DE3810870A1 - Vorrichtung zum umformen von elektrischer energie - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Umformen von
elektrischer Energie, insbesondere einen Umformer zum
Umformen elektrischer Wechselenergie einer Frequenz zu
einer anderen elektrischen Wechselenergie einer anderen
Frequenz.
In Fig. 1 ist ein üblicher Zykloumformer mit geschlossenem
Stromkreis dargestellt zum Antreiben eines Dreiphasen-
Elektromotors 6 als ein Umformer für elektrische Energie.
Der Zykloumformer umfaßt drei positive Umformergeräte 1
für das Fließen einer positiven Seite eines Ausgangs
stromes, drei negative Umformergeräte 2 zum Fließen einer
negativen Seite des Ausgangsstromes, drei Paare von Drei
phasen-Transformatoren 3, deren Primärspulen mit einer
nicht dargestellten Wechselenergiequelle verbunden sind,
und deren Sekundärspulen mit den positiven und den nega
tiven Umformergeräten 1 und 2 verbunden sind, drei Drossel
spulen 4, die mit den Ausgängen der positiven und negativen
Umformergeräte 1 und 2 verbunden sind, um umlaufenden Strom
zu begrenzen, der in den positiven und negativen Umformer
geräten 1 und 2 und in den Transformatoren 3 fließt, und
einen Phasenvoreil-Kondensator 5, der mit den Primärspulen
der Transformatoren 3 verbunden ist. Neutrale oder mittlere
Stellen der Drosselspulen 4 sind mit drei Spulen des Drei
phasen-Elektromotors 6 verbunden. Jedes positive Umformer
gerät 1 umfaßt zwei Umformer 7 und 8, die in Reihe mitein
ander in zwei Stufen geschaltet sind, und jedes negative
Umformergerät 2 umfaßt zwei Umformer 9 und 10, die mitein
ander in Reihe in zwei Stufen geschaltet sind. Ein Halb
leiterelement oder ein schaltendes Halbleiterelement, bei
spielsweise ein Gatter-Abschaltelement oder ein Thyristor,
kann in zweckentsprechender Weise für den Umformer verwendet
werden. Weiterhin sind die positiven Umformergeräte 1, die
negativen Umformergeräte 2, und die Transformatoren 3 an
geordnet und angeschlossen entsprechend dreier Phasen U, V
und W.
Das Betriebsprinzip des oben beschriebenen Zykloumformers
wird nachstehend im einzelnen beschrieben.
Jede positive Umformereinrichtung 1 und jede negative
Umformereinrichtung 2 liefert betreffende Spannungen in der
gleichen Zeit, und eine mittlere Spannung dieser beiden
Spannungen wird über jede Drosselspule 4 an jede Spule des
Motors 6 angelegt. Symmetrische Dreiphasen-Sinusspannungen,
die eine gewisse Frequenz haben, werden von den drei
Paaren von Umformereinrichtungen 1 und 2 über die Drossel
spulen 4 geliefert, und die Phasen der Dreiphasen-Spannungen
sind um 120° gegeneinander verschoben. Demgemäß werden
sinusförmige Dreiphasen-Ströme den drei Spulen des Motors 6
zugeführt, um diesen anzutreiben. Zu diesem Zeitpunkt ergibt
sich ein Spannungsunterschied (die Ausgangsspannung der
positiven Umformereinrichtung 1 ist gleich oder höher als die
Ausgangsspannung der negativen Umformereinrichtung 2) zwischen
den Ausgangsspannungen der positiven und der negativen Um
formereinrichtung 1 bzw. 2, und demgemäß fließt ein umlaufender
Strom in einem geschlossenen Kreis, der zusammengesetzt ist
aus der positiven Umformereinrichtung 1, der Drosselspule 4,
der negativen Umformereinrichtung 2 und den Transformatoren 3.
