor allem bezüglich der Gestaltung variabler werden zu lassen.
Zur Lösung dieser Aufgabe führt der Grundgedanke, daß ein funktionsfähig eingehängter Türflügel mit wenigstens einer abdeckenden Außenschale versehen und diese vom Türinneren her festgelegt wird, wobei ein Ausschnitts­ feld der Außenschale einerseits sowie der Rahmen für den Glaseinsatz andererseits aufeinander abgestimmt werden. Die Außenschale bleibt unverletzt und wird vorteilhaf­ terweise auf Isolierelemente aufgebracht, so daß eine erhöhte Wärmedämmfähigkeit entsteht.
Von besonderer Bedeutung ist der Gedanke, die Auswech­ selbarkeit des Glaseinsatzes dadurch zu ermöglichen, daß eine Innenschale mit Klettenverschlußelement an den Tür­ kern angebracht wird; diese Verbindung ist betriebssi­ cher, leicht lösbar und gestattet vor allem eine schnel­ le Montage.
Im Rahmen der Erfindung liegt es, daß der Türflügel aus einem an einem Blendrahmenkern anschlagbaren Türflügel­ kern aus Profilelementen - insbesondere aus Leichtme­ tallstrangprofilen - oder aus Plattenelementen - vor allem bei Holztüren - besteht, dem wenigstens zur Außenseite hin eine Isolationsschicht aufgelegt ist, die von einer Frontplatte überspannt wird.
Eine besondere Lösung des Aufbringens der Frontplatte besteht darin, diese mit dem positiven Teil eines Kupp­ lungspaares zu versehen und den Türflügelkern mit dem entsprechenden negativen Partner. Hierdurch wird das Aufbringen der Frontplatte erheblich vereinfacht.
Im Rahmen des erfindungsgemäßen Systems liegt es auch, insbesondere bei Alttüren mit einem Ausschnitt für einen Glaseinsatz diesen als Isolierkammer auszubilden und diese beidseits mit Frontschalen zu bedecken, die gege­ benenfalls mit Stabilisatorkörpern ausgestattet sein kön­ nen.
Von besonderer Bedeutung ist die Konzeption eines Glas­ kastenbefestigungsrahmens, der zusammen mit einem Adap­ terprofil das Isolierglas aufnimmt; das Adapterprofil wird vor der Türinnenseite her an die Frontplatte ange­ schraubt oder in anderer Weise mechanisch befestigt, dann wird an das aus Kunststoff bestehende Adapterprofil der ebenfalls von Kunststoff erzeugte Glaskastenbe­ festigungsrahmen angedrückt und durch eine Klebeverbin­ dung oder durch Schweißen am Adapterprofil festgelegt. Es entsteht so eine feste Verbindung der Glasbefestigung an der Frontplatte, ohne daß diese von außen her ver­ letzt würde.
An den Glaskastenbefestigungsrahmen schließt erfindungs­ gemäß zur Innenseite hin eine Rückwandplatte an, welche für eine ansehnliche und glatte Innenfläche der Tür Sor­ ge trägt. Das Isolierglas wird in die Glaskastenbefesti­ gung eingeschoben und gegen das beschriebene Adapterpro­ fil gedrückt, welche für das Isolierglas einen Anschlag bildet. Nunmehr wird - unter Zwischenschaltung von Dichtstreifen und/oder Distanzprofilen - eine Glaslei­ ste von innen her eingeschoben, die erfindungsgemäß mit Tackerklemmen befestigt ist.
Die beschriebene Paarung Adapterprofil/Glaskastenbe­ festigungsrahmen erlaubt es, in einfacher Weise eine Vielzahl unterschiedlicher Türen umzurüsten.
Im Rahmen der Erfindung liegt auch der Einsatz von Dichtlippen, die als Sogdichtung zwischen Blendrahmen und Türflügel festgelegt werden. Auch im Fußbereich des Türflügels werden Dichtlippen vorgesehen, welche an die Trittplatte od. dgl. im Bodenbereich anschlagen. Hierzu wird die Rückwandplatte so ausgebildet, daß sie als An­ schlagstreifen nach unten abkragt.
