DE3809172A1 - Vorrichtung zum verbinden eines arbeitsgeraets mit einem traktor - Google Patents
Vorrichtung zum verbinden eines arbeitsgeraets mit einem traktorInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verbinden
eines Arbeitsgeräts mit einem Traktor gemäß dem Ober
begriff des Hauptanspruchs.
Im einzelnen befaßt sich die Erfindung mit einer Vorrich
tung zum anhebbaren und lösbaren Verbinden eines
Arbeitsgeräts mit einem Traktor mit Hilfe einer Dreipunkt-
Gelenkanordnung unter gleichzeitiger Verbindung einer
Eingangswelle des Gerätes mit der Zapfwelle des Traktors.
Die US-PS 41 76 727 beschreibt eine Vorrichtung zum
anhebbaren und lösbaren Verbinden eines Arbeitsgeräts
mit dem rückwärtigen Ende eines Traktors über eine Drei
punkt-Gelenkanordnung mit einem mittleren, oberen Lenker
und zwei seitlichen, unteren Lenkern. Die Eingangswelle
des Gerätes wird mit der Zapfwelle des Traktors über eine
ausziehbare Zwischenwelle verbunden, die Universalgelenke
an beiden Enden aufweist. Die Einrichtung ermöglicht ein
einfaches Ankuppeln des Arbeitsgeräts an den Traktor.
Der Oberlenker ist mit den Unterlenkern an den Enden über
eine Verbindungseinrichtung verbunden. Die Verbindungs
einrichtung weist eine obere Kupplungseinrichtung und zwei
untere Kupplungseinrichtungen auf, die einzeln lösbar mit
einem mittleren oberen Bereich und seitlichen unteren
Bereich des Arbeitsgeräts verbunden werden können, wenn die
Verbindungseinrichtung angehoben wird. Die Verbindungs
einrichtung umfaßt eine Kupplung zur lösbaren Verbindung
des geräteseitigen Universalgelenks mit der Eingangswelle.
Die Kupplung weist ihrerseits ein rohrförmiges Gehäuse
auf, das an der Verbindungseinrichtung in Längsrichtung
des Traktors angebracht ist. Eine Kupplungswelle liegt
konzentrisch in dem Gehäuse und kann mit Keilverbindung
mit dem Universalgelenk des Gerätes verbunden werden.
Eine Kupplungsklaue befindet sich an der Kupplungswelle
auf der Seite der Verbindungseinrichtung.
Eine geräteseitige Kupplungsklaue ist auf die Eingangs
welle des Arbeitsgerätes aufgekeilt. Wenn das Arbeits
gerät mit der Verbindungseinrichtung verbunden wird,
werden die Kupplungsklaue auf der Verbindungsseite und
die Kupplungsklaue auf der Geräteseite gleichzeitig
miteinander in Eingriff gebracht.
Obwohl diese Vorrichtung ein einfaches Ankoppeln des
Arbeitsgerätes an den Traktor ermöglicht, ruft die
Leistungsübertragung erhebliche Geräusche vor, da das
Universalgelenk auf der Seite des Gerätes mit der Eingangs
welle durch eine Klauenkupplung verbunden ist. Ferner
erfordert die Eingangswelle des Gerätes eine Kupplungs
klaue für den Verbindungsvorgang, so daß die Konstruktion
kompliziert ist.
Zur Überwindung dieses Nachteils beschreibt die veröffent
lichte japanische Patentanmeldung 58-2 16 605 folgende
Kupplungsvorrichtung.
Die Kupplung, die an der Verbindungseinrichtung vorgesehen
ist, umfaßt zwei gegenüberliegende Führungsschienen, die
an der Verbindungseinrichtung angebracht sind und sich in
Längsrichtung des Traktors erstrecken. Ein rohrförmiges
Gehäuse ist vorwärts und rückwärts verschiebbar und trägt
das geräteseitige Universalgelenk. Eine Betätigungsein
richtung dient zum axialen Verschieben des rohrförmigen
Gehäuses.
Nach dem Eingriff der Verbindungseinrichtung in bezug auf
das Arbeitsgerät wird das rohrförmige Gehäuse in Richtung
des Arbeitsgerätes durch die Betätigungseinrichtung ver
schoben, so daß die Keilverzahnung zwischen dem Universal
gelenk und der Eingangswelle in Eingriff tritt.
Dies hat den Vorteil, daß die Kraft mit geringerem
Geräusch als bei einer Klauenkupplung übertragen werden
kann, und daß die geräteseitige Eingangswelle nicht mit
zusätzlichen Teilen versehen werden muß, da das geräte
seitige Universalgelenk auf die Eingangswelle aufgekeilt
wird.
Die Kupplung weist jedoch keine Einrichtung auf, die es
ermöglicht, die aufwärtige und abwärtige Abweichung des
geräteseitigen Universalgelenks von der Achse der Eingangs
welle auszugleichen, so daß bei fehlender Ausrichtung der
beiden Teile die Schwierigkeit besteht, daß sie nicht ohne
weiteres zusammengeschoben werden können.
Die Erfindung ist darauf gerichtet, eine Verbindungsein
richtung der beschriebenen Art zu schaffen, bei der selbst
bei einer Abweichung der Ausrichtung des geräteseitigen
Universalgelenks in bezug auf die Eingangswelle des Gerätes
die beiden Teile ohne weiteres zusammengeschoben werden
können.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus dem kennzeichnen
den Teil des Hauptanspruchs.
Ein Traktor, auf den die Erfindung anwendbar ist, weist
eine anhebbare Dreipunkt-Gelenkanordnung mit einem
mittleren Oberlenker und zwei seitlichen, gegenüberliegen
den Unterlenkern auf. Der Oberlenker ist mit den Unter
lenkern am rückwärtigen Ende über eine Verbindungsein
richtung verbunden. Der Traktor weist eine Hubeinrichtung
auf, durch die die Dreipunkt-Gelenkanordnung zusammen mit
der Verbindungseinrichtung angehoben und abgesenkt werden
kann.
Die Verbindungseinrichtung umfaßt eine obere Kupplungs
einrichtung im Mittelbereich und zwei seitliche untere
Kupplungseinrichtungen auf gegenüberliegenden Seiten.
Die Kupplungseinrichtungen können lösbar mit entsprechen
den Verbindungsbereichen des Arbeitsgeräts verbunden
werden, wenn die Verbindungseinrichtung angehoben wird.
Eine ausziehbare Zwischenwelle erstreckt sich zwischen
der Zapfwelle des Traktors und der Eingangswelle des
Arbeitsgeräts in Längsrichtung des Traktors. Die
Zwischenwelle weist an gegenüberliegenden Enden jeweils
ein Universalgelenk auf. Die Zapfwelle des Traktors und
die Eingangswelle des Arbeitsgeräts sind mit einer äußeren
Keilverzahnung versehen, mit der eine innere Keilverzah
nung der beiderseitigen Gelenke der Zwischenwelle zusammen
wirkt.
Die Verbindungseinrichtung ist mit einer Kupplung ver
sehen, die es ermöglicht, das geräteseitige Gelenk mit
der Eingangswelle des Gerätes zu kuppeln. Diese Kupplung
umfaßt Führungen, die im wesentlichen in Längsrichtung
des Traktors verlaufen und an der Verbindungseinrichtung
angebracht sind. Ein rohrförmiges Gehäuse weist eine
im wesentlichen längsgerichtete Achse auf und wird durch
die Führungen längsverschiebbar abgestützt. Das rohr
förmige Gehäuse kann durch eine Betätigungseinrichtung
verschoben werden.
