DE3812170A1 - Vorrichtung zum aufwickeln eines bahnabschnitts aus flexiblem material, insbes. papier, zu einer rolle - Google Patents
Vorrichtung zum aufwickeln eines bahnabschnitts aus flexiblem material, insbes. papier, zu einer rolleInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bildung einer
Rolle aus einer von einer Transporteinrichtung zugeführten
und an den Enden durch eine Schneideinrichtung abgeschnitte
nen Partie einer Bahn aus flexiblem Material, insbesondere
eines Jobs von Schnittzeichnungen auf Papier.
Bislang werden von einem computergesteuerten Zeichengerät ge
fertigte Schnittzeichungen durch eine Schneideinrichtung von
der Papierbahn abgeschnitten und von Hand aufgerollt und zur
Magazinierung mit einem Band umreift.
Die zum manuellen Aufrollen benötigte Bedienungsperson be
deutet hohe Kosten und einen erheblichen Zeitaufwand.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, eine
Vorrichtung zu schaffen, die aus einer von einer Transportein
richtung zugeführten und an den Enden durch eine Schneidein
richtung abgeschnittenen Partie einer Bahn aus flexiblem Ma
terial, insbesondere eines Jobs von Schnittzeichnungen auf
Papier, automatisch eine Rolle bildet und diese Rolle an ein
Magazin abgibt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in
Bahntransportrichtung nach der Schneideinrichtung eine Kas
sette angeordnet ist, welche aus einem an einem Rahmen fest
gelegten ersten Kassettenteil und aus einem am Rahmen um eine
Achse schwenkbar gehaltenen zweiten Kassettenteil besteht,
das zwischen einer ersten Stellung, in der die beiden Kasset
tenteile einen im wesentlichen zylindrischen Innenraum für
die Ausführung der Rolle umschließen, und einer zweiten Stel
lung verschwenkbar ist, in der der Innenraum für die Freigabe
der Rolle offen ist, daß eine erste Kassettenwalze und eine
zweite Kassettenwalze im Abstand voneinander an dem Rahmen
drehbar gehalten sind, wobei die Achse der ersten Kassetten
walze der Achse der schwenkbaren Halterung des zweiten Kas
settenteils entspricht, daß am zweiten Kassettenteil eine drit
te Kassettenwalze im Abstand zur ersten und zweiten Kasset
tenwalze drehbar gehalten ist und daß die Kassettenwalzen syn
chron angetrieben werden und sich mit einem Teil ihrer Um
fangsfläche in den zylindrischen Innenraum für die Rollenbil
dung erstrecken.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann eine an den Enden
durch eine Schneideinrichtung abgeschnittene Partie einer Bahn
aus flexiblem Material automatisch zu einer Rolle geformt und
an ein Magazin abgegeben werden, ohne daß eine Bedienungsper
son erforderlich ist. Wenn also auf einer Papierbahn fortlaufend
Schnittzeichnungen, aufgeteilt in einzelne Jobs, mittels eines
computergesteuerten Zeichengeräts angefertigt werden, werden die
einzelnen Jobs ebenfalls computergesteuert abgeschnitten und
in die Form einer Rolle gebracht, wobei die Rollen in einem
Magazin gesammelt werden. Damit die Rolle nach der Abgabe an
das Magazin ihre Form behält, ist das flexible Material ent
weder im gerollten Zustand formstabil, lösbar selbsthaftend
oder mit einem Haftmittel versehen.
Zur Verminderung der zu bewegenden Massen ist es zweckmäßig,
daß die Kassettenwalzen jeweils aus einer Welle bestehen, auf
der im Abstand Treibscheiben drehfest gehalten sind und daß
das zweite Kassettenteil aus bogenförmigen Bügeln besteht,
die durch Stangen verbunden sind.
Bei einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung sitzt auf
der Welle der ersten Kassettenwalze auf der der einen Stirn
seite der Kassette gegenüberliegenden Seite des Rahmens ein
Zahnrad, das jeweils über einen Zahnriemen mit einem Zahn
rad treibend verbunden ist, das auf der Welle der dritten Kas
settenwalze bzw. auf der Welle der zweiten Kassettenwalze
sitzt. Zweckmäßigerweise wird dabei das Zahnrad der zweiten
Kassettenwalze angetrieben.