Weitere Merkmale sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Insgesamt entsteht eine dichte neue Tür mit hohem Sicherheitswert. Von Vorteil ist auch, daß das beschrie­ bene System sowohl für Metalltüren als auch für Holztü­ ren anwendbar ist.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfin­ dung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung be­ vorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeich­ nung; diese zeigt in
Fig. 1 die schematische Frontansicht einer Tür;
Fig. 2 den gegenüber Fig. 1 vergrößerten Horizon­ talschnitt durch Fig. 1 nach deren Linie II -II;
Fig. 3 den Vertikalschnitt durch Fig. 1 nach deren Linie III-III;
Fig. 4, Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel in Dar- stellungen entsprechend den Fig. 2 und 3;
Fig. 6 einen gegenüber Fig. 2 bis 5 vergrößerten Teilschnitt etwa gemäß dem unteren Abschnitt der Linie III-III in Fig. 1 zu einem anderen Ausführungsbeispiel;
Fig. 7, Fig. 8 den Fig. 2, 3 entsprechende Darstellungen eines vierten Ausführungsbeispieles;
Fig. 9 einen Teilschnitt durch eine fünfte Aus­ führungsform;
Fig. 10 einen der Fig. 9 entsprechenden Teilschnitt durch ein sechstes Ausführungsbeispiel;
Fig. 11, Fig. 12 Schnitte durch eine andere Ausführungsform in Darstellungen der entsprechenden Fig. 2 und 3;
Fig. 13, Fig. 14 weitere Querschnitte durch ein Ausführungs- beispiel in Darstellung gemäß den Fig. 2 und 3;
Fig. 15 einen teilweisen Horizontalschnitt durch eine andere Ausführungsform;
Fig. 16 den teilweisen Vertikalschnitt zur Ausfüh­ rung nach Fig. 15.
Der Blendrahmen 10 einer Tür 11 ist gemäß Fig. 2 an seitlichen Leibungen 12 festgelegt und ein an Scharnie­ ren 11 a drehbarer Türflügel 15 der Tür 11 mit einem Ein­ satz aus Isolierglas 16 versehen.
Der Blendrahmen 10 weist ein Kastenprofil 18 aus Alumi­ nium als Kern auf, an dem innenseitig eine Isolierschale 19 aus Kunststoff mittels eines Kettenverschlusses 20 festgelegt und welches auch außenseitig mit einer - ei­ ne Zwischenschicht 21 abdeckenden - Isolationsschale 22 verbunden ist, die eine Rahmenblende 23 etwa aus Stein­ harz trägt.
Mit 24 sind ein die Rahmenstirn abdeckendes Winkelprofil aus Aluminium, mit 25 ein Harpunenprofil aus Kunststoff als Dichtung sowie mit 26 eine Versiegelung aus Silikon od. dgl. bezeichnet.
Dem Kastenprofil 18 des Blendrahmens 10 liegt ein Kastenprofil 18 a des Türflügels 15 gegenüber, wobei je­ weils einer Lippendichtung 28 bzw. 28 a des einen Kasten­ profils 18 bzw. 18 a ein Drucksteg 29 a bzw. 29 des anderen Kastenprofils 18 a bzw. 18 anliegt - in geschlos­ senem Zustand der Tür 11 bestehen so drei nebeneinander­ liegende Profilkammern 30.
Eine zusätzliche Abdichtung erfolgt durch eine Profil­ lippe 31 an der Stirnseite des Blendrahmens 10, die dann einer Gegenlippe 31 a des Türflügels 15 aufsitzt; letz­ tere lagert auf der Außenfläche des Hohlprofils 18 a , an das sich anschließend eine innere Isolierschicht 32 aus PVC anschmiegt. Beide werden überdeckt von einer weiteren Isolierschale 33, an der eine - beschichtete oder unbeschichtete - Frontplatte 34 des Türflügels 15 liegt. Die Frontplatte 34 übergreift anderseits das Isolierglas 16 und bildet dafür unter Zwischenschaltung eines Adapterprofils 36 aus Kunststoff und eines Dicht­ streifens 37 einen außenliegenden Anschlag, der stirn­ seitig durch ein Aluminiumprofil 24 a abgedeckt ist.