Das rohrförmige Gehäuse nimmt das geräteseitige Gelenk
auf und ist in dessen Längsrichtung verschiebbar,
während die Zwischenwelle ausgezogen oder zusammenge
schoben wird. Daraus ergibt sich für das geräteseitige
Gelenk eine Verbindungsposition, in der das Gelenk mit
der Eingangswelle zusammenwirkt, und eine Trennposition,
in der beide getrennt sind.
Eine Gleitführung ist mit einer Haltefeder versehen,
durch die das rohrförmige Gehäuse verschiebbar und
schwenkbar an den Führungen gehalten wird.
Durch die Betätigungsvorrichtung wird das rohrförmige
Gehäuse aus der Trennposition in die Verbindungsposition
verschoben, nachdem die obere Kupplung und die beiden
unteren Kupplungen die Verbindungsbereiche des Arbeits
gerätes aufgenommen und dieses angehoben haben.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der
Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1
und 2 sind Seiten-Teilansichten einer Aus
führungsform der Erfindung in ver
schiedenen Positionen;
Fig. 3 ist eine teilweise geschnittene Vor
deransicht zu Fig. 1 und 2;
Fig. 4 ist eine Gesamt-Seitenansicht;
Fig. 5 ist ein Schnitt entlang der Linie
V-V in Fig. 3;
Fig. 6 ist ein Schnitt entlang der Linie
VI-VI in Fig. 5;
Fig. 7 ist eine teilweise geschnittene
Seitenansicht einer Kupplung ent
sprechend einer zweiten Ausführungs
form;
Fig. 8 ist ein Schnitt entlang der Linie
VIII-VIII in Fig. 7;
Fig. 9 ist ein senkrechter Schnitt durch
eine dritte Ausführungsform einer
Kupplung;
Fig. 10 ist ein Schnitt entlang der Linie
X-X in Fig. 9;
Fig. 11
bis 15 zeigen senkrechte Schnitte der Kupp
lung in einer vierten bis achten
Ausführungsform.
Nunmehr soll eine erste Ausführungsform der Erfindung
anhand von Fig. 1 bis 6 beschrieben werden. Fig. 4
zeigt einen Traktor T mit einem Fahrgestell 1, einem
Sitz 2, zwei gegenüberliegenden, nicht gezeigten Vorder
rädern, Hinterrädern 3, hinteren Schutzblechen 4 etc.
Im rückwärtigen Bereich des Fahrgestells 1 ist eine Hub
einrichtung, beispielsweise eine hydraulische Hubeinrich
tung 5 zum Anheben eines Arbeitsgeräts vorgesehen. Die
Hubeinrichtung 5 weist zwei gegenüberliegende Hubarme 6
auf. Eine Zapfwelle 7 erstreckt sich nach rückwärts aus
dem Fahrgestell 1 heraus.
Das Arbeitsgerät, beispielsweise eine seitliche Boden
fräse C, befindet sich hinter dem Traktor T und ist lösbar
und anhebbar über eine Dreipunkt-Gelenkanordnung 9 mit dem
Traktor verbunden.
Die Dreipunkt-Gelenkanordnung 9 umfaßt einen mittleren
Oberlenker 10 und zwei gegenüberliegende, seitliche Unter
lenker 11. Die Unterlenker 11 sind mit dem Hubarmen 6 über
Hubstangen 12 auf jeder Seite des Fahrgestells 1 verbunden.
Gemäß Fig. 1 bis 3 ist der Oberlenker 10 mit den Unter
lenkern 11 an deren der Bodenfräse C zugewandten, also
rückwärtigen Enden durch eine Verbindungseinrichtung 14
verbunden. Die Verbindungseinrichtung 14 umfaßt ein
aufragendes, rohrförmiges Hauptteil 15, das in Frontansicht
im wesentlichen tor- oder portalförmig ausgebildet ist,
eine Verbindungsstrebe 16, die die senkrechten seitlichen
Mittelbereiche des Hauptteils 15 verbindet, eine obere
Kupplungseinrichtung 18 mit zwei gegenüberliegenden Seiten
platten 17, die von dem oberen Mittelbereich des Hauptteils
15 schräg nach oben und hinten ausgeht, eine untere
Kupplungseinrichtung 20 mit zwei gegenüberliegenden Seiten
platten 19, die nach hinten von jedem der Seitenteile
des Hauptteils 15 ausgeht, und zwei Verbindungsstifte 21,
die sich jeweils durch das untere Ende der Seitenteile
des Hauptteils 15 und durch die gegenüberliegenden Seiten
platten 19 der unteren Kupplungseinrichtung 20 in seitli
cher Richtung erstrecken.
Das rückwärtige Ende des Oberlenkers 10 ist lösbar an den
Seitenplatten 17 der oberen Kupplungseinrichtung 18 in
deren vorderem Bereich mit Hilfe eines Stifts 22 befestigt
und zwischen den Seitenplatten angeordnet. Im rückwärtigen
Bereich der Seitenplatten 17 ist eine schräg nach hinten
und unten gerichtete Ausnehmung 23 vorgesehen. Die Aus
nehmung 23 weist in ihrem oberen Bereich eine Breite auf,
die nach und nach nach oben zunimmt.
Jede der Seitenplatten 19 der unteren Kupplungseinrichtung
20 weist eine Ausnehmung 24 auf, die schräg nach unten
und hinten offen ist.
Das rückwärtige Ende der Unterlenker 11 ist lösbar mit
einem inneren Bereich der Verbindungsstifte 21 verbunden.
Die Bodenfräse C als Beispiel eines Arbeitsgerätes ist
lösbar an der Verbindungseinrichtung 14 angebracht und
umfaßt ein Eingangsgehäuse 28 in der Mitte des vorderen
oberen Bereiches, eine obere Strebe 30, die aus gegenüber
liegenden Seitenplatten 29 besteht und schräg nach vorne
und oben von dem Eingangsgehäuse 28 aufragt, zwei Stütz
arme 31, die von dem Eingangsgehäuse 28 zur Seite verlaufen,
zwei Platten 32, die nach vorne vom Mittelbereich der
entsprechenden Stützarme 31 ausgehen, zwei Stützglieder 33,
die die oberen Endbereiche der Seitenplatten 29 der oberen
Strebe 30 mit den vorderen Enden der Platten 32 verbinden,
ein Getriebegehäuse 34, und Seitenplatten, die sich nach
unten von den äußeren Enden der Stützarme 31 erstrecken,
eine Fräseinrichtung 35 mit einer angetriebenen, drehbaren
Fräswelle, die in Querrichtung verläuft und durch das
Getriebegehäuse 34 und die Seitenplatten abgestützt ist
und eine Anzahl von Zinken auf der Fräswelle aufweist,
eine Abdeckung 36, die die Fräseinrichtung 35 abdeckt,
zwei seitliche Einstellräder 37 etc.
Das Eingangsgehäuse 28 weist eine nach vorne gerichtete
Eingangswelle 40 auf, die drehbar gelagert ist.
Ein oberer Verbindungsbereich 42, beispielsweise in der
Form einer runden Stange mit seitlicher Achse, erstreckt
sich quer zu den oberen Enden der gegenüberliegenden
Seitenplatten 29 der oberen Strebe 30. Die Ausnehmung 23
der oberen Verbindungsstrebe 18 wirkt lösbar mit dem oberen
Verbindungsbereich 42 zusammen und erfaßt diesen von unten.
Das vordere Ende jeder Platte 32 weist einen unteren Ver
bindungsbereich 43 auf, der beispielsweise die Form einer
seitlich gerichteten, runden Stange besitzt.Die Ausnehmung
24 der unteren Kupplungseinrichtung 20 der Verbindungs
einrichtung 14 wirkt lösbar mit dem Verbindungsbereich 43
zusammen und erfaßt diesen von vorn.