Da in diesem Zykloumformer eine große reaktive Energie er
zeugt wird, ist, um diese reaktive Energie zu kompensieren,
der Phasenvoreil-Kondensator 5 an die Primärspulen der Trans
formatoren 3 angeschlossen, um dadurch den Eingangsenergie
faktor zu verbessern. Jedoch ändert sich die in dem Zyklo
umformer erzeugte reaktive Energie in Abhängigkeit von den
Betriebsbedingungen, und demgemäß kann der Eingangsenergie
faktor nicht im gesamten Betriebsbereich durch einen Phasen
voreil-Kondensator, der einen gewissen Wert hat, hochgehalten
werden. Um dieses Problem zu lösen, werden die Umlaufströme
bzw. die reaktive Energie, die zum Ausgang des Motors nichts
beitragen kann, derart gesteuert, daß sie einen gewissen
Wert haben derart, daß die Summe der reaktiven Energie in
den Umlaufströmen und die reaktive Energie, die in dem Zyklo
umformer erzeugt ist, einen vorbestimmten Wert haben. Hierbei
wird die Kapazität des Phasenvoreil-Kondensators 5 derart
gewählt, daß die gesteuerte gesamte reaktive Energie zu
Null wird, woraus es sich ergibt, daß es möglich sein
kann, den Zykloumformer immer mit einem hohen Energiefaktor
zu betreiben, und zwar im gesamten Betriebsbereich.
Nachstehend werden die Relation zwischen den Leiterverbindun
gen des Transformators 3 und die Wirkung des Zykloumformers
in Verbindung mit den Fig. 2 und 3 erläutert.
Wie in Fig. 2 dargestellt, umfaßt jeder der Transformatoren 3
eine Dreieckschaltung in einer Sekundärspule und zwei
Sternschaltungen in der Primärspule und der anderen Sekun
därspule, und die Phasen der Spannungen, die den Umformern
7 und 10 zugeführt werden, die mit den Dreieckanschluß-
Sekundärspulen verbunden sind, werden mit Bezug auf die
jenigen der Sternschaltung-Primärspulen um -30° verscho
ben, während die Phasen der Spannungen, die den Umformern
8 und 9 zugeführt werden, die mit den Sternschaltung-
Sekundärspulen verbunden sind, die gleichen wie diejenigen
der Sternschaltung-Primärspulen sind. Beispielsweise sind
die Phasen der Spannungen, die den Umformern 7, 8, 9 und
10 zugeführt werden, -30°, 0°, 0° bzw. -30°.
In Fig. 3 sind drei Wellenformen der Spannungen an den Aus
gängen der positiven Umformereinrichtung 1 und der negati
ven Umformereinrichtung 2 an der neutralen Stelle der
Drosselspule 4 dargestellt. Die Spannung mit der Phase 30°
und mit 12 Impulsen ist der Ausgang von der positiven oder
der negativen Umformereinrichtung 1 bzw. 2. Zu diesem Zeit
punkt wird die Spannung, die an den Motor 6 oder an die
neutrale Stelle der Drosselspule 4 geliefert werden soll,
im Mittel die Null-Spannung, wie es in Fig. 3 dargestellt
ist. Demgemäß wird der Motor 6 nicht angetrieben, sondern
angehalten, und nur die Umlaufströme, die dem Phasenvoreil-
Kondensator 5 entsprechen, laufen in den Stromkreisen um.
Bei dem oben beschriebenen üblichen Zykloumformer wird,
da nach dem Anhalten des Motors kein Strom an den Motor
geliefert werden soll, die reaktive Energie entsprechend
dem Phasenvoreil-Kondensator 5 sämtlich nur durch die
fließenden Umlaufströme erzeugt. In diesem Fall fließen
starke Ströme lediglich in den geschlossenen Stromkreisen,
deren jeder aus der positiven Umformereinrichtung 1, der
Drosselspule 4, der negativen Umformereinrichtung 2 und
den Transformatoren 3 gebildet ist. Eine große Anzahl oder
Menge höherer Harmonischer der 6n±1-ten Ordnung wird
erzeugt, worin n eine ganze Zahl ist.
Im allgemeinen werden in der Hauptstromkreisverbindung, die
in Fig. 1 dargestellt ist, die höheren Harmonischen der
12n±1-ten Ordnung, wobei n eine ganze Zahl ist, erzeugt, da
eine Wicklungsphase einer Sekundärspule des Transformators 3
um 30° verschoben ist. Weiterhin ist es allgemein bekannt,
daß der Betrag des Stromes der erzeugten höheren Harmonischen
um das 1/(6n±1)-fache größer als derjenige einer fundamenta
len Welle oder Grundwelle ist, wobei n eine ganze Zahl ist.