Das Adapterprofil 36 ist von innen her mit jener Front­ platte 34 vernietet, verschraubt oder in anderer Weise mechanisch verbunden und dann durch Kleben oder Schweißen an einen umlaufenden Glaskastenbefestigungs- Rahmen 38 aus Kunststoff angeschlossen worden. Durch diese Klebe- oder Schweißverbindung können Verletzungen der Oberfläche der Frontplatte 34 vermieden werden.
Jene Einheit 36/38 verbindet die Frontplatte 34 mit ei­ ner Rückwandplatte 40 und begrenzt mit diesen beiden Platten 34, 40 sowie jenem Kastenprofil 18 a eine weitere Türkammer 30 a zur Aufnahme von Isolierwolle 41.
An der Außenseite des Glaskastenbefestigungs-Rahmens 38 schließen ein Distanzprofil 42 aus Kunststoff und eine - im Profil hakenartige - Glasleiste 43 aus PVC mit in eine Ausnehmung des Glaskastenbefestigungs-Rahmens 38 eingesetzter Tackerklemme 44 an. Die Rückwandplatte 40 liegt im Bereich des Kastenprofils 18 a einer Isolier­ schale 22 a und einem Stopfgummiprofil 45 an.
Der in Fig. 3, rechts, an einem Sturz 13 angeschlossene Firstteil des Blendrahmens 10 entspricht in seinem Auf­ bau den in Fig. 2 beschriebenen Seitenteilen. Der in Fig. 3, links, wiedergegebene Sockelteil des Türflügels 15 enthält ein Doppelkammerprofil 48 gestreckten Quer­ schnittes mit anliegenden Isolationsprofilen 49, 49 i , die von der Frontplatte 34 bzw. der Rückwandplatte 40 übergriffen sind. Letztere bildet mit einem - eine Dichtlippe 28 b tragenden - Kragleiste 47 des Doppel­ kammerprofils 48 einen Anschlag, der flächig am vertika­ len Teil 14 h einer Trittplatte 14 des nicht weiter ge­ zeigten Bodens anliegt.
An die Außenseite der Frontplatte 34 ist nahe eines de­ ren Unterkante abdeckenden Winkelprofils 14 t ein von diesem untergriffener Wetterschenkel 50 aus einem Alu­ miniumprofil mittels einer innenliegenden Adapterschiene 51 aus Holz angefügt und nach oben hin mit einem Dicht­ profil 50 a versehen. An der Unterseite des Wetterschen­ kels 50 ist ein Bürstenhalterprofil 52 mit bodenwärts weisendem Bürstenstreifen 52 a angebracht. Ein zwischen­ gefügtes Beilegeband 53 erlaubt durch die Wahl seiner Dicke a die Anpassung des Bürstenstreifens 52 a an die jeweiligen Bodengegebenheiten am Einbauort.
Bei dieser Tür 11 kann der Kern einer vorhandenen alten Tür Verwendung finden; das Aufbringen der Frontplatte 34 ist dank der Ausgestaltung des Teiles 36/38 ohne außen sichtbare Verschraubung od.dgl. möglich. Der Glaskasten­ befestigungs-Rahmen 38 erlaubt eine Anpassung an die al­ te Türe. Es genügen einige wenige unterschiedlich bemaß­ te Befestigungsrahmen 38, um Türen beliebiger Isolar­ glasgrößen ohne weiteres umzurüsten.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 5, 6 bestehen sowohl der Blendrahmen 10 h als auch der Kern 56 der alten Türe aus Holz, letzterer mit stirnseitiger Abdeckleiste 57 aus PVC nahe einer aus dem Holzblatt 56 herausgeformten Anschlagleiste 56 a . Die Frontplatte 34 liegt Front­ platten-Zwischenstücken 49 sowie dem Adapterprofil 36 auf, die Rückfrontplatte 40 ist rahmenartig um den Glas­ kastenbefestigungs-Rahmen 38 gelegt und endet anderseits in einem Schulterausschnitt 58 jenes Holzblattes 56.