Eine aufrechte, rohrförmige Halterung 118 ist mit Hilfe
einer kreisförmigen Verbindung 117 mit dem vorderen
äußeren Seitenbereich der beiden Platten 32 verbunden.
Eine Stütze 119 der vorderen Einstellräder 37 erstreckt
sich durch die Halterung 118 und ist in dieser aufwärts
und abwärts zum Zwecke der Einstellung beweglich.
Zwei gegenüberliegende Verriegelungseinrichtungen 45 sind
an den unteren Seitenbereichen der Verbindungseinrichtung
14 zum lösbaren Festhalten der unteren Verbindungsbereiche
43 der Fräse C in den Ausnehmungen 24 der unteren Kupp
lungseinrichtungen 20 der Verbindungseinrichtung 14 vorge
sehen. Jede Verriegelungseinrichtung 45 umfaßt eine
hakenförmige Riegelplatte 46, eine Betätigungsstange 47,
eine Feder 48 und eine feste Platte 49.
Die Riegelplatte 46, die an der Außenseite der unteren
Kupplungseinrichtung der Verbindungseinrichtung 14 liegt,
wird abgestützt durch das äußere Ende des Verbindungs
stifts 21 der unteren Kupplungseinrichtung 20 und ist
aufwärts und abwärts um den Verbindungsstift 21 schwenkbar.
Aufgrund der Schwenkbewegung kann die Riegelplatte 46 von
der in Fig. 1 gezeigten Halteposition aufwärts in eine
in Fig. 2 gezeigte Vorbereitungs-Position oder abwärts
in eine Freigabeposition geschwenkt werden.
In der Halteposition ist die Riegelplatte 46 in lösbarem
Eingriff mit dem unteren Verbindungsbereich 43 der Fräse C,
so daß der Verbindungsbereich 43 in der Ausnehmung 24
der unteren Kupplungseinrichtung 20 der Verbindungsein
richtung 14 festgehalten wird.
Die Riegelplatte 46 befindet sich in ihrer Vorbereitungs-
Position, wenn der untere Verbindungsbereich im Begriff
ist, in die Ausnehmung 24 der unteren Kupplungseinrichtung
20 einzutreten.
In der Freigabeposition ermöglicht die Riegelplatte 46
ein Austreten des unteren Verbindungsbereichs 43 aus
der Ausnehmung 24 der Kupplungseinrichtung 20.
Das rückwärtige Ende der Riegelplatte 46 ist nach vorne
und oben abgeschrägt und bildet eine Nockenfläche 50.
Zwei U-förmige Führungsglieder 51 sind an dem Hauptteil 15
der Verbindungseinrichtung 14 auf der Rückseite der
beiden unteren Bereiche angeordnet. Die Betätigungsstange
47 erstreckt sich durch die Führungsglieder 51 und ist
im wesentlichen aufwärts und abwärts beweglich.
Die Betätigungsstange 47 weist an ihrem unteren Ende eine
Gabel 52 auf, die mit dem vorderen Ende der Riegelplatte
46 mit Hilfe eines Stifts lose verbunden ist. Aufgrund
dieser losen Verbindung ist die Betätigungsstange 47
geringfügig um ihre eigene Achse drehbar.
Ein Federteller 54 umgibt die Betätigungsstange 47 im
Bereich innerhalb des Führungsgliedes 51 und wird an
einer Abwärtsbewegung durch einen Stift 53 gehindert.
Durch Berührung des Stifts 53 mit der unteren Wand des
Führungsgliedes 51 wird die Abwärtsbewegung der Betäti
gungsstange 47 begrenzt, so daß verhindert wird, daß
die Riegelplatte 46 aufwärts über die Vorbereitungs-
Position hinausgeschwenkt wird.
Die Feder 48 ist um die Betätigungsstange 47 herumgewunden
und liegt gegen die obere Wand des Führungsgliedes 51
einerseits und den Federteller 54 anderseits an, so daß
die Riegelplatte 46 aufwärts in die Vorbereitungs-Position
vorgespannt ist.
Die Betätigungsstange 47 ist am oberen Ende mit einem
U-förmigen Eingriffsglied 55 versehen. Der untere Bereich
des Eingriffsgliedes 55 kann mit dem oberen Ende der
festen Platte 49 zusammenwirken, die sich von dem Führungs
glied 51 aufwärts erstreckt, so daß die Riegelplatte 46
in der Freigabestellung gehalten wird.
Gemäß Fig. 4 ist die Zapfwelle 7 des Traktors T lösbar mit
der Eingangswelle 40 der Bodenfräse C über eine Zwischen
welle 57 und ein traktorseitiges Gelenk 58 T sowie ein gerä
teseitiges Gelenk 58 C an gegenüberliegenden Seiten der
Zwischenwelle 57 verbunden.
Die Zwischenwelle 57 umfaßt einen Rohrabschnitt 59, der
den vorderen Teil bildet, und einen Wellenabschnitt 60
als hinteren Teil, der mit Keileingriff in dem Rohrab
schnitt 59 in Längsrichtung gleitet.
Gemäß Fig. 5 weisen die beiden Gelenke 58 T, 58 C jeweils
die Form von Universalgelenken auf. Sie umfassen vordere
Joche 61 T, 61 C sowie hintere Joche 62 T, 62 C und Kreuz
gelenke 63 T, 63 C zur Verbindung der vorderen und hinteren
Joche 61 T, 61 C und 62 T, 62 C.
Die Zapfwelle 7 des Traktors weist einen Keilabschnitt
auf, der in einen innen mit Keilprofil versehenen
Abschnitt des vorderen Jochs 61 T des traktorseitigen
Gelenks 68 T eingreift.
Das hintere Joch 62 T des traktorseitigen Gelenks 58 T
und das vordere Joch 61 C des geräteseitigen Gelenks 58 C
sind mit den entsprechenden Enden des Rohrabschnitts 59
und des Wellenabschnitts 60 der Zwischenwelle 57 drehfest
verbunden.
Der hintere Bereich des rückwärtigen Jochs 62 C des
geräteseitigen Gelenks 58 C weist ein inneres Keilprofil 66
auf, das lösbar mit einem äußeren Keilprofil 65 und einem
kegelstumpfförmigen Abschnitt 67 mit glatter Oberfläche
und in Richtung des Traktros T zunehmenden Durchmesser
zusammenwirkt. Die Abschnitte 66 und 67 liegen in dieser
Reihenfolge in Richtung der Bodenfräse C axial hinterein
ander.
Das hintere Joch 62 C des geräteseitigen Gelenks 58 C wirkt
lösbar mit der Eingangswelle 40 der Bodenfräse C über eine
Kupplung 69 zusammen, die unterhalb des Mittelbereichs
der Verbindungseinrichtung 14 angeordnet ist. Wie in
Fig. 5 gezeigt ist, umfaßt die Kupplung 69 zwei gegenüber
liegende Führungen 70, ein rohrförmiges Gehäuse 71, eine
Betätigungseinrichtung 72 für das Gehäuse 71 etc.
Die Führungen 70 erstrecken sich im wesentlichen in Längs
richtung des Traktors und liegen unterhalb des, bezogen
auf die Längsrichtung, Mittelbereichs der Verbindungs
strebe 16. Sie sind mit der unteren Seite der Verbindungs
strebe 16 über Ansätze 73 verbunden. Die Führungen 70
weisen einen U-förmigen, nach innen offenen Querschnitt
auf und umfassen dementsprechend eine obere Wand, eine
untere Wand und eine seitliche Wand.
Das rohrförmige Gehäuse 71 erstreckt sich mit seiner
Achse im wesentlichen in Längsrichtung des Traktors.
Das hintere Joch 62 C des geräteseitigen Gelenks 58 C wird
durch das Gehäuse 71 mit Hilfe eines Lagers 98 abgestützt.