Dieser Strom der höheren Harmonischen führt zu einer Ver
zerrung oder Verformung der Spannungswellenform der Quelle
elektrischer Energie, was zu schlechten Einflüssen auf
elektrische Ausrüstungen, Apparate oder Maschinen führt,
die an die gleiche Quelle elektrischer Energie angeschlossen
sind. Beispielsweise bewirkt der Strom der höheren Harmoni
schen der 11-ten und der 13-ten Ordnung einen Überstrom eines
Nennstromes eines Widerstandes in einem elektrischen Energie
quellensystem mit dem Ergebnis der Erzeugung einer Über
hitzung.
Es ist demgemäß ein Zweck der vorliegenden Erfindung, einen
Umformer für elektrische Energie zu schaffen, der von den
obengenannten Nachteilen und Fehlern des Standes der Technik
frei ist und der derart gesteuert werden kann, daß die Er
zeugung höherer Harmonischer verhindert ist oder die erzeugte
Menge oder erzeugte Anzahl der höheren Harmonischen verrin
gert ist, wobei immer ein hoher Eingangsenergiefaktor auf
rechterhalten wird.
Gemäß einem Merkmal der vorliegenden Erfindung ist ein Um
former für elektrische Energie vorgesehen, umfassend eine
Mehrzahl von Einrichtungen zum Umformen einer ersten
elektrischen Energie einer ersten Frequenz zu einer zweiten
elektrischen Energie einer zweiten Frequenz, wobei die
zweite elektrische Energie einer Last zugeführt wird, und
eine Korrektursteuereinrichtung zum Ändern einer Bezugs
spannung zum Erzeugen von Bezugsspannungssignalen, die an
die Umformereinrichtungen geliefert wird, um die Zünd
phasenwinkel der Umformereinrichtungen zu verschieben, um
dadurch die Erzeugung höherer Harmonischer ganzzahliger
Ordnungen der ersten elektrischen Energie zu verhindern.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung bei
spielsweise erläutert.
Fig. 1 ist ein Stromkreisdiagramm eines üblichen Zyklo
umformers mit geschlossenem Stromkreis zum Antreiben
eines Dreiphasen-Elektromotors.
Fig. 2 ist ein Teilstromkreisdiagramm von Umformer
einrichtungen und Transformatoren, die an diese
angeschlossen sind für eine Phase des üblichen
Zykloumformers gemäß Fig. 1 zur Erläuterung der
Relation von Phasen des Umformers.
Fig. 3 ist ein Wellenformdiagramm von Ausgangsspannungen
von positiven und negativen Umformereinrichtungen
und einer Drosselspule gemäß Fig. 2.
Fig. 4 ist ein Teilstromkreisdiagramm einer ersten Aus
führungsform eines wesentlichen Teiles für eine
Phase eines Umformers für elektrische Energie ge
mäß der Erfindung.
Fig. 5 ist ein Teilstromkreisdiagramm einer zweiten Aus
führungsform eines wesentlichen Teiles für eine
Phase eines Umformers für elektrische Energie
gemäß der Erfindung.
Fig. 6 ist ein Teilstromkreisdiagramm einer dritten Aus
führungsform eines wesentlichen Teiles für eine
Phase eines Umformers für elektrische Energie ge
mäß der Erfindung.
Fig. 7 ist ein Teilstromkreisdiagramm von vier Umformern,
die unterschiedliche Phasen haben, und zwei an
diese angeschlossenen Transformatoren eines Um
formers für elektrische Energie gemäß der
Erfindung zur Erläuterung einer Funktion eines
Korrekturkontrollers für den Umformer.
Fig. 8 ist ein Wellenformdiagramm von Ausgangsspannungen
von positiven und negativen Umformereinrichtungen
und einer Drosselspule, wie sie in Fig. 7 darge
stellt sind.
Die Erfindung wird nachstehend im einzelnen unter Bezugnahme
auf die Zeichnung erläutert, in welcher in den verschiedenen
Ansichten für entsprechende Teile gleiche Bezugszeichen ver
wendet sind.
Zunächst wird das grundsätzliche Konzept der vorliegenden
Erfindung in Verbindung mit den Fig. 7 und 8 erläutert.
Gemäß der Erfindung wird eine Ausgangsspannung mit 12 Impul
sen zu einer Ausgangsspannung mit 24 Impulsen umgeformt
unter Verwendung eines Korrekturkontrollers eines Umformers
für elektrische Energie gemäß der Erfindung, wie es nach
stehend unter Bezugnahme auf die bevorzugten Ausführungs
formen beschrieben wird.