Eine solche Anordnung benötigt nur einen einzigen Antrieb zur
Drehung der ersten, zweiten und dritten Kassettenwalze, da
der Abstand zwischen der ersten Kassettenwalze und der zweiten
Kassettenwalze bzw. zwischen der ersten Kassettenwalze und
der dritten Kassettenwalze beim Verschwenken des zweiten Kas
settenteils um die mit der Achse der ersten Kassettenwalze
identische Achse konstant bleiben.
Zur Ausbildung der Rolle in der Kassette ist es günstig, daß
die Achsen der Kassettenwalzen bei geschlossener Kassette auf
den Ecken eines gleichseitigen Dreiecks angeordnet sind, um
eine ausreichende Reibkraft auf die Bahn zur Bildung einer
Rolle übertragen zu können.
Durch die Anordnung eines über einen Zahnriemen reversibel
angetriebenen Zahnrades am Rahmen auf der der anderen Stirn
seite der Kassette gegenüberliegenden Seite auf der Achse der
Schwenkhalterung des zweiten Kassettenteils sind auf konstruk
tiv einfache Weise die Antriebe für das Verschwenken des zwei
ten Kassettenteils und der Kassettenwalzen voneinander in
platzsparender Bauweise getrennt.
Wenn das flexible Material in gerolltem Zustand nicht formsta
bil ist oder wenn kein Haftmittel zur Fixierung der Rolle ver
wendet wird, wird eine Umreifungseinrichtung verwendet, die
einen am Rahmen drehbar gelagerten Wickel aus einem Band und
einer Bandtransporteinrichtung aufweist, die das Band tangenti
al in den zylindrischen Innenraum der Kassette zum Umreifen der
Rolle führt. Auf diese Weise behalten die von der Bahn abge
schnittenen gerollten Partien auf einfache Weise ihren ge
rollten Zustand bei. Das Umreifungsband kann dabei auf sich
selbst haften.
Es kann aber auch eine am Rahmen gehaltene Einrichtung zum
Fixieren des Bandes auf sich selbst vorgesehen werden, welche
ein zwischen einer Ruhestellung außerhalb der Kassette und
einer Fixierstellung im zylindrischen Innenraum der Kassette
verschiebbares Fixierorgan aufweist, das in der Fixierstel
lung am Band angreift. Dadurch können die gebildeten Rollen,
ausgehend von dem Zeitpunkt, zu dem die Bahn abgeschnitten
wird, gesteuert umreift werden. Das Fixierorgan kann dabei ein
beheizbarer Stift für das thermische Verschweißen der Umrei
fung und das Abtrennen des Bandes sein, wenn das Band aus
Kunststoff besteht.
Anhand von Zeichnungen wird die Erfindung beispielsweise näher
erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht auf die Vorrichtung,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung,
Fig. 3 eine geschnittene Seitenansicht der Vorrichtung beim
Wickeln einer Rolle,
Fig. 4 eine geschnittene Seitenansicht der Vorrichtung, bei
der für die gebildete Rolle ein Band für die Umreifung
der Rolle zugeführt wird,
Fig. 5 eine geschnittene Seitenansicht der Vorrichtung, bei
der das Band thermisch verschweißt wird und
Fig. 6 eine geschnittene Seitenansicht der Vorrichtung in
einer Stellung, in der der Innenraum für die Freigabe
der Rolle offen ist.
Die Vorrichtung, wie sie in den Fig. 1 bis 6 gezeigt ist,
ist im Anschluß an eine Schneideinrichtung 13, von der nur
das Messer gezeigt ist, angeordnet. Der Schneideinrichtung
13 wird eine Bahn 26 durch eine Transporteinrichtung zuge
führt, von der nur eine Andrückwalze 14, eine Transportwalze
15 und ein Leitblech 27 gezeigt sind.
Die Vorrichtung weist eine Kassette auf, die an Seitenteilen
10 a, 10 b eines Rahmens 10 gehalten ist und aus einem ersten
rahmenfesten Kassettenteil 12 und aus einem zweiten Kassetten
teil besteht, das von bogenförmigen Bügeln 16 gebildet wird,
die durch Stangen 17 verbunden sind. Das zweite Kassettenteil
ist an den Seitenteilen 10 a, 10 b des Rahmens 10 um eine Ach
se schwenkbar gehalten, die sich oberhalb der zugeführten Bahn
26 befindet. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist hier
der Bügel 16 ein sich über etwa 200° erstreckender scheiben
förmiger Ringabschnitt.