Das rohrförmige Gehäuse 71 liegt zwischen den gegenüber
liegenden Führungen 70, wird auf diesen durch Gleit
führungen abgestützt und ist in deren Längsrichtung
verschiebbar.
Durch diese Axialverschiebung ist das rohrförmige Gehäuse
71 beweglich zwischen einer Verbindungsposition, in der
das rückwärtige Joch 62 C des geräteseitigen Gelenks 58 C
innerhalb des Gehäuses 71 mit der Eingangswelle 40 der
Bodenfräse C verbunden ist, wie es in Fig. 1 und 5
gezeigt ist, und einer Trennposition, in der das rückwärtige
Joch 62 C innerhalb des Gehäuses 71 von der Eingangswelle
40 getrennt ist, wie Fig. 2 zeigt. Zwei gegenüberliegende
Stützglieder 76 erstrecken sich nach vorn von den jeweili
gen seitlichen senkrechten Mittelbereichen des Gehäuses 71.
Die Gleitführungen 74 auf jeder der Führung 70 sind
zumindest paarweise vorgesehen. Bei der beschriebenen
Ausführungsform sind jeweils ein Paar vordere und hintere
Gleitführungen 74 an der Führung 70 angebracht. Die
vordere Gleitführung 74 ist nach vorwärts geneigt, während
die hintere Gleitführung 74 nach rückwärts geneigt ist.
Die Gleitführungen 74 liegen nach vorn in Richtung des
Traktors T in bezug auf das rohrförmige Gehäuse 71 ver
setzt.
Jede Gleitführung 74 umfaßt einen Schwenkarm 77, der an
seinem senkrechten Mittelbereich durch ein seitliches
Gelenk 76 an dem Stützglied 75 gelagert ist. Eine obere
Rolle 79 ist mit Hilfe einer oberen seitlichen Achse 78
am oberen Ende des Schwenkarmes 77 gelagert und läuft
auf der oberen Wand der Führung 70. Eine untere Rolle 81,
die drehbar durch eine seitliche, untere Achse 80 am unteren
Ende des Schwenkarms 77 abgestützt wird, läuft auf der Boden
wand der Führung 70. Das rohrförmige Gehäuse 71 ist auf
grund der Schwenkbewegung der Gleitführungen 74 um deren
Achsen 76 translatorisch verschiebbar und aufwärts und ab
wärts schwenkbar.
Eine unter Zug-Vorspannung stehende Haltefeder 82, bei
spielsweise eine Schraubenfeder, verbindet die oberen
Bereiche der Schwenkarme 77 der vorderen und hinteren
Führungsglieder 74 innerhalb jeder Führung 70.
Durch die Kraft der Haltefeder 82 werden die Gleitführungen
74 so vorgespannt, daß der Neigungswinkel der Gleit
führungen 74, die die oberen und unteren Rollen 79, 81 in
Berührung mit der oberen und unteren Wand der Führung 70
tragen, möglichst gering ist. Folglich wird das Gehäuse 71
durch die Führungen 70 in einer verschiebbaren und aufwärts
und abwärts schwenkbaren Weise gehalten.
Wenn die oberen und unteren Kupplungseinrichtungen 18, 20
der Verbindungseinrichtung 40 mit den oberen und unteren
Verbindungsbereichen 42, 43 der Bodenfräse C in Eingriff
stehen, dient die Betätigungseinrichtung 72 des rohr
förmigen Gehäuses 71 dazu, das Gehäuse 71 in Axialrichtung
in die Verbindungs- oder Trennstellung zu schieben. Die
Betätigungseinrichtung 72 umfaßt eine Achse 83, zwei
gegenüberliegende Kupplungshebel 84, zwei gegenüberliegende
Kupplungsglieder 85, einen Handhebel 86, eine Halteplatte
87, einen Verriegelungsbolzen 88, eine Feder 89 etc.
Die Achse 83 erstreckt sich in Querrichtung vor der
Verbindungsstrebe 16 und wird drehbar durch zwei gegenüber
liegende Trägerplatten 90 an der Verbindungsstrebe abge
stützt.
Die beiden Kupplungshebel 84 sind an gegenüberliegenden
Seiten der Achse 83 befestigt, erstrecken sich nach unten
und liegen auf gegenüberliegenden oberen Seiten des rohr
förmigen Gehäuses 71 bei der Ansicht von vorn.
Die beiden Kupplungsglieder 85 erstrecken sich entlang
des oberen Bereichs der gegenüberliegenden Führungen 70,
liegen innerhalb dieser und sind jeweils am vorderen Ende
gelenkig mit den Kupplungshebeln 84 und am rückwärtigen
Ende gelenkig mit der oberen Seite des Gehäuses 71 ver
bunden.
Eine bogenförmige Abdeckung 91 ist an den rückwärtigen
Endbereichen der Kupplungsglieder 85 befestigt und über
deckt das geräteseitige Gelenk 58 C in dessen Bereich,
der nach vorne aus dem Gehäuse 71 herausragt, sowie den
freiliegenden Teil der Eingangswelle 40 des Geräts.
Der Handhebel 86 ist L-förmig und erstreckt sich nach oben
vom rechten Ende der Achse 83, an der er befestigt ist.
Die Halteplatte 87 erstreckt sich nach oben von der rechten
Trägerplatte 90 und weist einen umgebogenen, gekrümmten
Verriegelungsbereich 92 am oberen Ende auf. Der Verriege
lungsbereich 92 ist mit Verriegelungsbohrungen 93 versehen,
die in gleichen Abständen über den gekrümmten Bereich
verteilt sind.
Der Verriegelungsbolzen 88 ist L-förmig ausgebildet und
erstreckt sich parallel zu dem Handhebel 86 an dessen
rechter Seite. Er ist in Axialrichtung in einem U-förmigen
Ansatz 94 verschiebbar an dem Handhebel 86 geführt. Ein
U-förmiges Halteglied 95 übergreift den Handhebel 86 und
ist an dem Verriegelungsbolzen 88 befestigt. Er unterbindet
die Drehung des Verriegelungsbolzens 88.
Der Verriegelungsbolzen 88 kann lösbar in eine der Verrie
gelungsbohrungen 93 zur Verriegelung des rohrförmigen
Gehäuses 71 in einer von mehreren Positionen in bezug auf
die axiale Richtung des Gehäuses eingeschoben werden. Ein
Federteller 96 umgibt den Verriegelungsbolzen 88 innerhalb
des U-förmigen Ansatzes 94 und wird nach unten durch einen
Stift 97 festgehalten.
Die Feder 89 ist um den Verriegelungsbolzen 88 herumge
wickelt und liegt gegen die obere Wand des Ansatzes 94
einerseits sowie den Federteller 96 andererseits an. Sie
spannt den Verriegelungsbolzen 88 in Richtung des
Verriegelungsbereichs 92 vor.
Wenn das rückwärtige Joch 62 C des geräteseitigen Gelenks
58 C mit der Eingangswelle 40 verbunden werden soll,
jedoch nicht mit dieser ausgerichtet ist, werden beide
wie folgt ausgerichtet. Eine senkrechte Platte 99
erstreckt sich nach oben vom rückwärtigen Ende des
rohrförmigen Gehäuses 71 im seitlichen Mittelbereich. Ein
Ausrichtstift 100 springt nach rückwärts von der senkrech
ten Platte 99 vor und weist ein kegelförmiges Ende auf.
Das Eingangsgehäuse 28 weist eine Muffe 101 auf, die von
der vorderen Seite von dem Eingangsgehäuse zur Aufnahme
des Ausrichtstifts 100 ausgeht. Die Muffe 101 weist eine
Bohrung 102 auf, die im vorderen Bereich liegt und in
Richtung des Eingangsgehäuses 28 kegelförmig zusammenläuft.