Um die Ausgangsspannung mit 12 Impulsen in die Ausgangs
spannung mit 24 Impulsen umzuformen, werden Bezugsspannungen,
die an Umformer angelegt werden sollen, beispielsweise an
schaltende Haltleiterelemente, derart umgeformt bzw. geän
dert, daß, wie in Fig. 7 dargestellt, eine Phasendifferenz
von ±7,5° den Umformern 22, 23, 24 und 25 von positiven und
negativen Umformereinrichtungen 20 und 21 hinzugefügt wer
den kann, während die anfänglichen Phasen der Umformer
-30°, 0°, 0° bzw. -30° sind, wie es in Fig. 2 dargestellt
ist, wodurch eine Ausgangsspannung mit 24 Impulsen an der
neutralen Stelle einer Drosselspule 26 erhalten wird.
In anderen Worten ausgedrückt, steuert der Korrekturkon
troller die Phasen der Umformer 22, 23, 24 und 25 derart,
daß die Phasen dieser Umformer geändert werden zu -37,5°
(= -30° - 7,5°), +7,5° (= 0° + 7,5°), -7,5° (= 0° - 7,5°)
bzw. -22,5° (= -30° + 7,5°). In diesem Fall betragen die
Phasendifferenzen unter den Ausgangsspannungen der Um
former 22, 23, 24, 25 immer 15°.
In Fig. 8 sind drei Wellenformen der Ausgangsspannungen der
positiven und der negativen Umformereinrichtung 20 bzw. 21
und der neutralen Stelle der Drosselspule 26 dargestellt.
Aus diesen drei Wellenformen ist bequem zu verstehen, daß
die Ausgangsspannung mit 24 Impulsen mit Bezug auf die Ein
gangsquelle für elektrische Energie an der neutralen Stelle
der Drosselspule 26 geliefert oder abgegeben werden kann.
Weiterhin wird die Spannung, die von der positiven und der
negativen Umformereinrichtung 20 bzw. 21 an eine Last,
beispielsweise an einen Elektromotor, der an die Einrich
tungen geschaltet ist, über die Drossel 26 geliefert wird,
im Mittel eine Null-Spannung. Daher ergibt sich kein Ein
fluß auf ein übliches Spannungsliefersystem und auf die
Betriebscharakteristiken der Last, und demgemäß kann das
Ausmaß der Erzeugung der höheren Harmonischen der 12n±1-ten
Ordnung der Ausgangsspannung mit 12 Impulsen des üblichen
Umformers für elektrische Energie, und insbesondere die
höhere Harmonische der elften Ordnung wirksam verringert
werden. Theoretisch werden bei dieser Ausführungsform die
höheren Harmonischen der 24n±1-ten Ordnung erzeugt, und die
höheren harmonischen Komponenten der elften und der drei
zehnten Ordnung des üblichen Umformers für elektrische
Energie werden wechselseitig aufgehoben, so daß sie zu
Null werden mit dem Ergebnis, daß ein hoher Eingangsenergie
faktor aufrechterhalten wird.
Die Erfindung wird im einzelnen beschrieben unter Bezugnahme
auf ihre bevorzugten Ausführungsformen und in Verbindung mit
den Fig. 4 bis 6.
In Fig. 4 ist eine erste Ausführungsform eines wesentlichen
Teiles für eine Phase, beispielsweise eine U-Phase eines
Dreiphasen-Brücken-Zykloumformers mit geschlossenem Strom
kreis dargestellt, bei welchem ein Umformer gemäß der Er
findung angewendet wird, wobei Teile, die jeweils die gleiche
Ausführung wie der obige Teil für die U-Phase haben, für die
beiden anderen Phasen wie die V-Phase und die W-Phase für
angemessene Kürze der Beschreibung fortgelassen sind.