Die Vorrichtung hat ferner zwei an den Seitenteilen 10 a, 10 b
des Rahmens 10 gelagerte Kassettenwalzen und eine an den stirn
seitigen bogenförmigen Bügeln des zweiten Kassettenteils gela
gerte Kassettenwalze. Jede Kassettenwalze besteht aus einer Wel
le 19, 20 bzw. 21, auf der in Abständen Treibscheiben 18 dreh
fest gehalten sind. Die Treibscheiben 18 sind zwischen den Bü
geln 16 angeordnet und erstrecken sich mit einem Teil ihrer
Umfangsfläche in einen zylindrischen Innenraum 11, der von der
geschlossenen Kassette gebildet wird. Die Achsen der Wellen 19,
20 und 21 sind bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel an den
Ecken eines gleichseitigen Dreiecks angeordnet. Die Achse der
Welle 19 fällt dabei mit der Achse zusammen, um die das zweite
Kassettenteil an den Seitenteilen 10 a, 10 b des Rahmens 10 ober
halb der Bahn 26 schwenkbar gehalten ist. Die Wellen 19 und 20
erstrecken sich durch entsprechende Öffnungen in den Bügeln 16
des schwenkbaren zweiten Kassettenteils, die Welle 21 erstreckt
sich durch entsprechende Öffnungen in dem rahmenfesten ersten
Kassettenteil 12 hindurch.
Wie aus Fig. 1 und 2 zu ersehen ist, sind die Wellen 19, 20
und 21 an dem einen Seitenteil 10 a des Rahmens 10 gelagert
und tragen an ihren aus dem Seitenteil 10 a hervorstehenden
Enden jeweils ein Zahnrad 32, 33 bzw. 34. Das auf der Welle
19 sitzende Zahnrad 32 ist über einen Zahnriemen 22 mit dem
auf der Welle 20 sitzenden Zahnrad 33 verbunden. Das auf der
Welle 19 sitzende Zahnrad 32 ist durch einen weiteren Zahn
riemen 23 mit dem auf der Welle 21 sitzenden Zahnrad 34 ver
bunden. Das auf der Welle 21 sitzende Zahnrad 34 wird über
einen Zahnriemen 24 von einen am Seitenteil 10 a gelagerten
Antriebszahnrad 36 angetrieben, dessen Antrieb nicht gezeigt
ist. Wie aus Fig. 2 zu ersehen ist, sitzt an dem Ende der am
Seitenteil 10 a des Rahmens 10 gelagerten Welle der Transport
walze 15 (Fig. 3) ein Zahnrad 37, das über einen Zahnriemen
39 von einem am Seitenteil 10 a gelagerten Antriebszahnrad
38 angetrieben wird, dessen Antrieb ebenfalls nicht gezeigt
ist.
Auf der gegenüberliegenden Seite der Kassette ist an dem Sei
tenteil 10 b die Welle 19 in einer Hülse drehbar gelagert,
die sich durch das Seitenteil 10 b hindurch erstreckt und an
dem Bügel 16 befestigt ist. Auf dem anderen Ende dieser Hülse
sitzt ein Zahnrad 25, dessen Achse bei diesem Aufbau koaxial
zur Achse der Welle 19 ist und von einem nicht gezeigten An
triebszahnrad über einen Zahnriemen für das Öffnen und Schlies
sen der Kassette, also für das Verschwenken des von den Bügeln
16 und den Stangen 17 gebildeten zweiten Kassettenteils zwi
schen der in den Fig. 3, 4 und 5 gezeigten Schließstellung
mit zylindrischem Innenraum 11 und der in Fig. 6 gezeigten
Offenstellung, in der der zweite Kassettenteil um etwa 60°
aus der Schließstellung nach oben verschwenkt ist.
Wie in den Fig. 4 und 5 gezeigt ist, ist unterhalb der Kas
sette eine Umreifungseinrichtung vorgesehen, die ein Band 30
von einem am Rahmen 10 gelagerten Bandwickel (nicht gezeigt)
von einem am Rahmen 10 gelagerten Bandwickel (nicht gezeigt)
durch eine Bandtransporteinrichtung 31 und ein Leitblech 41
tangential in den zylindrischen Innenraum 11 der Kassette zum
Umreifen der Rolle 40 führt.