Der rückwärtige Bereich der Muffe 101 ist an einer Seite
mit einer Öffnung versehen und besitzt einen Anschlag 103,
mit dem das rückwärtige Ende des Ausrichtstifts 100 in
Berührung kommt.
Wenn die Bodenfräse C mit dem Traktor T verbunden werden
soll, wird der Stift 53 der Verriegelungseinrichtung 45
mit der unteren Wand des Führungsgliedes 51 in Berührung
gebracht, so daß die Riegelplatte 46 in der in Fig. 2
gezeigten Vorbereitungs-Stellung steht.
Das rohrförmige Gehäuse 71 der Kupplung 69 befindet sich
beispielsweise in der am weitesten nach vorne geschobenen
Position in der Trennstellung (Fig. 2). In dieser
Stellung liegt das Gehäuse 71 im rückwärtigen Bereich
der Führungen 70.
Andererseits ist die Bodenfräse C, sofern sie auf dem
Untergrund abgestellt wird, leicht nach vorn geneigt, wie
Fig. 2 zeigt.
In dieser Stellung wird der Traktor T zurückgefahren in
Richtung der Bodenfräse C, so daß die Ausnehmungen 23, 24
der oberen und unteren Kupplungseinrichtungen 18, 20 der
Verbindungseinrichtung 18 schräg vorwärts unterhalb der
oberen und unteren Verbindungsbereiche 42, 43 der Boden
fräse C liegen, wie Fig. 2 zeigt.
Als nächstes wird die Dreipunkt-Gelenkanordnung 9 zusammen
mit der Verbindungseinrichtung 14 und der Kupplung 69
nach und nach durch die hydraulische Hubeinrichtung 5
angehoben, so daß zunächst der obere Verbindungsbereich 42
der Bodenfräse C in die Ausnehmung 23 der oberen Kupplungs
einrichtung 18 der Verbindungseinrichtung 14 eintritt. In
dieser Stellung liegen die Ausnehmungen 24 der unteren
Kupplungseinrichtungen 20 vor den unteren Verbindungs
bereichen 43.
Wenn die Dreipunkt-Gelenkanordnung 9 zusammen mit der
Verbindungseinrichtung 14 und der Kupplung 69 weiter
angehoben werden, wird die Bodenfräse C nach vorne in
Richtung des Traktors T um die obere Kupplungseinrichtung
18 geschwenkt, während sie zugleich angehoben wird, da
der obere Verbindungsbereich 42 in der Ausnehmung 23 der
oberen Kupplungseinrichtung liegt, so daß die unteren
Verbindungsbereiche 43 in Berührung mit den Nockenflächen
50 der Riegelplatten 46 gelangen und in die Ausnehmungen
24 der unteren Kupplungseinrichtungen 20 eintreten.
Dadurch wird die Feder 48 zusammengedrückt und die Riegel
platte 46 nach unten geschwenkt, so daß die unteren
Verbindungsbereiche 43 vollständig in die Ausnehmungen 24
der unteren Kupplungseinrichtungen 20 eintreten können.
Jede der Federn 48 dient anschließend dazu, die ent
sprechende Riegelplatte 46 nach oben in die Halteposition
zu schwenken, in der die Riegelplatte 46 mit dem unteren
Verbindungsbereich 43 in Eingriff tritt, so daß dieser
nicht aus der unteren Ausnehmung 24 austreten kann.
Wenn die oberen und unteren Kupplungseinrichtungen 18, 20
der Verbindungseinrichtung 14 mit den oberen und unteren
Verbindungsbereichen 42, 43 der Bodenfräse C in Eingriff
stehen, liegt das rückwärtige Joch 62 C des geräteseitigen
Gelenks 58 C gegenüber der Eingangswelle 40 der Bodenfräse C,
die sich in geringem Abstand hinter dem Joch befindet.
In diesem Falle kann das vordere Ende der Eingangswelle 40
in den kegelförmigen Abschnitt 67 des rückwärtigen Jochs
62 C eintreten.
Zum Aufschieben des rückwärtigen Jochs 62 C des geräte
seitigen Gelenks 58 C auf die Eingangswelle 40 aus dieser
Stellung streckt der Fahrer auf dem Sitz 2 seine Hand
nach rückwärts aus und erfaßt den Handhebel 86 der
Kupplung 85 und den Verriegelungsbolzen 88. Der Verrie
gelungsbolzen 88 wird nach oben aus der entsprechenden
Verriegelungsbohrung 93 der Halteplatte 87 gezogen, und
der Handhebel 86 wird sodann nach vorn geschwenkt.
Aufgrund dieser Bewegung dreht sich die Achse 83, so daß
die Kupplungshebel 84 geschwenkt und die Kupplungs
glieder 85 nach rückwärts verschoben werden. Auf diese
Weise wird das rohrförmige Gehäuse 71 zusammen mit dem
geräteseitigen Gelenk 98 nach hinten geschoben, während
die Zwischenwelle 57 auseinandergezogen wird, so daß
das Gelenk 58 C auf die Eingangswelle 40 gelangt, wie in
Fig. 1 und 5 gezeigt ist. Der mit einer Innen-Keilver
zahnung versehene Abschnitt 66 des rückwärtigen Jochs 62 C
gelangt auf den auf der Außenseite keilverzahnten Ab
schnitt 65 der Eingangswelle 40.
Der Verriegelungsbolzen 88 wird anschließend durch die
Hand freigegeben und in eine andere Verriegelungsbohrung
93 der Halteplatte 87 eingelassen, so daß das Gehäuse 71
beispielsweise in der am weitesten zurückgeschobenen
oder Verbindungsposition gehalten wird.
Während der Rückwärtsbewegung des rohrförmigen Gehäuses 71
gleiten die oberen und unteren Rollen 79, 81 der Gleit
führungen 74 auf den oberen und unteren Wänden der gegen
überliegenden Führungen 70.
Während dieser Bewegung sind die Gleitführungen 74 um deren
Achsen 76 schwenkbar, so daß sich das Gehäuse 71, das das
rückwärte Joch aufnimmt, verschieben und im übrigen auf
wärts und abwärts verschwenkt werden kann und das rück
wärtige Joch 62 C mit der Eingangswelle 40 leicht und glatt
verbunden werden kann, und zwar auch dann, wenn das rück
wärtige Joch 62 nach oben oder unten aus der Ausrichtung
mit der Eingangswelle 40 abweicht. Wenn der Ausrichtstift
100 in die kegelförmige Bohrung 102 der Muffe 101 eintritt,
wird die Eingangswelle 40 durch den kegelstumpfförmigen
Abschnitt 67 des rückwärtigen Jochs 62 C geführt. Dabei
können die Gleitführungen 74 um ihre Achsen 76 geschwenkt
werden und eine mangelhafte Ausrichtung des Jochs 62 C in
bezug auf die Eingangswelle 40 ausgleichen.
Da im übrigen mehrere Gleitführungen 74 von vorne nach
hinten innerhalb der beiden Führungen 70 vorgesehen sind,
können das Gehäuse 71 und das Gelenk 58 C ausreichend
abgestützt werden.
Die Gleitführungen 74, die das rohrförmige Gehäuse 71
abstützen, liegen im vorderen Bereich des Gehäuses 71 und
damit näher an dem Traktor, so daß der rückwärtige Bereich
der Zwischenwelle 57, das geräteseitige Gelenk 58 C und das
Gehäuse 71 durch die Führungen mit gutem Gewichtsausgleich
abgestützt werden können, ohne daß beispielsweise die
Gefahr besteht, daß das Gehäuse 71 wesentlich in Richtung
des Traktors kippt. Dadurch wird die Verbindung des
Gelenks 58 C mit der Eingangswelle 40 des Gerätes er
leichtert, und die Führungen 70 können in einem größeren
Abstand von dem Gerät C angeordnet werden, so daß eine
Kollision zwischen den Führungen 70 und der Bodenfräse C
ausgeschlossen wird.