Gemäß der Zeichnung umfaßt der Zykloumformer für die U-Phase
eine positive Umformereinrichtung 30, die zwei Umformer 40
und 41 aufweist, die zueinander in Reihe in zwei Stufen
geschaltet sind und zum Fließen einer positiven Seite eines
Ausgangsstromes dienen, eine negative Umformereinrichtung
31, die zwei Umformer 42 und 43 aufweist, die miteinander
in Reihe in zwei Stufen geschaltet sind zum Fließen einer
negativen Seite des Ausgangsstromes, zwei Dreiphasen-Trans
formatoren 32, deren jeder zwei Dreieckschaltungen in einer
Primärspule und in einer Sekundärspule und eine Stern
schaltung in der anderen Sekundärspule hat, wobei die
Sekundärspulen mit den positiven und negativen Umformern
40, 41, 42 und 43 verbunden sind, eine Drossel oder Drossel
spule 33, die mit den Ausgängen der positiven und negativen
Umformereinrichtungen 30 und 31 verbunden ist, um Umlauf
ströme zu begrenzen, die in den Umformereinrichtungen 30
und 31, den Transformatoren 32 und der Drossel 33 fließen,
einen Bezugsspannungsgenerator 34, der eine Bezugsspannung
Vref empfängt und Bezugsspannungssignale Va, Vb, Vc und Vd
liefert unter Berücksichtigung der Zündimpulsausgangsphasen
der betreffenden Umformer 40, 41, 42 und 43 der positiven
und negativen Umformereinrichtungen 30 und 31, einen
Korrekturstromkreis 35 zum Erzeugen eines Phasenkorrektur
signals P entsprechend einer Phase, die mit Bezug auf die
Bezugsspannungssignale verschoben werden soll, und
Addierer 36, 37, 38 und 39, welche die Bezugsspannungs
signale und die Phasenkorrektursignale addieren und korri
gierte Bezugsspannungssignale Vaa, Vbb, Vcc und Vdd an die
Umformer 40, 41, 42 bzw. 43 liefern.
Bei diesem oben beschriebenen Zykloumformer wird die Bezugs
spannung Vref dem Generator 34 für das Bezugsspannungssignal
zugeführt, und dieser Generator 34 liefert Bezugsspannungs
signale Va, Vb, Vc und Vd an die Umformer 40, 41, 42 bzw. 43
unter Berücksichtigung der Zündimpuls-Ausgangsphasen der
betreffenden Umformer 40, 41, 42 und 43. Zu diesem Zeitpunkt
sind die Phasen der Umformer 40, 41, 42 und 43 -30°, 0°,
0° bzw. -30° in der Reihenfolge der Bezugsspannungssignale
Va, Vb, Vc und Vd in Synchronismus mit dem elektrischen
Energiequellensystem.
Nunmehr liefert der Korrekturstromkreis 34 an die Umformer
40, 41, 42 und 43 das Phasenkorrektursignal P, welches einem
Phasenwinkel von 7,5° entspricht, um die Zündphasenwinkel
der Umformer zu verschieben. Zu dieser Zeit wirkt der
Korrekturstromkreis 35 wie folgt:
Die Relation zwischen dem Phasenwinkel a, der Bezugs
spannung Vref des Umformers und der maximalen Ausgangs
spannung Vmax des Umformers wird durch die nachstehend ange
gebene Gleichung ausgedrückt:
Vref = Vmax · cos α
Es ist daher, um den Phasenwinkel um 7,5° zu verschieben,
aus der obigen Gleichung ersichtlich, daß die Bezugsspannung
Vref des Umformers bestimmt ist zu Vmax×cos7,5, nachstehend
als V 7,5 bezeichnet, und demgemäß liefert der Korrekturstrom
kreis 35 den berechneten Wert V 7,5 als das Phasenkorrektur
signal P. Ein Mikrocomputer kann zweckmäßigerweise als
Korrekturstromkreis 35 verwendet werden.
Danach werden die Bezugsspannungssignale Va, Vb, Vc und Vd
geändert durch Addieren oder Subtrahieren des Wertes V 7,5,
und zwar in den Addiergeräten 36, 37, 38 bzw. 39, um die
nachstehend angegebenen korrigierten Bezugsspannungssignale
zu erhalten.
Vaa = Va - V 7,5
Vbb = Vb + V 7,5
Vcc = Vc - V 7,5
Vdd = Vd + V 7,5
Vbb = Vb + V 7,5
Vcc = Vc - V 7,5
Vdd = Vd + V 7,5
Diese korrigierten Bezugsspannungssignale Vaa, Vbb, Vcc und
Vdd werden dem betreffenden Umformer 40, 41, 42 bzw. 43 zu
geführt, um die Zündphasenwinkel dieser Umformer zu verschie
ben.