Vom Blendrahmen 10 h ragt eine dreiseitig umlaufende Dichtgummischiene 59 ab, die einer Metallabdeckung 60 des Frontplatten-Zwischenstückes 49 von außen her an­ liegt. Nahe der Trittplatte 14 ist eine zweilippige Winkelschwellendichtung 61 zu erkennen, deren Lippen zwei rechtwinklig zueinander stehenden Flächen der Trittplatte 14 anliegen.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 6 ist die Frontplatte 34 zum Isolierglas 16 hin mit einer Schrägstirn 35 ver­ sehen, an die eine - mit Beilegeband 53 a hinterfütterte - Versiegelungsleiste 27 aus Silikon anschließt. Mit 62 ist ein Verklotzungsholz bezeichnet.
Bei der Tür gemäß Fig. 7, 8 bleibt der alte Türflügel 56 i.w. erhalten, der im Bereich einer Blendrahmenan­ schlagleiste 9 an eine Sogkeildichtung 64 anschließt. Diese wird von einem Rinnenprofil 65 gehalten und liegt mit einem Arm einer Rahmenblende 23 aus PVC sowie mit einem anderen Dichtarm 64 t bei geschlossener Tür jenem Türflügel 56 an. Bodenwärts ist eine Winkelschwellen­ dichtung 61 in einem derartigen Rinnenprofil 65 festge­ legt, welches in einer parallel zur Trittplatte 14 ver­ laufenden Türnut 66 sitzt.
Das Isolierglas 16 lagert hier zwischen der Glasleiste 43 aus PVC und Glasauflagedichtungen 67 aus Neopren, die von einem Flachglasfalz 68 gehalten werden. Dessen Außenfläche fluchtet mit der Oberfläche 55 des Türblat­ tes 56.
Bei glatten Türen der Fig. 9, 10 ist die Ausnehmung 70 zum Einsatz des Isolierglases 16 beidseits durch - mit der Oberfläche 55 fluchtende - Frontschalen 71 aus Preßholz od.dgl. geschlossen, zwischen denen beidseits eines Stabilisatorkörpers 72 aus Kunststoff Isolierwolle 41 lagert. Bei der geschlossenen Türe nach Fig. 10 sind die Frontschalen 71 an einen Kern aus Aluminiumhohlpro­ filen 18 a angefügt. Deren Anschluß an die festliegenden Hohlprofile 18 entspricht dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2, 3.
Die Fig. 11 und 12 geben einen Holzkern 56 einer alten Tür wieder, in den eine Kammer 30 a für Isolierwolle 41 eingesetzt worden ist; diese wird von der Frontplatte 34 und der Rückwandplatte 40 begrenzt und umgibt zudem ei­ nen Ausschnitt für Isolierglas 16, der von dem Glas­ kastenbefestigungs-Rahmen 38 bestimmt wird. Das Isolier­ glas 16 selbst ist hier einerseits von der Glasleiste 43 gehalten sowie anderseits von Flachglasfalzen 68 mit Glasauflagedichtung 67.
Die Fig. 13 und 14 zeigen eine sog. Aluminium-Schalen- Isolations-Türe mit einem verhältnismäßig großen Abstand b der - die freie Sichtfläche der Isoliergläser 16 be­ grenzenden - Winkelprofile 24 a , welche an die bei­ spielsweise als Steinharzplatte ausgeführte Frontplatte 34 angefügt sind.