Die Berührung zwischen dem Ausrichtstift 100 und dem
Anschlag 103 der Muffe 101 verhindert, daß der mit
innerer Keilverzahnung versehene Abschnitt 66 des rück
wärtigen Jochs 62 C über den mit Außenkeilverzahnung
versehenen Abschnitt 65 der Eingangswelle 40 hinaus
verschoben wird.
Da im übrigen die Muffe 101 im rückwärtigen Bereich eine
seitliche Öffnung aufweist, kann der Grad des Einschubes
des Abschnitts 65 in den Abschnitt 66 leicht von außen
überwacht werden.
Auf diese Weise wird die Bodenfräse C vollständig mit
dem Traktor T verbunden.
Die Bodenfräse C kann von dem Traktor T durch den umgekehr
ten Vorgang gelöst werden. Zunächst wird der Handhebel 86
der Kupplung 69 mit der Hand erfaßt, und der Verriegelungs
bolzen 88 wird aus der Verriegelungsbohrung 93 in der
Halteplatte nach oben gezogen. Der Handhebel 86 wird nach
rückwärts geschoben, so daß die Kupplungshebel 84 und
die Kupplungsglieder 85 das rohrförmige Gehäuse 71 nach
vorne verschieben und damit das rückwärtige Joch 62 C
von der Eingangswelle 40 trennen. Der Verriegelungsbolzen
88 wird sodann losgelassen, so daß die Feder 89 den
Verriegelungsbolzen 88 in eine andere Verriegelungs
bohrung 93 in der Halteplatte 87 hineinschiebt. Damit
wird das rohrförmige Gehäuse 71 in der Trennstellung
gehalten.
Wenn als nächstes die Betätigungsstange 47 der Verrie
gelungseinrichtung 45 entgegen der Wirkung der Feder 88
hochgezogen wird und die Riegelplatte 46 in die Freigabe
stellung gelangt, kann die Betätigungsstange 87 ge
schwenkt werden, so daß das Eingriffsglied 55 durch das
obere Ende der festen Platte 49 festgehalten wird.
Damit verbleibt die Riegelplatte 46 in der Freigabe
stellung. Auf diese Weise sind die unteren Verbindungs
bereiche 43 der Bodenfräse C aus den Ausnehmungen 24 der
unteren Kupplungseinrichtungen 20 der Verbindungsein
richtung 14 lösbar.
Wenn nunmehr die hydraulische Hubeinrichtung 5 betätigt
wird und die Dreipunkt-Gelenkanordnung 9 zusammen mit
der Verbindungseinrichtung 14 die Bodenfräse C absenkt,
kann diese mit der Fräseinrichtung 35 auf dem Boden
abgesetzt werden.
Die Dreipunkt-Gelenkanordnung 9 und die Verbindungsein
richtung 14 werden weiter abgesenkt, so daß die Boden
fräse C nach vorne kippt und die unteren Verbindungs
bereiche 43 der Bodenfräse C zunächst aus den Ausnehmungen
24 der unteren Kupplungseinrichtungen 20 der Verbindungs
einrichtung 14 austreten. Die obere Verbindungseinrichtung
42 wird sodann in bezug auf die obere Kupplungseinrichtung
18 nach oben bewegt, so daß sie aus der Ausnehmung 23
austritt.
Auf diese Weise wird die Bodenfräse C vollständig von
dem Traktor T gelöst.
Fig. 7 und 8 zeigen eine zweite Ausführungsform der
Erfindung, bei der ein Stützglied 75 nach vorne von
jeder Seite im unteren Bereich des rohrförmigen
Gehäuses 71 gerichtet ist. Der Schwenkarm 77 der Gleit
führungen 74 ist mit dem Stützglied 75 durch eine untere
Achse 80 verbunden.
Der Schwenkarm 77 kann in gleicher Weise auch mit dem
Stützglied 75 durch eine obere Achse 78 verbunden sein.
Fig. 9 und 10 zeigen eine dritte Ausführungsform der
Erfindung, bei der die Gleitführungen 74 mit einer Halte
feder 82 versehen sind. Die Haltefeder umgibt dasjenige
Bauteil, durch das der Schwenkarm 77 der Gleitführungen
schwenkbar an dem Stützglied 75 aufgehängt ist.
Fig. 11 zeigt eine vierte Ausführungsform der Erfindung
mit einer Haltefeder 82 in der Form einer gekrümmten
Blattfeder, die Bestandteil der Gleitführung 74 ist.
Die Haltefeder 82 liegt federnd gegen die oberen und
unteren Wände der Führungen 70 an.
Im Umfangs-Mittelbereich der Haltefedern 82 sind diese
an einem seitlich gerichteten Rohr 105 befestigt. Die
Gleitführungen 74 sind auf einer Achse 106 an den
Stützgliedern 75 schwenkbar, auf die das Rohr 105 auf
geschoben wird.
Fig. 12 zeigt eine fünfte Ausführungsform der Erfindung,
bei der jedes der Stützglieder 75 mit Paaren von oberen
und unteren Gleitführungen 74 versehen ist, die sich in
Längsrichtung verteilt an den Stützgliedern befinden und
innerhalb der Führungen 70 liegen.
Die Gleitführungen 74 umfassen ein rechteckiges Rohr 108,
das nach oben oder unten von den Stützgliedern 75
ausgeht. Rollen 109, die auf der oberen oder unteren
Wand der Führungen 70 abrollen, werden durch Halterungen
110 getragen.
Die Halterungen 110 weisen an ihrer Basis eine im Quer
schnitt quadratische Stange 111 auf, die in die Rohre 108
axial verschiebbar und nicht-drehbar eingeschoben werden.
Eine Haltefeder 82 umgibt die Rohre 108 und die Stangen
111 und liegt zwischen dem Stützglied 75 und der Halterung
110. Die Rolle 109 wird nach oben bzw. unten durch die
Haltefeder 82 vorgespannt und in Druckkontakt mit der
oberen oder unteren Wand der Führung 70 gehalten.
Fig. 13 bis 15 zeigen eine sechste bis achte Ausführungs
form, bei der eine einzelne Gleitführung 74 in jeder
Führung 70 vorgesehen ist. Im Gegensatz zur ersten bis
fünften Ausführungsform, bei denen eine Anzahl von
Gleitführungen 74 in Längsrichtung verteilt in jeder
Führung 70 vorgesehen war, haben die nunmehr beschriebenen
Ausführungsformen den Vorteil einer vereinfachten Kon
struktion, und sie bieten die Möglichkeit der Verwendung
einer kürzeren Führung 70.
Bei der sechsten Ausführungsform gemäß Fig. 13 weist die
Gleitführung 74 eine Montageplatte 113 auf der äußeren
Seite des Stützgliedes 75, zwei vordere und hintere untere
seitliche Achsen 80, die sich durch die Montageplatte 113
und das Stützglied 75 erstrecken und dort befestigt sind,
zwei vordere und hintere Rollen 81, die durch die unteren
Achsen 80 abgestützt werden und auf der unteren Wand der
Führung 70 abrollen, einen Schwenkarm 77, der schwenkbar
durch die rückwärtige Achse 80 abgestützt ist und sich
von oben von dieser erstreckt, und eine obere Rolle 79
auf, die durch eine seitliche obere Achse 78 am oberen
Ende des Schwenkarmes 77 getragen wird und auf der oberen
Wand der Führung 70 abrollt.