Demgemäß sind die Phasen der korrigierten Bezugsspannungs
signale Vaa, Vbb, Vcc und Vdd, die den Umformern 40, 41,
42 und 43 zugeführt werden sollen, bestimmt zu -37,5°
(= -30° -7,5°), + 7,5° (= 0° + 7,5°), -7,5° (= 0° -7,5°)
bzw. -22,5 (= -30° + 7,5°), und demgemäß werden die Phasen
unterschiede zwischen den Ausgangsspannungen der Umformer
40, 41, 42 und 43 15°. Demgemäß wird eine Ausgangsspannung
mit 24 Impulsen mit Bezug auf die Quelle ankommender elek
trischer Energie von der neutralen Stelle der Drossel 33
geliefert, und die Last, beispielsweise ein Elektromotor
(nicht dargestellt), kann durch die Ausgangsspannung
mit 24 Impulsen angetrieben werden.
Bei dieser Ausführungsform ist bequem zu verstehen, daß, da
die Ausgangsspannung mit 12 Impulsen geändert ist zu einer
Ausgangsspannung mit 24 Impulsen mittels des Korrekturstrom
kreises 35 zusammen mit dem Bezugsspannungssignalerzeuger 34
und den Addiergeräten 36 bis 39, die höheren Harmonischen
der 24n±1-ten Ordnung erzeugt werden, und daß die Erzeugung
von höheren Harmonischen der 12n±1-ten Ordnung wie bei
spielsweise der elften Ordnung und der dreizehnten Ordnung
der Ausgangsspannung mit 12 Impulsen wirksam verhindert
werden kann.
In Fig. 5 ist eine zweite Ausführungsform eines Umformers
für elektrische Energie gemäß der Erfindung dargestellt.
Bei dieser Ausführungsform hat der Umformer die gleiche
Ausführung wie bei der ersten Ausführungsform gemäß Fig. 4
mit der Ausnahme, daß ein Geschwindigkeits- bzw. Drehzahl
detektor 50 und ein Diskriminierungsstromkreis 51 zusätzlich
vorgesehen sind, und der Korrekturstromkreis 35 wird bei
spielsweise in Übereinstimmung mit der Drehzahl des die
Last darstellenden Elektromotors betätigt.
In diesem Fall stellt, wie in Fig. 5 dargestellt, der Dreh
zahldetektor 50 die Drehzahl des als Last vorhandenen
Motors in üblicher Weise fest und liefert ein Feststell
signal an den Diskriminierungsstromkreis 51. Der Diskri
minigungsstromkreis 51 diskriminiert dann, ob die Drehzahl
des Diskriminierungssignals zu einem Bereich niedriger
Drehzahl oder nicht gehört, und wenn die diskriminierte
oder festgestellte Drehzahl innerhalb des Bereiches
niedriger Drehzahl liegt, liefert der Diskriminierungs
stromkreis 51 ein EIN-Signal an den Korrekturstromkreis 35,
um diesen zu betätigen. Wenn der Korrekturstromkreis 35 das
EIN-Signal von dem Diskriminierungsstromkreis 51 empfängt,
liefert der Korrekturstromkreis 35 das Phasenkorrektursignal
P an die Addiergeräte 36 bis 39. Wenn andererseits die
diskriminierte Drehzahl nicht in dem Bereich niedriger
Drehzahl liegt, liefert der Diskriminierungsstromkreis 51
kein Signal an den Korrekturstromkreis 35, so daß der
Korrekturstromkreis 35 nicht betätigt wird.
Der Umformer für elektrische Energie gemäß der Erfindung
ist insbesondere wirksam, wenn die Drehzahl des von ihm
angetriebenen Motors niedrig ist, und er ist im wesentlichen
nicht erforderlich, wenn der Motor mit der Nenndrehzahl
oder Regeldrehzahl gedreht wird. Wenn bei dieser Aus
führungsform der Motor mit hoher Drehzahl betrieben wird
unter Verwendung einer hohen Sekundärspannung, die von
einem Transformator geliefert wird, ergibt sich kein
Spannungsverlust bzw. kein Mangel an Spannung durch richti
ges Bestimmen des Bereiches niedriger Drehzahl. Bei dieser
Ausführungsform können selbstverständlich die gleichen
Wirkungen und Vorteile erhalten werden wie bei der ersten
Ausführungsform.
In Fig. 6 ist eine dritte Ausführungsform eines Umformers
für elektrische Energie gemäß der Erfindung dargestellt.