Die Frontplatte 34 und die Rahmenblende 23 sind hier mittels eines Paares von Kontaktleisten 75, 76 aus PVC festgelegt; die Kontaktleiste 74 ist als Positiv (male) ausgebildet, die Kontaktleiste 75 als Negativ (female), so daß beide in der Art einer Mehrfachkupplung miteinan­ der verbindbar sind. Die die innere Isolationsschale ist hier mittels Kettenverschlüssen 20 am Kastenprofil 18 bzw. 18 a festgelegt. Es können also die Frontplatte 34, die Rahmenblende 23 sowie die inneren Isolationsschalen 77 durch einfaches Aufklipsen befestigt werden. Die dem Isolierglas 16 nahe Isolationsschale 77 a ist als Winkel­ stück mit kurzem Schenkel 78 ausgebildet und hält das Isolierglas 16. Damit ist ein Auswechseln durch einfa­ ches Abziehen der Isolierschale 77 a problemlos. Düse Kupplungsform bietet eine leichte Handhabung und ist auch nach mehreren Schalenwechseln völlig betriebs­ sicher.
Die Türe nach dem Ausführungsbeispiel der Fig. 15 und 16 weist Kastenprofile 18, 18 a auf und läßt eine Kombi­ nation der Frontplatte 34 mit den Flachglasfalzstücken 68 als Halterung für das Isolierglas 16 erkennen. Außer­ dem ist hier der Glaskastenbefestigungs-Rahmen 38 mit dem verschweißten Adapterprofil 36 zu erkennen.
Die beschriebenen Anbauelemente sind i. w. gegeneinan­ der austauschbar und erlauben eine - über die darge­ stellten Ausführungen weit hinausgehende - Formenviel­ falt für erneuerte Türen mit wiederverwendetem, die An­ schläge enthaltendem Kern. Diese erneuerten Türen zeich­ nen sich durch höhere Sicherheit und bessere Wärmedäm­ mung bei erheblich günstigeren Dichtungen aus.

Claims (17)

1. Tür od. dgl. Verschlußvorrichtung für Wandöffnungen von Gebäuden, insbesondere mit an einem Blendrahmen mittels Gelenkelementen und unter Zwischenschaltung von Dichtorganen angeschlagenem Türflügel, dadurch gekennzeichnet, daß der Türflügel (15) aus einem an einem Blendrah­ menkern (18; 10 h ) anschlagbaren Türflügelkern aus Profilelementen (18 a ) oder Plattenelementen (56) be­ steht, dem wenigstens zur Außenseite hin eine Isola­ tionsschicht (21, 22, 33, 49) aufgelegt ist, die von einer Frontplatte (34) überspannt ist.
2. Tür od. dgl. Verschlußvorrichtung für Wandöffnungen von Gebäuden, insbesondere mit an einem Blendrahmen mittels Gelenkelementen und unter Zwischenschaltung von Dichtorganen angeschlagenem Türflügel, dadurch gekennzeichnet, daß der Türflügel (15) aus einem an einen Blendrahmenkern (18, 10 h ) anschlagbaren Türflü­ gelkern aus Profilelementen (18 a ) oder Plattenele­ menten (56) besteht, auf dem eine Kupplungsschicht (75) für eine Gegenkupplungsschicht (74) einer Frontplatte (34) aufgebracht ist.
3. Tür od. dgl. Verschlußvorrichtung für Wandöffnungen von Gebäuden, insbesondere mit an einem Blendrahmen mittels Gelenkelementen und unter Zwischenschaltung von Dichtorganen angeschlagenem Türflügel, dadurch gekennzeichnet, daß der Türflügel (15) aus einem an einen Blendrahmenkern (18, 10 h ) anschlagbaren Türflü­ gelkern aus Profilelementen (18 a ) oder Plattenele­ menten (56) besteht, der einen Rahmen für wenigstens ein eine Isolierschicht (41) aufnehmende Kammer (70) bildet, die beidseits von Frontschalen (71) begrenzt ist (Fig. 9, 10).