Der Schwenkarm 77 ist nach rückwärts geneigt. Eine Halte
feder 82 liegt zwischen der Montageplatte 113 und dem
Schwenkwarm 77 und spannt den Schwenkarm so vor, daß der
Neigungswinkel des Schwenkarmes möglichst gering wird,
so daß die oberen und unteren Rollen 79, 81 in Berührung
mit der oberen bzw. unteren Wand der Führung gehalten
werden.
Bei der siebten Ausführungsform gemäß Fig. 14 ist der
Schwenkarm 77 vorwärts geneigt, und eine Haltefeder 82
liegt zwischen der Montageplatte 113 und dem Schwenkarm 77.
Bei der achten Ausführungsform gemäß Fig. 15 umfassen die
Gleitführungen 74 eine Grundplatte 115, die an dem Stütz
glied 75 befestigt ist und auf der Bodenwand der Führung 70
gleitet, ein quadratisches Rohr 108, das von der Grund
platte 115 aufragt, eine Rolle 109, die auf der oberen Wand
der Führung 70 abrollt, und eine Halterung 110 zur Aufnahme
der Rolle 109.
Die Halterung 110 weist in ihrem Basisbereich eine quadra
tische Stange 111 auf, die in das quadratische Rohr 108
axialbeweglich, aber nicht-drehbar eintritt. Eine Halte
feder 82 umgibt das quadratische Rohr 108 und die Stange
111 und liegt zwischen der Grundplatte 115 und der Halte
rung 110. Die Rolle 109 ist nach oben vorgespannt und wird
in Berührung mit der oberen Wand der Führung 70 durch die
Haltefeder 82 gehalten.
Obgleich Universalgelenke zur Verbindung der Zapfenwelle
mit der Eingangswelle des Gerätes beschrieben worden
sind, können andere Gelenke verwendet werden.
Anstelle der drehbaren Fräseinrichtung als Arbeitsein
richtung können andere Arbeitsgeräte eingesetzt werden.
Die Erfindung bezieht sich auch auf eine Einrichtung zur
Verbindung eines Arbeitsgeräts mit dem vorderen Ende
eines Traktors.
Claims (18)
1. Vorrichtung zum Verbinden eines Arbeitsgeräts mit
einem Traktor, der eine anhebbare Dreipunkt-Gelenkanord
nung mit einem mittleren oberen Lenker und zwei seitlichen
unteren Lenkern aufweist, die an ihren hinteren Enden durch eine
Verbindungseinrichtung (14) verbunden sind, welcher
Traktor mit einer Hubeinrichtung (5) zum Anheben und
Absenken der Dreipunkt-Gelenkanordnung (9) mit der Ver
bindungseinrichtung (14) versehen ist, welche Verbindungs
einrichtung (14) eine obere Kupplungseinrichtung (18) im
oberen Mittelbereich und zwei untere Kupplungseinrichtungen
(20) an gegenüberliegenden Seiten umfaßt, die lösbar mit
entsprechenden Verbindungsbereichen (42, 43) des Gerätes
beim Anheben der Verbindungseinrichtung zusammenwirken,
mit einer ausziehbaren Zwischenwelle (58) zwischen einer
Zapfwelle (7) des Traktors und einer Eingangswelle (40)
des Arbeitsgerätes, die an ihren gegenüberliegenden Enden
ein traktorseitiges Gelenk (58 T) und ein geräteseitiges
Gelenk (58 C) aufweisen, welche Gelenke (58 T, 58 C) mit
Innen-Keilverzahnung auf Außen-Keilverzahnungen der
Zapfwelle und der Einangswelle aufschiebbar sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ver
bindungseinrichtung (14) mit einer Kupplung (69) zur
lösbaren Verbindung des geräteseitigen Gelenks (58 C) mit
der Geräte-Eingangswelle (40) versehen ist, welche
Kupplung (69) mit der Verbindungseinrichtung (14) ver
bundene, in Längsrichtung des Traktors verlaufende
Führungen (70), ein rohrförmiges, längsgerichtetes Gehäuse
(71), das durch Gleitführungen (74) auf den Führungen (70)
in Axialrichtung verschiebbar geführt ist, und eine
Betätigungseinrichtung (72) für das rohrförmige Gehäuse umfaßt,
daß das rohrförmige Gehäuse (71) das geräteseitige Gelenk
(58 C) aufnimmt und in dessen Axialrichtung bei gleich
zeitigem Ausfahren oder Zusammenschieben der Zwischenwelle
(57) verschiebbar ist und damit das geräteseitige Gelenk
zwischen einer Verbindungsposition in bezug auf die
Geräte-Eingangswelle (40) und einer Trennposition ver
schiebt, daß die Gleitführungen (74) mit einer Feder (82)
versehen sind, die das rohrförmige Gehäuse (71) verschieb
bar und aufwärts und abwärts schwenkbar auf den
Führungen (70) hält, und daß die Betätigungseinrichtung
(72) das rohrförmige Gehäuse (71) aus der Trennstellung
in die Verbindungsstellung verschiebt, nachdem die
oberen und unteren Kupplungseinrichtungen (18, 20) der
Verbindungseinrichtung (14) in Eingriff mit den oberen
und unteren Verbindungsbereichen (42, 43) des Arbeits
geräts stehen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die obere Kupplungseinrichtung (18)
der Verbindungseinrichtung (14) eine nach oben offene
Ausnehmung (23) aufweist, daß die unteren Kupplungsein
richtungen (20) mit einer in Richtung des Arbeitsgeräts
offenen Ausnehmung (24) versehen sind, daß die oberen und
unteren Verbindungsbereiche (42, 43) des Arbeitsgeräts die
Form von runden, seitlich gerichteten Stangen aufweisen,
die an die Ausnehmungen (23, 24) angepaßt sind, und daß
zwei Verriegelungseinrichtungen (45) zur lösbaren Ver
riegelung der unteren Verbindungsbereiche (43) in den
Ausnehmungen (24) der unteren Kupplungseinrichtungen (20)
vorgesehen sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Verriegelungseinrichtungen (45)
eine Riegelplatte (46) zum Erfassen der unteren Verbin
dungsbereiche (43) von unten, eine Betätigungsstange (47)
an einer Seite der Kupplungseinrichtung (20), die aufwärts
und abwärts verschiebbar mit der Riegelplatte verbunden ist,
eine Feder zum Vorspannen der Riegelplatte und der
Betätigungsstange nach oben, und eine feste Platte (49),
die an der Verbindungseinrichtung (14) befestigt ist,
umfassen, daß die Riegelplatten (46) an den unteren
Kupplungseinrichtungen (20) durch seitlich gerichtete
Verbindungsstifte (21) schwenkbar gelagert und aus einer
Halteposition nach oben in eine Vorbereitungsposition oder
nach unten in eine Freigabeposition schwenkbar sind, daß
die Riegelplatten eine Nockenfläche (50) auf der Seite
des Arbeitsgerätes aufweisen und durch Berührung dieser
Nockenfläche mit den unteren Verbindungsbereichen (43)
aus der Vorbereitungsstellung nach unten über die Freigabe
stellung hinaus in die Halteposition schwenkbar sind,
wenn die unteren Verbindungsbereiche (43) in die Ausnehmun
gen (24) der unteren Kupplungseinrichtungen (20) eintreten,
und daß die feste Platte (49) mit der Betätigungsstange
(47) zum Festhalten der Riegelplatte (46) in der Freigabe
position zusammenwirkt.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Gelenke (58 C, 58 T) Universalgelenke mit einem vorderen
und einem hinteren Joch (61, 62) sind, und daß eines der
Joche (62 C) des geräteseitigen Gelenks innerhalb des rohr
förmigen Gehäuses (71) liegt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Joch (62 C) in dem rohrförmigen
Gehäuse (71) im Inneren eine Keilverzahnung und einen
kegelstumpfförmigen Abschnitt (67) mit glatter Oberfläche
aufweist, der sich in Richtung des Gerätes erweitert.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Kupplung (69) im unteren seitlichen Mittelbereich der
Verbindungseinrichtung (14) liegt.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Führungen (70) als zwei gegenüberliegende, im Querschnitt
U-förmige, nach innen offene Führungen ausgebildet sind
und eine obere Wand, eine untere Wand und eine seitliche
Wand aufweisen, daß das rohrförmige Gehäuse (71) die
Form eines Hohlzylinders besitzt, daß zwei Stützglieder
(75) die Gleitführungen (74) aufnehmen und nach vorne
in Richtung des Traktors über das rohrförmige Gehäuse
hinausreichen, daß die Gleitführungen (74) innerhalb der
Führungen (70) liegen und auf der oberen und unteren Wand
der Führungen (70) gleiten, und daß die Gleitführungen
näher an dem Traktor liegen als das rohrförmige Gehäuse
(71).