Bei dieser Ausführungsform hat der Umformer für elektri
sche Energie die gleiche Ausführung wie bei der ersten
Ausführungsform, die in Fig. 4 dargestellt ist, mit der
Ausnahme, daß Transformatoren 32 a und 32 b, von denen ein
Transformator 32 a eine Sternschaltung in der Primärspule
und zwei Dreieckschaltungen in den beiden Sekundärspulen,
und der andere Transformator 32 b drei Sternschaltungen
in der Primärspule und den beiden Sekundärspulen hat, ver
wendet sind.
In diesem Fall sind, wie in Fig. 6 dargestellt, die anfäng
lichen Phasen der Umformer 40, 41, 42 und 43 der positiven
und negativen Umformereinrichtungen 30 und 31 -30°, 0°
-30° bzw. 0°. Dementsprechend unterscheiden sich die
Änderungen in den Addiergeräten 36, 37, 38 und 39 gegenüber
denen der oben beschriebenen ersten Ausführungsform. Das
bedeutet, daß die korrigierten Bezugsspannungssignale Vaa,
Vbb, Vcc und Vdd, die an die Umformer 40, 41, 42 bzw. 43
anzulegen sind, wie folgt erhalten werden, wobei Va, Vb,
Vc und Vd die Bezugsspannungssignale darstellen, die von
Bezugsspannungssignalerzeuger 34 geliefert und den Addier
geräten 36, 37, 38 und 39 zugeführt werden, und wobei V 7,5
den Phasenkorrektursignal-P-Ausgang des Korrekturstrom
kreises 35 darstellt.
Vaa = Va - V 7,5
Vbb = Vb - V 7,5
Vcc = Vc + V 7,5
Vdd = Vd + V 7,5
Vbb = Vb - V 7,5
Vcc = Vc + V 7,5
Vdd = Vd + V 7,5
Daher werden die Phasen der korrigierten Bezugsspannungs
signale Vaa, Vbb, Vcc und Vdd, die den Umformern 40, 41, 42
und 43 zuzuführen sind, bestimmt zu -37,5° (= -30° -7,5°),
-7,5° (= 0° -7,5°), -22,5° (= -30° + 7,5°) bzw. + 7,5°
(= 0° + 7,5°), so daß der Phasenunterschied zwischen den
Ausgangsspannungen der Umformer 40, 41, 42 und 43 immer
15° beträgt. Demgemäß wird an der neutralen Stelle der
Drossel 33 eine Ausgangsspannung mit 24 Impulsen geliefert,
und der Motor kann durch die Ausgangsspannung, die 24
Impulse hat, angetrieben werden. Bei dieser Ausführungsform
werden die gleichen Wirkungen und Vorteile wie bei der
ersten Ausführungsform erhalten.
Aus der Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung ist bequem zu verstehen, daß in Übereinstimmung
mit der Erfindung die Addierrelation zwischen den Bezugs
spannungssignalen Va, Vb, Vc und Vd und dem Phasenkorrektur
signal P in zweckentsprechender Weise geändert werden kann
in Abhängigkeit von dem Leiteranschluß der primären und
sekundären Spulen der Transformatoren unter Berücksich
tigung der Phasen der Umformer, wobei als Ergebnis eine Aus
gangsspannung mit 24 Impulsen erhalten wird.
Obwohl die vorliegende Erfindung mit bevorzugten Ausführungs
formen beschrieben wurde, bei denen das Phasenkorrektur
signal, welches einem Phasenwinkel von 7,5° entspricht, als
ein fester Wert verwendet wird, kann jedoch der Phasen
winkel oder das Ausmaß der Korrektur des Phasenkorrektur
signal-Ausganges des Korrekturstromkreises selbstverständ
lich geändert und Umformern zugeführt werden, die in Reihe
miteinander in mehreren Stufen angeschlossen sind. Weiterhin
kann, obwohl die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf
einen Zykloumformer mit geschlossenem Stromkreis beschrieben
worden ist, die Erfindung selbstverständlich bei einem Um
former für elektrische Energie angewendet werden, der Um
former, die miteinander in Reihe in mehreren Stufen ange
schlossen sind, aufweist, bei denen die Ausgangsspannungen
von den positiven und negativen Umformereinrichtungen zur
gleichen Zeit geliefert werden. Ein Umformer für elektri
sche Energie gemäß der vorliegenden Erfindung kann wirksam
verwendet werden als Energiequelle eines Linearmotors usw.