4. Tür od. dgl. nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich­ net, daß die Kammer (70) Stabilisationskörper (71) enthält.
5. Tür od. dgl. mit wenigstens einem Ausschnitt für ei­ nen Einsatz insbesondere aus Isolierglas nach An­ spruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (18 a ) an zumindest einer Seite mit lösbar fest­ gelegten Isolierschalen (77 a ) versehen ist, die mit einer Anformung (78) eine Halterung für den Einsatz (16) bilden (Fig. 13).
6. Tür od. dgl. mit wenigstens einem Ausschnitt für ei­ nen Einsatz insbesondere aus Isolierglas nach An­ spruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Frontplatte (34) an ihrem Ausschnitt innenseitig an einen umlaufenden Befestigungsrahmen (38) ange­ schlossen und dieser mit einer einen entsprechenden Ausschnitt aufweisenden Rückwandplatte (40) verbun­ den ist.
7. Tür od. dgl. nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Schale/n (77 a ) und/oder die Rück­ wandplatte/n (40) mittels Klettenbändern (20) am Türflügel (15) und/oder am Blendrahmen (10) festge­ legt sind/ist.
8. Tür od. dgl. nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Befestigungsrahmen (38) etwa rechtwinklig mit einem Adapterprofil (36) verbunden und dieses an die Frontplatte (34) angelegt ist.
9. Tür od. dgl. nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich­ net, daß Befestigungsrahmen (38) sowie Adapterprofil (36) aus Kunststoff bestehen und durch eine Klebe­ oder Schweißverbindung miteinander verbunden sind.
10. Tür od. dgl. nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Einsatz (16) zwischen dem Adapter­ profil (36) und einer inneren Glasleiste (43) fest­ liegt.
11. Tür od. dgl. nach einem der Ansprüche 8 bis 10, da­ durch gekennzeichnet, daß die Glasleiste (43) mit­ tels in Ausnehmungen des Befestigungsrahmens (38) eingreifender Tackerklemmen (44) am Befestigungsrah­ men festgelegt.
12. Tür od. dgl. nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Ein­ satz (16) nach außen hin Platten (68) bzw. von die­ sen gehaltenen Dichtungen (67) anliegt und die Plat­ ten von der Frontplatte (34) in den Ausschnitt hineinragen (Fig. 11).
13. Tür od. dgl. nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß am Blendrahmen (10) Dichtgummischienen (59) festliegen, welche eine Kante des Türflügels (15) als Sogdichtungen über­ greifen.
14. Tür od. dgl. nach wenigstens einem der voraufgehen­ den Ansprüche, gekennzeichnet durch wenigstens eine Dichtlippe (28 b , 61) am Fußende des Türflügels (15), die von der Frontplatte (34) nach innen versetzt und im Bereich eines Anschlages (56) des Türflügels festgelegt ist.
15. Tür od. dgl. nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 14, gekennzeichnet durch eine höhenverstellbare Bürstendichtung (52 a ) der Frontplatte (34).
16. Verfahren zum Erstellen einer Türe od. dgl. Ver­ schlußvorrichtung für Wandöffnungen von Gebäuden, insbesondere mit von einem Rahmen umgebenem Glasein­ satz, dadurch gekennzeichnet, daß ein funktionsfähig angeschlagener Türflügel mit wenigstens einer ab­ deckenden Außenschale versehen und diese vom Türin­ neren her festgelegt wird, wobei ein Ausschnittsfeld der Außenschale einerseits sowie der Rahmen für den Glaseinsatz andererseits aufeinander abgestimmt werden.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß an den Glaseinsatz wenigstens einseitig Halte­ elemente angelegt und diese mit der Tür durch Klet­ tenverschlüsse lösbar verbunden werden.
DE19883812670 1988-04-16 1988-04-16 Tuer od. dgl. verschlussvorrichtung fuer wandoeffnungen von gebaeuden sowie verfahren zu deren erstellung Withdrawn DE3812670A1 (de)

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