Zum Verschweißen des Bandes auf sich selbst ist eine Schweiß
einrichtung 28 am Rahmen 10 angeordnet. Die Schweißeinrichtung
28 besitzt einen beheizbaren Stift 29, der von einem Antrieb
42 zwischen einer Ruhestellung außerhalb der Kassette (Fig. 4)
und einer Fixierstellung im zylindrischen Innenraum 11 der
Kassette (Fig. 5) verschiebbar ist.
Ein programmierbares Steuergerät steuert in Verbindung mit
einem computergesteuerten Zeichengerät in einem vorher bestim
mten Takt den Antrieb der Transportwalze 15, den Antrieb der
Wellen 19, 20 und 21, den reversiblen Antrieb des Zahnrades
25, die Bandtransporteinrichtung 31, die Schneideinrichtung
13 und den Antrieb 42 der Schweißeinrichtung 28.
Die von diesem Zeichengerät mit einem Satz Schnittzeichnungen
versehene Bahn 26 läuft zwischen der Transportwalze 15 und
der Andrückwalze 14 hindurch und über das Leitblech 27 in den
zylindrischen Innenraum 11 der Kassette. Die Treibscheiben
18 fassen die Bahn 26 und führen sie längs der den zylin
drischen Innenraum 11 begrenzenden Kassettenteile unter Bil
dung einer Rolle 40. Zur Verhinderung eines Staus in dem zy
lindrischen Innenraum 11 drehen die Treibscheiben 18 etwas
schneller als die Transportwalze 15.
Wenn die Bahn 26 vorher über den der mit Zeichnungen versehenen
Länge entsprechenden Weg gefördert worden ist, werden der An
trieb der Transportwalze 15 und der Antrieb der Treibscheiben
18 angehalten, wobei der Antrieb der Treibscheiben 18 leicht
nachläuft. Das Nachlaufen der Treibscheiben 18 bewirkt eine
Papierspannung, die sich beim Abschneiden des Bogens durch die
Bahn 26 abgeschnitten ist, wird der Antrieb der Treibscheiben
18 und gleichzeitig der Antrieb der Bandtransporteinrichtung
31 eingeschaltet. Auf diese Weise wird der sich noch außerhalb
des zylindrischen Innenraums befindliche Teil der abgeschnit
tenen Bahn 26 in den zylindrischen Innenraum 11 eingezogen
und gleichzeitig das Band 30 über das Leitblech 41 tangential
zur gebildeten Rolle 40 in den zylindrischen Innenraum 11 ge
führt. Der Antrieb der Treibscheiben 18 und der Antrieb der
Bandtransporteinrichtung 31 bleiben solange eingeschaltet,
bis das Band 30 etwas mehr als einmal um die Rolle 40 geführt
ist. Anschließend wird der Antrieb der Treibscheiben 18 und
der Bandtransporteinrichtung 31 angehalten. Gleichzeitig wird
der beheizbare Stift 29 mittels des Antriebes 42 an das Band
30 herangeführt, wodurch dieses auf sich selbst verschweißt
und durchtrennt wird (Fig. 5). Anschließend wird der beheiz
bare Stift 29 von dem Antrieb 42 in seine Ruhestellung zurück
bewegt. Daraufhin wird der Antrieb des Zahnrades 25 betätigt,
wodurch der zweite Kassettenteil, also die durch Stangen 17
verbundenen bogenförmigen Bügel 16, um die Achse der Welle 19
nach oben soweit verschwenkt wird, daß die umreifte Rolle 40
aus der Kassette in ein Magazin fallen kann (Fig. 6). Zuletzt
wird das zweite Kassettenteil von dem Antrieb des Zahnrades
20 wieder in die Schließstellung zurückgeschwenkt, in der der
zylindrische Innenraum 11 für die Ausbildung der nächsten
Rolle 40 bereit ist.