Weiterhin ist bequem zu verstehen, daß der Teil für die
eine Phase, beispielsweise die U-Phase des Umformers für
elektrische Energie gemäß der vorliegenden Erfindung selbst
verständlich verwendet werden kann als Energiequelle einer
Gleichstrommaschine od.dgl.
Aus der vorstehenden Beschreibung ist bequem zu verstehen,
daß die Phasen der Umformer geändert werden, was bedeutet,
daß die Zündphasenwinkel der Umformer in vorbestimmten
Ausmaßen verschoben werden durch Ändern der Zündphasen,
um eine Ausgangsspannung zu erhalten, welche die doppelte
Anzahl von Impulsen hat, was dazu führt, daß die Erzeugung
der höheren Harmonischen der vorhergehenden Ordnungen
wirksam verhindert werden kann.
Im Rahmen der Erfindung sind verschiedene Änderungen
möglich.
Claims (7)
1. Vorrichtung zum Umformen von elektrischer Energie,
gekennzeichnet durch
eine Mehrzahl von Einrichtungen (20, 21) zum Umformen
einer ersten elektrischen Energie einer ersten Frequenz
zu einer zweiten elektrischen Energie einer zweiten
Frequenz, und zum Liefern der zweiten elektrischen Ener
gie an eine Last, und durch
eine Korrektursteuereinrichtung (34, 35, 36, 37, 38, 39)
zum Ändern einer Bezugsspannung zwecks Erzeugung von
Bezugsspannungssignalen, die an die Umformereinrichtungen
geliefert werden sollen, um die Zündphasenwinkel der
Umformereinrichtungen zu verschieben und dadurch die Er
zeugung höherer Harmonischer ganzzahliger Ordnungen der
ersten elektrischen Energie zu verhindern.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
eine Einrichtung (50) zum Feststellen eines Betriebszu
standes der Last, um ein Feststellsignal zu liefern, und
durch eine Einrichtung (51) zum Diskriminieren einer
Zeitsteuerung oder Zeitgabe zum Betätigen der Korrektur
steuereinrichtung (34 bis 39) in Übereinstimmung mit dem
Feststellsignalausgang der Feststelleinrichtung (50).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Umformereinrichtungen (30, 31) positive und negative
Umformereinrichtungen zum Umformen positiver und negativer
Seiten der ersten elektrischen Energie, ein Paar von Trans
formatoren (32), die Sekundärspulen aufweisen, welche mit
den positiven und negativen Umformereinrichtungen verbun
den sind, und eine Drossel (33) umfassen mit einer neutra
len Stelle, die mit den Ausgängen der positiven und nega
tiven Umformereinrichtungen verbunden ist, und daß die
zweite elektrische Energie der Ausgang an der neutralen
Stelle der Drossel (33) ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
jede der positiven und negativen Umformereinrichtungen
(30, 31) zwei Umformer (40, 41; 42, 43) aufweist, die
miteinander in Reihe geschaltet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Korrektursteuereinrichtung (34 bis 39) einen Signal
erzeuger (34) zum Erzeugen der Bezugsspannungssignale,
einen Korrekturstromkreis (35) zum Liefern eines Phasen
korrektursignals (P) entsprechend einer zu verschiebenden
Phase, und Addiergeräte (36 bis 39) aufweist zum Addieren
des Phasenkorrektursignals zu den Bezugsspannungssignalen,
um an die Umformer (40 bis 43) korrigierte Bezugsspan
nungssignale zu liefern.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Feststelleinrichtung einen Drehzahldetektor (50) zum
Feststellen der Drehzahl eines als Last angeschlossenen
Elektromotors, und die Diskriminierungseinrichtung einen
Diskriminierungsstromkreis (51) aufweist zum Betätigen
des Korrekturstromkreises (35) in Übereinstimmung mit dem
Feststellsignalausgang des Drehzahldetektors.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Phasen der korrigierten Bezugsspannungssignale (Vaa,
Vbb, Vcc, Vdd), die an die Umformer (40 bis 43) anzulegen
sind, die Phasen -37,5°, +7,5°, -7,5° und -22,5° umfassen.
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| JP62074304A JP2543877B2 (ja) | 1987-03-30 | 1987-03-30 | 電力変換装置 |
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