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Gleitführungen (74) jeweils
paarweise im Inneren der Führungen (70) und in Längs
richtung des Traktors verteilt angeordnet sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Gleitführungen (74) auf der
Seite des Traktors derart geneigt sind, daß sie im oberen
Bereich näher an dem Traktor liegen, daß die Gleitführungen
auf der Seite des Arbeitsgerätes so geneigt sind, daß sie
im oberen Bereich näher an dem Gerät liegen, daß die
Gleitführungen jeweils einen Schwenkarm (77), eine obere
Rolle (79), die auf einer seitlichen Achse am oberen Ende
des Schwenkarmes gelagert ist und auf der oberen Wand der
Führung (70) läuft, und eine untere Rolle (81) auf einer
seitlichen Achse am unteren Ende des Schwenkarmes (77)
umfassen, die auf der unteren Wand der Führung (70) läuft,
daß der Schwenkarm (77) schwenkbar im senkrechten Mittel
bereich durch eine seitlich gerichtete Achse (76) an dem
Stützglied gelagert ist oder durch die obere oder untere
seitliche Achse (78, 80) an dem Stützglied schwenkbar
befestigt ist, und daß eine Haltefeder (82) vorgesehen ist,
die die Gleitführungen so vorspannt, daß der Neigungs
winkel der Schwenkarme minimiert wird.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Haltefeder (82) zwischen den
Schwenkarmen (77) der vorderen und hinteren Gleitführungen
(74) vorgesehen ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine Haltefeder (82) für jeden
Schwenkarm (77) der Gleitführungen (74) vorgesehen und
um die Achse des Schwenkarmes herumgelegt ist und sich
einerseits am Schwenkarm und andererseits am Stützglied
(75) abstützt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Haltefeder (82) die Form
einer gebogenen Blattfeder aufweist, die federnd gegen
die obere und untere Wand der Führung (70) anliegt und
ein Bestandteil der Gleitführung (74) bildet, daß die
Haltefeder fest mit einem seitlich gerichteten Rohr im
Mittelbereich verbunden ist, und daß das Rohr auf der
Schwenkachse (106) der Gleitführung angeordnet ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß jedes
der Stützglieder (75) obere und untere Gleitführungen (74)
in dessen Längsrichtung verteilt aufweist, daß die
Gleitführungen ein quadratisches Rohr umfassen, das nach
oben oder unten von dem Stützglied (75) vorspringt, daß
eine Halterung (110) mit einer im Querschnitt quadratischen
Stange (111) in das quadratische Rohr verschiebbar ein
tritt, daß eine Haltefeder (82) um das Rohr und die Stange
herum angeordnet ist und zwischen der Halterung und dem
Stützglied (75) liegt, und daß die Rolle (109) in Richtung
der oberen oder unteren Wand der Führung (70) mit Hilfe
der Haltefeder (82) vorgespannt ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß jeweils eine Gleitführung (74) in
jeder der Führungen (70) vorgesehen ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Gleitführungen (74) eine
Montageplatte (113), zwei vordere und hintere seitliche
Achsen, die die Montageplatte und das Stützglied (75)
durchlaufen, zwei vordere und hintere untere Rollen
auf den unteren Achsen, die auf der unteren Wand der
Führung (70) abrollen, einen Schwenkarm (77), der schwenk
bar auf der unteren Achse auf der Seite des Arbeitsgerätes
gelagert ist, und eine obere Rolle (79) auf einer seit
lichen Achse am oberen Ende des Schwenkarmes umfassen,
der auf der oberen Wand der Führung (70) abrollt, welcher
Schwenkarm (77) so geneigt ist, daß er sich dem Traktor
oder dem Arbeitsgerät im oberen Endbereich annähert, daß
eine Haltefeder zwischen der Montageplatte (113) und dem
Stützglied (75) vorgesehen ist und den Schwenkarm (77)
zur Verringerung des Neigungswinkels vorspannt.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Gleitführungen (74) eine
Grundplatte (115) umfassen, die an dem Stützglied (75)
befestigt ist und auf der unteren Wand der Führung (70)
gleitet, daß ein quadratisches Rohr (108) in senkrechter
Richtung auf der Grundplatte angebracht ist, daß eine
Rolle vorgesehen ist, die auf der oberen Wand der
Führung abrollt, und daß eine Halterung (110) zur Aufnahme
der Rolle (109) vorgesehen ist, an deren Basis eine im
Querschnitt quadratische Stange (111) angebracht ist,
die nicht drehbar in das Rohr eintritt, daß eine Halte
feder (82) um das quadratische Rohr und die Stange herum
gelegt ist und sich zwischen der Grundplatte und der
Halterung abstützt, und daß die Rolle nach oben gegen
die Oberwand der Führung (70) vorgespannt ist.
17. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Betätigungseinrichtung (72) eine quergerichtete, drehbare
Achse (83) im senkrechten Mittelbereich der Verbindungs
einrichtung (14), zwei Kupplungshebel (84), die sich von
gegenüberliegenden Seiten der Achse (83) nach unten
erstrecken, zwei gegenüberliegende Kupplungsglieder (85),
die schwenkbar mit den Kupplungshebeln und entsprechenden
Seitenbereichen des rohrförmigen Gehäuses (71) verbunden
sind, einen Handhebel (86), der an der Achse (83) befestigt
ist und sich von dort nach oben erstreckt, eine Halte
platte (87), die mit der Verbindungseinrichtung (14)
verbunden ist und eine Anzahl von Verriegelungsbohrungen
(93) in Längsrichtung des Traktors verteilt aufweist,
einen Verriegelungsstift (88) an dem Handhebel, der in
seiner Längsrichtung beweglich und lösbar in die Verriege
lungsbohrungen (93) einschiebbar ist, und eine den
Verriegelungsbolzen (88) umgebende Feder umfassen, die
den Verriegelungsbolzen in Richtung der Verriegelungs
bohrungen (93) vorspannt.
18. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das rohr
förmige Gehäuse (71) einen Ausrichtstift (100) trägt, der
nach hinten in Richtung des Arbeitsgeräts vorspringt und
ein kegelförmiges Ende aufweist, daß das Arbeitsgerät ein
Eingangsgehäuse (28) mit einer nach vorne gerichteten
Muffe (101) zur lösbaren Aufnahme des Ausrichtstiftes
(100) bei der Ausrichtung des geräteseitigen Gelenks (58 C)
mit der Eingangswelle (40) umfaßt, daß die Muffe (101)
an ihrem vorderen Ende mit einer nach hinten zusammen
laufenden, kegelstumpfförmigen Bohrung und im Basisbereich
mit einer seitlichen Öffnung und einem Anschlag (103)
für den Ausrichtstift versehen ist.
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