Claims (10)
1. Vorrichtung zur Bildung einer Rolle aus einer von einer
Transporteinrichtung zugeführten und an den Enden durch eine
Schneideinrichtung abgeschnittenen Partie einer Bahn aus flex
iblem Material, insbesondere eines Jobs von Schnittzeichnungen
auf Papier, dadurch gekennzeichnet, daß in
Bahntransportrichtung nach der Schneideinrichtung (13) eine
Kassette (12, 16, 17) angeordnet ist, welche aus einem an ei
nem Rahmen (10) festgelegten ersten Kassettenteil (12) und aus
einem am Rahmen (10) um eine Achse schwenkbar gehaltenen zwei
ten Kassettenteil (16, 17) besteht, das zwischen einer ersten
Stellung, in der die beiden Kassettenteile (12, 16, 17) einen
im wesentlichen zylindrischen Innenraum (11) für die Ausbil
dung der Rolle (40) umschließen, und einer zweiten Stellung
verschwenkbar ist, in der der Innenraum (11) für die Freigabe
der Rolle (40) offen ist, daß eine erste Kassettenwalze (18,
19) und eine zweite Kassettenwalze (18, 21) im Abstand vonei
nander an dem Rahmen (10) drehbar gehalten sind, wobei die
Achse der ersten Kassettenwalze (18, 19) der Achse der schwenk
baren Halterung des zweiten Kassettenteils (16, 17) entspricht,
daß am zweiten Kassettenteil (16, 17) eine dritte Kassetten
walze (18, 20) im Abstand zur ersten und zweiten Kassetten
walze (18; 19, 21) drehbar gehalten ist und daß die Kassetten
walzen (18; 19, 20, 21) synchron angetrieben werden und sich
mit einem Teil ihrer Umfangsfläche in den zylindrischen Innen
raum für die Rollenbildung erstrecken.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Kassettenwalzen (18; 19, 20, 21) jeweils aus
einer Welle (19, 20, 21) bestehen, auf der im Abstand Treib
scheiben (18) drehfest gehalten sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß auf der Welle (19) der ersten Kassettenwalze (18,
19) auf der der einen Stirnseite der Kassette (12, 16, 17)
gegenüberliegenden Seite des Rahmens (10) ein Zahnrad (32)
sitzt, das jeweils über einen Zahnriemen (22, 23) mit einem
Zahnrad (33, 34) treibend verbunden ist, das auf der Welle (20)
der dritten Kassettenwalze (18, 20) bzw. auf der Welle (21)
der zweiten Kassettenwalze (18, 21) sitzt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich
net, daß das Zahnrad (34) der zweiten Kassettenwalze (18, 21)
angetrieben (36, 24) ist.
5. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der Kas
settenwalzen (18; 19, 20, 21) bei geschlossener Kassette (12,
16, 17) auf den Ecken eines gleichseitigen Dreiecks angeord
net sind.
6. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Kasset
tenteil (16, 17) aus bogenförmigen Bügeln (16) besteht, die
durch Stangen (17) verbunden sind.
7. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß am Rahmen (10) auf
der der anderen Stirnseite der Kassette (12, 16, 17) gegen
überliegenden Seite auf der Achse der Schwenkhalterung des
zweiten Kassettenteils (16, 17) ein über einen Zahnriemen re
versibel angetriebenes Zahnrad (25) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7,
gekennzeichnet durch eine Umreifungseinrichtung,
die einen am Rahmen (10) drehbar gelagerten Wickel aus einem
Band (30) und einer Bandtransporteinrichtung (31) aufweist,
die das Band (30) tangential in den zylindrischen Innenraum
(11) der Kassette (12, 16, 17) zum Umreifen der Rolle (40)
führt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet
durch eine am Rahmen (10) gehaltene Einrichtung (28) zum Fi
xieren des Bandes (30) auf sich selbst, welche ein zwischen
einer Ruhestellung außerhalb der Kassette (12, 16, 17) und
einer Fixierstellung im zylindrischen Innenraum (11) der Kas
sette (12, 16, 17) verschiebbares Fixierorgan (29) aufweist,
das in der Fixierstellung am Band (30) angreift.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich
net, daß das Fixierorgan (29) ein beheizbarer Stift für
das thermische Verschweißen der Umreifung und das Abtrennen
des Bandes (30) ist.
Priority Applications (5)
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|---|---|---|---|
| DE3812170A DE3812170A1 (de) | 1988-04-12 | 1988-04-12 | Vorrichtung zum aufwickeln eines bahnabschnitts aus flexiblem material, insbes. papier, zu einer rolle |
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE3812170A DE3812170A1 (de) | 1988-04-12 | 1988-04-12 | Vorrichtung zum aufwickeln eines bahnabschnitts aus flexiblem material, insbes. papier, zu einer rolle |
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|---|---|
| DE3812170A1 true DE3812170A1 (de) | 1989-10-26 |
| DE3812170C2 DE3812170C2 (de) | 1990-03-01 |
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1989
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